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Rückeroberung der Krajina 1995 durch die Kroaten

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AutorBeitrag

Ronny22


10.6.2006 15:43:47
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Die Republik Serbische Krajina (Republika Srpska Krajina) war ein selbstproklamiertes Gebiet dass das Gebiet Slawonien innerhalb Kroatiens umfaßte.

Die Republik war nie ein anerkannter Staat und existierte nur von 1991 bis 1995.

Waffenstillstand und UN-Schutzzonen:

Unter internationaler Vermittlung wurde Anfang 1992 ein Waffenstillstand geschlossen. ...

Die Waffenstillstandslinie wurde faktisch zu einer Staatsgrenze zwischen Kroatien und der Krajina-Republik, die nur unter größter Gefahr überschritten werden konnte. Die Verhandlungen über die Öffnung der Verkehrwege und eine Rückkehr von Flüchtlingen und Vertriebenen kamen nicht voran, da die serbische Seite nicht bereit war, Vertriebenen die Rückkehr zu gestatten und zusätzlich die Anerkennung der Serben als zweites Staatsvolk (statt Minderheit) innerhalb Kroatiens oder die Anerkennung der Republik Serbische Krajina durch Kroatien verlangte. Die damalige Führung der Republik Serbische Krajina sah in der Kontrolle der wichtigsten Verkehrsverbindungen vom nördlichen Kroatien nach Dalmatien durch Gebiete in der Lika und Norddalmatien und nach Slawonien durch das von ihr kontrollierte Gebiet in Westslawonien ihr Hauptdruckmittel in dieser Frage gegenüber der kroatischen Regierung.

Im Juni 1992 kam es trotz UN-Präsenz zum erneuten Ausbruch der Kämpfe und auch im folgenden Jahr setzten sich die teilweise schweren bewaffneten Auseinandersetzungen fort.

Nach dem Ausrufen dieser Waffenruhe nutzte Kroatien die Kriegspause, um Waffen zu importieren und ihre Truppen mit Hilfe amerikanischer Militärberater zu trainieren.

Zur gleichen Zeit wurde die ursprünglich von der Jugoslawischen Volksarmee bewaffnete Armee der RSK (Vojska Srpske Krajine, VSK) durch kaum motivierte und überwiegend schlecht ausgebildete Soldaten beständig schwächer.

Die VSK zählte laut Jane's Intelligence Review vom 1. Oktober 1993 etwa 55.000 Soldaten, die eine Frontlinie von etwa 600 km in Kroatien und etwa 100 km entlang der bosnischen Grenze zu Bihać abdecken mussten, 16.000 davon in Ostslawonien und ca. 39.000 für die restliche Fläche der RSK. Schätzungen gehen davon aus, dass lediglich 30.000 der offiziell 55.000 Soldaten vollständig mobil gemacht werden konnten.

Die im Jahr 1994 von internationalen Vermittlern vorgelegten Friedenspläne, die eine weitgehende Autonomie der Serben innerhalb Kroatiens vorsahen und denen von kroatischer Seite zugestimmt wurde, wurde von serbischer Seite als nicht weitgehend genug abgelehnt, außerdem fürchteten zahlreiche in der RSK maßgebliche Serbenführer die spätere Verfolgung durch kroatische Behörden.




Durch 2 aufeinanderfolgende Militäroperationen von außergewöhnlicher Schnelligkeit wurde das Gebiet der Krajina von den Kroaten zurückerobert.

Die serbischen "Tschetniks" verloren ihren Nimbus der Unbesiegbarkeit...




1. Operation 01. / 02. Mai 1995 :

Die Militäroperation " Blijesak " (dt. Blitz) war eine militärische Gegenoffensive bei der die kroatische Polizei und die kroatische Armee innerhalb etwa 31 Stunden 500 Quadratkilometer der seit 1992 von serbischen Freischärlern besetzte Teile Westslawoniens (einer Region in Zentral-Kroatien) zurückeroberte.

Die Militäroperation Blijesak begann am 1. Mai und endete am 2. Mai 1995.

Die wichtige West-Ost Autobahnverbindung von Zagreb bis Lipovac wurde wieder frei befahrbar.




2. Operation 04. - 07. August 1995 :

Die Militäroperation " Oluja " (dt. Sturm) war eine militärische Großoffensive, bei der die kroatische Armee und Polizeieinheiten innerhalb von 84 Stunden das seit dem Jahr 1991 von der Jugoslawischen Volksarmee und serbischen Freischärlern kontrollierte Drittel Kroatiens eroberte und den Kroatischen Unabhängigkeitskrieg beendete.

Die Offensive begann am 4. und endete am 7. August 1995 und stellte die territoriale Einheit der international und völkerrechtlich anerkannten Republik Kroatien her.

Die Kampfhandlungen erstreckten sich entlang einer Kriegsfrontlänge von 630 km und auf einer Gesamtfläche von 10.500 Quadratkilometern.


Bedeutung der Oluja für die Beendigung des Bosnienkrieges
 
Territoriale Kräfteverteilung in Kroatien und Bosnien und Herzegowina vor der Militäroperation Oluja. Januar 1995.Die Militäroperation Sturm führte zu einem Ende des Krieges in Kroatien und ermöglichte die Rückkehr von über 170.000 Kroaten, die von serbischen Freischärlern und der JNA im Jahr 1991 aus ihrer angestammten Heimat vertrieben worden waren. Andererseits flohen rund 200.000 Krajina-Serben vor der kroatischen Armee aus ihrer angestammten Heimat.

Durch diese Militäroperation kam es auch zu einer militärischen Kräfteverschiebung zu Gunsten der kroatischen und bosnisch-muslimischen Streitkräfte in Bosnien und Herzegowina, was wiederum zu einer rascheren Friedenslösung im Bosnienkonflikt führte. Unmittelbar nach Beendigung der Oluja wurde gemeinsam mit bosnischen Regierungstruppen die im Abkommen von Split zwischen der bosnischen und kroatischen Regierung vereinbarte Militäroperation Maestral begonnen. Das von Serben kontrollierte Territorium in Bosnien und Herzegowina schrumpfte innerhalb weniger Tage von 70% auf etwa 47%. Die Operation Maestral wurde auf massiven Druck der internationalen Gemeinschaft gestoppt.

Der Friedensschluss im Vertrag von Dayton war eine indirekte Folge dieser Militäroperation.


Kriegsverbrechen :
 
Während der Oluja kam es zu schweren Verbrechen an der serbischen Zivilbevölkerung. Das Tribunal in Den Haag spricht von Plünderungen, Brandschatzungen, Zerstörungen, unmenschlicher Behandlung und Demütigung. 150 Serben seien ermordet worden, mehrere Hundert verschwunden. Laut ICTY-Anklage soll General Ante Gotovina maßgeblich dafür verantwortlich sein. Jedoch sieht die Anklage auch eine Verwicklung der damaligen Staatsspitze unter Präsident Franjo Tuđman in die Planung und Durchführung der systematischen Repressionen. Infolge der Festnahme Gotovinas am 8. Dezember 2005 auf den Kanarischen Inseln ist eine gerichtliche Aufarbeitung der Aktion Oluja vor dem Haager Kriegsverbrechertribunal möglich geworden.

Nahezu die gesamte serbische Bevölkerung floh bereits vor Eintreffen der kroatischen Armee, laut der Anklageschrift des ICTY insgesamt zwischen 150.000 und 200.000 Personen. Darunter befanden sich etwa ca. 40.000 schwer bewaffnete Freischärler.

Am 11. August veröffentlichte das kroatische Verteidigungsministerium, dass auf der kroatischen Seite während dieser Polizei- und Militäroperation 174 Soldaten gefallen sind und 1430 Soldaten verwundet wurden.

Nach einem Bericht des kroatischen Helsinki-Komitees vom 1. August 1996 kamen während der Offensive insgesamt 526 Serben ums Leben, etwa 410 Soldaten und 116 Zivilisten. In den folgenden Monaten kamen mindestens 150 weitere serbische Zivilisten, darunter viele ältere Menschen, die nicht geflohen waren, ums Leben, 110 Personen verschwanden spurlos.

Laut dem Jahresbericht 1996 von amnesty international wurden die meisten getöteten Serben Opfer von Brandschatzungen, Misshandlungen oder außergesetzlichen Hinrichtungen. Dies wurde von einem Untersuchungsteam der UNO festgestellt.


Militärisches Kräfteverhältnis :

Kroatische Truppen
Kroatische Armee:


  • 180.000 Soldaten
  • 280 Panzer
  • 200 Schützenpanzer
  • 800 Geschütze
  • 120 Raketenwerfer
  • 24 MiG-21 Kampfflugzeuge
  • 38 Mi-8 Hubschrauber
  • 12 Mi-24D Hubschrauber

 


Serbische Truppen:

  • 40.000 Soldaten
  • 200 Panzer
  • 350 Geschütze
  • 20-25 Raketenwerfer
  • 12 Kampfflugzeuge Galeb und Jastreb

Hoover


11.6.2006 19:14:43
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Sehr interessanter Bericht. Wobei man berückstigen muss, dass die Kroaten ohne die Aufklärungsergebnisse, die Ausbildung und die "Hilfslieerungen" seitens der USA dies nicht so glatt ausführen konnten.

Der Balkan ist ein Wirrwarr von Banden und wird es immer sein.

Ronny22


12.6.2006 10:31:59
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Erstaunlich sind die "relativ" geringen Verluste auf beiden Seiten bei Berücksichtigung der eingesetzten Kräfte.

Die Kroaten hatten 174 Gefallene von 180.000 Mann und die bei den Serben fielen 410 Mann von den insgesamt 40.000 Mann.

Offenbar flüchteten die Serben ohne längerfristigen, härteren Widerstand zu leisten.




Was noch interessant wäre ist die Klärung ob die Kroaten ihre Luftwaffe einsetzen konnten.
Den Serben wurde ja ein Flugverbot auferlegt...aber galt das auch für die Kroaten?


Die Serben blieben ja nicht lange in der Luft... 


Am 28. Februar 1994 schoß eine F-16 der Amerikaner eine G-4 Super Galeb der bosnischen Serben ab.

Und am 02.03.1994 schoß eine niederländische F-16 vier leichte serbische Jagdflugzeuge des Typs "Jastreb J-1" über Bosnien ab.
Die "Jastreb" (Habicht) ist eine Version der "Galeb" (Seemöve), die seit 1963 als Ausbildungsflugzeug für die jugoslawische Armee produziert wurde. Maschinen dieses Typs gehören zum Arsenal sowohl Rest-Jugoslawiens als auch der bosnischen Serben (Stützpunkt Banja Luka).

waldi44


16.6.2006 15:49:30
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Naja, vielleicht waren jene 40.000 serbische Soldaten ja diese :"Nahezu die gesamte serbische Bevölkerung floh bereits vor Eintreffen der kroatischen Armee, laut der Anklageschrift des ICTY insgesamt zwischen 150.000 und 200.000 Personen. Darunter befanden sich etwa ca. 40.000 schwer bewaffnete Freischärler.

Ronny22


16.6.2006 16:23:02
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waldi44 schrieb:
Naja, vielleicht waren jene 40.000 serbische Soldaten ja diese :"Nahezu die gesamte serbische Bevölkerung floh bereits vor Eintreffen der kroatischen Armee, laut der Anklageschrift des ICTY insgesamt zwischen 150.000 und 200.000 Personen. Darunter befanden sich etwa ca. 40.000 schwer bewaffnete Freischärler.


Im eigentlichen Sinne waren diese Tschetniks Freischärler, Paramilitärs allenfalls. Sich selbst sahen sie wohl als "serbische Soldaten"

Wären sie gutausgebildete & dementsprechend ausgerüstete serbische Soldaten gewesen wäre der Widerstand sicher nicht so schnell zusammengebrochen.

ScorpionCroatia


14.4.2007 22:11:44
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die operation uluja wurde von unserem Ante Gotovina geführt manche sagen er ist ein kriegsverbrecher für uns kroaten ist er ein held

Ronny22


15.4.2007 01:38:53
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ScorpionCroatia schrieb:
die operation uluja wurde von unserem Ante Gotovina geführt manche sagen er ist ein kriegsverbrecher für uns kroaten ist er ein held

Naja es gibt ja auch Serben für die Milosevic ein Held war....... 

Jedes Volk hat seine Helden, aber da dieser Krieg ein sehr schmutziger Krieg war, trägt jeder Oberbefehlshaber eine Mitverantwortung für Kriegsverbrechen die seine Soldaten verübt haben.

Auch wenn er diese Verbrechen nicht selbst befohlen hat!

ScorpionCroatia


15.4.2007 04:33:12
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hätten die serben kein aufstand in knien angefangen dann wär kein krieg ausgebrochen aber milosevic hat es hinbekommen. er wollte kroatien nicht gehen lassen weil er wusste das kroatien sich sehr gut entwickeln wird wenn die sich von jugoslavien trennen und man sieht kroatien geht es besser als serbien und die serben haben sich auch ein bisschen gerächt was die USTASA leute gemacht haben mit denen. die serben wurden ins KZ nach Jasenovac gesteckt. wieviele serben da gestorben sind weis keiner auch wenn manche zahlen herum schwirren es stimmt nicht,denn die papiere wurden verbrannt wie das unabhängige Staat kroatien zerbrach unser damaliger führer Dr. Ante Pavelic ist dann nach argentinien geflüchtet ist .

ich selbst bin ein stolzer kroate und habe was gegen die serben die was gegen kroatien haben.

wer mehr über die ustasa wissen will hier ein link

http://de.wikipedia.org/wiki/Ustascha

Ronny22


15.4.2007 16:55:54
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ScorpionCroatia schrieb:
man sieht kroatien geht es besser als serbien....

Naja das es Serbien so schlecht geht liegt sicher auch daran das es Embargos und Luftangriffe der NATO auf das Land gegeben hat.

Wohingegen umgedreht die USA Kroatien wieder aufgepäppelt haben. 

ScorpionCroatia


15.4.2007 17:42:50
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ist doch egal wer uns kroaten geholfen hat. wenigstens wir kroaten sind besser als die serben

byron


15.4.2007 19:14:41
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Ist es hier ein Kindergarten?

Es gibt keine Völker die besser als Andere sind... wenigstens!!

waldi44


16.4.2007 17:24:27
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ScorpionCroatia schrieb:
ist doch egal wer uns kroaten geholfen hat. wenigstens wir kroaten sind besser als die serben

Wie ersichtlich, handelt es sich um kein Boardmitglied und erstnehmen kann man dieses Statement sowieso nicht. Haben wir auch nicht.....
Dennoch lassen wir es mal so stehen, als Beweis von Unbelehrbarkeit, falls der Smilie nicht darauf hinweisen soll, dass es sowieso nicht ernst gemeint war !

byron


16.4.2007 22:40:28
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Hallo Waldi,

in diesem Sinne ist es so, aber es soll auch nicht unbeantwortet bleiben. Und so Denkende gibt es leider in allen Völkern.

Gabriele


28.6.2008 17:09:45
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ScorpionCroatia schrieb:
die operation uluja wurde von unserem Ante Gotovina geführt manche sagen er ist ein kriegsverbrecher für uns kroaten ist er ein held

Ich versuche seit geraumer Zeit alles zu Lesen, um ein möglichst objektives Bild der Geschehnisse der Kriegsauseinandersetung in den 1990er Jahren im ehemaligen Jugoslawien zu erhalten. Aber historisch sauber sind die Dinge offensichtlich noch nicht zu erfassen.

Mein Eindruck inzwischen ist, alle dort beteiligten Volksgruppen haben sich gegenseitig nichts geschenkt. Krieg und Gewalt lässt offensichtlich auch den zivilisiertesten Menschen auf eine primitive Entwicklungsstufe absinken. Es wird in den neu entstandenen Staaten viel aufzuarbeiten sein an Schuld. Und dies scheint bei der Heroisierung von verantwortlichen Kriegsverbrechern offensichtlich noch nicht mal im Ansatz zu geschehen.

Offensichtlich von uns Deutschen auch noch nicht politisch aufgearbeitet unsere Verstrickung in die Aktion Olujazumindest deren Duldung aus politischem Kalkül oder schlimmer noch aus außenpolitischer Inkompetenz.
Dass Herr Ante Gotovina als Held gefeiert wird, unter dessen Verantwortung in der Aktion Oluja mehrere hundert meist alter Menschen ermordet bzw. verschwunden sind, dafür habe ich beim besten Willen kein Verständnis.

Ronny22


28.12.2009 10:41:31
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Jetzt auch mal ein paar Videos dazu:

http://www.youtube.com/watch?v=rRkkzrM7Xcs

SIEGMAR


15.1.2010 04:02:41
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Ich bin (schon aus alter Tradition ) (und der Smilie ist unterstützend gemeint) immer ein Freund der Kroaten gewesen und denke mal wir Deutschen sollten das auch weiterhin sein. Die Auflösung der allierten Erfindung, des Gefängnisses Jugoslawien, war eine Notwendigkeit.

Allerdings!!!
1. Der brutale Massenmörder tito war eigentlich ja wohl Kroate.
2. 1945 stellten die Serben noch über 50% der Bevölkerung im Kosovo.
3. Die Krajina wurde den Serben noch zu Zeiten Österreich-Ungarns gegeben, nachdem man die Türken zurückgedrängt hatte und diese Gebiete menschenleer waren.
Wenn ich nicht irre war das ein Teil der österreichischen Militärgrenze und die Serben dort waren Militärbauern, die die Grenze schützten...


Auch wenn ich kein serbe bin. Das angeblich so serbische Experiment jugoslawien scheint irgendwie nicht besonders gut für die serben verlaufen zu sein.

Sturm


15.1.2010 17:36:13
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SIEGMAR schrieb:
 

Ich bin (schon aus alter Tradition ) (und der Smilie ist unterstützend gemeint) immer ein Freund der Kroaten gewesen und denke mal wir Deutschen sollten das auch weiterhin sein. Die Auflösung der allierten Erfindung, des Gefängnisses Jugoslawien, war eine Notwendigkeit.

Allerdings!!!
1. Der brutale Massenmörder tito war eigentlich ja wohl Kroate.
2. 1945 stellten die Serben noch über 50% der Bevölkerung im Kosovo.
3. Die Krajina wurde den Serben noch zu Zeiten Österreich-Ungarns gegeben, nachdem man die Türken zurückgedrängt hatte und diese Gebiete menschenleer waren.
Wenn ich nicht irre war das ein Teil der österreichischen Militärgrenze und die Serben dort waren Militärbauern, die die Grenze schützten...


Auch wenn ich kein serbe bin. Das angeblich so serbische Experiment jugoslawien scheint irgendwie nicht besonders gut für die serben verlaufen zu sein.

Außer bei Länderspielen , da wird ganz schön " getreten ".

Gruß  Wolfgang.

Ronny22


31.1.2010 11:46:29
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SIEGMAR schrieb:
Ich bin (schon aus alter Tradition ) (und der Smilie ist unterstützend gemeint) immer ein Freund der Kroaten gewesen und denke mal wir Deutschen sollten das auch weiterhin sein. Die Auflösung der allierten Erfindung, des Gefängnisses Jugoslawien, war eine Notwendigkeit.

Wieso sollten Deutsche weiterhin gute Freunde der Kroaten sein!?

Tito war Kroate, aber Kommunist.......also sollten wir heute eher zu den Kroaten halten die damals zu Ante Pavlic gehalten haben??? 



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