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Der Weg zum deutschen Nationalstaat (1806–1871)

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22.4.2006 19:17:39
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http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland#Der_Weg_zum_deutschen_Nationalstaat_.281806.E2.80.931871.29

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Der Weg zum deutschen Nationalstaat: Napoleon überrennt Mitteleuropa
Der Weg zum deutschen Nationalstaat: Das Heilige Römische Reich löst sich auf.
Der Weg zum deutschen Nationalstaat: Anzahl deutscher Staaten wurde verringert.
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Der Weg zum deutschen Nationalstaat: Nach Niederlage Napoleons restaurierte der Wiener Kongress weitgehend die alten Herrschaftsverhältnisse.

Der Weg zum deutschen Nationalstaat: Deutschland war nun im losen Deutschen Bund unter Führung Österreichs organisiert.

Der Weg zum deutschen Nationalstaat: Deutscher Zollverein wird geschaffen. Preußen hat hier die Vormachtsstellung.

Der Weg zum deutschen Nationalstaat: Deutsches Volk war weiterhin von Ideen der Französischen Revolution begeistert. Es kommt zum Wartburgfest.

Der Weg zum deutschen Nationalstaat: Zum nachfolgenden Hambacher Fest treffen sich 30.000 Menschen aus allen Ländern. Zum ersten mal werden die Farben Schwarz-Rot-Gold gehisst.
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Der Weg zum deutschen Nationalstaat: Am 1. März 1848 begann mit der Besetzung des Ständehauses des badischen Landtags in Karlsruhe die Märzrevolution.

Der Weg zum deutschen Nationalstaat: Es kommt zu militärischen Ausschreitungen.
Der Weg zum deutschen Nationalstaat: Viele Monarchen mussten ihren Platz räumen.

Der Weg zum deutschen Nationalstaat: Die Märzrevolution wird gewaltsam niedergeschlagen.
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Der Weg zum deutschen Nationalstaat: Es kommt zur Kollision Preußens mit Österreich.
Der Weg zum deutschen Nationalstaat: Es folgt der Deutsch-Deutsche Krieg 1866.

Der Weg zum deutschen Nationalstaat: Preußen gewinnt den Krieg und der Deutsche Bund wird aufgelöst.
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Yep.
Das ist meine Zusammenfassung der Quelle. Ich hoffe ich habe das wichtigste rausgeschrieben. Was meint ihr?

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29.4.2006 10:21:27
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Sieg der alten Mächte: Aufstieg des Bürgertums und Entwicklung der nationalen Öffentlichkeit waren auf Dauer nicht mehr aufzuhalten.

Sieg der alten Mächte: Aus absolut regierten Preußen war ein Verfassungsstaat geworden.

Sieg der alten Mächte: Jedoch war Zeit der Restauration beendet.

Sieg der alten Mächte: Schaffung des Dreiklassenwahlrechts.

Sieg der alten Mächte: Erungenschaften von 1848 rückgängig gemacht.

Sieg der alten Mächte: Deutscher Bund wieder ins Leben gerufen.

Sieg der alten Mächte: Alte Herrschaftsstrukturen wieder gefestigt.

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Nachspiel und Ende: Preußen beendet Revolution überall blutig. Revolutionäre fliehen ins Exil.

Nachspiel und Ende: Es bleibt Rumpfparlament.

Nachspiel und Ende: Nationalversammlung fiel aus einander.

Nachspiel und Ende: Einige deutsche Staaten erkannten zwar an, jedoch ohne führende Macht Österreich und Preußen kann kein Nationalstaat zustande kommen.

Nachspiel und Ende: Preußenkönig lehnt Kaiserkrone des Parlamentes ab.

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Niederlage in Berlin: oktroyierte Verfassung setzt liberalen Träumen ein Ende.

Niederlage in Berlin: König lässt Parlament aus einander jagen.

Niederlage in Berlin: Unruhen und Demonstrationen führen zum Konflikt mit dem König.

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Im Schatten der Gegenrevolution: Österreich ist unteilbar. Riegel der Großdeutschen Lösung vorgeschoben.

Im Schatten der Gegenrevolution: In Wien, ein harter Gegenschlag der Armee gegen Erhebung von Arbeiter und Studenten.

Im Schatten der Gegenrevolution: Sieg der Gegenrevolution.

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Deutschland und Europa: Russland drohte mit Militärintervention in Deutschland worauf Preußen die letzten Herde der Revolution energisch erstickte.

Deutschland und Europa: Großbritanien hätte durchaus ein Deutsches Reich als Gegengewicht zu Russland und Frankreich aktzeptiert.

Deutschland und Europa: republikanische Bewegung in Frankreich will Wiener System aus den Angeln heben. Frankreich ist gegen ein Großdeutsches Reich.

Deutschland und Europa: Zarenreich als Hort des Konservatismus war Revolution in Deutschland nicht egal.

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Anfänge der Frauenbewegung: Mütterberatung, Verbesserung Bildungschancen, keine politische Gleichberechtigung und Betätigung.

Anfänge der Frauenbewegung: Frauen aus Mittel- und Oberschicht zu Wort gemeldet.

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Katholiken und Sozialisten: Sozialisten wollen Gemeineigentum.

Katholiken und Sozialisten: Katholiken gegen Liberalismus mit Freiheit für das Individuum und Vernunftglaube.

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radikale und liberale Demokraten: wollen Republik oder konstiutionelle Monarchie.

radikale und liberale Demokraten: Anhänger: Schriftsteller, Rechtsanwälte, Lehrer, einfache Leute, Handwerker, Händler, untere Beamte.

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Ausbildung politischer Lager: Konservative: Klientel: Adel, Offiziere, hohe Beamte, protestantische Geistliche.

Ausbildung politischer Lager: Konservative: Verfassung - ja, aber Monarchie Autorität unangetastet, Mitwirkungsrecht Parlament beschränkt.

Ausbildung politischer Lager: Konservative: Konservative für Ordnung, gegen Nationalversammlung und für Status quo im Deutschen Bund.

Ausbildung politischer Lager: Konservative: Anhänger der verschiedenen politischen Ideen schließen sich zu Lagern und Parteien zusammen.

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Verfassungsprobleme: Kompromiß da Gegenrevolution für Erbkaisertum und allgemeines Wahlrecht.

Verfassungsprobleme: Strittig: Erb- oder Wahlkaiser?

Verfassungsprobleme: Es sollte förderatives System entstehen.

Verfassungsprobleme: Nationalversammlung wendet sich der inneren Struktur im Oktober 1848 zu.

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Die Verfassung: Grundrechte garantiert. Wahl allgemein, gleich, geheim und direkt.

Die Verfassung: Reichstag besteht aus Staatenhaus für die Länder und Volkshaus.

Die Verfassung: Kaiser ernennt und entlässt Reichsregierung.

Die Verfassung: Kaiser vertritt Deutschland im Ausland.

Die Verfassung: Kaiser der Deutschen hat Oberbefehl über Heer.

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Großdeutsch und kleindeutsch: März 1849 mit knapper Mehrheit wird geplante Reichsverfassung mit einer preußisch-kleindeutschen Grenzziehung beschlossen.

Großdeutsch und kleindeutsch: Plan für Großdeutschland. Wien ist empört.

Großdeutsch und kleindeutsch: Problem der Grenzfestlegung in Paulskirche.

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Die Nationalversammlung: gemäßigte Konservative, Recbte, liberale Mitte, radikale Demokraten der Linken.

Die Nationalversammlung: Parlament von Akademikern und Juristen.

Die Nationalversammlung: Organ der Revolution.

Die Nationalversammlung: trat zusammen in Paulskirche.

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Kurze Revolution in Berlin: Preußische Nationalversammlung nahm Arbeit auf und verabschiedete Verfassung.

Kurze Revolution in Berlin: König verspricht Verfassung und Wahl preußischer Nationalversammlung.

Kurze Revolution in Berlin: Barrikadenkämpfe mit 230 Todesopfern.

Kurze Revolution in Berlin: Friedrich Wilhelm IV. signalisierte Kompromißbereitschaft und verkündete Aufhebung der Zensur.

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Blutige Kämpfe in Wien: Bürgerliche Nationalgarde schlägt Aufstand nieder.

Blutige Kämpfe in Wien: Proletariat gab keine Ruhe und rebellierte weiter.

Blutige Kämpfe in Wien: Kaiserliches Versprechen konnte Revolution nur kurz bremsen.

Blutige Kämpfe in Wien: Erbitterte Kämpfe gegen Militär, zwangen Metternich zur Flucht.

Blutige Kämpfe in Wien: Blutige und radikale Auseinandersetzungen.

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Revolution in Europa: Auslöser der Mörzrevolution 1848 war im Februar von Bürgern und Handwerkern getragener Aufstand in Paris.

Revolution in Europa: Revolutionäre Anzeichen in ganz Europa vermehrt.

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Enttäuschte Hoffnungen im Vormärz: Bank und Börsenwesen im Herbst 1847 in schwere Rezession gefallen.

Enttäuschte Hoffnungen im Vormärz: Politische Unruhe durch Massenarmut verschärft.

Enttäuschte Hoffnungen im Vormärz: Kritiker und Reformer fassten neuen Mut, als Friedrich Wilhelm IV. den Thron bestieg.

Enttäuschte Hoffnungen im Vormärz: Hambacher Fest und Göttinger Sieben kennzeichnete Aufbruch der nationalen Kräfte.

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Restauration im Deutschen Bund: Klima der Repression und Verfolgung geschaffen.

Restauration im Deutschen Bund: Attentat eines Studenten war Anlass für die Karlsbader Beschlüsse.

Restauration im Deutschen Bund: Lockerer Staatenbund durch innere und äußere Sicherung Deutschlands zusammengehalten.

Restauration im Deutschen Bund: Mit Bundesakte wurde "Deutscher Bund" gegründet.

Restauration im Deutschen Bund: Außerdem Prinzip der fürstlichen Autorität untergraben.

Restauration im Deutschen Bund: Deutscher Nationalstaat hätte Gleichgewicht in Europa gestört.

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Anfänge von Verfassungsleben und Grundrechten: Plattformen politischer Diskussion und Meinungsbildung entwickelt.

Anfänge von Verfassungsleben und Grundrechten: Süddeutschland reges Verfassungsleben mit Zweikammersystem.

Anfänge von Verfassungsleben und Grundrechten: 1821 besitzen 28 Bundesstaaten eine Verfassung.

Anfänge von Verfassungsleben und Grundrechten: Trotzdem haben sich Verfassungen und Grundrechte in deutschen Staaten entwickelt.

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Territoriale Veränderungen: Preußen in Ost und Westhälfte ausgedehnt.

Territoriale Veränderungen: Preußen dehnt sich aus.

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Eine "Heilige Allianz" der Fürsten: Pentarchie ins Leben gerufen. Gleichgewicht der Großmächte.

Eine "Heilige Allianz" der Fürsten: Zeitalter der Revolution beenden und Brüderlichkeit der Monarchen zur Grundlage der künftigen Politik machen.

Eine "Heilige Allianz" der Fürsten: Europäische Ordnung mit Heiliger Allianz besiegelt.

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Eine neue Ordnung für Europa: führende Gestalt: Metternich.

Eine neue Ordnung für Europa: Interessen der Monarchie vertreten.

Eine neue Ordnung für Europa: Vier Siegermächte, England, Preußen, Österreich und Russland mit Frankreich in Wien getroffen.

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Harte Reaktion im Deutschen Bund: Verfassungsreformen in den Einzelstaaten ist nicht mehr möglich. Nur noch im gesamtdeutschen Rahmen.

Harte Reaktion im Deutschen Bund: Verfassungen sollten restaurativen Sinn haben.

Harte Reaktion im Deutschen Bund: Demokraten verfolgt.

Harte Reaktion im Deutschen Bund: politische Verein und Versammlungen untersagt.

Harte Reaktion im Deutschen Bund: Zensur wurde verschärft.

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Ein "Nationalfest der Deutschen": Nationales Aufsehen bei den Göttinger Sieben. 7 Professoren.

Ein "Nationalfest der Deutschen": Beseitigung der Fürstenherrschaft und Errichtung eines freien Nationalstaates.

Ein "Nationalfest der Deutschen": Höhepunkt im Hambacher Fest 1832.

Ein "Nationalfest der Deutschen": Soziale Basis dieser Bewegung verbreiterte sich.

Ein "Nationalfest der Deutschen": Nach Unterdrückung machte die französiche Juli-Revolution die Reformkräfte wieder mobil.

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Das Wartburgfest: undeutsche Schriften verbrannt, sowie Korporalstock und Zopf.

Das Wartburgfest: fand am Oktober 1817 statt.

Das Wartburgfest: Studenten gründeten Burschenschaften.

Das Wartburgfest: Studenten griffen nationales Gedankengut auf.

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Durch Freiheit zur Einheit: Nationale Einheit und bürgerliche Freiheit waren eng mit einander verflochten.

Durch Freiheit zur Einheit: Nur wenn Justiz unabhängig und der Einzelne seine Meinung frei äußern darf und sich versammeln kann, nur dort kann der Bürger am politischen Geschehen mitwirken.

Durch Freiheit zur Einheit: Nationalstaat verknüpft mit Forderung nach Freiheits- und Verfassungsforderungen.

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1.2 Die deusche Nationalbewegung: Probleme: Kleinstaaterei und Partikularismus, Verhältnis Österreich-Preußen, künftige Staatsverfassung

1.2 Die deusche Nationalbewegung: Idee einer deutschen Nation hatte starken Auftrieb durch französiche Besetzung und Befreiungskriege bekommen.

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29.4.2006 10:24:45
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Die Heilige Allanz fand ihr Ende infolge der Durchsetzung bürgerlicher und nationalstaatlicher Interessen in der Außenpolitik aller europäischen Staaten.

Die Heilige Allanz begann in den 1820ern auf Grund von Differenzen zwischen den europäischen Herrschern über den Freiheitskampf Griechenlands und Belgiens zu zerbrechen.

Die Heilige Allanz hatte als Ziel die Aufrechterhaltung der monarchischen Ordnung und des auf dem Wiener Kongress geschaffenen politischen und staatlichen Systems in Europa, was den Gegensatz zu nationalen und sozialen Bewegungen in der Bevölkerung verschärfte.

Die Heilige Allanz kam zustande, obwohl alle drei Monarchen unterschiedlichen Konfessionen angehörten: Der russische Zar war orthodox, Kaiser Franz I. von Österreich römisch-katholisch und König Friedrich Wilhelm III. von Preußen evangelisch.

Die Heilige Allanz wurde auf Anregung Zars Alexanders I. gegründet.

Die Heilige Allanz bezeichnet das Bündnis, das die drei Monarchen Russlands, Österreichs und Preußens während ihres Aufenthaltes in Paris anlässlich der Unterzeichnung des zweiten Pariser Friedens mit dem besiegten Frankreich am 26. September 1815 schlossen.

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Die Märzrevolution wurde von überwiegend preußischen und österreichischen Truppen gewaltsam niedergeschlagen.

Die Märzrevolution erzwang von Berlin bis Wien die Berufung liberaler Regierungen und die Durchführung von Wahlen zu einer verfassungsgebenden Nationalversammlung, die in der Paulskirche in Frankfurt am Main zusammentrat.

Die Märzrevolution (auch Deutsche Revolution) sind die revolutionären Ereignisse, die sich zwischen März 1848 und Spätsommer 1849 im Deutschen Bund und den zu dessen mächtigsten Staaten Österreich und Preußen gehörenden Gebieten außerhalb des Bundes abspielten.

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Der Deutsche Bund hatte als Bundesorgan die in Frankfurt am Main tagende Bundesversammlung.

Der Deutsche Bund wurde am 8. Juni 1815 auf dem Wiener Kongress als Nachfolger des 1806 aufgelösten Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation ins Leben gerufen.

Der Deutsche Bund war ein Staatenbund der deutschen Staaten.

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Robert Blum: ein deutscher Politiker der Märzrevolution und Abgeordneter der Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche.

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Die Frankfurter Nationalversammlung und die von ihr ausgearbeitete Verfassung scheiterte an der Weigerung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV., die ihm angetragene Kaiserwürde anzunehmen.

Die Frankfurter Nationalversammlung erarbeitete in langen und kontrovers geführten Debatten die auf Prinzipien der parlamentarischen Demokratie beruhende so genannte Paulskirchenverfassung.

Die Frankfurter Nationalversammlung kam Zustande als Ergebnis der Märzrevolution in den Staaten des Deutschen Bundes.

Die Frankfurter Nationalversammlung, die vom 18. Mai 1848 bis zum 31. Mai 1849 in der Frankfurter Paulskirche tagte, war das erste frei gewählte Parlament für ganz Deutschland.

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oktroyierte Verfassung: auferlegte Verfassung in Preußen

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Märzministerium: im Rahmen der Märzrevolution protestierenden Bürgern entgegen zu kommen.

Märzministerium: im März 1848 von den Landesfürsten eingesetzt wurden

Märzministerium: Regierungen von Staaten des Deutschen Bundes bezeichnet

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Rumpfparlament: er letzte Versuch, die verbliebenen parlamentarisch-demokratischen Strukturen dieser Revolution, die im Frühsommer 1849 kurz vor ihrer endgültigen Niederschlagung stand, noch zu retten.

Rumpfparlament: Versammlung von Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung in Stuttgart vom 6. Juni bis zu ihrer gewaltsamen Ausweisung am 18. Juni 1849 bezeichnet.

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Der Frankfurter Wachensturm gehörte neben dem Wartburgfest und dem Hambacher Fest zu den spektakulärsten politischen Aktionen des deutschen Vormärz und bereitete die Märzrevolution von 1848 mit vor.

Der Frankfurter Wachensturm vom 3. April 1833 war der gescheiterte Versuch von etwa 50 Aufständischen, durch einen Überfall auf die Hauptwache und die Konstablerwache in Frankfurt am Main eine allgemeine Revolution in Deutschland auszulösen.

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Göttinger Sieben: prominente Vertreter: Brüder Grimm

Göttinger Sieben: eine Gruppe Göttinger Professoren, die 1837 gegen die Aufhebung der Verfassung im Königreich Hannover protestierten

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Reichsverfassungskämpfe: blutiger Niederschlagung durch preußische Truppen

Reichsverfassungskämpfe: Aufstände in Dresden, in der Pfalz und vor allem in Baden gezählt.

Reichsverfassungskämpfe: Anerkennung der von der Frankfurter Nationalversammlung ausgearbeiteten Paulskirchenverfassung zum Ziel hatten.

Reichsverfassungskämpfe: Kämpfe von Mai bis Juli des Jahres 1849

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Raststatt: Festung in dem das Rumpfparlament sich verschanzte

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Das Hambacher Fest verwendete die Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold.

Das Hambacher Fest hatte die Forderungen nach Freiheit, Bürgerrechte und nationaler Einheit.

Das Hambacher Fest wurde von 30.000 Menschen aus allen Bevölkerungsschichten und aus zahlreichen Nationen gefeiert.

Das Hambacher Fest hatte seine Wurzeln in der Unzufriedenheit der pfälzischen Bevölkerung mit der bayerischen Verwaltung und gilt als Höhepunkt frühliberaler bürgerlicher Opposition in Restauration und Vormärz.

Das Hambacher Fest fand zwischen dem 27. und 30. Mai 1832 in der Pfalz auf dem Hambacher Schloss bei Neustadt an der Weinstraße statt.

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Urburschenschaft: im Jahre 1815 in Jena die erste Gründung einer neuen Form von Studentenverbindung

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Kleindeutsche Lösung: Modell für die Vereinigung der Mitgliedstaaten des Deutschen Bundes unter Führung des Königs von Preußen und unter Ausschluss des Kaiserreichs Österreich.

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Großdeutsche Lösung: Gründung eines deutschen Nationalstaates verstanden, der alle deutschsprachigen Gebiete des Deutschen Bundes und aus historischen Gründen (Königreich Böhmen, Österreichische Provinzen Krain und Küstenland) auch Tschechien und Slowenien einschließen sollte.

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Die Karlsbader Beschlüsse wurde mit der Märzrevolution 1848 wieder abgeschafft.

Die Karlsbader Beschlüsse hatten den folgenden Inhalt:
    * Verbot der Burschenschaften
    * Überwachung der Universitäten
    * Zensur der Presse
    * Entlassung und Berufsverbot für liberal und national gesinnte Professoren

Die Karlsbader Beschlüsse wurden am 20. September 1819 vom Bundestag in Frankfurt einstimmig bestätigt, obwohl sie tief in die Rechte der Einzelstaaten des Deutschen Bundes eingriffen, und für das Gebiet des Deutschen Bundes in Kraft traten.

Die Karlsbader Beschlüsse wurden gerechtfertigt durch die Ermordung des Schriftstellers und russischen Generalkonsuls August von Kotzebue am 23. März 1819 durch den Studenten und Burschenschafter Karl Ludwig Sand.

Die Karlsbader Beschlüsse entstanden unter dem Einfluss des damaligen österreichischen Staatskanzlers Metternich.

Die Karlsbader Beschlüsse hatten Maßnahmen zur Überwachung und Bekämpfung liberaler und nationaler Bestrebungen im Deutschland des 19. Jahrhunderts zum Gegenstand.

Die Karlsbader Beschlüsse waren das Resultat der Karlsbader Konferenz vom 6. bis 31. August 1819.

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Deutsche Bundesakte: 1866 außer Kraft getreten - mit Aufläsung des Deutschen Bundes

Deutsche Bundesakte: offizieller Bestandteil der Wiener Kongressakte.

Deutsche Bundesakte: wurde am 8. Juni 1815 während des Wiener Kongresses verabschiedet.

Deutsche Bundesakte: Grundgesetz des Deutschen Bundes.

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Das Wartburgfest war für die reaktionären Kräfte und die Ermordung von August von Kotzebue durch Karl Ludwig Sand 1819 eine willkommene Gelegenheit, gegen liberale Kräfte im Rahmen der Karlsbader Beschlüsse vorzugehen.

Das Wartburgfest beinhaltete auch eine Bücherverbrennung sowie die Verbrennung eines Schnürleibes, eines Zopfes und eines Korporalstock.

Das Wartburgfest war eine Demonstration deutscher Studenten gegen die reaktionären Kräfte in den wieder entstandenen deutschen Kleinstaaten für einen Nationalstaat und eine freiheitliche Verfassung.

Das Wartburgfest vom 18. Oktober 1817 ist für die deutsche Geschichte ein bedeutendes Ereignis.

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Der Wiener Kongress enthält auch die Deutsche Bundesakte. Der lockere Deutsche Bund souveräner Staaten entsteht.

Der Wiener Kongress suchte eine Rückkehr zur Wiederherstellung der Herrschaft der konservativen Monarchien Europas.

Der Wiener Kongress führte zu einem Zusammenschluß von Österreich, Preußen, Russland, England und Frankreich zur Heiligen Allianz.

Der Wiener Kongress wird als Beginn der metternichschen Restauration angesehen.

Der Wiener Kongress wurde von Fürst von Metternich geleitet.

Der Wiener Kongress (18. September 1814 bis 9. Juni 1815) war eine Konferenz aller politischen Mächte Europas, die sich anlässlich der Niederlage des napoleonischen Frankreichs im vorangegangenen Frühjahr zur Neuzeichnung der politischen Landkarte des Kontinentes im Sinne des Legitimitätsprinzips versammelte.

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Liberalismus steht in seiner Theorie im Gegensatz zum Totalitarismus und gilt vielerorts als Voraussetzung, wenn nicht als Synonym zur Auffassung einer modernen pluralistischen Demokratie.

Liberalismus setzt in das Zentrum seiner politischen Philosophie das Indiviuum, dem größtmögliche Freiheit gegeben werden soll, sowie das Prinzip der Nichtaggression.

Liberalismus begründete die Emanzipation (Befreiung) von überlieferten Dogmen aus dem Feudalismus und Absolutismus, die Unfreiheit rechtfertigen sollten (beispielsweise Gottesgnadentum).

Liberalismus war wesentlich inspiriert von der Philosophie der Aufklärung ab der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts; der Begriff selbst wurde aber erst 1812 in Spanien geprägt.

Liberalismus (lat. liber: frei, lat. liberalis: die Freiheit betreffend, freiheitlich) ist eine auf einer freiheitlichen Gesinnung basierende Weltanschauung, die darauf aufbauende politisch-philosophische Lehre und die dazugehörige politische Richtung verstanden.

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Pentarchie: gemeinsame Herrschaft von fünf Mächten (Konzert der Großmächte), wie sie im Europa des 18. und 19. Jahrhunderts vorkam.

Pentarchie: eine Form des Gleichgewichts der Kräfte

Pentarchie: (griechisch: Fünfherrschaft) bezeichnet im Allgemeinen eine Regierung, die aus fünf Machthabern besteht.

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Hegemonie: Vormachtstellung einer Großmacht

Hegemonie wird in Anschluss an Antonio Gramsci "ein Typus von Herrschaft benannt, der im Wesentlichen auf der Fähigkeit basiert, eigene Interessen als gesellschaftliche Allgemeininteressen zu definieren und durchzusetzen" [1] (vgl. Universalismus und Partikularismus).

Hegemonie (griech. Oberbefehl, Führerschaft) ist die Vorherrschaft bzw. Überlegenheit einer Institution bzw. eines Staates, einer Organisation usw. insbesondere in politischer und militärischer sowie auch in wirtschaftlicher, religiöser und kultureller Hinsicht etc.

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Restauration: Zeit nach 1848 in Deutschland ebenfalls.

Restauration: Wiederherstellung alter Ordnung von 1815 bis 1830

Restauration: Wiederherstellung eines politischen Zustandes

Andi


29.4.2006 12:47:41
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Vielen Dank für's zusammenfassen. Genau den Stoff brauch ich für's Abi. 

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29.4.2006 13:47:03
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Andi schrieb:
Vielen Dank für's zusammenfassen. Genau den Stoff brauch ich für's Abi. 

no prob. bin auch grad am lernen. 1815 - 1990  naja wird schon 

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Antisemitismus: wurde schon in der Kaiserzeit zum Kennzeichen gesellschaftlicher Krisen.

Antisemitismus: fand auch Eingang in die Verbände, Bund der Landwirte, etc.

Antisemitismus: Durch nationalistische Schriften verbreitete er sich immer weiter.

Antisemitismus: Antisemitismus machte sich im mittleren Bürgertum breit.

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Interessenverbände: Den industriellen Interessenverbänden standen die Gewerkschaften gegenüber.

Interessenverbände: Interessenverbände beeinflussten die Schutzzoll- und Flottenpolitik.

Interessenverbände: Es entstanden mächtige Verbände.

Interessenverbände: Zunehmende unterschiedliche Interessen führen zu wirksameren Vertretungen der Klientel.

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Arbeiter und Staat: Fehlende Integration in den Staat festigte den Zusammenhalt der Arbeiter unter einander. Zögernde Indentifizierung mit dem Staat im August 1914.

Arbeiter und Staat: Leidenszeit während der Sozialistengesetze prägten das Bild des Arbeiters von der Obrigkeit.

Arbeiter und Staat: Arbeiter hatte meist negative Einstellung zum Staat.

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Organisierte Frauenbewegung: Clara Zetkin

Organisierte Frauenbewegung: Es entwickelte sich katholische und evangelische Frauenbewegung.

Organisierte Frauenbewegung: Traditionelle Frauenrolle nicht grundsätzlich in Frage gestellt.

Organisierte Frauenbewegung: Forderung von voller Gleichberechtigung.

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Organisierte Frauenbewegung: Clara Zetkin

Organisierte Frauenbewegung: Es entwickelte sich katholische und evangelische Frauenbewegung.

Organisierte Frauenbewegung: Traditionelle Frauenrolle nicht grundsätzlich in Frage gestellt.

Organisierte Frauenbewegung: Forderung von voller Gleichberechtigung.

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Frauenrolle und Frauenarbeit: berufliche Chancen der Frauen waren begrenzt. Erst ab 1900 erhielten sie die Möglichkeit Abitur zu machen.

Frauenrolle und Frauenarbeit: Frauen gehörten in die Familie und den Haushalt.

Frauenrolle und Frauenarbeit: Frauen mussten den Mann über ihr Vermögen verfügen lassen.

Frauenrolle und Frauenarbeit: Frauen galten nicht als eigenständige Rechtspersonen.

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Aufstieg des Bürgertums: Mit wirtschaftlichem Wohlstand und fortschrittlichen Bildungswesen wuchsen auch die Chancen für bisher benachteiligte Gruppen.

Aufstieg des Bürgertums: Wirtschafts- und Bildungsbürgertum gewann Einfluss.

Aufstieg des Bürgertums: Die Macht des Adels ging immer weiter zurück.

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Feudalstaat und bürgerliche Gesellschaft: Der erfolgreiche Fabrikant strebte nach dem Adelstitel, kaufte sich ein Rittergut und versuchte so an die Spitze der gesellschaftlichen Stufenleiter zu kommen.

Feudalstaat und bürgerliche Gesellschaft: Das Militär durchdrang immer stärker das Zivilleben.

Feudalstaat und bürgerliche Gesellschaft: Der Adel konnte seine sozialen Privilegien weitgehend behaupten.

Feudalstaat und bürgerliche Gesellschaft: Ökonomisch mächtiges Bürgertum, das seinen Einfluss in der Politik vergrößern wollte.

Feudalstaat und bürgerliche Gesellschaft: Reichsgründung mit Übergang zum Kapitalismus begleitet.

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Ausgrenzen und einbinden: der Kampf gegen die Sozialdemokratie: Die SPD zu schwächen mislang. Ihre Parteieffizienz erhöte sich, die Zahl der Wähler verdreifachte sich und die der Abgeordneten vervierfachte sich.

Ausgrenzen und einbinden: der Kampf gegen die Sozialdemokratie: Mit der Sozialgesetzgebung wollte Bismarck die Arbeiterschaft mit dem Staat versöhnen.

Ausgrenzen und einbinden: der Kampf gegen die Sozialdemokratie: Die Parteiorganisation und -press wurde verboten (Sozialistengesetz)

Ausgrenzen und einbinden: der Kampf gegen die Sozialdemokratie: Nach zwei Attentaten wurde das Gesetz "gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie" beschlossen.

Ausgrenzen und einbinden: der Kampf gegen die Sozialdemokratie: Bismarck sah einen weiteren Reichsfeind in der SPD.

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Kampf gegen den Katholizismus: Es kam zu einem Ausgleich 1879, das Zentrum ging gestärkt hervor.

Kampf gegen den Katholizismus: Bismarck will staatliche Kompetenzen ausdehnen, durch Zivilehe und staatliche Schulaufsicht.

Kampf gegen den Katholizismus: Bismarck wollte den Einfluss des Zentrums eindämmen.

Kampf gegen den Katholizismus: Staat gegen katholische Kirche = Kulturkampf

Kampf gegen den Katholizismus: Kirche hatte der Moderne den Kampf angesagt.

Kampf gegen den Katholizismus: Zentrum als Todfeind von Fortschritt, Kultur und Wissenschaft.

Kampf gegen den Katholizismus: Unterstützung durch Liberale.

Kampf gegen den Katholizismus: Bismarcks erster Feind ist das Zentrum-

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Parteien als Träger politischen Lebens: Bismarck verfolgte zwei Ziele: Konsolidisierung des Staates mit obrigkeitlicher Ordnung und Einbindung des liberalen Blockes in seine Politik.

Parteien als Träger politischen Lebens: Bismarck setzte sich mit Zentrum und Sozialdemokratie aus einander.

Parteien als Träger politischen Lebens: Bismarck stütze sich auf die Freikonservativen und die Nationalliberalen.

Parteien als Träger politischen Lebens: Bismarck sah Parteien als Manövriermasse für seine politischen Ziele an.

Parteien als Träger politischen Lebens: Noch keine modernen Massenparteien, sondern Interessenvertretungen.

Parteien als Träger politischen Lebens: Reichstag als Forum der Parteien.

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Der Reichstag - eine gezähmte Volksvertretung? Reichstag konnte seinen Spielraum vergrößern.

Der Reichstag - eine gezähmte Volksvertretung? Reichstag konnte ständig aufgelöst werden.

Der Reichstag - eine gezähmte Volksvertretung? Reichstag hat Gesetzgebunds- und Budgetrecht inne.

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Die Verfassung - ein Kompromiss: Kaiser hat Oberbefehl über das Heer.

Die Verfassung - ein Kompromiss: Reichstag wird vom Volk gewählt.

Die Verfassung - ein Kompromiss: Bundesrat und Reichstag haben die Gesetzgebung inne.

Die Verfassung - ein Kompromiss: Reichskanzler Vorsitzender im Bundesrat.

Die Verfassung - ein Kompromiss: Reichskanzler Vorsitzender der Regierung.

Die Verfassung - ein Kompromiss: Kaiser ernennt Reichskanzler.

Die Verfassung - ein Kompromiss: Bundesrat, also Länderkammer, besaß das Recht mit Kaiser den Reichstag aufzulösen.

Die Verfassung - ein Kompromiss: Reich war kein einheitlicher Staat - Länder konnten ihre innere Autonomie weitgehend behalten.

Die Verfassung - ein Kompromiss: Es gab keine Grundrechte in der Verfassung.

Die Verfassung - ein Kompromiss: Monarchische Autorität blieb gewahrt, da Verfügungsgewalt des Kaisers über Regierung, Militär, Außenpolitik und Beamtenapparat.

Die Verfassung - ein Kompromiss: Kompromiss zwischen nationalen Einheitswünschen des Bürgertums, partikularen Interessen der Fürsten, Führungsanspruch Preußens, zwischen einer starken Monarchie und Grundformen einer parlamentarischen Demokratie, zwischen alten Führungsgruppen Adel und Militär und Bürgertum.

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29.4.2006 13:58:49
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Antisemitismus: Judenfeindlichkeit ist eine pauschale Ablehnung der Juden.

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Soziale Lage: verschiedene Faktoren wie z. B. Beruf, Einkommen, Bildung, Arbeitsplatzsicherheit, Wohngegend, Freizeit, Integration in die Gesellschaft berücksichtigt

Soziale Lage: bezieht sich auf die Lebensqualität und die Lebenschancen von Bevölkerungsgruppen

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Gleichberechtigung:  im zwanzigsten Jahrhundert folgte in Europa die Gleichberechtigung der Frau im Staat

Gleichberechtigung: in den Ideen von Humanismus und Aufklärung verwurzelt und Wesenskern der Menschenwürde.

Gleichberechtigung: die rechtliche Gleichheit verschiedener Rechtssubjekte in einem bestimmten Rechtssystem.

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Clara Zetkin: bis 1917 aktiv in der SPD

Clara Zetkin: eine einflussreiche linkssozialistische deutsche Politikerin und Frauenrechtlerin

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Bildungsbürgertum: die Schriftsteller Thomas Mann oder Jochen Klepper genannt.

Bildungsbürgertum: neigt zu, Bildungs- und Sprachbarrieren

Bildungsbürgertum: akademische Berufe besonders stark vertreten: Professoren, Pastoren, Lehrer, Ärzte, Rechtsanwälte; aber auch Kaufleute, Musiker, Künstler, Ingenieure, leitende Beamte usw.

Bildungsbürgertum: eine einflussreiche Gesellschaftsschicht, die sich durch humanistische Bildung, Literatur, Wissenschaft und Staatsengagement auszeichnet.

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Lehnswesen: Grundlage der hochmittelalterlichen Gesellschaftsordnung der abendländischen Staaten, vor allem aber des Heiligen Römischen Reichs.

Lehnswesen: bezeichnet das politisch-ökonomische System der Beziehungen zwischen Lehnsherren und belehnten Vasallen.

Lehnswesen: auch Feudalwesen (Feudalismus) oder Benefizialwesen

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Kapitalismus: begann mit dem Fernhandel im ausgehenden Mittelalter und löste in Europa den Feudalismus und die bürgerlich-handwerkliche Stadtwirtschaft ab.

Kapitalismus: durch Privateigentum an Produktionsmitteln sowie Produktion für einen den Preis bestimmenden Markt auszeichnet.

Kapitalismus: eine Wirtschaftsordnung

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Der Kulturkampf war ein Schritt in Richtung weg vom Weltkirchentum hin zu einem deutschen Nationalismus, der letztlich im 1. Weltkrieg und im Nationalsozialismus und der "Deutschen Christen", also den Ausrichtung der Kirchen auf die nationalsozialistische Weltanschauung, endete.

Der Kulturkampf war ein Schritt in Richtung der Trennung von Kirche und Staat in Deutschland.

Der Kulturkampf wurde durchgeführt durch die Einführung der Zivilehe 1874 sowie das Brotkorbgesetz 1875.

Der Kulturkampf erreichte seinen Höhepunkt in den Maigesetzen von 1873, die die staatliche Reglementierung der katholischen Kirche gewährleisten sollten.

Der Kulturkampf war eine Auseinandersetzung zwischen der katholischen Kirche unter Papst Pius IX. und dem Königreich Preußen bzw. dem Deutschen Reich unter Reichskanzler Otto von Bismarck zwischen 1871 und 1878.

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Ultramontanismus verlor nach Gründung der CDU und ihrer nicht konfessionell ausgerichteten Linie sehr stark an politischen Einfluss.

Ultramontanismus wurde als Schlagwort insbesondere im so genannten Kulturkampf in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebraucht.

Ultramontanismus ist eine politische Haltung des deutschen Katholizismus, die ihre Weisungen ausschließlich von der päpstlichen Kurie, also aus dem „jenseits der Berge“ (lateinisch ultra montes) liegenden Vatikan bezieht.

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Sozialdemokratie: mit sozialen Gesetzen die Auswirkungen der kapitalistischen Wirtschaftsordnung auf die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung zu lindern.

Sozialdemokratie: für einen demokratischen Staat eintritt

Sozialdemokratie: Bezeichnung für eine internationale politische Bewegung

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Das Sozialistengesetz verbot Druchschriften und Versammlungen der Sozialdemokraten.

Das Sozialistengesetz bekämpfte die Sozialdemokraten als „Reichsfeinde“ und erschwerte nachhaltig die Integration von Arbeitern und Sozialdemokratie in Staat und Gesellschaft.

Das Sozialistengesetz: wurde am 19. Oktober 1878 mit der Stimmenmehrheit der konservativen und der meisten nationalliberalen Abgeordneten im Reichstag des deutschen Kaiserreichs verabschiedet.

Das Sozialistengesetz: wegen seiner jährlichen Neuvorlage und kleinen Modifizierungen auch oft im Plural als Sozialistengesetze bezeichne

Das Sozialistengesetz („Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie“)

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Deutsche Zentrumspartei: bis 1933 als Vertreterin des katholischen Deutschland eine der wichtigsten Parteien des Kaiserreichs und der Weimarer Republik.

Deutsche Zentrumspartei: 1870 gegründet

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Reichstagsgebäude: Seit 1994 findet dort alle fünf Jahre die Wahl des deutschen Bundespräsidenten statt.

Reichstagsgebäude: erst dem Reichstag des deutschen Kaiserreiches und später der Weimarer Republik und seit 1999 dem Deutschen Bundestag als Sitz dient.

Reichstagsgebäude: ein Gebäude in Berlin

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Autonomie: Staaten oder Gebiete werden als autonom angesehen, wenn sie sich außenpolitisch von anderen Staaten vertreten lassen, nach innen aber selbstständig sind.

Autonomie: besteht in der Regel im Rahmen eines Systems.

Autonomie: "Selbstständigkeit", "Unabhängigkeit", "Selbstverwaltung" oder "Entscheidungsfreiheit".

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Die Verfassung des Deutschen Reiches von 1871 sah vor, dass der Kaiser das Reich völkerrechtlich vertrat, den Oberbefehl über die Streitkräfte inne hatte, den Bundesrat und Bundestag einberufen und schließen konnte und auch den Krieg mit Zustimmung des Bundesrates erklären konnte.

Die Verfassung des Deutschen Reiches von 1871 sah vor, dass der Kaiser die Reichsregierung ernannte.

Die Verfassung des Deutschen Reiches von 1871 sah vor, dass Bundesrat und Reichstag die Gesetze beschloßen.

Die Verfassung des Deutschen Reiches von 1871 sah eine Wahl des Reichstages auf 3 Jahre vor.

Die Verfassung des Deutschen Reiches von 1871 sah einen Deutschen Kaiser an oberster Stelle vor.

Die Verfassung des Deutschen Reiches von 1871 betonte das monarchische Element.

Die Verfassung des Deutschen Reiches von 1871 wird auch als Bismarcksche Reichsverfassung bezeichnet.

Die Verfassung des Deutschen Reiches von 1871 war eine Erweiterung des Norddeutschen Bundes, wie er nach dem Krieg 1866 entstanden war.

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Grundrechte: Glaubens- und Gewissensfreiheit

Grundrechte: Gleichheitssatz, Gleichberechtigung

Grundrechte: Freie Entfaltung der Persönlichkeit, Freiheit der Person, Recht auf Leben, körperliche Unversehrtheit

Grundrechte: Schutz der Menschenwürde

Grundrechte: beruhen auf der philosophischen Idee der Menschenrechte, nach der jeder Mensch gewisse unveräußerliche Rechte besitzt.

Grundrechte: werden in der Regel in der Verfassung formuliert.

Grundrechte: wesentliche Rechte, die von einem Staat seinen Bürgern als einklagbar garantiert werden.

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Die Außenpolitik der meisten Staaten ist von einer gewissen längerfristigen Kontinuität geprägt.

Die Außenpolitik erstreckt sich dabei auf unterschiedliche Bereiche wie z.B. Außenwirtschaftspolitik oder Auswärtige Kulturpolitik.

Die Außenpolitik ist die Summe der grenzüberschreitenden, zielgerichteten Aktionen eines Nationalstaates.

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Die Regierung verfolgt entgegen der sozialen Aufgaben gemäß der ökonomischen Theorie der Politik (ÖTP) tatsächlich Ziele, die die eigene Macht stützen und eine Wiederwahl ermöglichen sollen.

Die Regierung kann durch bestimmte Entscheidungen und die Verfassung eine Vorbildfunktion einnehmen.

Die Regierung wird meist als Exekutive (ausführende Gewalt) bezeichnet.

Die Regierung, ihre Organisation und Funktion stehen in enger Beziehung mit der allgemein in der entsprechenden Gesellschaft vorherrschenden Herrschaftsstruktur sowie der sozio-ökonomischen Ordnung.

Die Regierung leitet, lenkt und beaufsichtigt die Gesamtpolitik des Staates.

Die Regierung ist die oberste Institution eines Staates.

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Kaiser: bezeichnete in Europa die ranghöchsten Monarchen.

Kaiser: der höchste Adelstitel

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Bürgertum: gegenüber Bauern und später Arbeitern  abgegrenzt.

Bürgertum: eine Gesellschaftsschicht, die traditionell gegenüber dem Adel und Klerus abgegrenzt

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Militär: Zweck des Militärs ist nicht ausschließlich die Führung von Kriegen, sondern heute zunehmend die Führung von multinationalen Operationen zur Friedenssicherung und -erhaltung

Militär: Meist haben sie aber auch den Auftrag zur Gewährleistung der inneren Sicherheit eines Staates.

Militär: die bewaffneten Verbände eines Staates

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Adel: in fast allen Kulturen auftretendes Phänomen

Adel: meist mit besonderen Lebensformen und nach eigener Einschätzung hochentwickeltem Standesethos.

Adel: meist gegründet auf Geburt, Besitz und gelegentlich auf Leistung

Adel: in feudalen Ständeordnungen privilegierte, herrschende soziale Schicht

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Fürst: die Landesherren nach dem König bzw. Kaiser

Fürst: der höchste Titel, unter dem auch Herzöge und Landgrafen inbegriffen waren.

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Monarchie: demokratische Monarchie ist hingegen möglich, sofern der Monarch keine reale Machtstellung inne hat.

Monarchie: Gegenbegriff zur Republik.

Monarchie: Herrschaft über den persönlichen Machtbesitz hinaus legitimiert.

Monarchie: einer Einzelperson (dem Monarchen bzw. der Monarchin) eine oft von Gott (bzw. einer Gottheit) abgeleitete Autorität zugesprochen wird

Monarchie: Staats- und Regierungsform

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Die konstitutionelle Monarchie hat ein Volk, das das Parlament wählt und Vertreter für die Ländervertretung wählt.

Die konstitutionelle Monarchie hat einen Regierungschef, der die Regierung leitet.

Die konstitutionelle Monarchie hat einen Kaiser / König der Oberbefehl über Streitkräfte hat und Regierungschef ernennt.

Die konstitutionelle Monarchie hat meist ein Parlament, das die Gesetzgebung entweder allein, oder in Kooperation mit dem Monarchen wahrnimmt.

Die konstitutionelle Monarchie schränkt Macht des Fürsten oder Königs durch eine geschriebene Verfassung mehr oder weniger stark ein.

Die konstitutionelle Monarchie ist eine Sonderform der Monarchie.

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Deutsches Kaiserreich: am 9. November 1918 durch die Abdankung Wilhelms II. erloschen

Deutsches Kaiserreich: am 18. Januar 1871 durch die Ausrufung des preußischen Königs Wilhelm I. in Versailles zum Deutschen Kaiser begründet

Deutsches Kaiserreich: konstitutionelle Monarchie
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