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Schlesien- eine Kurzbiographie

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AutorBeitrag

waldi44


5.3.2009 14:50:33
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In der Bronzezeit gehörte Schlesien zur Lausitzer Kultur. Diese Lausitzer Kultur erstreckte sich zwischen Elbe, Saale, Oder und Weichsel und wird ethnisch sehr unterschiedlich bewertet. "Anfang des 20. Jahrhunderts wurde von deutschen Forschern wie Gustaf Kossinna eine karpodakische, später, in Anlehnung an Alfred Götze, eine nordillyrische „Volkszugehörigkeit“ behauptet, während der Tscheche Pič und vor allem der polnische Forscher Jozef Kostrzewski in ihnen Urslawen sahen."
In den letzten Jahrhunderten vor der Zeitenwende fand eine germanische Besiedlung durch die Vandalen, Silinger(Vandalischer Stamm, der als Namengeber gilt), Lugiern und anderen germanischen Völkern besiedelt. Mit der Völkerwanderung um 550–600 u.Z. fand eine Besiedlung durch westslawische Stämme statt. Die Vandalen und andere zogen ihrerseits im Rahmen der Völkerwanderng nach Süden. Allerdings blieben ettliche Sippen zurück und verschmolzen bzw. lebten friedlich neben den nachgerückten Slawen. Die Römer bezeichneten das Gebiet zwischen Rhein und Weichsel als Magna Germania(„großes Germanien“) .

Schlesien gehörte dann mal zum Großmährischen Reich (Die erste größere slawische Reichsgründung.) , danach von 992 bis 1348 zum Herzogtum Schlesien (Das Herzogtum Schlesien entstand durch eine Erbteilung des Königreichs Polen 1138 in Schlesien nach dem Tod von Herzog Boleslaw Schiefmund und zerfiel 1249) bzw. Königreich Polen (Das entstand im Jahr 1000 mit der Erhebung des polnischen Herzogs Boleslaw durch Kaiser Otto III. in den Stand der Könige).
Nach den ungeheuren Menschenverlusten durch die Mongolen im 13. Jahrhundert , riefen die herrschenden Piasten deutsche Siedler in das zT. entvölkerte Land. Die deutschen Siedler gründeten mehr als 100 neue Städte und über 1.200 Dörfer nach deutschem Recht sowie viele Kirchen und Hospitäler. Auch die ursprünglichen polnischen Siedlungen passten sich zum großen Teil rechtlich, sozial und sprachlich den deutschen Siedlungen an.
1348 wurde Schlesien Teil des Heiligen Römischen Reiches. Anfang des 15. Jahrhunderts entstanden die Begriffe Ober- und Nieder-Schlesien. In den östlichen Grenzregionen Oberschlesiens war die Grenze zwischen Deutschen und Polen fließend. Von 1740/45 (Schlesische Kriege Friedrichs II.) bis 1945 gehörte der größte Teil Schlesiens zum Königreich Preußen und damit von 1871 bis 1945 zum Deutschen Reich.


http://de.wikipedia.org/wiki/Herzogtum_Schlesien
http://de.wikipedia.org/wiki/Schlesien

Richtschuetze


6.3.2009 07:00:32
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Geschichte Schlesiens
 

 

Um 400 v. Chr. begann eine germanische Einwanderung. Kelten wanderten von Süden über die Sudentenpässe bis über die Oder.

100 v. Chr. erfolgte ein größerer Schub von germanischen Einwanderern, Vandalen ( Lugier ). Eine Gruppe sind die Silinger, die Mittelschlesien besiedelten und von denen Schlesien seinen Namen erhielt.

Nach Abzug der Germanen in der Völkerwanderung ( 300 – 600 ) n. Chr. zogen Slawen in Schlesien ein.

Die Bevölkerung Schlesien stammt aus deutschen Einwanderern aus dem 13. Jahrhundert, besonders aus der Mark Meißen, Thüringen, Sachsen, Hessen, Franken und zum Teil aus ober- und niederdeutschen Siedlern, die als Geistliche, Ritter, Bauern, Handwerker, Kaufleute und Bergleute in das Land kamen.

An diese friedlichen Kolonisation waren die Bischöfe von Breslau, der Adel und zahlreiche mit deutschen Mönchen besetzte Klöster beteiligt.

Bis zum Jahre 1350 wurden mehr als 100 Städte und mehr als 1000 Dörfer nach deutschen -Magdeburger Recht gegründet und zum Teil mit Deutschen besiedelt, die sich mit der slawischen Bevölkerung vermischten.

Besonders Oberschlesien blieb ein Gebiet mit größerem slawischen Bevölkerungsanteil.

Im 10. Jahrhundert stand Schlesien unter böhmischer Herrschaft, seit Ende des 10. Jahrhundert unter der Oberhoheit der polnischen Piasten, aus deren Hause die späteren Herzöge Schlesien stammten.

1138 entstand durch Erbteilung das piastische Fürstentum mit einem eigenen Herzog.

1163 setzte Kaiser Friedrich I. eine Linie des polnischen Herrscherhauses der Piasten als selbstständige Herrschaft ein.

1200 – 1350 deutsche Besiedlung Schlesiens.

1241 wurde der Mongolensturm abgewehrt.

1248 durch Erbteilung entstanden die Teilherzogtümer Breslau, Liegnitz und Glogau.

1278 entstand das Teilherzogtum Jauer.

1281 entstand das Teilherzogtum Schweidnitz.

1327 – 29 wurde Schlesien böhmisches Lehen, König Johannes von Böhmen war deutscher Reichsfürst.

1335 verzichtet der polnische König Kasimir III. im Vertrag von Trentschin für ewige Zeiten auf alle Ansprüche Schlesiens.

1348 die Pest geht in Europa um, 1464 und 1568 wird die schlesische Bevölkerung von Epidemien heimgesucht.

1420 – 1434 Hussitenkriege.

1469 wird Mathias Corvinus von Ungarn, König von Böhmen und Herr von Schlesien.

1526 fällt ganz Schlesien mit Böhmen an die österreichischen Habsburger. Zeit der Reformation.

Der 30jährige Krieg und die Gegenreformation verursachten in der Habsburgerischen Krone unterstehenden Erbfürstentümern große Leiden.

Durch die Rekatholisierung des evangelischen Schlesiens wurden die evangelischen Kirchen enteignet.

Über 200 000 Schlesier verließen aus Glaubensgründen ihre Heimat.

1633 Bei der schwersten Epidemie im 30jährigen Krieg sterben 36 000 Menschen.

1648 Westfällische Frieden, wurden den Evangelischen nur 3 Friedenskirchen zugestanden in Glogau, Jauer und Schweidnitz.

1707 wurde durch Druck Schwedens den evangelischen weitere 6 Friedenskirchen zugestanden und 128 frühere Kirchen zurück gegeben.

1728 Baubeginn der Universität von Breslau.

1740 – 1742 Schlesischer Krieg.

Nach Siegen bei Mollwitz und Chotusitz erhält Preussen im Frieden von Breslau fast das ganze frühere österreichische Schlesien zurück.

1744 – 1745 2. Schlesischer Krieg.

Nach Siegen bei Hohenfriedberg und Soor und dem Frieden von Dresden wurde der Besitzstand bestätigt. Damit war, bis auf den westlichen Teil der Sudeten, ganz Schlesiens an Preussen gefallen.

1756 – 1763 3. Schlesischer Krieg.

Der Siebenjährige Krieg, nach Siegen Friedrich des Großen bei Rossbach und Leuthen und schwerer Niederlage 1759 bei Kunersdorf, wurde im Frieden von Hubertusburg der Besitz Schlesiens bestätigt.

1807 Schlesien wird preussische Provinz, gebildet aus den 1742 erworbenen schlesischen Gebiet und der Grafschaft Glatz.

1811 erhielt Breslau die Universität, wobei die Universität Frankfurt aufgelöst und nach Breslau verlegt wurde.

1815 der größte Teil der Oberlausitz kommt zur schlesischen preussischen Provinz hinzu.

1831/32, 1837, 1849, 1853, und 1866/67 in diesen Jahren wüteten Cholera Epidemien in ganz Schlesien.

Nach dem ersten Weltkrieg wurde am 20.03.1921 unter interalliierter Aufsicht in den östlichen Kreisen Oberschlesiens eine Volksabstimmung durchgeführt, obwohl Schlesien von den Kämpfen nicht berührt worden war.

In den rein deutschsprachigen westlichen Kreisen Falkenberg OS, Grottkau, Neisse und Neustadt OS wurde nicht abgestimmt, zumal sie industriell für Polen nicht bedeutend waren und andererseits das Wahlergebnis zugunsten Deutschlands beeinflusst hätten.

Stimmberechtigt waren 1 223 169 Personen, davon entschieden sich 706 993 für das Deutsche Reich und 479 349 für Polen.

Nach der Botschafter- Konferenz vom 22.10.1921 erhielt das neu erstandene Polen den wertvollsten Teil 3213 m² und etwa 1 Millionen Einwohner Oberschlesiens. 75 % der Industrieanlagen, und mit 85 % der Hauptanteil der Kohlelager, sowie sämtliche Zink- und Bleihütten mussten 15.06.1922 an Polen übergeben werden.

So mussten z. T. entgegen dem Resultat der Abstimmung, Gebiete abgetreten werden, in denen mehr Stimmen für Deutschland als für Polen abgegeben worden waren.

Es wurde bestimmt, das Stadt und Kreis Kattowitz, die Stadt Königshütte, der Kreis Pless sowie Teile der Kreise Beuthen OS, Gleiwitz, Hindenburg, Lublinitz, Ratibor und Tarnowitz an Polen abgetreten werden.

Im Jahr 1920 mussten vom Regierungsbezirk Breslau im nördlichen Grenzgebiet Teile der Kreise Guhrau, Groß Wartenberg und Namslau an Polen abgetreten werden.

Der Südteil des Kreises Ratibor, das Hultschiner Ländchen musste am 04.02.1920 mit 3170 m² Fläche und 50 000 Einwohnern, ohne Befragung der Bevölkerung an die neu gegründete Tschechoslowakei abgetreten werden.


1938 wurde das Hultschiner Ländchen wieder an den Kreis Ratibor angeschlossen, d. h. vor der Volkszählung am 17.05.1939 und fiel 1945 wieder an die Tschechoslowakei zurück.

Der Regierungsbezirk Oppeln wurde am 14.10.1919 zur selbstständigen preussischen Provinz Oberschlesiens, mit nur dem einen Regierungs- Bezirk Oppeln erhoben. Die Regierungsbezirke Breslau und Liegnitz bildeten die Provinz Niederschlesien.

Am 01.04.1938 wurde die Provinz Oberschlesien wieder aufgelöst und in die alte Provinz Schlesien als Regierungsbezirk Oppeln zurückgefüphrt, zumal Nieder- und Oberschlesien bereits 1933 einen gemeinsamen Oberpräsidenten hatten.

Auch die Provinz Grenzmark Posen- Westpreussen wurde aufgelöst. Und durch Gesetz vom 21.03.1938 wurden mit Wirkung vom 01.04.1938 der Kreis und 10 Gemeinden des Kreises Bomst an Schlesien angeschlossen.

Nach der Niederlage Polens 1939 wurden frühere deutsche, nach 1922 polnisch gewordene Grenzgebiete in die Provinz Schlesien eingeliedert, dazu die polnischen Kreise Bielitz, Teschen und Teile von Krakau und Kielce.

Am 01.04.1941 wurde aus dem Regierungsbezirk Oppeln, vergrößert durch das Kattowitzer Gebiet, wieder eine selbstständige Provinz Oberschlesien gebildet.


Gruss



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6.3.2009 12:17:26
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Sehr gut @waldi und @Richtschütze. Ich für meinen Teil habe ja meinen Standpunkt schon immer dargelegt !
Die Bronzezeit heranzuziehen um geschichtlich Gebietsansprüche zu begründen, halte ich für grundsätzlich falsch, keiner weiß welche Sprache gesprochen wurde und wie sich die Kultur definierte. Mal so als Abgleich, ich habe zu hause ein Geschichtsbuch aus der DDR ger '50iger wo die Urslawen in das Gebiet zwischen Moskau und Warschau verortet werden, was später auch noch in dem in der DDR verlegten Buch "Wikinger und Slawen" unterstützt worden ist.
Meine hier bekannte Definition ist, wer das Gebiet kulturell, sozial, wirtschaftlich, architektonisch und sprachlich am längsten geprägt hat, darf einfach mal behaupten das es sein Gebiet wäre. Nun ist es fast 65 jahre ethnisch gesäubert und eigentlich will keiner wieder dort hin, nur man kann es sich nicht bieten lassen das Geschichte umgeschrieben wird um eine nie da gewesene Grenze zu ziehen. da haben wir kein nachholebedarf sondern die Tschechei und Polen!
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Richtschuetze


6.3.2009 12:38:29
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Gebiet zwischen Moskau und Warschau verortet werden, was später auch noch in dem in der DDR verlegten Buch "Wikinger und Slawen

Ich habe gelernt das die "Wiege" der Slawen in etwa in der Höhe der Pripet-Sümpfe steht also Weissrussland! Später haben eben diese sich weiter gegen Westen bewegt!



das Gebiet kulturell, sozial, wirtschaftlich, architektonisch und sprachlich am längsten geprägt


nur man kann es sich nicht bieten lassen das Geschichte umgeschrieben wird um eine nie da gewesene Grenze zu ziehen. da haben wir kein nachholebedarf sondern die Tschechei und Polen!



ja dem kann ich mich nur anschliessen!



Gruss

reiki28


7.3.2009 14:48:01
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Richtschütze ! Bitte die Zahlen korrigieren! Denn auf 3000 Quadratmeter bezw. auf 300  gab es bei einer Million ein tüchtiges Gedrängel!!! Gruß reiki

Richtschuetze


7.3.2009 15:43:42
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@Reiki 28 schreib mir doch bitte wo Du meinst

Gruss

uwys


9.3.2009 07:41:00
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Vielleicht hier:

Nach der Botschafter- Konferenz vom 22.10.1921 erhielt das neu erstandene Polen den wertvollsten Teil 3213 m² und etwa 1 Millionen Einwohner Oberschlesiens.

uwys

Christian


9.3.2009 09:28:29
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Das kommt halt davon, wenn man abschreibt und dies nicht mal kenntlich macht.

reiki28


13.3.2009 14:50:47
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Betr. Maßeinheiten -Schlesien bezw.Hultschiner Land                                                                                                                                                                                            Kurzfassung: Es müssen meiner Meinung nach Quadratkilometer und nicht Quadratmeter sein. Deshalb meine ironische Meinung vom Gedrängel (40 000 auf 3oo Quadratmeter)  Gruß Reiki               

Nomen Nescio


31.12.2009 22:43:40
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Richtschuetze schrieb:
Geschichte Schlesiens

Um 400 v. Chr. begann eine germanische Einwanderung. Kelten wanderten von Süden über die Sudentenpässe bis über die Oder.
Richtschütze, Du machst da einen Fehler laut Wikipedia


Als gesichert kann dagegen gelten, dass die Kelten nie eine geschlossene Ethnie, d. h. ein geschlossenes Volk bildeten (siehe auch Ethnogenese), allenfalls kann von zahlreichen unterschiedlichen ethnischen Gruppen mit ähnlicher Kultur gesprochen werden. Allerdings gibt es zu dieser Zeit auch keine germanische Nation, sondern nur germanisch-sprachige Stämme, die kulturelle Gemeinsamkeiten hatten, die auch Fremdvölkern wie zum Beispiel Tacitus in der "Germania" auffielen.
Dieses Zitat macht deutlich einen Unterschied zwischen Kelten und Germanen. Damit stehen sie also auf einer Stufe. Es gibt Germanen, Slawen und Kelten.

Alfons Zitterbacke


1.1.2010 13:27:16
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Schlesien mit seiner tausendjährigen Geschichte umfasst nicht nur die preuß. Provinz in den Grenzen vom 31.12.1937, sondern auch diejenigen Landesteile, die in den letzen Jahrhunderten vom Mutterland getrennt und anderweitiger Hoheit unterstellt wurde.
Schlesisch sind die niederschlesischen Kreisteile Guhrau, Militsch, Groß Wartenberg und Namslau des Reg.Bez. Breslau, die nach inkrafttreten des Versailler "Vertrages" ohne Volksabstimmung an Polen abgetreten werden mussten. Zu Schlesien gehört das Gebiet um Fraustadt, der südl. Zipfel der ehem. Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen, der nach jahrhundertelanger Fremdverwaltung wieder an Schlesien gelangt ist.
1343, acht Jahre nach der Unterzeichnung des Vertrages von Trentschin, wurde Fraustadt von Kasimir III. von Polen erobert und kehrte erst 1815, von der kurzfristigen Zugehörigkeit zu Preußen infolge der sog. 2. polnischen Teilung abgesehen, in den deutschen Staatsverband zurück. Schlesisch ist auch das Hultschiner Ländchen, das nach dem Ersten Weltkrieg der neugegründeten Tschecho-Slowakei (sp. Tschechoslowakei) überlassen werden musste.
Zu Schlesien gehört natürlich Ostoberschlesien mit dem Hauptanteil des oberschles. Industriegebietes, das 1922 polnischer Hoheit unterstellt wurde, ebenso wie der Ostteil des Teschener Landes, der nach der Teilung von 1742 bei Österreich verblieben war. Weiter gehört zum historischen Schlesien das übrige Österreichisch-Schlesien mit Sudetenschlesien und dem Westteil von Teschen, das heute gemeinsam mit Böhmen, Mähren und dem Hultschiner Ländchen die Tschechische Republik bildet.

Nach Abzug der Kelten, die seit der zweiten Hälfte des 2. Jahrh. v. Chr. bis ca,. 400 n. Chr. in Schlesien seßhaft waren, war Schlesien vom wandalischen Teilstamm der Silinger bewohnt, dessen Hauptsiedlungsgebiet sich in der Umgebung des Silings, des heutigen Zobtens, befand. Im Zuge der Völkerwandereung verließ auch dieses germanische Volk das Land. Es blieben aber auch hier ebenfalls Teile der Bevölkerung zurück, die sich mit den vom 6. bis zum 8. Jahrh. eingewanderten Slawen vermischten, als deren Heimat das Land zwischen Weichsel und Dnjepr angesehen wird. In Niederschlesien siedelten die Slensanen und Dedozizen, in Oberschlesien die Opolanen und Golonsizen. Später wurden für Niederschlesien noch die Stämme der Boberanen und Trebowanen genannt. Die derzeitige offizielle Lehrmeinung, die "Slawentheorie", ist jedoch so nicht mehr haltbar.
Um 875 gehörten die südlichen Teile Schlesiens, ebenso wie Böhmen, zu dem später von Ungarn zerstörten zerstörten Großmährischen Reich, und bereits zu dieser Zeit geriet Schlesien unter böhmischer Herrschaft. Nach der politischen Einigung Böhmens dehnte der Przemysliden-Herzog Wratislaw I. seinen Machtbereich nach Schlesien aus und gründetet wahrscheinlich um das Jahr 900 an der Oder die Grenzburg Wratislawa (Breslau). Wratislaws Nachfolger eroberten fast das gesamte übrige Schlesien und machten es zu böhmischen Staatsgebiet.
In der zweiten Hälfte des 10. Jahrh.  - die Geschichtsschreibung geht vom Jahr 963 aus - wurden vom normannischen Fürsten Dago (Dagr) mit dem Beinamen Mesiko (Mesico), auch Miseko oder Mesko genannt und in der polnischen Geschichte als Mieszko I. bekannt, die slawischen Stämme zwischen Warthe und Weichsel mit dem Kerngebiet um Gnesen und Posen im Dago-Mesico-Reich geeint. Der Name Polen, d.h. Bewohner des Feldes, der Ebene, wird erstmals im 11. Jahrh. erwähnt. Dago eroberte um 990 fast ganz Nieder- und Mittelschlesien, sein Nachfolger Boleslav I.  999 auch Oberschlesien. Wiederholt entbrannten um Schlesien erbitterte Kämpfe. So war das gesamte 11. Jahrh. voller Kriege und Zerstörungen. 1038 wurde Schlesien wieder böhmisch, bis es 1054 unter Mitwirkung des deutschen Kaisers Heinrich III. aufgrund des Vertrages von Quedlinburg erneut an Polen kam.
Erst der Glatzer Pfingstfrieden vom 1137 und die damit festgelegte Teilungslinie brachte Stabilität in das böhmisch-polnische Nebenenander. Der nördlich der der Linie Reichensteiner Gebirge, Eulengebirge, Zinna, Oder und Ostrawitza gelegene Hauptteil verblieb bei Polen, der südliche Teil um Leobschütz, Jägerndorf und Troppau kam zu Böhmen. Ein Jahr später, 1138, nach dem Tode des polnischen zentralistischen Herrschers Boleslaw III., wurde das Seniorat eingeführt und Polen zerfiel in mehrer fast selbständige Teilherzogtümer. Als Zeichen der Reichseinheit sollte nach dem Senioratsprinzip immer der Älteste als Oberhaupt zusätzlich zu seinem Teilherzogtum das westliche Kleinpolen mit der Hauptstadt Krakau erhalten. Die Senioratsverfassung brachte jedoch nicht die gewünschte Einigkeit, sondern führte zu langwierigen Erbstreitigkeiten. Der älteste Sohn Boleslaws III., Wladislaus II., Herzog von Schlesien, konnte seinen Anspruch auf das Seniorat nicht durchsetzen, wurde 1146 nach heftigsten Auseinandersetzungen von seinen Halbbrüdern vertrieben und fand Zuflucht bei seinem Schwager, dem deutschen König Konrad III. Als Aufenthaltsort wird Altenburg in Thüringen angenommen.

Bei Bedarf kann das Thema von mir vervollständigt werden.
Quellen/Literatur:
Weinhold, Deutsche Gebietsverluste 1919 - 1945
Bergner, Truppen und Garnisonen in Schlesien
Hrsg. A. Jüttner u. E.G. Münnich, Soldatische Tradition in Schlesien 1241 - 1945
G. Malkowsky, Schlesien in Wort und Bild
v. Ahlfen, Der Kampf um Schlesien (S. 11 - 19, Ein Gang durch die Geschichte Schlesiens)

Nomen Nescio


1.1.2010 13:51:17
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Wenn ich Dich gut verstehe, sagst Du eigentlich "Keiner kann  behaupten, das Land wäre Germanisch oder Slawisch. Denn dafür ist zu viel und zu oft vermischt worden".

Höchstens die Kelten könnten noch behaupten "Wenn es einem gehört, ist es am ehesten uns, Kelten".

Womit dann ab sofort das Thema Schlesien erledigt wäre.   

waldi44


1.1.2010 13:55:50
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Fast! Ich denke, das ewige Hickhack, wem nun zB. Schlesien "gehört", kommt einfach daher, weil eine gewisse Unkenntnis der Umstände der deutschen "Osterweiterung" herrscht und Schlesien mit den Eroberungen der Kreuzritter gleichgesetzt wird. Dort sah die ganze Sache schon etwas anders aus, ist aber mit Schlesien nicht vergleichbar!

Erichx


1.1.2010 15:03:38
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Jeder hier tut den Anfang eines Staates wirkürlich setzen. Mir z.B. gefallen die Grenzen ganz am Anfang Polens. Die Oder war ca. die Grenze. Dafür aber ohne Litauen, Weißrußland, Ukraine, Kosaken und all den späteren Problemen im Osten.
http://img26.imageshack.us/img26/4692/polska992.jpg

Walter23


2.1.2010 15:48:09
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Moin

Erichx schrieb:
Jeder hier tut den Anfang eines Staates wirkürlich setzen. Mir z.B. gefallen die Grenzen ganz am Anfang Polens.
[..]

Nunja solang es bei einigen Bevölkerungen eher um "Lose"-Sippenverbände handelte würde ich da noch nicht unbedingt
auf eine Staatlichkeit setzen - Diese entwickelte sich an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten verschieden schnell,
bzw. wurden "übernommen" oder "aufgesetzt".


Bzgl. der Zugehörigkeit Schlesiens zu einem Staat ist es doch so eine Sache und da verwechseln wohl einige Staatlichkeit
und kulturelle Aspekte.

Ich kann mich noch an meinen Geschichtsunterricht "hier im Westen" erinnern, wo für Deutschland die Industrialisierung
irgendwie nur im Ruhrgebiet existent war (so mein Empfinden) - und es kamen eben Polen hierher um zu Arbeit zu
finden, dass es sich hierbei so gesehen eigentlich häufig um Schlesier ("deutsche / polnische") handelte ist irgendwie
gar keiner Erwähnung wert - Als wenn das Schlesische Industrierevier nie gegeben hätte - An dieser Stelle, wird auch
schonmal gerne Ausgeklammert, welche wirtschaftliche Auswirkung die Abtrennung dieser Oberschlesischen Industrie
für das dt. Reich nach dem ersten Weltkrieg hatte.

Auch ist es im Geschichts-Tenor auch recht unbekannt, dass Bauern aus Westfalen vor dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges
nach Schlesien kamen, um dort ihren Lebensunterhalt zu sichern.


@Erichx
Interessante Karte, aber war der damalige polnische Adel wirklich "so polnisch"? Damals war eine Nationalstaatlichkeit
doch auch noch nicht so ausgeprägt im Denken der Menschen, bzw. war der Ruf nach der Nation nicht für einige
die Lösung um diese "Adelsstrukturen" zu überwinden?

Gruß

Walter

Erichx


2.1.2010 17:15:20
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Natürlich kamen die Begriffe Staat und Nation erst später richtig in "Mode". Aber in Deutschland war es genauso. Deutschland war ja lange Zeit aufgesplittert.

Die Karte zeig die Ausbreitung der 2 Stämme der Polanen und Wislanen. Im Westen die Wieleter, Sorben, Tschechen, Mährer, Slowaken und Magyaren. Das Dt. Reich ist ganz unten in der linken Ecke (blau).

Hier habe ich noch 2 Karten dt. Ostsiedlung 12-14 Jhdt.
http://img101.imageshack.us/img101/1016/dtsiedler1.jpg
http://img442.imageshack.us/img442/4011/dtsiedler2.jpg

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2.1.2010 17:33:14
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Ich bleibe bei meiner Aufassung das Demjenigen das Recht zusteht (wenn überhaupt davon zu sprechen sein kann), das es deutsch oder polnisch ist, der nachweisen kann wer das Land zivilisiert,kultiviert, urbar gemacht und Städte gegründet und gestaltet hat. Um 1000 n.Ch. hatten größere Städte im deutschen Kernland gerade mal ca. 1000 Einwohner nicht viel mehr als heute größere Dörfer. Die einzigen Steinbauten waren Klöster und Kirchen und wenn es immer weiter gegen Osten ging , wurde das Zivilisationsniveau immer geringer. Gnesen eine der größten "Städte" im damaligen in Lehensabhängigkeit stehenden Herzogtum Polen hatte ca. 1200 Einwohner und bestand 100% nur aus Holz, wobei die hölzerne Wehranlagen (gegen die Pruzzen) das größte Gebiet in der Stadt einnahmen. Was ich sagen will, der Zivilisationsgrad in Mitteleuropa war eher gering und eine "Leistungsexplosion" fand in den deutschen Kernlanden ca. 150 Jahre später statt, mit der entsprechenden Arbeitsteilung da Erträge der Bauern stiegen , das Handwerk und der Handel aufblühten und eine Wirtschaft die Mehrprodukte erarbeiten konnte, sich durchsetzte. Dabei blühten Kultur und Geisteswissenschaft im Rahmen des Mittelalters auf. Dem hatte das Königstum in Polen nichts entgegentzusetzen, so das es zur Ostexpansion der Deutschen kam. Im Norden gegen die Pruzzen (gerufen vom poln. König), im Süden Polens von den Herrschern gerufene Deutsche die zivilisatorisch das umsetzten , was durch die einheimische Bevölkerung nicht umzusetzen war (Kriege,Einfälle von Ostvölkern, dünnbesiedeltes Land , Bauern nur für den Eigenbedarf produzierend etc.) Nichts aber auch gar nichts weist auf irgendeine größere "Kulturtat" in Schlesien hin die polnischen Ursprungs wäre . Demnach gibt es nur ein Fazit, das Schlesien genauso deutsch war über Jahrhunderte wie z.B. auch Franken.
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Nomen Nescio


2.1.2010 18:22:58
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logo schrieb:
Ich bleibe bei meiner Aufassung das Demjenigen das Recht zusteht (wenn überhaupt davon zu sprechen sein kann), das es deutsch oder polnisch ist, der nachweisen kann wer das Land zivilisiert,kultiviert, urbar gemacht und Städte gegründet und gestaltet hat.
Logo, das ist Deine Auffassung. Genau so wie es andere Meinungen gibt.

Eine theoretische Frage: Staat A wird bewohnt durch Menschen P mit Sprache X. Da kommen Soldaten von Staat B, wo Menschen Q wohnen und Sprache Y geredet wird.
Die Städte in A werden verwüstet, die Zivilisation vernichtet, die Menschen dort entweder getötet oder vertrieben. Die wenige übrig gebliebenen müßen gezwungen fortan Sprache Y reden.

Nach 200 Jahre weist nichts mehr auf Sprache X und Menschen P. Geschweige, daß es je einen selbständigen Staat A gegeben hat.

Wieder 100 Jahre später kommen Nachkommen von vertriebenen Ps mit ihrer Forderung: es gehört uns.

Jetzt darfst Du die Antwort geben: wem gehört A?

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3.1.2010 11:28:10
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Natürlich ist es meine Auffassung und meine Meinung die darf dann auch hier diskutiert werden. Da Dein Beispiel überhaupt gar nicht in mein Schema paßt, ist es auch für mich müßig  darüber zu diskutieren warum P's das Land gehören sollte oder auch nicht. Nehmen wir doch Deine P's und ersetzen sie durch Deutsche, dann will kein einziger dieser P's das das Land wieder deutsch wird, sondern einfach Gerechtigkeit   und die fängt bei der Wahrheit an.
Solange polnische Historiker dummdreist behaupten das wären Urpolnische Länder, dann ist Ihnen gemäß zu antworten das dies urdeutsche Länder gewesen sind ! Die größte Anzahl von schlesischen Städten z.B. war überhaupt nicht zu unterscheiden von deutschen Städten, wenn man durch Ostpreußen fährt (zum Teil heute noch) denkt man , man ist in Deutschland (mecklenburgische Seenplatte, Dörfer , Alleen, Kulturlandschaft) das prägte jahrhundertelanger deutscher Aufbau- und Kulturwille. Das wird von den Polen radikal negiert und geschichtsrevisionistisch (mit Hilfe auch von Deutschen-siehe Formulierung Ostdeutschland für ehemalige DDR, Passeintrag für gebürtige Ostdeutsche-Schäubele) umgeschrieben. Solange dies passiert und Wahrheit , nicht Wahrheit bleibt, kann es nicht sein das man als Geschichtsinteressierter Mensch sich nicht dagegen wehrt. Man ist sozusagen Zeitzeuge einer großen historischen Umdeutung und fragt sich dann im Nachhinein, wie konnte denn sowas passieren.
Ein anderes Beispiel zur Unterstützung meiner These, Ägypten! Ägypten wird als das wahr genommen was es früher war und heute ist, als hochstehende Zivilisation mit größter Austrahlung, das hat kein Christentum, kein Islam, noch kein Kolonialstaat umändern können. Ägypten blieb immer Ägypten, die Leute veränderten sich, die Sprache veränderte sich, der Glauben veränderte sich, aber Ägypten wird nur und fast alleinig nur mit den zivilisatorischen Errungen -schaften der Vorjahrtausende vor Ch. in Verbindung gebracht und auch heute noch so in Ägypten gelebt, was anderes haben sie ja auch nicht.
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waldi44


3.1.2010 11:36:01
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Nomen Nescio schrieb:

Nach 200 Jahre weist nichts mehr auf Sprache X und Menschen P. Geschweige, daß es je einen selbständigen Staat A gegeben hat.



Jetzt darfst Du die Antwort geben: wem gehört A?

Was die deutschen Ostgebiete betrifft ist es ja eben NICHT so! Allerdings könnte sich die Frage, wem A gehört in einigen Jahrzehnten durch ein ge- und vereinigtes Europa erübrigen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt !

Alfons Zitterbacke


3.1.2010 14:59:29
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Wer soll denn das "Vereinigte Europa" finanzieren?

Alles geht am "finanziellen Stock" aber ... - man kann ja noch die Deutschen schröpfen, damit diese immer schön zahlen, aber ansonsten das Maul halten!

Deshalb hat also nach "Perestroika" in Europa wieder die Kleinstaaterei begonnen, damit diese "neugegründeten" Staaten am "Reichtum" Europas partizipieren können - und natürlich sofort in die EU aufgenommen werden wollen.

Deutschland/Europa mir graut vor dir!

Richtschuetze


3.1.2010 16:39:21
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w

em A gehört in einigen Jahrzehnten durch ein ge- und vereinigtes Europa erübrigen

Ich denke das nur die wenigsten Ihre Nationale Herrkunft ablegen wollen um Europäer zu werden! Schade das Deutschland nicht abstimmen durfte!!

Richtschuetze


3.1.2010 16:43:45
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D

ieses Zitat macht deutlich einen Unterschied zwischen Kelten und Germanen. Damit stehen sie also auf einer Stufe. Es gibt Germanen, Slawen und Kelten.

@Nomen die Kelten werden als Vorfahren der Germanen gesehen bzw bevor der Namen German überhaupt aufgetaucht ist!
Da die Rituale/Sitten sich gleichen!! ( Siehe Römisches-Germanisches Museum Bonn/Köln)

Damit geht die Besiedlung Schlesiens auf Kelten/Germanen zurück! Das die Polen damit ein Problem haben, wie die Geschichte über Kopernikus ist bekannt!

Gruss

Walter23


3.1.2010 17:19:05
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Moin

Alfons Zitterbacke schrieb:
Wer soll denn das "Vereinigte Europa" finanzieren?

Alles geht am "finanziellen Stock" aber ... - man kann ja noch die Deutschen schröpfen, damit diese immer schön zahlen, aber ansonsten das Maul halten!

Deshalb hat also nach "Perestroika" in Europa wieder die Kleinstaaterei begonnen, damit diese "neugegründeten" Staaten am "Reichtum" Europas partizipieren können -
[..]

Ist halt so eine Sache - Ich erinnere mich, so zu Zeiten der 1990'er (inbesondere Mitte-Ende des Jahrzehnts)
hieß es ja in Deutschland - 'Dt. Steinkohle ist zu teuer und wir importieren aus dem südafrikanischen und
australischen Tagebau' - Tja jedoch stammten bis zu 50% der Steinkohleimporte aus Polen, aber nicht aus
Warschauer Kohle-Flözen ;-)

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Bzgl. dem "einen Europa"

Hat nicht der Tschechische Präsident die Nationale Karte gezogen als es um einige Dekrete
ging, bzw. der Mit-Unterzeichnung so eines EU-Vertrages...

Die Rechtssicherheit ist doch hier das Problem, wo aus dem "Gleiches Recht für Alle" schnell die "Geschichtsschere"
genommen wird und dann doch mit Verbissenheit Unrecht zu Recht erklärt wird und die "Geschichte" als Grund-
lage dienen darf.

Nomens Gedankenspiel mit den Landen/Bevölkerungen/Herrschern, würde ich gar nicht so außer Acht lassen, ABER
hier die Zeiträume mal arg reduzieren und mal als Rahmen 1914-1945 setzen ;-)

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An dieser Stelle wird der Vorsitzen des BdV, Frau Steinbach, sogar auch von Westerwellefreunden heute deren
Abstimmungverhalten von 1990 vorgeworfen, aber geflissentlich 'vergessen', dass eben dieser Mann, der heute
als Außenminister polnischen Nationalisten regelrecht in den Hintern krabbelt, noch einige Jahre zuvor Frau Steinbach
vor dem Außenminister, Steinmeier, verteidigte...

Auch sollte nicht vergessen werden, dass etliche die ihr eigen Hab und Gut für sich in Schlesien verteidigen konnten noch
lange auf einen "Wiederanschluss" an Deutschland gehofft haben. Da kann man nicht negieren, dass für viele die eigene
"Scholle" (hier meine ich eben die ländliche Bevölkerung) wichtiger war als der Pass und der vermeintlich "zeitweise Tausch
des Passes" für einige wenige Zloty eben nur ein notwendiges Übel angesehen wurde.

Dies mal als Gedanken zum Tage

Besten Gruß

Walter

P.S. Bin in die 1970'er hatte die Wetterkarte der Tagesschau noch "Wolken-Sonne-Regen-Himmel" über
Schlesien und Preußen und heute versuchen einem Politiker und Historiker zu erklären, dass die Grenzziehung
von 1945 von Anfang an Klar und definitiv unabänderlich für alle war 

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