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Besondere Leistungen von...

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AutorBeitrag

Panzermayer


9.1.02 09:58:44
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...einer bestimmten Einheit! Stellt sie vor, wie sie entstanden ist, wo sie und wie sie kämpfte!
Es können Truppenteile sein, Spezialkräfte(wie z.B. Brandenburger), auch Schiffe (z.B. Graf Spee), best. Einheiten, auch besondere Einzelleistungen von Soldaten,...!
Also, wer hat was Interressantes?
Herzlichst, Panzermayer ;)

Balsi


10.1.02 11:19:51
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also das klingt gut.... beteligt Euch mal... werde das dann auch entsprechend auf meiner Homepage veröffentlichen wenn ihr wollt....übrigens würden Waffen auch gut passen... oder sonstirgendwas... wenn ihrs nur vorstellen wollt...`jederzeit gern gesehen

indy


20.1.02 00:01:45
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Hier wird doch keiner Wittmann vergessen :biggrin: [url=http://tigerpanzer.de www.home.t-online.de/home/d.nix/film/d.witt.htm Es gibt bei Amazon ein Buch über besondere Leistungen der W SS,da stand was über einen "Husaren-Ritt"von einem Panther. Weiß jemand was gemeint ist. Fakten,Fakten,Fakten :wink:

indy


27.1.02 13:44:16
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Weiß nicht ob die besondere Leistungen vollbracht haben , aber es war eine besondere Einheit - die 150. Pz.Brigade. Zusammengestzt aus den SS-Jagdverbänden(Brandenburger), Teile der 3./5. FJD ,dem SS-FJ Btl.600 und 10 Panther-G die als US M-10 Panzerjäger getarnt waren. Zum Einsatz kammen die Einheiten bei der Ardennen-Offensive . Die Aufgaben dieser verstärkten Kommandotruppe waren u.a. sichern von Brücken , Treibstoffdepots einnehmen und den Gegner im Hinterland verwirren (vorallem die "M-10").Das Kommando hatte O. Skorzeny. Der Einsatz der FJ hinter der Front war misslungen - innerhalb kürzester Zeit waren die Fallis von starken US-Verbänden umzingelt . Der Ausbruch war u.a. bei den Komp. der 3.FJ verlustreich. Die "M-10" sollen auch schnell enttarnt worden sein ! Wäre für weitere Infos dankbar. :) "Eratz M-10" : www.achtungpanzer.com/panzer4.htm#panther

Revolutzer


30.1.02 21:09:26
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da fällt mir spontan die "pantherstellung" ein.
war glaub 1943 bei kursk zumindest aber in russland*g*
eine 12 mann starke sondereinheit sprengte weit hinter den sowjetischen linien ein gigantisches treibstofflager.
das unternehmen forderte soviel ich weis 7 opfer.

Revolutzer


30.1.02 21:19:58
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oder Günther Halm vom DAK.
er war richtschütze einer 7,62 pak. die tommys griffen am 22 juli 1942mit der 21.panzerdivision an(ca.100 panzer mark und valentein) er schoss alleine 9 panzer davon ab, worauf die tommys flüchteten und kurz darauf komplett vernicht wurden(96 von 100 panzern zerstört)

Waldschrat


30.1.02 21:37:00
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na gut unter personen ließt es eh keiern also heir rein :)
Panzerjäger-Kanonier SS Unterscharführer der Reserve Remy Schrynen
Langenmarck Brigade
während einer russichen offensive wurde seine Geschützmannschaft getötet oder verwundet die hilfsgrenadiere zogen sich zurück er sollte sich auch zurückziehen verließ allerdings seinen Posten nicht.
es griffen in dem frontbereich 30 panzer und infanterie an
5 der panzer waren Neue JS Panzer davon schoss er 3 stück ab und dazu noch 4 T 34 .
Ein Stalin schoss dann auf sein geschütz er wurde bei dem Treffer schwer verwundet .
Bei einem gegenangrif wurde er dann zwischen einem Dutzend Brennender Panzer gefunden .
Am 21.9.44 erhielt er das RK

waldi44


30.1.02 21:47:43
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Die Frage, die sich mir da immer stellt: Was geht in diesen Menschen vor, wenn sie über die normale Pflichterfüllung so handeln, obwohl sie sich zurück ziehen konnten und sogar sollten!

DER Alte


30.1.02 23:43:27
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Aufgestaute Wut oder Hass?
das ist ja fast wie ein "Amoklaufen/Durchdrehen" wenn man sich das mal ansieht.

Guenther


31.1.02 00:19:38
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@ Revolutzer, kleine Korrektur
die Panther - Stellung war im Norden
Pleskau Ostrow usw.
es war im Jahr 1944
genau dort ist mein Großvater am 12.03.1944 vermißt,
14.Kp. Regiment 3
Abisha-Pleskauer See
an diesem Tag starb auch der Obersturmbannführer Dietrich
Ritterkreuzträger und Regimentskommandeur
( Kampfgruppe der 4. SS Division )
Kamerad Bergmayr:
" Ich glaube sagen zu dürfen, immer wenn ein Haufen im Dreck saß, dann kam mindestens ein Zug, manchmal die ganze Kompanie der Polizei-Panzerjäger zu Hilfe. Immer wieder waren die Kameraden der Polizeidivision zur Stelle und holten im selbstlosen Einsatz auch den letzten aus der Umklammerung. Viele, zu viele gute und alte Kameraden verloren wir in diesen Abwehrkämpfen."

Balsi


8.2.02 07:47:14
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in der Tat eine interessante Frage ... ist es Kameradschaft die einen dazu verleitet solche Taten zu machen??? Oder ist es Überlebenswillen... ahbe ghestern von einem Waffen-SS Soldaten gehört der mit seinem Tiger bei Charkov... alleine !!!!! 22 Panzer abgeschossen hat bei einem Angriff... er hat logischerweise das RK... dafür bekommen...aber ... eigentlich war doch klar... das man gegen eine Übermacht von 60 Panzern nicht bestehen kann .. er hat aber trotzdem angegriffen

Panzermayer


8.2.02 18:06:28
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Ja, dat war der gute Staudegger von der 13.s.Pz Komp des SS-Panzerreg.1 der LAH, hat von diesen 22 Panzern sogar 2 im Nahkampf geplättet...diese Leistungen sind kein starrer Fhrerglauben oder Fanatismus, das ist selbstloser Einsatz für die Kameraden, die in der Patsche sitzen....!
Gruß Panzer
PS: Warum werden diese ganzen interressanten Themen immer dann angeschnitten, wenn ich keine Zeit hab...*grrr* ;) ...!

Panzermayer


9.2.02 17:26:27
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[...] SS-Unterscharführer Franz Staudegger aus Wendorffs 2. Zug konnte den Angriff seiner Kompanie am Morgen jenes 8. Juli nicht unterstützen, da sein Tiger aufgrund eines technischen Defektes ausgefallen war. Er bleibt daher in Teterewino zurück. Wenige Stunden später wird ihm ein aus nordostwärtiger Richtung angreifender russischer Panzerverband gemeldet, etwa fünf- zig bis sechzig T 34 sollen im Anrollen sein.

ZWEIUNDZWANZIG PANZERABSCHÜSSE
„Ich fahre nicht zur Kompanie, ich mache freie Jagd", sagt er zu Rolf Schamp, dessen Tiger ebenfalls ausgefallen ist. Staudegger zögert keine weitere Sekunde, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln wird sein Tiger wieder notdürftig fahrbereit gemacht und der Kärntner fährt ganz allein in die angegebene Richtung, aus der die Feindpanzer gemeldet worden sind. Sein Fahrer ist der SS- Sturmmann Herbert Stellmacher, Funker SS-Panzerschütze Gerhard Waltersdorf, Richt- und Ladeschütze die SS-Panzerschützen Heinz Buchner und Walter Henke. Unterwegs meldet ihm ein Grenadier, dass bereits fünf Sowjetpanzer die eigenen Stellungen durchbrochen haben. Kurz darauf beobachtet Staudegger, wie zwei T 34 durch Nahkampfmittel ausgeschaltet werden. Die drei an- deren kann er innerhalb kürzester Zeit abschießen. Da erscheinen plötzlich zwei T-34 auf dem Bahndamm. Rasch sind beide mit Volltreffern vernichtet. Nun fährt er weiter, über die eigenen Infanteriestellungen hinaus, ins Niemandsland, völlig auf sich allein gestellt. Ein Mann gegen sechzig Feindpanzer. Da sieht er sie. Aus einem hinter dem Bahndamm gelegenen Wäldchen tauchen fünf weitere Panzer auf. Staudegger gibt seine Anweisungen. Sofort hat Heinz Buchner den ersten in der Optik erfaßt und setzte ihm einen Schuß in den Turm, worauf er explodiert. Nun eröffnen die anderen T 34 ihr Feuer auf den Tiger. Staudegger schießt ununterbrochen und kann in diesem un- wahrscheinlich harten Feuerkampf alle fünf Sowjetpanzer abschießen.
Doch nun quellen immer weitere Panzer aus dem Wald hervor, Staudegger nimmt sofort den Kampf an. Schnell kommen seine Befehle an den Richtschützen, Richten, Schießen und Treffen ist eins. Walter Henke leistet als Ladeschütze Schwerstarbeit, ununterbrochen wuchtet er eine neue 8,8-cm-Granate in den Verschluß der Kanone. Herbert Stellmacher hält den Tiger ständig in Bewegung, geschickt rochiert er vor dem gegnerischen Panzerrudel, damit die Feindpanzer sich nicht auf den einsamen Tiger einschieben können. Die grünen T 34 mit ihrem roten Stern sind nicht weit entfernt. Zwei Stunden dauert dieser einsame Kampf des Tigers, dann hat Staudegger in diesem erbittert geführten Kampf insgesamt siebzehn Panzer abgeschossen. Selbst erhaltene Treffer bleiben wirkungslos. Daraufhin sieht der Gegner ein, daß an dieser Stelle kein Durchkommen möglich ist und dreht ab. Staudegger denkt jedoch keineswegs daran, nun zur eigenen Sicherungslinie des Regiments Deutschland zurückzukehren. Er will mehr. Entgegen jeder Vorsicht setzt er seinen Tiger in Bewegung, um den Panzerverband aufzuspüren. Ein toll- kühner Entschluß, dessen Aussichten auf Erfolg denkbar gering sind, denn die Gefahr, in eine Falle der Sowjets zu laufen, ist sehr groß. Doch Staudegger hat andere Gedanken. Langsam rollt der schwere Tiger weiter vor, mit größter Anstrengung und unter voller Konzentration aller Sinne sucht er das Gelände ab. Eine Panzergranate befindet sich in der Kanone und Buchner lauert in Höchstspannung an der Optik. Plötzlich sieht er sie, in einer Mulde haben sich die Feindpanzer gerade wieder bereitgestellt. Mit aufheulendem Motor schießt der Tiger heran, stoppt abrupt und schon peitscht der erste Schuß heraus und trifft sein Ziel. Granate auf Granate verläßt den Tiger und mitten aus dem Panzerrudel schießt Staudegger erneut fünf T 34 heraus. Nun ist die Panzermunition verbraucht, also Sprenggranaten laden und sofort weiterschießen. Vier weitere T 34 erhalten sichtbare Treffer.
Nun setzt bei den Sowjets das blanke Entsetzen ein, dieser eine Tigerpanzer scheint für sie un- überwindfich. Die restlichen Panzer ergreifen panikartig die Flucht, um der vollständigen Vernichtung zu entgehen. Staudegger setzt sich nun im Rückwärtsgang mit seinem schweren Panzer vom Feind ab, dabei stets den Gegner im Auge behaltend, um vor Überraschungen sicher zu sein. Er hat seine Munition restlos verschossen und der Motor beginnt auch schon zu stottern, es wird höchste Zeit, sich vorn Gegner zu lösen. Die Grenadiere des Regiments Deutschland winken Staudegger und seiner tapferen Besatzung begeistert zu. Sie wissen, was sie denen zu verdanken haben. Der zwanzigjährige Kärntner hat durch seine tollkühne Tat einen drohenden Einbruch starker feindlicher Panzerkräfte verhindert, deren Ziel es war, die Rollbahn für ihre im Südwesten vom Nachschub abgeschnittenen Verbände freizukämpfen. Zweiundzwanzig Panzer hat Staudegger dabei abgeschossen. Ein von der 2. Kompanie des Regiments Deutschland angesetzter Spähtrupp bestätigt die Abschüsse Staudeggers später. Am folgenden Tag reicht der Kommandeur SS-Obersturmbannführer Schönberger den Verleihungsantrag zum Ritterkreuz ein. Bereits einen Tag darauf, am 10. Juli 1943, wird SS-Unterscharführer Franz Staudegger die hohe Auszeichnung verliehen.
Für die Kompanie ist die Auszeichnung an Franzl zunächst nicht ganz verständlich, da keiner von seiner Einzelaktion am 8. Juli wußte, die Kompanie kämpfte ja an anderer Stelle. Er ist der erste Angehörige der Tigerkompanie und zugleich der erste Österreicher, der in der Leibstandarte das Ritterkreuz erhält.
[aus: Michael Wittmann und die Tiger der Leibstandarte, von Patrick Agte]

waldi44


9.2.02 17:46:32
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Eine zur damaligen Zeit wohl großartige Leistung, von denen man schon öfter gelesen hat! Nicht nur Wittmann konnte Panzer knacken ;)!
Aber dennoch haben all diese Beschreibungen einen schalen nebengeschmack! Analysiert man mal das Geschehen stellt man fest, daß der Feind trotz seiner Zahlenmäßigen Überlegenheit gegen den Tiger kaum eine Chance hatte, solange sie nicht von hinten oder der Flanke kamen und selbst von dort mußte der Schuß aus nächster Nähe erfolgen und "sitzen"!
Natürlich nutzt der stärkste Tiger nichts, wenn nicht tapfere und erfahrene Männer ihn bedienen, aber in einem Pz III oder IV hätten sie diese Heldentat nie vollbringen können!

xmen


9.2.02 18:04:52
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Trotzdem der Hammer die Geschichte,so eine Aktion hätten wohl die wenigsten gestartet:)

panzerjaeger


8.3.02 20:11:38
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Was ich sehr bewundere sind die Panzerjäger die im nahkampf mit verschiedenen Mitteln Panzer vernichteten.
Man muss sich vorstellen du sitzt im Loch und so ein Ungetüm kommt auf dich zu....
Ich habe eine Geschichte gehört das ein kleiner XJ in einem Loch war.Der Panzerfahrer hat ihn gesehen und war auf ihn zugefahren um ihn zu erschlagen.Er hat in seinem Loch gewartet und dann seine Panzerfaust abgeschossen als er über ihn war,der junge und die Besatzung des Panzers waren danach tot.
Was wohl in dem Jungen vorher durch denn Kopf ging....

Balsi


8.3.02 20:25:48
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ja solche Geschichten sind interessant... dachten solche menschen durch ihren Tod anderen zu helfen?? Oder wollten Sie wie Helden sterben, waren sie lebensmüde??? Ich denke bei den meisten kann man sagen, das sie eben nicht!!! getan haben um dem Nationalsozialismus zum Sieg zu verhelfen... and er Front haben mit Sicherheit andere Dinge gezählt.. als ich in Munster neben diesem Königstiger gestanden habe... kam ich mir auch winzig vor... und wenn man jetzt bedenkt das Teil fährt auf einen zu ... na dann gute Nacht..
und wenn ich lese (Hunde wollt ihr ewig leben)wie die Soldaten von den russ. Panzern überfahren wurden und die anderen ruhig weitermarschierten, dann fragt man sich was ist denen alles wiederfahren, was kann einem Menshcen passiert sein, der seinen besten Freund ohne Regung sterben sieht und selbst dem Tod sicher entgegengeht... in Stalingrad wird das besonders deutlich .. wenn man alles sieht, fragt man sich was jeder von den Soldaten durchgemacht hat ... furchtbar sowas...

waldi44


8.3.02 20:36:44
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Wißt ihr was die eigentliche Scheiße am ganzen Kriegprozedere ist? Alles Gute im Menschen wird eigentlich dazu benutzt schlechtes/böses zu tun!
Ein Soldat, der das Leben seines Kameraden rettet, muß das seine "Feindes" auslöschen und womöglich auch noch seines opfern! Er, wird das bekannt, wird zum Helden und erscheint in diversen Büchern und wir zitiert und und und!
Ein Feuerwehrmann, der drei Kinder aus einem brennendem Haus rettet erscheint vielleicht in der Regionalzeitung.......
Welcher Feuerwehrmann aus dem 2. WK ist Euch bekannt, der vielleicht dutzende aus einem verschütteten Luftschutzkeller rettete?
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