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Der Werwolf - Oder der gescheiterte Widerstand

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AK 74 ZF


25.5.05 18:30:23
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Werwolf - Der gescheiterte Widerstand

Die Sagengestalt des Werwolfs ist ein uralter Myhtos, welcher bis in die im Nebel der Geschichte reichende graue Vorzeit der germanischen, keltischen aber auch illyrischen und skythischen Völker zurückreicht. Die Bezeichnung Werwolf setzt sich aus dem germanischen "Wer" für Mann und dem Tiernamen "Wolf" zusammen, weshalb in der deutsch/germanischen Mythologie auch die Bezeichnung "Mannwolf" verbreitet ist. Laut Sage verwandelt sich der als Mensch lebende "Werwolf" bei Vollmond in einen Wolf und zieht aus in die Nacht um der Jagd auf alles Lebende -> darunter auch Menschen -> zu frönen.
Schon um die Zeitenwende wurde dieser grausige Mythos auch von militärischen Kampfeinheiten und Geheimbünden der Germanen genutzt, um unter den Römern oder auch benachbarten Stämmen für Angst und Schrecken zu sorgen. Der geheime germanische Kriegerbund der Harier nutzte den Ruf der Werwölfe schon zur Römerzeit und war auf nächtliche Überfälle sowie den Kleinkrieg in Form von Hinterhalten und Überfällen spezialisiert. Häufig waren die Harier mit Ruß eingeschmiert und trugen bei ihren nächtlichen Überfällen Wolfsfelle um bewußt den Ruf als Werwolf zu fördern. Angeblich verwendeten sie schon damals das alte Symbol der "Wolfsangel" (Rune Eihwaz/Gibor) als geheimes Erkennungszeichen.

Kurz zur "Wolfsangel"

Das Zeichen der Wolfsangel bzw. die entsprechenden Runen sind sowohl als eine der Todesrunen bekannt, werden aber auch als Schutz- und Abwehrrune benutzt. Die Wolfsangel steht auch für Bedeutungen wie Freiheitswillen, Widerstand und Verborgenes. Ursprünglich geht die Wolfsangel aber auf ein Jagdgerät/Falle zur Wolfsjagd zurück.Sie wird deshalb seit dem Mittelalter auch als jagdliches und herrschaftliches Symbol verwendet und findet sich bis heute auf alten Grenzsteinen, Wappen und anderen Markierungen. (Die Wolfsangel als Symbol ist übrigens normalerweise nicht verboten ! Verboten ist sie nur hinsichtlich der Verwendung als Nationalsozialistisches Symbol in unmittelbaren Zusammenhang mit rechten Straftaten. Leider wissen dies einige notorisch ungebildete "Antifaschisten" nicht und haben irrtümlicherweise sogar schon friedliche Bürger wegen der Verwendung ihres Stadtwappens verklagt.) Besonders häufig ist die Wolfsangel im Niedersächsischen Raum als traditionelles Wappen und Symbol an alten Grenzsteinen sowie Häusern (Schutzsymbol) bis hin zu Kirchen zu finden.

Der Lönsche Werwolf

Im Roman "Der Werwolf" (erschienen 1910) des Heidedichters Hermann Löns wird der Widerstandskampf niedersächsischer Bauern gegen die plündernde Soldateska des 30 jährigen Krieges beschrieben. Die Bauern schließen sich zu einer Selbstschutz- und Kampforganisation, dem "Werwolf", zusammen und verwenden die Symbolik der Wolfsangel als ihr Erkennungsmerkmal. Um die Idee, aber auch den Mißbrauch dieser Idee des "Werwolfs" im III. Reich zu verstehen sollte man das Buch von H. Löns unbedingt lesen. Gutes Buch, aber auch sehr böses Buch ! (Auch wenn es einige heutige Gutmenschliche Literaturkritikaster gern der Blut- und Bodenliteratur zuordnen -> das Buch beschreibt etwas ganz anderes -> nämlich den Freiheits-, Widerstandskampf deutscher Bauern in Form des Partisanenkampfes/Guerillakampfes.)

Der Werwolf als Kampf- bzw. "Widerstandsorganisation" im III.Reich

Als sich die nicht mehr abwendbare Niederlage der dt. Wehrmacht immer deutlicher abzeichnete und der Krieg drohte auch auf deutsches Reichsgebiet überzugreifen arbeitete man auf höchster Führungsebene fieberhaft am "Totalen Widerstand". Vorbild dabei war sicher auch der Kampf mit russischen, jugoslawischen u.a. Partisanenverbänden und die dabei gemachten bitteren Erfahrungen. Gerade die russischen und jugoslawischen Partisanen machten der Wehrmacht im Hinterland schwer zu schaffen und kosteten Ressourcen, banden Kräfte und sorgten auch für personelle Verluste. Schlimmer noch als die materiellen und personellen Verluste war aber der psychologische Effekt dieses Widerstandes auf die Truppen, da der wahre Gegner meist nicht zu fassen war. Und die Vergeltungsmaßnahmen sorgten meist nur für noch mehr Widerstand. Das Bandenkampfabzeichen (Auszeichnung für die Teilnahme am Bandenkampf/Partisanenbekämpfung) zeigte nicht umsonst die Symbolik eines Schwertes welches in ein Bündel/Knäuel von Schlangen (Symbolik der Schlangengrube) stößt. Ausgehend von den gemachten Erfahrungen mit gegnerischen Partisanen arbeitete man ab ca. Anfang 1944 verschärft an der Idee eigener "Partisanenverbände" für den Fall der Besetzung deutscher Reichsgebiete. Als ideologisches Vorbild und Namen für die Kämpfer dieser Einheiten nutzte man den Lönschen "Werwolf".

Der Begriff "Werwölfe" tauchte am 28.10.1944 erstmals in einer Rede Heinrich Himmlers vor Männern des ostpreußischen Volkssturms auf. Mit der Taktik des Untergrundkampfes auf deutschem Boden und durch gezielte Sabotageakte hinter den gegnerischen Linien sollten die eigenen Kampfverbände entlastet, durch Anschläge gegen Deutsche, die mit dem Feind zusammenarbeiteten, eine eventuelle Kollaborationsbereitschaft vermindert werden. Grundlage für die Ausbildung der Kleinkampfgruppen (4-20 Mann) war die seit Januar 1945 vorliegende Taktikfibel "Werwolf - Winke für Jagdeinheiten".
Das Buch "Werwolf - Winke für Jagdeinheiten" praxisorientierte Tipps für Untergrundkämpfer (entschärftes Reprint dieses Ausbildungsbuches gibt es übrigens auch heute noch frei zu kaufen !) diente zur Ausbildung der vorgesehenen Führer dieser Werwolf-Einheiten auf kurzen Lehrgängen . Die Ausbildungsfibel wurde unter Leitung von SS-Hauptsturmführer Arthur Ehrhard (Chef "Bandenbekämpfung" im Führerhauptquartier) von Spezialisten der Wa-SS, des RSHA und der Abwehr erarbeitet.
Das Ausbildungsbuch ist seltsamerweise fast ohne ideologische Aussagen oder Durchhalteparolen geschrieben und eine äußerst praktische und gelungene militärische Anleitung für den Kleinkrieg.
Die Organisation der Werwolf-Gruppen selbst blieb in den Anfängen stecken, war zahlenmäßig unbedeutend und war militärisch fast bedeutungslos. In den letzten Kriegstagen hatten alle noch funktionierenden deutschen Sender Werwolfsendungen ausgestrahlt um die Bevölkerung und die wenigen Werwolf-Gruppen zum Widerstand zu mobilisieren. Der Erfolg dieser Aufrufe war gering, da nur sehr wenige solcher Gruppen existent waren und eh alles zur kämpfenden Truppe bis hin zum Volkssturm einberufen war was einen Karabiner oder eine Pz-Faust halten konnte.
Wobei die wenigen Einsätze von "Werwölfen" und die dt. Propaganda psychologisch vor allem bei den Amerikanern für eine "Werwolf-Hysterie" sorgten. Die US-Soldaten witterten hinter jeden Pimpf oder alten dt. Opa einen Werwolf und gingen bei Verdacht sehr rigide vor. Zumindest fanden an der Westfront einige Aktionen/Kampfeinsätze von Werwolfeinheiten statt und die Sorge der US-Truppen war somit nicht ganz unbegründet.
An der Ostfront wurde wurden alle Ansätze von nachfolgendem Widerstand im Blut erstickt und Einheiten welche sich nicht ergaben (ob Wehrmacht, Wa-SS oder Werwolf) von der Roten Armee erbarmungslos vernichtet. Die Sowjetunion verfügte zudem sowohl im Partisanenkampf als auch in der Bekämpfung gegnerischer Kommandoeinheiten und Widerstandsgruppen über große Erfahrungen. Die Rote Armee setzte hinter den Front- und Versorgungsgruppen neben ihrer 2. Staffel und Reserveeinheiten spezielle Sondereinheiten des NKWD und Smersch-Einheiten (sogenannte "Wolfshunde") zur Bekämpfung dt. Kommandos und Widerstandsgruppen (versprengte Einheiten, eingekesselte Einheiten, Werwölfe) ein. sollte es im Osten zu Einsätzen von "Werwölfen" gekommen sein so gingen diese kämpfend unter.
Wobei auch der Roten Armee die Organisation "Werwolf" bekannt war. Allein schon der Verdacht zu dieser Organisation zu gehören reichte um sofort verhaftet zu werden. Meist landeten die (fast immer unschuldigen) Verdächtigen in den Speziallagern und so sie diese überlebten in russischer Verbannung/Gefangenschaft und wurden nach Workuta oder Sibirien zur Zwangsarbeit verschafft.

Fazit :

Der alte mystische Name "Werwolf" für die Widerstandsorganisation der NS war an sich gut gewählt und auch die Idee/Motivation ( Dies soll keine ideologische Aussage sein sondern bezieht sich auf die Idee des bewaffneten Widerstandes der Bevölkerung eines besetzten Landes als legitimes Widerstandsrecht gegen Besetzung durch fremde Truppen an sich !) sowie die Taktik und Einsatzgrundsätze waren der Gefechtsaufgabe dieser "Partisaneneinheiten" durchaus gut angepaßt.
Die Umsetzung der Idee des "Werwolfs" selbst war organisatorisch und militärisch ein Fiasko. Es bleibt der "Mythos", welcher aber (militärisch gesehen) dem Namen nicht gerecht wurde !

Wer sich tiefgründiger mit der Geschichte des "Werwolfs" beschäftigen möchte -> ob mit der mystischen Sagengestalt oder aber auch der hier beschriebenen Organisation -> dem empfehle ich zu "Googeln". Links gibt es zu Hauf. Von Esoterik über Antifa bis hin zu rechten Seiten. Mir zumindest wäre es unlieb wenn der "Werwolf" als Legende und Idee nur auf die von den Nazis betriebene Organisation reduziert würde ! Der alte germanische Werwolf und die Wolfsangel bedeuten mir zumindest zuviel um sie tauben, tumben blöden Nazis und Neonazis zu überlassen !

Kurze Linkempfehlung zur Org. "Werwolf" -> http://lexikon.idgr.de/w/w_e/werwolf/werwolf.php
Der Link schildert auch einige hier im Forum schon diskutierte Einsätze von Werwolf-Kommandos an der Westfront.

Dieser Beitrag bezieht sich auf die Geschichte und den Hintergrund der dt. Org. "Werwolf" aus historischer Sicht. Taktik, Einsatzgrundsätze und Einsätze habe ich bewußt in diesem Artikel ebenso außen vorgelassen wie ideologische und propagandistische Hintergründe der Nazi-Zeit.

Die Idee zu diesem Beitrag hatte ich heute beim archivieren einiger Artikel der DDR-Visier. Darunter ein Artikel über ein aufgefundenes Waffen- und Sprengstoffdepot des "Werwolf". Ich hänge den Artikel als Bilddatei (Link) an. Eventuell runterladen und zum Lesen vergrößern.

AK 74 ZF - Fan von Löns Werwolf -



[ Editiert von AK 74 ZF am 25.05.05 19:27 ]

waldi44


25.5.05 19:18:26
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Ich möchte auch mal anmerken, dass Widerstand in Deutschland NACH dem Zusammenbruch, illusio...äh Dingsda, gewesen wäre!

Sehen wir uns mal an, wo während des Krieges aktiv Widerstand geleistet wurde, so werden wir feststellen, das Widerstand im grossen Stil nur dort stattfand, wo ein Teil des eigenen Territoriums nicht besetzt wurde. Widerstand dort stattfand, wo er massiv von aussen unterstützt wurde und schlussendlich macherlandes erst richtig aufflackerte, als eigenes Territorium befreit wurde bzw. die Besatzer sich zurückziehen mussten!
Dort wo Widerstand unter anderen Voraussetzungen stattfand, wurde er schnell und erbarmungslos niedergeschlagen/gebrochen!
Für den "Werwolf" gab es kein Rückzugsgebiet, keinen Nachschub und kein geeignetes Untergrundnetz, weil man viel zu spät in dieser Richtung nachdachte und ich denke: Zum Glück!

Erichx


25.5.05 23:18:07
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Wir hatten hier schon genug Themen über den Werwolf, nur die Suchfunktion ist veraltet. Smiley mit Hammer auf dem Kopf

Habe vor einiger Zeit das Buch von Biddiscombe gelesen (auch Löns, Winke für Jagd.... , Moczarski usw.). Da stehen schon so einige interessante Sachen drinnen. Werwölfe waren auch im Osten sehr aktiv. Polen, CSSR.
http://www.shoa.de/content/view/370/40/
Leider auf Tschechisch, aber interessante Bilder:
http://detektorweb.cz/index.4me?s=show&lang=1&i=1704&mm=2&xb=2&vd=1
http://detektorweb.cz/index.4me?s=show&i=1672&mm=2&vd=1
http://detektorweb.cz/index.4me?s=show&i=1644&mm=2&vd=1

Während des Warschauer Aufstandes 1944 wurden ein dt. Offizier gefangengenommen der beim Verhör zugab dass er einer Gruppe angehört, die den poln. Widerstand untersucht um eine ähnliche Organisation in Dt. aufzubauen. Sein Geheimausweis war in der Jacke eingenäht. Was war das für eine Gruppe ???
(Quelle: Gespräche mit dem Henker / Kazimierz Moczarski)

AK 74 ZF


26.5.05 00:27:28
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Hallo ErichX

Nun wenns schon genug Beiträge hier zum Thema gab hab ich mich wohl umsonst mit dem Schreiben angestrengt.
Kam nur drauf weil ich den angehängten Artikel aus meinem Papierarchiv in mein digitales Archiv verschoben habe. Und da hab ich dann einfach mal so losgeschrieben. Was ich hinsichtlich Werwolf früher gebraucht habe hat eh zur Ausbildung gehört.Ein zwei Links noch angeguckt für ein paar Fakten und los gings. Bei diversen Einsatzgrundsätzen/Taktiken brauch ich eh nicht nachschlagen.klatschender Smiley Das Buch "Werwolf -Winke für Jagdeinheiten" ist ja nicht so dick oder für Militärs umwerfend. Steht hier im Regal neben olle Otto Skorzenys Memoiren. Aber es ist sehr einfach, verständlich und ordentlich geschrieben und fachlich fundiert. Also alles in allem nicht schlecht gemacht.
Eigentlich ging es mir im Beitrag eher um die lange Vorgeschichte des Mythos Werwolf und die dahinter stehende Idee.
Die Aussagen der Shoah-Seite mit der tschechischen Übersetzung ist mir etwas zu Naßforsch und auch nicht ganz Kosher. Denn was sich in den Sudeten 1945/46 abspielte gehört ja nun auch nicht gerade zu den tollen menschlichen bzw. guten deutsch-tschechischen Erinnerungen.
Da wird wohl teilweise auch irgendwie versucht Massaker der Tschechen an unschuldigen deutschen Zivilisten durch die Werwolflegende nachträglich zu rechtfertigen.
Wobei es bei den damaligen Verbrechen nicht verwunderlich wäre wenn sich vereinzelt auch Deutsche gegen das Lynchen gewehrt haben. Ob dies unbedingt "Werwölfe" waren läßt sich sicher nicht mehr 100%ig feststellen.
Zumindest dürfte die Aussage daß der Widerstandskampf der Werwölfe im Osten im allgemeinen Kampf mit unterging und blutig niedergeschlagen wurde korrekt sein. Ob Werwölfe, Versprengte oder auch überrollte Soldaten -> ihr Schicksal war besiegelt. Nur eine Frage der Zeit. Zudem kam ja nach der Besetzung durch Russen, Polen und Tschechen noch der allgegenwärtige Terror und die Vertreibung dazu. Und in dem Falle fehlte für einen Partisanenkampf dann auch die Unterstützung und Rückzugsmöglichkeit unter der Zivilbevölkerung.
Aber auch in den anderen Gebieten war der Sieg der Allierten so eindeutig daß nach der totalen und bedingungslosen Kapitulation der Kriegswille der Bevölkerung erschöpft war.
Es war zwar ein Ende mit Schrecken aber man wollte auch keine Schrecken ohne Ende. Man war Kriegsmüde, besiegt und mußte sich den Siegern auf Gedeih und Verderb ausliefern.
Der heute verwendete Begriff "Befreiung" ist da eher ein nachträglicher Hohn. Man war besiegt ! Und dies total !
Das einzige Glück für die Deutsche Bevolkerung in Ost und West war, daß man uns Deutsche wieder brauchte.
Als Kanonenfutter für die Siegermächte im sich anbahnenden "Kalten Krieg".

Und da waren dann die Kenntnisse auch der "Werwölfe" wieder gefragt. Einige der Verstecke des Werwolfs, noch original Bestückt, wurden 1953 und später von den Sicherheitsorganen der DDR ausgehoben.Und auch die Kampfmethoden des "Werwolfs", der "Brandenburger" und "Sonderkommandos" gehörten dann beiderseitig wieder zum "Handwerk".
Ob nun "Stay Behind Kräfte" (Gladio), "Schweigefunker", "Partisanengruppen" ......

AK 74 ZF - der jetzt in die Heia springt und von ..... süßen nymphoman veranlagten langhaarigen Werwölfinnen träumt küssende Smileys-

waldi44


26.5.05 09:58:55
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Wenn keiner mehr was schreibt, weil wir das Thema schon mal hatten, wird's sehr ruhig hier! Richtig ist, dass die meisten Threads offen sind und man, so man sie findet:D, dort weiterposten kann!

Tja und richtig scheint auch zu sein, dass der "Werwolf" ein "todgeborenes Kind" war, trotz ein, zwei spektakulärer Aktionen oder vermeindlicher Aktionen!

AK 74 ZF


26.5.05 10:16:35
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Hi Männers,

stimmt - ich hätte zumindest noch mal gucken können.
Denn daß es zu den Einsätzen, z.Bsp. Aachen, schon mal einen Thread gab weiß ich noch.
Tja entweder verschieben des Beitrags und Zusammenfassen des Themas oder lassen. Wobei ordentliches Zusammenfassen/Zusammenschieben nicht schlecht wäre.
Dann aber auch mit den dazugehörigen Antworten und Ergänzungen von ErichX und Waldi ... u.a.
Das der "Wehrwolf" aus verschiedenen Gründen (Bedingungslose Kapitulation, totale Niederlage, vollständige Besetzung und Kriegsmüdigkeit bis hin zu Gegenmaßnahmen der Allierten unterschiedlichster Art ...von Terror/Repression bis hin zu Care-Paketen und Schokolade ... u.v.a. Gründen) scheiterte ändert zumindest nichts am Mythos selber.
Der wirkt teilweise bis heute fort. Sei es im Mythologischen Bereich aller möglicher Esoteriker, bekennender Germanenfreaks wie meinereiner bis hin zu rechtsradikalen Gewalttätern welche ebenfalls mit dem alten Namen des "Werwolfs" Schindluder treiben. Und ungefährlich ist diese radikale Einstellung und Bereitschaft zum Kämpfen ja nicht. Sowohl von der Motivation als auch von den Kampfmethoden her.

AK 74 ZF -der vor langer Zeit mal entschieden hat seine Rezepte von Hausfrauennapalm bis zu übergroßen Silvesterknallern u.a. Sachen nicht an Dummköpfe weiterzugeben-

waldi44


26.5.05 10:44:11
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Für Mythiker und Isotheriker hat das Dritte Reich ja bis heute noch einiges zu bieten - bis über den Untergang hinaus!
Diesbezüglich finde ich seinen Untergang schade. Staatlich gelenkter Forscherdrang hätte nicht vor den Pyramiden oder dem Tempelberg halt gemacht oder wäre an leeren Kassen gescheitert!
Das ist aber schon wieder ein anderes ThemaSmiley mit verdrehten Augen!

AK 74 ZF


26.5.05 11:18:15
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Naja Waldi - blöde Reichsheini Himmler hatte doch wohl nen ziemlichen Knall. Nicht nur daß der größenwahnsinnige Spinner sich selbst für die Reinkarnation von Heinrich dem Löwen hielt (selbst bei Heinrich dem Vogler wär er wohl eher der Vogel gewesen !), sondern er hat auch durch seine teilweise völlig unwissenschaftlichen Vorgaben und Deutungen das gesamte Gebiet der Germanen und Rassen/Abstammungslehre nachhaltig diskreditiert. Übrigens mit schlimmen Folgen welche bis in die heutige Zeit selbst in die angeblich seriöse Forschung nachwirken.
Sobald etwas Richtung Germanen, germanische Mythologie und Volks- und Brauchtumsforschung geht vermuten sämtliche "Antifa-Spinner" sofort "Neonazis".
Die halbe "Esoterikbranche" ist ja inzwischen aufs "Keltische" ausgewichen und fabriziert da irgendwelchen Mumpitz und Blödsinn. Meine Ex, welche Keltologie studiert hat, kriegt da jedesmal Schaum vor dem Mund. Neuerdings sind ja selbst die Hexen nicht mehr Nachfolgerinnen der alten germanischen Hagezusen und Seherinnen sondern "keltische" Wiccas. Bis hin daß eine Solequelle im Thüringischen jetzt auch die Badekultur der Kelten "neu entdeckt" hat. Nichts gegen die Kelten - waren doch deren Stämme auch im späteren germanisch besiedelten Raum ansässig (zudem ist teilweise der Unterschied Germanen-Kelten durch die Römer eher willkürlich gezogen worden) und gehören ebenso wie germanische und sogar slawische Stämme zum Genpool unserer Vorfahren. Blöde Himmler und einige Konsorten haben sehr viel Blödsinn hinsichtlich der Germanenforschung getrieben und dem Thema "Germanen" ziemlich nachhaltig eher geschadet als genutzt. Wobei -> einige der Projekte doch ziemlich breit angelegt waren und großer Aufwand getrieben wurde. Die riesige vom Referat/Amt Ahnenforschung angelegte "Hexenkartei" würde mich stark interessieren. Steht doch dort sicher eine der Ahnfrauen bzw. Anverwandten meiner Mutter als verbrannte Hexe drin. Nur weil blöde Himmler angeblich auch mit ner Hexe verwandt war muß ich doch nichts mit dem Typen am Hut haben.

Myhstik, Märchen. Legenden und Sagen gehören zu jedem Volk. Unser Volk war einmal reich an solchen Mythen !
Aber welche Mami liest heute noch ihren Kindern Märchen vor und vor allem welch Junge darf heute noch von seinem Opa die alten Deutschen Heldensagen hören ? (Da sind ja wohl die Rot-Grün angehauchten gutmenschlichen Sittenwächter vor ! Na pfui ! Von wegen gewalttätige Neonazis a la Siegfried welche zudem noch bedrohte Tierarten töten !Kopf-an-die-Wand-hau-Smiley Kein Wunder daß die Drachen ausgerottet wurden !Kopf-an-die-Wand-hau-Smiley)

AK 74 ZF - der besonders den alten Waffenmeister Hildebrandt mochte -

P.S. Otto Skorzeny konnt den blöden Wicht Himmler auch net leiden ! klatschender Smiley

Niwre


26.5.05 11:39:50
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Gepostet von AK 74 ZF
Tja entweder verschieben des Beitrags und Zusammenfassen des Themas oder lassen. Wobei ordentliches Zusammenfassen/Zusammenschieben nicht schlecht wäre.


Ich denke wir lassen es so. Faengt doch mit der Geschichte an und zumindest die Suche liefert keine Ueberschrift mit "We[h]rwolf".
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