Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 12.10.2001 bis zum 22.12.2005. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

Brandenburger

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AutorBeitrag

Balsi


8.6.03 14:29:09
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waren Soldaten der Brandenbruger in Stalingrad? Ich meine nein..

xxSturmPionierxx


13.7.03 20:38:56
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Ich meine auch das sie nicht dort waren. Die waren doch meistens in Afrika oder nicht?
P.S.: Kann jmd die beiden voherigen Posts löschen??
thx

Balsi


13.7.03 20:45:54
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ja Polen (unter andere Bezeichnung), Russland, Westfront und Afrika hauptsächlich.. hatte nur mal eine Anfrage zur recherche, wo der Anfragende meinte der grossvater wäre als Brandenburger in Stalingrad in gefangenschaft geraten...

xxSturmPionierxx


14.7.03 15:05:09
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gut, das kann auch gewesen sein, vielleicht ein kleiner Teil. Sprich ein Zug oder so, der als Kommandoeinheit dort war.

indy


15.7.03 23:36:44
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wenn 1945 im Raum Hanover eine jagdpanther Kp. der Wiking kämpfen kann...wieso dann nicht Brandenburger in Stalingrad...im Kaukasus waren ja welche (u.a. Maikop)...Sevastopol glaub ich auch, frag doch mal im feldgrau.comForum nach...die ham unmengen an Microfilm Unterlagen usw...unsereins leckt sich danach die Finger - hab gestern z.B. eine Waffenübersicht der KaGru Böhmen, Mähren, und Konopacki dort gesehen!

Gast


3.11.03 15:38:13
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Hallo alle zusammen,
Opa war bei den Brand. War den ganzen Krieg auf dem Balkan bzw. in Jugoslavien eingesetzt. Hat er jedenfalls erzählt. In seinem Soldbuch sind aber keine spezifischen Angaben enthalten. Er sagte damals, das hätte was mit der Geheimhaltung zutun gehabt. Hat auch sonst nichts erzählt, muss wohl schlimm gewesen sein
gruß Henne

Indy


3.11.03 20:59:04
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Auf dem Balkan als "Elite" Partisanenjäger eingesetzt.

waldi44


5.11.03 11:07:28
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Im Buch "Sewastopol" von Kurowski wird ein 6. Regiment Brandenburg" erwähnt, das an der Eroberung der Festung teilnahm.
Also, in der Gegend von Stalingrad waren sie- wenn auch nur in Teilen und noch etwas weiter weg, jedenfalls 1942 noch!

SW


27.11.03 14:16:50
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Hab noch mal ne Frage, die zwar die Brandenburger betrifft, aber nicht in Staingrad.
Hab ja schon mal geschrieben, dass mein Opa bei den Brandenburgern als Sani war. Nun ist er diesen Sommer gestorben. Ich habe sein Tagebuch erhalten, Bilder und er hat mir einiges erzählt. Allerdings ist er mitten in den Erzählungen gestorben. Nun würde ich gerne mehr erfahren. Kann mir da auch die "WASt" helfen??? Oder gibts ne andere Stelle bei der ich infos anfordern kann?
Mein Opa hat leider immer nur sehr wenige Infos rausgegeben, auch aus dem Grund da ihn das alles sehr mitgenommen hat. Er kam mit 18 Jahren zum Arbeitsdienst und mit 28 Jahren kam er aus der Gefangenschaft zurück = 10 Jahre seines Lebens wurden ihm geklaut.
Freu mich auf jeden fall auf eure Antworten, die sicherlich (wie immer) ziemlich informativ sein werden Smiley mit Danke-Schild

PzPi


22.10.05 20:16:13
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hallo "sw"

sag mal, liest du dir deinen text auch nochmal durch bevor du ihn ins forum setzt? das klingt alles sehr seltsam!
ich denke nicht das es einen menschen in unserer zeit gibt der auf dem sterbebett vom krieg erzählt. deinen opa in allen ehren aber... und was heißt hier das ihm 10 jahre seines lebens "gestohlen" wurden? sei doch froh das ihn die russen überhaupt nach hause galassen haben, sie hätten nicht gemußt! die russen denken bestimmt das sie deinem opa das leben geschenkt haben oder irre ich mich da?

gruss PzPi

waldi44


22.10.05 20:58:40
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@PzPi:
Du hast aber auch Probleme mit dem was Du schreibst, oder?
Selbstverständlich wurden dem Opa 10 Jahre seines Lebens gestohlen! Von den Nazis! Auch die Kriegsgefangenschaft kann man nicht den Russen (Sowjets) anlasten, sondern den Nazis(von der eventuellen Länge mal abgesehen)!
Worüber also regst Du dich auf? Hat "SW" den Russen vorgeworfen seinen Opa gefangenen genommen zu haben?
Natürlich wird der Opa auch kaum auf dem "Sterbebett" über den Krieg erzählt haben, aber das ist ja absolute Kleinlichkeit- Haarspalterei! Sicher sind seine Erzählungen durch seinen Tod unterbrochen worden und da wäre er nicht der einzigste, der mit seinen Memoiren nicht vor seinem Ableben fertig geworden ist!
"PzPi", mir fehlen echt die Worte....

AK 74 ZF


22.10.05 21:16:53
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Waldi ... daß PzPi keine Ahnung von alten Leuten, ihren Lebensbeichten und Sterben hat ... Kopf-an-die-Wand-hau-Smiley Ist eh eher verdängtes Thema.Die letzten Zeitzeugen sterben mit zunehmender Geschwindigkeit weg. Und vieleicht sollte man schon mal noch zuhören. Auch am Totenbett. Mancher möchte sich doch noch so einiges von der Seele reden, um die Bürde loszuwerden. Und nicht jeder will einen Pfaffen am Bett haben, sondern lieber seine Kinder oder Enkel. Oder aber zumindest jemanden dem er es noch erzählen möchte.

AK 74 ZF - der zugehört hat -

JanHendrik


22.10.05 21:21:42
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Was aber in Zeiten der "Heimabschiebung" immer seltener vorkommt ....:(


Jan-Hendrik

PzPi


22.10.05 21:56:34
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hallo an alle

ich denke ich muß mich an dieser stelle mal entschuldigen. es war wirklich nicht objektiv von mir geschrieben. ich wollte keinem etwas unterstellen. ich wollte eigentlich nur meinen unmut ausdrücken, darüber wie teilweise über den krieg allgemein und der soldaten die in ihnen gekämpft haben geschrieben wird. das klingt oft sehr nach heldenepos! ich denke aber das alle soldaten die jemals einen menschen töten mußten einfach nur arme schweine sind bzw waren. und obwohl hier bestimmt sehr viele texter dabei sind die bestimmt nichtmal ansatzweise in dieser situation waren (mich eingeschlossen) beschleicht mich doch immer wieder das gefühl das viele die rosarote brille besitzen. ich hoffe das mein geschriebenes auf ein wenig verständniss trifft. aber unsere generation fällt es doch, verständlicher weise, sehr schwer sich darüber ein objektives urteil zu bilden.

entschuldigung nochmal für meinen ausrutscher, wollte niemanden sein recht auf die vergangenheitsbewältigung nehmen.

grüße von PzPi

waldi44


23.10.05 15:39:19
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Nun, dann sind wir uns ja doch noch einig geworden ;)!
Was nun die "Rosarote Brille" anbelangt, so hast Du nicht so unrecht, aber wenn Du eine Weile hier bist, wirst Du schon merken, dass die "Brillenträger" sehr schnell eines besseren belehrt werden, wie auch jene, die meinen ihre Beiträge mit "Deutschem Gruss" beenden zu müssen!
Aber nicht jede "Heldengeschichte" ist eine rosarote Phantasterei. Das Leben, vor allem das Kriegsleben, schreibt die unglaublichsten Geschichten und dafür kann man sich durchaus begeistern, ohne Nazi oder Kriegstreiber zu sein. Es müssen noch nicht einmmal Geschichten vom Tod und vom Sterben sein, oft sind es solche vom Überleben, die einen in ungläubiges Erstaunen versetzen - natürlich vor dem Hintergrund des Krieges.
Letzteres aber, ist auch Forumsbedingt ;)!
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