Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 12.10.2001 bis zum 22.12.2005. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

Flak 8,8

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AutorBeitrag

[TSS] Steiner


10.11.01 09:43:38
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Also was sagt ihr zur legendären 8,8??
Ich finde diese vielseitige Waffe immer wieder faszinierend.
Allein durch die Erdkampfeinsätze wurde doch die 8,8 Flak erst so richtig berühmt.
Mfg. Steiner

http://www.clan-tss.de

PS. Habe extra für diesen Thread meine alte Sigi ausgekramt

Balsi


10.11.01 10:06:21
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also da sag ich dir... diese Sigi sieht aber besser aus....
ok ... die 8,8 ...was soll mand azu sagen...sie ist schlichtweg einfach die beste Kanone gewesen... kann man nicht anders sagen...
eigentlich als Flak gedacht entdeckte man soweit ich weiss im Frankrech feldzug das sie hervvoragend zur Panzerbekämpfung einsetzbar ist ... und das wurde sie dann auch...
eingebaut im Tiger und im Elefant ....
will jemand Bilder sehen???...

waldi44


10.11.01 15:57:33
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will jemand Bilder sehen???... Jo und nen Link dazu ;)!

jeannen


23.11.01 12:36:17
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Ja, ich hätte gern Bilder! ;)
Die 8,8er rult. Einfach ein geiles Ding...

waldi44


23.11.01 13:17:45
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8.8
128
20 mm
noch ne 8.8
http://www.danshistory.com/ww2/flak.html
8.8 cm/45 (3.46") Caliber SK L/45, Tbts KL/45 and Flak L/45

http://www.go2war2.nl/landmacht/_geschut/dui_88mm/artikel.htm

Franz00030


30.12.01 01:17:23
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Also das mit der 8,8 im Erdkampf kann ich nach Aussagen meines Opas so nicht gelten lassen. Dieser war 1941/42 an einer solchen in Rußland. Sein Geschütz hat gleich beim ersten ernsten Gefecht einen Treffer bekommen und die Batterie wurde von den Russen überrollt. Die Hälfte seiner Kameraden ist gefallen.
Nach seiner Aussage waren die Kanonen für den Erdkampf viel zu groß und ein leichtes Ziel, gerade in offenem Gelände. Gegen Panzer mit kleinkalibriger Kanone hatte man gute Chancen aber bei den T34 und KW war die Wahrscheinlichkeit verdammt groß selbst erwischt zu werden, da diese ziemlich wirksame Sprenggranaten hatten. Die Sprenggranaten mußten dazu ja nicht unbedingt das Geschütz treffen. Ein Nahtreffer reichte da meist schon aus da die Splitter entweder die Bedienung und/oder die Kanone trafen. Unterstände, Deckung usw. gabs beim Vormarsch in der Ukraine nicht und die 8,8 mußten immer vorneweg fahren, um auftauchende Feindpanzer so früh wie möglich bekämpfen zu können.
Dazu muß man Bedenken, daß in einem Panzer 4-5 Mann saßen, eine 8,8 aber eine Bedienung von 9 Mann erforderte! Viele Flaksoldaten waren für Feuerleitgeräte usw. ausgebildet worden, wofür man aber im Erdkampf keine Verwendung hatte. Die wurden dann auch als normale Kanoniere verheizt. Kurz und gut die reine Personalverschwendung.
Es gab gute Erfolge, aber die waren nicht unbedingt die Norm und an günstige Umstände gebunden. Von den vielen Fehlschlägen liest man in den Büchern nichts, da es eben keine erwähnenswerten Heldentaten waren bzw. die Überlebenden keinen Bock haben sich daran zu erinnern.

Balsi


30.12.01 08:55:06
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ok da hat er recht... die Grösse fällt sicherlich auf... wenn man die Bilder sieht... ist das klar...klingt auch einleuchtend... vergleiche ich ,mit 3,7cm Pak oder 7,5-cm Pak.. die sind eindeutig niedriger, war die 8,8 nicht auch in pakform gebaut worden???

waldi44


30.12.01 11:08:26
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Nun, ich nehme mal an, es kam auch darauf an, wo diese "PAK" zum Einsatz kam.
In der Wüste aufgestellt mit Splitterschutzwall und kein alliierter Panzer kam überhaupt auf Schußweite ran. Außerdem gab es das Teil ja auch mit Schutzschild.
Beim Vormarsch stell ich mir das auch recht plump und "unhandlich" vor, aber in ausgebauten Abwehr-/auffangstellungen.
Übrigens mal ne Frage: Wenn ich mir das Ding so ansehe, war es ja eigentlich ne Flak, aber auf der Lafette wohl als solche nicht mehr einsetzbar! Oder?
Übrigens finde ich Franz's Beitrag sehr gut, denn er beweißt wieder mal, daß man nicht immer alles für bare Münze nehmen, sondern immer alles gut durchleuchten bzw hinterfragen sollte!
Die Mähr von der "Super Pak" ist allgemein wohl bekannt, obwohl mich beim Anblick dieses Monstrums im Erdkampf schon immer Zweifel beschlichen!

xmen


31.12.01 08:22:23
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Joho,die hat sicher dicke Löcher gemacht! Ich kenn mich da ja nicht so gut aus aber einleuchtend ist das schon das dat Ding nicht der Überhammer war.Da fallen mir die Bilder ein von sonem Riesen Ungetüm (Dicke Berta?)die lief nur auf Schienen Geschoßgewicht glaub über ne Tonne! Das war jawohl auch der Hammer, hätte ich gerne gesehen wie die ballert,..
aber getaugt hat die wohl auch nichts,zu schwerr,unbeweglich,etc.:)

Kübelfan


31.12.01 15:19:47
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Naja, nur weil es deutsch ist, muß man nicht immer gleich alles als Mär abtun. Es kommt schließlich darauf an, wie solch eine Waffe eingesetzt wird. Als PAK ist sie wohl so legendär geworden, weil sie ihre Fähigkeiten in der Defensive unter Beweis stellen konnte. Hier kann man gute Lauerstellungen und Verteidigungsstellungen aufbauen. Sowie den Gegner immer ruhig anvisieren. Im Panzerkampfwagen eingebaut, war sie sowieso eine gute Wahl.
Das einzig Negative ist es, diese Waffe während einer Offensive einzusetzen. Das ständige Aufbauen, Abbauen!! Gerade dies kostet Zeit und es wird auch nur dann ausgeführt, wenn der Gegner bereits gestellt ist. Somit ist man gleichzeitig ein gutes Ziel für den Verteidiger.

waldi44


31.12.01 15:39:57
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Huch Kübelchen ;)! Höre ich da so etwas wie beleidigte Leberwurst:D heraus?
Keiner hat behauptet, das daß Teil schlecht war und alles über die 8,8 erfunden sei. Ganz im Gegentum :D! Wir haben doch nur ein bischen am Lack gekratzt!
PRODUKTIONSZAHLEN:
1939 gab es bei der Luftwaffe 2459 8,8-cm-Flak !
gefertigt wurden (8,8cm-Flak 18, 36 und 39)
1939: 183
1940: 1130
1941: 1872
1942: 2876
1943: 4416
1944: 5933
1945: 715
Dem Heer wurden bis Mai 1945 folgende 8,8-cm-Flak 18-39 von der Luftwaffe überlassen:
1939: 0
1940: 0
1941: 126
1942: 176
1943: 296
1944: 549
1945: 23
@xmen: Da liegste aber falsch! Diese Waffe ermöglichte es den deutschen im 1. WK erst durch Belgien vor zu stoßen. Mit der "Dicken Berta" und ähnlichen Brocken wurden die Sperrforts geknackt.

Kübelfan


31.12.01 17:29:10
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Nee, nee keine beleidigte Leberwurst. :D
Gruss

Gast


31.12.01 17:49:02
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Gepostet von waldi44
PRODUKTIONSZAHLEN:
1939 gab es bei der Luftwaffe 2459 8,8-cm-Flak !
gefertigt wurden (8,8cm-Flak 18, 36 und 39)
1939: 183
1940: 1130
1941: 1872
1942: 2876
1943: 4416
1944: 5933
1945: 715
Dem Heer wurden bis Mai 1945 folgende 8,8-cm-Flak 18-39 von der Luftwaffe überlassen:
1939: 0
1940: 0
1941: 126
1942: 176
1943: 296
1944: 549
1945: 23

Herzlichst, Panzermayer :D :D :D

Panzermayer


31.12.01 18:40:53
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Servus zusammen!
Bei der 8,8cm-Pak-Variante handelt es sich um die 8,8cm-Pak 43, die von Krupp entwickelt und produziert wurde!
Sie wog 3650 kg, war mit Mündungsbremse 6280mm lang, und kostete pro Stück 26400,- Reichsmark!
Die Oberkante des Schutzschildes lag, wenn die Pak auf der mitgelieferten Kreuzlafette stand, nur bei 1,72m über dem Boden! Mit der PzGrPatrone 39/43 wurde bei einer Mündungsgeschw. von 1000 m/s auf 1000m 165mm-Panzerstahl durchschlagen (die 7,5cm-Pak 41 durchschlug auf 1000m nur 135mm)! Mit der Wolframkern-Granate 40/43 wurden sogar 205mm durchschlagen!
ZUsammen mit dem Modell 43/41 wurden von der 8,8Pak etwa 4200 Geschützte gefertigt!
Herzlichst, Panzermayer ;)

xmen


2.1.02 08:16:13
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@ Waldi
äh,das Ding was ich meine (Berta?) hat meine ich nur 2 od.3 mal geschossen und wenn ich mich recht erinnere auf sewastopol ich schau mal ob ich den Link in meiner Chaossammlung wiederfinde!:)

Balsi


2.1.02 08:30:40
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dann meinste Thor, oder Dora...

xmen


2.1.02 09:04:19
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Ich find die Seite nicht mehr die hieß glaub ich panzermuseum oder so ähnlich!

waldi44


2.1.02 11:21:02
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zitat:
--------------------------------------------------------------------------------
Gepostet von waldi44
PRODUKTIONSZAHLEN:
1939 gab es bei der Luftwaffe 2459 8,8-cm-Flak !
gefertigt wurden (8,8cm-Flak 18, 36 und 39)
1939: 183
1940: 1130
1941: 1872
1942: 2876
1943: 4416
1944: 5933
1945: 715
Dem Heer wurden bis Mai 1945 folgende 8,8-cm-Flak 18-39 von der Luftwaffe überlassen:
1939: 0
1940: 0
1941: 126
1942: 176
1943: 296
1944: 549
1945: 23

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Herzlichst, Panzermayer
Hab ich's doch glatt unterschlagen ;):D!!!!

waldi44


2.1.02 11:29:08
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Der 60 cm Mörser Karl

Einige Geschütze wurden später mit der 54 cm Kanone ausgerüstet, hier der Mörser Thor.
Der 54 cm Mörser hatte eine Reichweite von bis zu 11 km.
80 cm Kanone (E) "Dora"

Dieses Eisenbahngeschütz ist mit seinem Kaliber von 80 cm das größte Artilleriegeschütz der Welt.

http://www.waffenhq.de/panzer/moerser-thor.html

Die Dicke Berta hatte ihren Name von Berta Krupp. 42 cm Mörser.


______________________________

„Du sollst aus Bösem Gutes machen, denn es gibt nichts,
woraus man es sonst erschaffen könnte.“
[ Editiert am: 02-01-2002 11:35 ]

xmen


2.1.02 14:47:19
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Hui,was für dicke Tanten,dann wars wohl die Dora 80cm!
Was das wohl nen Knall war:D

xmen


2.1.02 14:54:25
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Juhu ,Geistesblitz ich hab sie,...:D

"Spezial Eisenbahngeschütz zur Niederkämpfung stärkster Befestigungswerke mit überschweren Geschossen von sonst unerreichter Durchschlagskraft auf beträchtliche Entfernung."
Die Dora war wirklich ein Monster! Das Kaliber dieser Waffe betrug 80 cm - eine Granate wog 7100 kg! Damit verschoss die Dora die größten Artilleriegranaten die jemals auf dieser Erde gebaut wurden (siehe Foto am Seitenende). Die Dora verlangte allerdings auch einen enormen Aufand. Es mußten zwei Gleise parallel verlegt werden um die Dora überhaupt bewegen zu können. Außerdem erforderte das Geschütz ganze 8 (!!) Versorgungszüge mit Besatzung, Munition, Werkzeugen und Konstrukteuren für den Aufbau. Eine Dora in Feuerstellung zu bekommen, konnte schon einmal 6 Wochen dauern! Dafür benötigte man mehrere Tausend Arbeite. Die Dora war 42 Meter lang, 11 Meter hoch und 7 Meter breit - Gewicht: 1350000. 1936 entwickelt, sollte die Dora 30 Meter Erde, 10 Meter Beton und einen Meter Stahl durchschlagen können. Man dachte sogar darüber nach, eine 100 cm Kanone zu bauen! Die Dora erlebte eine aktive Einsatzzeit von nur 14 Tagen. In dieser Zeit feuerte sie nicht mehr als 20 Schuß ab. Sie war Bestaandteil der Belagerungstruppen von Sewastopol, feuerte auf die Festung Maxim Gorki, Festung Molotow und zerstörte ein sowjetisches Munitionslager in 30 Metern Tiefe. Es wurden noch zwei weitere Kanonen dieser Art gebaut, aber sie kamen nicht zum Einsatz. Taktisch gesehen war die Dora ein Mißerfolg - der Aufwand war unverhältnismäßig hoch. Aber waffentechnisch war sie eine Spitzenleistung - außerdem war ihre Wirkung auf die Moral der Truppe extrem positiv.
Der Link
http://www.panzerlexikon.de:P

xmen


2.1.02 14:56:16
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vergessen die kleine Kugel :D

jeannen


4.1.02 11:04:04
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Ich weiß, ich bin ein bisschen spät dran, ich will euch auch gar nicht aus eurem Dora-Enthusiasmus bringen, nur eine Kleinigkeit.
Es hatte ja einen guten Grund, dass die 8.8er Flaks bei den Offensiven vorn eingesetzt wurden. Denn wenn russische T-34 erschienen, waren alle anderen Waffen nutzlos. Die kleinen Geschütze der Pz III und Pz IV und die 3.7er oder 5er PAK konnten den T-34 so gut wie nichts anhaben. Mit der 8.8er hatte man wenigstens eine Chance.
Und nun zurück zur Dora: ein beeindruckendes Ding, wirklich. Aber wieviele Panzer hätte man für den Aufwand bauen können, das Ding zu bauen, nach Sewastopol zu bringen und damit 20 Schuss zu feuern?

Waldschrat


4.1.02 11:37:43
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sicherlich ein paar doch ohne das ding hätte Sewastropol
mehr menschenleben auf deutscher seite gekostet denke ich

Balsi


4.1.02 11:41:20
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also soweit ich weiss... gab es kaum irgendwelche artillerie auf deutscher seite die es vermochte die Panzerung der Festungswerke in sewastopol (wie Maxim Gorki I und II zu knacken) von daher mussten solche Geschütze her, Eisenbahngeschütze wurden auch erfolgreich an der kanalküste eingesetzt um nach England zu schiessen...eine 8,8 cm Granate hatte erstens nicht die Reichweite (wie das ein 50 fach schwereres Geschoss schaffte ist mir selbst unklar) und ihm fehlte die Zerstörungsmacht...

jeannen


4.1.02 13:51:53
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Schon richtig, aber wofür gibts die Luftwaffe. Ich meine, ein paar Stuka-Angriffe und die Sache dürfte sich erledigt haben. Und ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, dass die 20 Schuss gereicht haben, die beiden Dinger plattzumachen.

Waldschrat


4.1.02 14:04:15
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also wenn ich die granate sehe dann wird mir angst und bange glaueb wo die eingeschalegn ist da wuchs kein grass mehr und die panzerkuppel hat das ding dicke geknackt

DER Alte


4.1.02 15:55:31
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Sewastopol (Hauptstüzpunkt der sowjet. Schwarzmeerflotte)
wurde 250 Tage belagert.
nachdem 5 Diviesionen mit Luftwaffen und Panzerunterstüzung erfolglos versuchte die Festung im Sturm zu nehem.
danach wurde sie durch schwere Ari (unteranderem "Dora")
und Bomber unter dauerfeuer genommen.
insgesamt 600 Rohre der Ari
und von der See aus durch die Kriegsmarine

xmen


4.1.02 17:20:17
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Na, sicherlich war das Teil nix gescheites aber für diese Aufgabe wohl unverzichtbar,haste net gelesen in 30 m Tiefe hat das Ding nen Munbunker geknackt!
Also allein gesehen ist das das schärfste was ich je gesehen hab.Hätten die Amis sone Kiste bei Tora Bora gehabt hätten sie das hügelchen abgetragen:D

Kübelfan


4.1.02 17:30:10
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Hat zufälligerweise jemand ein paar Bilder von der Festung Sewastopol? Würde mich mal brennend interessieren, wie die ausgeschaut hat!!

waldi44


4.1.02 17:33:53
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Die "Dora" in Feuerstellung
Batterie Maxim Gorki!
http://www.geocities.com/Pentagon/1630/sewa_mg2.htm

waldi44


4.1.02 20:05:43
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Bilder gibts noch später. Nur die interssanten vom "Fort Gorki" hab ich nicht auf Anhieb gefunden! Hab aber welche, glaub ich!
Mordsmäßige Geschütztürme und ebensolche Krater. Man mußte alpine Kenntnisse besitzen in die Schächte vorzudringen!

Balsi


4.1.02 22:14:44
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hab mir ein buch zum Thema gekauft...interessante und aufschlussreiche Bilder...

<A HREF="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3813204855/deutscgeschi1-21"><IMG SRC="https://images-eu.amazon.com/images/P/3813204855.03.MZZZZZZZ.jpg" border="0" alt="Bild" hspace="3" vspace="3"></A>

Panzermayer


5.1.02 00:14:39
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Jo, abend Leute!
Starke Bilder, wie immer eben...;)

Pälzer


5.1.02 20:01:19
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Also nach der Auskunft von einem Verwandten, der bei einer Panzerabwehrabteilung gedient hat (1941-45),war die 8,8 vor allem deshalb so bekannt weil gegen die Panzer der Roten Armee damals auf deutscher Seite nichts anderes richtig half. Als aber die 7,5 Pak zur Truppe kam war diese wesentlich beliebter, weil deutlich effektiver und wesentlich leichter transportfähig.
War aber selber nicht dabei, ne;), kann also auch alles anders gewesen sein

waldi44


5.1.02 20:38:05
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@Pfälzer:War aber selber nicht dabei, ne, kann also auch alles anders gewesen sein
Waaaaaaaaaaaas? Nicht dabei?????????? Und dann kommst Du mit solch einer Aussage!!!!!!!!!!!!!
;):D:D:D:D
Hast soooooo Urecht nicht!!!!!!
@Panzermayer:Starke Bilder, wie immer eben... nen bischen mehr Begeisterung! ;):D

jeannen


7.1.02 12:12:57
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Gepostet von DER Alte
Sewastopol (Hauptstüzpunkt der sowjet. Schwarzmeerflotte)
wurde 250 Tage belagert.
nachdem 5 Diviesionen mit Luftwaffen und Panzerunterstüzung erfolglos versuchte die Festung im Sturm zu nehem.
danach wurde sie durch schwere Ari (unteranderem "Dora")
und Bomber unter dauerfeuer genommen.
insgesamt 600 Rohre der Ari
und von der See aus durch die Kriegsmarine

Ups. Das wusste ich nicht. Na gut, aber ich kann mir dann noch weniger vorstellen, dass die 20 Schuss der Dora das erledigt haben (da müsste ja jeder Schuss ein Treffer gewesen sein). Und ich denke einfach, statt einer Dora hätte man bestimmt 100 17K18 bauen können. Und die wären sicher erfolgreicher gewesen.

Balsi


7.1.02 12:25:55
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nööö...:D is ja so...mit der 3,7 kammste nciht durch T-34 Stahl durch.... da musste die 8,8...her ...so ist es das du mit einer 10,5 nicht duch 30 cm Panzerstahl durckommst...da musste die Dora...her... bei der Beschiessung der festung...Zaruzna..bei warschau (1944) nahm man den thor...

xmen


7.1.02 19:02:33
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Zerstörungskraft(Durchschlag) geht immer über`s Gewicht!
Beispiel.... Auto gegen LKW,Bogen gegen Armbrust,Atombombe gegen Asteroid!:D

Panzermayer


8.1.02 14:09:37
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Verda*** und ?§%§"$&!!!
Es ist wirklich eine Krux mit diesem Internet!
Zuhause läuft unser besch*** Netztwerk nicht recht, und dann hab von zu Hause auch noch statt der Fritz-Card eine beklo**** Ethernet-Link-Card für den Laptop eingepackt!
Jetzt hab ich nur von den Uni-Computern die Mög, hier etwas mitzumischen, und hier hilft mir natürlich meine Heimbibliothek wenig, zumal ich ohne datentechnsiche Überprüfung nicht gerne irgendwas poste! :(
Naja, genug gejammert!
Die 7,5cm-Pak war sicherlich DIE Waffe zur Bekämpfung der Feindpanzer, denn die exzellente (niedrige) Höhe der Waffe hatte einen riesen Vorteil im Vergl. zur 8,8cm-Flak! Sicherlich, die 8,8cm-Pak wusch mit ihrer Durchschlagskraft alles vom Felde (wie oben schon angeführt: 135mm auf 1000m bei der 7,5, 165mm auf 1000m bei der 8,8 !!)!
Die 12,8 Pak hatte da noch einiges mehr im Petto, kam natürlich wie alles viel zu spät!
Herzlichst, Panzermayer ;)

Gast


29.1.02 12:50:15
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Ein grosser !
Die Granate wog 7,1 Tonnen !

waldi44


29.1.02 12:59:09
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???????????
Vielleicht die Ganze Flak!:D
Das Geschoß einer 8,8 dürfte deutlich weniger gewogen haben!

Gast


29.1.02 13:02:44
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Ein grosser ! (Knall)
Die Granate wog 7,1 Tonnen !
Ich meinte Die Granate der Dora !

waldi44


30.1.02 15:46:29
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Hier noch mal die Daten der 8.8!


Typ 8,8 cm Flak 36/37 auf Sd.Anhänger 202
Verwendung schwere Standard-Flak
Baujahr 1936 - 1945
Hersteller Rheinmetall
Eingesetzt durch ???
Gewicht Feuerstellung 5000 kg
Gewicht Fahrstellung 7200 kg
Fahrstellung mit Schutzschild und Anh.202 8600 kg
Fahrstellung ohne Schutzschild und Anh.202 8200 kg
Kaliber 88 mm
Rohrlänge 4930 mm
Seitenrichtbereich 360°
Höhenrichtbereich -3° bis +85°
Feuergeschwindigkeit 15 - 20 Schuß/min
Länge Feuerstellung 7620 mm
Breite Feuerstellung 2305 mm
Höhe Feuerstellung 2418 mm
Feuerhöhe 1600 mm
Zünderreichweite 10 600 m
Schuß-Weite 14 860 m
Schuß-Höhe 10 600 m
Sprenggranate 14,7 kg
Panzergranate 15,3 kg
Geschossgewicht 9,5 kg

xmen


30.1.02 17:50:37
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Hätte nicht gedacht das die sone hohe Schußfolge hatte aber was solls wenn die nur 10 m hoch und knapp 15 m weit geschossen hat:D

Balsi


30.1.02 19:13:57
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hahahahahaha:D :D :D :D man da komm ich ja mit nem Steinwurf weiter...:D :D :D

waldi44


30.1.02 20:57:06
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Tjaja, so ein kleines "m" am falschen Platz ;)!
Was aber hat's eigentlich damit auf sich:
In Rußland wurden größere Mengen der 7,62-cm Flak M 31 (r), der 7,62-cm Flak M 38 (r) und der 8,5-cm Flak M 39 (r) erbeutet und mit der russischen Orginalmunition weiterverwendet. Da diese aber sehr knapp war, entschloß man sich, die russischen Rohre entweder auf das Kaliber der 8,8-cm Flak aufzuboren oder ein Seelenrohr der 8,8-cm Flak in den Lauf der Geschütze einzusetzen. Die 7,62/8,8-cm Flak M 31 (r) wog in Feuerstellung 3750 kg, hatte ein Seitenrichtfeld von 360° und ein Höhenrichtfeld von -3° bis + 82°. Bei einer Feuerhöhe von 1600 mm konnten 20 Schuß inder Minute verfeuert werden. Bei den aufgebohrten Rohren lag die größte Schußhöhe bei 10200 m, bei den umgeseelten 10400 m. Die 7,62-cm Flak M 38 (r) und die 8,5-cm Flak M 39 (r) wogen in Feuerstellung 4360 kg, hatten ein Seitenrichtfeld von 360° und ein Höhenrichtfeld von -3° bis +82°. Bei einer Schußhöhe von 1600 mm konnten bis zu 20 Schuß in der Minute abgegeben werden. Die größte Schußhöhe lag bei den umgebohrten Rohren bei 10200 m, bei den umgeseelten 10400 m.
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Waffen/flugabwehrwaffen-R.htm

waldi44


1.6.02 19:46:15
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Russische 8.8 ;)

Einige Zahlen:
During the war, Soviet ground AA guns shot down 21645 planes: 14657 were victims of small-caliber automatic guns (25mm and 37mm), 4047 destroyed by 76mm and 85mm guns.
Und hier die Besten!
Known Soviet Flak Aces:
Sergeant Petr Petrov, 37mm cannon commander of 93rd separate AA regiment; his crew shot down 20 German planes.
1st sergeant Ivan Shalov, 632 ZAP - 18 planes.
Master sergeant Nikolaj Botzman, 37mm cannon, 75 GvZAP - 15 planes.
1st sergeant N. Semochkin, 24 ZAP - 12 planes.
Private Klavdia Barhotkina (female) shot down 12 planes


Anti-Aircraft Artillery

Balsi


1.6.02 20:30:56
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ist die Zahl er angeschossenen Flugzeuge nicht etwas übertrieben?

waldi44


1.6.02 20:46:34
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In der Zeit zwischen dem 10. Juli und dem 31. Oktober 1940 verlor die deutsche Luftwaffe über England 1733 Flugzeuge.
Daraus machte die britische Propaganda:2689, während man in Berlin nur 896 Verluste zugab!
So, nun mach Dir deinen Raim drauf ;)!

OGLongbeach


1.6.02 23:19:10
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Was die Verluste an der Ostfront betrifft, da wird im Tagebuch des OKW ziemlich genau Buch drüber geführt. Da sind die Verluste von Tag zu Tag aufgeführt.

MfG OG Longbeach

~Rainer


8.6.02 02:05:08
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Hallo;
noch mal was zur Dora, die Amerikaner hatten einen 90cm Mörser zur Bekämpfung von Bunkern entwickelt. das ding wurde auch eingesetzt.
Gruss
Rainer

xmen


9.6.02 09:23:01
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Ja wo denn, und Bilder bitte!
ich seh das Teil echt immer wieder gerne aber das die Ammis so was hatten wusst ich nicht wie haben die das Teil denn transportiert, ich meine Eisenbahn war zu der Zeit doch wohl nicht mehr oder?

ralph


9.6.02 19:52:07
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also im afrikafeldzug wurde die 8,8 erst so richtig bekannt, es war seinerzeit die wunderwaffe von rommel, auf selbstfahrlafetten und in züge zusammengefasst war sie der panzerschreck, ich lese da nämlich gerade "die wüstenfüchse" und da wird das alles ganz toll beschrieben.
der 8,8 hatte rommel den sieg einer bereits verlorengeglaubten schlacht zu verdanken, auch deckte sie oftmals den rückzug der panzertruppe, die genauen zahlen müsste ich erst wieder nachlesen, aber die 8,8 zerstörte im afrikafeldzug an die 1000 britischen panzer.

Nightwish


9.6.02 21:16:15
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Hallo!
Ich habe nicht den ganzen Thread gelesen, vielleicht hat es schon jemand erwähnt. Wo ich gerade Afrika gelesen habe kommt mir etwas aus einer Rommel Boigraphie in den Sinn! Ein gefangengenommener britischer Offizier hat sich bei Rommel beschwert, dass es unfair sei, Flugabwehrkanonen (er meinte die acht-acht) gegen Panzer einzusetzen!
Fand ich amüsant und passt zum Thread!
Gruß Nightwish

Gast


28.9.02 03:18:08
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Hehe, dat hab ich auch schon in WW2 Online gehört, wo wir die AchtAchter immer gegen die A13 und Somua 35 einsetzen. Bezeichnen die AchtAchter immer als asozial usw. *G*
Nee, aba den Bericht von Rommel und dem Briten habe ich auch hier irgendwo im Internet gelesen. Soweit ich weiß, wurde er gefangengenommen und wollte unbedingt diesen Panzerkiller aus der Nähe sehen. Ich glaube, Rommel hat ihn persönlich seinen Panzerkiller gezeigt.
Grüße Wittmann
PS: Huhu Waldi :D

waldi44


28.9.02 12:38:13
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Oho, der Witti ist auch hier gelandet, wenn auch vorerst "nur" zu Besuch :D!
Was die Briten und ihren Humor bzw ihre Einstellung zu bestimmten Dingen den Lebens oder des Krieges anbelangt, so kan ich nur mit Asterix sagen: Die spinnen die Briten!
Naja, ein schrukkiges und skuriles Inselvölkchen eben!
In einer episode aus dem 1. Wk hab ich mal gelesen, daß sich ein britischer Offizier geweigert haben soll, mit seinem Regiment neben dem seines Erzfeindes, aber auch ein Brite, anzugreifen. Er blieb einfach in seinem Zelt sitzen und basta!
In einem anderen Fall, ich glaube vor Galapoli, mussten die stürmenden Soldaten vor dem Angriff ihre Waffen entladen, weil sie ja mit dem Bajonett zum Nahkampf angriffen!
Ich glaub, die Beispiele liessen sich noch unentlich fortsetzen. Szenen, die bei anderen Armeen dieser Welt wohl undenkbar wären und ich sag euch was, irgendwie mag ich diese Spinner ;)!

Nightwish


28.9.02 15:34:59
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Das mit den brit. Offizieren habe ich in einer Rommel Biographie gelesen. Es war bei Rommel keine Seltenheit, dass er sich mit gefangengenommenen Offizieren unterhielt.

AGWittmann


29.9.02 00:17:04
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Tach Leute.
Hmm, auf jeden Fall war Rommel einer der tolerantesten und auch wohl angenehmsten Generäle seines Landes, wenn man nicht vorher von seinen Truppen überrannt wurde und ins Nirwana geblasen wurde.
Grüße Wittmann
PS: Huhu Waldi, bin jetzt Member :D :P
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