Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 12.10.2001 bis zum 22.12.2005. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

Sabotage an der Me262

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AutorBeitrag

Axel43


21.8.03 03:35:06
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In der Septembernummer der englischen Monatszeitung Aeroplane findet sich ein interessanter Leserbrief aus Australien. Der Absender schreibt von einem jugoslawischen Einwanderer, der als zwangeverpflichteter Techniker an der Jumoturbine und deren Entwicklung gearbeitet hat. Lt ihm war die kurze Laufzeit der Turbine (< 30h) das Resultat von Sabotage beim Einbau der Turbinenblätter in den Rotor.Weder die Konstruktion noch das Material waren das wirkliche Problem, sonder der Einbau der Turbinenblätter. Eine einzige absichtliche Abfaserung der Blattwurzel beim Einbau nur eines solchen Blattes führte zu Erosion durch die heißen Gase und dann durch die Schleuderkräfte Loslösung des Blattes, worauf die ganze Turbine haverierte.

Gast


25.8.03 09:38:16
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Hallo ,das halte ich für mehr als unwahrscheinlich,da die Entabnahme immer von deutschen Verantwortlichen abgenommen wurde!Es wäre mit sicherheit aufgefallen(vielleicht nicht beim erstenmal,aber bei der Masse der gebauten Trubinen schon)
Mal abgesehen davon das man vergleiche ziehen konnte von den Trubinen von BMW oder Hirth!!
Ich denke da macht sich jemand wichtig!!!
Zumal Speer nach dem Ende des Krieges ausgesagt hat,Smiley mit dagegen-Schilddas die Sabotage trots all der Fremdarbeiter sehr gering war!!!
Gruß Ralf

Axel43


25.8.03 19:28:19
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Angeblich war die Sache nur eine gewisse Abfaserung an der Einlassung eines einzigen Turbinenblattes pro Triebwerk, was wohl äußerst schwierig war, zu entdecken. Ich bin aber nicht technisch fit genug, soetwas zu beurteilen. Man lese also selber im Aeroplane nach.
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