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Mithilfe gefragt

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AutorBeitrag

Domilino


6.7.04 19:59:25
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@all

Ich braüchte eure Hilfe, ich suche meinen Opa.
Moritz Paul Pötzsch
geb.: 02.06.1911 in Obersteinbach
war Sanitäter in der 6.Armee, kam aber vorzeitig lebend aus Stalingrad heraus und in ein Lazarett in Ybbs an der Donau da er sich die Zehen abgefroren hatte. Dort verliert sich dann der Kontakt, wir wissen nicht was dann geschah, ob er einen Marschbefehl oder anderes bekommen hat, eine Todesnachricht wurde nie übersand, also alle die was wissen sollten, oder mir irgendwie helfen können ihn zu finden bzw. was zu finden wie es im damals ergangen ist, würden mir sehr helfen.Danke

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Axel43


6.7.04 21:58:29
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Dazu muesste es ja wohl Unterlagen in Berlin geben, und vielleicht sollten Sie auch schon bei der Kriegsgraeberfuersorge nachfragen (geht per Internet), ob die vielleicht etwas ueber ihn haben.

ZensiertWeilZuBloed


6.7.04 23:19:16
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sehr merkwürdig....sowas kam doch eigentlich nicht vor, oder?

Balsi


7.7.04 08:39:17
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tja.. da kann nur die WASt helfen (via Internet)...bei der Kriegsgräberfürsorge habe ich auch nur einen Max Paul Pötzsch gefunden.

Domilino


7.7.04 09:05:25
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@all

Erstmal danke für eure Antworten, Kriegsgräberfürsorge habe ich probiert, da hatte ich auch kein Ergebnis. Ich weis nicht ob Berlin was bringt, dass Lazarett (Ybbs an der Donau) dürfte Österreich sein, ich weis nicht ob da was in Berlin ist, WAST ist in Auftrag, aber ich weis nicht ob ich denen genug Angaben zu der gesuchten Person geben konnte.
Es würde sicher helfen wenn ich denen eine Einheit, Divison oder ähnliches liefern könnte, aber da weis ich leider auch nichts, ich versuche gerade irgendwie heraus zu finden welche Sanitätereinheiten mit nach Stalingrad sind. Wer da ein Tip hat wäre mir sehr hilfreich. Dazu das er dort raus gekommen ist kann ich nur sagen ich weis nicht wie, und genau wann, ich kann mir nur vortstellen das er nicht direkt im Kessel war, sondern weiter entfernt, irgendwo am Rande des geschehens anders kann ich mir sein raus kommen da nicht erklären. Er hat dann Kontakt zu meiner Oma aufgenommen als er dann in diesem Lazarett zur Behandlung war, und dann aufeinmal, brach der Kontakt ab. Weiter weis ich nichts.

Balsi


7.7.04 09:33:35
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frage doch mal beim kranenbuchlager in Berlin an... (Adresse im netz).. dort liegen mglw. seine Lazarettunterlagen.. unter Angabe des Namens und Geburtsdatum.. das reicht auf jeden Fall.

Leider kann man da nicht speziell helfen.. denn jede Division hatte eigene Sanitätseinheiten.. dann jedes Korps und Armee auch noch.. ja Sanis gabs ja in jeder Einheit ab Zugstärke. Das wären tausende in etwa.

Wie nahm er denn Kontakt auf? Via Brief? Wo liegt sein Geburtsort? Hat er dort immer gewohnt.. so könnte man auf dne Wehrkreis schliessen und mglw. die Division (wenn er denn in einer solchen war) herausfinden.

Domilino


7.7.04 09:56:29
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@balsi

Moritz Paul Pötzsch
geb.: 02.06.1911 in Obersteinbach

Wohnort zu Kriegszeiten war Ortsteil Choren 04720 in der Gemeinde Mochau im Landkreis Döbeln
Kontaktaufnahme via Brief, leider nicht mehr im Familienbesitz, denn Oma hat alles zerissen und verbrannt, weil Sie wütend auf Ihn war, weil er sich freiwillig gemeldet hat damals

Balsi


7.7.04 10:20:32
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wann hat er sich denn gemeldet in etwa? Während des Krieges?

Döbelmn war eine grosse Garnisonsstadt.. von daher wäre es durchaus möglich, das er sich dort freiwillig gemeldet hatte...

Domilino


7.7.04 11:44:02
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@balsi

Es muss nach Meinung der Familie 1941 gewesen, eventuell auch im ersten Halbjahr 1942. Das er sich in Döbeln geméldet hat ist sicher sehr wahrscheinlich. Kann man anhand der Daten heraus finden welche Einheiten dort waren, bzw. zu welcher er gekommen ist?

Balsi


7.7.04 12:37:52
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also ich hab mal nachgeschaut welche Einheiten dort waren..in der Vorkriegszeit reguläre Einheiten und dann nur noch Ersatz bzw. Kommandoämter... lassen sich allerdings alle nicht mit Stalingrad in Verbindung bringen.

Domilino


7.7.04 13:53:45
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@balsi

Danke Dir für die Infos, meine Oma hat auf erneutes Nachfragen von mir gesagt,dass er in Stalingrad war, dann Krank nach Ybbs an der Donau ins Lazarett und dann in eine Sani-Ersatztruppe gesteckt wurde, was die dann machen musste wissen wir nicht. Ich denke das er sich da in Döbeln gemeldet ist eher unwahrscheinlich,ich gehe jetzt mal davon aus das Omi bescheid weis, ansonsten wäre eine Suche
sowieso zwecklos. Gib es in der Nähe von Döbeln noch andere Stellen wo er sich hätte melden können?

Balsi


7.7.04 14:01:14
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tja der Wehrkreis IV ist ja gross.. da gibts verschiedene Möglichkeiten als Sani ausgebildet zu werden... zumindest lag in Döbeln vor dem Krieg (also vor dem 01.09.1939) eine San-Einheit... ich schau mal nach... jedoch schätze ich das er nach dem lazarettaufenthalt in eine andere Einheit versetzt wurde die wir hier so nicht herausfinden können.. worauf wir hier unser Augenmerk richten können ist auf die Zeit bis zum Lazarettaufenthalt...Kann sich Deine Oma denn erinnern ob er mal irgendwher ne Karte geschrieben hat.. oder erzählt hat wie schön es irgendwo war.. daran erinnert man sich ja immer mal zurück.. wenn er bspw. als Soldat in paris war oder an der Küste oder irgendwas...

Domilino


7.7.04 14:51:30
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@balsi

Vielen Dank nochmal das Du mir Infos geben kannst.
So, ein Brief aus Russland wäre gekommen, etwa Ende 1943, dann einer aus Ypps an der Donau definitiv im Jahre 1944. So und jetzt habe ich Daddy gefragt, der wusste noch das er nach seinem Lazarettaufenthalt, Ende 1944 nach Rumänien wäre (überliefert durch alte Kameraden die mein Vater vor langer Zeit fragte), ob nu Urlaub, Einsatz oder ähnliches, da hat er keinen blassen Schimmer, und dort hätte er auch nochmal 1945 ein Unfall gehabt mit einem Saniauto. Aber in wie weit das alles korrekte Infos sind, dass weis ich nicht.
Ich geh jetzt einfach mal davon aus.

@balsi
Smiley mit Danke-Schild und Respekt-Smiley für deine Mühen

rolfracing


4.1.05 18:22:53
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@ Domilino
Hallo,
wie ich gelesen habe, hast du die WASt angeschrieben.
Um genaueres herauszubekommen mußt du den militärischen Werdegang anfordern. Wichtig sind vollst. Name, Geburtsdaten usw. je mehr um so besser.
Deutsche Dienststelle (WASt)
Eichborndamm 179
13403 Berlin
Als nächsten Schritt schreibe das DRK an:
Deutsches Rotes Kreuz
Generalsekretariat
Suchdienst München
Chiemgaustraße 109
81549 München
Das Krankenbuchlager
Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin
Abt. IV-Ref. F Krankenbuchlager
Wattstraße 11-13
13355 Berlin
ist eine gute Idee. Es hat nichts damit zu tun, wo man war (Lazarett)sondern es wurden alle Wehrmachtsangeh. erfasst.
Die WASt und das Krankenbuchlager verlangen jedoch eine Gebühr und diese kann bis zu EUR 60.- betragen. Das Rote Kreuz verlangt kein Geld. Bearbeitungszeit kann bis zu einem Jahr dauern.
Gruß
Rolf

Domilino


25.1.05 15:08:03
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@all

Ich habe heute Antwort bekommen von der WAST

Seine Erkennungsmarke ist -226-St./s.A.E.A. 256

Truppenteile:
lt.Meldung vom
10.09.1940)und vom 20.01.1941)
Stab/schwere Artillerie-Ersatz-Abteilung 256
Standort. Meißen

lt.Meldung vom
20.01.1941)und vom
27.03.1942)
Heeres-Sanitäts-Staffel Hohnstein

Wegen Erkrankung (Angina) im Reservelazarett Radebeul bei Dresden vom 25.11.1941.- 12.12.1941; Abgang: 12.12.1941 dienstfähig Heers-Sanitäts-Staffel Hohnstein

ab 27.03.1942) und lt. Meldung vom 18.05.1942)
Sanitäts-Ersatz-Abteilung4
Standort: Eilenburg


lt. Meldung vom
18.05.1942)und vom 24.12.1942) Unterstellung und Einsatzraum:
nicht verzeichnet


Wegen Schädigung am 09.12.1942 (Erfrierung beider Füße) im Reservelazarett Ybbs a.d. Donau vom
24.12.1942- 18.06.1943; Abgang: 18.06.1943 kriegsverwendungsfähig Sanitäts- Ersatz-Abteilung 4 Eilenburg.

lt.Meldung vom 18.06.1943 Sanitäts-Ersatz-Abteilung 4 Standort: Eilenburg

Ab Juli 1943)
und lt. Meldung vom 10.01.1944)
Sanitäts-Kompanie 2/384
Unterstellung und Einsatzraum.
nicht verzeichnet

lt.Meldung vom
10.02.1944)
und vom01.05.1944)
Füsilier-Batallion 384
*** Einheit wurde im August 1944 bei Heeresgruppe Südukraine vernichtet Einsatzraum: ***
Februar 1944 = Dnjestr
März 1944 = Uman
April 1944 = Kischinew
-letzte Ermittelte Truppenmeldung-
Eine Vermisst- bzw Todesmeldung liegt nicht vor.


***Quelle.Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im zweiten Weltkrieg 1939-45, Osnabrück, 1973ff

So jetzt weiß schon mal ungefähr was er gemacht hat, leider liegt keine Vermissten oder Todesanzeige vor, sodass ich die Recherche nicht vollenden kann. Kennt jemand vielleicht die letze Truppe oder kennt jemand Personen die noch Leben die auch da gedient haben, eigentlich will ich mich damit nicht zufrieden geben.

Die Quellen die die WAST angibt über die letze Truppe"Verbände und Truppen der...." heißt das das er zuletzt Doc bei der Waffen-SS war? Ist das ein Buch was Sie da angeben oder was ist das? HELFT MIR !!Smiley mit Danke-Schild

Niwre


25.1.05 15:18:24
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Gepostet von Domilino
Füsilier-Batallion 384
***Quelle.Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im zweiten Weltkrieg 1939-45, Osnabrück, 1973ff

[...]

Die Quellen die die WAST angibt über die letze Truppe"Verbände und Truppen der...." heißt das das er zuletzt Doc bei der Waffen-SS war? Ist das ein Buch was Sie da angeben oder was ist das? HELFT MIR !!


Das ist ein vielbaendiges Standardwerk ueber die angegeg. Verbaende. Zum FüsBtl. 384:

(lt. ldw)
Füsilier-Bataillon 384

Aufgestellt am 10. Oktober 1943 aus dem I. Bataillon des Grenadier-Regiments 536 mit vier Kompanien. Im August 1944 in der Südukraine vernichtet.

Ersatztruppenteil war die Aufklärungs-Ersatz-Abteilung 304.


Also nix Waffen-SS.

Domilino


25.1.05 15:40:26
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@Niwre

Erstmal vielen Dank für Deine Erläuterungen, kann man irgendwo noch was über die Truppe Füsilier-Batallion 384 rausbekommen? Gibt es vielleicht einzelne Bücher,Inetseiten oder so etwas?

Niwre


25.1.05 16:09:33
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Wenn es zur 384. InfDiv gehoerte (6. Armee), dann ist es wahrsch. ganz boese in Kishinew untergegangen - Stalingrad 2.

Es gibt ueber die 384. InfDiv. zwei Buecher:

Geschichte der 384. Infanterie-Division 1942 - 1944
Karl Norbert Lang, Selbstverlag, 1965, 33 pages

Vom Donez zum Don. Erfahrungsbericht der 384. Infanterie-Division vom 17.5. bis 5.9.1942
Selbstverlag der 384. I.D., 1984, 90 pages


wobei sicher nur das erste vom Zeitraum her zutreffen wuerde. Im Bundesarchiv gibt es ua. noch einen Gefechtsbericht vom August 44 und ein paar Handakten von Oberst iG. Doerr.

Hatte mal einen allgem. Artikel geschrieben.

Domilino


25.1.05 19:16:51
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Im Bundesarchiv gibt es ua. noch einen Gefechtsbericht vom August 44 und ein paar Handakten von Oberst iG. Doerr.


Komme ich da irgendwie ran? Das erste Buch was oben steht... kannst Du mir einen Tip geben wo ich das bekommen kann. Nochmal vielen Dank für Deine Antworten.

Niwre


25.1.05 19:26:06
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Gepostet von Domilino
Komme ich da irgendwie ran? Das erste Buch was oben steht... kannst Du mir einen Tip geben wo ich das bekommen kann.


Also das BA ist in Freiburg, da kannst Du einen Antrag stellen (Terminabsprache) und kannst dann in die Akten einsehen.

Bei dem Buch wird es eher schwer. Ich hab es jetzt nichtmal im Bibliotheksverzeichnis gefunden, geschweige denn bei Haendlern. Wenn da keiner der Forumsmitglieder aushelfen kann... Militaerbuechersammlung vlt.? Die paar Seiten koennte man ja auch mal kopieren. Oder beim BA gleich mitansehen, die muessten auch ein Exemplar haben.

Vorher evtl. mal anrufen, ob wirklich Brauchbares dabei ist, wenn man nicht unbedingt aus dieser Ecke kommt.

Dann kann man noch bei Held (Bibliographie, s. Verweis oben, in jeder besseren Bibo) nachsehen, ob es noch mehr Literatur gibt.

Aber vlt. hat ja noch jmd. mehr Infos.

Leutnant


25.1.05 20:00:49
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Das Buch gibt es bei uns in der Bibliothek - kannst du als Fernleihe ausleihen. Hier der Link:

http://opc.unibw-hamburg.de:8080/CHARSET=ISO-8859-1/DB=1/LNG=DU/SID=22057c23-1/CMD?ACT=SRCHA&IKT=1016&SRT=YOP&TRM=384+Division

oder einfach über die Uni Homepage, dann Bibliothek und Katalog!

Domilino


15.3.05 15:02:16
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@all

Ich habe weiter recherchiert, er wurde bis jetzt auf keiner Liste gefunden das er in russischer Gefangenschaft gewesen wäre.

Ich gehe jetzt mal davon aus das er zwischen dem 01.05.1944 - 31.08 1944 in der Südukraine gefallen ist, kann jemand Angaben machen wo sich das Füsilier-Batallion 384 in diesem Zeitraum bewegte und was es gemacht hat Kämpfe etc. gab es eventuell Überlebende, kamen Soldaten in Gefangenschaft? Ich bin dankbar für jede Hilfe.

Heidi


28.3.05 19:54:56
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Hallo Domilino!
Weißt du, in wo genau das Lazarett in Ybbs war?

[ Editiert von Heidi am 28.03.05 20:17 ]

Heidi


28.3.05 20:07:24
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Hallo Domilino!

Ich interessiere mich sehr für deinen Opa Moritz Paul Pötzsch. Ich mache z.Z. eine Weiterbildung als Lehrkraft für Pflegeberufe und befasse mich mit Pflegekräften in der NS-Zeit. Die sind aber heutzutage nicht leicht zu finden. Du schreibst, daß dein Opa sich freiwillig gemeldet hatte. Warum? Wie alt war er, als er sich gemeldet hatte? Gibt es noch Bilder von ihm? Hat er sich gezielt als Sani gemeldet? Was war er vorher in seinem zivilen Beruf? Wo und wie lange wurde er als Sani ausgebildet? Gibt es noch Berichte von seinen Sani-Einsätzen? Mich würde das alles brennend interessieren. Wäre nett, von dir was zu hören.

Domilino


7.4.05 11:46:22
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@ Heidi



Weißt du, in wo genau das Lazarett in Ybbs war?


Ybbs an der Donau

hier ein Link http://www.ybbs.at/

Du schreibst,daß dein Opa sich freiwillig gemeldet hatte. Warum?

Oma hat gesagt er wollte nicht nur zuschauen, er wollte was tun, er hatte irgendwie eine Saniausbildung vorher schon, er wollte sich damit einbringen.


Wie alt war er?

28

Wo hat er sich gemeldet?

Wahrscheinlich in Döblen oder Dresden

Gibt es noch Bilder von ihm?
Ja, eins in meinem Besitz

Hat er sich gezielt als Sani gemeldet?
Ja

Was war er vorher in seinem zivilen Beruf?
Bergmann

Wo und wie lange wurde er als Sani ausgebildet?
keine Anhnung

Gibt es noch Berichte von seinen Sani-Einsätzen?
Nein


Ich hoffe das nützt Dir was

Heidi


7.4.05 18:57:11
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Hallo Domilino,Smiley mit Danke-Schild
es nützt mir sehr, denn über Sanitäter etwas herauszufinden, ist ausgesprochen schwierig. Da dein Opa Dezember 1942 bis Juni 1943 in Ybbs war, kann ich leider über ihn auch nichts herausfinden, da meine Infos über das Ybbser Lazarett 1941 enden. Eine ganz, ganz klitzekleine Chance bestünde, wenn ein Sanitäter seiner Einheit ein Priestersoldat war (also katholischer Pfarrer oder Mönch als Sanitätsgefreiter). Es waren über 10.000 Priestersoldaten im Einsatz. Als Sanitätsgefreiter hatte man also eine relativ gute Chance, mit einem Priestersoldaten als Sani oder Krankenträger zusammen zu kommen. Quetsch doch mal deine Oma aus, ob er irgendwie mal einen Priestersoldaten (oder Sani oder Krankenträger, der im Zivilen so einer Tätigkeit nachging), erwähnte. Denn in dem Falle gäbe es noch Möglichkeiten, evtl. Informationen zu finden.Smiley mit verdrehten Augen

Balsi


7.4.05 19:17:04
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es gibt da auch die geschichte der Dt. Sanitätstruppen ich glaube 5 dicke Bände.. hab leider nur den 5..(((

Heidi


7.4.05 22:12:50
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Klasse, Balsi, daß du darauf schon hinweist. Ich kenne nur über das Bistum die Geschichte der Priestersoldaten. Hast du eine ISBN-Nummer dazu?

[ Editiert von Heidi am 07.04.05 22:20 ]
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