Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 12.10.2001 bis zum 22.12.2005. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

Kammler Hans General der Waffen SS g. 26.8.1901

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AutorBeitrag

bandajo


1.1.03 14:24:07
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Ja ich weiß nicht schon wieder diese olle Kamelle.
Aber trotzdem. Egal wo ich nachlese immer wieder taucht Kammler auf. Meist in entscheidender Position. Er schickt "Hochfrequenz-Desinfektionsgeräte" an KZ's, gibt "Flugscheiben" in Auftrag und taucht bei ballistischen Langstreckenwaffen auf. Gleichzeitig plant und betreut er diverse Stollenanlagen und deren Projekte.
Kurz um er hat Macht und Einfluss in jeder Menge und löst sich nach 45 ohne Nachforschungen in Luft auf.
Mal davon abgesehen das die Ämterhäufung mich misstrauisch macht. Wenn von dem was ich finde die Hälfte stimmt war er mächtiger als seine Chefs (das konnten die bestimmt nicht gut ab) und trotzdem kein Versuch ihm die Beine wegzuhauen.
Bitte helft mir alles an Material zu sammeln um zwischen Fiktion und Wirklichkeit trennen zu können.
Gerne auch als direkte mail an bandajo@gmx.de

TÜP


1.1.03 14:33:29
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Kammler hatte ja Kinder. Weiss jemand wie die Vornamen waren und ob sie noch leben?

Balsi


1.1.03 14:57:16
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mit Kammler haben wir uns auch schon ausgiebig beschäftigt.. besorg Dir das Huch "Teufel oder Technokrat"

Indy


1.1.03 18:39:54
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Wobei das auch mehr Fragen als Antworten aufwirft :D

Balsi


1.1.03 18:53:51
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hehe.. habs ja noch nciht gelesen.. hats denn was gebracht???

Indy


1.1.03 22:07:08
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höö...noch net gelesen?
Ich war davon ausgegangen das es eine Art Biographie über Kammler is...war aber net :D
U.a. gehts um die 'SS Denkfabrik in Pilsen', die (versehentliche)übergabe der Fabrik an die Russen, Kammlers Tätigkeiten 1944/1945, Theorien über seinen Tod usw...aber durchaus lesenswert, nur halt am Titel vorbei...
Allerdings sind da einige Sachen wo sich Agoston (der Autor) widerspricht, oder unsinn erzählt...so behauptet er, eine Ju390 habe `45 einen NonStopFlug in die Mandschurai gemacht...d.h. das Maschinchen müsste mind. 50t Sprit in Zusatzbehältern schleppen!
Desweiteren sind die Infos bezüglich seiner 'Denkfabrik' sehr vage...Forschungen an Lasern, atomangetriebene Flugzeuge u. Raketen...Agoston beziet sich dabei auf ein Gespräch mit Dr. Voß(Präsident v. Skoda), aber Voß kann damals (1949) unmöglich von Lasern gesprochen haben (Ausdruck gabs damals nicht), also muss es eine techn. Beschreibung gewesen sein...dann die 'Atomantriebe', Agoston selber schreibt das D. nicht in der Lage gewesen ist einen Reaktor zu bauen (laut der 'offiziellen' Geschichtsschreibung ;-))...woher dann aber funktionierende Antriebe?
Laut T.Agoston war die SS-Forschung in Pilsen allen Waffentwicklungem im Reich noch überlegen!
Aber irgendwelche Beweise hierfür gibt er nicht, z.B. die Namen beteiligte Forscher- nur immer wieder gestückelte Vermutungen...
Im Erdwurmforum gibts unter 'Technisches' noch einiges zur Denkfabrik und Laser.

Die Tätigkeiten Kammlers:
-Chef des SS Amtes C (Bauwerke)
-Konzentrationslager u. Werke
-Untergrundbauten f. Forschung u. Produktion
von kriegsentscheidenten Waffen (z.B. Jonastal,
Mittelwerk, Weingut, Zement...)
-Stellvertreter im WVHA
-Chef der SS Denkfabrik in Pilsen *
-Leiter des V-Waffen Einsatzes (erst V-2;später auch V-1, als Armeekorps zbV bezeichnet)
-Leiter von Produktion u. Entwicklung der V-2 u.ä.,d.h auch 'Chef' von von Braun.
-'Organisator' des Warschauer Ghetto-Abruchs
-Reichsbevollmächtigter zur Brechung des feindl. Luftterrors(27.3.1945): Er war verantwortlich für die Produktion UND forschung/weiterentwicklung von Strahl- und Raketenflugzeuge
(Ablösung des 'Jägerstabes',hiermit wird neben Speer auch Göring K. unterstellt!)
-Beauftragter v. Hitler zum bau einer unterirdischen Abschussrampe zur Modellerprobung einer Interkontinentalrakete, weiterhin Prüfung ob man ein Flugzeugwerk unter einen zeitweise trockengelegten See unterbringen kann. *
* :behauptungen T. Agoston

Also verdammt viel Zeug...und nach sojemanden (der außerdem für den Tot von 10tausenden verantwortlich ist)lässt man alliierter Seit´s net suchen...obwohl Speer, Braun u.a. den Allierten Hinweise gaben, wer K. ist!
Wers glaubtSmiley mit verdrehten Augen
Die 'Konkurenz' sah Kammler wohl eher in Speer und Göring, die er beide ausschaltete...Himmler wa´r nach wie vor sein Chef...d.h. Rangliste=Hitler, Himmler, Kammler/Pohl mit dem Erlaß vom 27.3. betrachtet.
Ab dem 17.4.1945 gibt es kein Lebenszeichen mehr von Kammler- seine Ämter vernachlässigt er ('Brechung des all. Luftterrors' überlässt er G. Degenkolb (V-2 Spezi)).
Agoston schreibt von 4 verschieden Arten wie u. wann K. starb...mal durch seinen Adjutand erschossen, dann Selbstmord Kugel/Zyankali...nach 1945 gibts nur leise Vermutungen, das er nach Russland ging (wobei Agoston auch davon ausging, das 'Gestapo Müller' in russ. Diensten stand- der wie wir mittlerweile wissen von den Amis beschäftigt wurde), anderes deutet wiederum darauf hin das er in Tschechien versteckt wurde.
Aber was uns an Fakten bleibt: Fast gar nix!
Ach nur so am Rande: Göring war Sonderbevollmächtigter für das dt. Atomprogramm bis 1944, vielleicht war ja auch hier Kammler sein Nachfolger :D

Gruß Phillip
PS: Balsi woher hast Du die Infos über K. auf deiner Homepage?

bandajo


2.1.03 10:13:16
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Gepostet von Balsi
mit Kammler haben wir uns auch schon ausgiebig beschäftigt.. besorg Dir das Huch "Teufel oder Technokrat"

Ja Balsi ich weiss - aber richtig was rausgekommen ist eigentlich nicht wie du selber weisst. Waldi hatte mich ermutigt das Thema nochmal aufzuwerfen da ich ihn gefragt hatte, was er an Material hat. Er meinte du wärst der Spezi dafür. *gggg
Also entschuldige bitte den thread.

Jochen

Balsi


2.1.03 10:17:20
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ach quatsch so war das nicht gemeint... man kann ja nie genug darüber diskutieren.. ich hab da aber jemanden an der Angel der sich auf dem gebit sehr gut auskennt.. allerdings dauert das noch ein paar Wochen bis ich das Wissen absorbieren aknn ... :D
ach übrigens die Infos auf der Homepage, hab ich aus dem Netz zusammengetragen, sollte damals mal einen Überblick bieten was man alles weiss, da wir uns mal bei Tresure-Hunting Germania darüber unterhalten haben.

bandajo


2.1.03 10:50:59
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Hi Phillip
Danke für deine Auflistung mir fallen zusätzlich noch Ebensee und Quarz ein.
>Also verdammt viel Zeug...und nach sojemanden (der >außerdem für den Tot von 10tausenden verantwortlich >ist)lässt man alliierter Seit?s net suchen...obwohl Speer, >Braun u.a. den Allierten Hinweise gaben, wer K. ist!
>Wers glaubtSmiley mit verdrehten Augen
Und das spricht gegen die Rußlandtheorie. Unsere amerikanischen Befreier hätten eine Riesenzirkus veranstaltet wenn sie sicher gewesen wären das die Russen Kammler haben. Wär ein gefundenes Fressen gewesen.
Und wenn die Amis ihn nicht hatten, wär Wiesenthal auf die Jagd gegangen was er auch nicht getan hat.
Die 'Konkurenz' sah Kammler wohl eher in Speer und Göring, die er beide ausschaltete...Himmler wa?r nach wie vor sein Chef...d.h. Rangliste=Hitler, Himmler, Kammler/Pohl mit dem Erlaß vom 27.3. betrachtet.
Die Machtposition die ihn 1945 soweit nach oben katapultierte muss er ja irgendwann aufgebaut haben.
Aber womit blos. Als PG ist er meines Wissens nach nie in Erscheinung getreten. Gesellschaftlich gibts in Berlin nichts feststellbares. Das Baubüro Kammler hat nie irgendwas für Private gebaut oder entworfen. Und Privatnachrichten über ihn sind Mangelware. Ein einziges Gerücht gibt es aus Oberösterreich/Steiermark wo er angeblich häufig Urlaube und Weekends mit zwei jüngeren Damen (Zwillingen? jüdischen Ursprungs? vielleicht Norwegerinnen oder Schwedinnen?) verbracht haben soll in Kombination mit dienstlichen Geschäften (wieder mal Toplitzsee und Tauplitzalm?) auf jeden Fall aber in Ebensee.
Selbst sein Auftreten bei der Beerdigung von Oberts Tochter in Völklabruck ist nur Gerücht.
Das technische Wissen für die Vielzahl von Projekten würde ja ein umfassendes Hochschulwissen vorrausetzen - blos woher hat er es?. Gibt es irgendeine Diplomarbeit - mir nicht bekannt.
Bleibt also ein genialer Bürokrat - nur davon gab es in Deutschland soviele daß er schwerlich an seine Position hätte kommen können.
Selbst bei der allgemeinen Bereicherung mit Konten in der Schweiz und Goldkisten irgendwo taucht sein Name niemals auf.
Ach ja ein Info kam kürzlich bei den Schatzsuchern auf:
---- Zitat Anfang
Dietrich, Hans
Geb 19.09.1898
Brückenstraße 17
Coburg
Dienststellung: z. b. V. RF-SS
Parteinummer: 8454
SS-Nummer: 3397
Sturmführer am: 10.1.31
Sturmhauptführer am: 7.4.32
Sturmbannführer am: 9.11.33
Obersturmbannführer am: 20.4.34

Dietrich, Hans, geb. 19. 9. 1898, Volksschullehrer in Coburg, 1923 Eintritt
in die NSDAP, MdR Mai 1924 - Mai 1928 (NS-Freiheitspartei), 1933 MdL Bayern,
Nov. 1933 - 1945, 1933 - 1934 Landesobmann der NSKOV in Bayern, 1943
SS-Standartenführer im Stabe des SS-Hauptamtes. (laut Stockhorst, Erich: Wer
war was im Dritten Reich. Kiel, 2. Aufl. 1985)

Bei dem Herrn Dietrich, Hans handelt es sich meinen Erkenntnissen nach um die Kontaktperson der ODESSA in der Coburger Volkshochschule.
---- Zitat Ende

Angeblich soll der die Flucht Kammlers organisiert haben.
Der Author heisst Bobo und hat seine Email nicht freigeschaltet. Kommt angeblich aus Coburg und gibt als Homepage http://www.balsi.de/waffenbunker.htm an.

>Ab dem 17.4.1945 gibt es kein Lebenszeichen mehr von >Kammler- seine Ämter vernachlässigt er ('Brechung des all. >Luftterrors' überlässt er G. Degenkolb (V-2 Spezi)).
>Agoston schreibt von 4 verschieden Arten wie u. wann K. >starb...mal durch seinen Adjutand erschossen, dann >Selbstmord Kugel/Zyankali...nach 1945 gibts nur leise >Vermutungen, das er nach Russland ging (wobei Agoston auch >davon ausging, das 'Gestapo Müller' in russ. Diensten >stand- der wie wir mittlerweile wissen von den Amis >beschäftigt wurde), anderes deutet wiederum darauf hin das > er in Tschechien versteckt wurde.
Tschechien hätte Russland bedeutet und fällt aus den vorgenannten Gründen aus. Ja Selbstmord wär natürlich ne Möglichkeit - nur warum eigentlich. Anhand von Akten hätte ihm nach unserem heutigen Kenntnisstand kaum einer was anhängen gekonnt. Und mit dem relativ drastischen Vorgehen der Sieger konnte er eigentlich nicht rechnen. Da er als PG kaum aufgetreten war und in der ordentlichen Hierarchie erst in fünfter oder sechster Reihe stand war wenig zu befürchten.
Und wenn er nichts von der Niederlage geahnt hat, wer dann.
Also scheidet tiefe Trauer um den Niedergang des Dritten Reiches auch aus.
Sein Kumpel Dipl. Ingenieur Karl Fiebinger hat es nach dem Krieg ja auch bis nach Mexiko und wieder zurück nach Wien geschafft ohne irgendwie behelligt zu werden.
>Aber was uns an Fakten bleibt: Fast gar nix!
So isses und das sollten wir ändern.
Mit freundlichen Grüßen
Jochen

Balsi


2.1.03 10:58:08
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hehe der Bobo ist hier auch im Forum.. kenn ihn gut.. mach ja da mit bei einigen Projekten

Indy


2.1.03 19:43:59
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Hallo zusammen,
@Balsi Re:Infos aus dem Netz
Hast Du die von Geheimprojekte.at?
Dann würd ich gerade mal nachfragen wo die herstammen...
Kammler hat im krieg genug scheiße gebaut das er (normal) zum Tode verurteilt worden wäre...einmal wegen seiner Tätigkeit betreff KZ, dann Verantw. des Warschauer Ghetto-Abruchs, des 'Völkerechtswidrigen' V-Waffen Angriffs (was heute immernoch propagandistisch ausgeschlachtet wird,- siehe Saddams SCUD, Raketenangriffe sind ja viel schlimmer als 'normale' Bombardierungen:( ), ausserdem lies er in Holland 'Geiseln' erschießen- alles in allem genug fürn Galgen.
Aber: K. wusste über alle kriegsentscheidenten Waffen u. Geräte im Reich bescheid, war ein guter Dipl.Ing. und Organisator...da hätte sich jedes aufstrebende 3. Welt Land, oder die Alliierten:D, drüber gefreudt, an sein Wissen zu kommen.
Kammler war im März spätestens klar, das D. den Krieg verliert- Speer berichtet das Kammler in sogar aufforderte nach Süd.D. zu kommen, um sich den USTruppen anzubieten.
Kammler verlegte ja auch die 'Peenemünder' nach Bayern, warscheinlich sein "Faustpfand" gegenüber den Amis...
Das erklärt auch warum K. sich seinen neuen tätigkeiten kaum widmete.
Kammler war früher (bis 1942) Ing. bei der LW, aber einen genauen Lebenslauf...???
Die "Denkfabrik":
Also was hierüber schon an Infos vorhanden ist (laut Agoston):
Wann:Anfang 40er jahre auf persönlichen Befehl Hitlers gegründet,
Wo:in den Skodawerken Pilsen, genauer i. d. dortigen Entwicklungsabteilung...war aber mit allgemeiner Skoda-forschung nicht betraut, also autark.
Wer: die Forscher wurden Handverlesen...Voraussetzung war die Umsetzung von futuristischen Projekten
Was: u.a. Grundlagenforschung neuartiger Verfahren usw., entwicklung von LASER (Todesstrahlen), atomantrieben von Flugzeugen u. Raketen, Hochfrequenstechnik...
Die Forscher hatten überblick über alle Geheimprojekte dt. Firmen, d.h. die 'Denkfabrik' verbesserte schon Waffen die es noch gar nicht gab -> die V-Waffen der 2. Generation.
Die 'Denkfabrik' war die führende Hochtechnologie Forschungsstätte...die 'Pilsener' Entwicklungen waren den im Resrteich nochmal überlegen.
Die Forschungsstätte wurde von einem 3fachen Sicherheitsring abgeschirmt. Entwicklung vorrangig für SS/Waffen SS bzw. deren Zuständigkeitsbereiche. Finanzierung über Skodapräsident Voß, dem auch ein Verb.Stab zum RFSS unterstand...
Am 6. 5.1945 von US Truppen besetzt (16.US PD..."keine KTB vorhanden"), am 12. übergabe an die Russen...mit allen 'Geheimnissen'.
Es gibt aber weitere SS eigene Entwicklungswerke; so u.a. die SS_Waffenakademie in Brünn (Leiter OGruF Gottlob Berger) und laut 'Waffen u. Geheimwaffen d. dt. Heeres'(F.Hahn) eine Raketenentwicklungstelle in Pibram.
Mag sein das Agoston übertreibt o. unsinn schreibt (z.B. die 'Pilsener' Entwicklungen), aber warum wird die Idendität Kammlers verheimlicht, wieso fehlen so viele Unterlagen,...das selbe Spielchen bei der dt. Atomforschung-die ja 'offiziell' nie über primitive Anfänge hinauskam(keine Kettenreaktion), dem Jonastal und vieles andere.
Und wegen den 'Flügelrädern' aus Prag alleine machen die alliierten das bestimmt nicht!
Hier sind noch mutmaßliche Quellen von Kammler...musste man mal zusammen nachhaken..
EWN Forum

Gruß Phillip

Indy


3.1.03 19:49:14
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Kammlers vermeintlicher Adjutand OStuBaf Starck soll wohl nur ein 'Hirngespinnst' T.A. gewesen sein...kann das jemand nachprüfen ob es diesen OStuBaf gegeben hat.

Gruß Phillip, der mit dem heutigen Tage endlich Volljährig geworden ist :grinsevil:

Balsi


3.1.03 20:22:47
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Na dan Herzlichsten Glückwunsch indy... zur 18jährigkeit??
meiner einer hat heute den Führerschein erworben.. der 3. scheint ein besonderer Tag zu sein.. :D :D :D

TÜP


4.1.03 00:35:20
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Hieß Kammlers Adju nicht Zeuner?

Indy


5.1.03 15:49:18
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@Balsi (mot.):
Haste dir aber Zeitgelassen :D ...naja hab meinen ja auch noch net;(
@Peter:
???...weiß nur das der angeblich Untersturmführer war...die Aussage das Starck sein Adü war, geht angeblich auf Braun u. Dornberger zurück...


Gruß Phillip

xmen


6.1.03 19:34:12
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Vieleicht(wahrscheinlich) ist er bei den Ammis mit neuer Identität untergeschlüpft! Ich denke da könnte es einen Zusammenhang mit den Raketen und A. Waffenprogramm geben.

Jonastalmike


26.2.03 03:55:30
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Hi
H.K. Akte bis 1942 liegt in BA Aachen kornelimünster
MIKE

TÜP


4.3.03 23:00:27
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Oder .......
GTGJ e.V. präsentiert ......
http://www.team-delta.de/intern/Forum/forumdisplay.php3?s=&forumid=61
;)

Indy


11.5.03 13:18:10
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Lese hier gerade von Wilhelm Thieke 'Kampf um Berlin- Das Ende zwischen Oder und Elbe':
Dort schreibt der gute Mann das am 19/20.4.´45 OGruF Kammler Teile der PzD 'Clausewitz' führte (Reste PzGrenRgt 'FHH')!!!
Im Bereich Göhrde (SSW Lüneburg).
Kann doch nur ein Irrtum sein...Kammler müsse doch zu diesem Zeitpunkt schon in Bayern gewesen sein.
Ausserdem hatte Kammler nie Erfahrung was Truppenführer o.ä. angeht!?

indy


28.6.03 22:33:45
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Wälze mich gerade durch "SS-Wirtschaft und Verwaltung".
...soso, 31.1.1945: Kammler wird Sonderbevollmächtigter des Führers für Strahlenwaffen denkender Smiley

Toni64


29.6.03 03:15:00
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hab hier einfach mal eine Linkliste zum Thema Kammler zusammengetragen (mag sein das auch einiges schon bekannt sein dürfte) aber es ermöglicht evtl. einen schnellen personellen Überblick.
Was mir bei der ganzen Sache aufgefallen ist, war der Name "Jörg Kammler" in Verbindung mit Publikationen über Deserteure . Vielleicht wäre das nochmal ein Ansatzpunkt.
Weiterhin gab es einen "Wilhelm Kammler" der allerdings vor 1900 in Odessa gestorben sein muss (evtl. Ahnen?).
so und hier nun die Liste:
(Landsmannschaft Ostpreußen) Manhatten-Projekt
http://www.webarchiv-server.de/pin/archiv00/3000ob28.htm
http://www.webarchiv-server.de/pin/archiv00/2000ob34.htm
Bild enthalten (Hangar 3)
http://www.vvdn-bda.de/antifa/0205/01.htm
http://webinsel.lion.cc/spitzbergen/180048/t_berg.html
http://webinsel.lion.cc/spitzbergen/180048/t_zement.html
http://www.textur.com/schrott/schrott3b.htm
http://bob.swe.uni-linz.ac.at/VWM/betrifft/42/henze42.html
http://www.google.de/search?q=cache:kI1607551HMJ:www.politische-bildung.at/content/download/1299/NS%2520Erinnern.pdf+General+Kammler&hl=de&lr=lang_de&ie=UTF-8
http://www.allmystery.de/special/070902.shtml
http://www.geocities.com/CapeCanaveral/1325/raetsel.txt
http://www.ghwk.de/deut/texte/voelkermord.htm
http://www.aleph99.org/etusci/ks/t2a10.htm
http://ssp-exploration.de/raketen-in-thueringen.htm
http://www.hco.hagen.de/zwangsarbeit/edition/v2-pub.html
http://www.nsberatung.de/doku/firmen/kuczynski-gutachten.htm

bakerman


1.7.03 08:42:30
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Das Buch von Agoston sollte nicht als lesenswerte Biographie von Kammler empfohlen werden. Es "referiert vor allem nachrichtendienstliches Geraune und entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage". Zitat Rainer Fröbe, der eine hervorragende Ausarbeitung zu Kammler verfasst hat, nachzulesen in "DIE SS- Elite unter dem Totenkopf", 30 Biographien der wichtigsten SS-Führer, herausgegeben von Smelser/Syring.
Dort ist zum Ende Kammlers etwas ganz anderes zu lesen:
K. inspizierte in seiner Eigenschaft als "Generalbevollmächtigter des Führers für Strahlflugzeuge" noch Ende April/Anfang Mai 1945 in Österreich und schliesslich in der Tschechei Flugzeugwerke. Er geriet in den Prager Aufstand am 5.5.45, überlebte sogar noch die Waffenstillstandsvereinbarung und verliess Prag am Morgen des 9.5.45 in einem Konvoi unter Führung des SS-Gruppenführers Graf von Pückler-Burghaus. Der Konvoi erreichte die amerikanischen Linien, wurde aber von diesen wieder zurückgeschickt Richtung russische Truppen. Am Abend dieses Tages starb dann Kammler, aller Wahrscheinlichkeit nach von eigener Hand. Genauer Todesort nicht bekannt.

indy


1.7.03 11:39:19
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sein Fahrer Preuk bezeugte dass er am 8.5.45 gestorben sei, sein Begleitoffz. bezeugte dann, er sei am 7.5. gestorben...Dann haben wir schonmal 3 verschiedene Todeszeitpunkte, und dass aus ziemlich zuverlässiger Quelle!

eaglexxl


4.8.03 12:44:13
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Zum Themenkreis Kammler wird eine wichtige Tatsache oft unterschlagen. Um Fragen vorzubeugen, die folgenden Infos sind authentisch und stammen aus Recherchen über Kammlers Nachlass. Falls Interesse besteht, gibt es eine umfangreiche Zusammenfassung.
Kammler war nicht nur mit der Technischen Durchführung der Projekte beauftragt, er verwaltete auch eine grosse Kommissionskasse und trug erheblich dazu bei, das Mittel, die aus dem "Freundeskreis reichsführer SS", einem mehr oder minder freiwilligen Spendenfond der deustchen Wirtschaft auf Konten beim Schweizer Bankverein, jetzt UBS gebunkert wurden.
Kammler hielt sich bis Ende der 80er in der Nähe von Brünn unter der Obhut der Tschechen auf. Seine diversen Todesgeschichten sind fake.
Nach der Entlassung Speers soll es in tschechien zu einem Treffen gekommen sein, bei dem die Rollen und Nachfolger neu verteilt wurden.
Nach seinem Tod wurden umfangreiche Unterlagen aufgearbeitet, jedoch wegen der Wende in der CR nicht weiter verfolgt weil die zuständigen Beamten in Rente gingen. Verschiedenes technisches gerät, u.a. ein sehr leistungsfähiger Motor wurden in verschiedenen Verstecken gefunden und auf dem grauen Markt zu Kauf angeboten.
In 2000 hat die Bergier Kommission in der Schweiz sich mit den Konten beschäftigt, Saldo mehrere Mrd. USD. Ein Ergebnis ist nicht veröffentlicht worden.
Informationen geben Anlass zu der Vermutung, das Kammler die Gelder für den Aufbau eines sogen. 4ten Reiches gesammelt hatte, aber dann keinen Hintergrund für die Realisation gefunden hatte.
Wer zu dem Themenkreis nähere Infos hat möge bitte eine Mail schicken. Ich habe mich 2001 fast ein halbes Jahr mit Kammler beschäftigt, bin aber immer wieder stecken geblieben, weil es keine Zeitzeugen mehr gibt.Smiley mit verdrehten Augen

indy


5.8.03 00:51:32
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Hi, derartiges wurde im Erdwurm-Forum schon mal gesprochen...leider damals ohne irgendwelche Beweise!
Beschäftige mich seit letztem Jahr auch mehr oder weniger umfassend mit dem Thema Kammler, Geheimwaffen, A-Forschung,usw.
Würde mich über weitere Infos sehr freuen:)

indy


5.8.03 18:12:35
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Hier die Aufgaben, die Kammler bis ´45 übertragen wurden...den Kram bis 1941 lass ich weg, ist nicht besonders interresant:
1.6.1941
mit einverst*ndniss RMdL und OBdL übernahme mit Dienstgrad eines SS Oberführers als aktiver Führer in die W SS und ernennung zum F*hrer im HAHB
Ernennung zum Chef d. Amtes II (Bauten) des HAHB
1.2.1942
Ernennung zum Chef Amtsgruppe C (Bauwesen) des WVHA
20.4.1942
Beförderung zum SS BrigF u. GenMaj. d. W SS
21.8.1943 führende Beteiligung am Ausbau der unterirdischen Fertigungsstätten für das A-4 Raketenprogramm (Sonderstab Kammler Mittelbau)
4.3.1944
Beauftragung mit der Durchführung der unterirdischen Großbaumaßnahmen zur Jägerfertigung, Beteiligung(Führung) an Großbauvorhaben des im März geggündeten Jägerstabes beim RMRK und seiner am 1.8.1944 errichteten Nachfolgeorganisation,des Rüstungsstabes beim RMRK
6.8.1944 Beauftragter durch RFSS, Chef d. dt. Heeresrüstung und BdE mit Herbeiführung der Einsatzbereitschaft der A-4 (V2)Rakete, insoweit unmittelbare Unterstellung unter RFSS und Chef des SS FHA (Jüttner), Kammler übernimmt u.a. Kontrolle über mehrere Art.Abteilungen von Heer und SS zum V2 einsatz (erster Einsatz 6.8.44 - Unternehmen Pinguin)
Sonderbeauftragter und Sonderbevollmächtigter 2 des RFSS;
Bevollmächtigter des RFSS beim RMRK;
Chef der Sonderinspektion V;
Angeh*riger des SS-Führungsstabes Bauwirtschaft -Unterirdische Bauvorhaben
29.11.1944 Auszeichnung mit dem DK in Gold aufgrund von Verdiensten bei dem V-2 Einsatz.
Kommandeur der Div. z.V. (zur Vergeltung - aufgestellt am 30.9.1944), bestehend aus ArtRgt zV 901, 902, 903, SS Werfer Abt. 500, Lehr und Versuchs Btr 444 (alles V-2 Einheiten) ; ArtAbt 705 (Hochdruckpumpe) und ArtAbt 709 (Rheinbote)
7.1.1945
GruFü u. GenLtd d. W SS Kammler übernimmt alle Fernkampfwaffen
26.1.1945
Kammler übernimmt auch die Raketenprogramme der Luftwaffe; darunter FlaRakten und Sänger Orbitalbomber
31.1.1945
aufgrund Verordnung Hitlers Gesamtverantwortung über V-Waffenfertigung und Einsatz
Bevollmächtigter des Führers für Strahlenforschung (und nicht Strahlenwaffen wie Markus Schmidtsberger schreibt!!!)
3.2.1945
Durch RFSS mit der Führung des ArmeeKorps zV beauftragt, diesem Korps untersteht jetzt zusützlich zu o.g. Einheiten(Div zV) die 5.FlakDiv(V-1) (Oberst Wachtel)mit FlakRgt155, FlakRgt255, LnRgt155
6.2.1945
Kammler übernimmt alle Fernkampf-und Luftverteidigungswaffen - vom der FlaRak, über sämtliche Jägerneuentwicklungen bis hin zu Langstreckenbomber...die im März45 ganz eilig fertig gebaut werden müssen.
13.2.1945
Beauftragung als Vertreter des RFSS und OBdE beim Kuratorium für Hochfrequenzforschung der Reichspostforschungsanstalt
27.3.1945
Generalbevollmächtigter des FÜhrers für Strahlfkugzeuge
Schreiben von Hitler an OGruF u. Gen d. W SS Kammler
Der Einsatz von Strahlflugzeug hat die absolute Überlegenheit über die feindlichen Maschinen erwiesen. Es kommt jetzt darauf an , diesen Vorteil schnellstens durch Bereitstellung von genügenden Strahlflz. zur Brechung des all. Luftterrors auszunutzen.
Dies kann nur durch Zusammenfassung aller verfügbaren Mittel des Reichs unter einer straffen Führung erfolgen. Diese Aufgabe steht an Dringlichkeit vor allen anderen militärischen und wirtschaftlichen Maßnahmen. Um dieses Ziel zu erreichen erteile ich dem SS OGruF u. Gen d. W SS Dr Ing Hans Kammler folgenden Auftrag:
1. Führung aller bis zum Einsatz erforderlichen Entwicklungen, Erprobungen und Fertigungen von Strahlflugzeugen und der zum Einsatz notwendigen Versorgungsmittel im Bereich des RMRK.
2. Führung aller bis zum Einsatz von Strahlflugzeugen erforderlichen Vorraussetzungen im Bereich des RMdL und OBdL.
3.Die bisher auf dem Gebiet der Strahlflugzeuge im Bereich des RMRK erteilten Vollmachten gehen auf SS OgruF u. Gen d. W SS Kammler, über.
Der Gen.Bevollmächtigte des OBdL für Strahlflugzeuge wird ab sofort OGruF u. Gen d. W SS, Dr Ing Hans Kammler, unterstellt.
4. SS OGruF u. Gen d. W SS Dr Ing Hans Kammler ist mir für die durchführung dieser Aufgabe persönlch unterstellt und hat dazu alle Vollmachten. Er bedient sich hierzu sämtlicher Kommandodienststellen, Behörden und Einrichtungen der Wehrmacht, der Partei und des Reiches, die seinen weisungen folge zu leisten haben.
Der Führer
gez. Adolf Hitler

Anfang April1945 wird noch das FlakKorps zbV gebildet, als Kommando für V-1 Verb*nde, warscheinlich auch Kammler unterstellt.
Dazu kommen noch die ganzen weiteren Sonderstäbe für S,-A- und B Projekte (U-Verlagerungen).
Es ist auch durchaus möglich, dass der Bereich Waffenentwicklung (Raketen usw) schon vorher von Kammler (bzw. SS) geleitet wurden...so ist z.B. eine Beschreibung der Rheinbote Rakete bereits am 26. Nov. 1944 an RFSS, Sb2 (Kammler) gegangen.
Zur Denkfabrik ist nichts offizielles zu finden...das einzige (warscheinlich)handfeste was ich dazu hab ist ein Schreiben von Speer an Gerloff, wo sich Speer gegen eine SS-Forschungseinrichtung ausspricht...

Egalexxl


6.8.03 12:31:56
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Na das ist doch schon mal einiges. Ich hätte da noch ein paar Fragen.
Interessant wäre die Verbindung zum Forschungsinstitut für Infraschall in Mlada Boleslav(CR) auch unter dem NAmen Tesla-Institut bekannt. Heute hat dort die Skoda ein grosses Werk.
Weiterhin Infos über die Gestapo in Brünn, denn gemäß Aussagen unserer tschech. Freunde soll Kammler ein Verhältnis mit der Chefsekretärin gehabt haben, und mit dieser nach 45 zusammen gelebt haben. Der Name würde event. die diversen Todesursachen ad absurdum führen.
Vielleicht weiss auch jemand etwas über einen Kontakt von Kammler zu Herrn Dr. Alt, späterer Vorstand der UBS Zurich bzw. Vorstand des Schweizer Bankvereins, wo damals (43-48) die wesentlichen Konten (insgesamt 8) geführt wurden.
Es gab auch einen Kontakt zur Schweizer -Alusuisse- und
-Oerlikon- gibt es da näheres.
Von Prag aus soll Kammler im Feb. 45 zweimal in Argentinien gewesen sein. Gibt es dort Hinweise ?
Last not least noch eine Verfikation. Im Juli 45 soll ein ganzer Güterzug mit Unterlagen des deutschen Patentamtes auf dem Weg von Berlin nach Prag bereits in der CR verunglückt sein. Zwei Wagons enthielten Unterlagen zu den Forschungen bzgl. der sogen. "Wunderwaffen" und verschwanden. Wer hat dort Hinweise ob es den Transport gegeben hat bzw. was dort passierte.
Smiley mit Danke-Schild

indy


6.8.03 19:14:37
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Interessant wäre die Verbindung zum Forschungsinstitut für Infraschall in Mlada Boleslav(CR) auch unter dem NAmen Tesla-Institut bekannt. Heute hat dort die Skoda ein grosses Werk.

Kann ich nichts zu sagen...hört sich interesant an.
Weiterhin Infos über die Gestapo in Brünn, denn gemäß Aussagen unserer tschech. Freunde soll Kammler ein Verhältnis mit der Chefsekretärin gehabt haben, und mit dieser nach 45 zusammen gelebt haben. Der Name würde event. die diversen Todesursachen ad absurdum führen.

Das erklärt einiges - vorallem warum Jutta Kammler alleine lebte und später seinen Todeszeitpunkt gerichtlich feststellen lies...
Es gab auch einen Kontakt zur Schweizer -Alusuisse- und...

So neutral waren die Schweitzer dann doch nicht - ham hier auch noch einen thread dazu...
Von Prag aus soll Kammler im Feb. 45 zweimal in Argentinien gewesen sein. Gibt es dort Hinweise ?

Halt ich für ein Gerücht - wie soll er dort hingekommen sein?
Mit dem Schiff dauerts zu lange, U-Boot auch...wäre eh zu gefährlich.
Bleibt der Luftweg.
Die möglichen Flugzeugtypen für dieses unternehmen:
BV 238-V1 ,stand theoretisch für Ferneinsätze zur verfügung, wobei m.E. eher für Japaneinsätze bestimmt.
Ju 390-V1 , ab November 1944 in Dessau ohne Luftschrauben abgestellt.
Ju 390-V2 ,fraglich ob dieses Flugzeug überhaupt existierte.
Ju 290 , zu geringe Reichweite, müsste warscheinlich zwischenlanden.
Ich halte es angesichts der feindl. Luftlage für unwarscheinlich das ein solch großes Flugzeug da ungeschoren bis argentinien durchkommt - es wäre zu gefärlich gewesen und Kammler war zu wichtig.
Er hätte genauso gut nach Argentinien telegrafieren können.
Ich glaub kaum das er sich im Febr. schon mal seine neue Villa angucken wollte.
Wenn dann zu einem späteren Zeitpunkt, unter falschem Namen.

Last not least noch eine Verfikation. Im Juli 45 soll ein ganzer Güterzug mit Unterlagen des deutschen Patentamtes auf dem Weg von Berlin nach Prag bereits in der CR verunglückt sein. Zwei Wagons enthielten Unterlagen zu den Forschungen bzgl. der sogen. "Wunderwaffen" und verschwanden. Wer hat dort Hinweise ob es den Transport gegeben hat bzw. was dort passierte.

Halte ich auch für unwarscheinlich...warum sollte man die Unterlagen nach Prag schicken?
Und wer ausser den Sowjets soll für das verschwinden verantwortlich sein, selbst wenn es diesen Zug gab...die veranlassung zum Umzug der patentamt-Akten musste ja auch von den Sowjets stammen. Versteh die Frage nicht so ganz:Schulter:.
Aber warum haben die Tschechen Kammler versteckt bzw. wusste der rest der Alliierten auch davon?

indy


6.8.03 19:24:24
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Hier der Auszug über unsere Schweizer Verbündeten von Waldi aus einem anderen Threat.

Kleiner Umfang - grosse Bedeutung
Die Schweizer Rüstungsexporte in deutschen Quellen
Von Stefan Frech, Bern*
Wie wichtig war die Schweiz für die Kriegsfähigkeit des Dritten Reiches? Im vorliegenden Artikel wird diese in letzter Zeit kontrovers diskutierte Frage aus deutscher Perspektive untersucht. Wie beurteilten die damaligen Entscheidungsträger aus Wehrmacht und Ministerien die Bedeutung des Aussenhandels mit der Schweiz? Der Verfasser stützt sich auf öffentlich zugängliche Quellen der deutschen Führungsgremien und auf die deutschen Produktionsstatistiken.
«Unsere Betriebe drüben»
Im Frühling 1943 hatte ein vertragsloser Zustand die Importe aus der Schweiz praktisch zum Erliegen gebracht. Die Wehrmacht und das Auswärtige Amt bezeichneten die Situation als unerträglich, denn die deutsche Kriegsführung sei auf diese «Schlüssellieferungen» erheblich angewiesen. Rüstungsminister Speer hingegen liess verlauten, er könne äusserstenfalls auf die Importe verzichten. Einer seiner Mitarbeiter erklärte wiederum, gerade in der derzeit angespannten Rüstungssituation seien diese «technischen Speziallieferungen» unentbehrlich, auch wenn sie nur 0,5 Prozent der deutschen Eigenproduktion ausmachten. Diese internen Aussagen zeigen: Selbst die deutschen Führungsgremien waren sich über die qualitative Bedeutung der Schweizer Lieferungen uneins; und: Die relativ unbedeutenden Vergleichszahlen dürfen nicht unterschätzt werden.
Bei Kriegsbeginn hatte die Wehrmacht noch ein geringes Interesse an den Schweizer Rüstungslieferungen bekundet. Dies änderte sich mit der Besetzung Frankreichs im Sommer 1940 und den folgenden Vorbereitungen für die Vernichtungsfeldzüge im Osten. Nach wie vor war die deutsche Rüstungsproduktion erstaunlich gering, so dass die Wehrmacht auf die Kapazitäten des im deutschen Einflussbereich befindlichen Auslandes angewiesen war. Die von den Achsenmächten umkreiste Schweiz gewährte in den Wirtschaftsverhandlungen einen Milliarden-Kredit, mit dem sich das Reich bis Ende 1942 mit Rüstungsgütern eindecken konnte. Die deutsche Führung betrachtete das Land in dieser Phase als «wirtschaftlich beherrscht»; das Wirtschaftsministerium charakterisierte die Rohstofflieferungen an die Schweiz als Versorgung «unserer eigenen Betriebe, die wir drüben für uns laufen haben».
Hitler als «Fürsprecher» der Schweiz
Dieser «Idealzustand» wurde Anfang 1943 zerstört. Die militärischen Niederlagen in Nordafrika und Stalingrad machten der NS-Führung deutlich bewusst, dass der Krieg nur noch mit einer forcierten Rüstung zu gewinnen war. Entsprechend beabsichtigte die Wehrmacht, ihre Rüstungsaufträge in der Schweiz um eine halbe Milliarde Franken zu erhöhen. Die unter dem Druck der Alliierten stehenden Schweizer Unterhändler lehnten dies jedoch ab und verlangten zugleich eine Reduktion aller künftigen Lieferungen - die Verhandlungen scheiterten im Januar 1943, und ein vertragsloser Zustand trat ein. Gerade in dieser Phase war aber die deutsche Rüstung am stärksten auf die Importe angewiesen. Während Speer und die Wehrmacht die Schweiz mit einem Wirtschaftskrieg (Sperre der Rohstofflieferungen) gefügig machen wollten, verlangte Hitler im Juni 1943 eine Verständigung mit der Schweiz. Die Gefahr war zu gross, dass sie jegliche «kriegswichtigen» Lieferungen einstellen würde.
Das in den ersten drei Kriegsjahren importierte, eigentliche Kriegsmaterial (Waffen, Munition, Zünder) ergänzte die ungenügende deutsche Produktion. Die Bedeutsamkeit dieser Lieferungen ging jedoch nach 1943 mit den steigenden Fertigungszahlen zurück, und zusätzlich kontingentierte die Schweiz gerade diese Exporte am stärksten. Mit einem Anteil von rund 1 Prozent der deutschen Eigenproduktion nahmen sie einen marginalen Platz ein. Bei den millionenfach eingeführten Zündern und ihren Bestandteilen jedoch - für die keine Vergleichszahlen vorliegen - muss von einem hohen Stellenwert für die deutsche Rüstung ausgegangen werden, denn sie konnten im Reich kaum in derselben Qualität hergestellt werden.
Auch den Importen von Schweizer Werkzeugmaschinen kam innerhalb der deutschen Rüstung eine zentrale Rolle zu. Die Schweiz war im Krieg die grösste Lieferantin dieser Produktionsmittel. Die Wehrmacht mass insbesondere der Beschaffung von Spezialmaschinen (z. B. Zahnradfräsmaschinen zur Herstellung von Panzermotoren), die nur in der Schweiz erhältlich waren, bereits bei Kriegsbeginn höchste Priorität bei. Die forcierte Rüstung und die abnehmende deutsche Eigenproduktion führten zu einem steten Nachfrageüberhang. Auch wenn die gesamten Maschinenimporte aus der Schweiz lediglich 3 Prozent der Eigenproduktion ausmachten, zeigt ein weiterer Vergleich, dass rund jede dritte in deutschen Fabriken produzierende Spezialmaschine aus der Schweiz stammte.
Die Importe von Aluminium waren vor allem zu Beginn des Krieges entscheidend, als die deutsche Luftwaffe stark ausgebaut wurde. Alles aus der Schweiz eingehende Rohaluminium ging in die Rüstung. Die Nachfrage blieb auch nach 1943 hoch, als in der Versorgung erhebliche Engpässe auftauchten. Insgesamt waren aber weniger die Importe, die bis zu 6 Prozent des deutschen Verbrauchs deckten, als die Produktionskapazitäten der schweizerischen Tochterfirmen in Süddeutschland entscheidend. Die Hütte in Rheinfelden stiess allein rund einen Fünftel der deutschen Jahresproduktion aus.
* Der Historiker Stefan Frech ist Verfasser der Lizentiatsarbeit «Die deutsche Kriegswirtschaft und die Schweiz 1943-1945. Bedeutung der Schweiz als Handelspartnerin und Warenlieferantin», Universität Bern 1998.
Zentrale Rolle der Elektrizitätslieferungen
Ein zentrales und bisher in der Forschung kaum beachtetes Interesse stellte die schweizerische Elektrizitätswirtschaft dar. Die Schweiz war die grösste ausländische Lieferantin von elektrischer Energie, und Rüstungsminister Speer bezeichnete die Stromimporte als wichtiger denn alle anderen Schweizer Lieferungen. Obschon auch diese nur rund 2 Prozent der deutschen Eigenproduktion ausmachten, deckten sie nach Schätzungen der Alliierten rund 40 Prozent des Strombedarfs in Süddeutschland.
Die deutsche Nachfrage nach all diesen Rüstungsgütern stieg im «totalen» Krieg stark an. Faktisch standen dem jedoch die von der Schweiz ab Herbst 1943 vollzogenen Kontingentierungen entgegen, so dass sich immer weniger Importe realisieren liessen. Deshalb zeigen die internen deutschen Diskussionen ein abnehmendes Interesse an den Warenlieferungen und eine verstärkte Konzentration auf die finanziellen Dienste der Schweiz, wobei hier die Beschaffung von freien Devisen im Mittelpunkt stand. Neben den Goldverkäufen an die Schweizerische Nationalbank liessen sich weitere Schweizerfranken über die sogenannte «Devisenspitze» beziehen. Diese im bilateralen Zahlungsverkehr (Clearing) festgelegte Bezugsquelle blieb bis Kriegsende eines der zentralen Interessen am Wirtschaftsverkehr mit der Schweiz. Nach 1943 war die deutsche Aussenwirtschaft auf die Devisenbezüge laut Reichsbank «unbedingt angewiesen», weil die anderen neutralen und verbündeten Handelspartner vom hochverschuldeten Reich für ihre Lieferungen vermehrt freie Devisen verlangten. Mit diesen «Dreiecksgeschäften» konnte das Reich Importe tätigen, die wichtiger waren als diejenigen aus der Schweiz (z. B. Wolframerze aus Portugal). Nach 1944 diente der Handelsvertrag mit der Schweiz praktisch nur noch der formellen Absicherung dieser nicht im Abkommen geregelten, gar als «lebenswichtig» bezeichneten Devisengeschäfte und des Transitverkehrs mit Italien. Die Ministerien taten deshalb alles, um der Schweizer Regierung keinen Anlass zu bieten, aus dem Vertrag auszusteigen. So erhielten sie die Rohstofflieferungen bis Kriegsende aufrecht - trotz grössten Engpässen im Reich.
Sprungbrett für die Nachkriegszeit
Zur Absicherung der schweizerischen Kooperation gingen die Ministerien auch auf inoffiziellen Wegen vor: Es wurden deutsche Unternehmer in die Schweiz geschickt, um mit privaten Gesprächen die dortige Wirtschaftselite bei der Stange zu halten. Dies bestätigten auch Sondierungen bei der Schweizer Regierung: Diese lege grossen Wert darauf, so EVD-Chef Walther Stampfli, mit dem wichtigsten Handelspartner in guten Beziehungen zu stehen: «Das war nicht nur so, sondern wird so bleiben, auch in Zukunft, möge es mit Deutschland gehen, wie es wolle.» Mit dem Niedergang der deutschen Wirtschaft stieg der Nutzen der Schweiz ab Mitte 1944 noch einmal an. Zwar stoppte diese die nur noch unbedeutenden Kriegsmaterialexporte, das Land blieb jedoch auch 1945 entgegen allen deutschen Befürchtungen als letzter Handelspartner erhalten. Dies erleichterte die Vorbereitungen für die Nachkriegszeit: Deutsche Firmen begannen, Waren, Know-how und Kapital vor dem Zugriff der Alliierten in die Schweiz in Sicherheit zu bringen. Noch wenige Wochen vor Kriegsende betonte der deutsche Wirtschaftsminister, dass weiterhin ein dringendes Interesse am Aussenhandel mit der Schweiz bestehe.
Es bleiben Fragezeichen
Für die deutsche Kriegswirtschaft waren die Warenlieferungen insgesamt bedeutsam, aber nur in spezifischen Fällen (Zünder, Maschinen, Strom) und Phasen unentbehrlich. Die Rolle des eigentlichen Kriegsmaterials wurde in der bisherigen Forschung überschätzt. Es waren vor allem die Zulieferprodukte, die insbesondere zwischen 1942 und 1944 zum deutschen «Rüstungswunder» beitrugen. Bei einzelnen Produkten wie Maschinen kann von einer deutschen Abhängigkeit von bis zu 100 Prozent ausgegangen werden, für genauere Aussagen fehlen jedoch Untersuchungen auf Branchen- und Produkteebene. Es bleibt der eklatante Unterschied zwischen der sehr hohen qualitativen Bedeutung, die sich in den allermeisten Einschätzungen der deutschen Behörden niederschlägt, und der verschwindend kleinen quantitativen Relevanz.
Eine andere Frage ist diejenige der Bedeutung der Schweiz als «indirekte» Rüstungslieferantin. Die zur Verfügung gestellten freien Devisen und Transitwege trugen vor allem gegen Ende des Krieges dazu bei, dass der deutsche Aussenhandel auf einem gewissen Niveau gehalten werden konnte. Für genauere Aussagen brauchte es hier eine internationale Untersuchung, die auch quantitative Ergebnisse bieten müsste. Es bleibt einstweilen festzuhalten, dass die Bedeutung der Schweiz eher in ihrer Funktion als Finanzplatz denn als Handelspartnerin zu suchen ist.

Zur «Kriegsverlängerungsthese»
Haben die Westmächte mit der immer wieder aufgeschobenen Invasion in Frankreich den Krieg verlängert - oder waren es Bührles Flak-Kanonen? Bereits diese unterschiedlichen Dimensionen führen die These ad absurdum; sie lässt sich auch nicht quantifizieren. Ausserdem muss festgehalten werden, dass die deutsche Wirtschaft ab Mitte 1944 auch bei einer massiven Steigerung der Schweizer Dienstleistungen zusammengebrochen wäre. Eine Umkehrung der Frage kann vielleicht eher beantwortet werden: Hat die Schweiz zur Verkürzung des Krieges beigetragen? Schliesslich hatte sie ja die Rüstungslieferungen nach 1943 stark eingeschränkt, und dies hatte der deutschen Wirtschaft Millionen von Tonnen Eisen und Kohle gekostet. Dieser Nachweis wäre aber genauso schwierig zu erbringen, deshalb fragen wir besser nach den Intentionen der damaligen Akteure. Erstens: Die Schweizer Regierung vollzog die Exportbeschränkungen nicht mit der Absicht, den Kriegsverlauf zu beeinflussen, sondern unter dem massiven Druck der Alliierten. Zweitens: Ende August 1944 standen die alliierten Truppen an der Schweizer Westgrenze, womit die deutsche Gegenblockade wegfiel. Zugleich lieferte Deutschland kaum noch Kohlen und Eisen, so dass die enorme deutsche Clearing-Verschuldung (1,12 Milliarden Franken) weiter anstieg. Für diesen Fall sah der Handelsvertrag explizit die Möglichkeit einer Kündigung vor, trotzdem hielt die Schweizer Regierung an ihrer strikten Neutralitätspolitik fest und belieferte beide Seiten weiter. Das ebenfalls neutrale Schweden weigerte sich Ende 1944 kurzerhand, den Vertrag mit Deutschland zu erneuern. Die wirtschaftliche Neutralitätspolitik des Bundesrates mag zwar konsequent gewesen sein, sie hatte jedoch in der unmittelbaren Nachkriegszeit negative aussenpolitische Folgen, die bis heute nachwirken
http://www.nzz.ch/dossiers/schatten/scha000323frech.html

eaglexxl


7.8.03 15:22:24
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Sorry meine Fragen waren nicht präzise genug:
1. Flug von Kammler nach Argentinien
Ich teile die Ansicht, das das zu gefährlich war, aber weiss jemand, ob grosse Flugzeuge in Prag stationiert waren.
Es soll am Prager Flughafen eine Halle gegeben haben, in der
zwei der neuentwickelten Flugscheiben stationiert waren.
Hiermit soll ein Testflug nach Argentinien gemacht worden sein. Ich habe nur eine schlechte Kopie eine Fotos, das
die Geräte zeigt, kann aber auch fake sein.
Zur Existenz und Beweisen über die Fluggeräte zu einem anderen Zeitpunkt mehr.
2. Transport von Berlin nach Prag
In der Tschechei wurde bis zuletzt gekämpft und die Tschechen haben sich auch noch gewehrt, als die Russen einmarschiert waren. Aussderdem existierten in der Tschechei auch mehrere Unterirdische Anlagen (in der Nähe der heitigen deutschen Grenze), wo man die Unterlagen hätte verstecken können. Eine davon unter einem heutigen Stausee, neben einem tschech. Militärkomplex, ziemlich gut bewacht und angeblich noch in TAkt.
Dort sollen Fluggeräte endmontiert worden sein. Unsere tschech. Freunde haben Anfang der neunziger von dort interessante Motoren (vermutlich zum Antrieb von Kraftstoffpumpem) Kompasse mit elektr. Kontakten und Fotos von teilmontierten Fluggeräten mitgehen lassen. Später war der Zutritt nicht mehr möglich.

eaglexxl


7.8.03 15:31:40
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Hab ich vergessen zu beantworten.
IMHO hat man Kammler in Ruhe gelassen weil:
1. Er dem USA sowieso Zugang zu den gesamten Unterlagen gegeben hat. (Vermutung weil die Ami's bei dem Marsch nach Berlin ganz plötzlich Richtung Thüringen abgedreht haben und dort die V-Waffen erbeutet haben. Das erklärt, warum die Russen zuerst in Berlin waren.
2. Er dafür gesorgt hat, das die Penemünder Gruppe in die Hände der Ami's gefallen ist. Dort soll ein Zug sich angeblich verfahren haben und anstelle zum Obersalzberg in die Richtung der Amerikaner gefahren war.:-))
3. Die Russen wohl lange Zeit nichts von ihm wussten, da die Tschechen zwar besetzt waren, aber keine loyalen Verbündete der Russen waren. (siehe auch Prager Vorfälle viel Später)
4. Man wissen wollte, wer mit ihm in Kontakt kam. Die tschech. Freunde sagten, das man sein Haus Jahrelang überwacht hat und so auch viel später von einem Treffen mit Speer u.a. in Prag Kenntnis erhalten hatte.

indy


7.8.03 17:08:38
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1. Flug von Kammler nach Argentinien
Ich teile die Ansicht, das das zu gefährlich war, aber weiss jemand, ob grosse Flugzeuge in Prag stationiert waren.

Bin noch am suchen...warscheinlich Ju290, zuvor Ju390 wegen Luftbetankungsversuchen...is aber trotzdem abwegig, das Kammler damit nach Argentinien fliegt.
Es soll am Prager Flughafen eine Halle gegeben haben, in der
zwei der neuentwickelten Flugscheiben stationiert waren.
Hiermit soll ein Testflug nach Argentinien gemacht worden sein. Ich habe nur eine schlechte Kopie eine Fotos, das
die Geräte zeigt, kann aber auch fake sein.

Vermute mal Du meinst da die Flügelräder...Testflug nach Argentinien vollkommen unwarscheinlich...wenns die Dinger gegeben hat, wärn die warscheinlich nicht mal nach Berlin gekommen-> Treibstoffvorrat zu klein.
2. Transport von Berlin nach Prag
In der Tschechei wurde bis zuletzt gekämpft und die Tschechen haben sich auch noch gewehrt, als die Russen einmarschiert waren.

Ergibt für mich keinen Sinn, da das Patenamt in Berlin an die weisungen der Besatzungstruppen gebunden war...der Zugverkehr verlief alles andere als normal und all dies hätte von der Sowjetischen Besatzungsmacht erlaubt werden müssen.
1. Er dem USA sowieso Zugang zu den gesamten Unterlagen gegeben hat. (Vermutung weil die Ami's bei dem Marsch nach Berlin ganz plötzlich Richtung Thüringen abgedreht haben und dort die V-Waffen erbeutet haben. Das erklärt, warum die Russen zuerst in Berlin waren.

Die sind ja nicht nur nach Thüringen "abgebogen"...man hatte es ja auch ganz eilig nach Oberösterreich zu kommenSmiley mit verdrehten Augen
Eisenhower entschied sich anfang April lieber die Alpenfestung einzunehmen (die später aber nicht mehr eingenommen wurde -warum auch immer Smiley mit verdrehten Augen)...da Berlin ja eh nur ein "politisches Ziel" darstellte.
2. Er dafür gesorgt hat, das die Penemünder Gruppe in die Hände der Ami's gefallen ist. Dort soll ein Zug sich angeblich verfahren haben und anstelle zum Obersalzberg in die Richtung der Amerikaner gefahren war.:-))

Ja, Kammler hatte Mitte April alle Wissenschaftler aus Nordhausen nach Oberbayern (Oberammergau) evakuiert (die Peenemünder wurden Febr.45 in das "Raketenzentrum" Mittelwerk verlegt).
Dort befand sich eine weitere High-Tech-Schmiede.
Ob dies nun geschah, um die Forschungen im Gebiet der Alpenfestung weiterlaufen zu lassen, oder um die wertvollen Persönlichkeiten an die USA auszuliefern ist ungewiss - ich tippe aber auf ersteres. dafür sprechen auch die Palnungen von Kesselring.
Hitler versuchte wohl im April (25.-28.) noch die all. Koaltion zu spalten in dem er der US-Army eine Besetzung der Tscheschei erlauben wollte...
3. Die Russen wohl lange Zeit nichts von ihm wussten, da die Tschechen zwar besetzt waren, aber keine loyalen Verbündete der Russen waren. (siehe auch Prager Vorfälle viel Später)

Problem hierbei is nur das die Tschechen nach der "befreiung" selbst nicht viel zu sagen hatten...oder vertue ich mich da?

4. Man wissen wollte, wer mit ihm in Kontakt kam. Die tschech. Freunde sagten, das man sein Haus Jahrelang überwacht hat und so auch viel später von einem Treffen mit Speer u.a. in Prag Kenntnis erhalten hatte

Der tschechische Geheimdienst, KGB oder CIA?

indy


8.8.03 22:04:06
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Ich teile die Ansicht, das das zu gefährlich war, aber weiss jemand, ob grosse Flugzeuge in

Es gab in Prag zwei bedeutende Flughäfen...Kbely und Ruzyne (Rusin).
Nachforschungen zu ersterem laufen noch; also direkt zum zweiten:
In Ruzine befanden sich u.a. die Letov-Werke - die als Lieferant für Junkers diente, weiterhin befanden sich in Ruzine eine große Flugzeug-Werft (auch Letov)...hier wurden allerlei umbauten für Junkers flugzeuge durchgeführt, z.B. einbau einer Luftbetankungsanlage für die Ju390-V1, umbau der He1177-V38 zum Erprobungsträger für Ju287 Bombenschacht (einige behaupten das sei der erste Atombomber gewesen - die mir beknnten Fakten sprechen aber daghegen). In Prag befand sich auch ein Kontruktionsbüro von Junkers.
An Flugzeugen waren dort ´45:
Ju290-A1 (Werk Nr. 290110155), als Bruchzelle für Festigkeitsversuche;
Ju290-A8 (WN 290110212), Mai ´45 an DHL Prag-Ruzyne, später ab juli´45 fertigstellung bei Letov als Verkehrsflugzeug;
Ju290-A8 (WN 290110213) Bruchzelle für Festigkeitsversuche.
He177-V38 Kennung KM-TB (WN 550002), sowie He177 ND-?? und He177 ??-NB
Me262-A1 der III./KG (J) 6 - diese Jagdgruppe war bei Kriegsende in Ruzine stationiert.
Ausserdem befanden sich bei Kriegsende zig weitere Flugzeuge in Ruzyne - aber alles kleiner bzw. unbedeutend, wie Me109, Me110, Ju88 - im Mai glich das Gelände einem riesigen Flugzeugfriedhof!
Bis Nov. ´44 war in Prag-Ruzine ausserdem die Ju-390-V1 für längere Zeit, um Luftbetankungsversuche durchzuführen (s.o.).
Zu den Flugscheiben:
Wenn dort wirklich ein Prototyp gebaut wurde (Flügelrad-V1), dann in verkleinerter Ausführung als System-Demonstrator; nur um die Technik zu prüfen - aber damit dann gleich mal ein paar tausend km weit zu fliegen halt ich für sehr abenteuerlich!
M.e. wäre ein Flugzeug nach dem Typ Flügelrad technisch möglich gewesen, aber ich sehe da kein revolutionäres Waffensystem. Problem ist zum einen der hohe Treibstoffverbrauch, und die unfähigkeit diese Gerät überhaupt sicher zu fliegen (Einsätze - keine Platzrunde vor der Firma!). Vielleicht hätte das mal ein netter Ari Beobachter werden können, aber ein kriegsentscheidendes Jagdflugzeug seh ich da nicht.
Auch wäre der Fertigungsaufwand zu hoch(wärmefeste Bleche usw.).
Meine Meinung: technische Spielerei, die man kurz vor Kriegsende einfach gesprengt hat und mit der zeit vergessen wurde.


Sagt dir der Name "Quarz" bzw. die Ortschaft Roggendorf etwas?

eaglexxl


11.8.03 11:54:06
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Es soll etwa 80 km außerhalb Prag eine weitere Forschungsanlage gegeben haben in der diese Flugdinger
entwickelt wurden.
Einerseits mit herkömmlicher Technik, also eine Scheibe mit mehreren horizontal angeordneten Propellern für den Auftrieb. Also ein besserer Flugkreisel. Dieses Ding diente zur Erprobung der Konstuktion und war gar nicht dafür vorgesehen richtig zu fliegen.
Ein anderer Typ, aufbauend auf der o.a. Konstruktion mit neuartigem Antrieb aus dem Institut für Infraschall in Mlada Boleslav, ca. 15m Durchmesser und angeblich Langstreckentauglich und nicht auf konventionellen Brennstoff angewiesen. Weitere grössere Typen sollen in Vorbereitung gewesen sein.
Der einzige öffentliche Hinweis ist eine Aussage von Eisenhower, der gesagt haben soll das entscheidende Neuentwicklungen das Kriegsgeschehen beinflusst hätten, wenn der Krieg noch 3 Monate länger angedauert hätte.

indy


12.8.03 01:05:23
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Der einzige öffentliche Hinweis ist eine Aussage von Eisenhower, der gesagt haben soll das entscheidende Neuentwicklungen das Kriegsgeschehen beinflusst hätten, wenn der Krieg noch 3 Monate länger angedauert hätte.

Entschuldige, aber das Zitat kannste in die Tonne kloppen!
Warum soll er damit Flugscheiben gemeint haben?
Dt. hatte zig kriegsentscheidende Waffensysteme die bei Kriegsende vor dem Einsatz standen...von FlaRaketen über Panzerbekämpfungsmittel bis hin zur Atombombe...
Ansonsten Quellen für die übrigen Flugscheiben behauptungen.

Achso, sagt dir "Quarz" etwas?

Gruß Phillip

indy


12.8.03 01:11:24
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Ich denke bei dem ersten Flugkreisel meinst das Ding von Epp
http://reichsflugscheiben.de/joseph.htm

Quelle: Flugzeug Profile Nr. 23 "Deutsche Kreiselflugzeuge")
Das Projekt Omega Diskuss wurde in den letzten Kriegsjahren von Dipl.-Ing. Joseph Andreas Epp bearbeitet. Es vereinte die Manteistromgebläse-Technologie der BMW-Luftfahrzeuge mit den freidrehenden, durch Pulsstrahitriebwerke angetriebenen, Rotoren des Focke Wulf Triebflügel und dem Coanda-Effekt.


Ausgangspunkt war ein rundes Cockpit mit einem Durchmesser von vier Metern, umgeben von einem scheibenförmigen Flügel mit einem Durchmesser von 19 Meter. Im Flügel eingebaut waren acht Mantelstromgebläse mit vier Blättern und Argus As 8A-Sternmotoren mit einer Leistung von 90 PS. Letztere befanden sich in acht konischen Röhren mit einem Durchmesser von drei Metern. Die Lagerung des Hauptrotors befand sich auf der Achse der Scheibe. Dieser Rotor hatte zwei Blätter mit Pabst-Pulsstrahltriebwerken an der Spitze und einen Durchmesser von 22 Metern. Wenn der Ansteliwinkel der Blätter der Hufstriebwerke entsprechend eingestellt war, wurde der Rotor beschleunigt und erzeugte dabei einen starken Luftstrom nach oben. Die Pulsstrahltriebwerke arbeiteten bei 220 U/min und der Pilot wechselte den Anstellwinkel der Hilfstriebwerke und des Hauptrotors (drei Grad) und erreichte somit genug Auftrieb zum starten. Der Hauptrotor entsprach dem eines Autogyro und erzeugte keine Drehmomente. Eine wechselnde Beschleunigung der Hilfstriebwerke neigte die Maschine in die gewünschte Richtung. Dies änderte den Auftrieb des Hauptrotors und dadurch auch die Flugrichtung. Für den Fall, daß eines der Hilfstriebwerke ausfiel, blieb noch genügend Steuerbarkeit um den Einsatz ohne Probleme zu beenden.


Fiel ein Pulsstrahltriebwerk aus, wurde die Treibstoffzufuhr des anderen automatisch unterbrochen und der Pilot leitete die Autorotation ein und versuchte zu landen. In geringen Höhen hatte die Maschine den Vorteil, daß sie auch den Bodeneffekt wie bei einem Hovercraftfahrzeug ausnutzen konnte.


Einige Fotos von Omega-Diskus-Modellen wurden nach dem Krieg veröffentlicht. Es waren Modelle im Maßstab 1:10, die für aerodynamische Tests gebaut wurden. Insgesamt wurden vier Prototypen gebaut. Das Antriebssystem wurde am 22. April 1956 in Deutschland patentiert und der U.S. Air Force für die Fertigung angeboten. Die Serienausführung sollte eine Besatzung von zehn Mann haben.

indy


12.8.03 01:16:26
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Hab grad erst gesehen das ich Post hab...kann aber erst am Donnerstag reingucken...hab da ein massives Problem mit den Cookies:(

eaglexxl


14.8.03 11:37:24
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Also noch ein paar Infos und Fragen:
HK. hat unter dem Namen Wogasch in Vysov gelebt.
Ein Pilot namens Karl Reidel soll am 8.5.45 in Benesov(Benzen) stationiert gewesen sein und den Abflug KAmmlers beobachtet haben.
An der "Avalon" conspiration sollen die folgenden Herren beteiligt gewesen sein:
Zörner, Emil
Lutze, Victor
Bormann, Martin
Kammler, Hans
Wolff, Karl
Rult, ???
Schwend,Friedrich
Skorzeny, Otto
Puhl, Emil
Rult ist mir unbekannt, kann jemand einen logischen Zusammenhang zu den vorgenannten herstellen.

indy


15.8.03 10:50:49
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Moin!
Wer fährt jetzt nach Visov und buddelt den Herrn K. ausSmiley mit verdrehten Augen?
Hast Du Infos über eine Beteiligung von Schörner, Dietrich und Rendulic?
Werd das gefühl nicht los, das die bei Kriegsende wichtige Dinge besprechen musste...

@Bakerman
Dort ist zum Ende Kammlers etwas ganz anderes zu lesen:

Selbst wenn ihn die Amis in Tschechien zurückgeschickt hätten...was ich kaum glaube, da Kammler ja alles andere als ein Soldat war...hätte er es nochmal in Österreich versuchen können.
Dort wäre er nicht zurückgechickt worden.:grabsch:

TÜP


15.8.03 23:25:14
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> HK. hat unter dem Namen Wogasch in Vysov gelebt <
Wer beweist das H.K. tatsächlich dieser Mann ist der dort begraben ist. Und wo genau liegt dieses Vysov?

indy


17.8.03 15:05:03
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@Eagle
Auf der Roggendorf-Karte sind nicht zufällig drei Kreise?

eaglexxl


18.8.03 19:15:07
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Auf der Karte ist ein Koordinatenkreuz, genauer gesagt eine Triangularpeilung auf drei Punkte, sowie verschiedene Höhenpunkte sind markiert, man müsste hier mal ne Detail/Wanderkarte zu Rate ziehen und genau nachschaun.
Auf den anderen Karten sind übrigens ähnliche Höhenpunkte markiert.

-- wolln wir Indiana Jones spielen ???
Schick mir bitte ne nmail was es damit auf sich hat.

indy


21.8.03 15:45:41
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Hi Eagle!
PN kommt morgen...hab immer noch kein AOL, und mein derzeitiges Provider Programm hat keine Cookies:(
Muss alles Passwortgesicherte beim Chef schreiben...
Kann es sein das Du statt Visov Viskov meinst?

Kleiner Nachtrag zur Flugplatzbelegung von Prag Rusin:
Kampfgeschwader 51 - KG 51 "Edelweiß"
unter Oberstltn. Siegfried Barth 21.03.45 - 28.04.45
Prag-Ruzine (2./KG-51) vom 30.04.45 - 06.05.45
Saatz (Zatec 2./KG-51) vom 06.05.45 - 08.05.45
Gruppenstärke
30.04.1945 13 Me 262 (2./KG 51)
05.05.1945 7 Me 262 (2./KG 51)
08.05.1945 4 Me 262 (2./KG 51)
Kampfgeschwader (Jagd) 54 - KG(J)54
unter Major Hans-Georg Bättcher 27.02.45 - 08.05.45
I/KG(J)54
Prag-Ruzine 11.04.45 - 08.05.1945
Gruppenstärke
10.04.1945 37 Me 262
11.04.1945 25 Me 262
26.04.1945 31 Me 262
II/KG (J) 54
Prag-Ruzine 28.03.45 - 02.05.1945 (6. Staffel)
III./KG(J)54
Prag-Ruzine ab 13.04.45 - 08.05.45 Teile zur Auffüllung der I./KG(J)54
Gruppenstärke
09.04.1945 21 Me 262
26.04.1945 4 Me 262
Jagdgeschwader 7 - JG 7
unter Major Theodor Weißenberger 01.01.45 - 08.05.45
Standorte (Stab/JG-7):
Saatz (Zatec) 11.04.1945 - 08.05.1945
Gruppenstärke
10.04.1945 5 Me 262
02.ß5.1945 3 Me 262
I/JG 7
Prag-Ruzine u. Saatz (alle Staffeln) 17.04.45 - 08.05.45
Gruppenstärke
11.04.1945 41 Me 262
26.04.1945 31 Me 262
02.05.1945 18 Me 262
II/JG 7
Prag-Ruzine/Saatz (von etwa 20.04.45 bis 08.05.45)
Gruppenstärke
insgesamt etwa 20 Me 262 zugeführt
III/JG 7
Prag-Ruzine Teile 20.04.45 - 07.05.45
Saatz (Zatec) Reste 20.04.45 - 08.05.45
Gruppenstärke
10.04.1945 30 Me 262
26.04.1945 34 Me 262
02.05.1945 20 Me 262
Die Frage ist jetzt nur ob da noch Einsätze geflogen wurden.
Tschechien und Österreich waren bei Kriegsende die einzigen Gebiete die eine dauerhafte Verteidigung aufweisen konnten. Berlin wurde auf jeden Fall schlechter (oder weniger) verteidigt!
Warum nur?


Gruß Phillip

eaglexxl


21.8.03 18:00:37
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Der Ort heisst Vysov, wie auch immer man das in Deustch schreibt. Muss irgendwo in der Nähe von Brünn sein.

eaglexxl


21.8.03 18:07:31
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Die Anzahl der Flugzeuge ist ja ziemlich interessant.
Ich dachte die ME 262 wurde fast nicht mehr eingesetzt, weil kein Treibstoff da war und die Reichweite zu kurz war.
Es sollen ja ganze Geschwader den Alliierten in die Hände gefallen sein, die nicht mehr starten konnten wg. Treibstoffmangel.
Jetzt schreibst Du, das mehr als 100 Stk. in Prag stationiert waren was haben die denn beschützt ?
Wurden von dort Einsätze geflogen bis Mai '45.
Dresden ? Regensburg ? Nürnberg ?
und woher hatten sie den Sprit ?

indy


22.8.03 00:15:49
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Hi,
dazu kommen jetzt noch die Maschinen des KG(J)6...und die gnzen Propellerjäger!
Nachforschungen laufen!

eaglexxl


22.8.03 12:07:33
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Ich habe nochmals nachgedacht, in Prag waren zwar die letzten Kriegshandlungen und die tschechen haben unerwartet hohen Widerstand geleistet, aber solch eine Ansammlung von modernsten Flugzeugen ist schon irgendwie eigenartig.
Wenn man überlegt, welchen Einfluss der Einsatz dieser Flieger beim Angriff auf Dresden hätte haben können kommen einem doch ein paar Zweifel.
Die ME262 war durch Ihre Konstruktion sicher der zur damaligen Zeit modernste Jäger und durch die am Kriegsende eingesetzten neuen Luft-Luft Raketen deutlich den schwerfälligen Bombern der Alliierten überlegen.
Was haben die dann alle in Prag Ruszin gesucht.
anstelle z.b. Berlin zu verteidigen.
Hierfür ist IMHO die Distanz von mehr als 250km zu groß gewesen.
Wie gross war eigendlich die Reichweite einer ME262 ??
:Schulter:

eaglexxl


22.8.03 12:21:21
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Noch ne Frage:
auf u.a. Seite findet man ein paar Vermutungen zu
Forschungseintirchtungen in Prag.
Gibt es einen Kontakt zu besagtem Herrn Klein bzw. zu jemandem aus dem Stab Kammler oder Speer?
Gegebenenfalls das Original Interview ?
"ein Interview mit Oberingenieur Georg Klein, dem ehemaligen Sonderberater des Rüstungsministers Albert Speer. Zunneck dokumentiert dieses in der Welt am Sonntag vom 26. April 1953 publizierte Gespräch in seinem Werk "Geheimtechnologien 2"."
Quelle: http://www.jf-archiv.de/archiv00/240yy45.htm:
Danke:

waldi44


22.8.03 12:22:27
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1050 Km in 9.000 Meter Höhe!

eaglexxl


22.8.03 12:22:51
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indy


23.8.03 13:02:15
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uerst noch was zur Luftwaffe:
Es erscheinen im südlichen Raum bei Kriegsende 2 herausragende Einheiten:
Gefechtsverband Hogeback, 4.45 - 5.45, Kommandostab über Teile KG(J)6, KG(J)51, I. und II./KG(J)54, JG1 und JG7.
Stationierung in und um Prag.
Gefechtsverband Rudel, 4.45 - 5.45, als Kommandostab für II./SG2, 10.(Pz.)/SG2, I./SG77 und II./JG6.
Südlich von Prag, bis nach österreich
Das KG(J)6 wurde anfang*45 zur Jagdeinheit umgerüstet.
Vorhanden waren:
Stab
Kommodore Oslt. Hermann Hogeback
10.44 - 1.45 Prag-Gbell Bf 109G
1.45 - 4.45 Prag-Rusin Bf 109G, Me 262A
4.45 - 5.45 Graz Me 262A

I.Gruppe
21.10.44 - 9.4.45 Prag-Gbell Bf 109G
9.4.45 - 5.45 Graz Bf 109G
II.Gruppe
21.10.44 - 9.4.45 Prag-Rusin/Prag-Gbell Bf 109K
9.4.45 - 5.45 Graz Bf 109K
III. Gruppe
10.44 - 9.4.45 Prag-Rusin Fw 190A, Me 262A
9.4.45 - 5.45 Graz Me 262A

Schlachtgeschwader SG 2 "Immelmann"
Stab (Kommodore Oberst H.U.Rudel)
16.2.45 - 3.45 Grossenhain Fw 190
3.45 - 5.45 Kummer Fw 190 (Rudel flog bei Kriegsende sogar FW-190 D-12!)
I.Gruppe
14.4.45 - 17.4.45 Wels Fw 190
17.4.45 - 5.45 Graz Fw 190
II.Gruppe
16.2.45 - 3.45 Grossenhain Fw 190
3.45 - 5.45 Kummer Fw 190
III.Gruppe
20.2.45 - 3.45 Kamenez St. Peter Ju 87, Fw 190
3.45 - 4.45 Prag-Kletzau Ju 87, Fw 190
4.45 - 5.45 Kummer Ju 87, Fw 190
10.(Pz.Jg.)Staffel
10.2.45 - 16.2.45 Freiwaldau Ju 87G
16.2.45 - 3.45 Kamenez St. Peter Ju 87G
3.45 - 5.45 Wels, Graz Ju 87G

Schlachtgeschwader 4
Maj Werner D*rnbrack, 3.1.45 - 8.5.45
Stab:
12.44 - 1.45 Köln-Wahn Fw 190F/G
1.45 - 10.2.45 Rosenborn Fw 190F/G
10.2.45 - 3.45 Klotsche Fw 190F/G
3.45 - 5.45 Prossnitz Fw 190F/G
I. Gruppe:
12.44 - 1.45 Köln-Wahn Fw 190F/G
1.45 - 3.45 Kosteletz Fw 190F/G
3.45 - 5.45 Prossnitz Fw 190F/G
II. Gruppe:
12.44 - 1.45 K*ln-Wahn Fw 190F/G
1.45 - 10.2.45 Rosenborn Fw 190F/G
10.2.45 - 3.45 Klotsche Fw 190F/G
3.45 - 5.45 K*niggr*tz Fw 190F/G
III. Gruppe:
12.44 - 1.45 Köln-Wahn Fw 190F/G
1.45 - 10.2.45 Woisselsdorf Fw 190F/G
10.2.45 - 3.45 Klotsche Fw 190F/G
3.45 - 5.45 Kostelez Fw 190F/G
------------------------------------------------------------
Zu deinen Fragen/Vermutungen bzügl. Me262:
Eine Abwehr der Bomberverbände gegen Dresden hätte Mitte Febr.´45 erfolgen mussen - da waren die wenigen Me-262 noch in und um Berlin im Einsatz (III./JG 7, II./KG51 (Westfront) und ein paar andere kleinere Einheiten).
Was haben die 'Schwalben' dort gemacht?
Die gegnerischen taktischen Luftstreitkräfte bekämpft.
Wie erfolgreich dies war, hängt von der Treibstoff und Ersatzteillage ab.
Auch die Pilotenfrage muss berücksichtigt werden - ein großteil der Flieger vom KG(J)51/54 saßen vorher am Steuer von Bombern und hatte nur eine flüchtige Jagdausbildung erhalten.
Und Berlin war mitte April mit Düsenjägern auch nicht mehr zu verteidigen...die Stadt war eingeschlossen und die Geschwader flüchteten richtung Süden.
In Prag gab es warscheinlich noch genügend km betonierter Startbahn, ausserdem war der Standort wohl noch recht intakt.
Am 24.4. erfolgte dann ein Angriff auf den Flugplatz.
Der effektive Einsatzradius der Me262 betrug übrigens keine 300km

indy


23.8.03 13:26:28
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indy


28.8.03 00:22:01
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mhh...noch keine weiteren Beiträge?

Zu dem 'jf'link:
Das Problem hierbei ist die fehlende Beweisbarkeit der div. Dinge.
z.B. das Zitat von Osenberg:
Was hat er gemeint, in welchem zusammenhang hat er geantwortet usw.
Meinte er '...das der Krieg, wenn die lage im Mai sogewesen wäre, wie im Nov.´44, man ihn nochmals umkehren könnte...'?
Oder wenn jemanden das Geilenberg-Programm 6 Monate früher eingefallen wäre, dann...'
Solche aussagen sind in der Regel zu undefiniert.
Es gibt Zeugenberichte über Strahlenwaffen, die Ratten und Metallwürfel 'in Luft auflösen'; über Atombomben in Stahlschränken; Atomexplosionen in Mecklenburg; Flugscheiben in Prag; riesigen Unterirdischen Anlagen; supersprengstoffen, bei den ein paar Tropfen ausreichen um einen 12t schweren Bleiwürfel zu zerstören usw.
Aber ist das auch glaubwürdig?
Wenn man dem glauben könnte würd man warscheinlich alle 10km über irgendwelche alten, reichsdeutschen Atomwaffen stolpernSmiley mit verdrehten Augen
Hab jetzt mal ein bisel getrennt:
Thema Flugscheiben ist eigenständig unter >Luftwaffe< zu finden, "Stealth" bei >Waffen u. Gerät<, Kämpfe um Prag und andere Geheimwaffenverdächtigen Gebiete bei >Verlauf 2.Weltkrieg< und Strahlenwaffen, Motorstoppmittel auch bei >Waffen u. Gerät<
Über den Luftkrieg im Gebiet später noch was...
Hab ich nochwas vergessen?

Gruß Phillip

indy


28.8.03 00:54:56
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Nachdem ich eben 'Buffy' geguckt hab, weiß ich nun des Rätsel lösung:
Kammler ließ im Jonastal eine magische Steitaxt ausbuddeln, die er dann in Prag von Himmlers Stammhexe "veredeln" lassen wollte...aber da wurde nix draus, denn Kammler hatte wieder zu viel Schnaps aus´em Heligen Gral genippt...:D
Spaß beiseite
@EagleXXX
Hast Du von einem "Wissenstranser" schon mal was gehört - so ab anfang Mai wurden wohl an dubiose Stellen im Ausland(?) stundenlang Namen und Zahlen durchgegeben.

eaglexxl


28.8.03 12:24:48
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Wissenstransfer per verschlüsseltem Radio ?
ne, noch nicht gehört.
Die Radionachrichten waren Anweisungen bzw. Info's,
wie sollte man "Wissen" in Zahlenkollonen übertragen.
Das hätte JAhrzehnte gedauert.
Stell Dir nur mal vor, man hätte ein Buch chiffriert und
dann die ZAhlenkolonnen Zahl für ZAhl übermittelt.
Also pro Buchstabe eine Zahl -> = 100.000tsde von ZAhlen,
die dann jemand mitschreiben muss und wieder dechiffrieren
muss. Was für ein Akt. Insbesondere Formeln etc. Die Fehlerquote wäre viel zu hoch.
Es wre sicher einfacher ein ganzes Buch oder Akten per Kurier zu schicken, selbst auf die Gefahr des Ausfalls hin.
Kopien gab es damals ja schon.
Von den vorgenannten Sprengstoffen habe ich schon gehört.
Das Zeug hatte die Bezeichung RADGUM und soll ziemlich brisant gewesen sein. Ob es auf Basis von radioaktiven Stoffen hergestellt wurde ist nicht bekannt, da hierzu ja eine kritische MAsse für die Reaktion nötig gewesen wäre, die in Deutschland wohl nicht vorhanden war.

indy


29.8.03 11:59:21
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Ups...muss natürlich "wissenstransver" heißen.

Wo besteht die schwierigkeit "Namen und Zahlen" per Funk zu übermitteln - die Zahlenschlangen erzeugt die Maschine.

Axel43


29.8.03 18:03:58
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Von der 262 gab es praktisch jede Menge. Auch Treibstoff war wohl nicht ganz das Problem wie bei Propellerflugzeugen-Kolbenmotoren. Aber es fehlte einfach an Piloten. Und auch diejenigen, die es gab, waren oft kurzausgebildet, wurden abgeschossen bzw waren nicht daran interessiert, zu kämpfen (lt US piloten).

indy


29.8.03 20:59:17
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@Axel
Gepostet von Axel43
Von der 262 gab es praktisch jede Menge. Auch Treibstoff war wohl nicht ganz das Problem wie bei Propellerflugzeugen-Kolbenmotoren. Aber es fehlte einfach an Piloten. Und auch diejenigen, die es gab, waren oft kurzausgebildet, wurden abgeschossen bzw waren nicht daran interessiert, zu kämpfen (lt US piloten).

Treibstoff ('J-2') gab es im gegensatz zu dem hochwertigen Normalen Flugbenzin reichlich...abe auch hier erfolgte ein Produktionseinbruch (´44/´45) - führte u.a. dazu dass das KG 76 in diesem Zeiraum weitgehend am Boden bleiben musste.
Das die Piloten den Kampf mit US-Jägern nicht aufnahmen ist klar: Bomber hatten vorrang!
@Eagle
Die Radionachrichten waren Anweisungen bzw. Info's,...

Der Funker überträgt jediglich den "Orginalbuchstaben/Zeichen", die Maschine wandelt das dann in Zahlenreihen um und versendet es.
Am Empfangsort wandelt dann eine Dechiffriermaschine den Text wieder in Buchstaben um.
Und Kurier war Mai´45 nicht immer möglich (das es möglich war->Hitlers Testament), z.B. von "Reich Nord" zu "Reich Süd" oder etwa zu entfernten Inseln.
Von den vorgenannten Sprengstoffen habe ich schon gehört.

RADGUM --> abkürzung für Radiergummi:Schulter:denkender Smiley
Ich(bzw. die Zeugenaussage) bezog das auf den Sprengstoff Myrol.
Quelle?????

indy


4.9.03 00:31:44
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@Eagle
Was ist mit deinem Flugscheiben Infos?
Auf dem von dir genannten Bild sind nicht links ein paar Blätter zu sehen, oben rechts dann sone Süppenschüssel im Flug?
Oder ist auf dem Bild eine stehende Maschine abgebildet - im hintergrund ein VW Kübel?
Wo wohnstden Du?

Indy


4.9.03 00:33:20
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Die Tscheslowakei war übrigens der einzige Staat der nach Kriegsende noch Me262 in seinen Beständen hatte - bis 1957!

eaglexxl


21.9.03 18:52:55
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@indy
ich wohen im grossraum frankfurt. und du ?
vielleicht kann man sich ja mal auf nen kaffee treffen.
mfg
eagle

Indy


21.9.03 22:51:59
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Siegen...könnt man mal machen...das mit dem Kaffee:)

Indy


23.9.03 23:36:21
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Hab jetzt mal ein bisschen wg. Düsenjäger/Prag geforscht:
Einsätze wurden bis 7./8.Mai geflogen...zuletzt noch gg die meuternde 650.InfDiv (Wlassow Nr 1) die die wertvollen Me262 in Rusin für die USA "sichern" wollte; eine FlakBatterie kam aber rechtzeitig dazwischen.
Ansonsten Einsätze gg. Truppen im Bereich Cottbus/Bautzen, hauptsächlich Schlachteinsätze.
Aber nichts besonders aufregendes...

eaglexxl


25.9.03 19:11:01
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gibt es nähere hinweise warum die 650te "meutern" wollte
und wer das angestiftet hat.
würde ja zum plötzlichen verschwinden von kammler am 9.5.
irgendwie passen.
Ich halte den Grund "erhalte der wertvollen ME 262" zwar für ein fadenscheiniges Argument, nehmen wir aber einmal an in der Region hätte es noch etwas schützenwerteres gegeben, so macht die SAche Sinn.
Das Team von Peenemünde ist ja wohl auch nicht ganz freiwillig zu den Ami's übergelaufen.

Indy


28.9.03 01:36:33
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@eagle
Du hast Post.

Indy


9.10.03 22:09:35
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Kammler wurde anfang April übrigens Verteidigungsbevollmächtigter im Bereich Nordhausen (Kampfkommandant).
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