Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 12.10.2001 bis zum 22.12.2005. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

Schnellboote vor Boulogne...

zurück zur Themenübersicht
AutorBeitrag

Balsi


1.12.01 09:44:55
Direktverweis
habe eine neue Anfrage dazu bekommen wer kennt sich aus oder will übernehmen???

waldi44


1.12.01 11:55:07
Direktverweis

waldi44


2.12.01 12:18:50
Direktverweis
http://martingaida.bei.t-online.de/deutsch/ubootbunker.htm
Wieder in Englisch:
http://www.kriegsmarine.net/bases.htm
http://www.feldgrau.com/kmsorgwest.html
http://www.science-explorer.de/geschichte/kriegsmarine.htm
Die Lage an der Atlantikküste war alles andere als rosig. Dringend benötigter Nachschub kam nur mit großer Verspätung an, auf manchen Lieferungen warteten die Flottillen vergebens. Mehrmals täglich drangen britische Kriegsschiffe in das Vorfeld der französischen Küste ein. Die Minensucher erlitten hohe Verluste durch neue Minentypen des Gegners. Jagdbomber griffen die Boote an, nachts gab es Gefechte mit Schnellbooten und artilleristisch weit überlegenen Zerstörern.
Die Kriegsmarine glaubte auf das langerwartete Ereignis - der Invasion - gut vorbereitet zu sein. Schon seit Monaten gab es umfangreiche Alarmpläne für Häfen und Einheiten. Alle Schiffe, die am entscheidenden Tag nicht seeklar gemacht werden konnten, sollten große Teile ihrer Besatzung zur Verstärkung von Infanterie-Einheiten an der flachen Küste abgeben. Die Pläne enthielten Einzelheiten über zweckmäßige Bewaffnung; Aufmarschräume waren bezeichnet, Unterstellungsverhältnisse befohlen, Unterkünfte geregelt.
Am 6. Juni 1944 um halb zwei Uhr Nachts wurden britische und amerikanische Fallschirmjäger bei Caen und Saint-Lô abgesetzt, eine gigantische Luftflotte begann mit der Bombardierung der vorgelagerten Küstenabschnitte. Die Invasion Frankreichs stand unmittelbar bevor. Es war der 1453 Tag der faschistischen Besetzung Frankreichs.
Britische Zerstörer hatten Vorpostenboote und Minensucher angegriffen, Schnellboote wurden vor der Küste gesichtet, die Ortungsgeräte fassten Minenleger auf. Nacht für Nacht gingen Boote verloren. Sie liefen auf Minen, wurden torpediert oder von überlegener britischer Artillerie zusammengeschossen... Zerstörer, Torpedoboote und Schnellboote waren für die deutsche Marine beinahe die einzigen Kriegsfahrzeuge, die noch mit Aussicht auf Erfolg in der Nähe der alliierten Landeköpfe operieren konnten. Erbarmungslos wurden sie gejagt und durch gezielte Bombenwürfe der "Fliegenden Festungen" ausgeschaltet. Ihre Wracks verstopften die Hafenbecken zwischen Brest und Le Havre. Die Amerikaner hatten den Kriegshafen Cherbourg erobert.
Unter gewaltigem Materialeinsatz (über 5.000 Schiffe und 10.500 Flugzeuge) landeten die Alliierten an jenem Morgen des 6. Juni 1944 in der Normandie und eröffneten die Zweite Front. Sie bildeten mehrere Landeköpfe, vereinigten sich und durchstießen anschließend die Halbinsel Cotentin. Die Landungskorps kamen aus den Häfen von Falmouth, Plymouth, Portland, Bournemouth, Southhampton, Portsmouth, Brighton, London und Ipswich.

Gesamtstärke der Kriegsmarine am 1. Mai 1943
Offiziere: 21.820
Beamte: 13.587
Unteroffiziere u. Mannschaften: 613.036

Summe: 648.443

waldi44


2.12.01 12:47:25
Direktverweis
http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/km/vboote/vfl1-15.htm
13. Vorpostenflottille
Aufgestellt im September 1939. Ab 1943 unterstützt durch die 14. V-Flottille.
Aufgelöst im Januar 1945.
Operationsgebiet:
1939 Ostsee
1940-45 Nordsee und Ärmelkanal (im Raum Holland)

14. Vorpostenflottille
Aufgestellt am 1.2.43 zur Unterstützung der 13. V-Flottille mit erbeuteten Fischdampfern.
Nach der Kapitulation 1945 aufgelöst
Operationsgebiet:
1943-45 Holländische Küste (Rotterdam)

15. Vorpostenflottille
Aufgestellt im September 1939. Nach der Kapitulation 1945 aufgelöst
Operationsgebiet:
1939 Ostsee
1940-44 Einsatz im Westraum (Le Havre), später als Teil der 2. Sicherungsdivision.
1944-45 Nach der Invasion wird die Flottille mit wenigen verbleibenden Booten zum Geleitdienst nach Norwegen (Stützpunkt Kristiansand) verlegt.
Dislozierung der
Sicherungsverbände 1939 bis 1940
http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/km/sich-verb.htm
Sicherungsdivisionen 1941-1944
Die endgültige Gliederung der Sicherungsstreitkräfte erfolgte im Februar 1941 zunächst im Westen. Zu diesem Zeitpunkt wurde der bisherige Stab des BSW aufgelöst.
Unter dem Befehl eines neuen BSW (Kommodore Ruge) wurden 4 Sicherungsdivisionen gebildet.
Das holländische Küstenvorfeld wurde vom Marinegruppenkommando West
im Oktober 1941 an das Marinegruppenkommando Nord abgegeben, entsprechend trat die
1. Sicherungsdivision unter das Kommando des BSN.
Die anderen dem BSN unterstellten Flottillen bildeten im März 1942 die 5. Sicherungsdivision.
Entwicklung Okt.1941 bis Jan.1945
Marinegruppenkommando West
(Paris)
http://www.deutsches-marinearchiv.de/Organisation/Organisation.htm
Marinegruppenkommando West
French area high command structure
http://www.kriegsmarine.net/Kriegsmarinewest.htm
zurück zur Themenübersicht