Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 24.10.2005 bis zum 19.04.2010. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

Beeindruckendes Foto einer Taifun-Klasse...

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AutorBeitrag

Ronny22


9.11.2006 23:58:51
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Mastercloser


10.11.2006 00:51:52
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Ronny22 schrieb:
[Bild eines U-Bootes]
 

Und, Photoshop, Gimp oder was?

Aber gut sieht es aus.

Da fällt mir mein Urlaub 1986 in Pizunda ein, damals sowjetische Schwarzmeerküste, heute Abchasien (Georgien).
Da war doch eines Tages tatsächlich vom Hotel aus ein aufgetauchtes U-Boot zu sehen.
Wieder zurück in der DDR lese ich in der Zeitung, daß Honecker zum gleichen Zeitpunkt seinen Urlaub in Pizunda verbrachte. Ob es damit zusammenhing?

oberfeldmaus


10.11.2006 08:55:31
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Und, Photoshop, Gimp oder was?

Aber gut sieht es aus.

Da fällt mir mein Urlaub 1986 in Pizunda ein...



olala, auf welche weise musste man denn dem staat dienlich sein um dort urlaub machen zu können?!?!

da zwängen sich ja böse gedanken auf 

Mastercloser


10.11.2006 11:22:23
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oberfeldmaus schrieb:
 

Da fällt mir mein Urlaub 1986 in Pizunda ein...


olala, auf welche weise musste man denn dem staat dienlich sein um dort urlaub machen zu können?!?!

da zwängen sich ja böse gedanken auf 

Tja, welche denn?

1986 habe ich gerade  meinen dreijährigen Wehrdienst geleistet. Nach Pizunda bin ich mit "Jugendtourist" gefahren. Nichts geheimes dahinter, ich muß dich leider enttäuschen ...   

oberfeldmaus


10.11.2006 13:22:07
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alles klar, bist rehabilitiert, sehe schon hinter jedem strauch einen roten oder gelben oder braunen oder welche die sonst schekel scheffeln 

Mario


15.11.2006 19:37:52
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@Mastercloser
Deja vue-Erlebnisse:
Wir waren von der Fahne 1988 in Sowjetland, Smolensk-Moskau. Anne Bahnlinie tut sich plötzlich der Wald auf, und reihenweise "lungern" dort MiG-29 rum. PouvaStart raus, und wie wild Bilder geschossen, Sch... Geheimhaltung.
14 Tage später, icke als UvD, Abendlicher Stubendurchgang. Sitzt einer meiner Leute inne Stube und fummelt an einer MiG-29 rum, totaler Scratchbau, aus Leisten, Gips und Balsa. Gut, also kurze Fachsimpelei. Übernächsten Morgen bring ich ihm ein paar der Bilder mit, man is ja nich so, soll ja auch schön aussehen. Ergo: Mittagspause und tägliche Presseschau fiel aus, weil ich durfte bei "Büro 2000" antanzen.
Irgendeiner hatte mich verpfiffen, daß ich Bilder vom "Supergeheimen Vogel MiG-29" geschossen hatte. Bis der Militäraufklärer gefressen hatte, wo die Bilder entstanden waren und das es dort kein Aas stört, dass sogar Kinder durchn Zaun kriechen können und zwischen den Maschinen Fußball spielen, das hat gedauert Dann wußte ich auch, wer die "Singdrossel" war. Und das war wirklich nur zufällig passiert.
Natürlich wurden die Fotos eingezogen! Die restlichen kriegte der Modellbauer dann bei seiner nächsten Heimfahrt von mir außerhalb der Kaserne!   


In diesem Sinne
Tschaudi

waldi44


16.11.2006 18:12:11
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Mal abgesehen von Fake, Urlaub und Geheimhaltung: Beeindruckend allemale. Als Marinefreund bin ich von Kriegsschiffen im allgemeinen und von Flugzeugträgern im Speziellen begeistert, aber besonders beeindruckend finde ich die Entwicklung der U-Boote im Vergleich zu dem, was noch vor wenigen Jahrzehnten in den Meeren als Standart so rumtauchte.
Masse und Geschwindigkeit sind beeindruckend und das alles unter Wasser. Von der Bewaffnung und sonstigen Ausrüstung mal ganz abgesehen. Von der Raum- und Luftfahrt wissen wir ja, dass nach dem Krieg bei den Siegermächten viel auf deutschem "Mist" gewacksen ist, aber wie sieht das eigentlich bei den U-Booten aus?
Schliesslich war Deutschland diesbezüglich auch Weltspitze. Inwieweit kann man die rasante Entwicklung der U-Boote nach dem 2. Wk eventuell auch auf deutschen "Mist" zurückführen?

Ps: "Mist" steht für "Dünger"- bildlich gesprochen!

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4.12.2006 17:13:03
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Mastercloser schrieb:
oberfeldmaus schrieb:
 

Da fällt mir mein Urlaub 1986 in Pizunda ein...


olala, auf welche weise musste man denn dem staat dienlich sein um dort urlaub machen zu können?!?!

da zwängen sich ja böse gedanken auf 

Tja, welche denn?

1986 habe ich gerade  meinen dreijährigen Wehrdienst geleistet. Nach Pizunda bin ich mit "Jugendtourist" gefahren. Nichts geheimes dahinter, ich muß dich leider enttäuschen ...   

Was rehablitiert, bei drei Jahre Armee? Dafür bekam er doch die Jugendtouristreise.... !
Ich mußte schon eine Duschkabine besorgen um an das Schwarze Meer zu fahren....
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Blüher


1.11.2009 19:01:30
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Dieses Boot gibt es wahrscheinlich nicht mehr. Abgewrackt und verschrottet.

Scherzkoks


1.11.2009 20:24:09
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olala, auf welche weise musste man denn dem staat dienlich sein um dort urlaub machen zu können?!?!

Also meine Großeltern waren
1962 Brest-Litovsk , Odessa und danach 14 Tage rundum das Schwarzemeer (Hochzeitsreise)
1966 14 Tage Sotschi
1968 Kiev
1972 über Moskau nach Irkutsk und Bratsk danach Samarkand mit dem Flugzeug
2x 1977 Tschechoslowakei
1978 Bulgarien
1981 Bulgarien
1985/86 in Cuba, dabei Zwischenlandung in Kanada
1989 Jalta wieder 14 Tage
Auf der letzten Reise verpassten meine Großeltern dann die Wende   
Es waren aber keine Gewerkschaftsreisen, sondern diese bei denen man bezahlen musste.
Nicht dass jetzt ein falscher Eindruck entsteht mein Opa war nie in der Sed gewesen. Er wurde auch von der Stasi bespizelt und er war Chef eines Betriebes.

waldi44


2.11.2009 08:51:26
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Scherzkoks schrieb:

olala, auf welche weise musste man denn dem staat dienlich sein um dort urlaub machen zu können?!?!

Nicht dass jetzt ein falscher Eindruck entsteht mein Opa war nie in der Sed gewesen. Er wurde auch von der Stasi bespizelt und er war Chef eines Betriebes.

Worin war dein Opa nie ?

Niwre


2.11.2009 10:21:19
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SED - kennste die noch?
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