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Stärke der russischen Armee - aktuell???

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AutorBeitrag

Ronny22


2.9.2008 02:27:56
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Vor dem Hintergrund des Kaukasus-Konfliktes tauchte in den Medien die Frage nach der Schlagkraft der russischen
Streitkräfte auf.

Daher wollte ich hier mal die Experten-Meinungen hören, vorallem von unseren Russland-Experten. 

Man sagt unter der Regierung Putins wurde einiges in die Armee investiert, aber das Hauptproblem ist die mangelhafte
Ausrüstung, bedingt durch Geldmangel.

Es war die Rede davon das die Armee zwar erfolgreich gegen Nachbarstaaten wie Georgien und die Ukraine zu Felde
ziehen kann, aber in direkter Konfrontation mit westlichen Nato-Streitkräften vollkommen unterlegen wäre.

Und es schon Probleme gegeben hätte, wenn die Georgier mit mehr moderner Luft- und Panzerabwehr ausgerüstet gewesen
wäre, sprich die Russen mehr Verluste an Luftfahrzeugen und Panzern gehabt hätte.

IM


2.9.2008 08:38:33
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Es war die Rede davon das die Armee zwar erfolgreich gegen Nachbarstaaten wie Georgien und die Ukraine zu Felde
ziehen kann, aber in direkter Konfrontation mit westlichen Nato-Streitkräften vollkommen unterlegen wäre.

Und es schon Probleme gegeben hätte, wenn die Georgier mit mehr moderner Luft- und Panzerabwehr ausgerüstet gewesen
wäre, sprich die Russen mehr Verluste an Luftfahrzeugen und Panzern gehabt hätte.

Das hast Du sicher alles aus westlichen Medien, ...

waldi44


2.9.2008 09:58:31
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Gestern kam so ein Bericht über genau dieses Thema. Irgendwie erinnerte mich das Ganze an 1941. Zehntausende Panzer, zehntausende Flugzeuge, 1,5 millionen Soldaten.......
Vieles davon aber veraltet, schlecht gewartet...nach westlichen Medienberichten natürlich. Ich denke aber, dass an diesen berichten mehr als nur "etwas" wahres dran ist. Das zieht sich schon viele Jahre hin und die Berichte wiederholen sich aus allen Teilstreitkräften. Andererseits wird etwas nicht dadurch "wahrer", wenn man es ständig wiederholt.
Tatsächlich ist es wohl so, dass der alte "Eiserne Vorhang" wieder runter gegangen ist, vielleicht nur neu angemalt. Statt leuchtend rot nun weiss blau rot aber genau so undurchsichtig trotz glasnost.
Schlussendlich aber dürften alle Träume vom "Wackligen Kolloss auf tönernen Füssen" an den 5.000 Atomsprengköpfen scheitern. Raketenschild hin oder her. Die und die in den Nachbarstaaten sind gefährlicher denn je und über deren Zustand wird auch schon seit langem gemunkelt...

wal


2.9.2008 20:21:37
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IM schrieb:

Es war die Rede davon das die Armee zwar erfolgreich gegen Nachbarstaaten wie Georgien und die Ukraine zu Felde
ziehen kann, aber in direkter Konfrontation mit westlichen Nato-Streitkräften vollkommen unterlegen wäre.

Und es schon Probleme gegeben hätte, wenn die Georgier mit mehr moderner Luft- und Panzerabwehr ausgerüstet gewesen
wäre, sprich die Russen mehr Verluste an Luftfahrzeugen und Panzern gehabt hätte.

Das hast Du sicher alles aus westlichen Medien, ...

Wem kann man vertrauen? Chinesen, Araben, Iraniens ...? Gibt es unabhaendige und qualifizierte Fachmaenner in disen Bereich?

waldi44


3.9.2008 09:43:00
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Übrigens denke ich mal, egal wie marode die russische Armee auch sei, ein Krieg in Europa kann niemand ernsthaft wünschen. Wollen vielleicht schon eher und dabei denke ich vor allem an die Amis. Einen konventionellen Krieg könnten sie auch heute noch weitestgehend undbeschadet überstehen. Die Europäer aber nicht.
Einen Atomkrieg würden sie wohl auch nicht riskieren, aber man bastelt ja schon eifrig an einen Schutz auch dagegen.....

Übrigens, wie funktioniert denn der Raketenschild? Werden die Trägerraketen zerstört und die Atomsprengköpfe gleich mit? Oder fallen die dann irgendwo vom Himmel ohne zu explodieren? Richten die Nuklearsprengköpfe, die ja dann wohl zu tausenden rumliegen würden keinen Schaden mehr an?
Der Raketenschild wird sich sicher auch austricksen lassen und man weiss auch, dass die Russen auch Atomatrappen fliegen lassen werden. Wird das unterschieden? Schlussendlich frage ich mich, wie hoch ist die Trefferwahrscheinlichkeit und wie schiesst man strategische Bomber oder Raketen von Ubooten ab?
Der Raketenschild ist nonsens- das Geld sollte man in eine Meteorietenabwehr im Weltall ausgeben! Vielleicht ist der Brocken der uns mal trifft schon gemeisselt und unterwegs. Dann können sich die Amis ihren Raketenschild sonstwo hinstecken....
Was sie auch jetzt schon können!

Ronny22


3.9.2008 23:33:50
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@Waldi

Genaue Details oder Funktionsweisen dieses Schutzschildes werden WIR nie erfahren, das wird für immer geheim bleiben,
aber glaub mir an dem Ding werkeln die Amis sicher nich erst seit gestern.....  dat jeht schon


Und ich denke auch das die Russen heute konventionell nicht mehr in der Lage sind einen sogenannten Weltkrieg zu führen.

Lokal können sie einiges in die Waagschale werfen, aber für ein Krieg zur See, Luft und Land an mehreren Fronten gammeln
ihnen die Möglichkeiten weg.

Es gibt beeindruckende Waffen auf russischer Seite, aber die Hochtechnologie der Amis bricht einer konventionellen Armee
sehr schnell das Rückgrat.

Die russische P-270 Moskit ist beeindruckend und furchteinflössend, aber wieviele Waffensysteme solchen Kalibers könnten die Russen einsetzen....... 



Das ist jetzt nur hypothetisch in den Raum gestellt, niemand kann ernsthaft einen offenen militärischen Schlagabtausch mit
Russland wünschen.

waldi44


4.9.2008 01:01:15
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Der Schutzschild wurde, so meine Erinnerung zum ersten mal im Krieg Israel gegen die Araber 1972 oä. angewandt, als einige Patriot Raketen mal die eine oder andere arabische(Irakisch?) Rakete trafen- eher zufällig!
Nein, konventionell brauchen sie auch keinen Weltkrieg zu führen. Ein konventioneller in Europa würde (uns) schon reichen, selbst wenn wir (wer ist "wir"?)siegen sollten. Ich kann mich noch gut erinnern, wie im Irakkrieg die Hochtechnologie der Amis sehr knapp wurde - man musste sie überall zusammenkratzen und der Irak ist im Vergleich zu Russland und dessen lohnenswerte strategische Ziele, eher ein "Zwergstaat"!

Ronny22


6.9.2008 10:19:56
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@Waldi

Meinst du die Knappheit von den Lasergelenkten Bomben im Irak-Krieg???

Ich denke die Industrie für solche Waffensysteme ist seit dem Afghanistan- und dem Irak-Einsatz heutzutage ganz gut
darauf ausgelegt.

1991 waren die Amis wohl schon träge geworden und haben nicht mehr mit so einer massiven Konfrontation gerechnet,
davor führte man ja nur "Polizei-Einsätze".........



Aber auch im Vergleich der konventionellen (einfachen) Waffensysteme stehen die Amis besser da, damit meine ich: Panzer,
Schützenpanzer, persönliche Ausrüstung & Waffen der Soldaten.....

Fast jedes US-Gewehr hat eine Optik....egal ob Sturmgewehr oder MG, oder Bordwaffen usw.
Dann der direkte Vergleich zw. M1-Abrams und T-80, BMP und Bradley usw.
Die US-Kampfhubschrauber.......es gibt gute russische Gegenstücke wie die Mi-28, aber in sehr geringer Stückzahl....

AK 74 ZF


10.9.2008 18:34:40
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Ronny ... geh einfach davon aus daß Rußland seit dem Erfolg Putins Politik der "Abschöpfung" der "Privatwirtschaft" (der Fall Chodorkowski hatte nicht nur politische sondern auch wirtschaftliche Hintergründe) sich zunehmend wirtschaftlich erholt. Das Jammerbild welches Rußland nach der Ära Gorbatschow und dem unseeligen "besten Freund des Westens", dem Säufer Jelzin, abgab ist inzwischen Geschichte. ... Rußland verfügt derzeitig über Finanzreserven welche bei einigen unserer Regierigen richtig Neid, aber auch Angst, auslösen. Wenn in einem Staat wie der BRD von Änderungen im Aktienrecht gesprochen wird, weil man Angst vor der "Übernahme" von Schlüsselbereichen der Energiewirtschaft durch russische Staatsbetriebe hat !!!, so will dies schon etwas heißen.

Rußland verfügt z. Zeit über große finanzielle Mittel und steckt seit längerem einen Teil davon auch wieder in die Rüstung, incl. "Nachrüstung", ihrer Streitkräfte. ... Was die Modernisierung und Modernität der russischen Streitkräfte betrifft, so sollten sich einige notorische "Russenverächter" mal davon trennen die GUS/Rußland für eine Art technologisches Drittewelt-/oder Schwellenland zu halten. Die russischen Waffen waren schon immer einfach, robust und "Soldatensicher" gehalten. Wobei auch russische Systeme inzwischen hochentwickelte Mikroelektronik und Hochtechnologiekomponenten beinhalten. ... Die Russen modernisieren derzeitig vorrangig bestimmte Truppenteile und Teilstreitkräfte. Vorrangig dabei ihre schnellen Eingreiftruppen/bewegliche Verbände, Luftwaffe, Marine und Raketen-/Raketenabwehrtruppen. Dies ist ein riesiges Programm, welches sowohl zeitlich wie auch Personell nicht von heute auf morgen zu stemmen ist. ... Übrigens ähnlich wie dies die BRD auch macht. ... Abgesehen von den (Auslands)Einsatzverbänden der BuWe ist es ja auch bei uns eher "Essig". Die BuWe ist nicht einmal in der Lage ihre Lufttransportfähigkeit für/in Afghanistan selbst zu Gewährleisten etc. ...

Derzeitig hat die GUS/Rußland im Bereich ihrer Einsatzverbände größere Investitionen getätigt. Insbesondere im Bereich der Fj/Luftlandeverbände und Luftbewegliche Einheiten ist da eine Menge passiert. (Die haben richtig funktionierende Großverbände !!!) Ebenso im Bereich Kampfhubschrauber, Luftwaffe und Luftunterstützung. Im Bereich Artillerie, war beim Russen schon immer "Göttin des Schlachtfeldes", erfolgte eine starke Verknüpfung hin zu in Echtzeit funktionierenden Aufklärungs-Schlag-Komplexen. ....

Am Geld und neu zugeführter moderner Technik (auch wenn es noch "desolate" Verbände gibt) mangelt es derzeitig weniger. Probleme gibt es vorrangig im personellen Bereich, insbesondere im Bereich der Truppenführung und der Befehlslinien. Die russischen Offiziere sind  gut ausgebildet, aber die alten Befehlsstrukturen sind zum Teil verkrustet und "Befehlshörig". Dazu kommt daß der Befehl zum Einsatz auch in Rußland auf politischer Ebene erfolgt. ...

Im Konflikt gegen Georgien hat die Armee sehr erfolgreich "selektiv" Ziele bekämpft und ausgeschaltet. Daß die relativ geringen Kollateralschäden der Georgier international, aus Gründen des "ideologischen Kampfes", stark überzeichnet werden und der Russe im Nachherein als Aggressor dasteht ist ein Problem der politisch-ideologischen Kriegsführung. Und da hat "Iwan", im Bereich der weltweiten Massenmedien, wieder mal gepatzt. ...

Im Bereich Hightech sollte man im Konflikt Georgien Vorsichtig sein ... dort wurden schon im Vorfeld modernste westliche/israelische Drohnen abgeschossen. Und man sollte nicht vergessen daß die Georgier schon seit Jahren !!! durch starke amerikanische Unterstützer- und Beraterteams fit gemacht wurden. ... "Iwan" hat zumindest in kurzer Zeit und sehr brachial die georgischen Streitkräfte im Bereich "Führung" (nicht physisch gemeint), Luftabwehr und Marine, bei real betrachtet geringen "Kollateralschäden", regelrecht "enthauptet". ...
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Was die GUS/Rußland nicht macht ... und derzeitige "Besuche" russischer Schiffe sind nur "Flagge zeigen" ... ist weltweite Expansion oder globale "Kanonenbootpolitik". Aber womit in den nächsten Jahren zunehmend zu rechnen ist, ist die Tatsache das "Iwan" seinen eigenen "Vorgarten" und "Hinterhof" wieder vermehrt sichert und dominiert. Der Griff der USA und des Westens nach dem kaukasischen und vorder/mittelasiatischen Ölquellen der ehemaligen Sowjetrepubliken wird zunehmend auf russischen Widerstand treffen. ... Und militärisch wird der Westen sich mit Rußland nicht offen anlegen. ... Dies wäre auch für die westlichen Staaten Selbstmord !!! .... Der russische Bär steht inzwischen zunehmend gut im Futter und hat auch wieder scharfe Krallen ! ...

EU/NATO ... "Sanktionen" gegen Rußland" ...  ... totaler Quatsch ... zum einen will hier keiner frieren ... und zum anderen möchte Uncle Sam und seine israelische Verwandschaft keine Retourkutsche. ... Israel hat seine Berater+Equipment so ziemlich aus Georgien zurückgeholt. ... Nun ... warum wohl ?

"The russian Bear is back !"

wal


10.9.2008 23:41:38
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. Israel hat seine Berater+Equipment so ziemlich aus Georgien zurückgeholt. ... Nun ... warum wohl ?


Russland ist wichtiger fuer Israel als Georgia. Russen haben viel zu bieten.. Und die Beziehungen zwischen Israel und Russland waren niemals so gut wie heute.

Ronny22


11.9.2008 06:26:53
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Israel will auch nicht das die Russen moderne Waffen, wie Flugabwehrsysteme an den Iran liefern.........


Russland will jetzt reguläre Truppen in den abtrünningen Gebieten stationieren, völkerrechtlich auf georgischem Hoheitsgebiet.
Das gibt wieder Zündstoff......

Wenn Georgien jetzt auch den Amerikanern Stützpunkte im Land gewährt dann entsteht dort eine Patt-Situation und mit ähnlichem Szenario wie zwischen den USA und China um die Taiwan-Problematik. 

AK 74 ZF


11.9.2008 22:16:13
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Russen, Abchasier und Osseten sehn das anders. Die Stationierung erfolgt auf autonomen/souverränen ossetischem Gebiet. ... Dort war, außer zu Sowjetzeiten zwecks vereinfachter Verwaltungsstruktur, noch nie so richtig Georgien. Südossetien wurde früher verwaltungstechnisch nur der Georgisschen Sowjetrepublik zugeschlagen weil es über den Winter, bedingt durch die unpassierbaren Gebirgspässe, vom Rest Ossetiens sehr schwer erreichbar war. ... Die Osseten und in Ossetien lebenden Russen sind definitiv nicht mehr bereit sich Georgien unterzuordnen oder "völkerrechtlich" zu Georgien zu gehören. ... Übrigens haben die Osseten da sogar noch mehr Berechtigung zu als die albanischen Kossovaren. Zumindest das Kossovo war ursprünglich wirklich serbisches Land. ... Russen und Osseten, sowie Abchasen werden definitiv, egal was der Westen labert, die Souveränität durchziehen. ... Könnt ihr wetten ! ... Da freß ich Fliegenpilze drauf !

Bestimmte rein verwaltungstechnische Zuordnungen bestimmter Gebiete zu diversen Sowjetrepubliken werden auch zukünftig noch für Ärger sorgen. ... Die Krim, in verlustreichen Kämpfen gegen tatarische und später türkische Truppen von Russen erobert, wurde zu Sowjetzeiten der Ukraine zugeordnet. ... Fakt ist daß es um die definitiv eigentlich russische Stadt Sewastopol (zumindest in den letzten 200 Jahren)... war immer Kriegshafen der russischen/sowjetischen Flotte auch noch massiv Ärger geben wird. ... Über die "völkerrechtlichen" Anspüche der Ukraine läßt sich hinsichtlich der Krim auch streiten. ... Ich zumindest vermute daß es zumindest um die Flottenstützpunkte noch Ärger geben wird. ... Und wer da auf die bösen Russen schimpft ... sollte mal Guantanamo net vergessen. Eigentlich kubanisches Hoheitsgebiet ... amerikanisch besetzt. ... Zwar auch lt. "Vertrag", aber entgegen dem Willen Kubas.

Sowohl im Kaukasus als auch hinsichtlich der Krim gab es übrigens auch schon immer westliche Begehrlichkeiten. Die Engländer, Amis, Franzosen ... Türken und selbst wir Deutschen haben da in den letzten ein bis zwei Jahrhunderten auch mehrfach versucht "zuzulangen".

waldi44


11.9.2008 23:06:29
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Beim Zaren und den Sowjets wurde viel "verwaltungstechnische Zugeordnet" - im kolonialen Afrika, Asien und Amerika auch.

wal


11.9.2008 23:15:02
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waldi44 schrieb:
Beim Zaren und den Sowjets wurde viel "verwaltungstechnische Zugeordnet" - im kolonialen Afrika, Asien und Amerika auch.

Im Serbia auch.

AK 74 ZF


12.9.2008 00:07:05
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Ja ... diese von den Kolonialmächten (auch Rußland war Kolonialmacht ... in seinen Randgebieten) zum Teil willkürlich gezogenen Grenzen machen seit zig Jahren ... Weltweit !!! .... Ärger.   Und da wird sich wohl auch in den nächsten Jahren nichts daran ändern.

Wie geschrieben ... ob es uns nun paßt, ob es dem Einen oder Anderen gefällt oder auch nicht ... Rußland wird, da es wieder in der Lage dazu ist, zunehmend wieder sehr vehement und ohne Rücksicht auf unsere Befindlichkeiten seine Interessen durchsetzen. ...

Im Gegensatz zu den global agierenden Amis (deren eigene Aussage sich das Recht anzumaßen weltweit ein Anrecht auf Zugriff auf strategische  Bodenschätze/Ressourcen zu haben ist schon gelinde gesagt eine Frechheit !),welche in Form der von der "Kanonenbootpolitik" zur "Flugzeugträgerpolitik" mutierten Strategie agieren, wird Rußland eher sein direktes Umfeld sichern/dominieren. Abgesehn vom Baltikum und der Ukraine, wo traditionell schon immer der Widerstand heftig war, wird Rußland zumindest die ehemaligen kaukasischen und turko-tatarischen Sowjetrepubliken wieder fester an die GUS binden. Unter anderem auch weil die lange zum Zarenreich/Sowjetimperium gehörten und dementsprechend auch größere russische Bevölkerungsanteile besitzen. ... Daß sich Exxon, Shell, Esso & Co. dort schon massiv eingekauft haben ... nun ja ... das wird irgendwie  "einvernehmlich" geregelt. ...

waldi44


19.9.2008 14:08:57
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Russland steigert Militärausgaben um 25 Prozent.

Die Russen wollen künftig mehr Geld ins Militär investieren. Die russischen Abgeordneten haben einer Steigerung der Militärausgaben von 25,7 Prozent zugestimmt. Damit fließen künftig 35 Milliarden Euro in die russische Rüstung. Im Vergleich zu den US-Ausgaben ist das jedoch ein nahezu bescheidener Betrag.
.....................
.....................
Der US-Senat hat am Mittwoch mit großer Mehrheit einen Verteidigungsetat in Höhe von 612,5 Milliarden Dollar für das Haushaltsjahr 2009 verabschiedet. Darin enthalten sind 70 Milliarden Dollar für die Einsätze im Irak und in Afghanistan. Mit dem Etat geht der Senat noch über die Forderung von Präsident George W. Bush hinaus, der 611,1 Milliarden Dollar beantragt hatte.


http://www.welt.de/politik/article2467390/Russland-steigert-Militaerausgaben-um-25-Prozent.html

Ronny22


4.10.2008 14:51:04
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AK 74 ZF schrieb:
Ebenso im Bereich Kampfhubschrauber, Luftwaffe und Luftunterstützung.

Naja es gibt moderne Typen wie die Mi-28 oder der Ka-50.

Aber die Stückzahlen fallen gegenüber den Amerikanern relativ gering aus.

Mi-28: geplant bis 2015 Anschaffung von 67(!!!) Stück

Ka-50: geplant 2 pro Jahr angelegt auf 14 Jahre = 28 Stück


Die Amerikaner:

Ah-64: 743

Dazu kommen dann noch die Cobras der Marines......


Entscheidend ist wo die russische Führung hin will, die Amerikaner wollen schnell überall auf der
Welt präsent sein und mit überlegenen Waffensystemen schnell die Oberhand eringen.
Dazu sind sie aktuell auch in der Lage, in der Hinterhand die Trägerverbände die fast alles überrollen können.
Hinzu kommt die Erstschlag-Fähigkeit dieser Marineverbände durch Marschflugkörper.

Und ich denke da haben die Russen dem nichts entgegenzusetzen. In lokalen Konflikten mit Nachbarrepubliken
reicht ihr Potential vollkommen aus, aber ein wirkliches Kräftemessen mit der Supermacht USA ist nicht mehr
existent.


Wie du schon sagtest werden Spezialeinheiten und Luftlandeverbände momentan gut organisiert und aufgerüstet.
Aber was würden diese Einheiten nützen wenn man sich einer Supermacht, mit dem Waffenpotential der USA, stellt
und die eigene Marineverbände rosten vor sich hin, die Atom-Uboote nur noch ein Schatten ihrer selbst.

Und in Georgien hat man auch nicht gerade das neueste russische Gerät gesehen, abgesehen von den BMP-3
waren da auch alte BTR's und T-62. 

AK 74 ZF


5.10.2008 09:35:36
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@ Ronny22 ... man mag ja den "Russen" vieles nachsagen ... aber weltweite Kanonenpolitik haben sie eigentlich noch nie so richtig ernsthaft betrieben.

Rußland wird weiterhin in seinem "Vorgarten" rumkrebsen und eben nicht wie die USA per "Flugzeugträgerpolitik" evtl. Guatemala oder Mexiko besetzen, nur weil es da Erdöl gibt.

Übrigens ist die "Weltmacht" USA im Moment, sowohl personell wie auch finanziell, völlig am Rande ihrer Kapazitäten und Möglichkeiten. ... Ohne die europäischen Finanzspritzen in Milliardenhöhe und personelle Unterstützung (auch da fließen selbst allein von Deutschland inzwischen "Personal- und Einsatzkosten" in Millionen/Milliardenhöhe) in allen möglichen "Kriegs-/Kriesenregionen" wär es derzeitig Essig.

Die US-Armee hat derzeitig dermaßen viele "Milizsoldaten" (Nationalgarde) im Einsatz ... daß es schwerlich möglich ist noch eine "Front" aufzubauen. ... Der geplante "Irankrieg" übersteigt im Moment dermaßen die Möglichkeiten der USA, daß er bislang stetig verschoben und auf Eis gelegt wurde.

Rußland/GUS tut ansich gut daran ersteinmal sein ehemaliges "Sowjetreich" weiter zusammenzuhalten und dessen weitere Erosion an den Rändern zu stoppen. ...

Der weltweite Erfolg der USA basierte schon seit den 40iger/50iger Jahren auch auf dessen "Anziehungskraft" hinsichtlich wirtschaftlichen Erfolg/Reichtum. .... Wenn derzeitig alle "Rechnungen" der USA (von Außenhandelsdefizit bis hin zu Spekulationsblasen) in Rechnung gestellt würden, säh es böse für die "Weltmacht USA" aus. ... Zu deren Glück ist die EU, insbesondere die BRD ( seit Merkel !), derzeitig auf US-Kurs.

Vor der möglichen Achse Paris-Berlin-Moskau ( insbesondere der deutsch-französischen Führung der EU unter Kohl-Mitterrand/Chirac) zitterte die US-Administration Anfang/Mitte der 90iger insgeheim dermaßen daß da bei einigen US-Politikern die Nerven echt blank lagen.

Rußland modernisiert seine Raketentruppen und andere Atomwaffenpotentiale zur äußeren Absicherung ( und die USA wissen genau daß diese KWEM immer noch, ebenso wie ihre eigenen, "Overkill" sind !) .... um unbeschadet von außen in seinem "Herrschaftsgebiet" agieren zu können. .... Direkte offene Konfrontation und offene Kriegshandlungen größerer Art (z.Bsp. Ukraine, Weißrußland, Baltikum) sind meines Erachtens nach garnicht beabsichtigt, da die politische, militärische und ökonomische Gewinn-Verlustrechnung völlig negativ wäre. ... Da lernt "Iwan" inzwischen mächtig dazu ... was den besseren Wirkungsgrad ökonomischer Druckmittel betrifft. Zudem müssen wohl derzeitig dort auch einige Militärs lernen daß das Primat die Politik hat. Das Gespann Medwedjew/Putin hat im Machtkampf da bislang die Oberhand behalten ... und selbst in weiten Teilen der Militärhierarchie großen Rückhalt.

Rußland/GUS sollte man nicht unterschätzen !!! (solange sie nicht von Besoffenen regiert werden )....

IM


5.10.2008 12:57:37
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Eben weil die USA derzeit am Rande des Abgrundes stehen, ist ein Krieg gegen den Iran wahrscheinlicher als ohne diese Krise.

Vorige Woche sind zum ersten Mal in der Geschichte US-Soldaten in Israel eingetroffen, um dort eines der modernsten Radarsysteme zu installieren. Auch wurden an Israel rund 1.000 der Bunkerbrechenden-"Superbomben" geliefert.

Ronny22


5.10.2008 12:58:32
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AK 74 ZF schrieb:
@ Ronny22 ...

Der geplante "Irankrieg" übersteigt im Moment dermaßen die Möglichkeiten der USA, daß er bislang stetig verschoben und auf Eis gelegt wurde.

Dieser wird meiner Meinung auch nicht als Bodenkrieg geführt werden, sondern wenn als massiver Schlag mit Marschflugkörpern
und Luftangriffen geführt.

Am Boden fürchten die Amis denke ich auch die Iraner, siehe den letzten Libanonkrieg und den "Erfolg" der Hisbollah
gegen die IDF. Im Iran träfen die Amis auf die Lehrer der Hisbollah.  


@Russland

Aber was passiert wenn Russland jetzt zum Beispiel Venezuela dazu benutzt die USA zu provozieren und ein ähnliches Szenario
wie 1962 mit der Kuba-Krise zu schaffen?
Nicht das Russland jetzt Atomwaffen in Venezuela stationieren wird, aber wie sähe es aus wenn Russland jetzt moderne Waffensysteme wie z.B. SA-12, SA-10 oder auch das Tunguska-System.


Dazu hab ich noch diesen Scan einer russischen Zeitung gefunden die sich mit dem Thema der derzeitigen Luftabwehr Russlands
beschäftigt.

Quelle: peters-ada.de Da gibt sich ein Ehemaliger echt Mühe für das Thema Luftabwehr.  

Ronny22


5.10.2008 13:02:11
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IM schrieb:
Vorige Woche sind zum ersten Mal in der Geschichte US-Soldaten in Israel eingetroffen, um dort eines der modernsten Radarsysteme zu installieren. Auch wurden an Israel rund 1.000 der Bunkerbrechenden-"Superbomben" geliefert.

Hast du dazu einen Link oderso?

Sieht so als wenn man die IAF in die Lage versetzen will den Krieg der Amerikaner zu führen/starten.

Denkbares Szenario wäre Israel reagiert auf eine iranische Provokation, die Iraner ergreifen daraufhin Gegen- oder
Vergeltungsmaßnahmen und die USA "müssen" Israel als großer Verbündeter beistehen und es kommt zu dem von mir
angesprochenen Luftschlag mittels Marschflugkörpern und strategischen Bombern.

IM


5.10.2008 13:07:17
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Hast du dazu einen Link oderso?

Das ging vor rund zwei Wochen durch die Presse, gib mal bei Google die entsprechenden Stichworte ein, da kommt einiges dazu.


Sieht so als wenn man die IAF in die Lage versetzen will den Krieg der Amerikaner zu führen/starten.

Denkbares Szenario wäre Israel reagiert auf eine iranische Provokation, die Iraner ergreifen daraufhin Gegen- oder
Vergeltungsmaßnahmen und die USA "müssen" Israel als großer Verbündeter beistehen und es kommt zu dem von mir
angesprochenen Luftschlag mittels Marschflugkörpern und strategischen Bombern.

Das sähe ich auch so, nur mit dem Unterschied, daß es keiner iranischen "Provokation" bedarf, sondern die Israelis einfach einen Präventivschlag führen werden.

Ronny22


5.10.2008 15:03:21
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IM schrieb:
Das sähe ich auch so, nur mit dem Unterschied, daß es keiner iranischen "Provokation" bedarf, sondern die Israelis einfach einen Präventivschlag führen werden.

Naja die Israelis würden schon irgendeinen Grund anführen der ihren Präventivschlag rechtfertigt.

Notfalls konstruiert man da was.    Es muss ja eine Rechtfertigung in den Medien und fürs eigene Volk geben.

IM


5.10.2008 15:05:34
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Mehr oder weniger meinte ich dies so. Da wird halt wieder irgend etwas gebastelt, siehe Irak.

Niwre


5.10.2008 16:15:32
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Wobei in den Medien ziemlich untergegangen ist, dass der Iran Israel akzeptieren wuerde, wenn es die Palaestinenser taeten:

Ahmadinejad accepts Israel's right to exist


Ahmadinejad was asked: "If the Palestinian leaders agree to a two-state solution, could Iran live with an Israeli state?"

This was his astonishing reply:

If they [the Palestinians] want to keep the Zionists, they can stay ... Whatever the people decide, we will respect it. I mean, it's very much in correspondence with our proposal to allow Palestinian people to decide through free referendums.

Passt ja auch nicht ganz ins Bild, aehnlich wie bei dem stark geschnittenen Putin-Interview.

Andreas


18.10.2008 23:18:45
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Stärke der russischen Armee - aktuell???

Diese Frage darf man eigentlich nicht stellen - falls die russische Armee versagt kommt die Zar-"Bombe".
Die Detonation der Zar-Bombe gilt als größte vom Menschen jemals verursachte Explosion auf dieser Erde.

Also ich möchte dieses Ereignis nicht erleben...

Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Zar-Bombe

Hier ein Filmausschnitt der Explosion: http://www.youtube.com/watch?v=FfoQsZa8F1c&feature=related

Ronny22


19.10.2008 15:14:22
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Andreas schrieb:

Stärke der russischen Armee - aktuell???
Diese Frage darf man eigentlich nicht stellen - falls die russische Armee versagt kommt die Zar-"Bombe".
Die Detonation der Zar-Bombe gilt als größte vom Menschen jemals verursachte Explosion auf dieser Erde.

Sorry, aber das ist sehr unrealistisch....

Diese Waffen müsste erstmal zum Einsatz gebracht werden. Über unbewohntem Gebiet sicher eindrucksvoll aber gegen
moderne Abfangjäger und Flugabwehrsysteme made in USA wohl ein Himmelfahrtskommando. 

waldi44


19.10.2008 17:29:24
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Egal ob einsatzfähig oder nicht. Sowas zu konstruieren, zu bauen und dann auf unserem Planeten zu testen zeugt von der geistigen Perversion von Menschen, die sich anmassen das Schicksal der Menschheit zu lenken. Egal ob Russen Amis oder sonstwer. Wer soll den Einsatz solcher oder ähnlicher Waffen länger überleben als die Vorräte in seinem, Bunker reichen? "Das letzte Ufer" lässt grüssen !
Allerdings macht die nachträgliche Auswertung der Kubakriese von 1962 Hoffnung, solange diese Waffen in den "richtigen" Händen bleiben......

Andreas


19.10.2008 22:48:26
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Ronny22 schrieb:
Sorry, aber das ist sehr unrealistisch....
Diese Waffen müsste erstmal zum Einsatz gebracht werden. Über unbewohntem Gebiet sicher eindrucksvoll aber gegen
moderne Abfangjäger und Flugabwehrsysteme made in USA wohl ein Himmelfahrtskommando. 

Na, wieso soll das unrealistisch sein?
Du hast doch am 11. September 2001 gesehen, daß so etwas funktionieren kann...



waldi44 schrieb:
Egal ob Russen Amis oder sonstwer.

Also "sonstwer" würde mir doch umso mehr Angst machen, da lob ich mir doch lieber die Russen und die Amis. 

waldi44


19.10.2008 23:38:01
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Genau! Das schlimmste was uns passieren konnte, waren das "Ende" des Kalten Krieges und die sogenannte ("sogenannte", weil nur Alibifunktion) GLOBALISIERUNG! Plötzlich assen die Chinesen mehr Fleisch und verbrauchten mehr Benzin- die Preise stiegen (incl. der Aktienkurse). Seit einer Woche aber komischerweise nicht mehr....
Die Chinesen essen wieder Reis und lassen ihre Autos stehen!
Karl Marx hatte recht!!!!

waldi44


13.11.2008 11:10:40
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Wieder einmal hat die russische Flotte ihre "Stärke" bewiesen:
U-Boot-Unglück
Matrose trägt Schuld am Untergang der "Nerpa"

Das tödliche Unglück auf einem russischen Atom-U-Boot ist nach Erkenntnissen einer Untersuchungskommission von einem Besatzungsmitglied verursacht worden. Ein Matrose habe die Löschanlage des Unterseeboots "Nerpa" ausgelöst, teilte die russische Staatsanwaltschaft mit. Der Schuldige ist geständig.

http://www.welt.de/politik/article2715520/Matrose-traegt-Schuld-am-Untergang-der-Nerpa.html

Nun sind Unglücke beim Militär keine spezifisch russische Erscheinung, obwohl man sich im Angedenken der "Kursk" und nun der "Nerpa" schon fragend die Denkerstirn reibt. Bei der "Nerpa" stellen sich gleich mehrere Fragen.
Ein Matrose habe die Löschanlage des Unterseeboots "Nerpa" ausgelöst, teilte die russische Staatsanwaltschaft mit. Der Schuldige ist geständig. Einfach so?  Und das geht auch einfach so? Ups, ich habe mal eben die Feuerlöschanlage ausgelöst....

Generalstabschef Nikolai Makarow bezeichnete die „Nerpa“ als „voll einsatzfähig“. Mit der Feuerlöschanlage? Ein Leser schieb dazu:

Russland, ein Entwicklungsland sagt:
1. Ich erinnere mich noch gut daran, als vor ca. 20 Jahren diese Feuerlöscher in der Bundeswehr verboten wurden und kostspielig ersetzt werden mußten. Damals sprach man nicht von Ozonloch, sondern von der hoch toxischen und krebserzeugenden Wirkung.

2. Wikipedia, Suche Freon, schreibt u.a. , und das bringt es auf den Punkt:
"Die in Feuerlöschern verwendeten Halogenkohlenwasserstoffe nennt man Halone. Da sie im hohen Maß die Ozonschicht angreifen, ist die Produktion von Halonen weltweit seit dem 1. Januar 1994 verboten. Für die Entwicklungsländer gilt eine längere Ausstiegsfrist. Für teilhalogenierte Fluor-Brom-Kohlenwasserstoffe (HFBKW) war das Ausstiegsdatum der 1. Januar 1996."

http://www.welt.de/politik/article2712221/Gas-traf-seine-Opfer-wie-ein-Peitschenschlag.html

Andere hätten es nicht rechtzeitig geschafft, ihre Gasmaske aufzusetzen.

Podgorny vom Kalmückenfernsehen sagt:
Bei Freisetzung einer großen Menge Freon hilft auch keine Gasmaske. Erstens ist das Filter, wenn es überhaupt gegen halogenierte Kohlenwasserstoffe ausgelegt ist, im Nu erschöpft, und zweitens wird der lebensnotwendige Sauerstoff verdrängt.

Nur Fremdluftversorgung (Preßluftatmer) hätte in diesem Fall die Opfer vielleicht retten können.

Ronny22


13.11.2008 15:30:04
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waldi44 schrieb:
Wieder einmal hat die russische Flotte ihre "Stärke" bewiesen:
U-Boot-Unglück
Matrose trägt Schuld am Untergang der "Nerpa"

Generalstabschef Nikolai Makarow bezeichnete die „Nerpa“ als „voll einsatzfähig“.

Typisch reisserische Presse.....

Das Boot ist nicht untergegangen, is voll funktionsfähig und ist aus eigener Kraft einen russischen Hafen
angelaufen. Gesunken ist das Boot nicht!

Aber wie schon Waldi sagte, das zeigt wiedermal in welchem Zustand die russische Marine ist.

Dieses Boot befand sich zwar auf seiner Jungfernfahrt, aber wie sehen dann die Boote aus die schlechtgewartet
seit Jahren im Dienst sind!?

Richtschuetze


14.11.2008 10:50:28
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Nur Fremdluftversorgung (Preßluftatmer) hätte in diesem Fall die Opfer vielleicht retten können

So ist es!!(oder Regenerationsgeräte)

Ich kann nur nicht verstehen das eine U-Boot Besatzung sowas nicht direkt zur Hand hat!

Gruss

waldi44


14.11.2008 14:59:11
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Verwunderlich, aber für russische Verhältnisse wohl eher typisch, die Verquickung von Uralttechnik und Hightec. Würde mich nicht wundern, in der Zentrale neben diversen Computern ein Abakus zu finden....
Aber irgendwie glaube ich nicht an den Matrosen, der angeblich absichtlich die Feuerlöschanlage ausgelöst haben soll....

wal


15.11.2008 09:03:03
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Was ist "typisch" Waldi? Ich habe in hitech-Firmen sowohl in Russland, als auch in Deutschland gearbeitet und keine Unterschied gefunden. "Nerpa" ist ganz neues U-Boot und ofiziell der  Flotte noch nicht uebergeben. Die Inbetriebnahme-jeder erfahrene Ingenieur versteht die Situation sofort.

Ronny22


16.11.2008 13:46:25
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wal schrieb:
"Nerpa" ist ganz neues U-Boot und ofiziell der Flotte noch nicht uebergeben. Die Inbetriebnahme-jeder erfahrene Ingenieur versteht die Situation sofort.

Wirds wohl auch nie, es wird nach Indien gehen, die haben das Boot gekauft.

Wenns fertig ist, gehts nach Indien.


Und es ist typisch das die Schuld wieder auf menschliches Versagen geschoben wird. Die Technik arbeitet ja immer "fehlerfrei"... 

Rasputin


28.1.2009 10:32:21
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niemand weiss etwas genaues. was unter der westlichen berichterstattung läuft ist eher als  desinformation zu sehen und die russische darstellung diesmal als näher an der wahrheit.
Die leidensfähigkeit der russischen soldaten hat wie alle modernen menschen der jetzigen minus endzeit abgenommen im vergleich zu ihren großvätern, sind den amis und brd soldaten aber dennoch an härte  noch überlegen.
100.00  russische fallschirmjäger alleine würden wenn es hart auf hart kommt schon Fakten schaffen in hinsicht auf nato und brd.  aber gegen die Chinesische armee hätten die russen ein problem.
und genau das wird die nächste auseinandersetzung werden, China -Rußland!
schon jetzt sind millionen chinesen in die gernznahen räume sibiriens eingesickert und auf dauer beanspruchen die volkreichen chinesen die menschen leeren Räume, die ihnen vor ein paar hundert jahren einst gehörten.
die chinesen haben keine wahl sie brauchen ackerflächen und raum.

Niwre


28.1.2009 10:42:02
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Rasputin schrieb:
100.00  russische fallschirmjäger alleine würden wenn es hart auf hart kommt schon Fakten schaffen in hinsicht auf nato und brd.
Ja natürlich - haben die überhaupt soviele Fallschirme bzw. fliegen ihre Flugzeuge überhaupt so weit? Immer dieses Pseudoelitegefasel von "Fallschirmjägern". Wenn die nicht reichen, noch 500000 Speznas und 800000 Scharfschützen und 100000000 Aufklärer und...

PS.: http://www.warfare.ru/

Richtschuetze


28.1.2009 10:49:17
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Ja natürlich - haben die überhaupt soviele Fallschirme


Der Rest springt dann eben mit dem Schlafsack! oder haben die keine

Gruss

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29.1.2009 11:43:11
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Ich denke mal so Unrecht hat Rasputin nicht, die Härte der russischen Armee sehe ich genauso. Ob aber auch der Widerstandswillen da wäre...
Die chinesische Armee beurteile ich anders, sie hat sich damals in Vienam vor ca. 25 Jahren blutige Köpfe geholt und hat seitdem keinerlei Kampferfahrung.
Die halte ich weder  in Widerstandskraft , noch in Härte der russischen Armee gewachsen.
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Niwre


29.1.2009 11:59:53
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Ich halte die russische Armee nicht für schlecht, sogar eher für eine der kampfstärksten der Welt. Ich finde nur Aussagen, wie "100.00  russische fallschirmjäger alleine würden wenn es hart auf hart kommt schon Fakten schaffen" für absolut unsinnig.

waldi44


29.1.2009 16:00:06
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Rasputin schrieb:
Die leidensfähigkeit der russischen soldaten hat wie alle modernen menschen der jetzigen minus endzeit abgenommen im vergleich zu ihren großvätern, sind den amis und brd soldaten aber dennoch an härte  noch überlegen.

Der deutsche Soldat war im 1. WK leidensfähiger als jedes Tier. Er war es auch im 2. WK. Was hat es ihm genutzt? Der russische Soldat war sicher noch leidenfähiger (?), aber mit der Leidensfähigkeit allein, hätte er der Wehrmacht nicht widerstanden. Da bedurfte es schon etwas handfesters, als nur Leidensfähigkeit, amerikanische Waffenlieferungen zum Beispiel!

Rasputin schrieb:
....und auf dauer beanspruchen die volkreichen chinesen die menschen leeren Räume, die ihnen vor ein paar hundert jahren einst gehörten.
die chinesen haben keine wahl sie brauchen ackerflächen und raum.

Chinersisches Land? Warum haben denn die Chinesen mitten im eigenen Land die Grosse Mauer errichtet? So etwas baut man bekanntlich an seinen Grenzen.... Dass die weiten Sibiriens auch nicht gerade urrussisch sind, sondern koloniale Eroberungen steht auf einem anderen Blatt und als Ackerland dürfte sich weder Sibirien, noch Mittelasien eignen. Wie ein militärischer Konflickt enden könnte, hat man seinerzeit 1968/69 am Ussuri gesehen. Im falle eines grösseren, womöglich atomaren Konflikts, hat si Chinas Bevölkerungsproblem wahrscheinlich innerhalb von wenigen Minuten erledigt. Aber bekanntlich sind Asiaten ungeheuer leidenfähig...

Ps: Bitte untertänigst mitteilen zu dürfen:" Verschwundener" Beitrag gefunden http://forum.balsi.de/index.php?topic=2649.msg39892;boardseen#new.

Tobias G


29.1.2009 20:35:50
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Hallo,

ich denke nicht das man Nationalität oder Rasse (für Menschen ein böses Wort, ich weiß, aber letztendlich ist es so....) als Maß für die Wiederstandsfähigkeit von Soldaten nehmen kann. Es kommt darauf an für was Soldaten kämpfen und wie überzeugt sie von ihrem Tun sind. So haben schon desöfteren Mittel- und Westeuropäer in Landschaften und Klimazonen Wiederstands- und Kampfeswillen bewiesen, an die sie sonst gar nicht gewöhnt waren (Kolonialkriege, 1. WK, 2. WK...).

Sollten die Russen also denken sie opfern ihr Leben sinnlos und/oder für eine falsche Sache, so ist es auch bei der russischen Armee bald vorbei mit Kampfeswille und Wiederstandskraft....

Die Psychologie ist m.M. nach eine DER wichtigsten Waffen im Krieg.

Gruß
Tobias

Ronny22


29.1.2009 23:05:22
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logo schrieb:
Die chinesische Armee beurteile ich anders, sie hat sich damals in Vienam vor ca. 25 Jahren blutige Köpfe geholt und hat seitdem keinerlei Kampferfahrung.
Die halte ich weder in Widerstandskraft , noch in Härte der russischen Armee gewachsen.

Ich denke das der chinesische Soldat kein Weichei ist. Die werden hart und umfangreich gedrillt.

Und Ereignisse von vor 25 Jahren können nicht repräsentativ sein........die Russen wurden in Afghanistan von ehem. Bauern & Schäfern verjagt.....

Und die Chinesen sind Meister im abkupfern......die bauen auch modernste russischen Waffen in "Lizenz" nach und sicher verschließen sie auch nicht vor fremden Taktiken/Ausbildung die Augen.




Richtschuetze


30.1.2009 07:31:26
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Und die Chinesen sind Meister im abkupfern......die bauen auch modernste russischen Waffen in "Lizenz" nach und sicher verschließen sie auch nicht vor fremden Taktiken/Ausbildung die Augen.

Ja Ronny ganz genau! Und nicht nur da was hat man erst japanische Autos belächelt und jetzt mit die besten! Mal sehen was von den Chinesen noch kommt!

Für die Leistungen der Soldaten gibt es doch eine Aufstellung für beiden Weltkriegen! Die Russen waren danach im 1 Weltkrieg schlecht aber im 2 Weltkrieg gehörten sie zu den besseren!


Die leidensfähigkeit der russischen soldaten hat wie alle modernen menschen der jetzigen minus endzeit abgenommen im vergleich zu ihren großvätern, sind den amis und brd soldaten aber dennoch an härte  noch überlegen
.


Das bezweilfel ich, gut das unsere Soldaten bisher ihr Leistung noch nicht zeigen mußten (in einem Krieg) aber das was ihre Väter/Großväter zeigten/zeigen mußten können diese Jungs auch! (Ich hoffe das sie/wir es niemals müssen)


Gruss

waldi44


30.1.2009 10:58:19
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Ronny22 schrieb:

Und Ereignisse von vor 25 Jahren können nicht repräsentativ sein........die Russen wurden in Afghanistan von ehem. Bauern & Schäfern verjagt.....






Hat man nichts vergleichbares, muss an eben auf das zurückgreifen, was man hat. Natürlich muss man dabei den verstrichenen Zeitfaktor berücksichtigen. Da hat sich auf beiden Seiten ja einiges getan. In Afghanistan kann man diese Bauern & Schäfer mit den Bauern & Fischern aus Vietnam vergleichen. Die einen vertrieben die Russen, die anderen die Amerikaner, aber keiner aus eigener Kraft!

Ronny22


30.1.2009 20:38:04
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waldi44 schrieb:
Die einen vertrieben die Russen, die anderen die Amerikaner, aber keiner aus eigener Kraft!

Man gab ihnen die nötigen Waffen.....aber keiner musste sie zwingen zu kämpfen.

Und das Verhalten der russischen Truppen taten ein übriges dazu.....man schafft sich seine eigenen Gegner.....
Da haben Russen und Amerikaner irgendwie was gemeinsam...... 

wal


31.1.2009 22:35:37
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Ronny22 schrieb:
waldi44 schrieb:
Die einen vertrieben die Russen, die anderen die Amerikaner, aber keiner aus eigener Kraft!

Man gab ihnen die nötigen Waffen.....aber keiner musste sie zwingen zu kämpfen.

Und das Verhalten der russischen Truppen taten ein übriges dazu.....man schafft sich seine eigenen Gegner.....
Da haben Russen und Amerikaner irgendwie was gemeinsam...... 

Wenn man Geld hat, braucht man niemandem zu bezwingen. Afganistan und Tschetschenien sind für solche Sachen sehr günstig. Übrigens, mit eine gute Finanzierung kann man einen Krieg für Unabhändigkeit auch in Bayern einpflanzen.

IM


7.2.2009 14:14:53
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Ein Drittel der russischen Bomber-Flotte angeblich schrottreif


Große Teile der russischen Kampfjet-Flotte taugen offenbar nur noch für den Schrott. Das Verteidigungsministerium habe erstmals zugegeben, dass vom wichtigsten Bomber-Typ MiG-29 etwa 200 noch zu Sowjetzeiten hergestellte Maschinen nicht mehr einsatzfähig seien, berichtete die Tageszeitung "Kommersant".

http://nachrichten.t-online.de/c/17/61/15/90/17611590.html
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