Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 12.10.2001 bis zum 22.12.2005. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

Literatur HIAG

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AutorBeitrag

Rüdiger


22.1.04 22:34:00
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Tag zusammen!
Gibt es eigentlich irgendein Buch über die HIAG? Ich würde gerne mehr über die Organisation wissen. Im Netz steht nicht allzu viel. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass es ein Buch gibt, weiß es aber nicht. Über einen Tip würde ich mich freuen.:Schulter::Schulter:

Gast


23.1.04 09:23:30
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Es gibt mehrere Aufsätze in historischen Zeitschriften zur HIAG:
-Large, David Clay: Reckoning without the past: the HIAG of the Waffen-SS and the politics of rehabilitation in the Bonn Republic. 1950 - 1961. In: The journal of modern history, Chicago, 59 (1987), S. 79-113.
-Weiß, Hermann: Alte Kameraden von der Waffen-SS - ist die HIAG rechtsextrem? In: Benz, Wolfgang (Hrsg.). Rechtsextremismus in der Bundesrepublik. Frankfurt am Main 1989- S. 202 - 212.
-Wewer, Heinz: Die HIAG der Waffen-SS. In: Frankfurter Hefte, 17 (1962), S. 448 - 458.
-Harprath, Birgit: HIAG - ein Traditionsverband und sein Geschichtsbild der Waffen-SS im Dritten Reich. Magister-Arbeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München, 1986

Germania


23.1.04 12:37:51
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Sehr brauchbare Sachen:tzzzz:[ Editiert von Germania am: 23.01.2004 12:38 ]

Gast


23.1.04 16:07:05
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Ich nehme an, "Germania" hat alle vier Arbeiten gelesen, da er sich ein so ausgewogenes und wohlbegründetes Urteil erlauben kann. Er kann uns sicher auch aus seiner offenbar intensiven Beschäftigung mit der HIAG weiteres und besseres Material offerieren.

Germania


23.1.04 17:06:48
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Wer mehr zur HIAG wissen will lese "Der Freiwillige" und "Wiking-Ruf" Organ des Verbandes, dort sprechen die Mitglieder keine Referenten die Beziehungen zu was auch immer herstellen.

Gast


23.1.04 19:32:26
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Ich kann mir nicht vorstellen, daß ich aus einer Vereinspostille objektive Informationen erhalte. Das wäre ungefähr so, als wenn ich mich über die CSU nur im Bayernkurier informieren würde.

waldi44


23.1.04 20:17:25
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Tja Germania, da muss ich allerdings "Gast" Recht geben.
Mal eine Frage: Ich kenne/kannte die HIAG nur unter ihrem, na sagen wir mal, Spottnamen als "Hitlers Alte Garde"! Woher kam wohl diese Bezeichnung und von wemSmiley mit Hammer auf dem Kopf?
Ich kenne auch die richtige Bezeichnung:P, aber war diese Verballhornung doch nicht soweit danebenSmiley mit verdrehten Augen? Will echt mal eine Meinung dazu, also zur HIAG hören - ohne Hintergedanken:D!!

Niwre


23.1.04 20:58:04
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Sagen wir mal so... es gibt viele Personen und Institutionen, die die HIAG als neonazistische Vereinigung ansehen. Aber mit dem Abstempeln ist es immer schnell getan... gerade bei der Waffen-SS. Ich waere da vorsichtiger.

waldi44


23.1.04 22:18:19
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Das Thema "Waffen SS" wurde und wird HIER, finde ICH, sehr sehr objektiv ab- aufgearbeitet! Die "Abstempelung" erfolgte ja schon vor einigen Jahrzehnten und am Beginn des neuen Jahrhunderts, kann man sogar sagen; im vorigen Jahrhundert.
Ach, wir hatten ja auch noch die JahrtausendwendeSmiley mit verdrehten Augen!
Klingt doch sehr weit weit weg: Im Letzten Jahrhundert des vorigen Jahrtausend....

Rüdiger


23.1.04 23:24:52
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Danke für eure Antworten. Kann man irgendwo ein Exemplar von "Der Freiwillige" beziehen? Würde mich mal interessieren, was da so drin steht. Objektiv ist es sicherlich nicht aber wer ist schon objektiv...

Tobias


24.1.04 03:21:47
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"Der Freiwillige" kommt beim munin-verlag raus. Hier die anschrift:
Herausgeber: Munin Verlag GmbH
Postfach 1152, D-54315 Pluwig, Germany
Geschäftsführung: Hermann Buch
Abonnementverwaltung/Buchhaltung/Rechnungswesen: Ernst Preißler, Hauptstr. 53, D-69251 Gaiberg,
Tel.: +49-6588-988050; Fax:+49-6588-988051
Schriftleitung: Heid Rühl, Im Rheinfeld 18, D-64521 Groß-Gerau
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugsgebühr pro Ausgabe: DM 5,50, der Preis gilt auch in Österreich; einschl. Porto. Die Preise enthalten 7% Mehrwertsteuer.
Für die Jahrgänge 1976-1996 der Zeitschrift ist ein Inhaltsverzeichnis lieferbar, auch als Diskette, a) alphabetisch geordnet nach Themen, b) alphabetisch geordnet nach Autoren.
Gerichtsstand ist Oldenburg.

waldi44


24.1.04 11:44:31
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Da mir niemand antwortete, suchte ich eben selber und fand dies!
Hier mal vorab etwas "Literatur zur HIAG":
HIAG - Kriegsgräber
Quelle:
http://dip.bundestag.de
Speicherdatum:
26.07.99
Deutscher Bundestag: Drucksache 13/5402 vom 09.08.1996
Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Texte von
Bundestagsdrucksachen kann nicht übernommen werden. Maßgebend ist
die Papierform der Drucksachen. Aus technischen Gründen sind Tabel-
len nicht formatgerecht und Grafiken gar nicht in den Texten enthal-
ten. Teile der Drucksachen (Anlagen), die z. B. im Kopierverfahren
hergestellt wurden, fehlen ebenfalls.

Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke und der Gruppe
der PDS
- Drucksache 13/5342 -
Die Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit ehemaliger Angehöriger
der Waffen-SS (HIAG)
1993 gründete die HIAG die »Kriegsgräberstiftung -- Wenn alle Brüder
schweigen«. Über diese Stiftung schreibt der »blick nach rechts«: »An
der Spitze der Stiftung (Sitz: Stuttgart) stehen der Vorsitzende August
Hoffmann, der stellvertretende Vorsitzende Heinz Berner und der
Schatzmeister Werner Bitzer. Aufsichtsbehörde der Stiftung ist das
Regierungspräsidium Stuttgart. Die Aufgabe der Stiftung sei es in
erster Linie, ,Soldatengräber im In- und Ausland -- besonders unserer
Truppe -- zu suchen, zu sichern und die Grabanlagen dem Volksbund
Deutsche Kriegsgräberfürsorge mitzuteilen'. . . Das Stiftungsvermögen
besteht aus einem Barvermögen in Höhe von 200 000 DM zusätzlich der
seit Gründung eingegangenen Spenden von 124 580 DM, abzüglich der
Ausgaben von 23 827 DM; d. h.: der Vermögensstand beträgt 300 752 DM
(Stand: 1995)« (blick nach rechts, 8/96, S. 16).
Neben dieser Stiftung wird von der HIAG ein »richtungsweisendes Projekt
für ältere Menschen, die sich gegen den heutigen Zeitgeist stellen« in
ihrer Zeitung »Der Freiwillige« angepriesen. So soll nach einem Bericht
der Zeitschrift »blick nach rechts« ein »Aktivseniorenheim Schloß
Unterklingensporn« in der zweiten Jahreshälfte 1997 fertiggestellt
werden. Der »blick nach rechts« zitiert in diesem Zusammenhang HIAG-
Mitglieder mit folgenden Worten: »Wir meinen, daß Sie es verdient
haben, Ihren Lebensabend nicht alleine, sondern (. . .) in einer
,Großfamilie' zu verbringen«, in einem »ausgesuchten Kreis« von
Menschen »mit Gemeinschaftssinn und gemeinsamen Interessen, die auch in
diesem Lebensabschnitt ihrer Auffassung treu bleiben wollen« (blick
nach rechts, 8/96, S. 15).
Die Bundesführung des »Bundesverbandes der Soldaten der ehemaligen
Waffen-SS e. V. (Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit -- HIAG)« war
bis zu seiner Auflösung 1992 »Beobachtungsobjekt« des Bundesamtes für
Verfassungsschutz, d.h., es wurden gezielt Informationen i. S. der §§
3, 4 des Bundesverfassungsschutzgesetzes (BVerfSchG) gesammelt und
ausgewertet.
Unter Beteiligung der HIAG haben vielfältige regionale
»Heldengedenktagsaktivitäten« stattgefunden.
Im übrigen wird ergänzend auf die Beantwortung entsprechender
schriftlicher Fragen durch die Bundesregierung vom 16. Juni 1994
(Drucksache 12/7991) hingewiesen.
1. Welche verfassungsschutzrelevanten Kenntnisse hat die
Bundesregierung über die HIAG?
Der Bundesregierung ist bekannt, daß fortbestehende HIAG-Verbände/-
Teile die im »Munin-Verlag« erscheinende Monatsschrift »Der
Freiwillige« als Sprachrohr benutzen. Weitere tatsächliche
Anhaltspunkte i.S. von § 3 Abs. 1 Nr. 1, § 4 BVerfSchG liegen derzeit
nicht mehr vor.
2. Über wie viele Mitglieder verfügt die HIAG?
3. Welche politischen Schwerpunkte hat die HIAG?
4. Welche politischen Ziele verfolgt die HIAG?
5. Welche Verbindungen hat die HIAG zu rechtsextremen Organisationen,
Parteien, Zeitungen, Verlagen?
6. Welche Verbindungen hat die HIAG zu internationalen rechtsextremen
Organisationen, Parteien, Verlagen, Zeitungen?
Hierzu wird auf die Vorbemerkung und die Antwort zu Frage 1 verwiesen.
7. Wie groß ist die Auflage des »Freiwilligen«?
Die Auflagenhöhe des »Freiwilligen« wird auf mehrere Tausend geschätzt.
8. Unterhält die HIAG Verbindungen
zum Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge,
zu anderen Traditionsvereinen der ehemaligen Wehrmacht bzw.
zu Reservistenverbänden der Bundeswehr oder zu Einheiten der
Bundeswehr, und wenn ja, welche (bitte getrennt nach Verbänden und Art
der Verbindungen aufschlüsseln)?
Nein. Eine Mitgliedschaft im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
besteht bereits seit 1987 nicht mehr.
Der HIAG-Landesverband Saarland ist als einzige HIAG-Organisation
kooperativ angeschlossenes Mitglied des »Verbandes deutscher Soldaten
(VdS) e. V.« Über Verbindungen und Aktivitäten des o. a.
Landesverbandes liegen weder beim VdS noch beim »Ring deutscher
Soldatenverbände e. V.« (RDS) Erkenntnisse vor, da dieser Verband
lediglich mit Informationen versorgt wird und dafür seinen jährlichen
Mitgliedsbeitrag leistet. VdS und RDS sind keine Traditionsverbände der
ehemaligen Wehrmacht.
Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V. unterhält
keine Verbindungen zur HIAG.
Verbindungen der HIAG zu Einheiten der Bundeswehr bestehen nicht.
9. Welche Aktivitäten hat die HIAG in den letzten sechs Jahren in den
osteuropäischen Ländern entwickelt?
Vor ihrer Auflösung hat die HIAG im wesentlichen Vereinstreffen
durchgeführt, oft mit Traditions- und Kameradschaftsverbänden einzelner
europäischer Länder. Andere Aktivitäten sind nicht bekannt.
10. Welche verfassungsschutzrelevanten Kenntnisse hat die
Bundesregierung über die »Kriegsgräberstiftung -- Wenn alle Brüder
schweigen«?
Es sind Anzeigen in der zu Frage 1 genannten Monatsschrift »Der
Freiwillige« bekanntgeworden.
11. Welche Aufgaben und Ziele verfolgt diese Stiftung?
Wesentliche Aufgabe ist die Förderung der Kriegsgräberfürsorge und des
Völkerverständigungsgedankens.
12. Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit dieser Stiftung mit dem
Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge?
Die Stiftung entsendet Beauftragte für den Suchdienst in die Länder
Osteuropas. Diese suchen nach deutschen Soldatengräbern, kartografieren
und fotografieren sie. Die gesammelten Informationen werden dem
Volksbund zur weiteren Auswertung übergeben. Die Stiftung unterstützt
die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge auch durch
Spenden für die Pflege von Kriegsgräbern und Kriegsgräberstätten. Eine
Einflußnahme auf beschlußfassende Gremien des Volksbundes Deutsche
Kriegsgräberfürsorge findet nicht statt.
13. Welche verfassungsschutzrelevanten Erkenntnisse hat die
Bundesregierung über das Projekt »Aktivseniorenheim Schloß
Unterklingensporn«?
Keine.
14. Wieso wird die HIAG nicht im Verfassungsschutzbericht des Bundes
1995 geführt?
Auf die Vorbemerkung, insbesondere den zweiten Absatz der dort
zitierten Antwort der Bundesregierung vom 16. Juni 1994, wird
hingewiesen.

Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des
Bundesministeriums des Innern vom 7. August 1996 übermittelt.
09.08.1996 nnnn

Über die HIAG

Germania


24.1.04 12:38:46
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Gepostet von Tobias
"Der Freiwillige" kommt beim munin-verlag raus. Hier die anschrift:
Herausgeber: Munin Verlag GmbH
Postfach 1152, D-54315 Pluwig, Germany
Geschäftsführung: Hermann Buch
Abonnementverwaltung/Buchhaltung/Rechnungswesen: Ernst Preißler, Hauptstr. 53, D-69251 Gaiberg,
Tel.: +49-6588-988050; Fax:+49-6588-988051
Schriftleitung: Heid Rühl, Im Rheinfeld 18, D-64521 Groß-Gerau
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugsgebühr pro Ausgabe: DM 5,50, der Preis gilt auch in Österreich; einschl. Porto. Die Preise enthalten 7% Mehrwertsteuer.
Für die Jahrgänge 1976-1996 der Zeitschrift ist ein Inhaltsverzeichnis lieferbar, auch als Diskette, a) alphabetisch geordnet nach Themen, b) alphabetisch geordnet nach Autoren.
Gerichtsstand ist Oldenburg.

Also die Adresse stimmt noch, aber die restliche Daten wie Schriftführung, etc. sind nicht mehr aktuell.
Die Vereinspostillen haben also zu wenig Objektivität, das merkwürdige ist aber das immer nur das die aussenstehenden dies nötige Objektivität haben dürfen und alles was von innerhalb kommt subjektiv ist aber wir dürfen gespannt sein.[ Editiert von Germania am: 24.01.2004 12:39 ]

Hoover


24.1.04 13:04:32
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Naja, was auch immer die Ziele oder das verfolgte Gedankengut haben mag, eine Zeitschrift "Wiking-Ruf" oder "Blick nach Rechts" zu nennen ist aber auch nicht sehr schlau. UNd wenn die von Waldi geposteten Bemerkungen richtig sind ("Auffassung treu bleiben" usw), dann ist doch klar, dass solche Vereinigungen immer einen riesigen Angreifpunkt haben. Sehr ungeschickt halt...

Germania


24.1.04 14:20:43
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Ich finde Wiking Ruf wie die Zeitschrift in den Jahren kurz nach dem Krieg hiess nicht schlecht oder problematisch da die Wiking die erste europäische Panzerdivision war, dannach hiess die zeitschrift ja der Freiwillige, das Ziel des Ganzen hiess ja auch nicht Hilfgemeinschaft für die Allgemeinheit sondern Hilfsgemeinschaft auf gegenseitigkeit innerhalb des Kameradenkreises, diese Publikation war somit nicht unbedingt für Aussenstehende bestimmt sondern eine reine Informationsbroschüre.

Hoover


24.1.04 17:52:37
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Du meinst, die Wiking war die erste, aus europäischen Freiwilligen der Waffen SS gebildete Panzerdivison.
Eine europäische Panzerdivison wäre was anderes :D

Germania


24.1.04 18:04:01
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Gut wenn es um Wortklauperei geht gebe ich dir recht

Hoover


24.1.04 21:03:26
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Nee, nur einige "Andersgesinnte" wollen die SS in der letzten Zeit krampfhaft als europäische Militäreinheit "schönreden", was aber ja nicht stimmt.
Und wenn man die Realitäten betrachtet, dann muss man nichts schönreden.

waldi44


24.1.04 22:36:31
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Anmerkung: Ähnliches ist mir auch aufgefallen und zwar in gewissen Formulierungen, die tatsächlich eine "Europäische Kampfallianz" unter deutscher Führung gegen den Bolschewismus herbeireden wollen!
Mit dem Begriff "Europäische Freiwillige" fängt es ja schon an, wenn er auch nicht nicht unbeding falsch ist, so suggeríert er was, das nicht war- wahr, ist!

Germania


25.1.04 08:54:42
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Wenn es ausschliesslich um die Waffen-SS geht warum ist das dann nicht wahr wenn in ihr ca. 50% Freiwillige aus Europa dienten? Die Waffen-SS kann den Anspruch erheben eine europäische Armee gewesen zu sein, mehr als alles was danach oder davor existierte!

waldi44


25.1.04 10:48:40
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Nunja, aber die Internationalen Briganden in Spanien, waren in meinen Augen echte Freiwillige aus aller Welt und insbesondere Europa.
Deren Länder waren nicht durch deutsche Truppen besetzt und sie trieb nicht eventuell drohende materielle Not oder das verlangen nach Karriere unter fremder Herrschaft zu den fremden Fahnen.
Sie kamen freiwillig und folgten nur ihrem Herzen und Gewissen und vielleicht noch einer gewissen Abenteuerlust, aber die kann man den SS Freiwilligen auch nicht ganz absprechen und auch ihnen ging es nach der Niederlage ähnlich dreckig wie den Leuten der Waffen SS!
Ps: Die Sowjetischen Berater bzw Soldaten zählen nicht zu den Interbrigadisten!

Germania


25.1.04 14:19:14
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Von den SS Freiwilligen wurde auch keiner gezwungen und Länder wie England, Spanien, Indien, Schweiz, Schweden waren auch unbesetzt

waldi44


25.1.04 18:30:15
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Stimmt! Wieviel Engländer gab es denn in der SS- ich glaub es waren 12....Smiley mit verdrehten Augen! Schweizer und Schweden wohl auch nicht so sehr viele und dass die Inter zB nicht wegen Germanias grösse kämpften, sondern meinten gegen die Briten für ein freies Indien zu streiten bzw als Kader für eine Indische Armee unter deutscher Führung galten, ist wohl klar und ähnlich verhielt es sich mit vielen der anderen Minieinheiten von Ausländern!
Daraus eine "Europäische Armee" konstruieren zu wollen, nur um der "Waffen SS" eine höhere Weihe zu geben, halte ich für sehr fragwürdig!

Germania


26.1.04 09:09:27
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Aber der internationalen Brigade diesen Status zuerkennen wollen:tzzzz: Was ist mit Spanien? Schweden waren auch nicht direkt wenige, aber gut wer es unbedingt abstreiten will bzw. negieren wird das auch auf Krampf tun Hauptsache die Kommunisten hatten ihre europäische Streitkraft. In ein paar Jahren sind wirdann wahrscheinlich soweit das bezweifelt wird ob überhaupt Freiwillige inder Waffen-SS gedient haben oder ob sie nicht gezwungen worden sind oder nur verkleidete Deutsche mit Akzent waren!Laola-Smileys

waldi44


26.1.04 15:04:07
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Warum so kratzbürstig? Den einen willst Du den Status von internationalen Freiwilligen zugestehen und den anderen nicht?
Die einen sammelten sich unter dem Hakenkreuz, die anderen unter der Fahne des republickanischen Spaniens (nicht unter Hammer und Sichel!).
Misst Du da mit zweierlei Mass?
Ach so, danke noch dafür::tzzzz:! Da plaudert's sich gleich viel netterSmiley mit Hammer auf dem Kopf!

Hoover


26.1.04 15:32:33
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Ich meine, die internationalen Freiwilligen waren Freiwillge der Waffen-SS, und nicht einer europäischen Armee. Warum die Jungs in die SS eingetreten sind, ist doch dabei egal, nur war es eine deutsche Organisation unter dt. Führung die für Deutschland gekämpft hat. UNd da kann mman nicht von einer eurpäischen Armee sprechen.

Ronny22


27.1.04 13:20:40
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Ich denke mal das den meisten Freiwilligen nicht der Drang zum Dienst in der Waffen-SS als Grundlage zur Meldung diente.
Es wurde einfach verfügt Einheiten von der Wehrmacht mit nichtdeutschen Soldaten, in die Waffen-SS zu überführen.
Siehe Legion Volontaire Francais z.B.
Ich würde die Waffen-SS auch nicht als "europäische Armee" ansehen...eher als eine Armee verschiedener Nationen unter deutscher Verwaltung und Kommando.
Die West- und Nordeuropäer waren fest integriert genau wie die baltischen Einheiten. Aber die meisten anderen Einheiten wurden aus Mangel an Soldaten und schlechter Kriegslage aufgestellt. Ihre Bewaffnung war mangelhaft und meistens wurden sie dazu "missbraucht" die Eliteeinheiten freizumachen oder zweitklassige Aufträge wie z.B. den Bandenkampf aufzunehmen.
Trotzdem möchte ich diesen Soldaten nicht die persönliche Taperkeit und Kampfkraft absprechen. Aber wenn Ausrüstung und Logistik nur auf Truppe der 2.Linie ausgelegt ist kann man nicht mehr erwarten.

Germania


27.1.04 13:31:39
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Gepostet von waldi44
Warum so kratzbürstig? Den einen willst Du den Status von internationalen Freiwilligen zugestehen und den anderen nicht?
Die einen sammelten sich unter dem Hakenkreuz, die anderen unter der Fahne des republickanischen Spaniens (nicht unter Hammer und Sichel!).
Misst Du da mit zweierlei Mass?
Ach so, danke noch dafür::tzzzz:! Da plaudert's sich gleich viel netterSmiley mit Hammer auf dem Kopf!

Habe ich in irgendeiner meiner posts gesagt das die Freiwilligen Brigaden in Spanien dies nicht waren? Du hast als einziger hier diesen Status der SS abgesprochen und mit zweierlei Maß gemessen,´man sollte nicht immer gleich andere beschuldigen!Smiley mit Hammer auf dem Kopf Oder siehst du das anders. Ich sehe die Waffen-SS als Ansatz einer europäischen Armee, sie mag nicht 100% dem entsprechen was wir darunter verstehen, da sie unter einer nationalen Flagge kämpften und nicht unter einer europäischen aber man war damals wesentlich näher dran als heute

waldi44


27.1.04 14:38:55
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Im späten Mittelalter bzw. zu Beginn des 16. Jahrhunderts bildeten sich Söldnerheere heraus, deren Mitglieder aus aller Herrenländer stammten. Diese würde ja auch keiner als Europäische Armee bezeichnen, nur weil in ihr Schweizer, Franzosen, Italiener.... dienten!
DIE nannte man Söldner...
Auch die französische Fremdenlegion würde niemand als europäische Armee bezeichnen, obwohl in ihr weiss Gott auch genug Europäer mehr oder weniger freiwillig ihren Dienst taten!
Ich denke fast, da wirkt noch Goebbels Propaganda vom Europäischen Kampf gegen den Bolschewismus bis in unsere Zeit nachSmiley mit verdrehten Augen und/oder ein gewisses Wunschdenken- warum auch immerSmiley mit verdrehten Augen!

Germania


27.1.04 15:00:35
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Ignoranz und Stillschweigen ist auch eine Antwort

waldi44


27.1.04 15:09:36
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Gepostet von Germania
Ignoranz und Stillschweigen ist auch eine Antwort

DAS habe ICH nun nicht verstandenSmiley mit Hammer auf dem Kopf!?
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