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Wiking in Tscherkassy

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AutorBeitrag

Balsi


16.1.05 12:30:09
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Mal ne Frage.. den Rückzug aus dem Kessel sollen 18 Panzer der Wiking gedeckt haben.. gegen 5000.000 russ. Soldaten.. ist da was dran?

Gaius Julius Maximus


16.1.05 13:09:49
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Soweit ich weiß, kommt dass hin. Im Kessel von Tscherkassy waren rund 60.000 Soldaten eingeschlossen, den Kessel bildeten 35 russische Divisionen. Am 16.02.1944 wurde der Ausbruch gestartet. Die Sturmbrigade "Wallonie" bildete die Nachhut, bei den Gefechten hatte sie 70% Verluste. Kurz bevor die eigenen Stellungen erreicht werden konnten, waren die Sowjets bedrohlich nahe herangekommen, woraufhin die restlichen Panzer der "Wiking" umdrehten und den Feind so lange aufhielten, bis die Brigade in Sicherheit war. von den 60.000 Soldaten schafften 32.000 es zu überleben. Ob die Zahl 18 stimmt kann ich noch nicht sagen, muss ich erst nachlesen.

ZensiertWeilZuBloed


16.1.05 13:13:17
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Ich habe von 44 Panzern gelesen! Smiley mit Hammer auf dem Kopf

Auf jeden Fall eine Riesen Schlappe für die Rote Armee!

Westwall


16.1.05 16:25:05
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Eine direkte Zahl der eingesetzten Panzer ist mir jetzt auch nicht bekannt, auf jeden Fall war der Ausbruch aus Tscherkassy trotz hoher Verluste ein Paradebeispiel an Tapferkeitstaten der Waffen-SS im Osten.
Der Ausbruchsversuch drohte in einem sofortigen Fehlschlag zu enden, als russische Panzer in den Bereich zwischen der 57. und 88. Infanteriedivision eindrangen um eine Bresche zu schlagen.
Die wenigen verbliebenen Panzer der Division Wiking warfen sich gegen die russische Übermacht zurück und gewannen so wertvolle Zeit um Tausende deutsche Soldaten die Flucht nach Westen zu ermöglichen.
Großen Anteil hatte die noch halbwegs existierende 8.Kompanie des SS-Panzerregiments 5 „Wiking“ unter ihrem Chef Obersturmführer Nicolussi-Leck der dafür am 09.04.44 mit dem RK ausgezeichnet wurde.
Keiner seiner Panzer überlebte das Treffen, einige der Besatzungen konnten sich mit ihm aber zu Fuß aus dem Schlamassel noch retten.
Wenn man bedenkt das sich an diesem Kampf nur ein Überbleibsel des SS-Panzerregiments und noch Teile der SS-PzJgAbt. 5 beteiligten, dann wird wohl die Zahl tatsächlich irgendwo zwischen 18 und 44 Panzerfahrzeuge liegen.

Manstein


16.1.05 17:51:41
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War Nicolussi-Leck nicht 1945 in Nord Deutschland im Einsatz gegen die Englischen Truppen und hielt sie auf ?!

Bin mir nicht ganz sicher ???

Westwall


16.1.05 18:02:23
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So ist es, der Mann wurde noch von dem Kriegsschauplatz am Plattensee im März 1945 mit seiner Kampfgruppe Hunderte Kilometer nach Norden in Richtung Ruhrkessel verlegt, nahm dort noch an den schweren Kämpfen im Raum Hannover teil und geriet am 22.04.45 bei Braunschweig in amerikanische Gefangenschaft.

Hoover


16.1.05 18:27:07
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Leider falsche Darstellung!

die Wiking stand noch in Ungarn, als der Hauptsturmführer Nicolussi-Leck mit einem Kommando von gesamt 150 Mann nach Paderborn geschickt wurde,um 20 nagelneue Panther und einige Lkw abzuholne. Die Reise ging von Byör min Ungarn bis Gütersloh.Nach Paderborn gab es aber bereits kein Durchkommen mehr. Sie schligen sich bis Lübbecke durch und beschlagnahmten dort drei Holzgas-LKW. Über Minden gelangten sie nach Bückeburg, wo sie in einem Depot 13 SdKfz 251 bekamen. Am 06.04.45 waren sie in Hannover, wo sie bei der Hanomag sieben nagelneue Jagdpanther und einen Bergepanther bekamen. Munition und Sprit bekamen sie aus Celle. Sie kämpften dann nördlich von Hannover gegen die 84. US-ID. Nach dem Verlust von einigen Jagdpanthern und Abschuss von etwa 30 Feindpanzern zogen sie sich gen Osten zurück. den letzten Angriff fuhren sie auf den Divisionsgefechtsstand der 84. US-ID in Hohne. Die letzten beiden Jagdpanther wurden im Hahnenmoor südlich Hohne versenkt.

Übrigens: W. Spielberger, Autor der Panzerbücher, war Fahrer eines der Wiking-Jagdpanther!

Westwall


16.1.05 18:38:41
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Natürlich stand die Wiking in Ungarn, der Plattensee ist doch dort und meine Angaben über den Einsatz der Kampfgruppe sind aus Krätschmers RKT der Waffen-SS.

Hoover


16.1.05 18:42:10
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Krätschmers RKT der Waffen-SS


Alles klar, ist ja auch nur ein kurzer Überblick. Da muss man dann ausführliche Literatur lesen, die die Fälle vertieft.

Westwall


16.1.05 18:49:57
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Logisch, nur gibt es leider zu wenig ausführliche Literatur über Kampfgruppen dieser Art die dazu in ihrem Einsatz noch die Division verlassen mussten und somit kaum in Divisionschroniken erwähnt werden.
Zudem kommt bei Nicolussi-Leck noch erschwerend hinzu dass sich das ganze in der Endphase des Krieges abgespielt hat, da überschlugen sich die Ereignisse derart das es für spätere Recherchen schwer wurde.

Hoover


16.1.05 19:08:00
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Kenn ich. Für meinen Bereich Bremen-Verden-Hamburg gibt es nur wenige gute Literatur.

Martin 222


17.1.05 13:37:47
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Hallo,

..mal wieder Abschlußsenf von mir.
Karl Nicolussi-Leck bekam das RK dafür das er sich mit seinen Panthern in den Kessel von Kowel durchkämpfte,um der Besatzung Verstärkung zu bringen.Unwegsames Gelände forderte Ausfälle,aber die durchgekommenen Panzer stellten eine erhebliche Verstärkung für Gille dar.Also nicht in Tscherkassy
Das andere ist der bekannte Husarenritt durch Hannover,nachzulesen im hervorragendem Buch"Krieg in der Heimat" von Ulrich Saft.Hannover war wohl schon Feindbesetzt als Nicolussi-Leck mit seinen Fahrzeugen durchrauschte.
Und die Abschlußbemerkung,ich halte 18 Panzer für realistisch,da 44 ja wieder fast eine Division darstellen.Und nach den Verlustvollen Kämpfen werden die kaum vorhanden gewesen sein...

Viele Grüße

Westwall


17.1.05 23:39:19
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Au Martin du hast Recht, peinlich, peinlich, wie konnte mir das passieren, ich habe Kowel mit Tscherkassy verwechselt.

Martin 222


19.1.05 07:34:26
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Hallo Westwall,

..ist doch egal,passiert.Dafür ist man ja da*lach*
Ich habe es auch nur so gut im Gedächtnis,weil Karl Nicolussi-Leck mir mal einen Brief geschrieben hat.Er war nach dem Kriege Lehrer und wohnte in Südtirol.War ein feiner Mann.

Viele Grüße

schwarzermai


19.1.05 18:48:57
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Quelle: "Der Kessel von Tscherkassy" von Günther Jahnke (ehem. 01 im Div-Stab der "Wiking")und Bernd Lerch, im Eigenverlag erschienen, Auflage: 500 ...

es waren vorhanden bei Kesselbeginn:
I./Pz-Rgt.5 Wiking: - 18 Panzer IV, 13 Panzer III, 4 Sturmgeschütze
II./Pz-Art-Rgt.5 Wiking: - 10 Wespen und 4 Hummeln
SS-Brigade Wallonie: 10 Sturmgeschütze
Regimentsgruppe der 14.PD: 5 Panzer

am 17.2.44 traten um 2Uhr die Panzer der "Wiking" - 12 Stück - zum Durchbruch an.

Gruss Uwe
("Der Kessel von Tscherkassy" von Jahnke/Lerch ist das BESTE zum Thema Tscherkassy)

Martin 222


20.1.05 01:21:40
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Hallo,

..gute Aussage.Nun haben wir die Zahl.Enorm was diese paar Panzer leisteten.
Günther Jahnke,war der nicht Träger des Deutschen Kreuzes?

Gruß

schwarzermai


20.1.05 09:33:17
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stimmt genau: EK1, Verwundetenabzeichen in schwarz, Deutsches Kreuz in Gold, zuletzt Bataillonskommandeur II./Germania

Dracula


20.1.05 12:22:58
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Hallo Schwarzermai,

Lese gerade in Deinen Beitrag "Germania". Das Buch, aus welchem Du diese Info hast, steht da noch mehr m.B. auf "Germania"?

Habe bereits das Buch von Jean Mabire, ist sehr gut aber allgemein. Bin schon lange auf der Suche nach Divisionschroniken "Wiking", und Info zur Germania. Leider kann ich nicht viel, oder besser gesagt gar nichts finden.

Gruß.

[ Editiert von Dracula am 20.01.05 12:44 ]

schwarzermai


20.1.05 14:37:24
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Hallo, um "Germania" gehts nur als Regiment der Wiking, das Buch geht ja auch hauptsächich um Tscherkassy, und Tscherkassy war ja deutlich mehr als die "Wiking" und/oder die "Wallonie", sollte man ja nicht vergessen.
Tip: Peter Strassner - Europäische Freiwillige/Die 5.SS Panzer-Division "Wiking", erschien im Munin-Verlag in mind. 3 Auflagen, da steht so manches drin, was wichtig ist...
Ok?? Gruss Uwe

Dracula


20.1.05 14:48:43
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Vielen Dank für den Hinweis zum Buch.

Gruß.


P.S. Germania als Regiment der Wiking war klar. Der Name Germania als Division gab es zu dieser Zeit ja nicht mehr.

schwarzermai


21.1.05 07:31:40
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Hallo, über/von "Germania" gibts noch dieses Buch:

Kriegstagebuch: des II.Zuges in der 2/“Germania“ in der SS-VT 9.Mai 1940-12.Juli 1940 und Kriegstagebuch der 1. Gruppe im I.Zug der 2./“Germania“ in der I.D.(mot)„Wiking“ 21.Juli 1942 bis 14.September 1942

Eigenverlag, kleine Auflage, Druck/Kopierqualität ist auch nicht so toll ...

ansonsten gibts noch "III. Batl. SS Germania Bataillonsgeschichte 1935-1939 von Willi Hille"
(habe ich aber noch nicht gesehn)

Grüsse Uwe

Martin 222


22.1.05 08:50:16
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Hallo

..es gibt auch noch einen schönen Bildband über die "Wiking" falls es interessiert.
Ist doch bemerkenswert mit welch geringen Mitteln und welcher Tapferkeit Teile der Waffen SS auch Wehrmachtseinheiten immer wieder aus dem Schlamassel hauten.
Umso interessanter,das nach dem Kriege die Wittwen ehemaliger Waffen SS Soldaten keine Witwenrente bezogen oder Versehrte keinen Anspruch auf Unterstützung hatten.
Der Dank des Vaterlandes ist euch gewiss....

Sturm


22.1.05 13:33:13
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Ja ,der Damk des Vaterland ging auch noch soweit,

daß sie ihre Wohnungen (die verheiratet waren )verlassen

mussten !

Martin 222


22.1.05 14:39:16
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Hallo,

..das weiß ich nicht ob es auch der fall ist,aber meist kam ja bei den Wittwen mit ihren Kindern und bei den Schwerbeschädigten der soziale Abstieg.Meist wurde es damit begründet das die Waffen SS,vorher Verfügungstruppe keinen militärischen Dienst versah...witzig

Sturm


24.1.05 10:27:41
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In der Garnision Unna,seit April 45 von den Ami´s
besetzt,mußten
die Familien ,unter Zurücklassung jeglicher Habe in
kürzester Frist ihre Dienstwohnung räumen!
Seite 263, "wir woll`n unser Wort nicht brechen".
Von Wilhelm Schütter Funker und Nachrichtenmann von 1935-
45 bei der Divison "Das Reich" .ISBN 3-920677-54-4 .

Man stelle sich das vor : Der Mann in Gefangenschaft ,
Gefallen oder vermißt und dann mit den Kindern auf die
Straße gesetzt.Vorher groß gefeiert und dann, auf einmal
als Verbrecher abgestempelt.
Zum Glück musten wir die Zeit nicht erleben.

Martin 222


24.1.05 10:34:09
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Hallo,

...tja,so ist Geschichte.Hätten sie lieber ihre Kameraden verraten,auf das der Russe den Graben aufrollt und alles niedermetzelt,wären quasi zum Russen übergelaufen,so hätte man sie heute gefeiert und sie vielleicht auch einen Obulus bekommen.Hut ab unserem Volke...

Balsi


24.1.05 10:58:43
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@ Sturm.. zu dem von Dir erwähnten huch.. steht darüber etwas über den Nachrichtensturmbann in Berlin-Adlershof drin? Müsste gleich 1935 gewesen sein.. die sind dann glaube ich 1937 nach Unna/Westfalen verlegt worden..

SPAEHTRUPPLER


24.1.05 13:32:03
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Hallo Balsi,Habe das Buch mal rausgesucht.Der Autor Fritz Wilhelm Schütter begann seine militärische Laufbahn bei dem Nachrichtensturmbann in Berlin-Adlershof.Du wirst bestimmt einiges in dem Buch finden,habe mal kurz reingelesen.Hatte noch kein Zeit se ganz zu lesen,beschäftige mich noch nicht so lange mit der Materie.Finde euer Forum gut weil man auch mal andere Gesichtspunkte und Meinungen liest und auch mal Fragen stellen kann ohne als "Rechter Abschaum" dargestellt zu werden.

Balsi


24.1.05 13:43:01
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ohh das ist ja interessant.. hatte in einem "Freiwilligen" von 1976 mal den Aufruf von Herrn Schütter gelesen und ihn dann vor 3 Jahren angeschrieben weil ich seinen Adresse gefunden hatte. Ein halbes Jahr später kam dann ein Brief seiner Witwe.. schade..er hä#tte sicher noch einiges zu berichten gehabt.
Suche ja auch nach Infos zu Adlershof, da mein Grossvater dort war. Aber über seine Teileinheit gibt es so gut wie nichts zu finden. Habe da mittlerweile alle Varianten durch.Man findet zwar immer wieder mal was in die Richtung aber genaueres leider nciht. Habe mittlerweile die Personalunterlagen von Grossvater und seinem damaligen Chef.. aber das ist nciht im geringsten befriedigend.. ein besuch im BA Berlin steht allerdings noch aus, dort werde ich dann entsprechende Mikrofilme einsehen können. Hast eine PersönlicheMitteilungSmiley mit Danke-Schild

SPAEHTRUPPLER


24.1.05 16:16:25
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Hallo Balsi,geht es zufällig um einen Wilhelm Brüning???
In dem Buch steht auch einiges über das Trompeterkorps drin.

Balsi


24.1.05 16:44:21
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oho.. dann muss ich mir das kaufen.. ich kenne nur einen Alfred Brüning der war Trommler des Trompeterkorps.. mein Grossvater hiess Wilhelm... hmm.. gleich mal schauen wo ich das dingens finde..)))

SPAEHTRUPPLER


24.1.05 20:19:10
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logo


25.1.05 09:39:58
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Also bis zur Wende konnte man die Baracken des ehemalg. Narichtensturmbanns noch sehen. Danach wurde das Gelände von der TLG verkauft und die Baracken (teils Stein,teils Holz) abgerissen. Heute stehen dort neue Gebäude auf dem Gelände des WISTA-Adlershof.
logo

Balsi


25.1.05 11:41:37
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nee eben nicht.. der Nachrichtensturmbann liegt/lag nicht auf dem Gelände der Wista.. habe ja bis vor 2 Monaten 2 km entfernt gewohnt.. ich dachte immer der Sturmbann lag auf der Seite des ehemaligen Flugplatzes Johannisthal bzw. auf der anderen Seite der Strasse (Rudower Strasse).. Irrtum.. Das SS-Lager befand sich rechts neben dem roten Backsteinbau (Brennerei) stadtauswärts.. habe ja Fotos davon und "Zeugenaussagen"

Sturm


25.1.05 15:34:39
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Hallo Balsi ,

hier in dem Buch steht was von einem großflächigen Ge-
lände in Adlershof,ehemaliges Gasschutzlager, mit 27
Baracken.Es gab da die Aus-
bildung als Funker und Fernsprecher.Daneben wurden Trom-
peter u.Angehörige der berittenen Züge, im Reiten und
Fahren ausgebildet.Zwei Züge.Anschließend wurde der Autor
zum Pionier-Sturmbnn ,nach Leisnig und 38 ging es nach
Unna.Ist alles sehr Ausführlich beschrieben.Auch über
ein Trompetenkorps berichtet er in dreieinhalb Seiten.
Willi Karow-Leiter ,Karl Maeyer-Korpsführer,Erich Budach-
Futtermeister,Reitlehrer Wilhelm Gattke,Musikzugführer-
willi Karow.Also wie gesagt,wird alles ausführlich
Beschrieben.

schwarzermai


8.2.05 17:14:34
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Buch-Tip:

in Bezug auf "Wiking", "SS-Panzer-Regiment 5 Wiking" und "Tscherkassy":

Oosterling/Fischer/Erlings, SS-Standartenführer Johannes Mühlenkamp und seine Männer, Erpe, Verlag De Krijger, 2004, Pb., 4°, 280 SS., m.Abb

>Euro 60,-
ist Teil 1 von 2(?)

ist in deutsch und lohnt sich.....

https://www.weitze.net/

JanHendrik


7.9.05 09:50:28
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Wieso wurde hier im Bezug auf Dr.Nicolussi-Leck in der Vergangenheitsform gesprochen ? Der Herr lebt DEFINITIV noch !

Zum Kesselausbruch , man sollte auch nicht unerwähnt lassen , das dabei die 1.Panzerdivision und das schwere Panzerregiment Bäke ein großen Anteil hatten . Die kämpften nämlich von Westen her den Weg Lissjanka frei !

Jan-Hendrik

Hauptmann Fuchs


7.9.05 13:36:18
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Zweifelllos und da sind die Wikinger und Wallonen ihren Kameraden heute noch zutiefst dankbar!

Anbei ein paar Fotos von der Reise. Ihr versteht, dass ich bewusst Fotos heraussuche, auf denen wenige Veteranen zu erkennen sind.

Es war schon lustig, die Diskussion mit dem Museumsdirektor zu führen. Konze konzov (letztendlich) sagte er: Jetzt, wo er Überlebende der Deutschen Seite kennen gelernt hat, will er sich für eine Umgestaltung des Museums aussprechen.

In der gegenwärtigen Putinschen Eiszeit glaube ich allerdings nicht daran. Derzeit bemüht sich dieser gerade um eine pseudokommunistische renaissance.

Nach Russischer Variante hat niemand den Kessel überlebt - die SS hat sogar alle Verwundeten erschiessen lassen.

Das Museum steht in Korsun, die deutsche Bezeichnung der Schlacht Tscherkassy ist nicht ganz exakt.

In jedem russischen Dorf steht ein Denkmal "Ruhm und Ehre den gefallenen Helden". Darauf beruht die inoffizielle Staatsreligion. Durch den grossen Stalin und die kommunistische Partei wurde ein Agressor gestoppt und vernichtet. Weil dieser Agressor übermächtig war, erklärt man heute die unendlichen verluste und Strapazen des russischen Volkes und lenkt damit vom Verbrecher Stalin ab.

Der Schlachtverlauf, der mit der restlosen Vernichtung der "Faschisten" abgeschlossen werden konnte.
[URL=http://img389.imageshack.us/my.php?image=korsun18sg.jpg][/URL]
http://ralf3682.fotopic.net/p19879929.html
Propaganda
[URL=http://img268.imageshack.us/my.php?image=korsun20lr.jpg][/URL]
http://ralf3682.fotopic.net/p19879930.html

Waffen des "Sieges"
[URL=http://img268.imageshack.us/my.php?image=korsun36fb.jpg][/URL]
http://ralf3682.fotopic.net/p19879931.html
mehrere Geschütze, zumeist Ratsch-Bum, aber auch T-34, IS-2, SU-76 u.a.
Keine deutschen Waffen zu sehen.

Und was das wirklich lustige ist:
In jedem Museum wird ein Soldat geehrt, der sich vor einen feindlichen Bunker warf, um das MG auszuschalten.
Arme Teufel!

[ Editiert von Hauptmann Fuchs am 07.09.05 13:53 ]

[ Editiert von Administrator Niwre am 07.09.05 14:13 ]

Felix S


7.9.05 14:04:40
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@Hauptmann Fuchs: Dann haben die Veteranen sich wohl köstlich amüsiert, oder?

Habe mir gerade das Bild angeschaut: Der Schlachtverlauf, der mit der restlosen Vernichtung der "Faschisten" abgeschlossen werden konnte.:D

[ Editiert von Felix S am 07.09.05 14:08 ]

Hauptmann Fuchs


7.9.05 14:11:52
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Weisst Du, die ganzen Reisen nach Russland, in die Ukraine, in den Kaukasus waren vollkommen emotional und stimmungsgeladen.
Stell Dir vor, Du kehrtst nach 50 Jahre dorthin zurück, wo Du als junger Mensch warst.
In der Heimat wirst Du verfehmt, wirst angegriffen, verleumdet ... und dort, wo Du diese Verbrechen begangen haben sollst, wirst Du gefeiert!
Im Kaukasus wurde unser Bus gestürmt, der Bürgermeister von Malgobeck eilte herbei, ein Jubel "Nemze!" (Deutsche) "Soldatui!", die Veteranen wurden auf Schultern getragen. Man wollte Hammel schlachten! Leider mussten wir viel zu früh weiter.
Sicher haben die Veteranen ihre Geschichten schon hundertmal erzählt, es ist aber was anderes, wenn sie vor Ort sind! Da wird gesucht, da wird gefunden ...
Da stolperst Du über einen deutschen Benzinkanister im Uferschlamm eines Baches. Eine Holz-Brücke wird als von deutschen Pionieren gebaut erkannt, deutsche Telegrafenmasten(!)...
Längst vergessenes kommt hoch ...
Die Kommentare in den Museen, unter den Bildern und Karten, auf den Ehrenmalen ... - ich habe sie übersetzt - brachten zum Lachen, denn sie waren ja dabei gewesen!
Das Eingeständnis der armen bedauernswerten russischen Veteranen im Altenheim ...
Die Frage: "Kto vuiigral voinu?" (Wer gewann den Krieg?), als die Veteranen in ihren schicken Anzügen ihre Fotos vorzeigten - von ihrem Häuschen, ihren Familien, ihren Autos, Booten ...
Und die Russen haben nichts gegenzusetzen. Ärmer als die Kirchenmäuse! Freuen sich wie die Schneekönige, wenn sie einen 10-er für Medikamnete bekommen ...
Beschämt ziehen sie ihre Ordensschweren Jacken aus, die so schwer bebaumelt sind, dass man(n) kaum aufrecht damit laufen kann.
Medaillen für's Überleben

[ Editiert von Hauptmann Fuchs am 07.09.05 14:19 ]

Hauptmann Fuchs


7.9.05 14:21:46
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@Niwre
Dankeklatschender Smiley

Hauptmann Fuchs


7.9.05 14:31:30
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Ein junger Russe schrieb mir Ende April einen Brief. Er wollte mich einladen, an der Siegesfeier teilzunehmen. Ich antwortete ihm angehängten Brief und er war mir überhaupt nicht böse, zeigte Verständis und sagte nur: Ja, wir sind viele Jahre belogen worden.

Der Brief, den ich schrieb:
Lieber Xxxx. Morgen feiert Ihr einen großen Feiertag. Es wird Salute geben und die Veteranen werden mit ihren billigen Orden betrunken in der Ecke liegen. Sie feiern ihr Klimper-Blech an der Jacke, welches sie dafür bekommen haben, überlebt zu haben. Warum sollte der morgige Tag für mein Land nicht angenehm sein? Weil die UdSSR den Krieg gewonnen hat? Was war das für ein Sieg? Dieser Sieg war nicht ohne ausländische Hilfe möglich. Dieser Sieg hat zwanzigmal mehr tote russische Soldaten gefordert als deutsche Soldaten. Bei ihrem Einmarsch in Deutschland hat sich der russische Soldat als Barbar erwiesen. Historiker halten es heute für erwiesen, dass Deutschland dem geplanten russischen Angriff auf Deutschland nur um zwei Wochen zuvor gekommen ist.
Am 22. Juni 1941 wurden 12 Millionen russische Soldaten mit 20000 Panzern und 10000 Flugzeugen von 2,5 Millionen europäischen Soldaten aus 15 Nationen mit 3000 Panzern und 2000 Flugzeugen angegriffen. Neben Deutschen waren es Freiwillige aus ganz Europa, die sich zum Kampf gegen den Bolschewismus verpflichteten. Ein halbes Jahr später waren 5 Millionen russische Soldaten tot, weitere 5 Millionen waren gefangen. Zehntausende russische Panzer und Flugzeuge waren zerstört.
Aus dem Erlebnisbericht eines SS-Panzergrenadiers von Dezember 1941:
... So standen wir an dem Westufer der Moskwa und hielten unsere eroberten Stellungen in den Dörfern, die noch den einzigen Schutz vor der Kälte, jetzt bereits 40 Grad minus, boten.
Zum Teil hatten wir uns mit russischer Winterbekleidung ausgerüstet, die wir bei den nun eingesetzten sibirischen Truppen erbeuteten. Zu Hunderten lagen die Toten vor unseren Linien.
Diese Truppen hatten keine Kampferfahrung und stürmten einfach zu Massen in den Tod.
Die deutschen wichen nicht vor dem russischen „Heldentum“, sie mussten zurück, weil ihre Munition ausging. Irgendwann kam dann auch mal ein betrunkener Russe durch.
Auch später, ob Stalingrad oder Kursk, wich der Deutsche, weil er gar nicht soviel Russen töten konnte, wie gestürmt kamen.
Heute gehört Deutschland zu den drei führenden Industrienationen der Welt, während Russland auf das Niveau eines Entwicklungslandes abgesunken ist. Die Kommunisten und Jxxxx sollen morgen ruhig ihren Sieg feiern. Der patriotische Deutsche schmunzelt heute darüber.
Genieße die freien Tage und gedenke der Opfer Stalins und seiner mörderischen Generale!
Wir Deutschen haben den Krieg gegen das Wxxxjxxxntum verloren. Diese haben es verstanden, die Welt gegen Deutschland aufzuhetzen und in einen Krieg zu drängen, den Deutschland so nicht gewollt hat.

Parabellum


7.9.05 16:53:13
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Ich finde es immer wieder belustigend wie man trotz unserer aufgeklärten Gesellschaft und wissenschaftlich einwandfreien erwiesenen Fakten immer noch dem Weltjudentum, bzw. den Bolschewiken, die Schuld am Krieg geben kann....am Kopf kratzender Smiley

Niwre


7.9.05 17:01:08
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Ich finde das "Weltjudentum" als zusammenhaengendes, boesartiges Gebilde immer putzig. Alle kannten sich und hatten nur ein Ziel. Propaganda scheint sich lange in den Kopfen zu halten...

Hauptmann Fuchs


7.9.05 19:00:41
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Gepostet von Niwre
Ich finde das "Weltjudentum" als zusammenhaengendes, boesartiges Gebilde immer putzig. Alle kannten sich und hatten nur ein Ziel...

Ich weiß nicht, aber putzig finde ich das nicht.
Zusammenhängend?
Nein, waren sie nie, deshalb brauchten sie ja eine neue Ersatzreligion, eine Motivation im Sinne von:
"Seht her, was uns blüht, wenn wir nicht zusammenhalten!"
Bösartig?
Wie findest Du es, wenn gnadenlos ökonomische Macht missbraucht wird, um Volkswirtschaften zu zerstören?
Welche Funktion haben denn Aktien oder das Gold? Nur die Herrschaft derer zu festigen, die dafür gesorgt haben, dass es fast unentbehrlich geworden ist.
Der Wert einer Unternehmung ist nach mehr als den ausgegebenen Aktien zu bewerten - aber - ein Aktiencrash kann das Unternehmen unverschuldet VERNICHTEN!
Alle kannten sich?
Nein, sie kannten sich nicht, aber sie haben Mittel und Wege gefunden, miteinander zu kommunizieren und werte auszutauschen (Wechsel).
Sie hatten nur ein Ziel?
Nein, hatten sie auch nicht - zumindest bis 1947 als sie endlich ihren eigenen Staat - unter rücksichtsloser Verdrängung historischer Gegebenheiten raubten.
Den möchte ich sehen, der schweigt, wenn Deutsche nach Ostpreußen eindringen würden und rücksichtslos eine Besiedlung unter Terror begehen würden unter Berufung auf "Heiliges Land".
Nun, und zu guter Letzt, jeder hat an Möllemann gesehen, was passiert, wenn man die falschen Leute (kriminelle, die sich mit Drogen und Prostituierten versorgen) kritisiert.
Selbst Stalin musste sterben, nachdem er sich die J... als neue Opfer ausgesucht hatte!

[ Editiert von Hauptmann Fuchs am 07.09.05 19:03 ]

Niwre


7.9.05 19:28:56
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Gepostet von Hauptmann Fuchs
Bösartig?
Wie findest Du es, wenn gnadenlos ökonomische Macht missbraucht wird, um Volkswirtschaften zu zerstören?

Welche denn?

Selbst Stalin musste sterben, nachdem er sich die J... als neue Opfer ausgesucht hatte!

Du brauchst nicht "J..." schreiben. "Juden" - ist ganz einfach. Eigentlich muessen wir alle mal sterben. Haben die Juden den natuerlichen Tod erfunden oder worauf willst Du hinaus?

Hoert sich alles nach Verschwoerungstheorie an. Deine Verschwoerungsjuden kommen nicht zufaellig aus Bielefeld?

Parabellum


7.9.05 19:30:33
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Ich weiß nicht, aber putzig finde ich das nicht.
Zusammenhängend?
Nein, waren sie nie, deshalb brauchten sie ja eine neue Ersatzreligion, eine Motivation im Sinne von:
"Seht her, was uns blüht, wenn wir nicht zusammenhalten!"
Bösartig?
Wie findest Du es, wenn gnadenlos ökonomische Macht missbraucht wird, um Volkswirtschaften zu zerstören?
Welche Funktion haben denn Aktien oder das Gold? Nur die Herrschaft derer zu festigen, die dafür gesorgt haben, dass es fast unentbehrlich geworden ist.
Der Wert einer Unternehmung ist nach mehr als den ausgegebenen Aktien zu bewerten - aber - ein Aktiencrash kann das Unternehmen unverschuldet VERNICHTEN!
Alle kannten sich?
Nein, sie kannten sich nicht, aber sie haben Mittel und Wege gefunden, miteinander zu kommunizieren und werte auszutauschen (Wechsel).


Jeder ist seines Glückes Schmied. Abgesehen davon sind deine Phantasien nicht ernstzunehmen. Erinnert mich immer wieder an die alte Hitler-Laier von der angeblichen Kriegsschuld. Immer sinds die Juden....

Nein, hatten sie auch nicht - zumindest bis 1947 als sie endlich ihren eigenen Staat - unter rücksichtsloser Verdrängung historischer Gegebenheiten raubten.


Ihnen wurde dies von den führenden Industriestaaten gestattet. Man hat Israel ihr Land geschenkt. Geraubt haben sie es nicht.
Die späteren Gebietsgewinne waren Ergebniss der Kriege mit islamischen Staaten. Der Sieger darf sich bedienen.


Selbst Stalin musste sterben, nachdem er sich die J... als neue Opfer ausgesucht hatte!


Er starb eines natürlichen Todes....
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