Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 12.10.2001 bis zum 22.12.2005. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

Jüdische Angehörige in der Waffen-SS?

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AutorBeitrag

frankandfrank1


28.9.05 17:00:41
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In Bryan Mark Rigg Buch über die Jüdischen Soldaten in der Deutschen Wehrmacht sind auch Ritterkreuzträger genannt!
Frage! Gab es auch in der Waffen-SS jüdische Angehörige - wie in den anderen Wehrmachtsteilen - oder ist dies ausgeschlossen.Interessantes Buch!ralf

Hauptmann Fuchs


28.9.05 17:27:26
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Da alle Juden in Deutschland ja bekanntlich (nach höchstrichterlicher Rechtssprechung "offenkundig", widerspruch wird mit bis zu 5 Jahren Gefängnis bestraft)vergast wurden, bis auf die wenigen, die flüchten konnten, handelt es sich hier bestimmt um ein Märchen.

Merlin61


28.9.05 17:43:21
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@frankandfrank1

Schau mal z.B. hier => deutsche Juden (oder jüdische Deutsche ?) im WK I & II

PzPi


3.10.05 22:54:56
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also eine lüge ist das ganz sicher nicht!! es gab sehr wohl juden (nicht nur aus deutschland)gegen kriegsende in der SS uns der wehrmacht. aufgrund der teilweise starken verluste musste die personalstärke ja möglichst beibehalten werden und die "deutschen" landser gingen ja mit der zeit auch "aus": tut mir leid wenn ich mich ungünstig ausgedrückt haben sollte...

Thomas123


4.10.05 18:16:07
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Hallo Leute,

da muss ich an eine Unterhaltung mit meinem Vater denken.
Er erzählte mir, dass er in der amerikanischen Gefangenschaft einen Kameraden kennenlernte, der Jude war. Dieser Kamerad war Freiwilliger in der WH. Vorher war er im KZ. Wie es kam, dass er sich freiwillig melden konnte, weiss ich nicht. Mein Vater konnte es mir auch nicht erklären, denn darüber hat der andere nie gesprochen.

mfg Thomas

Felix S


4.10.05 20:04:13
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Egal ob Kriegsanfang oder Kriegsende, Juden hat es in der Waffen-SS nicht gegeben.

Und in den übrigen Teilen der Wehrmacht waren es auch keine Juden, sondern Halb-, Viertel-, etc.- Juden. Ist schon ein feiner Unterschied.

Denn z.B. Helmut Schmidt (ehem. Bundeskanzler), dessen Großvater Jude war, wird auch zu dieser Kategorie "Hitlers jüdische Soldaten" gerechnet.

Salomon Birntraub-Hirschbraten dagegen hat nie in der Waffen-SS oder Wehrmacht gedient.

Petronelli


5.10.05 08:03:09
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Mal was anderes!
Wenn man bedenkt wie ab 43, nach den hohen Verlusten die Rekrutierung abgelaufen ist, kann doch durchaus auch der eine oder anderen Mann mit teiljüdischer Herkunft dabei gewesen sein!?
Oft wusste die doch das selber nicht genau!
Und hat da wirklich noch einer gefragt?
Klar, das kann jetzt keiner beweisen, aber ist doch durchaus denkbar! Also ein klares Nein sehe ich da nicht.
Gruß
Peter

Hauptmann Fuchs


5.10.05 12:23:59
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Bis Ende des Krieges war es eine Ehre, in der Waffen-SS dienen zu dürfen. Bis kurz vor Ende des Krieges war die Freiwilligkeit gegeben.
Nach der Meldung setzte ein Auswahlverfahren ein, was den Nachweis der Abstammung beinhaltete.
Wenn es nicht jemand absolut darauf hätte ankommen lassen, hätte er es bestimmt nicht ohne Weiteres geschafft, als Jude aufgenommen zu werden.
Da ja ohnehin alle Juden in Lagern oder schon im Gas waren, erübrigt sich doch die Frage ohnehin - oder war die Judenverfolgung doch nicht so, wie man uns naseweis machen will?

Petronelli


5.10.05 13:48:30
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In der Tat gab es noch 44 einige tausend alleine in Berlin!
Denke man hatte es mit den Juden der eroberten Gebiete etwas leichter, um sie unbehelligt abzutransportieren.
Gruß
Peter

Gardes du Corps


5.10.05 15:38:32
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