Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 12.10.2001 bis zum 22.12.2005. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

Die SS- Totenkopfverbände...

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AutorBeitrag

waldi44


18.10.02 13:58:07
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...., nach den Tontenkopfabzeichen auf den Kragenspiegeln be-
nannte SS- Verbände.
Am 29.03.1936 wurden die SS-Wachverbände
verantwortlich für die Bewachung der Konzentrationslager, in SS
- Totenkopfverbände (TV) umbenannt.
Der Dienst in den TV wurde nicht als Wehrdienst im Sinne des Wehgesetzes anerkannt, so dass TV angehörige zum Wehrdienst eingezogen werden konnten.
Zur Stelling der TV hiess es in einer Anordnung Hitlers vom 17.08.1938:"Die SS- Totenkopfverbände sind weder ein Teil der Wehrmacht noch der Polizei. Sie sind eine stehende bewaffnete Truppe der SS zur Lösung von Sonderaufgaben politischer Natur, die zu stellen ich mir von Fall zu Fall vorbehalte."
Am Polenfeldzug nahmen Einheiten der TV im Rahmen von Heeresverbänden teil! Danach wurden aus den Totenkopfstandarten
die Totenkopfdivision aufgestellt.
Zusätzlich wurden neun weitere Standarten gebildet die den Stamm für die spätere Aufstellung von SS Divisionen bildeten.
Die Bewachung der KZ's (KL) übernahmen nichtkriegsdienst-
taugliche Angehörige der allgemeinen SS.
Am 25.02.1941 wurden die Totenkopfstandarten in SS-Standarten
umbenannt, die Bezeichnung "Totenkopf" wurde als Traditionsbezeichnung von der Totenkopfdivision beibehalten.

Germania


4.1.04 12:42:58
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Nicht vergessen die Totenkopf Division war Waffen-SS die Totenkopf Standarten allgemeine SS

Westwall


4.1.04 15:27:09
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Hallo Germania, das ist so nicht ganz korrekt.
In den 30er Jahren gab es neben der Allgemeine-SS, die SS-Verfügungstruppe und die SS-Totenkopfverbände.
Die SS-VT sowie die SS-Totenkopfverbände waren ausschließlich Hauptamtliche SS-Männer die in diesen Einheiten ihre Wehrpflicht ableisten konnten.
In den SS-Junkerschulen wurde für beide SS-Einheiten Offiziere ausgebildet und nicht nur für die SS-VT.
Auch außer der SS-Totenkopfdivision stellten im 2.Weltkriege diese Verbände Soldatenstämme für viele Divisionen bzw. Brigaden der Waffen-SS Personal ab.
Die Bezeichnung Waffen-SS wurde 1940 durch H.Himmler eingeführt und vereinnahmte außer die SS-Polizei-Division ( wurde erst 1942 übernommen ) alle kämpfenden Einheiten der SS.
Auch in späteren Kriegsjahren gab es auch noch zwischen den SS-Totenkopf-Wacheinheiten und der Waffen-SS regen Personalaustausch.
Es gab bis 1944 zum Beispiel das Aufenthaltslager der Waffen-SS Bergen-Belsen, das von der Kommandantur des SS-Totenkopfsturmbanns Bergen-Belsen geführt wurde.
Eine Art Ergänzungsbataillon mit Genesenenkompanien, das Marscheinheiten zu der Fronttruppe der Waffen-SS zusammen stellte.
Genau diese Vermischungen der SS-Einheiten machte eine Trennung der Waffen-SS zur „anderen“ SS nach Kriegsende so schwer.

Germania


4.1.04 18:01:47
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Doch es ist korrekt, die 3.SS-Panzerdivision Totenkopf war Waffen-SS Einheit und die Totenkopfeinheiten der Lager waren Einheiten der allgemeinen SS. Was anderes habe ich ja nicht gesagt, das es eine Personalfluktuation zwischen Waffen-SS und allgemeiner SS gab ist durchaus richtig, aber dennoch gab es eine klare Aufgabentrennung und eine klare Trennung der Unterstellung und der Befehlsgewalt.

waldi44


5.1.04 12:30:00
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Hier ein Zeitdokument von WESTWALL

Germania


5.1.04 14:24:44
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Einfach zu erklären es handelt sich hier um einen SS-Reservisten der seine Wehrübung im Lager Bergen-Belsen ablegt, strukturell zur Waffen-SS gehört aber in einem Lager der Totenkopfstandarten/allgem.SS Dienst tut!

waldi44


5.1.04 14:41:29
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Warum aber steht im "Kopf" - SS Schütze und unten dann "Ich ernenne Sie zum SS Sturmmann d R., wenn es sowieso ein Reservist war, müsste doch auch oben SS Schütze d R. stehen, oder?
Ab wann (Alter) wurde man eigentlich in die Reserve versetzt und wurde man im Nov. 44 überhaupt "in die Reserve" versetzt?
Ich denke aber, Westwall wolle und anhand dieses Dokuments die Verquickung der SS untereinander verdeutlichen, oder?

FritzR


5.1.04 15:00:04
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Vielleicht ein typisches Beispiel? Mein Vater (Nachschubtruppen 10. SS PzDiv) bekam einen Beifahrer (Jan. 45) , der vorher bei den Grenadieren war, verwundet wurde (jetzt nicht mehr vernünfzig laufen konnte)und während seiner "Genesungszeit" zum Wachdienst beim KZ Buchenwald abkommandiert war.
So erfuhr mein Vater übrigens zum ersten Mal, was wirklich in den KZ ablief.
So wie mein Vater erzählte mußte er "nur" außen herum Wache schieben, aber für trotzdem schwer nachzuvollziehen, wo die Grenze zwischen beiden Truppen war.

Germania


5.1.04 15:06:17
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Ja das wollte er bzw. wollte er gern eine Analyse des Dokumentes. Weiterhin kann sein das aktiver Dienst mit einer Wehrübung beendet wird bzw. mit diesem Wachdienst die aktive Zeit beendet wird und er in den Reservestand versetzt wird! Und Waffen-SS Aufenthaltslager ist nicht gleich Konzentrationslager nur weil es zufällig oder absichtlich im selben Ort ist!
Oder das Dokument ist gefälscht? Hat der Besitzer schon einmal eine Schwarzllichttest gemacht?

waldi44


5.1.04 16:12:42
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@FritzR:Eben! DAS ist nämlich der springende Punkt, der von vielen übersehen bzw nicht zur Kenntnis genommen wird, oder eben umbekannt ist!
Übrigens: "...mußte er "nur" außen herum Wache schieben."
Das war normal. In's KZ selbst, also den inneren Berich kam nicht jeder. Also, nicht jeder der ein KZ bewachte, war für die Zustände im innern mitverantwortlich.
Da wurde dann später von den Siegermächten etwas zu sehr verallgemeinert, aber wer will es ihne wirklich verübeln- Du warst nur auf dem Turm- - Du warst am Schreibtisch- du warst bei den Gaskammer!
War der am Zaun so schlimm wie der an der Gaskammer oder war der am Schreibtisch der Täter oder hätte einer ohne den anderen.....
Weiss nicht was "Westwall" hat oder nicht- wird sich wohl noch melden!

Hoover


5.1.04 21:27:36
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Da habe ich mal ne Frage an die SS-Experten:
Ich beschäftige mich hauptsächlich mit den dt. Marineinfanterieeinheiten und Fallschirmpionieren (speziell 2. MarInfDiv und FschPiBtl 5), da kenne ich mich im Bereich der SS nur eher oberflächlich aus.
Also:
Mein Großvater väterlicherseits (mütterlicherseits war VB im ArtRegt 22, 22. LL-InfDiv) war im "Zivilleben" Reichsbahninspektor und Untersturmführer in der Reiter-SS (?). 1942 meldete er sich feiwillig zu Leibstandarte, kam aber zur 3. SS-PD "Totenkopf". Da war er aber nur Oberscharführer in einer Panzergrenadiereinheit. Er wurde zweimal verwundet und erlebte das Kriegsende irgendwo in Österreich, wurde aber wegen einer Verwundung in ein brit. Lazarett (Klagenfurt?) übergeben und nicht an die Russen übergeben (wie viele seiner Kameraden).
Nun meine Frage:
Wa es üblich, in der Allgemeinen SS Offizier zu sein, in der Feldtruppe aber nur Portepee-Unteroffizier? Oder hat er gar was angestellt?
Die Unterlagen sind irgendwo in der Familie abhanden gekommen, weil das Thema totgeschwiegen wird (so ein Scheiß!). Er hatte 13 Kinder (goldene Mutterkreuz musste ja her :D), wobei einige aber auf der Flucht aus Schlesien nicht überlebten. Und jetzt suche ich die Unterlagen...

Westwall


5.1.04 22:51:14
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Erst mal vielen Dank an Waldi für das eingestellte Bild und genau diese Verquickung der SS untereinander wollte ich mit diesem ECHTEN Dokument verdeutlichen.
Gepostet von Germania
Einfach zu erklären es handelt sich hier um einen SS-Reservisten der seine Wehrübung im Lager Bergen-Belsen ablegt, strukturell zur Waffen-SS gehört aber in einem Lager der Totenkopfstandarten/allgem.SS Dienst tut!

Diese Erklärung ist wohl unlogisch!
Wenn ein Angehöriger der Waffen-SS im Lager einer SS-Totenkopfstandarte Dienst tut, wenn auch nur zeitweise dort hin versetzt wurde, würde es wohl kaum einen Dienststempel der SS-Totenkopfverbände mit Stempelkopf Waffen-SS geben.
Wie ich schon sagte, es handelte sich hier um eine Ergänzungseinheit der Waffen-SS die zumindest Wirtschaftlich dem Lager Bergen-Belsen unterstanden hatte.

Germania


6.1.04 15:41:33
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Gepostet von Westwall
Erst mal vielen Dank an Waldi für das eingestellte Bild und genau diese Verquickung der SS untereinander wollte ich mit diesem ECHTEN Dokument verdeutlichen.
Gepostet von Germania
Einfach zu erklären es handelt sich hier um einen SS-Reservisten der seine Wehrübung im Lager Bergen-Belsen ablegt, strukturell zur Waffen-SS gehört aber in einem Lager der Totenkopfstandarten/allgem.SS Dienst tut!

Diese Erklärung ist wohl unlogisch!
Wenn ein Angehöriger der Waffen-SS im Lager einer SS-Totenkopfstandarte Dienst tut, wenn auch nur zeitweise dort hin versetzt wurde, würde es wohl kaum einen Dienststempel der SS-Totenkopfverbände mit Stempelkopf Waffen-SS geben.
Wie ich schon sagte, es handelte sich hier um eine Ergänzungseinheit der Waffen-SS die zumindest Wirtschaftlich dem Lager Bergen-Belsen unterstanden hatte.


Die erklärung ist einleuchtend und eine Verquickung des Lagers KL und des AL der W_SS ist doch aus diesem Dokument nicht ersichtlich.

Germania


6.1.04 15:47:10
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Gepostet von Hoover
Da habe ich mal ne Frage an die SS-Experten:
Ich beschäftige mich hauptsächlich mit den dt. Marineinfanterieeinheiten und Fallschirmpionieren (speziell 2. MarInfDiv und FschPiBtl 5), da kenne ich mich im Bereich der SS nur eher oberflächlich aus.
Also:
Mein Großvater väterlicherseits (mütterlicherseits war VB im ArtRegt 22, 22. LL-InfDiv) war im "Zivilleben" Reichsbahninspektor und Untersturmführer in der Reiter-SS (?). 1942 meldete er sich feiwillig zu Leibstandarte, kam aber zur 3. SS-PD "Totenkopf". Da war er aber nur Oberscharführer in einer Panzergrenadiereinheit. Er wurde zweimal verwundet und erlebte das Kriegsende irgendwo in Österreich, wurde aber wegen einer Verwundung in ein brit. Lazarett (Klagenfurt?) übergeben und nicht an die Russen übergeben (wie viele seiner Kameraden).
Nun meine Frage:
Wa es üblich, in der Allgemeinen SS Offizier zu sein, in der Feldtruppe aber nur Portepee-Unteroffizier? Oder hat er gar was angestellt?
Die Unterlagen sind irgendwo in der Familie abhanden gekommen, weil das Thema totgeschwiegen wird (so ein Scheiß!). Er hatte 13 Kinder (goldene Mutterkreuz musste ja her :D), wobei einige aber auf der Flucht aus Schlesien nicht überlebten. Und jetzt suche ich die Unterlagen...

Dienstgradschwankungen waren üblich, Beispiel jeder Polizist hatte einen Dienstgrad der Polizei und einen der allgemeinen SS. Wenn du mir den Namen und die SS Nummer, eine genaue Einheit oder sonstiges geben kannst kann ich sehen was man erreichen kann, bitte als Privat Mail sowas gehört nicht in die Öffentlichkeit.

Ronny22


7.1.04 01:38:19
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Gepostet von Germania
Die erklärung ist einleuchtend und eine Verquickung des Lagers KL und des AL der W_SS ist doch aus diesem Dokument nicht ersichtlich.

ähmm...ich glaube du willst da etwas sehen was du nicht so richtig wahr haben willst...
Im April 1943 traf ein Kommando von KZ-Häftlingen ein, das die Baulichkeiten in der Südhälfte des Lagers für die Aufnahme von Juden vorbereitete und auch ein Krematorium errichtete. Im Juli 1943 wurden die ersten Transporte aus Polen im neuen "Aufenthaltslager Bergen-Belsen der Waffen-SS" eingeliefert.
In dem 1943 von der SS übernommenen Teilkomplex des Lagers sollten etwa 10.000 europäische Juden inhaftiert werden, um für eventuelle "Austauschzwecke" zur Verfügung zu stehen. Anstelle der ursprünglich vorgesehenen Bezeichnung "Zivilinternierungslager" erhielt das Lager die Bezeichnung "Aufenthaltslager Bergen-Belsen". Damit wurde eine Bestimmung der Genfer Konvention umgangen, wonach Zivilinternierungslager internationalen Kommissionen zur Besichtigung zugänglich sein mussten. Der für das Lager vorgesehene "jüdische Personenkreis" wurde in "Richtlinien" des Reichssicherheitshauptamtes folgendermaßen umrissen...
Somit dürfte klar werden das die Bezeichnung "Aufenthaltslager Bergen-Belsen der Waffen-SS" eine Tarnbezeichnung war bzw. was sich dahinter genau verbarg...
@Germania erst Recherche dann posten... Smiley mit verdrehten Augen
Quelle: Geschichte des KZ Bergen-Belsen[ Editiert von Ronny22 am: 07.01.2004 1:40 ]

Westwall


7.1.04 11:38:57
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Ein anderes Beispiel:
Die Angehörigen des SS-Pz.Gren.Ausb.-u.Ers.Btl.3 sowie der SS-Kav.Ers.Abt. Warschau wurden im April/Mai 1943 auch nicht nach ihrer Zuständigkeit gefragt als sie von dem SS-und Polizeiführer vom Distrikt Warschau, SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei Jürgen Stroop, zur völligen Vernichtung des Warschauer Ghettos herangezogen wurden.
Wenn das auch nicht auf die Masse der Soldaten der Waffen-SS zutrifft, es nun mal die historische Wahrheit das es innerhalb der SS leider sehr viele Verquickungen dieser Art gegeben hat.

Germania


7.1.04 16:04:25
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Gepostet von Ronny22
Gepostet von Germania
Die erklärung ist einleuchtend und eine Verquickung des Lagers KL und des AL der W_SS ist doch aus diesem Dokument nicht ersichtlich.

ähmm...ich glaube du willst da etwas sehen was du nicht so richtig wahr haben willst...
Im April 1943 traf ein Kommando von KZ-Häftlingen ein, das die Baulichkeiten in der Südhälfte des Lagers für die Aufnahme von Juden vorbereitete und auch ein Krematorium errichtete. Im Juli 1943 wurden die ersten Transporte aus Polen im neuen "Aufenthaltslager Bergen-Belsen der Waffen-SS" eingeliefert.
In dem 1943 von der SS übernommenen Teilkomplex des Lagers sollten etwa 10.000 europäische Juden inhaftiert werden, um für eventuelle "Austauschzwecke" zur Verfügung zu stehen. Anstelle der ursprünglich vorgesehenen Bezeichnung "Zivilinternierungslager" erhielt das Lager die Bezeichnung "Aufenthaltslager Bergen-Belsen". Damit wurde eine Bestimmung der Genfer Konvention umgangen, wonach Zivilinternierungslager internationalen Kommissionen zur Besichtigung zugänglich sein mussten. Der für das Lager vorgesehene "jüdische Personenkreis" wurde in "Richtlinien" des Reichssicherheitshauptamtes folgendermaßen umrissen...
Somit dürfte klar werden das die Bezeichnung "Aufenthaltslager Bergen-Belsen der Waffen-SS" eine Tarnbezeichnung war bzw. was sich dahinter genau verbarg...
@Germania erst Recherche dann posten... Smiley mit verdrehten Augen
Quelle: Geschichte des KZ Bergen-Belsen
[ Editiert von Ronny22 am: 07.01.2004 1:40 ]

Also war bergen belsen ein KL der Waffen-SS mit Tarnbezeichnung AL? Rechereche mein Freund ich sage nur König und Thorwald und dann denken wir an das Glashaus und die SteineSmiley mit Danke-Schild

Ronny22


7.1.04 16:55:34
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Gepostet von Germania
Also war bergen belsen ein KL der Waffen-SS mit Tarnbezeichnung AL?


Mit dem lesen und verstehen hast du es nich so, oder???
nochmal ganz langsam lesen...
Anstelle der ursprünglich vorgesehenen Bezeichnung "Zivilinternierungslager" erhielt das Lager die Bezeichnung "Aufenthaltslager Bergen-Belsen". Damit wurde eine Bestimmung der Genfer Konvention umgangen, wonach Zivilinternierungslager internationalen Kommissionen zur Besichtigung zugänglich sein mussten.

Nix KZ der Waffen-SS!!! Die Waffen-SS unterhielt keine KZs aber stellte teilweise Wachmannschaften dafür...
Lesen bildet...
Zum Thema Thorwald und König...ich hab meine Quellen genannt und mein Posting damit zurückgezogen. Du schreist strändig nach Quellen und nennst selbst keine für deine beschönigenden Thesen... :tzzzz:

Germania


7.1.04 17:11:07
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Gepostet von Ronny22
Gepostet von Germania
Die erklärung ist einleuchtend und eine Verquickung des Lagers KL und des AL der W_SS ist doch aus diesem Dokument nicht ersichtlich.

ähmm...ich glaube du willst da etwas sehen was du nicht so richtig wahr haben willst...
Im April 1943 traf ein Kommando von KZ-Häftlingen ein, das die Baulichkeiten in der Südhälfte des Lagers für die Aufnahme von Juden vorbereitete und auch ein Krematorium errichtete. Im Juli 1943 wurden die ersten Transporte aus Polen im neuen "Aufenthaltslager Bergen-Belsen der Waffen-SS" eingeliefert.
In dem 1943 von der SS übernommenen Teilkomplex des Lagers sollten etwa 10.000 europäische Juden inhaftiert werden, um für eventuelle "Austauschzwecke" zur Verfügung zu stehen. Anstelle der ursprünglich vorgesehenen Bezeichnung "Zivilinternierungslager" erhielt das Lager die Bezeichnung "Aufenthaltslager Bergen-Belsen". Damit wurde eine Bestimmung der Genfer Konvention umgangen, wonach Zivilinternierungslager internationalen Kommissionen zur Besichtigung zugänglich sein mussten. Der für das Lager vorgesehene "jüdische Personenkreis" wurde in "Richtlinien" des Reichssicherheitshauptamtes folgendermaßen umrissen...
Somit dürfte klar werden das die Bezeichnung "Aufenthaltslager Bergen-Belsen der Waffen-SS" eine Tarnbezeichnung war bzw. was sich dahinter genau verbarg...
@Germania erst Recherche dann posten... Smiley mit verdrehten Augen
Quelle: Geschichte des KZ Bergen-Belsen
[ Editiert von Ronny22 am: 07.01.2004 1:40 ]

Jetzt liess bitte deine eigene Nachricht und schreibe sie nicht um unter dem Vorwand du würdest nicht verstanden.
Wofür muss ich für eigene Vermutungen Quellen nennen? Quellen kann man nur für gesicherte Erkenntnisse nennen und das Dokument war ja Diskussionspunkt, woraufhin ich meine Vermutungen geäußert habe wie es zusammenhängen kann. Aber du hast ja die universal Lösung für alles ich weiß!klatschender Smiley

waldi44


7.1.04 18:07:24
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Friedlich Männer, friedlichküssende Smileys!!

Hoover


7.1.04 19:22:58
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Wie im Kindergarten!
Argumente, Begründungen, Beweise!!
Alles andere bringt nichts, sieht man ja.

Tobias


15.1.04 16:14:45
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Welche quellen dienen den euch als quellen der recherchen? Dann sollte man vielleicht einmal bedenken daß das kürzel KZ in der deutschen korrespondenz so nicht vorgekommen ist. Wer heute KZ statt KL in seinen recherechen anführt ist in meinen augen wenig glaubwürdig bei anderen daten. Demnach können recheren mit sicherheit nicht aus erster hand stammen. Wenn der großvater vom KZ erzählt, sind die erzählungen mit sicherheit auch von quellen die nach dem 2wk erschienen sind, beiflußt worden sind.
Versteht mich nicht falsch, ich will jetzt nicht über lagerzustände diskutieren (hab auch wenig ahnung davon), nur wenn sogar das grundgerüst falsch zitiert wird, dann muß man alles andere mit vorsicht genießen.
Ich lasse mich aber gerne belehren, daß der allgemeine ausdruck in dokumenten und meldungen im dritten reich für Konzentrationslager KZ und nicht KL war.[ Editiert von Tobias am: 15.01.2004 16:16 ]

Germania


15.1.04 16:48:28
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Sie war KL, KZ ist immer der Nachkriegsbegriff!

Niwre


15.1.04 17:06:05
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Gepostet von Tobias
Welche quellen dienen den euch als quellen der recherchen? Dann sollte man vielleicht einmal bedenken daß das kürzel KZ in der deutschen korrespondenz so nicht vorgekommen ist. Wer heute KZ statt KL in seinen recherechen anführt ist in meinen augen wenig glaubwürdig bei anderen daten.

Gut, Du legst wert auf Primaerquellen. Eine _heutige_ Studie wird aber nicht unglaubwuerdig, weil sie die heutige Sprache verwendet. Ich verwende auch KL, habe aber nichts dagegen, wenn es andere anders machen. KLs sind oftmals ein Thema, dass die breite Masse interessiert und mit "KL" koennen die wenigsten etwas anfangen.

waldi44


15.1.04 17:40:04
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Das mit dem "KL" oder "KZ" ist mit verlaub Unsinn! Schliesslich schreibt man auch wahlweise v.Ch. oder v.u.Z.. Gemeint ist das selbe und wahr ist es auch, egal wie man es schreibt!
Daran sollte man den Wahrheitsgehalt einer Angabe nicht messen!

Tobias


15.1.04 19:54:14
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Gerade der (hobby) historiker geht doch so ins wahrheitsgetreue detail. Wenn ich hier sehe daß diskutiert wird ob jemand beispielsweise SS-FreiwPiBtl 11 oder SS-PiBtl 11 gehört hat, dann ist das von persönlichem interesse. Und wenn man doch, wie jeder hier doch so vorgibt, wahrheitsliebend ist, ist das KZ oder KL doch von bedeutung. Weil dies ist geschichte. Ich wiederhole noch einmal, ich will hier nicht zustände eines lagers angreifen aber: Ich persönliche halte irgendeine quelle nicht für unebdingt wahrheitsgetreu wenn sogar das einfachste, falsch in der geschichte zitiert wird.
Und da ist NICHT egal wie es geschrieben wird. Bei jedem anderen thema ist es doch auch nicht egal.

waldi44


15.1.04 20:35:17
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@Tobias: Man kann aber auch Haarspalterei betreiben:P!
Wenn einer zB. etwas über eine bestimmte Einheit wissen will und schreibt die dann falsch, brauch er sich nicht wundern, wenn er falsche oder keine Auskünfte erhält.
Wenn aber einer zB. "Geheimpolizei" schreibt, statt "Geheime Staatspolizei" oder die "Stasi" statt " Ministerium für Staatssicherheit" oder eben "KZ" statt "KL", weiss jeder was gemeint ist- bei "KL" bin ich mir nicht einmal so sicher!
Anders würde es aussehen, wenn einer von der "Waffen SS" spricht und nur "SS" schreiben würde....
Übrigens bin ICH mir nicht ganz 100%ig sicher, ob es damals nicht doch gelegentlich den Begriff KZ gab:Schulter:?

Taude


15.1.04 21:25:19
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Ich muß da tobias großteils recht geben. Und mir fällt da jetzt wo waldi es sagt noch etwas ein. Viele leute kennen den begriff kz gar nicht und können damit gar nichts anfangen. Das besagt ja wohl eindeutig, dass wir alles vorgekaut bekommen und gar nicht mehr hinterfragen wollen. Haarspalterei hin oder her, gerade das ist doch in so einem forum gerade gefragt. Auch ich sehe themen dieser art kritischer als in der "schulbuchliteratur"!

Germania


16.1.04 13:41:45
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Gepostet von waldi44
@Tobias: Man kann aber auch Haarspalterei betreiben:P!
Wenn einer zB. etwas über eine bestimmte Einheit wissen will und schreibt die dann falsch, brauch er sich nicht wundern, wenn er falsche oder keine Auskünfte erhält.
Wenn aber einer zB. "Geheimpolizei" schreibt, statt "Geheime Staatspolizei" oder die "Stasi" statt " Ministerium für Staatssicherheit" oder eben "KZ" statt "KL", weiss jeder was gemeint ist- bei "KL" bin ich mir nicht einmal so sicher!
Anders würde es aussehen, wenn einer von der "Waffen SS" spricht und nur "SS" schreiben würde....
Übrigens bin ICH mir nicht ganz 100%ig sicher, ob es damals nicht doch gelegentlich den Begriff KZ gab:Schulter:?

Ist bzum Glück keine Haarspalterei oder?klatschender Smiley

waldi44


16.1.04 15:26:45
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In jeder "Suppe" lässt sich ein Haar findenSmiley mit verdrehten Augen!
Übrigens, Taube, st es ein Schreibfehler, dass die meisten Leute den Begriff "KZ" nicht kennen, oder sollte es "KL" heissen.
"KZ" kenn doch jeder- "KL" kaum einer- wie ich schon mal bemerkte!
Schon eine recht haarige Sache mit der Haarspalterei und nur nichts an den Haaren herbei zerrenSmiley mit verdrehten Augen!
Ich denke, dass die meisten Quellen, deren wir uns hier bedienen können, keine oder wenige Originale sind und Germania, Du wirst doch zugeben müssen, dass es zwischen der Allgemeinen SS und der Waffen SS schon einige Unterschiede gab! Das zB würde ich NICHT als Haarspalterei bezeichnen, wenn jemand da auf einen korrekten Umgang mit den Begriffen pocht- das waren nämlich zwei Seiten einer Medallie, während die Begriffe bzw Kürzel "KL" und "KZ" für ein und das selbe stehen, nur zu verschiedenen Zeiten!
Wohin soetwas führen kann, sah man an der alten "Wehrmachtsausstellung"!

Hoover


16.1.04 16:25:42
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Beim Begriff "KZ" oder "KL" ist es schon egal, finde ich, denn jeder hier weiß gemeint ist. Die Mehrzahl der Bevölkerung kennt aber nur "KZ".
Bei anderen Begriffen, die leicht verwechselt werden können ist es aber schon wichtig, auf Feinheiten zu achten um Irrtümer auszuschließen.
Beispiel "Geheimpolizei".
Welche: GeStaPo, Geheime Feldpolizei (GFP) oder was?
Bei "Allgemeinwörtern" egal, bei Speziellem nicht.
Oder?:Schulter:

Germania


16.1.04 17:44:02
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Gepostet von waldi44
In jeder "Suppe" lässt sich ein Haar findenSmiley mit verdrehten Augen!
Übrigens, Taube, st es ein Schreibfehler, dass die meisten Leute den Begriff "KZ" nicht kennen, oder sollte es "KL" heissen.
"KZ" kenn doch jeder- "KL" kaum einer- wie ich schon mal bemerkte!
Schon eine recht haarige Sache mit der Haarspalterei und nur nichts an den Haaren herbei zerrenSmiley mit verdrehten Augen!
Ich denke, dass die meisten Quellen, deren wir uns hier bedienen können, keine oder wenige Originale sind und Germania, Du wirst doch zugeben müssen, dass es zwischen der Allgemeinen SS und der Waffen SS schon einige Unterschiede gab! Das zB würde ich NICHT als Haarspalterei bezeichnen, wenn jemand da auf einen korrekten Umgang mit den Begriffen pocht- das waren nämlich zwei Seiten einer Medallie, während die Begriffe bzw Kürzel "KL" und "KZ" für ein und das selbe stehen, nur zu verschiedenen Zeiten!
Wohin soetwas führen kann, sah man an der alten "Wehrmachtsausstellung"!

Da gebe ich dir recht aber es ist halt trotzdem schwierig bei der Begriffsdefinition egal ob KL, SS, HJ, oder was auch immer! Das sollte damit nur zum Ausdruck gebracht werden!
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