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Unterschied: Waffen-SS - SS

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AutorBeitrag

Gast


6.11.02 21:12:07
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Ich hätte da mal ein paar Fragen zur SS:
Gab es einen Unterschied zwischen der Waffen-SS und der SS?
Oder ist SS nur der geläufigere Ausdruck für SS?
Hatten die SS und die Waffen-SS unterschiedliche Uniformen?
Welche der beiden? "Organisationen" hatte den Totenkopf als Symbol?
Hab nämlich ein altes Foto gefunden, und wüsste nun gerne, was ich davon halten soll!!
Wäre nett, wenn mir jemand die Fragen beantworten könnte!
Gruß R.

panzerjaeger


6.11.02 21:24:49
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Das mit der SS ist nicht so einfach...
1. Gab es denn Totenkopf für die Totenkopfverbände (KZ bewacher)
2. Als Kämpfende Truppe (ssVt,W-SS
3. bei der WH für die Pztruppe
4. bei der 15.kavelerie Regiment (Traditionsabzeichen)
Die SS und die VT hatten unterschiedliche Kragenspiegel...
Sowie die SD und TK verbände....
Am besten du postest das Foto hier und kannst etwas Fragen...Denn die hatten damals viele verschiedene Uniformen...
Allgemeine SS kann mann durch Ihre Buchstaben etc am rechten Kragenspiegel erkennen..
ss-VT,W-SS Hatte die SS Runen oder einem speziellen Abzeichen der jeweiligen Division auf dem Kragenspiegel...
Die SS war, wie am Dienstag ersichtlich ein apparat von polizei etc...

Balsi


6.11.02 22:07:57
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letztlich kann amn doch aber schon sagen, das Waffen-SS und Allgemeine SS zwei paar Schuhe waren (grob gesehen).. die einen kämpften um ihr Leben und das der anderen an der Front und die anderen brachten anderes Leben um, ohne ihrs aufs Spiel zu setzen (bis zum Ende dann). Dietrich hat sich ja selbst von der Allgemeinen SS distandziert indem er deren taten verurteilte, auch sagt man das Himmlers Macht an Dietrichs Kasernentor endete.
Das problem in der heutigen zeit ist, das man diesen unterschied nicht klarmacht... SS = Mörder egal wo er war. Mich persönlich stört diese Pauschalisierung sehr.

Jörg Wurdack


7.11.02 13:58:22
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Ich halte es für ziemlich naiv, sich ausgerechnet auf Dietrich als Zeuge in der Frage der angeblich kaum vorhandenen Verbindung zwischen Allgemeiner SS und Waffen-SS zu berufen. Genausogut könnte man einem Politiker glauben, der behauptet, seine Partei hätte als einzige keine schwarzen Kassen.
Es muß vielleicht wieder einmal darauf hingewiesen werden, daß es bis Kriegsende sehr enge Kontakte zwischen Allgemeiner SS und Waffen-SS, vor allem aber zwischen Waffen-SS und KZ-Bewachungspersonal gab:
1. Auch wenn die Memoiren-/Rechtfertigungsliteratur der Waffen-SS-Generalität (z.B. Meyer, Hausser, Steiner) diese Tatsache gerne vertuscht:
Seit dem 22. April 1941 waren durch Erlaß des RFSS (Himmler), die Wachmannschaften sämtlicher Konzentrationslager (Stäbe und Wachtruppen) ein Teil der Waffen-SS und hatten Soldbücher der Waffen-SS.
(SS-Führungshauptamt, „Zusammensetzung der Waffen-SS“, 22. April 1941, - Geheim -, RFSS/T-175, 104/2626950. Teilabdruck bei Stein, George H. : Geschichte der Waffen-SS, Düsseldorf 1967 S. 99 f.)
2. Während des Krieges fand ein ständiger Personalaustausch zwischen den KZ-Bewachungseinheiten und allen (!) Divisionen der Waffen-SS statt. Vorsichtige Schätzungen aufgrund der noch vorhandenen Personalakten der SS gehen von etwa 10 % des Personals der Felddivisionen aus, die in den KZ Dienst getan hatten.
(Stein, a.a.O. S. 100, 235. ; Kempner, Robert: SS im Kreuzverhör, München 1964, S. 165 ff.)
Aus dem KZ Auschwitz wurden von Mai 1940 bis Dezember 1943 etwa 2500 Angehörige der Wachmannschaft zu Feldeinheiten der Waffen-SS versetzt. (Nürnberger Dokumente D-749-B, NCA, VII, S. 212 f. , veröffentlicht als „Nazi Conspiracy and Aggression“, Washington 1946 ff. und Höß, Rudolf: Kommandant in Auschwitz - Autobiographische Aufzeichnungen . Hrsg. von Martin Broszat (= Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, Bd. 5, Stuttgart 1958, S. 118)
Aus dem kleinen Lager Sachsenhausen waren es zwischen August 1942 und Anfang 1945 etwa 1500 der Wachen, die zur Waffen-SS versetzt wurden (Nürnberger Dokumente D-745-A, NCA, VII, 208 f.)
Bei dieser Serie der "Nürnberger Dokumente" handelt es sich hier nicht etwa um Prozeßprotokolle der Nürnberger Verfahren, sondern um die Veröffentlichung von Orginaldokumenten aus den Akten des Dritten Reiches - von daher haben diese Bände den Rang von Primärquellen.
3. Die Einsatzgruppen bestanden zu einem erheblichen Teil aus Angehörigen der Waffen-SS.
Z.B. waren im Herbst 1941 bei der Einsatzgruppe A, (Nordabschnitt der Ostfront), 340 Angehörige der Waffen SS tätig. Bei einer Gesamtstärke der Einsatzgruppe von 990 Mann, war dies immerhin über ein Drittel.
(Nürnberger Dokumente L-180, NCA, Bd. II, S. 227).
Umfassend ist die Verbindung zwischen Waffen-SS und Einsatzgruppen auch behandelt bei: Krausnick, H. / Wilhelm, H.-H. „Die Truppe des Weltanschauungskrieges. Die Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD 1938-1942“ ( = Quellen u. Darstellungen zur Zeitgeschichte, Band 22), Stuttgart. 1981.
Schon im Urteil des internationalen Militärgerichtshofes Nürnberg wurde deswegen zutreffend festgestellt: „Die Waffen-SS stellte Personal für die Einsatzgruppen und hatte den Befehl über die Wachmannschaften der Konzentrationslager, nachdem die Totenkopf-SS in der Waffen-SS aufgegangen war.“ (Der Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem IMG, Bd. I, S. 479, München 1984 (Nachdruck).
4. Als bekannt voraussetzen kann ich wohl, daß mindestens eine Waffen-SS-Division komplett aus Totenkopfverbänden, mit der Masse sogar aus KZ-Personal aufgestellt wurde, und zwar die „Totenkopf-Division“ (später 3. SS-Panzerdivision „Totenkopf“. Der erste Kommandeur dieser Division, Theodor Eicke, war seit 1934 der Organisator und „Schöpfer“ des deutschen Konzentrationslagersystems.
( Stein, a.a.O., S. XVIII, 30 f.)
Die mangelnden militärischen Führungsfähigkeiten von Eicke (der noch 1933 wegen akuter Paranoia in der Würzburger Nervenklinik saß, teilweise durch Zwangsjacke ruhiggestellt), die zu vermeidbaren Verlusten bei der „Totenkopfdivision“ führten, wären ein weiteres abendfüllendes Thema.
Aus all diesen Fakten ergibt sich für mich, daß Waffen-SS, Allgemeine SS und KZ-Wachpersonal innig miteinander verflochten waren. Allerdings wirkten sich diese Wechselbeziehungen vor allem im Unteroffizier- und Offizierkorps der Waffen-SS aus, bei den einfachen Mannschaften dürfte z.B. der Austausch KZ - Waffen-SS einfach aufgrund der Alterschichtung geringer gewesen sein.

Balsi


7.11.02 14:12:58
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ok stimme ich zu..
aber dennoch pauschalisiert man.. wenn 10% der Waffen-SS-Soldaten irgendwie mal mit KZ´s in berührung gekommen sind.. dann ist die Schussfolgerung auf keinen Fall, das die anderen 90% ebenso Mörder waren.
Dagegen wehr ich mich... geauso wie es eigentlich falsch ist, alle Politiker zu veruteilen nur weil 10 quer schiessen...
Ich finde auch wenn man bereits tot ist hat man kein problem damit wenn man für tot erklärt wird (im bezug auf Waffen-SS) wenn mans ich aber dagegen wehrt und es gibt mit Sicherheit einen grossteil der Waffen-SS Soldaten die aus anderen Gründen zur SS gingen als das Politikum. Wie nennt man diese gruppe dann? Widerständler in der SS oder Abtrünnige? Nein es waren normale Waffen-SS Männer die nciht vorhatten in den krieg zu ziehen um Menschen zu Tausenden zu ermorden.
Zumal wir ja wissen, das nciht alles was auf einem papier steht auch wirkliuch so passierte.. Beispiel DDR, Bund überall. Ich habe hier in berlin zum beispiel einen Bunker gefunden von den die Treuhand sagt er wäre 1990 abgerissen worden.. er steht jedoch noch.
Natürlich gab es in der waffen-SS Verbrecher keine Frage.. aber die waren doch die Minderheit, da bin ich mir sicher. Sich dann dagegen zu wehren, das über mich geurteilt wird (Als Soldat) aufgrund der taten einer Minderheit, halte ich für legitim.

mproper


8.11.02 19:53:33
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da hat balsi schon recht mit der pauschalen verurteillung ,auch was da im zdf momentan läuft ist nicht als 1000% wahr zu nehmen den sie nehmen es mit detail auch nicht so genau ,zb. die ver-handlungen himmlers über die zu entlassenen kz-insassen waren in lübeck mit dem schwedi-schen grafen bernadott über halt nordische insassen die dann auch entlassen wurden und nicht mit einen juden in potsdam ,allein durch solche kleinigkeiten kann man sachen ganz schön an-ders darstellen ,aber es ist schon richtig das aus kz-bewachern die totenkopfdivision gebildet wurde (da fand aber auch noch keine vernichtung statt)und nachher alle jungen jahrgänge auch aus den kz abgezogen wurden und durch ältere jahrgändge zb. des kyffhäuserbundes aber auch der wehrmacht ersetz wurden ,aber es ist falsch wie man stellenweise liest das waffen-ss solda-ten in kz´s speziell ausgebildet wurden für den einsatz an der front zb. 1woche kz eine woche front und zur eigentlichen frage allg.ss und waffen-ss ist sehr wohl ein unterschied zb. liefen reit und sportvereine usw. unter allg.ss was man mit SA oder stahlhelmbund vergleichen kann auch war die allgemeine vom alter her eher ein altherrenverein was man von der waffen-ss nun be-stimmt nicht sagen kann und wie der name schon sagt war die halt ein kämpfender verein ,auch war der anteil freiwilliger die aus der allgemeinen SS zur waffen-ss gingen nicht so hoch wie man annehmen könnte die der anderen wehrmachtsteile war höher und zum schluß war auch mit freiwillig vorbei da hat die waffen-ss auch regulär gemustert (zwangseingezogen) zb. war mein großonkel so ein armer wicht der ganz zum schluß eingezogen wurde und erst als einer der letzten 1956 wiederkam und einmal zu dem punkt 1 den gast–jörg da anführt ,himmler sagte zu seinem leibarzt dr. kersten das die (kz-mannschaften) ja auch irgendwo geführt werden müssen ,punkto unterstellung unter waffen-ss

mproper


8.11.02 20:32:55
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nochmal was dazu ,auch literatur die man zu diesem thema kaufen kann ist sehr unterschiedlcih zu beurteilen ,das hat auch nicht unbedingt mit dem preisen zu tun nicht das man denkt teuere bücher wären da besser ,ich hab zu den thema schon viele bücher gelesen und da wurde zu ein und dieselbe sache teilweise sehr unterschiedlich beurteilt und das ist das problem das viele autoren meinen eine bewertung zu solchen ereignissen mit anzufügen zu müssen ,als beispiele mal zwei preiswerte angeführt ,mit meiner einschätzung der autoren und bücher :
1.heinz höhne
der orden unter dem totenkopf
die geschichte der SS
(meiner meinung eines der besten bücher zu dem thema
ohne großartige kommentare)
2.christopher alisby
die waffen-ss an der ostfront
der rußland-feldzug 1941-1945
(muß immer seinen senf dazugeben und eindeutig
einseitg gegen die SS)
vielleicht kann mir ja einer ein gutes buch zum thema allgemeine-ss empfehlen

panzerjaeger


8.11.02 20:57:16
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Hallo...
Nun wenn man es genau nimmt ist alles mehr oder weniger ineinander verbunden nur der grosse unterschied liegt an der Uniformierung...Es ist wahr das TK verbände eine Division stellten ...Eicke wollte auche eine Soldatentruppe an der Front haben .Aber es ist nicht so leicht ALLE SS leute als Kriegsverbrecher abzustempeln...Ihr wisst doch das die Kriegslage so schlecht war das sie Kinder an die Front schickten und Greise...Gerade diese wurden später zwangseingezogen....
Und die vermischung ist schon richtig wenn man RK Träger sieht die die hohe Auszeichnung im Bandenkampf bekam...(von dem Bach).
Desweiteren entstand die W-SS aus der persönlichen Garde AH und der VT...

Quintus


12.11.02 13:30:54
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Die SS wurde zunächst 1925 von Hitler als Parteipolizei und persönliche Elite-Schutz-Truppe (Vorläufern: "Stoßtrupp Adolf Hitler" und "Stabswache") gegründet, daher der Name: SS = Schutzstaffel. Sie sollte auch ein Gegenpol zur pöbelhaften und randalierenden SA (Sturm Abteilung) darstellen. Die SA (Ordnerdienst der NSDAP, Hitlers Terrortruppe bei politischen Veranstaltungen vor 1933) wurde von Hitler nach der Machtergreifung 1933 eher nicht mehr benötigt, jedenfalls nicht als Kampftruppe oder Bürgerkriegstruppe zu der sich die SA im laufe des Machtkampfes auf deutschen Strassen regelrecht entwickelte (nach 1933 deshalb nur noch Wehrsportaufgaben).
Hitler legte daher auf den Elitestatus der SS großen Wert (rigorose Auslesekriterien: Mindestgröße 1,80m, Ariernachweis bis 1750, blinde Ergebenheit gegenüber Hitler etc.).
Die Waffen SS (1939 entstanden) entstammt den SS-Verfügungstruppen und sollte ebenfalls Elite sein, obwohl während des Krieges ganze Einheiten der Waffen SS aus Ausländern an der Ostfront kämpften.
Aus der SS entstanden 1931 der SD (Sicherheitsdienst), 1933 die Leibstandarte Adolf Hitler und die SS-Totenkopfverbände (für die KZ-Bewachung).
Chef von SS, SD, Waffen SS und Gestapo war Reichsführer Heinrich Himmler.
Das Internationale Militärtribunal in Nürnberg erklärte die Waffen SS zum Bestandteil der SS und damit zur verbrecherischen Vereinigung und Terrororganisation.

Spirit Wake


15.3.03 19:34:28
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Nochmal was zur Ergänzung:
Es wurde von der Führung der SS größter Wert darauf gelegt, daß das hier geschilderte Problem möglichst nicht entstand. Man war ja damals nicht blöd und sah die sich abzeichnenden Schwierigkeiten in aller Klarheit. Es sollte eben nicht so werden, daß auf die KZ-Wächter mit Verachtung geblickt wird und die Leute an der Front sich alleine als Helden fühlen dürfen. Die SS sollte als Gemeinschaft verinnerlicht werden, der Dienst im KZ, beim SD, in den Einsatzgruppen oder an der Front sollte als absolut gleichrangig angesehen werden. Es sollte kein Keil getrieben werden zwischen die Waffen-SS und die Allgemeine SS. Deshalb legte man Wert auf personellen Austausch. Leute, die bislang Bürodienst bei bspw. Gestapo gemacht haben wurden durchaus gerne an die Front geschickt. Und nicht mehr voll fronttaugliche Leute wurden gerne als KZ-Wächter eingesetzt.
Dietrich mag einige seiner Taten bereut haben und sich über manche Befehle, welche der SS übertragen wurden, aufgeregt haben. Damit war er nicht alleine, trotzdem mußten die Befehle ausgeführt werden.
Und noch etwas: Himmler hat in der Endphase des Reiches nicht nur mit Bernadotte verhandelt, sondern auch mit einem Vertreter des jüd.Weltkongress, Dr. Norbert Masur. Es ging um die Freilassung von skandinavischen Juden bzw. um die Versorgung der Häftlinge durch das schwed. rote Kreuz. Dieses Treffen fand soviel ich jetzt in Erinnerung habe am 25.April 1945 auf dem Gut Hartzwalde bei Berlin statt.
Grüße

Gast


29.4.03 00:22:58
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Auch die VT wurden später regulär in Divisionen
eingegliedert und standen der Waffen SS zur Verfügung.
Und zum Thema alte Kinder und Greise,
würde ich diese Thematik nicht immer als so
abnorm und abscheulich abtun ich habe aus vielen
gesprächen mit alten und verwandten gesprochen
und habe Zeitzeugen in der Familie meiner
Freundin, die in Russland waren.
Durch Zarin Katharina nach Rußland geholt um Land zu bewirtschaften, Kolonien gegründet welche
nach der revulotuion unter dem Kommunissmus für
Rußland unter einer Art Zwang arbeiten mußten,
als die Wehrmacht kam wurde diese als Befreier
gefeiert und gegen Kriegsende wußten die Flüchtlinge
was der Russe mit Ihnen machen würde, jetzt heißt
es auf einmal alte und Kinder, was hättet ihr gemacht ???
Ich hätte genauso für meine Heimat gekämpft oder hätten
sie warten sollen bis der Russe sie tötet ?
Es ist anmaßend heute immer zu pallabern, hinterher ist man immer schlauer, die Schuld lag damals wie heute in den
Händen der Staatsoberhäupter und Hitler hat Arbeit und Brot gebracht, so wie der Ami heut Krieg führt wie im Irak für
Land und Industrie.

Unser Kanzler sollt sich mal dieses Sozialkritische
Thema vornehmen anstatt sich über seine Haarfarbe
oder dem Dosenpfand gedanken zu machen.
Denn Anti Soziales verhalten geschürrt durch Massen- Arbeitslosigkeit führt in eine Anti- Demokratische
Stimmung und nicht die 5 kleinen Idioten in Deutschland
die Sieg heil brüllen und ein Hakenkreuz an die Wand schmieren denn das sind assis die selbst im Reich
keine daseins Berechtigung gehabt hätten.
Gruss
Jojo

waldi44


29.4.03 13:16:23
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Unser "Unbekannter Gast" hat zwar so unrecht nichtSmiley mit verdrehten Augen, ist aber stark vom Thema abgekommen ;)!
Im Zusammenhang mit der SS möchte ich das noch einmal hervorheben, was Spirit Wake sagte und was viele nicht wahrhaben wollen- es gab einen Austausch der SS untereinander(wurde hier im Forum schon mehrmals angeschnitten) und somit ist es Blödsinn zu behaupten, die Waffen SS, wären die sauberen SS- Leute und die der Allgemeinen SS, der Totenkopfverbände, die KZ- Wächter, die bösen von denen und ihren Taten, man sich geflissentlich distanziert!

Gast


29.4.03 23:41:36
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Hallo Waldi,
hatte Dir da auch nicht wiedersprochen,
jedoch Krieg ist Krieg und Nationoen unabhängig
welch illegale und nicht legitime Dinge passieren.
Ich denke es ist auch schwer mit zureden und nie selbst im Krieg gewesen zu sein, jeder Soldat muss für sich entscheiden welche taten er begeht.
Ich denke auch Krieg ist halt nicht alltag und schwer
sich an alle regel zu halten, weil sonst wäre es ja nicht Krieg, auch wenn es nun hart klingen mag.
Bestes Beispiel gab es wieder heute, gerade die jenigen
die jammern das ihnen am meisten Leid wiederfahren ist
haben am wenigsten gelernt und gehen mit Waffengewalt und Kriegerich selbst heute an ihrem eigenen Holecaust Gedenktag
gegen Palästinenser vor. ???
Da fehlt mir jegliches Verständniss ich sehe nur
sie haben weniger dazu gelernt als wir Deutschen.
Und ich sehe das als Gesamt Problematik ohne
Schuld zuweisung die von beiden ( israelis wie Palestinänser )gelöst werden muss.
Jedoch Klagen braucht da keiner mehr. :)

Frawit


12.5.03 19:10:06
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Grob gesehen ist es einen einfachen Unterschied zwischen der SS und der Waffen-SS.
Die SS oder Allgemeine SS war eine freiwillige Gemeinschaft aus hohen ehemaligen Militärs, Industriellen und Politikern. Diese wurden in die Allgemeine SS aufgenommen und ihnen wurde ein Dienstgrad verliehen. Sie trugen ausschließlich schwarze Uniformen.
Die Waffen-SS ging (bis 1943 freiwillig, danach Wehrpflicht)eigentlich aus der ehemaligen Standortwache oder Stabswache Berlin (noch andere Bezeichnungen einschließlich SS-VT (Verfügungstruppe))hervor.
Diese waren kämpfende Truppenteile, die im Kriege den Wehrmachtseinheiten unterstellt wurde.
Im Felde trugen sie graue Uniformen, als Gala-Uniform die schwarze Uniform.

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Frawit


12.5.03 19:23:06
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Da hast Du Recht mit der Literatur.
Für mich ist einer der besten Schriftsteller-Rolf Michaelis, der meiner Meinung nach sehr genau recherchiert und dann schreibt "Grenadierdivisionen der Waffen-SS".
Hubert Meyer- Kriegsgeschichte der 12. SS-PD Hitlerjugend, Steiner-Die Armee der Geächteten.
Nur diese Bücher als Beispiel.
Es gibt eindeutige Daten zur Entstehung der SS, Waffen-SS usw. Ebenso zu Uniformen, Dienstgrade, Einheiten und Personen. Ich habe bestimmt zwei Jahre gebraucht um hier so einigermaßen durchzublicken.

Balsi


12.5.03 20:25:44
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Michaelis halte ich nicht unbedingt für einen lesenswerten Autor...Tieke gefällt mir ausgesprochen gut...

waldi44


13.5.03 22:44:43
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@frawit: Also, Deiner Auslegung der Allgemeinen SS kann ich so nicht zustimmen! Du meinst, dass in dieser nur die "Ehren SS- Leute", also die Ernannte waren! Dem war aber nicht so. Solche "Ehrenmitglieder" gab es in jeder Formation des 3.Reiches, aber allgemein war die Allgemeine SS das Judenvernichtugscorps!

Indy


14.5.03 20:08:57
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naja, das passt dann eher zu den Totenkopfverbänden...

Gast


29.6.03 10:50:49
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Was stand bei der Allgemeinen-SS auf dem Ärmelband,
und wie sahen die Schulterklappen bei einem Obersturmbannführer aus?

Sniper 74


2.7.03 18:47:46
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Hi,
ich nu wieder ...
@Quintus ... Kannst Du mir bitte den Begriff "Wehrsportgruppe" erklären? Das sind doch eingentlich die sog. "Nazis und Faschos" von heute, oder?
@Alle ... Macht es so einen Unterschied, WO ein Soldat seinen Dienst getan hat? ICh denke im KZ haben die meisten doch ne ruhige Kugel schieben können und das Thema der Befehlsverweigerung im NS-Regime ist ja schon vor kurzem behandelt worden (obwohl ich persönlich nicht daran glaube, daß die Jungs mit dem MG sagen konnten, daß sie keine Lust hatten ein paar "Undeutsche" zu erschiessen)
Vielleicht sind ja auch so viele Leute zwischen den SS-Arten hin und her gewandert, weil sie bestimmte Aufgaben nicht erfüllen konnten (Gewissen und so). Ich habe mal gelesen, daß die SS als eigenständige Waffengattung gelten sollte, daher wohl auch der Personaltausche INNERHALB das Abteilungen und nicht in der Wehrmacht (Heer).
Bb
Jens

Eicke


8.9.03 19:40:34
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der name ss soll görings verdienst sein.
gegründet von julius schreck.hitlers fahrer.
zuerst 12 mann.
die spätere idee der waffen ss war,wie z.b.
von felix steiner,einen soldaten zu schaffen,hervorgegangen aus dem sturmsoldaten des 1. weltkrieges. athletisch,umsichtig,abgebrüht.elite eben. kein sturer kasernenhofdrill. sport! anfangs hohe einstellungsstatuten.gewisse größe,keine plomben,keine vorstrafen,keine tättowierungen etc. parteimitglied brauchte KEINER sein. der unterschied später zur allgemeinen ss war der,das himmler bereiche einverleibte und die angestellten in die allgemeine ss übernommen wurden. es war auch eine besoldungsfrage. leider bekamen diese leute auch die uniformen der ss. waffen ss männer waren soldaten,wie andere auch. nur eben besser!

Eicke


8.9.03 19:48:53
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ab ca 41 bewachten die kyffhäuser die ´KL.
die übernommenen Totenkopfverbände in die 3.ss
waren prozentual gesehen gering. es waren standarten der KL.
Deswegen,weil Theodor Eicke sie als Inspektor der KL aufgestellt hat. Er kam zu der Ehre,weil er Ernst Röhm und seinen schwulen Macker in den Schädel geschossen hat. Später wünschte er sich das kommando über eine Division.
Das bekam er auch. als stamm nahm er seine trainierten,disziplinierten und den inneren feind gewohnten
standarten. In den KL waren der abschaum,der heute kinder umbringt,omas vögelt,leichen u. Tierficker. Kruppzeug eben.
diese männer waren einiges gewohnt

Gast


29.9.03 14:04:06
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Mittlerweile ist allerdings auch bekannt, das Angehörige von Heer, Luftwaffe und Marine als Wachmannschaften in die KL abkommandiert wurden.
Allerdings hatte die Waffen-SS auch Ausbildungseinrichtungen auf dem Gelände von Konzentrationslagern. Mein Großvater hat z.b. seinen Führerschein in einer Fahrschule des KZ-Buchenwald gemacht.
Zum Thema Theodor Eicke:
Seine militärischen Fähigkeiten sind unbestritten: Er hatte keine. Eicke hat seine Truppen, die immer wieder durch brutale Übergriffe auffiel, immer wieder in Sinnlose Gefechte und Schlachten geschickt und somit für überdurchschnittliche Verluste gesorgt.
mkg
Der Gast

Unbekannt


9.10.03 22:46:57
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Mein Grossvater war zunächst Mitglied der Allgemeinen SS (ab wann er dort eingetreten ist, weiss ich allerdings nicht).
Im Krieg war er bis ca. 1943 bei der Luftwaffe (Flak), d.h. bei einer Wehrmachtseinheit.
Ab 1943 bis er in Rumänien 1944 vermisst wurde war er dann bei einer Einheit der Waffen-SS.
Welchen Dienstgrad er hatte ist mir nicht bekannt, auch nicht, welches Regiment das nun war.
Gruss D.

Florian


27.10.03 19:03:13
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Hier mal zwei gute Bücher zur Allgemeinen-SS. Leider kenne ich keine deutschen Bücher, die sich eingehend mit der Thematik befassen.
Robin Lumsden & Paul Hannon
Men-At-Arms Series No. 266
The Allgemeine-SS
Osprey Military
ISBN 1855323583
Mark C. Yerger
Allgemeine-SS
The Commands, Units and Leaders of the General SS
Schiffer Military History
ISBN 0764301454
Beste Grüße
Florian

Germania


4.1.04 15:09:33
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Gepostet von Gast
Mittlerweile ist allerdings auch bekannt, das Angehörige von Heer, Luftwaffe und Marine als Wachmannschaften in die KL abkommandiert wurden.
Allerdings hatte die Waffen-SS auch Ausbildungseinrichtungen auf dem Gelände von Konzentrationslagern. Mein Großvater hat z.b. seinen Führerschein in einer Fahrschule des KZ-Buchenwald gemacht.
Zum Thema Theodor Eicke:
Seine militärischen Fähigkeiten sind unbestritten: Er hatte keine. Eicke hat seine Truppen, die immer wieder durch brutale Übergriffe auffiel, immer wieder in Sinnlose Gefechte und Schlachten geschickt und somit für überdurchschnittliche Verluste gesorgt.
mkg
Der Gast


Sehr qualifiziertes Argument über Theodor Eicke, fachlich inkompetent und so nicht haltbar, aber du wirst uns sicher deine Quellen nennen, die dich zu dieser Aussage bewogen haben.

Germania


4.1.04 15:11:15
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Gepostet von panzerjaeger
Das mit der SS ist nicht so einfach...
1. Gab es denn Totenkopf für die Totenkopfverbände (KZ bewacher)
2. Als Kämpfende Truppe (ssVt,W-SS
3. bei der WH für die Pztruppe
4. bei der 15.kavelerie Regiment (Traditionsabzeichen)
Die SS und die VT hatten unterschiedliche Kragenspiegel...
Sowie die SD und TK verbände....
Am besten du postest das Foto hier und kannst etwas Fragen...Denn die hatten damals viele verschiedene Uniformen...
Allgemeine SS kann mann durch Ihre Buchstaben etc am rechten Kragenspiegel erkennen..
ss-VT,W-SS Hatte die SS Runen oder einem speziellen Abzeichen der jeweiligen Division auf dem Kragenspiegel...
Die SS war, wie am Dienstag ersichtlich ein apparat von polizei etc...

Erkläre bitte den Unterschied zwischen SS VT und Waffen-SS!

Ronny22


7.1.04 02:13:20
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Gepostet von Germania
Gepostet von Gast
Zum Thema Theodor Eicke:
Seine militärischen Fähigkeiten sind unbestritten: Er hatte keine. Eicke hat seine Truppen, die immer wieder durch brutale Übergriffe auffiel, immer wieder in Sinnlose Gefechte und Schlachten geschickt und somit für überdurchschnittliche Verluste gesorgt.
mkg
Der Gast

Sehr qualifiziertes Argument über Theodor Eicke, fachlich inkompetent und so nicht haltbar, aber du wirst uns sicher deine Quellen nennen, die dich zu dieser Aussage bewogen haben.

Sehr qualifiziertes Argument...
Welches stimmt...
Während des Frankreichfeldzuges führte Eicke die Division nach seinen Vorstellungen: Der Feind muß mit allen verfügbaren Mitteln angegriffen werden, bis er vernichtet ist. Dieser Angriffsstil brachte der Division teilweise schwere Verluste ein.
Quelle: www.lexikon-der-wehrmacht.de
Die "Totenkopfdivision" machte unter Eickes Befehl wie auch unter seinen Nachfolgern ihrem Namen alle Ehre, wobei auch eigene hohe Verluste angesichts von Eickes fehlender militärischer Ausbildung und seines unbedingten Offensivdranges in Kauf genommen wurden.
Quelle: www.shoa.de
@Germania
Überzeug uns davon dass das alles Unwahrheiten über Eicke sind...nenn uns deine Quellen...[ Editiert von Ronny22 am: 07.01.2004 2:15 ]

Ronny22


7.1.04 02:17:08
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Gepostet von GermaniaErkläre bitte den Unterschied zwischen SS VT und Waffen-SS!


Die VT war der Vorläufer der Waffen-SS...
d.h. die VT hiess ab 1940 Waffen-SS...
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