Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 24.10.2005 bis zum 19.04.2010. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

Wiedermal ein "großartiger" Sieg für die USA - aber alles nur erfunden...

zurück zur Forenübersicht
AutorBeitrag

Ronny22


7.2.2007 10:13:34
Direktverweis

Vor einigen Tagen, am 28.01.2007 fand die sogenannte "Schlacht von Nadschaf" statt, bei der irakische und amerikanische Einheiten 263 "Rebellen" getöten haben wollen.

Nun tauchen andere Berichte auf das es sich bei den Getöteten keinesfalls um schiitische Rebellen gehandelt habe, sondern um einen pilgernden Stamm.

Der Stamm war auf einer Pilgerreise nach Nadschaf, zu den Heiligtümern der Schiiten.

Als der Stamm dann einen irakischen Checkpoint erreichte, eröffneten die irakischen Soldaten total grundlos das Feuer und töteten dabei den Scheich, seine Frau und seinen Fahrer.
Nur hatten sie damit einen schlafenden Riesen geweckt, denn der Stamm vollzog schwer bewaffnet seine Pilgerreise da sie auch über die Nacht hinweg unterwegs waren bzw. nachts campieren mussten. 

Nun eröffnete verständlicher Weise der Stamm das Feuer, nachdem die irakischen Soldaten ihren Stammesführer grundlos getötet hatten.
Die irakischen Soldaten waren total überrascht und der Feuerkraft nicht gewachsen und riefen die Amerikaner um Hilfe mit der "kleinen Veränderung" es handle sich um El-Kaida-Kämpfer....

Die Hilfe der Amerikaner war von durchschlagender Härte.....und kam unter anderem aus der Luft.

Da im Laufe der Kampfhandlungen eine in der Nähe campierende wirkliche Rebellengruppe in die Kämpfe verwickelt wurde, las man danach in Pressemitteilungen nur das es sich um ein Gefecht mit dieser gehandelt habe. Anderslautende Berichte verschwanden schnell von der Bildfläche....

So wurde daraus ein Gefecht gegen eine Rebellengruppe mit 263 gefallenen Rebellen........ 


Wo sich zu fragen bleibt, wieviele Frauen und Kinder unter den 263 Opfern waren, da der Stamm sicher nicht nur aus jungen Männern bestand.......was bei einer Rebellengruppe dann doch eher der Fall gewesen wäre. 




Quelle: Gmx.de

Mario


8.2.2007 16:37:10
Direktverweis
Da in der offiziellen Meldung die Rede von 263 getöteten "Rebellen" war, können, laut amerikanischer Zählweise, nur schwerbewaffnete Frauen und Kinder mitgekämpft haben, also "Rebellen" , My Lai läßt grüßen

In diesem Sinne
Tschaudi

Ronny22


1.3.2007 08:21:17
Direktverweis
Eine interessante Statistik zu den amerikanischen Verlusten im Irak:

http://portal.gmx.net/dereferer.do?link=3452474


(Bitte nicht ins Linkboard verschieben, wird sonst aus dem Zusammenhange gerissen.) 

SIEGMAR


16.3.2007 14:55:48
Direktverweis
 


Mich würden mal die 20% sonstiges interessieren.

Und anscheinend geht es den us-amis wirklich schlecht, wenn  sie einen so hohen Prozentsatz Weißer in den Irak schicken...

Ronny22


16.3.2007 22:38:03
Direktverweis
SIEGMAR schrieb:
Mich würden mal die 20% sonstiges interessieren.

Und anscheinend geht es den us-amis wirklich schlecht, wenn  sie einen so hohen Prozentsatz Weißer in den Irak schicken...


Unter Sonstiges werden Unfälle, Selbstmorde etc. gelten.

Grad die aufgerüsteten Humvees sollen durch einen veränderten Schwerpunkt sehr dazu neigen sich bei Unfällen zu überschlagen....dadurch wurde einige G.I.s getötet.

SIEGMAR


17.3.2007 11:41:11
Direktverweis
 

Ich vermutete da eher einen gewissen Anteil von "Friendly Fire".

War aber nur eine Vermutung und ich übernehme mal Deine Ausführungen.

Ronny22


17.3.2007 13:33:52
Direktverweis
SIEGMAR schrieb:
 

Ich vermutete da eher einen gewissen Anteil von "Friendly Fire".

War aber nur eine Vermutung und ich übernehme mal Deine Ausführungen.

Schon richtig, ich denke auch "friendly Fire" wird ne hohe Opferzahl gekostet haben, dürfte dann aber eher anfangs der Kampagne gewesen sein.
zurück zur Forenübersicht