Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 24.10.2005 bis zum 19.04.2010. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

11. September 2001

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AutorBeitrag

waldi44


12.9.2008 09:21:43
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Anlässlich des 7. Jahrestages kamen wieder ettliche Berichte im Fernsehen. Im Grunde steht man vor der Fülle von Informationen und Meinungen zu diesem Thema genau so unschlüssig wie vor der Beurteilung der Ereignisse von Rosswell und der Mondlandung. Ist der 11. September eine Glaubensfrage?

Richtschuetze


12.9.2008 09:35:04
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Der 11.September ist in meinen Augen einfach nur ein Tag wie jeder andere auch, aber sobald man an die Ereignisse in der Geschichte erinnert wird und da ist wohl nur eben dieses Furchtbare "Eine" in Verbindung zum Datum 7.9 , kommt einem dieser Tag in Erinnerung und jeder weiss auf einmal was er genau an dem Tag getan hat und wie Er von dieser Katastrophe Erfahren hat!

Gruss


waldi44


12.9.2008 11:26:07
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Ich weiss noch gaaaaaanz genau, wann ich die Nachricht bekam und was in mir vorging. Heute aber komme ich mitunter doch in's Grübeln. Nicht wegen der obskuren Deutungen aus Auslegungen bis hin, man  habe in den Rauchwolken Satan erkannt. Nein, sondern wegen dem US Präsidenten. Damals war Bush noch nicht lange im Amt und man kannte ihn nicht. Heute hingegen traue ich dem ersten der "Grössten Demokratie der Erde" jedes nur erdenkliche Verbrechen zu. Im Umgang mit dem Irak hat er bewiesen, wozu er fähig war/ist und die Welt hat erstaunlicherweise geschwiegen.
Wozu Geheimdienste fähig sind, weiss man spätstens seit James Bond .....
Ich meine, ein paar tausend tote Menschen spielen weder bei Bush, noch bei diversen Geheimdiensten eine Rolle. Der Zweck heiligt die Mittel und wenn der Zweck Öl oder gar Weltherrschaft heisst, gibt es keine Skrupel mehr. Ich bin zwar ein erklärter Gegner jeder Verschwörungstheorie, aber mitunter kommen einem doch die einen oder anderen Zweifel, vor allem wenn sich glaubwürdige Experten beider Seiten widersprechen. Wenn Ereignisse oder Vorgänge mindestens zwei Deutungen zulassen usw.....
Wenn zB. Umweltschützer und Städteplaner auftauchen und erklären, die Türme hätten sowieso weg gemusst und das unter milliardenschweren Kosten und Folgekosten. Wenn das WTC kurz vorher den Besitzer wechselt und der sie gegen Terroranschläge versichern lässt (was zu der Zeit durchaus noch unüblich war)und anschliessend die doppelte Versicherungssumme einklagt, da es sich ja um zwei Türme handelte, wundert man sich als Laie doch schon etwas.

Ronny22


12.9.2008 23:39:56
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Naja das die Amerikaner diese Angriffe selbstgemacht haben glaube ich eher weniger.

Denkbarer wäre ein Stillhalten, einfach den Angriff zulassen....ähnlich wie bei Pearl Harbor....untätig bleiben um die
Situation zu bekommen die man haben wollte.

Was mich technisch an den Umständen des 11.Septembers stört sind die Bilder die davon herausgeben wurden.
Die relativ minimalen Schäden am Pentagon z.B., kaum sichtbare Trümmer und das andere Fotos die die Trümmer zeigen sollen
nicht veröffentlicht werden.

Und auch das diese Maschine nur wenige Meter über dem Boden heranflog, für einen "Laien-Piloten" eine Meisterleistung.....

Die relativ wenigen Trümmer wären für mich nur erklärbar aufgrund der hohen Geschwindigkeit mit der die Flugzeuge jeweils
einschlugen, normal kennt man nur Abstürze VOR oder unmittelbar NACH der Landung, also mit gedrosselter Geschwindigkeit.

Die These von Marschflugkörpern halte ich für sehr weit hergeholt.......

Allen Verschwörungen zum Trotz kann ich mir schwer vorstellen das es irgendein US-Militär gibt der den Befehl gibt Marschflugkörper
auf das eigene Land und Volk abzufeuern.

Bei anderen Ländern hat man da kaum Skrupel, aber aufs Heimatland??? 

waldi44


13.9.2008 09:51:26
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Vorweg: Vorstellbar ist alles! Nehmen wir mal ein altbekanntes Beispiel, der Überfall auf den Sender Gleiwitz. Wäre er nichts so abgelaufen, wie er abgelaufen ist und ein findiger Auror hätte ihn genau so konstruiert, der Mann wäre als völlig Unglaubwürdig verlacht worden. Das Stück wäre als "Räuberpistole" abgetan worden.
Auch die Gerüchte um Pearl Harbor, wie du richtig erwähnst, verstummen ja bis heute nicht und lassen sich teilweise sehr logisch nachvollziehen. Pech, Unfähigkeit, der Umstand dass Sonntag war oder Absicht, kaltes Kalkül - sucht es euch aus. Experten für und gegen jede dieser These lassen sich immer finden.
Und von wegen nicht gegen die eigenen Leute! Denken wir an die Atomwaffenversuche. Dort hatten Militärs und Wissenschaftler auch keine Skrupel eigene Soldaten fast ungeschütz, einer zumindest gesundheitsgefährdenden Strahlendosis auzusetzen, an der die meisten heute schon verstorben sind und andere um Entschädigung kämpfen müssen und auch beim Einsturz des WTC war das Leben und die Gesundheit der eigenen Bürger Nebensache. Hauptsache das Image wurde gewahrt, als man schon drei Tage später die Luft in New York für giftfrei und unbedenklich erklärte, obwohl noch massenhaft asbestverseuchter Schutt rumlag und immer wieder aufgewirbelt wurde (nicht nur Asbest, sondern noch zig andere Giftstoffe).
Wissentlich geduldet kommt da schon eher hin. Das würde auch bestimmte Aktionen unmittelbar vor dem Einschlag erklären. Vor allem dubiose Finanzaktionen, bei denen es um Milliarden gegangen sein soll.
Selbst herbeigeführt oder nachgeholfen kann ich so recht aber auch nicht glauben. Geduldet weil innen- wie aussenpolitisch für Bush nützlich, kann ich mir schon vorstellen.

Felix S.


13.9.2008 10:53:12
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Vor ein paar Tagen habe ich den Film "Fahrenheit 9/11" von Michael Moore zum zweiten Mal gesehen, und muß gestehen daß alles was er da bringt Anno heute immer noch sehr plausibel klingt.
Weltpolizist und "Friedensengel" USA und Ölinteressen.

IM


13.9.2008 12:51:29
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Ich habe mir den Film auch angesehen und muß sagen, es war schade um die Zeit. Nach der ersten halben Stunde habe ich zumindest keinerlei Konzept mehr gesehen und fand die Aneinanderreihung der einzelnen Szenen irgendwie konfus und zusammenhanglos.

waldi44


16.9.2008 11:16:26
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Ich finde, dass, falls die Amis selbst da die Finger mit im Spiel hatten, der Zeitpunkt sehr gut gewählt war oder eben zufällig gut lag. Nämlich zu Amtsbeginn von Bush. Da kannten ihn die meisten in der Welt nicht. Ein paar Jahre später, wäre der Verdacht wohl sofort auf ihn gefallen! Andererseits war ja der Anschlag der erhoffte Paukenschlag für seine aggressive Weltmachtpolitik, der jedes nur erdenkliche Mittel rechtfertigte und so sahen es auch viele Amerikaner- zumindest in den ersten ein zwei Jahren...

IM


16.9.2008 13:54:04
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Die US-Politik allein auf den Präsidenten zu beschränken, ist wohl ein bißchen zu viel vom guten Mr. Bush verlangt, ... Auch mit einem neuen Mann im Weißen Haus, egal wie der heißen wird, wird sich nichts ändern.

waldi44


16.9.2008 14:09:48
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Mag sein, aber in den USA spielt der Präsident eine wesentlich wichtigere Rolle als anderswo, Frankreich und diverse Diktaturen mal ausgenommen. Natürlich ist er auch nur eine Gallionsfigur vor einer politischen Strömung, aber man spricht, so meine ich, nicht umsonst vom "mächtigsten Mann" der Welt, egal wie man zu dieser Selbstbeweihräucherung stehen mag.
Nicht umsonst meine ich, wurden ettliche von ihnen ermordet: Lincoln, Garfield, McKinley und Kennedy.

IM


16.9.2008 14:21:01
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Naja, als einzigstes Beispiek könnte man da wohl Kennedy anführen

Garfield wurde vom einem Alleingänger aus persönlichen Motiven erschossen. Lincoln kann man da sicher auch nicht als Beispiel aufführen.
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