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Besetzung der USA ???

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AutorBeitrag

unknown


8.2.04 20:03:14
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Hallo
Im deutsche Generalstab soll es Pläne gegeben haben die USA zu besetzen indem man zuerst süd und mittel amerika unter ihre Kontrolle zu bringen und anschließend durch Mexiko nach Norden in die usa vorzustoßen!
Kann mir jemand was näheres dazu sagen oder hat jemand vieleicht einen Link? Bin für jede Info dankbar.
Gruss

Ronny22


9.2.04 12:43:12
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:tzzzz: :O :totlach:
Solche Pläne hat es mit Sicherheit nicht gegeben...die Invasion Englands fand nie statt...wie sollte das bei den USA werden!?

waldi44


9.2.04 12:55:32
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Pläne beruhen nicht immer auf der Realität und den Planern im 3. Reiches traue ich, bis zum Beweis des Gewgenteils, ALLES zu:D!
Aber nehmen wir mal an, Japan hätte Asien fest im Griff und Deutschland Europa- wie hätten sich die USA da wohl verhaltenSmiley mit Hammer auf dem Kopf??

unknown


9.2.04 13:52:05
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@ Ronny
http://www.einsamer-schuetze.com/ufo/weapons/antarktika/submarines.html
Da steht etwas von, und warum sollte es solche Pläne nicht gegeben haben? hat halt nur nicht alles so geklapt wie die es sich vorgestellt haben.

waldi44


9.2.04 14:14:24
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Naja.....
Ich frage mich immer wieder, warum denn doch die meisten Grössen des 3. Reiches, incl. ihres Führers umgekommen sind, wenn es doch diese geheimen Basen gab.
Warum sind sie nicht einfach verschwunden? DAS wäre was gewesen, aber doch nicht diese jämmerlichen Selbstmorde eines Hitlers, Goebbels oder Göring.
Ach ja, ich vergass: Elvis lebt ja auch noch:D!
Elvis in Neuschwabenland spielt dem Führer "Love Me Tender":totlach::totlach::totlach:- mit teutschem Tatsch naturlement:tzzzz:!

unknown


9.2.04 15:50:23
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Waldi, ich sage ja nicht das es irgendwo in der welt nazi basen gibt ich will nur bisschen mehr über diese pläne erfahren... Mit irgendwelchen Zufluchtsorten für Goebbels & Co hat das nichts zu tun.

The Real Blaze


9.2.04 17:16:00
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Ich hab noch jene Karte im Kopf,wo die Expansionsrichtungen Deutschlands aufgezeichnet waren.Der Amerikapfeil(ohne irgendwelche Zeitangaben)war zuerst auf das nördliche Südamerika gerichtet und gabelte sich dann in einen Stoß über Mexiko Richtung USA und einen Richtung Argentinien/Chile auf.
Direkte Invasionspläne sind mir nicht bekannt.Die Politik Hitlers war eben immer darauf ausgerichtet,ein Hineinziehen der USA in den europäischen Krieg zu vermeiden.Auch wenn die USA alles dafür tat selbst zu provozieren.Aufgrund dieser Politik hat das OKW wohl niemals konkrete Invasionspläne ausgearbeitet.Als dann Hitlers Kriegserklärung an die USA erfolgte,war bereits der Krieg für ihn vor Moskau verloren.Auch zu diesem Zeitpunkt gab es keinen logischen Grund Invasionspläne zu erarbeiten.Ausser U-Boot Operationen und Pläne für projektierte Amerikabomber/Raketen gab es deshalb nichts davon.
Um auf Waldis Frage zurückzukommen: Ich bin nicht der Meinung,daß wie auch immer der Krieg positiv für die Achse verlaufen wäre,jemals eine Invasion zu Stande gekommen wäre.Die entstehende Raketentechnik hätte solche Pläne überholt,weil sie eine gigantische Kriegsflotte erforderte.
Wie der Westfeldzug bereits den Trägerbau gestopt hat,weiß man ja.Ressourcen also in eine riskante Operation zu verschleudern hätte sich Deutschland niemals erlauben können.
Japan in Asien(mit PH als japanischen Kriegshafen:P) und Deutschland in Europa(bis zur Wolga,England schließt Frieden) war das maximale Erreichbare.Aber was würde dann die USA machen: Ich denke sie hätte gegen Japan weitergekämpft,wahrscheinlich solange bis die Atombomben gebaut waren...Aber wären sie dann auch gefallen?Man hätte bei einem deutschbeherrschten Europa,damit rechnen müßen,daß dort auch solche Bomben gebaut wurden.Wahrscheinlich wäre alles in eine Art kalten Krieg geendet,wo niemand den A-Bombenschlag des anderen herausfordern wollte.
Den eines ist wohl auch klar: Wenn Deutschland "Europa im Griff" gehabt hätte, hätte es keinen englischen Beitrag gegen Japan mehr gegeben.Das bedeutet die USA wäre die letzte einzigste Macht auf der Erde gewesen,die gegen Japan oder die Achse als ganzes gekämpft hätte.
So genug spekuliert:D
mfg The Real Blaze

waldi44


9.2.04 20:09:39
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Gepostet von unknown
Waldi, ich sage ja nicht das es irgendwo in der welt nazi basen gibt ich will nur bisschen mehr über diese pläne erfahren... Mit irgendwelchen Zufluchtsorten für Goebbels & Co hat das nichts zu tun.

Schon klar, aber ich denke, die meisten Pläne entstanden erst nach 1945 in den Köpfen der Ufologen oder wie nennt man diese Leute? Neuschwabianer oder die Thulegesellschaft?

Gast


9.2.04 21:31:54
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Gepostet von unknown
Im deutsche Generalstab soll es Pläne gegeben haben die USA zu besetzen indem man zuerst süd und mittel amerika unter ihre Kontrolle zu bringen und anschließend durch Mexiko nach Norden in die usa vorzustoßen!

Die Theorie habe ich auch schon gehört, jedoch stets nur als Spekulation. Bisher nie ohne nachvollziehbare Quellenangaben. Also recht wertlos. Fakt hingegen sind die Pläne von Kaiser Wilhlem II (!)der Marineoffizier Eberhard von Mantey den Auftrag gab, Invasionspläne für die USA auszuarbeiten. Dies wurden von Tirpitz später verfeinert. Bereits 1897 ausgearbeitet sollten an der Ostküste Norfolk, Hampton und Newport News besetzt werden. Weiterhin sollten 100.000 Mann eingeschifft werden, wobei beim Angriff dann u.a. New York und Bosten unter Feuer genommen werden sollten. So z.B. bei Henning Sietz in "Die Zeit", Nr.20, 2002, "Kaiser Wilhelm II und der Angriff auf Ney York" zu finden. Die zweite Besetzung von New York durch deutsche Truppen fand ja bekanntermaßen nie statt, weder durch des Kaisers, noch des "Führers" Truppen.
James

Tobias


10.2.04 03:34:37
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Schon klar, aber ich denke, die meisten Pläne entstanden erst nach 1945 in den Köpfen der Ufologen oder wie nennt man diese Leute? Neuschwabianer oder die Thulegesellschaft?

Was hast du gegen quintus ?? Oder fällt das nicht in sein gebiet ? Ufoforschung etc. ![ Editiert von Tobias am: 10.02.2004 3:53 ]

Quintus


10.2.04 05:55:16
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Gepostet von unknown

http://www.einsamer-schuetze.com/ufo/weapons/antarktika/submarines.html
Da steht etwas von, und warum sollte es solche Pläne nicht gegeben haben? hat halt nur nicht alles so geklapt wie die es sich vorgestellt haben.

Der Text auf der von Dir (unknown) angegebenen Seite ist Fehlerhaft (hatte Herrn Ritter (Autor) disbezüglich schon vor längerer Zeit kontaktiert):
Orginal aus besagter Seite:
Historisch belegt ist die Flucht der beiden U-Boote U 530 und U 997 aus Kristiansund, die beide in Mar del Plata (Argentinien) im Sommer 1945 gestellt wurden - Monate nach der offiziellen Kapitulation des deutschen Reiches. Nach den Aussagen von Karl Heinz Schaeffler, dem Kommandanten von U 997, handelte es sich bei der Fahrt dieser beiden U - Boote um eine ziellose Flucht

U-530 unter Obltn. Otto Wehrmut wurde im Juli 1945 den Allierten übergeben, die angeführte Irrfahrt stimmt.
Aber U-997 wurde bereits am 19.05.1945 den Allierten übergeben und versenkt. Und der letzte Kommandant dieses Bootes war Kptltn. Hans Lehmann und nicht ein Karl Heinz Schaeffler, wie besagte Seite angiebt.
Zitat aus besagter Seite:
Auch der französische Marinehistoriker Leonce Peillard erwähnt in seinem Buch "Geschichte des U-Boot-Krieges" ein brisantes Detail: "Tatsächlich verließen zwischen dem 1. April und dem 6. Mai 1945 etwa 60 dieser neuen U-Boote die deutschen Häfen mit Kurs nach Norden."
Gemeint sind hierbei die mit einem verbesserten Antrieb ausgerüsteten U-Boote des Typs XXI, die in der letzten Kriegsphase frontreif wurden, und als sogenannte "Elektroboote" die ersten wirklichen Unterwasserschiffe darstellten. Diese Boote konnten nahezu unbegrenzt unter Wasser operieren.

Die Kiellegung des ersten Bootes vom Typ XXI war Dezember 1944, damit lief das neue Bauprogramm der deutschen Marine im Zweiten Weltkrieg an. Die Bezeichnung "auf Kiel legen" traf eigentlich nur symbolisch zu, da das Boot in der Bauwerft nur noch aus den einzelnen Blocksektionen zusammengesetzt wurde, die in kleineren Zubringerwerften angefertigt worden waren.
Der neue Typ war ein 1.621 Tonnen-Boot, in dessen Kalotte eine gewaltige Akkumulatorenbatterie und die Motorenanlage untergebracht waren, während den oberen Teil die Wohn- und Vorratsräume einnahmen.Es war also quasi Zweiestöckig.
Die Energiemenge erlaubte dem Boot, bei einer Geschwindigkeit von 6 Knoten 285 Seemeilen zurückzulegen. Beim älterem VII-C-Typ betrug diese Strecke nur 90 Seemeilen.
Die Spitzengeschwindigkeit bei Unterwasserfahrten lag bei 17,5 Knoten. Die der älteren Boote dagegen nur 6 und 8 Knoten.
Allerdings wurden nur 123 Boote des Typs XXI bis Kriegsende in Dienst gestellt, wovon ein Großteil bei Kampfhandlungen verloren ging. Deshalb ist es unwahrscheinlich, dass im letztem Kriegsmonat etwa 60 dieser Boote Richtung Norden ausgelaufen sein sollen.
Gegen Kriegsende baute Deutschland die Typen XVII und XVIIB, die von Hellmuth Walter konstruierten teilweise revolutionären U-Boote, deren 312 Tonnen großer Prototyp bereits Mitte November 1943 erstmals in Dienst gestellt wurde. Eine etwas größere Version ging 1944 in Produktion, bis Kriegsende wurden jedoch nur 5 fertiggestellt.
Herzstück des Bootes war eine Verbrennungsturbine, der der notwendige Sauerstoff in Form von achtzigprozentigem Wasserstoffsuperoxid beigegeben wurde. Damit brauchte es keinen Luftsauerstoff mehr wie die Boote mit Dieselmotor und konnte in ständiger Unterwasserfahrt taktieren.
Zitat aus besagter Seite:
Erwiesen ist ebenfalls, das die Wehrmacht bis zum Schluß des II. Weltkrieges um die Nordsee und um Norwegen kämpfte, vor allem, um die U-Boot Häfen zu sichern und einen Fluchtweg für die Bevölkerung der deutschen Ostgebiete offen zu halten, die vor der anrückenden Sowjetarmee fliehen mußten.

Die deutschen U-Boote kämpften am Ende des Krieges in der Nordsee, weil sie sich woanders garnichtmehr hin wagen konnten, denn die alliierten U-Boot-Abwehrverbände und Flugzeuge, die allesamt mit Radar ausgestattet waren, machten regelrecht jagt auf die deutschen Boote - die Verlustziffern der Jahre 1943 bis 1945 zeigen dies ganz deutlich.
Interessante Tabellen dazu gibt's hier: Tabellen

Indy


11.2.04 01:24:18
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Gepostet von Quintus
...
Die Kiellegung des ersten Bootes vom Typ XXI war Dezember 1944, damit lief das neue Bauprogramm der deutschen Marine im Zweiten Weltkrieg an...
Allerdings wurden nur 123 Boote des Typs XXI bis Kriegsende in Dienst gestellt, wovon ein Großteil bei Kampfhandlungen verloren ging. Deshalb ist es unwahrscheinlich, dass im letztem Kriegsmonat etwa 60 dieser Boote Richtung Norden ausgelaufen sein sollen.
Gegen Kriegsende baute Deutschland die Typen XVII und XVIIB, die von Hellmuth Walter konstruierten teilweise revolutionären U-Boote, deren 312 Tonnen großer Prototyp bereits Mitte November 1943 erstmals in Dienst gestellt wurde. Eine etwas größere Version ging 1944 in Produktion, bis Kriegsende wurden jedoch nur 5 fertiggestellt.
Herzstück des Bootes war eine Verbrennungsturbine, der der notwendige Sauerstoff in Form von achtzigprozentigem Wasserstoffsuperoxid beigegeben wurde. Damit brauchte es keinen Luftsauerstoff mehr wie die Boote mit Dieselmotor und konnte in ständiger Unterwasserfahrt taktieren.

Die deutschen U-Boote kämpften am Ende des Krieges in der Nordsee, weil sie sich woanders garnichtmehr hin wagen konnten, denn die alliierten U-Boot-Abwehrverbände und Flugzeuge, die allesamt mit Radar ausgestattet waren, machten regelrecht jagt auf die deutschen Boote - die Verlustziffern der Jahre 1943 bis 1945 zeigen dies ganz deutlich.
Interessante Tabellen dazu gibt's hier: Tabellen


@Quintus
Bin gerade erst von der Messe gekommen und hab jetzt keine Lust mehr in Büchern zu blättern - aber:
- das XXI/XXIII Programm lief schon früher an - im Dezember ´44 fuhren schon die ersten XXIer.
- es wurden bei ('normalen')Kampfhandlungen (U-Boot gegen Geleitzug) keine E-U-Boote versenkt (es gab KEINE Kampfhandlungen), einzig die westall. LUftwaffe konnte einige Erfolge verbuchen (20 ? , aber kein Großteil!).
-es sind zig U-Boote nach Norden ausgelaufen, weil in der Ostsee im April kein Übungsgelände mehr vorhanden war!
- Die fünf Walter XXIV Boote sind nie gebaut worden; der ganze Großauftrag wurde kurz vor Kriegsende wieder storniert weil man den notwendigen Treibstoff nicht produzieren konnte.
Es wurden lediglich Komponenten gebaut.
- Das Walter U-Boot hatte auch enorme nachteile: geringer Aktionsradius, da die Energiequelle nicht reproduzierbar war.

Hoover


11.2.04 16:07:31
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@Quintus:
Da scheint in Deinen Unterlagen was nicht zu stimmen.
Das U-977 wurde recht berühmt, indem es unter Schaeffer im Mai 45 in Norwegen aufbrach und bei Kapitulation auf See war. Man einigte sich auf eine Flucht nach Argentinien, wo das Boot am 17.08.45 in Buenos Aires einlief. Man nahm die Besatzung gefangen, der Besatzung wurde vorgeworfen, Nazi-Größen nach Argentinien gebracht zu haben.
Es gibt viele Berichte und Fotos darüber. Auch in Wetzels Übersicht steht das U-977 als an die Amerikaner übergeben und nicht selbstversenkt.
Schaeffer hat nach dem Kriege in Argentinien einen Bericht über die Flucht geschrieben, sehr spannend geschrieben.
Zu den Typ XXI-Booten:
Am 1.01.45 waren 425 (!) Typ XXI-Boote in Dienst gestellt, aber noch keines Frontreif, da die Ausrüstung und Ausvbildung schleppend verlief.
Übrigens waren die Boote U 2506, 2511, 2519 und 3007 in der Nähe der Untergangsstelle der Gustloff, konnten aber nicht eingreifen, da sie sich auf einer Überfügrungsfahrt nach Kiel befanden!
In Wilhemshaven lagen Ende April 45 folgende in Dienst gestellte Boote: U 3008, 3504, 3006.
Hamburg: 2517, 2522
In Wartestellung vor Hamburg: U 3514
In Hamburg irreparabel durch FliBo´s: U 2552, 3004, 3502, 3506, 3524.
Am 27.04.45 wurden alle noch einsatzbereiten U-Boote in 3 Gruppen aufgeteilt.
Gruppe I: U 370, 903, 1007, 2512, 3510 (letztere beiden XXI)
Gruppe II: U 2521, 2525, 3515 (alles XXI)
Diese Gruppen sollten als Frontboote sofort zum einsatz kommen, was aber nicht mehr geschah!
Die XXIer U 2524, 3507, 3013, 2526, 3002, 3018, 3021, 3020, 3025, 2536, 3513, 2510, 2533, 3522 und 3511 sollten Ausrüstung an die anderen Boote abgeben und sich "zur Verfügung" halten. Übrigens wurde am 24.1.45 ein "Wettauchen" zwischen einem XXI und dem XXIII U 2324 unternommen. Der XXIIIer kam dabei auf 150m und war schneller als das XXIer.
Am 30.04.45 erfolgte der Aufbruch von U 2511 zur ersten Feindfahrt eines XXI.Bootes. Alle anderen vorherigen Einsätze waren Vorfälle während der Erpobungen.
Nach Norwegen (Bergen) sollten ab dem 01.05.45 alle einsatzfähigen Typ XXI und XXIII-Boote, um dem Zugriff der Rusen und Engländer entzogen zu werden.
Dabei wurde ein XXIII-Boot versenkt (U 2359).
Am 02.05.45 wurden folgende XXI-Boote in den Gewässern vor Travemünde versenkt:
2510, 2526, 2527, 2528, 2531, 2533, 2535, 2536, 3002, 3011, 3013, 3016, 3018, 3019, 3020, 3021, 3023, 3025, 3026, 3027, 3507, 3511, 3513, 3516, 3517, 3521, 3522.
Vor Kiel wurden versenkt:
2508, 2519, 2520, 2539, 2541, 3543, 2545, 2546, 2548, 2552, 3010, 3022, 3028, 3031, 3038, 3039, 3040, 3518, 3525, 3530.
Die Bestatzungen wurden in Panzervernichtungstrupps eingeteilt und unter KorvKapt Cremer südlich von Hamburg und bis Soltau eingesetzt.
Ein ganzer Haufen XXI wurde in den folgenden Tagen bis zum 05.05.45 versenkt, teiweise in den Häfen, teilweise auf Nord- und Ostsee.
Das XXI U 3523 war der letzte Verlust an feindl. Streitkräfte: Am 5.5. wurde das Boot durch eine Liberator versenkt, 57 U-Bootmänner starben.
In Niorwegen lagen bei der Kapitulation folgende Boote:
U 2502, 2513, 2518, 2529, 3035, 3017, 3041, 3515, 2506, 2511, 3514, 3008. Mehr XXI gab es bei Kriegsende nicht. Die Boote wurden an England übergeben und später versenkt.
2 Boote sind vermißt: U 2521 und 3523 wurden vermutlich auf dem Marsch nach Norwegen versenkt.
So, jetzt reicht es, denke ich :D:D

Martin


15.2.04 18:08:27
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Hallo,
grad n Buch gelesen, von Philip K. Dick, "Das Orakel vom Berge", Heyne.
Da haben die Deutschen und die Japaner den Krieg gewonnen.
Ist ganz lustig, die Japaner haben die Westküste d. USA, die Deutschen die Ostküste, dazwischen sind so Vassallenstaaten.
Ist ganz Kurzweilig, so Science Fiction.
Schönen Gruß

Gast


15.2.04 23:17:36
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Gepostet von Martin
... Da haben die Deutschen und die Japaner den Krieg gewonnen. ... die Japaner haben die Westküste d. USA, die Deutschen die Ostküste ...

Der Norden wurde von Kanada besetzt, der Süden von Argentinien (mit einem kleinen Umweg über Falkland), oder? klatschender Smiley
James

Gast


16.2.04 19:20:54
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Was soll ich sagen, ist ja klar das die Einteilung so ist.
Der Autor hat auch Blade Runner, Total Recall und Minority Report u.a. geschrieben.
Die Deutschen fliegen mit Raketen zum Mond und Mars, haben das Mittelmeer trockengelegt und fast alle Schwarzafrikaner ausgelöscht.
Das ist ganz nett geschrieben, Rommel lebt noch und ist voll der Held und andere Nazigrößen kommen auch noch vor.
Die Japaner laßen ihren besetzten Ländern mehr die lange Leine. Bei den Japsen spielt fernöstliche Philosophie eine große Rolle.
Spielt so mitte der 60ger.
Ein anderes Buch, so eine Mischung aus Science Fiction und a little bit of Fantasy ist "Der Stählerne Traum" von Norman Spinrad. Auch Heyne, aber wahrscheinlich verboten, war es früher zumindest.
Da wird das 3. Reich inkl. Krieg und Judenfrage, insbesondere Hitler leicht verfremdet geschildert. Hitler hat da ne Siegfriedrolle.
War wie gesagt oder ist verboten.
Spielt in Mordor ;-).
"Vaterland" von Harris kenne bestimmt die meisten. Da haben wir den Krieg ja auch gewonnen und Berlin bzw. Germania wird ganz anschaulich gemacht.
Wenn man gerne liest und das 3. Reich eh Thema ist sind die Romane vielleicht n Tipp.
Martin

Hoover


16.2.04 21:46:19
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Stimmt, aber Vaterland sollte man sich nur als Buch reintun, der Film mit Rutger Hauer ist doch etwas mißlungen.

Hein Mueck


17.2.04 17:00:33
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Hi,
hab eben noch mal nachgesehen im internet. "Der stählerne Traum" von Spinrad handelt von Adolf Hitler, der nach 1919 in die USA auswandert, von der pol. Entwicklung entäuscht, Science Fiction Autor wird und sein Meisterwerk ist eben dann "DsT".
Aber paßt eigentlich nicht in den Thread.

Ronny22


19.2.04 01:46:45
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@Hoover
Übrigens waren die Boote U 2506, 2511, 2519 und 3007 in der Nähe der Untergangsstelle der Gustloff, konnten aber nicht eingreifen, da sie sich auf einer Überfügrungsfahrt nach Kiel befanden!

Woher kamen die Boote??? Smiley mit Hammer auf dem Kopf
Also von wo aus wurden sie nach Kiel überführt?

Indy


20.2.04 20:55:29
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Warscheinlich aus Danzig oder Gotenhafen.

Hoover


20.2.04 21:23:57
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Yep, Danzig. Wurden in der Schichau-Werft zusammengeflickt und wurden halb fertig gen Westen gesandt, bevor der Russe kam.
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