Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 12.10.2001 bis zum 22.12.2005. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

Gab es 1945 noch eine Deutsche offensive???

zurück zur Themenübersicht
AutorBeitrag

Manstein


4.3.04 23:08:05
Direktverweis
Ich habe einen Deutschen Kriegsfilm gesehen da ihs es es sollte noch eine Große Offensieve geben in Ost Deutschland in der nähe von Greifswald der Kampfkommandant bekamm die Order die Stadt die eine Art schlussel rolle spielen sollte unter allen umständen zu halten als er gefragt wurde wie lange er die Stadt halten könne Antwortet der Kampfkommandant 4 Stunden.
Und er dachte nicht im traum daran die Stadt zu verteidigen
viel mehr spielte er auf zeit um die Stadt an die Rote Armee zu übergeben als dies heraus kam schickte das Generall Oberkommando sofort die Feldpolizei und die Örtliche Polizei die den Kampfkomandanten nach einer schießerei in haft nahm.

So jetzt meine Frage wer war der Kampfkommandant da mann im Film mit sicherheit den namen geändert hatte.
Wann sollte die Heeresgruppe angreifen und mit welchen einheiten übrigens es waren etwa 3 Fernsehteile von 1960-1970!

Sturm


5.3.04 09:03:09
Direktverweis
Hallo Manstein,

der Retter von Greifswald war Oberst Petershagen .Wenn

Du mehr wissen willst ,den Namen bei "Googel "eingeben .

Es gibt auch Bücher über die Rettung von Greifswald.

Tschüss Wolle. klatschender Smiley

Manstein


5.3.04 10:13:12
Direktverweis
Hatt mir schon weiter geholfen aber eine Frage bleibt warum sollte die Stadt eine schlussel rolle spielen für eine gegen offensieve mit einer Heeresgruppe und mit welcher stärke.



Schon mal Danke!!!Smiley mit Danke-Schild

Siebi


5.3.04 19:32:36
Direktverweis
Vielleicht der letzte Angriff im II. Weltkrieg erfolgte
durch das Fallschirmpanzerkorps Herman Göring und Resten
der " Frundsberg " und der Führerbegleitdivision im Raum
Ortrand. Hkl ungefähr von Großenhain über den Raschützwald nach Ortrand, Nordrand Truppenübungsplatz königsbrück in Höhe bis Kamenz. Der Angriff erfolgte aus dem Raum Moritz-
burg - Kalkreuth vom 1. - 7. Mai 1945. Teile der AA der HG 1
hatten noch am 7. Mai gegen Mittag bei Quersa ein Gefecht mit russ. T34 Danach wurden die Stellungen über Seifersdorf
Radeberg in Richtung sächs. Schweiz aufgegeben
Laola-Smileys

Manstein


5.3.04 21:37:34
Direktverweis
Danke für die Information und weiß jemand was für kräfte bei Greifswald eingestzt werden sollten um die Rote Armee an zu greifen es soll sich um eine Deutsche Heeres Gruppe gehandelt haben.

Das war die eigentliche frage aber danke die Informationen die ich bekommen habe sie waren sehr hilfsreich bis jetzt.

Indy


8.3.04 00:38:41
Direktverweis
Hi, müsste HGr 'Weichsel' (Student) mit 3.PzA (Manteufel) gewesen sein.

Manstein


8.3.04 00:45:07
Direktverweis
Danke kann mir vieleicht weiter helfen aber war Manteufel nicht Oberbefehlshaber einer SS Division.

waldi44


8.3.04 01:00:31
Direktverweis
Es gab noch grössere Operationen in Ungarn und südlich von Berlin. Darüberhinaus noch fast überall an der Ostfront(vereinzelt auch noch im Westen), nur- als Offensiven würde ich diese militärischen Bewegungen nicht mehr bezeichnen.
"Gegenschläge" bzw Rückzugsgefechte oder Ausbrüche aus Umklammerungen- also wohl eher allerletzte Zuckungen, die auf beiden Seiten nur noch unnötige Opfer kosteten....

Mal eine Frage(reine NeugiertdeSmiley mit verdrehten Augen): Wozu brauchst Du DIESE Info?


Ps: Der Mann hiess Hasso-Eccard Freiherr von Manteuffel
und der andere Günther von Manteuffel und nun staune ich etwas, weil ich dachte, es gäbe nur einen.....Smiley mit Hammer auf dem Kopf


[ Editiert von Administrator waldi44 am 08.03.2004 1:09 ]

Manstein


8.3.04 01:25:37
Direktverweis
Hab mich vertan meinte Paul Hausser entschuldigung .

Weil dies bedeuten würde das starke Deutsche Kräfte in Ostdeutschland standen die etwa einer Heeresgruppe und Verstärkung aus Hamburg und Korps-HQ der Heeresgruppe Blumentritt unter wegs waren .Und das vorsätzlich Oberst Petershagen die Stadt auf gab obwohl eine Heeres gruppen ihn ermahnte das die Stadt eine schlüssel rolle spielen sollte für den Angriff !

waldi44


8.3.04 01:32:46
Direktverweis
DIESE Konstellation ist zumindest MIR neu!Smiley mit Hammer auf dem Kopf

Manstein


8.3.04 02:00:40
Direktverweis
Bericht von Oberleutnant Jöst am 26.04.45 verschoss Munition mit 2 Flak kompanienen auf Amerikanische Spähpanzer nach dem 2 Bränend stehen blieben rückzug über die Elbe bei Dömitz Division befielt neu zuführung von Flaks und Pak 3.7 mm bekomme von Division die in Redefin sitzt befehl nach Ostfront zu fahren werden in Kämpfe am 2 Mai verwickelt mit letzte gruppen der 6 UK Falschirmjäger weiter marsch zur Ostfront.

Die gesamte verteidigung unterstand General der Infanterie Witthöft

Als Reserve lag die 245 Div mit noch dazu SS Batatalione 18 "Horst Wessel" aus Hamurg .



[ Editiert von Manstein am: 08.03.2004 2:22 ]

[ Editiert von Manstein am: 08.03.2004 10:18 ]

Indy


8.3.04 03:01:09
Direktverweis
Also von starken Einheiten in MvP würde ich nicht sprechen...ein paar tausend schlechtausgebildete Panzerfaustträger und statt Ari Flak.
Dazu ein paar(2?) dutzend StuG.

Die "zuführung von 3,7 Pak" sagt schon alles aus.

Kampfkräftige Einheiten hauptsächlich bei HGr Mitte und Süd.

Manstein


8.3.04 10:21:35
Direktverweis
Aber weis jetzt jemand was genaueres währe sehr dankbar.

Über die Heeresgruppe die eine Gegenoffensiefe starten sollte wazu es aber wegen der aufgabe von Greifswald nicht mehr kam!

Hoover


8.3.04 15:50:05
Direktverweis
Bericht von Oberleutnant Jöst am 26.04.45 verschoss Munition mit 2 Flak kompanienen auf Amerikanische Spähpanzer nach dem 2 Bränend stehen blieben rückzug über die Elbe bei Dömitz Division befielt neu zuführung von Flaks und Pak 3.7 mm bekomme von Division die in Redefin sitzt befehl nach Ostfront zu fahren werden in Kämpfe am 2 Mai verwickelt mit letzte gruppen der 6 UK Falschirmjäger weiter marsch zur Ostfront.

Die gesamte verteidigung unterstand General der Infanterie Witthöft

Als Reserve lag die 245 Div mit noch dazu SS Batatalione 18 "Horst Wessel" aus Hamurg .


Manstein, Du würfelst da ganz schön was zusammen, fürchte ich.

Das SS-Panzergrenadier-Ausbildungs- und Ersatzbataillon 18 "Horst Wessels" wurde anfang Januer 1945 in der "Germania-Kaserne" in Hamburg-Langenhorn aufgestellt und und hatte eine Stärke von ca. 1500 Mann, die vornehmlich aus dem Banat und oder Volksdeutsche waren. Am 5. April wurde der Haufen in das Vorgelände von Bremen geschickt, um die 3. brit. InfDiv am Angriff auf Bremen zu hindern. Im "Kessel von Huchting" gingen die meistens Jungens dann drauf.

Die 245. Division war eine Ersatzdivision, die am 01.05.45 ohne Gegenwehr südlich Lübecks in Gefangenschaft der 5. brit. InfDiv ging. Die Division war aber nur 4 Battaillone mit je 1000 Mann stark.

Obtl. Jöst war Führer einer Flak.Kampfgruppe Nr. 184, die aus 16 Geschützen diverser Kaliber bestand. Er sollte den Brückenkopf bei Dömitz verteidigen. Angreifer war die 29. US InfDiv. Er sollte eigentlich Teil der Panzerdivision "Clausewitz" werden, die aber schon im Angriff von Uelzen gen Harz stand. Also bleib er bei Dömitz. Die Brücke über die Elbe war übrigens schon zerstört, aber verteidigt wurde trotzdem. Die Flak schoss dort 2 Spähwagen ab, dann wurden die Geschütze gesprengt und die Männer zogen sich über den Flu zurück (mit Fischerbooten). Am 02.05.45 gingen Jöst und seine Mannen bei Wismar in brit. Gefangenschaft.

AK 74 ZF


8.3.04 20:02:33
Direktverweis
Hallo Manstein,

schau einfach mal auf die Karte wo Greifswald liegt !

Als diese Stadt zur Festung erklärt werden sollte, war der Krieg nun wirklich schon verloren.
Die Verteidigung der Stadt hätte eigentlich nur eines gebracht. Die Vernichtung und Zerstörung derselben, sowie das Auslassen der geballten Wut der Russen über dieses sinnlose Gefecht an der Bevölkerung.

Dies hat Oberst Petershagen durch die Aufgabe der Stadt verhindert. Dafür wurde er übrigens nach dem Krieg im Westen als Verräter und Feigling diffamiert.Kopf-an-die-Wand-hau-Smiley

Tut mir Leid. Ich weiß daß man als Soldat bis zum Letzten verpflichtet ist zu kämpfen, hab dies auch nicht anders gelernt.

Aber völlig unnütz, ohne Chance auf irgendeinen Erfolg, sinnlos eine ganze Stadt der Vernichtung preisgeben ?
Denn es tobte schon der Endkampf und ein neues Mirakel (spich ein Wunder a la Mirakel des Hauses Brandenburg zur Zeit Friedrich des Großen) war nicht in Sicht. Der Krieg war zu diesem Zeitpunkt schon eindeutig verloren.
Schau auf das Datum der Übergabe der Stadt ! 30.04.1945 !
Da tobte der Endkampf um Berlin ! War also fast die letzte Woche des Krieges. Und was hätte die Verteidigung Greifswalds militärisch noch für Sinn gehabt. Keinen !
Absolut keinen !

Geh mal über die Suchfunktion zu "Festung Breslau". Dort sah ich noch einen gewissen Sinn. Auch wenn es für Breslau und seine Bürger ganz bitter geendet hat, so band man durch dieses Opfer starke Kräfte der Roten Armee und ermöglichte Hunderttausenden Flüchtlingen und Soldaten das Absetzen vom Feind. Aber die Verteidigung Greifswalds hätte nichts bewirkt. Auch nicht die Möglichkeit einer "Offensive" oder eines Gegenstoßes. Mit welchem Ziel, und vor allem mit welchen Kräften denn ? Das Ergebnis stand fest. Egal was heute einige unverbesserliche Spinner oder "Endsieger" dazu äußern.

Ich denke Oberst Petershagen hat mit der Übergabe der Stadt durchaus Mut und Verantwortungsgefühl für seine Männer, aber auch die Bürger der Stadt Greifswald bewiesen.
Mit Feigheit hatte dies sicher nichts zu tun.

Gruß AK 74 ZF

P.S. Zum Thema Mut -> Oberst Rudolf Petershagen war übrigens Ritterkreuzträger (1942). Diese Auszeichnung wurde nicht verschenkt !
zurück zur Themenübersicht