Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 12.10.2001 bis zum 22.12.2005. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

Werwölfe

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AutorBeitrag

Popski


7.4.04 11:30:45
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In einem anderen Thread, der, wenn ich es richtig gesehen habe, mal wieder geschlossen wurde („weil scharf geschossen wurde“), wurde das Thema „Wehrwolf“ (auch Werwolf) im 3. Reich zum Gegenstand der Diskussion gemacht. Auch die Ansicht vertreten, dass es wohl „kein(en) Werwolfeinsatz“ gab. Hier ein paar Hinweise:

Nebenbei sei bemerkt, dass ein Teilnehmer die Frage stellte (die dann anschließend als These dargestellt wurde), „wie man Angehörige von "Wehrwolf" Gruppen bezeichnet“ und anschließend, ob „ihr Kampf aus der damaligen Situation heraus nicht auch ein gerechter?“ wäre. Worauf m. E. n. zu Antworten zweifach zu antworten wäre:

1) Auch hier zeigt sich wieder, wie auch in anderen Diskussionen die Problematik des nicht klaren Auseinanderhaltens der Begriffe „gerechter Krieg“ und „gerechtfertigter Krieg“.

2) Achtung Ironie eingeschaltet!!! Aus Sichtwiese eines fanatischen Werwolfes er selbstredend einen „gerechten Kampf“ führt. Einen ebenso „gerechten“ Kampf wie der eines Al-Qaida, IRA, ETA etc. etc. etc. Kämpfers. Achtung Ironie ausgeschaltet!!!

Wer sich ernsthaft mit dem Thema Werwölfe auseinandersetzen will, dem könnten die folgenden Infos, Literaturhinweise bzw. Links anempfohlen. Habe nur die genannt, die ich selbst kenne bzw. gelesen habe.

Hintergrundinfo und zum Schluss eine persönliche Info:

„Hitlers Propagandamaschine hatte die Deutschen auf die Niederlage von 1945 nicht vorbereitet. Stattdessen tönte sie von Werwolf, Wunderwaffen, Alpenfestung, Volkssturm und Städten, die als Festungen deklariert wurden. Die Untergrund-Kampfgruppen, die sich unter dem Namen "Werwolf" formierten, als das Ende des "Dritten Reiches" schon in Sicht war, waren wenig mehr als eine Durchhalteparole. ...

Der Begriff "Werwölfe" tauchte erstmals am 28.10.1944 in einer Rede Heinrich Himmlers vor Männern des ostpreußischen Volkssturms auf. Mit der Taktik des Untergrundkampfes auf deutschem Boden und durch gezielte Sabotageakte hinter den gegnerischen Linien sollten die eigenen Kampfverbände entlastet, durch Anschläge gegen Deutsche, die mit dem Feind zusammenarbeiteten, eine eventuelle Kollaborationsbereitschaft vermindert werden. Grundlage für die Ausbildung zumindest der Führer der Kleinkampfgruppen (4-20 Mann) auf den improvisierten Werwolf-Schulen war die seit Januar 1945 vorliegende Taktikfibel "Werwolf. Winke für Jagdeinheiten" ... Der SS-Mann Hans-Adolf Prützmann, 1943 Führer des SS-Oberabschnitts Südost und Ukraine und ab 1944 General der Polizei und Höherer SS- und Polizeiführer in der Ukraine, war als Leiter der geplanten Werwolf-Organisation vorgesehen. ...

Die stärkste propagandistische Wirkung aller Werwolf-Unternehmen erzielte die von Himmler befohlene Ermordung des Aachener Bürgermeisters Dr. Franz Oppenhoff, der am 25.3.1945 von einem Werwolf-Kommando in seinem Haus erschossen wurde. Der Völkische Beobachter feierte den Mord an dem nach der Eroberung Aachens Ende 1944 von den amerikanischen Truppen eingesetzten Stadtoberhaupt als Vollstreckung eines rechtmäßigen Todesurteils. ...

Goebbels forderte in seiner "Werwolf-Proklamation", die eine Woche nach Oppenhoffs Ermordung über den Sender "Werwolf" auf der Welle des alten Deutschlandsenders ausgestrahlt wurde, nun den in Selbstvernichtung mündenden Kampf jedes Deutschen, der fähig war, eine Waffe zu halten, ohne Rücksicht auf irgendwelche militärischen Konventionen:
(Der Werwolf) hält sich nicht an die Beschränkungen, die dem innerhalb unserer regulären Streitkräfte Kämpfenden auferlegt sind... Für die Bewegung sind jeder Bolschewist, jeder Brite und jeder Amerikaner auf deutschem Boden Freiwild. Wo immer wir eine Gelegenheit haben, ihr Leben auszulöschen, werden wir das mit Vergnügen und ohne Rücksicht auf unser eigenes Leben tun... Haß ist unser Gebet und Rache unser Feldgeschrei. ...

Die Organisation der Werwolf-Gruppen blieb allerdings in den Anfängen stecken und war zahlenmäßig unbedeutend. ... Nur einige hundert Mitglieder der Hitler-Jugend und Kriegsveteranen wurden 1945 in Kursen von 10-14 Tagen ausgebildet. Die Einheiten sollten in Zelten oder Unterständen im Wald leben. Die Männer trugen bis auf einige Wenige, die sich etwa als Förster verkleideten, Wehrmachtsuniformen. ... In den letzten Kriegstagen hatten alle noch funktionierenden deutschen Sender Werwolfsendungen ausgestrahlt, die auf Schallplatten aufgenommen worden waren, als die Propagandamaschine noch funktionierte. ... Die US-Truppen, die wegen der Propagandasendungen den Werwolf ernst genommen hatten und die Widerstandsnester suchten, fanden einige Waldunterstände und einige Soldaten, die die Werwolf-Ausbildung durchlaufen hatten. ... „

Mehr Infos bzw. der gesamte, obige Text ist hier nachlesbar:

http://lexikon.idgr.de/w/w_e/werwolf/werwolf.php

Nur kurz ergänzend sei erwähnt, dass Werwölfe die Aufgabe hatten als Scharfschützen zu dienen, Minen zu legen, Fahrzeuge per Sand im Tank fahruntüchtig zu machen, Lebensmittel zu vergiften, „Entköpfungsdrähte“ über Straßen zu spannen etc. Als der Bürgermeister von Aachen getötet wurde, verkündeten Goebbels und Martin Bormann voller propagandistischem Stolz (per „Radio Werwolf“), dass dies das Zeichen dafür wäre, dass das gesamte „Deutsche Volk sich gegen seine alliierten Unterdrücker“ erheben würde. Goebbels O-Ton: „Wir Werwölfe betrachten es als unsere oberste Pflicht zu töten, zu töten, zu töten.“ Der OSS der Alliierten nahm diese Aktivitäten mehr wie ernst.

Weiterführende Literatur:

Guter Einstieg in deutscher Sprache:

1) Werwolf 1944 - 1945. Eine Dokumentation, Arno Rose, Stuttgart, 1995

Ein Abdruck des „Ausbildungsleitfadens" der Werwölfe:

2) Werwolf. Winke für Jageinheiten, 3. Aufl., Düsseldorf 1991

In englischer Sprache:

3) Werwolf!: The History of the National Socialist Guerrilla Movement, 1944-1946, Alexander Biddescombe, Toronto, 1998 (Das “Standardwerk” zum Thema m. E. n.)

4) Hitler’s Werewolves: The Story of the Nazu Resistance Movement, Charles Whiting, 1994

5) The Last Nazis, Perry Biddiscombe, 2000 (allerdings mit Schwächen)

Im besagten Thread kam ein Schreiber zum Schluß:

„Wehrwölfe waren keine Freiheitskämpfer...sie waren Fanatiker die immer noch an ihrer gescheiterten Ideologie festhielten“

Dem kann ich nur zustimmen. Mein Großvater mütterlicherseits ebenso. Mein Großvater war ein sog. „Werwolf“. Teilnehmer am 1.WK (Ost- und Westfront), Parteimitglied der NSDAP, „überzeugter Nationalsozialist bis kurz vor Kriegsende“ (O-Ton meines Großvaters), Mitglied des „Volksturms“ (noch kurz vor Erststürmung der Seelower Höhen durch die Sowjets, an der Oder mit Volksturmbataillon eingesetzt, Sophienthal, hingekarrt in einem Berliner Doppeldecker (!) Bus), wurde nach seinem Einsatz an der Oder die letzten Tage vor Kriegsende als „Werwolf rekrutiert“ und in der Nähe von Berlin „ausgebildet.“ Schließlicher „Auftrag“ meines Großvaters war es dann in einem Zweiertrupp per Sprengstoff westlich von Berlin ein Verbindungsbrücke zu sprengen. Am besten wenn Alliierte diese überqueren wurde. Der Sprengstoff wurde in der Nähe des Objekts vergraben, Großvater ließ sich dann als „Zivilist“ von den Briten „überrollen“ um Abends den Sprengstoff auszugraben und die Sprengung zu setzen. Im Laufe des Tages erlebte er jedoch mit eigenen Augen die zurückfließenden Massen und Flüchtlinge (Zivilisten und Wehrmacht) in ihrer Panik vor den Sowjets, den totalen Chaos, aber auch den „fairen Umgang“ der Briten (O-Ton „Engländer“) mit den Leuten. Nachdenklich gestimmt entschloss er sich seinen Auftrag Auftrag sein zu lassen und zu seiner Familie nach Berlin zurückzukehren. Ein paar Wochen später standen die Sowjets vor der Tür und brachten Großvater zum ehemaligen KZ Oranienburg, wo er 5 Jahre blieb. Anklage: Ein Werwolf gewesen zu sein. Der zweite Mann hatte ihn verpfiffen um seinen eigenen Kopf zu retten. Großvater wurde noch stolze 94 Jahre alt und starb im Klinikum Berlin-Steglitz (lediglich durch einem komplizierten Oberschenkelhalsbruch, der sich endzündet hatte).

Großvater kam im Laufe der Jahre zu einer inneren Reflexion (und auch der Fähigkeit sich seiner Familie gegenüber ohne Scheu und Rechtfertigungsversuche mitzuteilen) und zur Erkenntnis, dass er von einem verbrecherischen System missbraucht und instrumentalisiert worden war. Aber seinen eigenen Anteil und Mitschuld daran nicht leugnend.

Grüße

The Real Blaze


7.4.04 17:43:52
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Erstmal vorab Danke für deine Infos, habe ja schließlich auch die FRAGE aufgeworfen.Ich habe bisher auch nur über Aktionen im Saarland gelesen, wo bevorzugt mit "Köpfungsdrähten" gemordet wurde.Deine Meinung dazu ,deckt sich hier mit meiniger.(Wo ich nicht deiner Meinung bin, weißt du ja)Werwölfe waren sowieso hauptsächlich aus der HJ rekrutiert worden, die ohnehin ein fanatisches Weltbild in sich trugen.Sie kannten erziehungsmäßig ja auch nichts anderes.Ich habe ohnehin den Gesamteindruck, daß die Werwölfe nur hinter der Westfront aktiv waren.Oder gab es auch sowas hinter der Ostfront?

mfg The Real Blaze

PS: Balsi, es bringt nicht viel einfach ein Thema zu schließen, nur weil jemand glaubt hier sich als "Möchtegern Simon Wiesenthal" aufzuspielen.Da er an einer krankhaften "Profilierungsneurose" leidet, wird er immer wieder versuchen sich hier marktschreierisch über angeblich braunes Gedankengut einzubringen.Beachte ihn einfach nicht, sonst muß du bald jedes Thema schließen, wo er Leute als Nazis/Mitläufer oder sonst was anfeindet!Lacht einfach mal über den Schwachsinn, so was soll ja bekanntlich befreien.Smiley mit Danke-Schild

waldi44


7.4.04 18:01:09
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Nana Real, versuch bitte nicht das Moderatoren/Adminteam zu beeinflussen! Wir können lesen, kennen uns etwas in der Materie aus und haben dazu unsere eigenen Meinungen.....

Hein Mueck


7.4.04 18:21:30
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Es ist doch schlichtweg zum ... mit Dir Real Blaze,
was hat dich eigentlich so verletzt das Du so verbittert und eingefleischt bist? "Möchtegern Simon Wiesenthal", allein diese Beleidigung schon wieder.
Du bist genau der stumpfe Typ der in der Waffen SS gut zu gebrauchen war.
Einfach nur haßerfüllt und ohne jegliche Reflektion.
Such Dir mal ne Freundin, dann kommst Du vielleicht mal auf andere Gedanken und wirst ein bischen Locker.
Ich bin fast 40 und dein pupertäres, verletzendes Geblubber ist vollkommen lächerlich, das weißt Du wahrscheinlich nur nicht.
Du bist das Musterbeispiel für einen verklemmten jungen Mann, vielleicht auch darum dein Faible für die Waffen SS.

Höhö, und schon kann Waldi diesen thread auch wieder schließen.

Hein Mueck


7.4.04 18:24:53
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Oder bin ich hier im falschen Film und das ist ne heimliche Faschoseite?
Vor ein paar Wochen gab es schon mal so einen Disput. Da findet man ne tolle Seite rund ums 3.Reich, freut sich und dann sind da so ein paar unhöfliche, geifernde Kleingeister und nehmen einem den Spaß hier mitzwirken. Meinungsvielfalt finde ich besser.

[ Editiert von Hein Mueck am: 07.04.2004 18:37 ]

Hoover


7.4.04 18:36:53
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Jaja, ich sehe das "Schlösschen" über den Thread kreisen!

Aber das Ding mit "Möchtergern-Simon Wiesenthal" geht dann doch etwas unter die Gürtellinie. Außerdem scheint der Schreiber wohl nicht viel über Wiesenthal zu wissen, sonst wäre er wohl vorsichtiger.

Schade, die Bemerkung kam eigentlich aus einer nicht sehr guten Ecke der Gesellschaft, wenn ich es mir überlege...Smiley mit dagegen-Schild

Hein Mueck


7.4.04 18:41:51
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Da setzt ich mich doch dann lieber in meinen Panther-Panzer und schlag die Amis auf Sizilien zurück.
Bier auf, Klappe zu, Panzer marsch!:)

The Real Blaze


7.4.04 20:05:37
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Kleines Hein, ich kenn dich nicht, du kennst mich nicht!Wenn du auf diesen Zug aufsteigen willst kann ich dich nicht hindern.Du bist halt dann auch nicht besser, wie jenen den ich gemeint habe!Ok?
Ich kann dir ja auch unterstellen das du ein Faschist bist, dabei ist es mir egal was du schreibst und denkst.Einfach nur weil du Panther und Bier erwähnt hast...

Ich tue es aber nicht, weil du nur aus Unkenntnis hier was reinschreibst, was du nirgendswo belegen kannst.Machst du weiter,dann siehe oben!

mfg The Real Blaze

The Real Blaze


7.4.04 20:27:14
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@Hoover
Mir scheint,daß du den Sinn doch verstanden hast, was ich meine."Unter der Gürtellinie"? Das ist Ansichtssache wie alles auf der Welt.Wie es bei dem Betreffenden ankommt ist mir egal, er schreibt doch auch hier rein,was er sich so zusammenreimt. Zum andern: Geh mal zurück und schau nach, wer hier mit diesen Mist angefangen hat! Ich sehe nicht ein, daß ich mir das gefallen lassen muß!Schau dir doch an was jetzt dieser Hein sich erlaubt!Welches Recht nimmt er sich raus hier mich derart zu beleidigen???
Ich hätte einen Faible für Waffen SS, dann sagt er verklemmter junger Mann und zum Schluß bin ich sogar von diesen Verein!...Tja da passt wohl rein logisch nirgendswo was zusammen und zum anderen wie schon erwähnt: ER KENNT MICH NICHT

mfg The Real Blaze

Hoover


7.4.04 21:45:29
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Geh mal zurück und schau nach, wer hier mit diesen Mist angefangen hat!


Ja, ist gut. Punkt für Dich.

Ich sehe nicht ein, daß ich mir das gefallen lassen muß!Schau dir doch an was jetzt dieser Hein sich erlaubt!Welches Recht nimmt er sich raus hier mich derart zu beleidigen???
Ich hätte einen Faible für Waffen SS, dann sagt er verklemmter junger Mann und zum Schluß bin ich sogar von diesen Verein!...


Ja, wieder Pubkt für Dich. Diese Verallgemeinerung ist genauso über wie Dein Vergleich mit dem SW. Aber ich nehme beides mal als gegenseitige Provokationen.

Popski


7.4.04 22:21:03
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The Real Blaze schrieb u.a.:

"Erstmal vorab Danke für deine Infos, habe ja schließlich auch die FRAGE aufgeworfen."

Bitte, bitte.

"Ich habe bisher auch nur über Aktionen im Saarland gelesen, wo bevorzugt mit "Köpfungsdrähten" gemordet wurde.Deine Meinung dazu ,deckt sich hier mit meiniger.(Wo ich nicht deiner Meinung bin, weißt du ja) ..."

Wir sind einer Meinung. Unglaublich ... aber wohl offensichtlich wahr. Es besteht Hoffnung?

Laola-Smileys

Grüße

Popski


7.4.04 22:23:40
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Hoover schrieb u.a.:

"Aber das Ding mit "Möchtergern-Simon Wiesenthal" geht dann doch etwas unter die Gürtellinie."

Mag sein. Ich würde es sogar als Ehrung empfinden. Gibt schlimmeres ...

Grüße

Hoover


7.4.04 22:35:03
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@Popski: Oh, ich würde einen Vergleich mit Wiesenthal auch als Ehrung empfinden, ganz gewiß sogar. Aber in dem Zusammenhang doch eher nicht.

Dass da keine längere Antwort kommt entäuscht mich aber.

Poorboy


8.4.04 00:36:46
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Liebe Freunde,

doch bitte nicht persönlich werden!!

Dass bei einem Forum zu diesem Thema die braune Suppe aus allen Löchern fließt, ist doch wohl selbstverständlich!!

Da kommen die Moderatoren kaum gegenan.

Aber es sind hier gelegentlich auch für einen militanten Antimilitaristen (Ich habe gelitten (GEDIENT)) ein paar wichtige Infos zu bekommen.

Und die braune Suppe (was wäre wenn....) kann man doch ganz einfach ignorieren!!

Poorboy

waldi44


8.4.04 12:18:30
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Naja, die "Braune Suppe" sehe ich in unserem Board eigentlich NICHT!
Sicher man hat zT. sehr gegensätzliche Meinungen und die sind wieder festgefahren, aber wenn man sich das alles mal vorurteilsfrei durchliesst, sehe ich da eher "nur" ein Missverständnis, eine Fehlinterpretation nach dem/der anderenSmiley mit Hammer auf dem Kopf.
Weder Blaze, noch Hover, Popski oder sonstwer passen in die Schublade Nazi oder Kommi. Wenn man jetzt noch so diverse Stichelein weglassen würde:P....
Übrigens kann man ein Thema auch beenden, ohne dass es geschlossen wirdSmiley mit verdrehten Augen!
Stellt euch vor, einer schreibt was und keiner antwortetSmiley mit Erleuchtung!

Hoover


8.4.04 13:16:01
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@Waldi: Hoover, wie der Staubsauger.

waldi44


8.4.04 13:20:55
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Ok Hover:D!

Hoover


8.4.04 16:42:08
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@ Waldi: Hoover, wie der Stabsauger und Waldi, wie der elende Kläffer von unseren Nachbarn (Rauhhaardackel, den ich mit dem <a href="http://www.ntsearch.com/search.php?q=Auto&v=55">Auto</a> noch nicht erwischen konnte). :D

Zur "braunen Suppe": Die gibts offengründig zwar nicht, aber doch latent. Egal, Meinungsfreiheit ist ein Markenzeichen der Demokratie. "Damals" wäre man ja leider nachts abgeholt worden...weinender Smiley

Hein Mueck


8.4.04 19:15:08
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Nabend,
Blaze jammer nicht rum, wer so beleidigend formuliert wie Du, z.B. Simon Wiesenthal Komplex, der gelöschte Thread zum Werwolfthema, der fordert das einfach heraus.
Was ich verstehe ist, das es schon komisch sein muß wenn da plötzlich ein Dir Unbekannter, der selten im Forum ist was zu schreibt. Weil ich Dich ja nicht kenne. Wir werden uns auch bestimmt nicht näher kennenlernen. Na ja und aus dem Grund ist meine Empörung auch verflogen.
Ich muß wohl lernen manche Menschen nicht ernst zu nehmen.
Wenn die Sitten hier so rauh sind im Forum ist es wohl so. Kenne ich sonst aus anderen Foren nur anders.

Mein Panther hat mit Faschismus nix zu tun eher mit Infantilismus.

waldi44


8.4.04 19:38:54
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@Ok: Staubsauger:D!
Klar Hoover ist latent so einiges vorhanden: Antiamerikanismus, Antisemitismus, Antidemokratie, Antiwasweissich;)!
Dennoch sollte man nicht einfach verurteilen, abstempeln und in eine Ecke stellen/drücken oder eine Schublade ablegen!
Nein, "Rauhe Sitten" herrschen hier eigentlich nicht, wenn auch der Ton mitunter etwas rauher geworden ist- unnötiger weise wie ich meineSmiley mit verdrehten Augen!

The Real Blaze


9.4.04 00:32:45
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Zitat: Blaze jammer nicht rum, wer so beleidigend formuliert wie Du, z.B. Simon Wiesenthal Komplex, der gelöschte Thread zum Werwolfthema, der fordert das einfach heraus.
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Was heißt hier jammern????Das war eine stinknormale Reaktion wenn man angepöbelt wird.Vielleicht hätte ich nur Nazijägerkomplex schreiben sollen? Ist doch sinngemäß egal jetzt.Ich hab einfach keine Lust hier sowas mit dir auszudiskutieren, warst eh nur ein Trittbrettfahrer, der sich plötzlich berufen fühlte ins gleiche Horn zu stoßen.
Wenns persönlich wird klinke ich mich in Zukunft aus, an statt auch noch Schwachsinn zu kommentieren.Es soll ja auch bekanntlich Leute geben,die nur aus Langerweile hier rumpöbeln, nur damits hier Action gibt...

PS:Du mußt mich nicht ernst nehmen, ich nehm dich doch auch nicht ernst:P

The Real Blaze

Hein Mueck


9.4.04 11:12:19
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Mir egal, Schnee von vorgestern.

Ronny22


9.4.04 13:46:34
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Gepostet von The Real Blaze
Du mußt mich nicht ernst nehmen...


klatschender Smiley

Du hast bei anderen Themen schon besser geglänzt...aber bei manchen Themen scheinen Dir die Pferde durchzugehen.
Bleib bei den Fakten und lass Emotionen da raus...

Etwas als ein Verbrechen zu empfinden ist nicht gleich ein tatsächliches Verbrechen.


[ Editiert von Ronny22 am: 09.04.2004 13:52 ]

The Real Blaze


20.4.04 20:39:17
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Hab noch was zu Werwölfen gefunden:

Im Dreißigjährigen Krieg hatten sich erste? "Werwölfe" als Truppe in der Lüneburger Heide eine Schlacht gegen die Schweden geliefert.Anführer war ein gewisser Harm Wulf,der 111 "Werwolfkrieger" um sich scharte.Weitere 200 Mann fungierten als Aufklärer.Gekämpft wurde ausschließlich nachts und in "unsäglicher Grausamkeit".Die "Wolfskrieger" trugen Erkennungszeichen,sogenannte Wolfswinkel, was später bei den Nationalsozialisten in doppelter Ausführung als Hakenkreuz eine Wiederauferstehung erfuhr.

Friedrich Wilhelm III. lies seinen "Landsturm", nach den Vorbild dieser ersten "Werwölfe" gegen Napoleon kämpfen.Auch 1923 hat es im französisch besetzten Ruhrgebiet Werwolftrupps gegeben.

Mit Werwölfe wurden eben schon vor der NS Zeit und auf Grund dieser alten Geschichten, Guerillatrupps bezeichnet, die vorwiegend nachts, heimtückisch und mit großer Grausamkeit kämpften.

mfg The Real Blaze

waldi44


20.4.04 21:29:45
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Also, das Hakenkreuz entstand mit Sicherheit nicht aus zwei Wolfswinkeln, sondern ist eine Form des offenen Sonnenrades.

Hakenkreuz

Das aus der asiatischen wie europäischen Frühgeschichte überlieferte, ein laufendes Sonnenrad symbolisierende Hakenkreuz galt als Zeichen des Heils und der Wende zum Glück. Durch die Theorien des österreichischen Anthropologen Guido von List fand es Ende des 19. Jahrhunderts als angeblich "arisches" Symbol für die "Reinheit des Blutes" Verbreitung in Deutschland. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts diente das Hakenkreuz völkischen Gruppierungen als Ausdruck ihres aggressiven Nationalismus und Antisemitismus. Als Manifestation ihrer politischen Haltung trugen es Angehörige rechtsextremer Freikorps 1918/19 im Baltikum und während des Lüttwitz-Kapp-Putsches im März 1920 auf ihrem Stahlhelm.
Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) übernahm das Hakenkreuz im selben Jahr als offizielles Zeichen. Adolf Hitler sah darin das heilbringende Symbol "des Kampfes für den Sieg des arischen Menschen". Von Hitler stammten Entwürfe für die Hakenkreuzfahne der NSDAP, deren Weiß sowie knalliges Rot national- und sozialrevolutionäre Ziele andeuten sollten. Alle Parteiformationen trugen die Fahne stets an der Spitze ihrer Aufmärsche. Zwei Jahre nach ihrer Machtübernahme erklärten die Nationalsozialisten das Hakenkreuz im Rahmen der Nürnberger Gesetze 1935 zum Hoheitszeichen des Deutschen Reichs. Die Hakenkreuzfahne wurde gleichzeitig zur alleinigen Nationalflagge, nachdem sie im März 1933 gleichberechtigt mit der schwarz-weiß-roten Trikolore des Kaiserreichs die verhaßte, die Weimarer Republik symbolisierende schwarz-rot-goldene Fahne abgelöst hatte. Bis zum Ende des NS-Regimes 1945 war die Bevölkerung an nationalen Feiertagen zum Flaggen der Hakenkreuzfahne verpflichtet.

Schon in den 20. Jahren gab es einen ultranationalistischen Bund , der sich:"Wehrwolfbund- deutscher Männer und Frontkrieger" nannte. Der spätere Werwolf wurde wahlweise mit und ohne "h" geschrieben.
Tatsächlich gab es wohl zwei "Werwolf" Organisationen. Die eine, ein Kleinkriegverband unter Hans Prützmann (Generalinspekteur für Spezialabwehr beim Reichsführer SS) und eine politisch-revolutionäre bewegung, als Volksaufstand inszeniert- der aber so nie stattfand.

Erichx


21.4.04 11:07:24
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@The Real Blaze
:idee: Stammt alles aus "Der Wehrwolf" von Hermann Löns. Ob die Geschichte wahr ist :harlekin:

The Real Blaze


21.4.04 16:39:49
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Na sicher muß man sich diese Frage stellen.Vermutlich wurde sie deshalb so ausgeschmückt, um schon bei den Schweden Angstzustände auszulösen,wenn sie nachts irgendwo den Wald betraten. Dann auch der zeitliche Abstand, wo ohnehin damit zu rechnen ist,daß viel Wahres auf der Strecke bleibt und durch Erfundenes ersetzt wurde.

mfg The Real Blaze

Axel43


21.4.04 21:55:11
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Herrman Löns hat frei erfunden. Es ist ein historischer R o m a n , kein Tatsaxchenbericht ! Allerdings sehr gut geschrieben, und er hat selbstverständlich tatsächliche Ereignisse mitverwendet. Solche Wehrwölfe oder Milizen zur Selbstverteidigung gab es wohl vielerorts, speziell am Ende des 30jährigen Krieges.
Die sogenante Wolfsangel hat nichts mit dem Hakenkreuz zu tun sonder ist schlicht und einfach eines der vielen verschiedenen Hauszeichen mit denen man früher sein Eigentum markierte. Sie sehen oft wie Runen aus.
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