Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 12.10.2001 bis zum 22.12.2005. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

Die Schuldigen am Bombenkrieg

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AutorBeitrag

Aufklaerer


19.4.04 15:13:51
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[CENTER]Alle Schuld den Deutschen?[/CENTER]

[I]Jörg Friedrich mischt mit seinem Werk "Der Brand" über den Bomben-Holocaust gegen deutsche Städte gegenwärtig die Meinungsindustrie auf. Seine Erkenntnisse sind in aller Munde; "Der Brand" wird überall diskutiert. In wenigen Wochen jährt sich das Verbrechen zum 60. Male. Jetzt befasst sich auch das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in einer Titelgeschichte mit dem "Bombenkrieg gegen die Deutschen". Die Sprachregelung bundesdeutscher Meinungsmacher ist klar: Deutsche hätten den Luftkrieg angezettelt und anschließend eben die Folgen tragen müssen. Das ist eine Lüge![/I]

[CENTER]Haarsträubende Betrachtung[/CENTER]



"Adolf Hitler ließ Coventry ,coventrieren‘, Winston Churchill im Gegenzug Hamburg ,hamburgisieren‘." So einfach machte es sich vergangene Woche "Der Spiegel". Nicht einmal die Sieger waren nach dem Kriege so weit gegangen. Dass Deutschland einen völkerrechtswidrigen Luftkrieg angezettelt hätte, war im "Nürnberger Prozess" kein Anklagepunkt. "Der Spiegel" ist da weniger zimperlich: "Schon bald nach dem Überfall auf Polen ließ Hitler Warschau, acht Monate später Rotterdam bombardieren. Und nach der Besetzung Frankreichs versuchte Hermann Görings Luftwaffe im Sommer 1940, Großbritannien in die Knie zu zwingen." Zwölf Zeilen weiter ist man dann beim Thema "Coventry" angelangt und behauptet darüber hinaus, die Luftwaffe hätte "unterschiedslos" gegen "Wohn- und Industriequartiere" gewütet.

Jede Wette: Mit ähnlich haarsträubender Betrachtungsweise werden in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren alle anderen etablierten Blätter nachziehen. Mehrhundertfach jähren sich in nächster Zukunft die furchtbaren Bombardements und Zerstörungen deutscher Städte und Orte zum 60. Male. Doch werden Geschichtslügen nicht wahrer, nur weil man sie gebetsmühlenartig wiederholt. Was aber stimmt?

[CENTER]Was stimmt?[/CENTER]

Beispiel Warschau: Behauptet wird immer wieder, die deutsche Luftwaffe habe während des Polenfeldzuges die polnische Hauptstadt völkerrechtswidrig bombardiert. Tatsächlich aber war Warschau eine verteidigte Festung, die Bombardierung völkerrechtlich zulässig. Dr. Maximilian Czesany, anerkannter Experte für den Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg, hat in seinen Untersuchungen (z.B. "Europa im Bombenkrieg") unmissverständlich festgestellt: Die Luftangriffe auf Warschau wurden zur Unterstützung des Belagerungsheeres durchgeführt, trugen also ausgesprochenen taktischen Charakter.

Mehr noch: Den fliegenden Besatzungen der deutschen Luftwaffe war durch Befehl jede kriegsrechtlich nicht zulässige Waffenwirkung gegen zivile Wohnsiedlungen untersagt worden. Die Beachtung dieses Befehls wurde durch laufende Überwachung und Belehrung der fliegenden Besatzung sichergestellt. Darüber hinaus wurde der Zivilbevölkerung die Möglichkeit zum Verlassen der Stadt gegeben. Zu keinem Zeitpunkt ist es zu einer Terrorbeschießung bzw. -bombardierung der Zivilbevölkerung gekommen.

Zur Behauptung, die deutsche Luftwaffe habe im Mai 1940 völkerrechtswidrig Rotterdam bombardiert: In Wahrheit waren die Luftwaffen-Attacken gegen die niederländische Stadt kriegsrechtlich zulässig. Rotterdam wurde, als es dort zu Kämpfen gekommen war, eindeutig zu einer verteidigten Stadt, wodurch der Schutz nach Artikel 25 Haager Landkriegsordnung ("Es ist untersagt, unverteidigte Städte, Dörfer, Wohnstätten oder Gebäude, mit welchen Mitteln es auch sei, anzugreifen oder zu beschießen") verlorenging. Auch Artikel 27 Haager Landkriegsordnung, der den Schutz von nicht militärisch genutzten Gebäuden vorsieht, die der Krankenpflege, Wohlfahrt, Kunst, Wissenschaft, Religion und Kultur gewidmet sind, wurde beachtet. Da sind sich Dr. Czesany und seine Kollegen der seriösen Historiker-Zunkt trotz der bedauerlichen Verluste unter der Zivilbevölkerung allesamt einig.

Zur Behauptung, die Deutschen hätten mit dem Angriff auf Coventry am 15. November 1940 den völkerrechtswidrigen Luftkrieg eröffnet: Coventry, ein Zentrum der englischen Kriegsindustrie, war von Deutschen angegriffen worden, nachdem die Royal Air Force bereits im Mai 1940 mit den Angriffen auf Deutschland begonnen hatte und auch Berlin schon Monate zuvor attackiert worden war. Der National-Zeitung liegt zu diesem Thema im Original ein Zeit- und Augenzeugenbericht eines Lesers vor. Welchen Grund sollte es geben, an folgenden Schilderungen zu zweifeln:

"Bevor der so genannte Adlertag mit dem Angriff auf kriegswichtige Ziele in England überhaupt begann, es war der 13. August 1940, hatten Engländer beispielsweise die Hansestadt Hamburg bereits dreißig Nächte lang angegriffen; wenn auch in einem verhältnismäßig geringeren Ausmaß. Der erste Luftangriff erfolgte am 18. Mai 1940 und forderte mindestens 34 Tote und 72 Verletzte. Auf das Stadtgebiet fielen mindestens 80 Splitter- und mehr als 700 Brandbomben. Seit dem 10. Mai 1940 wurden vor allem auf Norddeutschland zahlreiche solcher Nachteinsätze geflogen, die die Zivilbevölkerung immer wieder in Mitleidenschaft zogen. Auch über Schleswig-Holstein wurden nichtmilitärische Angriffe geflogen, beispielsweise am 24. April 1940 auf Heide und Sylt. Jene Terrorangriffe setzten sich Monat für Monat, Woche für Woche fort. Erstmalig wurde dann am 6. Juni 1940 ein britischer Bomber über Hamburg zum Absturz gebracht.

Ab dem 26. August 1940 griff die RAF dann auch Berlin immer wieder an. Ich selbst habe diese Angriffe bei Nacht im Luftschutzkeller erlebt. Deutscherseits drohte man London damals mit Repressalien, falls die Angriffe weiter fortgesetzt würden. Mein Cousin war zu dieser Zeit Stabsunteroffizier der Luftwaffe und hat mir immer wieder versichert, dass sich unsere Piloten stets fair und umsichtig im Kampf verhalten hätten.


[CENTER]Sinnlose Vernichtungswelle[/CENTER]



Am 7. September 1940 folgte dann ein erster Vergeltungsschlag auf Industrie- und Hafenanlagen in London. Erst ab Mitte Oktober waren auch ständige Nachteinsätze befohlen worden. Der Befehl war eine Reaktion auf die RAF-Angriffe vom August 1940 auf Bückeburg, Weimar und Friedrichsruh. In einer Blitzaktion vom 14. und 15. November 1940 kam es dann zum Schlag gegen Coventry. In dieser Stadt produzierten Engländer vor allen Dingen wichtige Zubehörteile für die Motoren der schrecklichen Viermot-Bomber. Laut David Irving kamen bei dem Angriff etwa 380 Menschen ums Leben. Zudem entstand ein hoher materieller Schaden. Zahlreiche Wohnungen sowie die Kathedrale der Stadt waren zerstört worden. Es folgten weitere Angriffe, darunter auch auf Birmingham, Bristol und Liverpool. Insgesamt richteten sich 31 nächtliche Vergeltungsschläge gegen kriegswichtige Ziele. Angesichts eigener schwerer Verluste musste die Luftwaffe die militärischen Operationen nach wenigen Monaten abbrechen. Am 10. Mai 1941 kam es zum letzten konzentrierten Angriff auf London."

Deutschen Städten aber stand die sinnlose und tödliche Vernichtung noch bevor. Beispiel Dresden: Während selbst offizielle Schätzungen als Folge der Coventry-Bombardierung niemals über 554 Tote hinausgingen, verendeten in Dresden Hunderttausende qualvoll, darunter in erster Linie Zivilisten, Frauen, Kinder und Greise. Der Angriff auf Coventry war – ganz im Gegensatz zum Bomben-Holocaust von Dresden – eine Reaktion auf erste alliierte Bombardierungen gegen die unbewaffnete Zivilbevölkerung deutscher Städte. Zudem galt der Angriff militärischen Zielen. Der Bomben-Terror gegen Dresden aber galt dem deutschen Volk. Die Bomben fielen, obwohl bekannt war, dass die Stadt mit Flüchtlingen völlig überfüllt war.

Chef des englichen Bomberkommandos und verantwortlich für die völkerrechtswidrigen Flächenbombardements war Luftmarschall Arthur Harris. Die Bomberflotten des "Schlächters" brachten Tod und Verwüstung. In seinem Buch "Bomber Command" (1948) gestand er: "Ich würde nicht zögern, das Gleiche noch einmal zu tun. Ich habe keine Geduld mit Leuten, die Mitleid mit den ,armen Deutschen’ empfinden." Der amerikanische Kolumnist Williamson M. Evers: "Bomber-Harris hatte die Angewohnheit, Frauen und Kinder vorsätzlich zu verbrennen. Die Glücklichen unter ihnen zerfetzte er, bevor sie wussten, was geschah (...) Harris (feuerte) vorsätzlich und gezielt auf deutsche Zivilisten und versuchte, so viele wie er nur konnte umzubringen." 1953 wurde Harris auf Drängen Churchills in den Adelsstand erhoben. Es erfolgte auch seine Beförderung zum Großoffizier der Ehrenlegion. 1986 ehrte ihn die britische Post mit einer Sonderbriefmarke. Im Beisein der britischen Königin-Mutter wurde 1992 in London ein Denkmal zu Ehren des "Schlächters" eingeweiht.

Beispiel Hamburg: Vom 25. Juli bis zum 3. August 1943 kamen 55.000 Hamburger, darunter tausende Kinder, qualvoll ums Leben. Ihre Heimatstadt wurde von Terrorbombern in eine Trümmerwüste verwandelt. Abgeworfen wurden 80.000 Sprengbomben, 1200 Luftminen, 80.000 Brandbomben und 5000 Phosphorkanister. Eine Viertelmillion Häuser, darunter Krankenhäuser und Schulen wurde zerstört. 600.000 Hamburger verloren ihr Hab und Gut, 900.000 Menschen flohen aus der brennenden Stadt. "Operation Gomorrha": Ein ungesühnter Holocaust.

Hamburg, Dresden, Berlin, Köln, Nürnberg, Würzburg, Magdeburg, Pforzheim, Potsdam, Danzig usw.: Immerhin weiß der "Spiegel": "Der 60. Jahrestag mörderischer Verheerungen steht in den kommenden Jahren, bis zum April 2005, in nicht weniger als 161 deutschen Städten an. Brand- und Sprengstoffbomben fielen auf nahezu jede Stadt mit über 50.000 Einwohnern, dazu auf 850 kleinere Orte."

[I]Literatur:

Der Brand

Europa im Bombenkrieg

Verbrecher-Album der Sieger

Verheimlichte Dokumente

Lexikon der antideutschen Fälschungen[/I]


"Wir haben angefangen", erklärt der prominente britische Völkerrechtler J. M. Spaight 1944, "das ist eine historische Tatsache."

http://www.geo.de/GEO/kultur_gesellschaft/geschichte/2003_01_GEO_bombenkrieg/page2.html?SDSID=91306500000021082380399#s9&linkref=geode_artikel_subnavigation

Ronny22


19.4.04 16:07:28
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:totlach:

Gast


19.4.04 16:47:18
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Gepostet von Ronny22

:totlach:


Das dachte ich mir . Armes kaputtes Volk.

Axel43


19.4.04 16:49:43
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Irgendwie scheint man hier Krieg laut den Regeln des 17. Jahrhunderts führen zu wollen. Die Realität ist daß ein moderner Großkrieg überhaupt keine Regeln kennt, sondern überall und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln geführt wird. Die "Zivilbevölkerung" ist in so einem Krieg ein Mythos. Im Hinterher von Verbrechen hier und Verbrechen dort zu reden ist Zeitverschwendung.

waldi44


19.4.04 16:54:50
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Rechtsextreme Funktionäre, Aktivisten und Ideologen

Vorbemerkung

Diesem Kapitel liegt der von Willibald I. Holzer entwickelte Rechtsextremismusbegriff zugrunde, der - wie schon mehrmals betont - jede Gleichsetzung von Rechtsextremismus mit Nationalsozialismus, Neonazismus, Neofaschismus und dergleichen ausschließt. Die Klassifizierung der einzelnen Personen als rechtsextrem erfolgte aufgrund ihrer Stellung innerhalb rechtsextremer Organisationen sowie aufgrund von Stellungnahmen in Publikationen. Die Kategorie "rechtsextrem" bezieht sich weder auf Charaktereigenschaften noch auf private Verhaltensweisen, sondern auf die politische und ideologische Haltung der einzelnen Personen. Berücksichtigt wurden die wichtigsten Funktionäre, Aktivisten und Ideologen, ohne mit dieser Auflistung Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

CZESANY, Dr. Maximilian
Graz
Mitglied der "Österreichischen Historiker-Arbeitsgemeinschaft für Kärnten und Steiermark" ("Südtirol - Europa der Völker", 1/1992, S. 8)

1981
Herausgeber der Flugschrift "Wir lassen uns nicht ewig verleumden", in der er gegen eine vom ORF geplante Ausstrahlung der Fernsehserie "Der unbekannte Krieg" protestiert
1982
Mitunterzeichner eines Dankschreibens an die "Wohlfahrtsvereinigung der Glasenbacher" für die Mitarbeit "beim gemeinsamen Einsatz um das in zwei schrecklichen Weltkriegen ungetrübte Ansehen der gefallenen und lebenden österreichischen Soldaten und der gesamten leidgeprüften Kriegsgeneration"
1985
Referent bei der 20. Politischen Akademie der AFP
1986
Autor des Buches "Alliierter Bombenterror. Der Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung Europas 1940-1945" (erschienen im Druffel-Verlag)
1989
Mitunterzeichner eines Aufrufes, den u. a. auch die neonazistische Zeitschrift "Sieg" veröffentlicht. Darin wird kritisiert, daß Österreicher, "die nicht bereit sind, zeitgeschichtliche Ereignisse, die schon bald 50 Jahre zurückliegen, nur durch die Brille der alliierten Kriegspropaganda zu betrachten", von den Behörden vor Gericht gestellt und auch zu Geldstrafen verurteilt werden (siehe dazu: "Sieg", 8-9/1989, S. 25)

Rechtsextremismus in Östereich

Irgendwann kommt jemand und liesst uns aus "Mein Kampf" vor
um zu beweisen wie gut doch der Onkel Adolf war und es mit Deutschland und der Welt gemeint hatte:tzzzz::tzzzz::tzzzz:!

Gast


19.4.04 16:58:43
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Waldi Waldi ,im Dritten Reich wärst du gneau so mitgeschwommen wie du es heute tust.

Findest du über den britischen Völkerrechtler J. M. Spaight auch einen Rechtsextremen Hintergund? Der sagte nämlich schon 1944 folgendes Rechtsextremes:

"Wir haben angefangen,das ist eine historische Tatsache."

:totlach:

Euch geht es doch überhaupt nicht um Geschichte.

Gast


19.4.04 16:59:17
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waldi44


19.4.04 17:09:09
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Ich hab Dir was im anderen Tread geschrieben und ich denke, es würde dich und deine Weltanschauung hier niemand vermissen!

Ps: Ich bin schon einmal NICHT mitgeschwommen, aber woher willst DU das wissen....?

Westwall


19.4.04 17:11:24
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Gepostet von Gast
Waldi Waldi ,im Dritten Reich wärst du gneau so mitgeschwommen wie du es heute tust.

Findest du über den britischen Völkerrechtler J. M. Spaight auch einen Rechtsextremen Hintergund? Der sagte nämlich schon 1944 folgendes Rechtsextremes:

"Wir haben angefangen,das ist eine historische Tatsache."

:totlach:

Euch geht es doch überhaupt nicht um Geschichte.



FALSCH lieber Gast, gerade deswegen geht es bei uns um die deutsche Geschichte!

Axel43


19.4.04 17:45:55
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Es geht uns um Geschichte, ihren Ablauf, ihre Deutung und Umdeutung. Um bei der Sachen zu bleiben, muss man (logischerweise) die Sachen diskutieren, und zwar in moeglichst neutraler und unemotioneller Sprache. Jedesmal wenn man dazu verfaellt, einander zu diskutieren und mit diversen politischen Etiketten zu bekleben, ist das eine Ausgleisung. In dieser Hinsicht ist dieser/dieses Board leider in letzter Zeit sehr verfallen. Gehen wir also bitte zu den Sachen und Sachlichkeiten zurueck !

waldi44


19.4.04 17:51:56
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Eben, Westwall, DAS meine ich auch- um Geschichte und nicht um Ideologie.
Man kann das mitunter nicht immer sauber trennen, aber "Gast" versucht ja nichts zu trennen- er versucht mit dem grossen Hammer altbekanntes Gedankengut, mitunter in neuer Verpackung, mit neuem Schleifchen, neuen Zeugen und neuem Archivmaterial aus geheimen Geheimarchiven als das "non plus ultra" der deutschen Geschichtsschreibung in anderer Leute Köpfe zu hämmern und scheint sich zu wundern, dass das bei den meisten hier nicht klappt...
Da werden solche zweifelhaften Herren wie Dr.Czesany, D.Irving oder V.Suworow zitiert und wer's nicht glaubt wird gleich zum "antideutschen Triebtäter", "Schwachmat" oder "Armes kaputtes Volk"- nun, meine Antwort DARAUF hast Du ja schon bekommen!!

Ps: Die Etiketten klebt sich eigentlich jeder selber anSmiley mit verdrehten Augen!

Rheingold


19.4.04 20:09:51
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Also ich bin einigermaßen entsetzt, wie hier mit "Gast" umgegangen wird. Er mag vielleicht zweifelhafte Quellen genannt haben, allein den Text halt ich doch für zumindest diskussionswürdig. Und wenn man den "Gast" dann wiederlegt, dann bitte mit Bezug auf den Text und nicht von vornherein nur mit dem Finger auf die Quellen zeigen.

Die ganze Debatte "Bombenkrieg" zeigt mal wieder das man über das Thema nicht vernünftig reden kann. Es scheint, die meisten interessiert die Wahrheit überhaupt nicht, es interessiert nur WELCHE Wahrheit nützt WEM.

Rheingold

waldi44


19.4.04 20:34:41
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...und Du findest es gut, dass Leute, die sich seiner Meinung nicht anschliessen wollen als:... "antideutschen Triebtäter", "Schwachmat" oder "Armes kaputtes Volk"- bezeichnet bzw verleumdet werden?
Das Thema Bombenkrieg hatten wir öfter, ist ja nicht neu und da konnten wir uns auch nicht immer einigen, aber soetwas gab es da nicht!!

Ps: Der "Geolink" zB war prima, hab mir den Artikel gleich mal ausgedruckt. Wenn man aber über solche Quellen verfügt, brauch man doch nicht mit dem Schwachsinn von Leuten kommen, die selbigen in auch neonazistischen Zeitschriften
wie "Sieg" veröffentlichen.

Übrigens werden wir ja schon alle als Verblödet dargestellt:"Die Umerziehung (Reeducation) bedarf sorgfältiger, unentwegter Pflege wie englischer Rasen."
Da wir seiner Argumentation nicht folgen können oder wollen, muss der Prozess der Reeducation bei uns schon recht fortgeschritten sein- DAS ist doch der Grundtenor seiner ganzen Anwürfe über unser "Antideutsches" Verhalten und das müssen wir uns nicht gefallen lassen- ICH jedenfalls NICHT!!

The Real Blaze


19.4.04 20:44:35
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Das Buch" Der Brand" ist ein Buch was schonungslos Wahrheiten dokumentiert.Ja Churchill und Harris werden darin als das dargestellt was sie waren: Verbrecher an unschuldigen Zivilisten!Churchill wußte schon aus eigener Erfahrung,daß ein "Moralbombing" auf reine ziviel Ziele nichts bewirkt. Der normale deutsche Arbeiter hatte nirgendwo eine Zone zivilen Schutzes. Es war Churchills zynischer Befehl, jeden Zivilisten,der einer Arbeit nachging,als Soldat zu betrachten,der getötet werden mußte!
Demoralisierend wäre es gewesen, wenn die Deutschen gewußt hätten, ihre Wohnsiedlungen bleiben verschont, aber ihre Arbeitsstätte ist gefährdet!Da wäre mancher einfach schon aus Angst weggeblieben.Wenn man aber weiß,man hat nirgendswo Schutz,ist es gleichgültig ,wo man sich aufhält und geht auch weiter zur Arbeit. Jeder weiß wie enorm der Produktionsausstoß 1944 in Deutschland war.
Wie die alliierte Kopfwäsche nach dem Krieg arbeitete, gipfelte in der Verleihung des Karlspreises für Churchill.Da wurde einem Verbrecher ein Preis verliehen von Menschen,die seinem Todesbefehl entronnen waren!!Eine genauso dumme Geste,wie Arafat den Friedensnobelpreis verleihen!:tzzzz:



mfg The Real Blaze

Hoover


19.4.04 21:44:13
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"Der Brand" ist ein gutes Buch, aber noch mehr Wirkung hat es, wenn man den Bildband "Brandstätten" dazu nimmt. Dann werden aus Gedanken Bilder. Ich kann es nur empfehlen.

"Brandstätten" von Jörg Friedrich
Propyläen ISBN 3-549-07200-7

Aber mit Sicherheit kennt das Buch hier jeder klatschender Smiley

Quintus


20.4.04 04:28:02
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Gepostet von Aufklaerer
Am 7. September 1940 folgte dann ein erster Vergeltungsschlag auf Industrie- und Hafenanlagen in London. Erst ab Mitte Oktober waren auch ständige Nachteinsätze befohlen worden. Der Befehl war eine Reaktion auf die RAF-Angriffe vom August 1940 auf Bückeburg, Weimar und Friedrichsruh.

Die ersten deutschen Bomben auf London fielen bereits in der Nacht zum 25. August 1940! Und die erste Stadt, auf der deutsche Bomben fielen war Guernica, im spanischen Bürgerkrieg 1937!

Gast


20.4.04 13:55:07
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Gepostet von Rheingold

"Also ich bin einigermaßen entsetzt, wie hier mit "Gast" umgegangen wird."


Ähhhh ... dem Gast? Geht hier mal wieder etwas durcheinander?

"Er mag vielleicht zweifelhafte Quellen genannt haben, allein den Text ..."


Welchen "Text" hat unser "Gast" geschrieben? Den Eingangstext hat unser "Aufklärer" geschrieben. Außer unser "Aufklärer" ist unser "Gast". Nachtigall ick hör dir trapsen ...

"... halt ich doch für zumindest diskussionswürdig. Und wenn man den "Gast" dann wiederlegt, dann bitte mit Bezug auf den Text und nicht von vornherein nur mit dem Finger auf die Quellen zeigen.


Na dann mit leuchtenden Beispiel voran Rheingold! Oder ist es nur der Schreih: "Vorwärts Männer, ich bilde die Nachhut!"

Grüße

Popski


20.4.04 13:59:23
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Obiges Posting vom Dienstag dem 20. April 04 (13:55) war, wie unschwer zu erkennen ist, von mir.

Popski

Popski


20.4.04 14:12:00
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Der Aufklärer schrieb u.a.:

"Die Sprachregelung bundesdeutscher Meinungsmacher ist klar: Deutsche hätten den Luftkrieg angezettelt und anschließend eben die Folgen tragen müssen. Das ist eine Lüge!"

Schauen wir uns mal die Argumentationskette des Aufklärers an (und fragen uns abschließend wer eigentlich "lügt"):

Da wird über Coventry, Hamburg, Warschau geschieben. Die altbekannte Leier. Dann eine Wette angeboten. Von "Geschichtslügen" gesprochen, die "gebetsmühlenartig wiederholt" werden und schlußendlich danacah gefragt "Was ... stimmt?"

Warschau wurde nach Lesart des Aufklärers nicht "völkerrechtswidrig bombardiert." Man [b]beachte die Begründung (wird weiter unten wichtig!): "Tatsächlich aber war Warschau eine verteidigte Festung ... (Experte) ... "Die Luftangriffe auf Warschau wurden zur Unterstützung des Belagerungsheeres durchgeführt, trugen also ausgesprochenen taktischen Charakter." Noch besser (auch dies für weiter unten merken!): "Den fliegenden Besatzungen der deutschen Luftwaffe war durch Befehl jede kriegsrechtlich nicht zulässige Waffenwirkung gegen zivile Wohnsiedlungen untersagt worden. Die Beachtung dieses Befehls wurde durch laufende Überwachung und Belehrung der fliegenden Besatzung sichergestellt. Darüber hinaus wurde der Zivilbevölkerung die Möglichkeit zum Verlassen der Stadt gegeben. Zu keinem Zeitpunkt ist es zu einer Terrorbeschießung bzw. -bombardierung der Zivilbevölkerung gekommen."
Zu dem dann folgenden Gedanken nur soviel:

"Rotterdam wurde ... eindeutig zu einer verteidigten Stadt, wodurch der Schutz nach [b]Artikel 25 Haager Landkriegsordnung ("Es ist untersagt, unverteidigte Städte, Dörfer, Wohnstätten oder Gebäude, mit welchen Mitteln es auch sei, anzugreifen oder zu beschießen") verlorenging."

Den Rest sparen wir uns. Altbekannt. Nur ... wie war die ursprüngliche Behauptung? "Geschichtslügen"? Und danach das (leere) Versprechen nach dem "Was stimmt?"

Die wirkliche Geschichtslüge verbreitet der Aufklärer, da er so zusätzlich so tut, als ob seine "Geschichte" nun stimmt. Selektiv ist sie. Nicht mehr nicht weniger. Warum sie selektiv sein muß ist klar, da sonst sein Gedankengebäude in sich zusammenfällt. Wäre er wahrhafter "Geschichte" interessiert, anstaat primitive Demagogie dann hätte er dies erwähnt:

"Ziel vernichtet

Wielun, 1. September 1939: Mit der Zerstörung des polnischen Städtchens durch die deutsche Luftwaffe begann der totale Bombenterror des Zweiten Weltkriegs

Von Joachim Trenkner

... Hitlers Rede vor dem gleichgeschalteten Parlament ... wird von 10 Uhr an vom Rundfunk übertragen: „Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen. Seither wird Bombe mit Bombe vergolten. Wer mit Gift kämpft, wird Giftgas bekommen.“ Hitler hatte sich um eine Stunde geirrt: Der erste Schuss war schon um 4.47 Uhr gefallen, vom deutschen Schulschiff Schleswig-Holstein aus, das die kleine Festung Westerplatte im Danziger Hafen unter Feuer nahm.

General von Richthofen war schon in Guernica dabei

So begann vor fast 64 Jahren der Zweite Weltkrieg. So steht es in den Geschichtsbüchern, in den deutschen und in den polnischen. Tatsächlich aber begann der Überfall Nazideutschlands auf Polen zugleich an einem weiteren polnischen Ort – noch brutaler, als die Schulbücher es erzählen. Und es war nicht die Marine, es war die deutsche Luftwaffe, die hier all jene Schrecken entfesselte, die in den kommenden Jahren ganz Europa heimsuchen sollten.

Die Luftwaffe: Sie ist der besondere Stolz des Regimes. Für den Überfall auf Polen bestens gerüstet, gilt sie als die stärkste der Welt. ... Am 31. August jedenfalls ist alles bereit. Im Gefechtsquartier der 4. Luftflotte in Schloss Schönwald östlich der schlesischen Kreisstadt Rosenberg herrscht besonders angespannte Hektik. Denn hier hatte der Fliegerführer zur besonderen Verfügung, Generalmajor Wolfram Freiherr von Richthofen, schon vor fünf Tagen von seinem Chef, dem Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Hermann Göring, einen Einsatzbefehl erhalten. „Ostmarkflug 26. August, 4.30 Uhr“, hatte der Funkspruch aus Berlin gelautet, der einige Stunden später widerrufen worden war. Jetzt, in der Nacht zum 1. September, soll der Angriff auf Polen definitiv erfolgen.

Richthofen, der es 1943 noch zum Generalfeldmarschall bringen sollte ... und wenige Wochen nach dem Krieg in Bad Ischl einer Krebskrankheit erlag, hatte sich schon im Spanischen Bürgerkrieg als Befehlshaber der berüchtigten Legion Condor hervorgetan. Nach der Bombardierung des baskischen Städtchens Guernica 1937 notierte er in sein Kriegstagebuch: „Guernica, Stadt von 5000 Einwohnern, buchstäblich dem Erdboden gleichgemacht, Bombenlöcher auf Straßen noch zu sehen, einfach toll.“

Nun sieht Richthofen die Chance, sein Zerstörungswerk fortzusetzen. Der Fliegerführer bestellt die Kommandanten seines Stuka-Geschwaders 76 sowie des Geschwaders 2 Immelmann zum Befehlsempfang ein. Als Angriffsziel nennt er ihnen den Namen eines polnischen Städtchens, 100 Kilometer östlich von Breslau gelegen, nicht weit hinter der Grenze: Wielun.

Ziel ist es, den Ort zu vernichten. Dabei soll vor allem ein gerade weiter entwickelter Flugzeugtyp getestet werden, der Sturzkampfbomber JU 87 B. ...

Das Krankenhaus wird gleich bei der ersten Welle getroffen

Wielun liegt im Abseits. ... ein Marktflecken, der von der Landwirtschaft lebt. ... 16000 Einwohner zählt das Städtchen ... Warum sollen die Deutschen auch ausgerechnet Wielun angreifen? Hier gibt es keinen wichtigen Eisenbahnknotenpunkt und, bis auf die kleine Zuckerfabrik am Rande der Stadt, auch keine Industrie. Das Militär ist längst abgezogen; ein Kavallerie-Regiment wurde bereits im Frühsommer zur Grenzverteidigung an die Warthe verlegt. Die Stadt ist unbefestigt, wehrlos, ohne Flak und ohne Bunker. ... Der Kampfauftrag lautet: Vernichtung des westlichen Teils von Wielun. Gegen 4.35 Uhr stürzen sich Sigels Stukas mit dem infernalischen Sirenengeheul der so genannten Jericho-Trompeten auf die schlafende Stadt. Die ersten Bomben fallen um 4.40 Uhr. Insgesamt werfen Sigels Flugzeuge bei diesem ersten Einsatz 29500-Kilo-Sprengbomben und 112 50-Kilo-Bomben ab. „Ziel vernichtet, Brände beobachtet“, vermerkt der Hauptmann in seinem Einsatzbericht, nachdem er ohne Verluste kurz nach 5 Uhr wieder auf der Asphalt-Rollbahn in Nieder-Ellguth gelandet ist. Und unter der Rubrik Feststellung und Beobachtung zur Lage am Ziel, auf An- und Rückmarsch notiert er: Keine besondere Feindbeobachtung.“

Der Bombenhagel bringt Tod und Zerstörung.

Die ersten Bomben haben das Allerheiligen-Hospital getroffen, obwohl das Krankenhaus auf dem Dach mit einem roten Kreuz gekennzeichnet ist. ... Dreimal bombardierten die Flugzeuge das Krankenhaus. ... Zwei Ordensschwestern, 4 Krankenschwestern und 26 Patienten sind bei dem Angriff getötet worden.“

Kurz darauf greift die Luftwaffe zum zweiten Mal an, diesmal soll der östliche Teil der Stadt zerstört werden. Der dritte und letzte Einsatz, bei dem wieder 29 Maschinen über die Stadt fliegen, wird von Major Oskar Dinort vom Stuka-Geschwader2 Immelmann befehligt. Aus über 2000 Meter Höhe stürzt sich die gesamte Staffel steil auf das Ziel. Erst nachdem sie auf 800 Meter gefallen sind, lösen sie die Bomben aus. Die schwerste wirft Dinort selbst. „Direkt auf den Marktplatz!“, jubelt er später in einer NS-Publikation mit dem Titel Die Höllenvögel. ...

Die grausame Bilanz: ... töteten 1200 Menschen. Die Stadt ist zu 70 Prozent zerstört, der enge Stadtkern durch Brände sogar zu 90 Prozent. ... Es gab keine Soldaten mehr in Wielun, und die Piloten wussten das. Schließlich war es der Gruppenkommandeur des Stuka-Geschwaders76, Hauptmann Sigel, selbst gewesen, der in seiner Einsatzmeldung zu Protokoll gegeben hatte: „Keine besondere Feindbeobachtung.“

Das Massaker lag erst wenige Stunden zurück, da übermittelte das Auswärtige Amt in Berlin der noch nicht geschlossenen polnischen Botschaft eine diplomatische Note mit besonders zynischem Inhalt: „Die deutschen Luftstreitkräfte haben den Befehl erhalten, sich bei ihren Kampfhandlungen in Polen auf militärische Ziele zu beschränken…“ Auf eine Lüge mehr oder weniger kam es dem Regime nun auch nicht mehr an. ...

Zweimal, 1978 und 1983, wurde wegen der Zerstörung des Krankenhauses von Wielun in der Bundesrepublik ein Ermittlungsverfahren eingeleitet – und nach kurzer Zeit wieder eingestellt: Die Kommandeure hätten in der Morgendämmerung nicht bemerken können, dass sie auch ein Krankenhaus bombardierten, argumentierte einfühlsam die Staatsanwaltschaft.

Der Autor ist Journalist und leitete bis 2000 die Abteilung Politik (Fernsehen) beim Sender Freies Berlin"

Quelle: http://www.zeit.de/2003/07/A-Wielun (erschienen in der "Der Zeit" vom 06.02.2003, Nr. 7/2003)

und/oder: Lothar Kettenacker (Hrsg.), Ein Volk von Opfern? Die neue Debatte um den Bombenkrieg 1940-45, Berlin 2003, dort S. 15-23)

Wir erinnern uns an die eingehenden Worte des Aufklärers, wo er von "völkerrechtswidrig(en) bombardier(en)" schreibt und diesen definiert bzw. eine Definition übernimmt. Diese lege man nun auf den obigen Tatbestand bei Kriegsausbruch an. Dann stimmt die "Geschichte" wohl eher, oder?


Das der Aufklärer seinen Text mit diesem (angeblichen) "Zitat" abschließt (inkl. Link):

"Wir haben angefangen", erklärt der prominente britische Völkerrechtler J. M. Spaight 1944, "das ist eine historische Tatsache."

zeigt umso mehr wie er seine Art der "Geschichte" versucht zu schreiben und anschließend unter das Volk zu bringen. Dazu weiter unter (in einem späteren Posting mehr).

Grüße

Popski


20.4.04 15:16:41
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Gepostet von The Real Blaze

...Wie die alliierte Kopfwäsche nach dem Krieg arbeitete, gipfelte in der Verleihung des Karlspreises für Churchill.Da wurde einem Verbrecher ein Preis verliehen von Menschen,die seinem Todesbefehl entronnen waren!!Eine genauso dumme Geste,wie Arafat den Friedensnobelpreis verleihen ...


Jetzt geht's wieder los ... wobei, waren in diesem Fall die Preisverleiher Opfer oder Täter? (wegen der angeblich erhaltenen "Kopfwäsche")?

Churchill sieht das sicherlich alles ganz locker.





Grüße

Axel43


20.4.04 17:01:01
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Haben sich die Herren überhaupt mal überlegt, was hinter den Bombenangriffen liegt ? Es gab also eine lange Entwicklungsarbeit, um die Flugzeuge, Zielgeräte und Munitionen herzustellen, die für Bombenangriffe notwendig waren. Damit wurde schon Ende des 1. Weltkrieges angefangen, d h schon damals wurde im Prinzip das geplant, was dann im 2. Weltkrieg ausgeführt wurde. Aus genau dem selben Grunde wurde ja schon vor 39 Bunker und andere Schutzanlagen für die Bevölkerung der Städte gebaut.

Popski


20.4.04 17:27:23
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Gepostet von Axel43

Haben sich die Herren überhaupt mal überlegt, was hinter den Bombenangriffen liegt ?


Ja. Wobei die ersten Schritte, Planungen und Überlegungen nicht erst gegen Ende des 1. WK stattfanden (wie Du meinst, da waren die Deutschen schon fleißig am bombardieren), sondern Mitte des 1.WK, besser noch, schon zu Beginn bzw. vor dem, 1.WK (Je nachdem was man betrachtet). Wenn schon denn schon ... wenn man mal "länger überlegt." Dazu gehört eh das wichtige Thema der jeweiligen "Air Doctrines" der jeweiligen Nationen.

Grüße

The Real Blaze


20.4.04 17:48:32
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Zitat: Churchill sieht das sicherlich alles ganz locker

Nanana:D Er sah das ganz locker. Er hat auch schon das zeitliche gesegnet...Smiley mit Erleuchtung
Er sah es nicht nur locker, sondern hat sich auch innerlich lustig über die Deutschen gemacht.Jedenfalls über jene die ihm diesen Preis zugeschanzt hatten.

mfg The Real Blaze

Popski


21.4.04 08:53:43
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Gepostet von The Real Blaze

"Er sah es nicht nur locker, sondern hat sich auch innerlich lustig über die Deutschen gemacht.Jedenfalls über jene die ihm diesen Preis zugeschanzt hatten."


Ein "Shelm der dabei Übles denkt!" Was will man bei einem Briten und seinem bekannten, schwarzen, britischen Humor auch anders erwarten!

:Schulter:

Grüße

Rheingold


21.4.04 20:09:57
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@The Real Blaze

Zumindest glaube ich nicht, das Churchill die Deutschen abgrundtief gehasst hat. Ich würd hier mal unterscheiden zwischen Churchill als Staatsmann mit seiner teils vom Kriegsverlauf abhängigen Propagandasprache und dem Privatmann Chruchill. Was den damaligen Zeitgeist angeht sind vielleicht ein paar Zitate von Churchills Sekretär Colville interessant:

Donnerstag, 20. April 1944: "Er (Churchill) bemitleidete die Deutschen, die jetzt mit dem Rücken zur Wand kämpfen müßten und meinte: "Wenn ich ein Hunne wäre, würde ich rennen was das Zeug hält, um Hitler zu Hilfe zu kommen." (zit. n. Colville, Downing Street, S. 347)

Dies taten die Deutschen offenbar auch angesichts der alliierten Vernichtungspläne. Colville selbst beschreibt die Aussichten, die Motive und das Verhalten der deutschen Soldaten während der Invasion wie folgt:

Man muß dem Mut und der Standhaftigkeit der deutschen Soldaten allen Respekt zollen. Zunächst für eine ungerechte Sache angetreten, kämpften sie nun verbissen um das Überleben ihres Landes - gegen die Übermacht des gesamten britischen Weltreichs, der USA und der Sowjetunion, unterlegen in der Luft und allein schon dadurch im Nachteil, daß wir durch unsere Dechiffreure ... von allen ihren beabsichtigten Operationen im voraus Bescheid wußten. Ihre Stärke betrug höchstens ein Siebtel derer, die sich gegen sie verbündet hatten und denen die nie versiegende Nachschubquelle der Vereinigten Staaten zur Verfügung stand. Es bedeutet keine Verunglimpfung der britischen, amerikanischen und russischen truppen, die im Zweiten Weltkrieg - genauso wie im Ersten - kämpften, wenn man feststellt, daß die deutschen Soldaten die besten der Welt waren.

Abgesehen davon wusste Churchill natürlich genau was im Krieg so alles notwendig werden kann und daß niemand, der etwas zu entscheiden hat, mit sauberen Händen daraus hervorgehen kann. Darum hatte er auch im Nürnberger Prozess gegen Manstein die Größe, 2.000 Pfund für dessen Verteidigung zu spenden.

Grüsse Rheingold

Axel43


21.4.04 21:41:50
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Selbstverständlich hätte Churchill den Karlspreis nicht entgegengenommen, wenn er wirklich die Deutschen gehaßt hätte. Die Deutschen war für ihn ein politisches und militärisches Problem - und das hat er gelöst.

The Real Blaze


21.4.04 22:42:20
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Genau er löste es und dabei gingen tausende unschuldige Zivilisten drauf.Mag er politisch klüger gewesen sein, aber in der Anwendung der militärischen Gewalt hat er verbrecherisch agiert.Und dann er mit seinen "Hunnen" :tzzzz: Was dümmeres und und faktisch falscheres konnte er sich wohl für seine Propagandasprüche nicht ausdenken...Der Karlspreis war dann eben ein "Hunnenpreis". Und seine Bewertung der deutschen Soldaten sehe ich da auch anders: Preist man die Stärke des Feindes, den man besiegt hat, ist der eigene Sieg, umso wertvoller dargestellt. So was gabs schon immer in irgendwelchen Kriegen, daß man danach sich so äußert als Sieger.

mfg The Real Blaze

waldi44


21.4.04 22:54:54
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Übrigens, um mal zum Thema zurück zu kommen: Die Hauptschuldigen waren doch wohl Daedalus und Ikarus, dann als Mittäter oder "Trittbrettfahrer" Leonardo da Vinci und später die Gebrüder Montgolfiere, Graf Zeppelin und als letztes die Gebrüder Wright...

The Real Blaze


21.4.04 23:02:13
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Ah die Suche nach der Uridee:D Dann haben wohl die Chinesen schon vor Christus mit dem Raketenkrieg angefangen.Smiley mit Erleuchtung

mfg The Real Blaze

Ronny22


22.4.04 00:13:51
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Gepostet von The Real Blaze
Und seine Bewertung der deutschen Soldaten sehe ich da auch anders...


Nicht Churchill bewertete die deutschen Soldaten so sondern sein Sekretär...

Popski


22.4.04 08:08:57
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Gepostet von Ronny22
Gepostet von The Real Blaze
Und seine Bewertung der deutschen Soldaten sehe ich da auch anders...


Nicht Churchill bewertete die deutschen Soldaten so sondern sein Sekretär...


Tja, hätte es nicht treffender formulieren können! Ist schon schwer wenn man als Mensch so festgefahrene Meinungen hat ... das Hirn sorgt dafür, dass alles eben "paßt." Und was nicht paßt, wird passend gemacht. Der Mensch ist schlicht ...

faszinierend!

klatschender Smiley

Grüße

Popski


22.4.04 08:17:48
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Gepostet von The Real Blaze

... Was dümmeres und und faktisch falscheres konnte er sich wohl für seine Propagandasprüche nicht ausdenken... "Hunnenpreis". Und seine Bewertung der deutschen Soldaten sehe ich da auch anders: Preist man die Stärke des Feindes, den man besiegt hat, ist der eigene Sieg, umso wertvoller dargestellt. So was gabs schon immer in irgendwelchen Kriegen, daß man danach sich so äußert als Sieger.


Na, dann erzielen wir evtl. Einigkeit wenn ich Deiner Argumentation entsprechend feststelle:

!!! Achtung. Ironie eingeschaltet !!!

1) "Die" Deutschen Soldaten des 2. WK waren die feigsten und hinterhältigsten die es überhaupt gab. (hat evtl. nicht er selbst geglaubt, gemeint, oder geschrieben. Aber seine Haushaltshilfe bestimmt.

2) Da Sir Winston Churchill den "Hunnenpreis" bekam, war er unbestreitbar, zumindest im Jahre der Verleihung, der "Hunne des Jahres!

!!! Achtung. Ironie ausgeschaltet !!!

Fühlst Dich jetzt besser?

Grüße

Axel43


22.4.04 16:18:31
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"The Hun" stammt übrigens aus dem Anfang des 1. Weltkrieges, und nach einem neu erschienenen Buch zu urteilen vielleicht nicht ganz zu unrecht.
Ansonsten heißen die Deutschen auch Fritzs, Heinies und Krauts, oder allgemein Nazis.

Popski


22.4.04 16:31:14
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Wieder ein Musterbeispiel wie z.B. unser "Aufklärer" und anschließend unser heißgeliebter "Gast" Zitate benutzen. Entweder völlig kritiklos und ignorant (was ja nicht überraschen würde), oder intelektuell unredlich, da in der Absicht zu täuschen.

Oder anders ausgedrückt: Wie man sich mit angeblichen Zitaten mal wieder selbst zum Idioten macht!

Der Aufklärer verlinkte seine einleitenden Zeilen mit einem Hinweise auf einen alten GEO Artikel. Hier taucht dieses Zitat auf:

"Wir haben angefangen", erklärt der prominente britische Völkerrechtler J. M. Spaight 1944, "das ist eine historische Tatsache." (natürlich ohne klare Quelle, und wie wie gleich feststellen werden, auch unsauber zitiert).

Dieses angebliche Zitat wird dann zum Abschluß der Zeilen von unserem Aufklärer aufgeführt. Das unser "Gast" in typischer Manier es nachplärrt (ebenso ohne offensichtlich Überprüfung der Primärquelle), wie offensichtlich sonst auch (wie wäre u.a. sein stets Schweigen auf gezielten Quellenbelegen zu erkären?), ist man ja gewohnt. Alles andere hätte nun wirklich überrascht.

Nur gerade an diesem Zitat offenbart sich wieder wie z.B. die rechte Szene mit ihren Kohorten mit Zitaten umgeht. Diese werden aus dem Zusammenhang zitiert, nur z.T. zitiert, sogar gefälscht oder schlicht erfunden. Zu häufig wird allemal unsauber gearbeitet (würde man es positiv ausdrücken).

Zurück zum obigen Beispiel:

1) Was hat Spaight im Jahre 1944 wirklich "erklärt." Nicht "Wir haben angefangen das ist eine historische Tatsache." Sondern:

"We began to bomb objectives on the German mainland before the Germans began to bomb objectives on the British mainland. That is a historical fact which has been publicly admitted." (dt.: Wir haben damit angefangen Ziele auf dem deutschen Festland zu bombardieren, bevor die Deutschen damit angefangen haben, Ziele auf dem britischen Festland zu bombardieren. Das ist eine historische Tatsache die öffentlich zugegeben worden ist." Herv. v.m., auch die folgenden). Man beachte Festland!!! Siehe dazu den Text von Spaight im Zusammenhang weiter unten, ins. das Zitat von Cpt. Balfour!

So nachzulesen in: James Molony Spaight, Bombing Vindicated, London, 1944.

Interessant ist es jedoch den gesamten Zusammenhang zu lesen:

"We know from what they did in Poland that there is no brutality or bestial massacre of civilians by air bombing which they would not readily commit if they thought it was for their advantage. We have striven hard to make the most of the time of preparation that has been gained, and there is no doubt that an enormous advance has been made both in the protection of the civil population and in the punishment which would be inflicted upon the raiders. ...

The Passing of the Lull in the Air

Three and a half months passed from the time when Mr. Churchill spoke until he and his colleagues in the War Cabinet thought it wise to vary the policy of waiting as explained by him. The change made in May was heralded by a statement issued by the Foreign Office on the 10th of that month. It began by referring to the assurance given to the President of the United States that the Air Force had received orders limiting bombing to strictly military objectives and went on to state that His Majesty's Government 'now publicly proclaim that they reserve to themselves the right to take any action which they consider, appropriate in the event of bombing by the enemy of civil populations, whether in the United Kingdom, France or in countries assisted by the United Kingdom.' As the Germans had in fact already attacked 'civil populations . . . in countries assisted by the United Kingdom', the statement of the Foreign Office was equivalent to an announcement that our Government regarded itself as freed from the restriction which it had imposed on itself when the war began. That restriction really amounted in practice to a ban upon the bombing of military objectives in Germany. Thus came to an end the period of the 'phoney war' in the air.

Some Official Pronouncements

Action followed swiftly on the warning, and it, was action from our side. We began to bomb objectives on the German mainland before the Germans began to bomb objectives on the British mainland. That is a historical fact which has been publicly admitted. The way in which the bombing began was explained by Captain Harold Balfour, the Under-Secretary of State for Air, in reply to a question in the House of Commons on 28 January, 1942. He said:

'The first British raid on German territory was the attack on the seaplane base on the island of Sylt on the night of 18-19 March, 1940. The first German attack on British soil was carried out on the night of 16 March, 1940, when bombs were dropped on the Orkneys, causing civilian casualties. One of the first acts of the German offensive in the west was an attack on the town and harbour of Calais in the early morning of 10 May, causing numerous civilian casualties. This was followed by German attacks on aerodromes and communications in France on succeeding nights. The Royal Air Force began attacks on military lines of communication in western Germany on 11 May, 1940, and on the following nights and days.' (ebd. S. 68ff.)

Wir stellen also fest: Wollen wir schon "Erbsenzählen" ... dann bitte aber richtig. Anstatt dabei zu schummeln und einige Erbsen unter den Teppich kehren zu wollen. Die nicht passen. Wenn ich schon Spaight zu meiner Argumentation heranziehe, dann sollte ich ihn ganz und richtig zitieren: Die Deutschen bombardierten britisches Hoheitsgebiet zuerst am 16.3.1940 (Orkneys). Die Briten antworteten am 18.-19.3. mit einem Angriff auf Sylt darauf. Erst dann erfolgten die ersten Angriffe auf "Festland" durch die RAF.

2) Eher amüsant wird es, wenn man feststellt wenn unser Geojournalist (m.E.n unbewußt, da schlampig recherchiert), aber umso mehr unsere rechten Freunde unredlich, stümperhaft oder sogar böswillig Spaight als "Kronzeugen" berufen. Sie hätten aus britischer Sicht keinen besseren finden können. Selbst Churchil oder "Bomber Harris" nicht. Denn im besagten Werk schreibt Spaight noch:

"'The bomber saves civilisation': my first chapter heading may strike some readers as a paradox, possibly as a perversion of the truth, at best as an overstatement made for the purpose of calling attention to what I have to say. It is nothing of the kind. I am not trying to shock or to bamboozle the reader. I am stating the truth as the truth appears to me. The bomber is the saver of civilisation. We have not grasped that fact as yet, mainly because we are slaves to pre-conceived conceptions about air warfare. Air warfare is the dog with a bad name. The bad name is, on the whole, a calumny. This book is an attempt to rehabilitate it, not against the facts of the case but because of the facts of the case. Civilisation, I believe firmly, would have been destroyed if there had been no bombing in this war. It was the bomber aircraft which, more than any other instrument of war, prevented the forces of evil from prevailing. It was supposed to be the chosen instrument of aggression. Actually, it was precisely the opposite. Aggression would have had a clearer run if there had been no bombers—on either side. And the greatest contribution of the bomber both to the winning of the war and the cause of peace is still to come." (Dt: "Der Bomber rettet die Zivilisation ... " (ebd. S.7)

Weiter:

"Yet, because we were doubtful about the psychological effect of propagandist distortion of the truth that it was we who started the strategic offensive, we have shrunk from giving our great decision of May, 1940, the publicity which it deserved. That, surely, was a mistake. It was a splendid decision. It was as heroic, as self-sacrificing, as Russia's decision, to adopt her policy of 'scorched earth'. It gave Coventry and Birmingham, Sheffield and Southampton, the right to look Kief and Kharkov, Stalingrad and Sebastopol, in the face. Our Soviet allies would have been less critical of our inactivity in 1942 if they had understood what we had done. We should have shouted it from the house-tops instead of keeping silence about it." (ebd. S. 74). (Dt. ""Weil wir uns über den psychologischen Effekt einer propagandistischen Verzerrung der Tatsache, daß wir es waren, die mit der strategischen Bomberoffensive begannen, im Zweifel waren, sind wir davor zurückgeschreckt, unserer weittragenden Entscheidung vom 11. Mai 1940 (Bombardierung von Freiburg, m. Z.) die Publizität zu geben, die sie verdient. Das war mit Sicherheit ein Fehler. Es war ein hervorragende Entscheidung. ... Wir hätten sie von den Häuserdächern rufen sollen, anstatt darüber Schweigen zu bewahren.")

3) Wer ist eigentlich Spaight? Vorgestellt wird als der "prominente britische Völkerrechtler J. M. Spaight 1944." Macht schon stutzig. Insb wenn man aus leidiger Erfahrung weiß, dass gerade die rechte Szene bei Bezug auf "prominente Autoritäten" zwei typische Gepflogenheiten hat: a) angebliche "Autoritäten" sind nicht solche (oder sogar nur am rechten Rand dies sind, bekannte Neonazis, ja sogar Leute die rechtskräftig verurteilt, ihre "Doktortitel" aberkannt bekamen etc.). b) "Autoritäten" deren Aussagen, Werke etc. gefälscht oder verfälscht werden (unsaubere Zitate, völlig aus dem Kontext, sogar völlig den Sinn verfremdend, oder wichtige Aussagen unter den Tisch gekehrt werden etc.). Genau betrachtet handelt es sich bei Spaight im Jahr 1944 um den überaus "prominenten" ersten Staatssekretär des britischen Luffahrtministeriums (Principal Secretary to the Air Ministry). Prominent deshalb, weil er u.a. mitentscheidender Begründer, Mitentwickler und Verfechter der britischen Luftdoktrin über Jahrzehnte war. Dies zeigen alleine seine bahnbrechenden Publikationen (u.a.):

War Rights on Land, 1911, das "Standardwerk zur Betrachtung der Effektivität, Sinn, Moral etc. vom Luftbombardements, mit besonderer Berücksichtigung der rechtlichen Fragen in Bezug auf die Haager Konventionen von 1907; Aircraft and Commerce in War, London,1926; The Beginnings of Organised Air Power: A Historical Study, London, 1927; Air Power and the Cities, London, 1930; Air Power and War Rights, London 1933 (2. Ausg. insb. auch die 3. Ausgabe von 1947); Airpower in the next war, London, 1938; The Sky's the Limit: A Study of British Air Power, London, 1940; ganz wichtig auch sein "The War of Oil" in Military Affairs Nr.13, (Fall 1949), S. 138-141.

Grüße

Popski


22.4.04 17:09:47
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Axel schrieb:

Gepostet von Axel43

"... Ansonsten heißen die Deutschen auch Fritzs, Heinies und Krauts, oder allgemein Nazis."


Nicht zu vergessen Squareheads (Quadratköpfe insb. seit dem 1.WK, Offiziersbürstenhaarschnitt inkl. Monokel) & Jerries.

Als kleine US Persiflage ... Wortspiel mit "Tom & Jerry":


Grüße

PS: Die "Three Stooges" als Hitler, Göring und Goebbels.

The Real Blaze


22.4.04 18:07:05
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Zitat: Fühlst Dich jetzt besser?
-----------------------------------------------------------

Ach eigentlich fühle ich mich immer gut. Danke der Nachfrage.klatschender Smiley

mfg The Real Blaze

yeti


22.4.04 23:48:31
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PS: Die "Three Stooges" als Hitler, Göring und Goebbels.



Kurzer Einwurf eines stillen Beobachters:

Handelt sich bei den historischen Vorbildern in diesem Sketch nicht um Kaiser Hirohito (sorry, weiß leider nicht ob das der Name ist auf jeden Fall der japanische Kaiser), Mussolini (man beachte auch das schwarze Hemd) und Hitler?

Kommt mir jedenfalls so vor.

(Widme mich dann mal wieder dem stillen Beobachten)

Ronny22


23.4.04 03:04:01
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Gepostet von yeti



Kurzer Einwurf eines stillen Beobachters:

Handelt sich bei den historischen Vorbildern in diesem Sketch nicht um Kaiser Hirohito (sorry, weiß leider nicht ob das der Name ist auf jeden Fall der japanische Kaiser), Mussolini (man beachte auch das schwarze Hemd) und Hitler?


Ich denke auch das du recht hast.

Der Name des japanischen Kaisers ist richtig!

Axel43


23.4.04 03:58:08
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"Jerry" ist die Verniedlichung von "German". Wird vor allem als "Jerrycan" verwendet, d h als Bezeichnung fuer den milit. Benzinkanister, anscheinend eine deutsche Erfindung.

Quintus


23.4.04 05:02:08
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Gepostet von Popski
Wieder ein Musterbeispiel wie z.B. unser "Aufklärer" und anschließend unser heißgeliebter "Gast" Zitate benutzen. Entweder völlig kritiklos und ignorant (was ja nicht überraschen würde), oder intelektuell unredlich, da in der Absicht zu täuschen...

Gute Arbeit, Popski; danke für die Aufklärung und die Infos - ich weiß das zu schätzen! Smiley mit Danke-Schild

Popski


24.4.04 21:13:46
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Gepostet von yeti

Handelt sich bei den historischen Vorbildern in diesem Sketch nicht um Kaiser Hirohito (sorry, weiß leider nicht ob das der Name ist auf jeden Fall der japanische Kaiser), Mussolini (man beachte auch das schwarze Hemd) und Hitler?


Völlig korrekt! Falsches Photo. Der Duce ist eindeutig (Mitte). Links dürfte Kaiser Hirohito sein bzw. darstellen. Danke für den Hinweis!

Hintergrund übrigens, für den, den es interessiert, sind die Filme der Stooges die sich mit dem Nationalsozialismus bzw. Faschismus auseinandergesetzt haben. Leider nie bzw. sehr selten in Deutschland zu sehen (verfilmt wurden fünf Filme gegen die Nazis: You Nazty Spy! (1940); I’ll Never Heil Again (1941); Back From the Front (1943, wo sie u.a. eine Hitler, Goering, Goebbels Persiflage aufziehen); They Stooge to Conga (1943) und Higher Than a Kite (1943).:

http://www.sdjewishjournal.com/stories/mar04_5.html

Grüße
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