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Tribut den Veteranen - Familienpicknick zum D-Day

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AutorBeitrag

Popski


22.6.04 00:44:55
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Tribut den Veteranen: Familienpicknick in der Normandie

Vor über einem Jahr faßte ich einen Entschluß mit meinem Freund. Er selbst ehemaliger Offizier der Bundeswehr. Oft genug war der D-Day schon Thema vieler Gespräche und Diskussionen von uns gewesen. Uns war bewußt, dass der D-Day 2004 die letzte Gelegenheit war, Veteranen des D-Days in diesem Umfang zu Feierlichkeiten bzw. Erinnerungstagen in der Normandie zu erleben. In zehn Jahren würden nur noch eine kleine Handvoll von ihnen leben, höherrangige Offiziere eh nicht mehr. Jetzt oder nie hieß es. Das Projekt F-Day, „Familien-Tag" (in der Normandie) war geboren.

Ziele gesetzt, Absprachen getroffen, Pläne gemacht und schließlich umgesetzt. Zwei weitere Freunde bzw. ihre Familien wurden von ansgesprochen und einbezogen. Es hieß die Logistisk dafür zu erstellen, dass vier Familien inkl. Sack und Pack (insg. 16 Kinder, fast alle entweder im Erwachsenenalter, oder zumindest ältere Teenager) ihr „Programm“ hatten. Inkl. „Jobs“ (dazu gleich mehr).

Nach eingehender Recherche wurde uns ein Problem bewußt, als wir erkannten, dass dieses Jahr es Feierlichkeiten „ohne Ende“ gab, die sich zum Teil überschnitten. Was tun? In den ersten drei Monaten hatte jeder (!) der mit nach Frankreich kam seine „Jobs“. Dem Alter, Hintergrund etc. entsprechend, bekam jeder Teilnehmer seinen Lesestoff und ergänzendes Material (allge. Bücher (Übersichten), Videos, DVDs, Karten, Bilder, später Regimentsgeschichten, Berichte über Einzelgefechte etc.). Zuerst allgemeine Titel. Danach wurden nach Rücksprache je nach Interesse tiefergehendes Material verteilt, da sich herausstellte (was natürlich geplant und daher erhofft war), dass mehr oder weniger jeder Teilnehmer besondere Aspekte des D-Days ansprachen. Dementsprechend ergab sich eine Grobplanung: Jeder Teilnehmer hatte ein Prioritätenliste zu erstellen was er am Wochenende des D-Days sehen bzw. besuchen wollte, aber (!) auch, welchen Anteil er selbst (!) zum Gelingen des Besuches beitragen wollte, z. B. (i.a.R.) in Form von Kurzreferaten, oder als „Infolieferant“ bei Fragen der restlichen Teilnehmer.

Es stellte sich endgültig heraus, dass wir ein logistisches Problem hatten. Fast jeder konnte nicht an allen Orten gleichzeitig sein. Schwere Entscheidungen mußten getroffen werden, zudem sich herausstellte, dass ich selbst nur am Samstag und Sonntag anwesend sein konnte, andere Verpflichtungen drängten sich auf. Vier Monate vor dem D-Day stand der Ablauf fest. Jeder Teilenehmer wußte wo er/sie am Wochenende seine/ihre Prioritäten setzen würde. Ein Großteil der Teilnehmer sollten auch bis zu fünf Tage sich in der Normandie befinden. Alle wollten um 0:16 des 6.6.2004 an der „Pegasus“-brücke (Ornebrücke bei Benouville, die alte und neue) sein. Ansonsten war alles (?) an Programmöglichkeiten dabei. Samstag waren fast alle in Villers-Bocage und Umgebung, um die berüchtigte Örtlichkeit zu erkunden, wo bekanntlich Michael Wittman unter den pausierenden Briten Chaos anrichtete. Einer meiner Söhne hatte sich hervorragend für uns vorbereitet mit Gefechtsschilderung, Bilder „Vorher-Nachher“ etc. Allen Teilnehmern wurden die damaligen Umstände bewußter, wie Wittman oder auch die einzelne Briten mit ihren Fahrzeugen versuchten sich entweder in den engeren Seitenstraßen, Einfahrten etc. in Sicherheit zu bringen (O-Ton:“Es ist keine gute Idee sich mit seinem M3 Half-track inkl. MG und Enfield Gewehr einem Tiger I zu stellen), oder einen Hinterhalt zu legen. Anschließend gehörte auch der Soldatenfriedhof der Deutschen Soldaten zum Besuchsprogramm (inkl. der letzten Ruhestätte von Wittmann und seiner Panzerbesatzung). Den Deutschen Soldaten wurde die letzte Ehre erwiesen. Etliche Teilnehmer (die, die Soldatenfriedhöfe in dieser Größe noch nicht erfahren hatten) konnten im ersten Moment die Vielzahl der Gräber nicht fassen. Noch mehr Gräberfelder insb. der Alliierten sollten folgen. Die Masse der Grabsteine fein säuberlich aufgereiht hinterläßt einen tiefen, bliebenden Eindruck.

Im Lauf der zwei Tage standen Besuche von St. Mere - Eglise an (inkl. Beobachtung der Absprünge von US Fallschirmjägern über bzw. in der Nähe), Pointe du Hoc, der einzelnen Strandabschnitte der Amerikaner, Briten und Kanadier, der Mervillebatterie, Ranville, Ouistreham, nur um einige zu nennen. Sonntag dann u.a. die Highlights der Feierlichkeiten der Kanadier und Briten, Point du Hoc und über Omahabeach (die Amerikaner). Für den Großteil der Teilnehmer waren die Treffen, Gespräche und das Erleben der Veteranen die beeindruckendsten und bewegendsten Erlebnisse. Jeder erlebte und berichtete in welcher Demut er die schrecklichen Ereignisse des D-Day erlebt und verarbeitet hatte. Der häufigste Spruch der von den Veteranen kam war: „Die wirklichen Helden liegen da drüben.“ (stets in Richtung der Gräberfelder zeigend). Einige konnten offen und frei über ihre Erlebnisse sprechen. Eine Vielzahl bei Gelegenheit mit Tränen in den Augen. Am bewegensten und erschütterndsten der Bericht eines britischen Veteranen des landenden 1. Btl. des Hampshire Regiments. Dieser berichtete etlichen Teilnehmern von uns (inkl. meinem jüngsten Sohn, fast 10, Tochter fast 17, einigen anderen „jüngeren“ Leuten (17-25) seine Erlebnisse. Ich übersetze für die (wenigen) die nicht gut Englisch konnten. Er berichtete, dass er der einzige war aus seinem Zug der den 6.6. überlebte. Bereits beim Öffnen der Klappe seines Landungsfahrzeuges wurde eine Großteil seiner Freunde vor ihm durch eine Granate zerfetzt. Er selbst wurde mit Fetzen menschlichen Fleisches und Gehirnmasse seines besten Freundes übersäet. Am Nachmittag des 6.6. wurde er dreifach verwundet und wurde kampfunfähig (um 6 Wochen später wieder bei der Truppe zu sein). Ohne Verbitterung doch tief bewegt berichtete er uns. Offen bekundend, dass er lange Jahre nur Kälte gegenüber Deutschen empfand. Keinen Haß oder Wut, nur emotionale Kälte. Am bewegensten jedoch das Ende seines Berichtes. Drei ungewöhnliche Dinge passierten (wohl zutiefst eingegraben in meinem Gedächtnis): 1) Einer meiner Jungs, der älteste stimmt leise ein Lied an: „For he’s a jolly good fellow.“ Alle stimmten ein. 2) Meine Tochter fragte ihn, ob sie ihn drücken dürfte. Etwas überrascht wurde ihr Erlaubnis gegeben, „Permission granted!“. Sie durfte. Das Mädel drückte und herzte ihn, und sagte mehrfach wiederholend (in Englisch): Danke! Danke! Danke! 3) Die Ehegattin, die die ganze Zeit mehr oder weniger schweigend alles beobachtet hatte nahm mich zu Seite und sagte (sinngemäß):"Er hat noch nie über seine damaligen Erlebnisse erzählt. Auch mir nicht. Er war seitdem nie hier. Ich habe ihn gedrängt hierher zu kommen. Jetzt ist er hier. Jetzt kann er seine Ruhe finden." Ich bekam einen Drücker und dachte darüber nach was es bedeutet stolz auf seine Kinder zu sein.

Mein bewegendstes Erlebnis war zusammen mit meinen 10-jährigen Sohn. Ich hatte erfahren, dass der britische Veteranenverband am Sword Landungsabschnitt eine Aktion ausführen wollten. Tausende von kleinen britischen Fähnchen sollten in aller Frühe am Strand in den Sand gesteckt werden. Mein Sohn war begeistert dabei. Viele andere Helfer ebenfalls. Nach ca. einer Stunde war der Strand übersäet mit Fähnchen. Als das Werk fertig war fragte ich meinen Jungen, ob er sich denken könnte was der Sinn der Sache wäre. Er überlegte und meinte es sollte wohl den Dank an die Veteranen zeigen. Ich sagte ihm, in die Hocke gehend, dass jedes Fähnchen einen gefallenen britischen Soldaten des 6.6.1945 symbolisierte. Junior sagte lange Zeit nichts mehr und drückte mich einfach, ich nahm ihn in den Arm. Am Abend im Auto sitzend, Richtung Flugplatz, saß mein Sohn neben mir, die Frau steuerte das Auto. Kurz vor dem Einschlafen fragte ich ihn was ihm am besten Gefallen hatte. Hätte alles mögliche sein können. Antwort: "In Deinen Arm zu sein nach dem Fähnchenstecken." Kinder haben eine andere Sichtweise der Dinge. Gut das es so ist.

Zwei meiner erwachsenen Söhne (ist man u.a. mit 18 schon erwachsen?) hatten lange auf ein Experiment hin geplant. Sie hatten sich gefragt, wie schwer es war durch hüfthohes Wasser an z.B. den "Bloody Omaha" Strand zu gelangen. Inkl. dem Gewicht der kompletten Ausrüstung. Einer recherchierte betreffs eines eine GI's, der andere stellvetretend für einen britischen Commando (z.B. Sword Abschnitt). Sie hatten entsprechend Klamotten (moderne Ausrüstung) plus Gewicht auf Rücken etc. Jeder ein imitiertes Gewehr. Ziele war es gemütlich ins Wasser zu watten und dann zu drehen und auf Signal den Strand zu "ersprinten", bis zu ersten Böschung. Beide waren angekommen völlig ausgelaugt, fertig. Und die Jungs sind gut in Form. Das ohne Beschuß, ohne den Terror und Geräusche der realen Gesamtereignisse. Die Jungs haben seitdem noch mehr Respekt vor der übermenschlichen Leistung der Veteranen und Gefallenen. Bekamen auch ein Gespür (mehr aber auch nicht, da es nie real sein kein) was die Verteidiger erlebt haben könnten.

Soviel erlebt. Soviel gesehen. Viele Museen (z.T. nagelneue oder modernisiert) wurden besucht, Bunkeranlagen etc. Gestern Abend waren wir am überlegen, ob es einen Familienausflug nach Arheim geben sollte. Dieses Jahr noch. Wenn schon, denn schon. Hmmmm ... Weitere denkbare Familienprojekte: Waterloo, Seelower Höhen, "Stalin"grad etc. etc. etc. Geschichtsträchtige Orte, wo unter anderem auch Familiengeschichte geschrieben wird ...

Grüße



PS: Ach ja, gepicknickt haben wir auch zwei Mal.

[ Editiert von Popski am: 22.06.2004 6:19 ]

Quintus


27.6.04 06:53:47
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@ Popski:

Interessanter Bericht - wäre gern dabei gewesen!
Ich setze mal voraus, dass es Dein Bericht ist (da keine Quellenangabe).
Demnach scheint ja Deine ganze Familie, inkl. Umfeld (Bekannte/Freunde) Geschichtsinteressiert zu sein. Da kannst Du Dich ja richtig Glücklich schätzen!
Darf man Fragen, was Du Beruflich machst (etwa Geschichte?)?

P.S.: Das Foto vom Picknick ist zu klein, man kann nicht erkennen, was ihr da macht (welcher bist Du?)...

Popski


28.6.04 10:07:44
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Gepostet von Quintus
Interessanter Bericht ... Ich setze mal voraus, dass es Dein Bericht ist (da keine Quellenangabe).

Korrekt.

Demnach scheint ja Deine ganze Familie, inkl. Umfeld (Bekannte/Freunde) Geschichtsinteressiert zu sein. Da kannst Du Dich ja richtig Glücklich schätzen!

Richtig. Und glücklich bin ich selbstverständlich darüber. Ist z.T. wohl das Ergebnis der Erziehung (über Generationen), Vorbild etc. Wie ich an anderer Stelle beschrieb sind sogar die gesamte (!) Familie "Wargamer", falls Dir das etwas sagt. Sogar die Frauen der Familie. Für uns ist selbst im Urlaub Bildung angesagt. Am Strand 3 Wochen liegen ist nicht unser Ding (ohne es verächtlich machen zu wollen).

Darf man Fragen, was Du Beruflich machst (etwa Geschichte?)?

Darfst Du. Mehr aber auch nicht.

P.S.: Das Foto vom Picknick ist zu klein, man kann nicht erkennen, was ihr da macht (welcher bist Du?)...

Wie im Bericht beschrieben, handelt es sich um die Aktion am Strand, wo Veteranen und Interessierte kleine britische Fähnchen in den Sand steckten. An anderer Stelle auch z.B. Kanadische. Rate mal ansonsten. Handelt sich um ein Photo was auch der Presse und Verbänden zur Verfügung gestellt wurde. Übrigens, da an anderer Stelle und Gelegenheit ich gefragt wurde: Bei solchen Gelegenheiten tragen wird (auch der Jüngste) stets dunkele Anzüge aus Respekt. Ob jetzt bei der Feierlichkeit, oder ob bei Erinnerungsgottesdiensten wie z.B. in Dresden am vorletzten Wochenende anläßlich des Gottesdienstes zur Aufsetzung des neuen/alten Turmkreuzes auf der Frauenkirche.

Grüße

Richtschuetze


28.6.04 10:51:02
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@Popski ich hätte da mal eine Frage!Gab es da auch ihrgendwo eine Veranstalltung ,wo die deutschen Soldaten geehrt worden sind!Also sprich Kranzniederlegung oder sowas in der Art?Sind Dir ihrgendwo deutsche Veteranen aufgefallen!


Gruss

Popski


28.6.04 11:22:00
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Gepostet von Richtschuetze
@Popski ich hätte da mal eine Frage!Gab es da auch ihrgendwo eine Veranstalltung ,wo die deutschen Soldaten geehrt worden sind!Also sprich Kranzniederlegung oder sowas in der Art?Sind Dir ihrgendwo deutsche Veteranen aufgefallen!

Sicher doch. Bundeskanzler Schröder hat auf den Friedhof von Ranville zuerst einen Kranz allgemeinen Ehrenkreuz hingelegt, anschließend beim Teil des Friedhofs, wo über 300 Deutsche Soldaten liegen. Den ersten Akt konnte ich selbst verfolgen, (am Ehrenkreuz (Symbol für alle Gefallenen)), den zweiten nur aus der Ferne wegen der hohen Sicherheitsvorkehrungen, konnte wegen fehlender Sichtlinie nicht sehen, ob er einen Kranz hingelegt hat. Einer meiner Söhne (besseren Standpunkt), so auch die Presse, meinte ja (offensichtlich am Grab eines unbekannten, deutschen Soldaten), er konnte auch sehen wie der Bundeskanzler den Kranz richtete und einige Zeit nachsinnend davor verharrte.

Deutsche Veteranen (relativ wenige) waren auch vor Ort. Hier und da sah man sie an etlichen Örtlichkeiten verteilt. Was schon immer so war. Manche alleine für sich, mit Partner, manche in Grüppchen, manche mit Allierten zusammen (wo im Laufe der Jahre sogar Freundschaften entstanden sind und man sich am D-Day "trifft."



Bundeskanzler Schröder in Ranville

Grüße

Richtschuetze


28.6.04 13:05:35
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@Popski Danke das hatte mich interressiert!(Als Patriot eben:D)

Gruss

waldi44


28.6.04 14:22:45
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Mal eine Frage, ein Denkanstoss, ein Gedanke zu den Feierlichkeiten.

Geht es da eigentlich um Gedenken oder um Ehrung und wenn Ehrung, kann man dann die Verteidiger gleichermassen Ehren wie die Angreifer bzw umgekehrt!

Ehrt man die Opfer, also die Toten beider Seiten oder Ehrt man die gefallen Alliierten und gedenkt der toten Deutschen?
Es ist also eine Frage der Ehre - Ehre wem Ehre gebürt oder Ehre allen und wem gebührt die Ehre?

Richtschuetze


28.6.04 14:27:00
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wenn Ehre allen!Denn jeder hat das getan zu dem er befohlen worden ist!Ob das immer so freiwillig war lassen wir mal aussen vor!

Gruss

Leutnant


28.6.04 18:23:13
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Also wenn du ne wissenschaftliche Arbeit schreiben würdest (vor diesem Dilemma stehe ich gerade), müsstest du ersteinmal das Wort Ehre in deinem Verständnis definieren!?

AK 74 ZF


28.6.04 19:06:19
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Mhmm !? Im Moment denke ich nach !:Schulter:
Zum einem über diesen Bericht -> gefällt mir (als Ossi bin ich immer noch gewohnt auch zwischen den Zeilen zu lesen und auf feinste Nuancen zu achten) und zum anderen über Dich Popski.

Abgesehen davon, daß beim Schreiben hier im Forum vieles sicher schwer auszudrücken ist und manches sicher auch falsch verstanden wird (wir sind ja alle keine Schriftsteller), hab ich Dich wohl bisher ziemlich falsch eingeordnet. Was wieder mal zeigt daß willkürliches "Schubladendenken" Blödsinn ist.

Ich weiß von einigen ehemaligen dt. Fallschirmjägern und Piloten des II.WK daß sie teilweise, nach dem Krieg, sehr enge Freundschaften mit englischen Veteranen geschlossen haben. Die verstehen sich teilweise besser als wir uns dies vorstellen können ! Weil sie nämlich das Selbe (auf unterschiedlichen Seiten) erlebt haben.
Das diese Veteranen gemeinsam Blumen an den Gräbern ihrer Kameraden ablegen nötigt mir Respekt und Hochachtung ab.
Was mir teilweise weniger behagt ist der Mißbrauch dieser Gedenktage durch die Herren Politiker. Sei es Bush oder aber auch Schröder -> ich trau beiden Herren miese Hintergedanken und politisches Kalkül, selbst im Angesicht dieser Gräber, zu.

Ich denke wir einfachen Bürger/Menschen sollten durchaus wachsam sein.

Gruß und Danke für diesen großartigen Beitrag

AK 74 ZF

P.S. Ich bin nicht unbedingt Paranoid, aber als alter Soldat vorsichtig und wachsam. Kann nicht schaden !


[ Editiert von AK 74 ZF am: 28.06.2004 19:09 ]

~Rainer


28.6.04 23:59:43
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Hallo,
in La Cambe wurden am 6. Juni die sterblichen Überreste des im Juni 1944 gefallen FallschirmjägerUnteroffiziers Gartner mit militärischen Ehren zur letzten Ruhe gebettet. Anwesend waren einige Ehemalige des FschJgR 6, der ehemalige Gefreite Gockel und ein paar Rechtsradikale, die sich da an das Luftunterstützungsbataillon 262 anhängen wollte. Die waren auch schon am Tag davor in Ste Mère-Eglise aufgefallen.
Gruss
Rainer

Niwre


29.6.04 00:32:17
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WN 62-Gockel?

Quintus


29.6.04 04:21:00
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Gepostet von Popski
Bei solchen Gelegenheiten tragen wird stets dunkele Anzüge aus Respekt.

Die (dunkle Anzüge) trage ich beinahe ständig - aus beruflichen Gründen ...


Gepostet von Popski
handelt es sich um die Aktion am Strand, wo Veteranen und Interessierte kleine britische Fähnchen in den Sand steckten. ... Handelt sich um ein Photo was auch der Presse und Verbänden zur Verfügung gestellt wurde.

War nicht schwer heraus zu bekommen, von wo das Foto stammt:
http://www.britishlegion.org.uk/anniversary/index.asp


Gepostet von AK 74 ZF
Danke für diesen großartigen Beitrag

Dem kann ich mich nur anschließen!

...

Richtschuetze


29.6.04 06:35:54
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Schade und ich dachte auf dem Foto das wäre Poski gewesen!:D

Gruss

~Rainer


5.7.04 23:24:31
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Hallo,
bin wieder zuhause. Es war WN 62 Gockel. Wir haben uns recht nett unterhalten.
Gruss
Rainer
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