Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 12.10.2001 bis zum 22.12.2005. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

Kampforte in sachsen

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AutorBeitrag

Bunkerwurm


6.9.04 20:34:17
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Nabend !

Wer hier im Forum kommt aus Sachsen? Da im Krieg Sachsen relativ ruhig war,suche ich Kampforte sowie Stellungen.Wer kann mir Auskunft geben?

Bunkerwurm

Dracula


6.9.04 21:30:10
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Wenn man die Luftangriffe auf Städte wie Dresden und Leipzig außer Betracht läßt, war es dann relativ ruhig in Sachsen? Kann sein.

Manstein


6.9.04 23:09:47
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In Sachsen wurde Hart gekämpft eine Deutsche Panzer Armee stand in Sachsen, die Sowiets kamen nicht durch erst als Berlin gefallen war, zogen sie sich züruck da eine weitere verteidigung nun durch Dönitz untersagt wurde er wollte schnellts möglich den Krieg beänden.

Im Erzgebirge fanden die Sowiets nach der Kapitulation dutzende stehen gelassener Deutscher Panzer sowohl Waffen SS wie Reguläre Panzer.

Und die 12 Armee war auch teilweiße in Sachsen vertreten und was ist mit dem Kessel von Halbe wo die Sowiets über 300 Panzer verloren und erst nach langen kämpfen den widerstand brechen konnten?!

Aber das Zeigte auch wie bereit die Sowiets waren zu Siegen über dem Faschismus!

Teilweiße aus: Deutsche Panzer 1935-1945
http://www.podzun-pallas.de/

Grüße

Hoth


7.9.04 06:41:47
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Ist Halbe nicht Brandenburg bzw. Preussen gewesen und heute noch?

Balsi


7.9.04 07:48:06
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Kämpfe gabs um Lauban (Sachsen?), Görlitz und Bitterfeld... aus Tieke: Ende zwischen Oder und Elbe... stand die Frundsberg nicht auch dort unten?

Martin 222


7.9.04 12:32:52
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Hallo,

"Frundsberg" und "Hohenstaufen" gingen bei Tangermünde über die Elbe,Sachsen Anhalt.Im Harz gab es noch Kämpfe,allerdings ebenfalls Sachsen Anhalt.Was ich nur weiß das sich Teile der"Das Reich"von Prag kommend über Bad Schandau abgesetzt haben.Das ist Sachsen.Halbe selber haben wir ja geklärt...

Gruß Martin

Hoth


7.9.04 15:31:44
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Also wenn ich nicht irre, ist Lauban Oberschlesien und schwere Kämpfe im Herzen Sachsens gab es meines Wissens nicht, wenn man mal von Konews Durchbruchskämpfen und kleinere dt. Gegenangriffe in der Region Bautzen-Görlitz absieht.

ZensiertWeilZuBloed


7.9.04 17:57:40
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Nicht ganz Hoth, Niederschlesien. :P

schlacht um Lauban auf Balsis Seite

Hoth


7.9.04 20:21:42
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Gepostet von ZensiertWeilZuBloed
Nicht ganz Hoth, Niederschlesien. :P

schlacht um Lauban auf Balsis Seite


Nun denn Niederschlesien, aber auf keinen Fall Sachsen!;)

schwarzermai


22.1.05 16:29:43
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Nun denn Niederschlesien, aber auf keinen Fall Sachsen


Hallo, da ja gefragt wurde: "Wer kommt aus Sachsen?" - also Sachsen im Jahre 2005, da gehört ein Teil von Niederschlesien natürlich rein, denn Görlitz/Niesky/Rothenburg sind immer noch und damals auch Niederschlesien (Autokennzeichen der Gegend, nicht der Städte: NOL - Niederschlesischer Oberlausitzkreis)- und diese Gegend zählt jetzt zum "Sachsen", auch wenn die Niederschlesier nicht sächsisch sprechen und sich nie Sachsenn nennen lassen wollen!

Lauban - ist nur ein Katzensprung von Görlitz weg, deshalb ist Niederschlesien richtig, und kann man zu den Kämpfen um Ost-Sachsen dazuzählen.

Martin 222


22.1.05 18:17:13
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Hallo,

..was aber sehr lustig ist,in Pirna gibt es einen russischen Soldatenfriedhof,allesamt Helden im Kampf gefallen usw,obwohl Pirna nie umkämpft war.Kennt jemand die Ursache?Habe es letztens erfahren..

ZensiertWeilZuBloed


22.1.05 19:03:09
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Gepostet von Martin 222
Hallo,

..was aber sehr lustig ist,in Pirna gibt es einen russischen Soldatenfriedhof,allesamt Helden im Kampf gefallen usw,obwohl Pirna nie umkämpft war.Kennt jemand die Ursache?Habe es letztens erfahren..


Eine Erklärung wär doch, das es tote Rotarmisten waren die erst im Lazarett verstarben.

Martin 222


24.1.05 10:29:55
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Hallo,

..naja fast.Ein ehemaliger deutscher Kriegsgefangener der damals dort mit die Brücke instandsetzen musste erzählte mir die Geschichte.
Dort in der Nähe war eine Fabrik,da hat man meines Entsinnens nach Fallschirme hergestellt.Die Seide oder irgend Material wurde in einer Art Alkohol getaucht.Nun kamen die großen Befreier und fingen,trotz der Warnung eines Arbeiters an dieses Zeug zu saufen und sind an der Vergiftung gestorben.Andere Soldaten sind mit einem LKW ums Leben gekommen als sie deutsche Frauen geholt hatten um sich etwas zu vergnügen.Ja,wenn Grabsteine reden könnten...

FritzR


24.1.05 13:39:15
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@Martin222
Die "Hohenstaufen" war zu dieser Zeit in Östereich im Raum Steyr-Linz und ging auch dort in Gefangenschaft.

Von der Frundsberg sind nur Teile der Aufklärungsabteilung bei den Truppen in Tangermünde gewesen.

Die Teile der Frundsberg, die aus dem Kessel von Spremberg herauskamen, sammelten sich wieder in Sachsen (Bärwalde???), wo auch die Nachschub- und Nachrichtentruppen der Frundsberg lagen. Dabei soll eine gemischte Kampfgruppe nördlich von Dresden bei Moritzburg Front gegen die anrückenden Russen gemacht haben und einen letzten Gegenangriff, der zeitweilig Entlastung brachte, geführt haben.

Am 5.Mai sammelt sich die Frundsberg auf Befehl Schörners westlich von Dresden, um dort über die Elbe zu gehen und im Erzgebirge eine letzte Verteidigung aufzubauen. Teile stehen dann bei Gompitz, Pennerich???? und Pirna.

Bei Gompitz kommt es zu einem Gefecht mit nachstoßenden Russen, wobei 6 russische Panzer abgeschossen werden.

Dann geht es weiter über Dippoldswalde in Richtung Teplitz-Schönau (???) Erwähnenswert wohl noch, dass eine vor der Frundsberg sperrende Panzerspitze von Oberst Rudel und seinen letzten Sturzkampffliegern zerschlagen worden sein soll.

Das letzte Panzergefecht der Frundsberg findet am 7. Mai bei Schmiedeberg statt; dort werden 5 T34 abgeschossen.

In der darauffolgenden Nacht sollen laut Tieke die Besatzungen ihre Panzer gesprengt haben. Mein Vater berichtete mir aber, dass sie bis zum 10. Mai, als sie bereits auf tschechischen Gebiet waren und zu den Amerikanern durchbrachen, noch Panzerfahrzeuge besaßen.
Allerdings waren dort dann schon verschiedene Einheiten zusammgetroffen, so dass wohl nur noch schwer nachzuvollziehen ist, aus welcher Einheit diese Panzerfahrzeuge kamen.

Balsi


24.1.05 13:46:03
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war gerade bei meinem zeitungshändler und der hat doch ein Büchlein liegen "Kampforte in Sachsen" Taschenbuchformat.. habs mir aber noch nciht angesehen...

ZensiertWeilZuBloed


24.1.05 14:28:26
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Wo Martin222 die Vergiftung mit Methanol Alkohol anspricht: Es wurde gesagt das ebenso viele Soldaten an der Ostfront durch Methanol Alkohol ausfielen (Tod, Erblindung) wie durch deutsche Heckenschützen!

Nur um mal einen vergleich zu liefern - Saufarmee! :(

Martin 222


24.1.05 14:31:14
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Hallo

Fritz R,mag ja sein,aber in einem Buch,weiß nicht ob es im Feuersturm letzter kriegsjahre ist,da ist ein Bild der Brücke in Tangermünde und da heisst es hier gingen Teile rüber zum Ami.
Dein Vater war bei dieser Kampfgruppe?Ich kenne auch noch einen alten veteran,der mit einer gemischten Kampfgruppe noch nach dem 8 Mai in Tschechien (Gegend Prag) war und durchgebrochen ist..darunter mehrere Hummeln und Wespen der Ari Schule...

Martin 222


24.1.05 14:32:32
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Hallo Zensi,

..entweder heisst das die Russen haben so viel gesoffen oder unsere Heckenschützen waren so schlecht*g*...

Siebi


14.3.05 18:06:56
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Die letzten Kämpfe in Sachsen und dem Randgebiet von Brande-
nburg und Niederschlesien fanden vom 1.-7. Mai im Gebiet von
Großenhain - Ortrand - Kamenz statt. ( ungef. Verlauf der HKL ) dabei beteiligt deutscherseits Fallschirmpanzerkorps
Herman Göring 20.Panzerdivision Resteile von Frundsberg und
Führerbegleitdivision und kurz auch Brandenburg. Die Teile der Frundsberg die Tangermünde erreichten gehörten zur AA 10
unter Stubaf. Brinkmann, die bei Cottbus in den Kessel von
Halbe abgedrängt wurden. Hohensstaufen war zu dieser Zeit in Österreich. Was Du meinst sind Teile des Ersatzbatt. der
Hohenstaufen die das Grenadierregiment der " 30. Januar "
bildeten. Das verstärkte Regiment " Der Führer " marschierte
von Radeberg aus in Richtung Tschechei zum Entsatz von Prag
was teilweise auch gelang. Der Marschgruppe der Frundsberg
schoßen ua. hinter Dippoldiswalde FW 190 von Oberst Rudel von Kamenz aus gestartet, den Weg an einer russ. Panzersper-
re frei. Nach der Kapitulation strömten viele kleinere Gruppen über den Erzgebirgskamm den Westen zu
Laola-Smileys

Oberlausitzer


12.4.05 08:35:18
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Vor einiger Zeit habe ich im Antiquariat, folgendes Buch gefunden :

"Die Kämpfe um die Befreiung der Lausitz während der großen Schlacht um Berlin 1945" von Jan Cyz-Ziesche.
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