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USA nach dem Krieg

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AutorBeitrag

Sascha1982wtal


2.11.04 23:23:57
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Jeder kennt ja die Geschichten von den Großen Amis den deutschen so viel gutes nach dem 2.Weltkrieg gegeben haben besonders Essen. Habe letztens von einem älterem Bekannten der die Zeit miterlebt hat gehört das die Amerikaner viele Lebensmittel Verseucht hätten.
Weiß jemand von euch ob da was dran ist ?

waldi44


2.11.04 23:53:06
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Ja, mit dem Geschmack der Demokratie, der Freiheit- seit ewigen Zeiten unbekannt im Deutschland nach 1848 bis 1945 ((Zwischenzeit(Weimar) ausgenommen))!

Damals ist in der DDR vor Orangen gewarnt worden, die Westbürger an Ostkinder verschenkten- sie seien vergiftet!

Es ist schon erstaunlich, kein Vorwurf, nur erstaunlich, was da so alles angeführt wird... hauptsache gegen die USA oder sonst einem (ex) oder doch nicht(ex)feindlichen Alliierten!

Michael 60


3.11.04 00:15:01
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Hallo,

da gibt es ja auch die Mär von abgeworfenen Kartoffelkäfern über Deutschland.

Gruß Michael

steffen04


3.11.04 08:59:24
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Und sie haben eine Ersatzwährung eingeführt, die nachweislich Lungenkrebs verursacht. Hieß Lucky Strike oder so ähnlich..

ZensiertWeilZuBloed


3.11.04 12:32:18
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Gepostet von Michael 60
Hallo,

da gibt es ja auch die Mär von abgeworfenen Kartoffelkäfern über Deutschland.

Gruß Michael



Und über Polen!!! Das ist Fakt, keine Legende.

Timm


3.11.04 19:16:05
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Das mit dem kartoffelkäfer stimmt!

Guderian


3.11.04 23:40:21
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Naja, was davon jetzt stimmt oder auch nicht ist schwer zu sagen. Ich hab davon zumindest noch nie etwas gehört.
Fakt ist nur das uns die USA nach dem 2. WK sehr stark geholfen haben damit wir wieder auf die Beine kommen, und ich meine das wir dafür auch heute noch dankbar seien sollten.
Man muss ja jetzt nicht plötzlich alles schlecht reden was mit den USA zu tun hat, nur weil momentan so ein Trottel im Weisen Haus sitzt.

Martin 222


4.11.04 07:40:46
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Hallo,

..klar haben die USA geholfen alles wieder aufzubauen,ist ja auch ihr Geld das die Industrie daran verdient.
Ist im Irak ja ähnlich,alles plattbomben und dann die Maschinen anbieten.
Ich glaube die Amerikaner haben im ersten wie auch im zweiten Weltkrieg sehr gut verdient,ihre Wirtschaft,die vorher sehr angeschlagen war wieder auf Vordermann gebracht,also bitte nicht immer solch humanitäres Gebahren.
Auch witzig wenn man bedenkt das diese humanitären Demokraten erst die "doofen Schwarzen" in der Normandie landen ließen als erste Welle,und dann der Rest kam.
Oder gar deren Großväter noch die Skalpprämien kassierten..also bitte...Kopf-an-die-Wand-hau-Smiley

Das mit den verseuchten Lebensmitteln,damit meinte er vielleicht die Vorgänge auf den Rheinwiesen,was natürlich bloß wieder rechtsfschistische Propaganda ohne Quellen ist...

Grüßle

[ Editiert von Martin 222 am: 04.11.2004 7:44 ]

Markus Becker


4.11.04 10:25:33
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Auch witzig wenn man bedenkt das diese humanitären Demokraten erst die "doofen Schwarzen" in der Normandie landen ließen als erste Welle,und dann der Rest kam.



Viel Ahnung scheinst du aber nicht zu haben? Vermutet hatte ich das schon länger, aber danke für die Bestätigung.


Gruß Markus

Hoover


4.11.04 10:35:01
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Auch witzig wenn man bedenkt das diese humanitären Demokraten erst die "doofen Schwarzen" in der Normandie landen ließen als erste Welle,und dann der Rest kam.


Es ist schon eine Leistung, sein Unwissen anderen förmlich aufzudrängen.

Die ersten Landungswellen waren ausschließlich Weiße, die die US-Armee bis Ende 1944 streng "farblich" getrennt war (was erst im Dezember 1944 durch Eisenhower gelöst wurde). Es waren bis auf sehr wenige "Coloured Units" (wie eine Sperrballon-Kompanie und einige Pioniere) alles Weiße.

waldi44


4.11.04 10:50:25
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Es wurden auch einige wenige "schwarze" Flugzeugstaffeln und Panzereinheiten aufgestellt!
Eine, schon mal erwähnte Episode:
Als eine farbige Panzereinheit in England an Land gebracht wurde, zeigten sich die Briten ganz erstaunt, das Neger die Panzer fuhren. Auf die Frage ob man die auch in den Kampf schicken wollte, kam die verlegene Antwort: Die sollen die Panzer nur überführen!

Hoover


4.11.04 13:01:49
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Naja, aber es gab auch schwache versuche, die "Segration" aufzuheben, z.B. mit den Piloten der Tuscagee-Schule, die sehr erfolgreich in Europa kämpften, trotzdem von den weißen nicht anerkannt wurden.

Ein Musterbeispiel der "weißen Führungsart" war die "coloured Division", die 92nd Infdiv, den Buffalo Soldiers. Obwohl sie willens waren, für die USA zu kämpfen, wurden sie in Italien laufend falsch eingesetzt, von unfähigen und rassischen Offizieren geführt und dadurch "verheizt". Ab Ende 1944 kam zu den schwarzen Regimentern noch das 442nd InfRegt, welches aus japanisch-stämmigen Soldaten bestand. Diese kämpften sehr gut und wurden zu einem der meistausgezeichneten Regimentern der US-Armee.

Es gab aber auch gut geführte und erfolgreiche farbigen Einhetien, wie dem 761st selbstständigen PzBtl, das in Italien einen guten Namen hatte. Als die Verluste höher wurden, erlaubte Eisenhower den Schwarzen, in gemischten Einheiten zu dienen. Es meldeten sich ab Dezember 1944 tausende Soldaten für diesen Dienst, und bis Ende des Krieges kämpften über 13.ooo Mann mit den weißen, darunter viele Unteroffiziere, die sich zum Gefreiten degradieren ließen, um als Infanteruisten zu kämpfen für einen Stast, der sie immer noch unterdrückte.

Ganz nebenbei: Die weißen Kameraden waren sehr zufrieden mit den farbigen Soldaten und waren für eine Ausweitung deren Einsatzes, aber als die Krise im Winter 1944 vorbei war vergaß man die Einführung gemischter Einheiten wieder.

Martin 222


5.11.04 15:17:38
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Hallo

..na sicher doch.Waren keine rassistischen Züge bei bei den demokratischen Amis.
Wann durften die ersten Schwarzen denn an die Hochschulen?Und wieviele ihrer Weißen Demokraten haben sich da quer gestellt und demonstriert?Jaja...hat es nie gegeben.
Und das ich Ahnung habe hat niemand behauptet.Dafür hat man ja euch Spezis..

Grüßle

Hoover


5.11.04 15:28:31
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Is doch gut, Martin. :D
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