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"Verlorene Siege" und Erich von Manstein

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AutorBeitrag

bonycamel


17.11.04 07:02:11
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Ich habe die buch lesen. Ich liebe von Manstein. Er war besten Generalfeldmarschal. Aber es gibt someone sagen:
"Verlorene Siege" ist scheisse. Manstein sagen Hitler brought their losen. Ist das richtig?
Ich bin Chinese und meine Deutsch ist schlecht. Ich brauche antworten, vielen danks!

[ Editiert von bonycamel am 17.11.04 7:14 ]

Manstein


17.11.04 19:23:13
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Combat Mission 3


Mansteins Atack !

Schlacht um Kursk sein bester Plan !

http://www.peoples.ru/military/general/manstein/ wenn ihr Russisch könnt ?!







Manstein’s Romanians in the Crimea Smiley mit LoooL-Schild

http://wwwcs.upb.de/schulen/rsn/HistMarstall/garni/garnison%205.htm

http://www.feldgrau.com/articles.php?ID=75

http://www.angelfire.com/nj/ww2/vonmanstein.html

[ Editiert von Manstein am 17.11.04 19:26 ]

Manstein


18.11.04 18:27:10
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Manstein war einer der besten Generälle für den Angriff und schnelle Operationen.Respekt-Smiley


Model war einer der besten wenn es um die Verteidigung ging er schafte es nach dem Rückzug der Heeres gruppe Mitte wider eine Starke Verteidungslinie auf zu bauen.Respekt-Smiley

Max Hansen


25.11.04 13:39:10
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Manstein hat Barbarossa mit geplant (wäre ohne die Änderungen auch durchaus erfolgreich geworden)
Manstein hat die Krim erobert
Manstein hat in der schwierigen Lage nach der Einschließung Stalingrads noch Divisionen freigemacht für den Entsatz, gleichzeitig die Stabilisierung der Südfront geschafft was enorme Siege erforderlich macht und letztendlich den Zusammenbruch des gesamten Südabschnittes vermieden
Mansteins Zange von Süden führte durchaus zum Durchbruch in der Kursker Schlacht.

Wenn Manstein später nicht mehr so erfolgreich war lag es darin, daß seine bewegliche Kampfführung in der er einfach genial in der Planung war, von Hitler unterbunden wurde, der nur noch auf starres Halten bis zum Untergang drängte. Mit steigender Übermacht der Roten Armee spekulierte Hitler auf ein Ausbluten der Roten Armee, überschätzte da wohl die Resourcen der Deutschen Kräfte.

Hoover


25.11.04 13:54:19
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Man muss aber m.E. auch die Schilderungen seines Adjutanten lesen (Stahlberg "Die verdammte Pflicht"), damit man Manstein etwas besser versteht bzw. Zitate und Handlungen einordnen kann.

Balsi


25.11.04 14:00:21
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Manstein spiel bei Stalingrad natürlich eine grosse Rolle..auch ist es wichtig mansteins Äusserungen bzw. Befehle an Paulus zu kennen. Durch Kontakt zur Familie Paulus, habe ich da näher Einblick erhalten. So ganz unschuldig am Untergang der 6. Armee war Manstein nämlich nicht. Im Gegenteil.. das was man Paulus heute gern vorwirft, wurde vorher von Manstein befohlen bzw. abgesegnet. Ja Manstein verbot Paulus sogar den Ausbruch bzw. die Vorbereitungen für einen solchen.
Naja und wnen man ehrlich ist.. Manstein machte die Denkschrft für den Westfeldzug und dann?.. Gut die Krim erobert... aber war das wirklich nur eine Aufgabe die nur Manstein erfüllen konnte?

Hoth


25.11.04 14:22:52
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Ich denke, Mansteins großes Verdienst war wohl unumstritten die Abwehr der totalen Katatstrophe und der Erhalt und die Stabilisierung der Südfront nach Stalingrad und der nochmalige Umschwung in dieser Region im Frühjahr 1943 durch seine großartigen Operationen im Verlauf des Gegenangriffs.

Auch ein Manstein konnte die 6.Armee nicht mehr retten und mußte das Wohl der HGr.A und der Resttruppen im Südabschnitt wohl oder übel dem der Männer der 6. Armee vorziehen, um zu retten, was noch zu retten ist.

[ Editiert von Hoth am 25.11.04 14:27 ]

Balsi


25.11.04 14:31:20
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ja klar keine Frage.. Stalingrad war nicht zur etten.. dennnoch trägt Manstein eine Mitschuld an den Toten der 6. Armee.. vorrausgesetzt das Aushalten der 6. Armee gilt als Fehler.. Demnach liegt der Fehler eben nciht nur bei Paulus, der oft zu Unrecht gescholten wurde und wird, ja gar als Feigling bezeichnet wird. Könne wir aber nochmal an anderer Stelle diskutieren wenn ich wieder Zugang zum material habe...

Hoth


25.11.04 14:43:17
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Können wir gerne machen, wird sicher interessant. Ich bin der Ansicht, daß eine Alleinschuld Paulus natürlich überhaupt nicht treffen kann, wenn man überhaupt von Schuld sprechen kann in dieser Situation.

Ich denke aber, daß ein Mann anderen Formates, um es mal so zu sagen, im Sinne seiner Soldaten anders gehandelt und auch Befehlen zuwider gehandelt hätte.

Spätestens nachdem alle seine kdr. Generale einen Ausbruch befürworteten und auch schon angeordnete Vorkehrungen dazu getroffen waren, deren Auswirkungen der Truppe später beim Ausharren sehr schadeten, hätte ein anderer General wohl nicht mehr gezögert.

Es ist als Außenstehender und mit dem Abstand natürlich immer ganz anders zu sagen und wohl keiner kann sich die Situation vorstellen, aber die Lage war nun mal so, daß allen Beteiligten spätestens da klar war, daß Ausharren Verrecken bedeutet. Insofern denke ich, ist nicht nur von der Propaganda, sondern auch von allen Beteiligten, u. a. auch Manstein, die operative Bedeutung des Kessels zur Rettung der Südfront auch in ihrem Sinne bewußt betont worden. Dem kann ich nicht ganz folgen, denn die Entscheidung zur völligen Vernichtung der Südfront vollzog sich schon längst oberhalb des Don bei den Italienern und Ungarn.

Weiterhin haben nach meiner Ansicht auch Paulus Befehle seit Anfang 1943 weiter auszuharren, obwohl er wissen mußte, wie sehr die einfachen Soldaten litten, unnötige Opfer gekostet. Und auch die zumindest auf dem Papier ehrenvollen russ. Kapitulationsangebote abzulehnen kann nicht im Sinne seiner Untergebenen gewesen sein und entspricht nicht einem sehr ausgeprägtem Verantwortungsgefühl seinen Soldaten gegenüber.

Insofern mache ich Paulus gar nicht den Vorwurf am Verlust der Schlacht um Stalingrad, auch nicht so sehr am Nichtzustandekommen eines Ausbruches, aber den einer eminenten Verantwortungslosigkeit seinen untergebenen Soldaten gegenüber in bitterster Stunde.

[ Editiert von Hoth am 25.11.04 15:23 ]

waldi44


25.11.04 14:50:16
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@Balsi, da möchte ich zwischenhaken!
Nicht das Aushalten im Kessel wird Paulus zum Vorwurf gemacht, auch von mir nicht, sondern das Aushalten über einen sinnvollen Zeitpunkt hinaus und sein Verhalten wärend und unmittelbar nach der Kapitulation (plötzlich war der Herr Generalfeldmarschall eine Privatperson und sorgte sich um die Mitnahme seiner privaten Lebensmittelvorräte mehr als um seine Soldaten), sowie während der Gefangenschaft und seiner Tätigkeit im NKFD!

Das aber nur am Rande, da Du ihn erwähnst hast!
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