Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 12.10.2001 bis zum 22.12.2005. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

Katyn

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AutorBeitrag

Max Hansen


17.2.05 11:06:07
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Ende 1943, nach der Zurückeroberung des Geländes, ließ die Sowjetunion das hinlänglich bekannte Massaker durch eigene Fachleute untersuchen. Diese behaupteten, dass die Morde im Herbst 1943 (und somit unter deutscher Verantwortung) stattgefunden hätten. So warfen die sowjetischen Ankläger vor dem Nürnberger Kriegsverbrechertribunal das Kriegsverbrechen den Deutschen vor.

Da die westlichen Alliierten kein Interesse daran hatten, die Wahrheit aufzudecken, um die sowjetischen Verbündeten nicht zu verstören, einigten sich die Richter darauf, Katyn in dem Urteilsspruch nicht zu erwähnen.

Erst im Jahre 1990 räumte die Sowjetunion offiziell die Verantwortung für dieses Kriegsverbrechen ein. Nach sowjetischen Dokumenten fanden dabei 21857 Menschen den Tod.

1945 wurden im damaligen Leningrad sieben deutsche Kriegsgefangene für ihre "Beteiligung" an den Morden hingerichtet.

http://www.hochschulstellenmarkt.de/info/k/ka/katyn.html

Niwre


17.2.05 11:20:12
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Gepostet von Max Hansen
Erst im Jahre 1990 räumte die Sowjetunion offiziell die Verantwortung für dieses Kriegsverbrechen ein.


Aber schon 1951/52 tagte ein Sonderausschuss des US-Kongresses. Der stellte eindeutig die Schuld der Russen fest. Seitdem gibt es darueber keine Zweifel mehr.

Max Hansen


17.2.05 13:01:19
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Auch in Welikije Luki fanden nach dem Krieg Erschießungen deutscher Kriegsgefangener statt, ich hab leider vergessen wo ich es las, aber dort wurden von jedem Dienstgrad ein Soldat in einer öffentlichen Hinrichtung aufgehangen.
Gründe hierfür blieben mir verborgen obwohl ich weiß, daß dort ziemlich harte Kämpfe tobten und die eingeschlossene Stadt durch einen Korridor die dort kämpfenden Deutschen versorgt wurden.

Yanus


17.2.05 14:10:43
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Dem sei noch hinbeigefuegt dass Stalin besonders zynisch mit dem Thema Katyn umging, weil als damals Rufe laut wuerden, dass die Sovjets die Hinrichtungen begannen haben und die polnische Regierung in London eine Erklaerung abgab, dass der Vorfall vom Rotem Kreuz untersucht werden sollte, sofort die Beziehungen zwischen Polen und SU abgebrochen wurden und wenig spaeter die neue, kommunistische Regierung berufen wurde. Man hat quasi zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen : die Ermordung polnischer Offiziere die "Unruhe" ins kommunistiche Paradies bringen koennten und man fand einen Vorwand, die Beziehung zur polnischen Exilregierung zu unterbinden.

waldi44


17.2.05 14:30:37
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Ich kann mich noch an meine Schulzeit erinnern. Dort wurde im Geschichtsunterricht gelehrt, dass Katyn ein deutsches Verbrechen gewesen sei, dass man den Sowjets in die Schuhe schieben wollte!
Das Thema selbst liess sich also nie so recht unter den Teppich kehren, aber wo es ging wurde es verdreht oder verschwiegen, so auch beim Thema "Armmee Anders"!
Als die Russen wegen Stalingrad bei den Polen um Hilfe baten, wollte Anders erst Aufklärung über den Verbleib der polnischen Offiziere!
DAS wurde im Geschichtsunterricht natürlich nicht gesagt! Da hiess es nur, die polnische Exilregierung habe Anders die Hilfeleistung verboten und somit die Russen vor Stalingrad allein gelassen!
Später wird man wohl ganz froh darüber gewesen sein, den Sieg nicht mit den ungeliebten Polen teilen zu müssen!

Westwall


17.2.05 15:02:37
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Der von Niwre zitierte US Sonderausschuss stellte damals keineswegs die Schuld der Russen fest, wie auch, konnten sie gar nicht.
Es waren halt nur die Indizien die dafür sprachen, für die Amis war dass doch nur ein Schachzug im Kalten Krieg.
Erst 1990 kam die ganze Wahrheit an Licht, eine Wahrheit für die noch bis Ende der 80ziger Jahre einige Historiker als Rechte Schreiber verschrien wurden, nur weil sie sich an damalige Kenntnisse und Fakten hielten.

waldi44


17.2.05 15:08:08
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Es gibt Indizienbeweise, die die Schuld eindeutig belegen! Sicher war es ein Schachzug im kalten Krieg! Hätte es den Amis genutzt, hätten sie ihre Kenntnisse(Indizienbeweise) verheimlicht!

Niwre


17.2.05 15:20:24
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Gepostet von Westwall
Der von Niwre zitierte US Sonderausschuss stellte damals keineswegs die Schuld der Russen fest, wie auch, konnten sie gar nicht.

"Schuld" im juristischen Sinne mit Anklage und Co. sicherlich nicht. Aber nach 103 Zeugen und Gutachtern, 220 gesichteten Dokumenten, 100 schriftl. Aussagen etc. pp. stand in der westl. Welt ab da an die "Schuld" der Russen fest.

Es waren halt nur die Indizien die dafür sprachen, für die Amis war dass doch nur ein Schachzug im Kalten Krieg.

Den sie nat. gut ausgeschlachtet haben...

Erst 1990 kam die ganze Wahrheit an Licht

Die genaue Wahrheit. Den groben Rahmen gab es schon vorher.

Yanus


17.2.05 15:40:38
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Gepostet von Niwre
Die genaue Wahrheit. Den groben Rahmen gab es schon vorher.


Ja,ich weiss nicht, wie es im Westen war,aber in Polen haben fast alle Leute darueber gemunkelt und die meisten wuessten, dass den Mord die Russen begangen haben.

Spetz Instruktor


17.2.05 15:59:02
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letztlich liegt der Beweis erst seit Öffnung russicher Archive auf dem symbolischen Tisch , einschließlich der Befehle und Erfüllungsmeldungen der NKWD bzw . Cmerch - Verbände

Und es ist noch garnicht lange her , daß erstmals die Duma Rußlands dies offiziell bstätigte

Alles andere , sowohl die Sektionsprotokolle von deutschen Gerichtsmedizinern noch im Kriege angefertigt , als auch ähnliches von russsicher Seite , oder der oben genannte US - Ausschuß wurden zu ihrer Zeit jeweils dem politischen Dogma entsprechend instrumentalisiert

Tja Waldi !

Du , wie auch ich lernten so einiges in der Schule .... mal abgesehen von den " schwarzen Löchern " über die wir eben nichts hörten

Markus Becker


17.2.05 17:38:50
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Wenn ich mich recht erinnere, dann wurde das Massengrab bereits 1943 unter Beteiligung internationaler Experten aus neutralen Ländern untersucht, die sowohl fachlich als auch politisch über jeden Zweifel erhaben warten. Und deren Feststellung war eindeutig: Todeszeitpunkt Sommer 1940!

In "Der Nürnberger Prozess" gibt´s ein eigenes Kapitel darüber, daß keine Zweifel offen lässt.


Gruß Markus

Westwall


17.2.05 17:54:58
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Diese Untersuchungen wurden im Nachkriegsdeutschland doch nur zu oft als NS-Propaganda abgetan und wieso soll es im Nürnberger Prozess ein eigenes Kapitel darüber gegeben haben.
Sassen denn deshalb die Russen dort auf der Anklagebank, wohl kaum, zudem war doch dort auch der russische Angriff auf Polen 1939 ein absolutes Tabu.

The Real Blaze


17.2.05 17:58:40
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Also die sowjetische Opferzahl ist das was nicht stimmt. Sogar auf Shoa.de wird von 25000 Opfern gesprochen.

The Real Blaze

Westwall


17.2.05 18:03:40
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Shoa.de, dann muss es ja stimmen, eine erhabene Quelle die außer jeglicher Kritik seht, vor allem für uns Deutsche.

Markus Becker


17.2.05 18:09:03
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Gepostet von Westwall
...und wieso soll es im Nürnberger Prozess ein eigenes Kapitel darüber gegeben haben.
Sassen denn deshalb die Russen dort auf der Anklagebank, wohl kaum, zudem war doch dort auch der russische Angriff auf Polen 1939 ein absolutes Tabu.



Weil die Russen versucht haben, die Sache den Deutschen in die Schuhe zu schieben. Bei der Untersuchung hat sich die russische Version als unhaltbar erwiesen mit dem Ergebniss, daß der Anklagepunkt fallengelassen werden musste.


Gruß Markus

The Real Blaze


17.2.05 18:13:25
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Aber was dazwischen passiert ist, muß auch erwähnt werden.
Es wurden tatsächliche deutsche Soldaten wegen Katyn von den Russen zu Tode verurteilt.

Shoa.de:

Aber Stalin hatte nicht gescherzt, denn es folgte eine Serie von Prozessen, bei denen deutsche Offiziere als Schuldige der Katyń-Morde verurteilt wurden. Der erste Prozeß fand bereits 1943 in Mariupol' am Azovschen Meer statt, bei welchem vier deutsche Offiziere zum Tode verurteilt und umgehend hingerichtet wurden. Es folgten zwei weitere Prozesse in Smolensk mit zusammen 85 Todesurteilen, davon 18 gegen deutsche Generäle.

The Real Blaze

Westwall


17.2.05 18:15:40
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Nun, die Untersuchungen ( ich nehme an in Nürnberg ) hat es doch nur dann gegeben weil man von vornherein annahm das dieses Verbrechen von Deutschland begangen wurde, oder?
Ist doch ein glatter Wiederspruch von den neutralen 1943?

[ Editiert von Westwall am 17.02.05 18:16 ]

ZensiertWeilZuBloed


17.2.05 18:23:46
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http://www.shoa.de/content/view/349/53/ Hier noch ein sehr ausführlicher Bericht über Katyn!

Merlin61


19.2.05 04:05:32
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In dem Schlussabsatz, hinter dem von Zensi zuvor geposteten
Link steht ein interessanter Satz, wie die Polen Verbrechen
(=hier Katyn) aus dem WKII heute beurteilen ...und das diese
die verantwortlichen Täter AUCH HEUTE NOCH zur Verantwortung ziehen wollen.
Völlig zu recht - wie auch mir scheint.

Diese russische Sicht der Dinge wurde in Polen offenkundig als Provokation aufgefaßt. Anders sind polnische Schritte nicht zu verstehen, die Ende November 2004 unternommen wurden. Professor Leon Kieres, Direktor des Instituts für Nationales Gedenken (Instytut Pamięci Narodowej, IPN) gab bekannt, dass sein Institut Ermittlungen mit dem Ziel aufnehmen wird, die Morde von Katyń als „Kriegsverbrechen" und als „Genozid" im Sinne der einschlägigen internationalen Konventionen zu charakterisieren. 16 Staatsanwälte werden die juristische Klassifizierung, die Sammlung von Dokumenten, die exakte Quantifizierung des Verbrechens und die namentliche Ausweisung der (nach polnischer Auffassung rund 2.000) Täter vornehmen. Ein Kriegsverbrechen liegt vor, so Kieres, weil damals Kriegsgefangene und Zivilisten widerrechtlich getötet wurden, und ein Völkermord geschah, weil in Katyń die „intellektuelle Elite des polnischen Volks" getötet wurde. Mit der „physischen Vernichtung" dieser künftigen Führung der Nation sollte „die Wiedergeburt der polnischen Staatlichkeit verhindert werden".


Wobei man die von mir fett hervorgehobenen Satzteile, mit den selben Argumente - glaubwürdig und
auch verständlich - auf die damals ebenso betroffenen Teile des Deutschen Volk auch zutreffen "könnten".

Nuuur, wer kann solch einen "Akt" heute noch ernsthaft fordern ...und vor allem, wem würde er etwas nützen ?


*Nachtrag zur Schlussfrage*
Na z.B. den Nachfolgegenerationen, und das nicht alle Toten zu recht
gestorben sind, da diese ja AUCH ALLE Schuld auf sich geladen haben.
Und das JEDEM Einzelnen - ausser den Verbrechern - heute noch
für ihren Einsatz fürs Vaterland entsprechend würdig gedacht wird.

...und somit nicht immer-weniger Soldatenfriedhöfe u.a. Gedenken
an / aus jener Zeit, aus-den-Augen-aus-dem-Sinn verschwinden.

Smiley mit dafür-Schild

Ronny22


22.2.05 12:41:44
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Gepostet von Merlin61
Nuuur, wer kann solch einen "Akt" heute noch ernsthaft fordern ...und vor allem, wem würde er etwas nützen ?


Ich denke er wird nicht viel nutzen...aber emotional ist es einfach besser wenn ein Verbrechen und die Täter klar benannt werden können.

Schon um politischen Wirrköpfen die die Tatsachen zu ihren Gunsten verdrehen den Wind aus den Segeln zu nehmen und sie als das zu deklarieren was sie sind, Wirrköpfe und Spinner.

Damit meine ich diejenigen die Katyn heute noch versuchen der Wehrmacht anzulasten.

Hoth


22.2.05 21:43:19
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Hat sich die SU oder anschließend Russland eigentlich irgendwann man zu Katyn bekannt und bei Polen entschuldigt? Sind irgendwelche Bemühungen Polens vorhanden gewesen, zumindest in der Nachkommunismusphase, an diesem Kriegsverbrechen beteiligte sowj. Offiziere oder Mannschaften in Erfahrung und evtl. vor ein Gericht o.ä. zu bringen?

[ Editiert von Hoth am 22.02.05 21:44 ]

Yanus


23.2.05 12:26:20
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Ja, man hat sich 1990 dazu bekannt und in einer gewissen Form hat man sich entschuldigt, die groessten Kontroversen gibt es bei Beurteilung der Tat, eben ob es sich um einen Voelkermord handelt (dann koennten die Taeter noch heute angeklagt werden) oder um ein Massaker, das schon verjaehrt ist (so sehen es die Russen). Die Bemuhungen laufen noch immer, aber wegen der russischen Stellung sehe ich da keine Chance, dass irgendein Taeter angeklagt wird.

[ Editiert von Yanus am 23.02.05 12:28 ]

Hoth


23.2.05 12:59:55
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Aha, alles klar, danke. Habe ich mir schon bald gedacht.

Niwre


13.4.05 13:34:05
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Wintersdorf


14.4.05 20:45:53
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Die Massentötungen von Katyn fanden, soweit ich weiß, 1940 statt. Ein bis heute lebender Täter wäre wohl mindestens 85 Jahre alt. Solche alten Männer zu jagen und aus den Altersheimen zu holen, wäre m.E. ein Zeichen einer totalitären Einstellung. Angeblich geht es doch darum, den Totalitarismus (Kommunismus, Nationalsozialismus) zu bekämpfen?

Niwre


14.4.05 20:47:27
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Nein ist es nicht. Moerder gehoeren verurteilt. Wenn sie verurteilt sind, aber dann nicht mehr haftfaehig, ist das was anderes.

Hoth


15.4.05 11:57:23
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Gepostet von Wintersdorf
Die Massentötungen von Katyn fanden, soweit ich weiß, 1940 statt. Ein bis heute lebender Täter wäre wohl mindestens 85 Jahre alt. Solche alten Männer zu jagen und aus den Altersheimen zu holen, wäre m.E. ein Zeichen einer totalitären Einstellung. Angeblich geht es doch darum, den Totalitarismus (Kommunismus, Nationalsozialismus) zu bekämpfen?


Dir ist sicher bekannt, daß auch entlarvte SS-Mörder angeklagt werden, auch wenn sie heute alte Männer sind. Weshalb sollte dies z. B. bei russ. Mördern, Tätern und Beteiligten an einem KV anders sein?

Illuminatus


15.4.05 12:02:05
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Weil wir den Krieg verloren haben und die Russen nicht!!!

Richtschuetze


15.4.05 12:13:46
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Weil wir den Krieg verloren haben und die Russen nicht!!!


so isses!Vea Victis!

Gruss

Niwre


15.4.05 12:17:11
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schnarchender Smiley

Wieviele Dt. wurden schon angeklagt und verurteilt? Die Zahl ist doch gegenueber der Taeterzahl vernichtend gering. Gerade Westdtl. hat sich da nicht mit Ruhm bekleckert. Die DDR-Funktionaere hatten es ja schwerer nach der Wende... Kopf-an-die-Wand-hau-Smiley

Und an unsere Hilfsschullateiner: vae victis.

Wintersdorf


15.4.05 21:13:31
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@ Hoth: auch deutsche Beteiligte an Massentötungen sollte man 60 Jahre nach Kriegsende endlich in Ruhe lassen. Die meisten haben das Unrecht eingesehen. Die heutigen Verfolger haben oft kaum eine Ahnung von den Lebensverhältnissen und Einstellungen von damals, aus denen heraus manche glaubten, solche Tötungen seien moralisch gerechtfertigt und sogar notwendig.

Hoth


15.4.05 23:57:55
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Man kann dies sehen wie man will, Wintersdorf. Fest steht, deutsche Verdächtige werden weiterhin gejagt, Wiesenthal hat ja dazu erst vor kurzem noch einmal Power und Druck reingebracht, litauische, ukrainische und russische Mörder läßt man laufen.

waldi44


16.4.05 00:15:28
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Diese mordeten oft auch "nur" im Auftrag deutscher Hintermänner und seien diese nur Angehörige einer Propagandakompanie gewesen!

Schillig


16.4.05 01:01:29
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Ja, es stimmt deutsche werden nicht verurteilt, weil sie zu alt sind und die haben ihre Schuld nicht eingesehen. Kathyn, Kathyn, ihr redet nur von einem Kathyn, wisst ihr wieviele Kathyns die Deutschen verursacht haben?
Für mich macht es keinen Sinn mehr die wahren Schuldigen des einen Kathyns zu suchen, lasst es dabei bewenden im Sinne der "Neuen" "Guten" "Völkerverständigung". Ich kann damit sehr gut leben.

Gruß Schillig

Hoth


16.4.05 01:58:58
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Gepostet von waldi44
Diese mordeten oft auch "nur" im Auftrag deutscher Hintermänner und seien diese nur Angehörige einer Propagandakompanie gewesen!


Nun Waldi, daß siehst Du sicher nicht richtig. Viele Massaker und Progrome, gerade im Baltikum oder in der Ukraine, wurden von den Bewohnern allein schon aus altem Hass heraus verübt. Jugoslawien läßt grüßen. Sicher mit Duldung deutscherseits, aber oftmals entlud sich ganz einfach lange schwelender regionaler Judenhass.

Nicht ohne Grund waren in allen dt. Lagern vor allem die litauischen und ukrainischen Wachmannschaften viel gefürchteter als die deutschen. Und nicht ohne Grund zählt die zumeist erzkatholische oder orthodoxe slawische Bevölkerung Polens und Rußlands zu den größten Feinden der Juden.

[ Editiert von Hoth am 16.04.05 2:01 ]

waldi44


16.4.05 10:31:31
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Stimmt schon Hoth. Dennoch war es AUCH so! Ich habe doch mal irgendwann so eine wahre Begebenheit gepostet, wo Angehörige einer Propagandakompanie solch eine Szene stellten, an deren Ende einige tote Juden zurück blieben, die zumindest nicht an diesem Tag und zu dieser Stunde von ihren "Nachbarn" ermordet worden wären!
Im Übrigen fallen solche Taten der zuständigen Ordnungsmacht zu und das waren nun mal die Deutschen!

Richtschuetze


19.4.05 11:05:41
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@Niwre Du hast aber begriffen was ich meinte!Respekt-Smiley

P.S Bei der Feuerwehr brauchste kein Latein!

Gruss

The Real Blaze


15.6.05 20:32:50
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Na das ist bezeichnend, was kommunistische Revisionisten so alles so umschreiben:ehhdev:

Zum Beispiel Katyn...jeder weiß ,daß Gorbatschow 1990 sich dafür entschuldigt hat, weil Stalins Terrortruppen Schuld an dem Massaker von Katyn waren!

auf
http://www._gesperrt_/

steht nach wie vor, daß Deutsche Katyn auf dem Gewissen haben, mit unglaublichen Lügenstorys gewürzt. Auch zu anderen Themen, wie die sowjetische Aggression gegen Finnland, wo die "Reaktion" herrschte ,hat man fette Lügenstorys reingesetzt(finnischer Artillerieüberfall auf die friedliche SU...), oder wie der Hitler- Stalin Pakt erklärt wird und vieles mehr. Dort auf dieser altstalinistischen Seite darf sich der Bolschewist wohl fühlen...

Vorsicht ,manch einer fühlt sich danach so :kotz:
und man muß sich etwas reinlesen...Der Aufklärung halber, wie Stalinisten ticken lohnt es sich aber.:bgdev:

Dort werden sie geheilt...

The Real Blaze
http://www.nexusboard.net/index.php?siteid=6365

Petronelli


16.6.05 08:17:19
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He Real,
geiler Kotz-Smiley!
Sorry, aber mehr (wäre auch unnötig) habe ich zu diesem Thema nicht beizutragen sonst krieg ich wieder irgendwoher was mit dem Kantholz.
Gruß
Peter

Niwre


16.6.05 13:12:14
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Gepostet von The Real Blaze
Na das ist bezeichnend, was kommunistische Revisionisten so alles so umschreiben:ehhdev:

Zum Beispiel Katyn...jeder weiß ,daß Gorbatschow 1990 sich dafür entschuldigt hat, weil Stalins Terrortruppen Schuld an dem Massaker von Katyn waren!

auf
http://www._gesperrt_/

steht nach wie vor, daß Deutsche Katyn auf dem Gewissen haben, mit unglaublichen Lügenstorys gewürzt.


Versteh ich nicht. Ich habe die Seite nach "Katyn" durchsucht und bin nur auf einen Artikel von 1979 gestossen:


Die Wahrheit über Stalin
Herausgegeben 1979 von der
Kommunistischen Partei Deutschlands/MarxistenLeninisten


Wo ist das Problem? Damals hat man, wie jeder wusste, Propaganda betrieben, heute nennt man die Volksverarsche "Terrorbekaempfung" und keiner sieht den Ueberwachungsstaat. Weiss nicht, was schlimmer ist...

Schlimm ist allerdings die Haltung im Forum.

The Real Blaze


16.6.05 17:07:29
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Der arme Pytro hat sich doch dort erlaubt, von Gorbi zu erzählen und der Aktenübergabe von Jelzin an die Polen mit den russischen Zahlen der Ermordeten....Bumm und der rote Admin holte die Faschistenkeule raus. Vielleicht sollte man sich dort mal einschleichen...erst etwas mitmachen...dann erste Skepsis äußern und zum Schluß einen Klassenkampf anzetteln:evildev:

..wenn ich mehr zeit habe werde ich es tun:evildev:

heidenei, des wird luschtich

The Real Blaze
http://www.nexusboard.net/index.php?siteid=6365

AK 74 ZF


16.6.05 17:53:04
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Junge, junge sind diese Schwachköppe verbohrt.
Genauso bekloppt wie manche "Neonazis", nur eben anders herum. Was nicht in ihr krüdes Geschichtsbild paßt wird zurechtgebogen, verfälscht, ignoriert oder zurechtgelogen.

November 1989 sagten uns führende sowjetische Historiker in der Revolutionsgedenkstätte/Museum Smolny in Leningrad (St. Petersburg), auf die zögerliche Frage unsererseits, ganz unverblümt und offen, daß dieses Massaker ein Verbrechen des NKWD war und später gezielt den Deutschen in die Schuhe geschoben wurde. War damals nichts neues - nur für uns.
Unsere dt. Polit-Offz. kippten fast aus den Latschen und hätten die ganze Diskussion über die Verbrechen der Stalin-Ära am liebsten unterbunden, weil sie nicht in ihr heiles altes Weltbild paßte. Für die damals noch im Sinne der Glasnost agierenden sowjetischen Historiker war das ganze kein Problem - denn was in der Stalinzeit den Völkern der Sowjetunion zugefügt wurde ist in der ehemaligen UdSSR durchaus bekannt und wurde zu dieser Zeit historisch aufgearbeitet. Hinsichtlich Katyn gab (und gibt) es mit den Polen schon lange das Problem, daß in Polen sehr wohl bekannt ist wer diese polnischen Soldaten/Offiziere erschossen hat. In Polen schon lange ein "offenes Geheimnis" und einer der Gründe warum sich Russen und Polen richtig "lieb" haben. Viele alte Polen mögen die "Russen" noch weniger als die "Deutschen".

Wobei die Typen in diesem irren Stalinistenforum (irre was es so gibt) sicher die Weltsicht sämtlicher Historiker und Menschen verändern werden. Und dann wird wieder wie zu meines Vaters Zeiten im Kindergarten "gebetet" : "Händchen falten und Köpchen senken und an Väterchen Stalin denken !"

Waldi hat aber Recht - auch auf rechter Seite gibt es Schwachmaten und Bekloppte welche sämtliche deutschen Verbrechen, bis hin zu Massenmorden, leugnen oder wegdiskutieren wollen. Manch "Neonazi" behauptet halbesoffen daß unter Hidolf gar keine Juden vernichtet worden wären und daß alles "Propaganda" und jüdische Hetze wäre - und sind die Idioten dann volltrunken jammern sie rum daß man nicht alle J.... erwischt und vergast hätte und wollen am liebsten selber KZs errichten und morden.Wobei ein Teil dieser rechtsradikalen "Helden" selber arbeitsscheues, asoziales, versoffenes Pack sind und bei Hidolf als erstes mit ins KL gewandert wären und den schwarzen Winkel der Asozialen abgefaßt hätten.
Krieg ich als Deutscher Nationalist und Patriot immer die blanke Wut und fast nen Anfall, wenn sich diese aus der 6. Klasse abgegangenen und drei Lehren abgebrochenen täglich volltrunkenen 16jährigen dummen Jungs als "Deutsche Herrenrasse" bezeichnen. Für mich -> Abschaum, Pack, Pöbel und undeutsches Gesindel !

Naja - für beide extremistischen Fraktionen gilt wohl doch - "Herr wirf Hirn vom Himmel !"

Blackhusar

Petronelli


17.6.05 07:21:48
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Ja, das ist genau das Problem!
Wenn das Hirn fällt und man steht rechts oder links vom Aufschlagpunkt, kriegt man es nicht voll ab!
Sehr guter Beitrag AK!
Gruß
Peter
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