Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 12.10.2001 bis zum 22.12.2005. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.
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Merlin6110.8.05 01:21:07 Direktverweis | Da ich über die (Board-)Suchfunktion nichts über die Schlacht im Hürtgenwald gefunden habe... Interessant an der "Allerseelenschlacht" (bekannt als Schlacht im Hürtgenwald) fand ich vor allem den Abschnitt am Ende: Auf dem Kriegesgräberfriedhof "Hürtgenwald" steht das einzige Denkmal Hintergrundinfos und das dazugehörende Museum - Hürtgenwald 1944 und im Frieden |
hell7.10.05 18:30:29 Direktverweis | Hier das passende Buch dazu: "Hürtgenwald `44/45-Die Schlacht im Hürtgenwald" von Max von Falkenberg Herausgeber:Förderkreis für deutsche Geschichte e.V. ISBN 3-936946-18-3 Empfehlenswert!! |
Merlin618.10.05 06:39:18 Direktverweis | Danke für die Info @hell ;) * Nachtrag zu weiterer Literatur * Das verstummte Hurra Hürtgenwald 1944-45 Autor: Kurt Kaeres 192 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag, 88 Abb. Weitere Angaben unbekannt - jedoch ist das Buch u.a. NEU über eBay * klick mich * mit einem kurzen Auszug über den Inhalt zu bekommen. Heftig finde ich allerdings den Sofort-Preis von 23,50 Euro. Dafür sind die Versandkosten mit 2 Euro "noch" akzeptabel. [ Editiert von Merlin61 am 08.10.05 7:09 ] |
hell8.10.05 12:04:58 Direktverweis | An Merlin61: Warst du schon in diesem Museum "Hürtgenwald 1944 und im Frieden"? Denn ich würde es gerne besuchen unter anderem den Pfad des Gedenkens dort ist ein Soldatenfriedhof. Auf diesem Friedhof soll auch Generalfeldmarschall Walter Model begraben sein,den ich als großer Feldherr bewundere. Das obengenannte Buch kam Anfang diesen Jahres raus. Ich war sehr ergriffen als ich es gelesen hatte,man denkt die Amis sind überall lässig durchmarschiert aber dort hatten sie ganz schön einen auf`m Sack bekommen. Dort kam auch das Sturmgewehr 44 bei den Deutschen zum Einsatz. |
Merlin618.10.05 15:22:21 Direktverweis | hell hat u.a. geschrieben: Ich wohne leider in einer anderen Ecke(=Süd-Westen) Deutschlands. Deshalb bin ich bisher auch nicht in die Nähe von Aachen gekommen. Vorgenommen habe ich es mir für die nächste Zeit schon einmal. (Im Winter wäre vielleicht passend, wie zur Zeit der Schlacht ... ?). Da auch immer mehr Bunker u.a. (nicht nur) des ehemaligen Westwalls, von der Landkarte verschwinden, sollte ich einen Besuch aber wohl nicht noch viel länger vor mir her schieben. P.S. Das GFM Model dort begraben sein soll wusste ich bisher noch nicht. Ich habe nur über eine anderes Ehrenmal gelesen, dass dort wohl einige stört. * Nachtrag zum Thema * In einem anderen Forum passend zum Thema: Hürtgenwald und Umgebung habe ich noch dies gefunden: Und diesen Link zum Thema => Eine geschichtliche Betrachtung in Zeitabschnitten Die Schlacht im Hürtgenwald tobte vom September 1944 bis zum Februar 1945: |
JanHendrik8.10.05 16:09:11 Direktverweis | Wobei hier wieder einer der Standardfehler bei der Betrachtung der Verlustangaben wiederholt wird , nämlich das die Amis ihre "Casualities" angeben , also KIA ,MIA & WIA , nicht ihre Toten , siehe folgende Diskussion : http://forum.panzer-archiv.de/viewtopic.php?t=3375 Jan-Hendrik |
patrickbateman8.10.05 19:40:22 Direktverweis | Standardwerk ist "Hölle im Hürtgenwald" von Wolfgang Trees. Als Chronik der 89. ID gibt es noch "Ein Blick zurück in die Eifel". Weiterhin "Das verstummte Hurra", und für kleines Geld den Militärgeschichtlichen Reiseführer Hürtgenwald. Ein Besuch der Gegend lohnt, gerade in dieser Jahreszeit, wo es, wie damals, in der Eifel kalt und neblig ist. Im letzten Jahr wurden zahlreiche Wanderungen und Dokumentationen zum 60. Jahrestag durchgeführt. Hierbei wurde auch auf die Diskrepanz zwischen der offizielen und der tatsächlichen Opferzahl hingewiesen. |
Merlin618.10.05 22:28:06 Direktverweis | @JanHendrik Danke für die sehr interessanten Infos hinter dem Link. Interessant wäre vielleicht noch die Anzahl der DIAs* zu erfahren ? (*desert in Action) :D @patrickbateman Ich danke dir natürlich auch für die Buchtipps zum Thema ;) |
Merlin6111.10.05 20:24:11 Direktverweis | Die „Hölle im Hürtgenwald” VON F. A. HEINEN, 17.02.05, 15:28h Unglaublich: (...) Bis heute finden Waldarbeiter Gebeine gefallener Soldaten, und der Kampfmittelräumdienst rückt |
patrickbateman11.10.05 21:42:53 Direktverweis | Bei E-Bay werden ja auch immer wieder Fundstücke aus dem Hürtgenwald angeboten. Die Spuren der Schlacht sind nicht unbedingt offensichtlich, wenn man aber danach sucht, findet man Gräben und die berühmte Panzerkette am Kall-Trail. |
Petronelli12.10.05 07:37:04 Direktverweis | Hallo Hell, ich war schon öfter dort! Es lohnt sich, auch wenn kein Großgerät zu sehen ist, aber man kann sich da prima unterhalten. Der Friedhof der 116. ist dort auch in der Nähe. Wenn Du schonmal da bist, dann besuche auch die ausgedehnte Höckerlinie in der Simonskaller Gegend, am besten wenn es neblig ist. Es stecken in der Gegend auch einige Einzelbunker, aber man sollte Einheimische fragen, die geben gerne Auskunft. Die Dinger sind selbst mit Westwall-Führer nicht leicht zu finden, aber gut erhalten. Herbst ist ne gute Zeit da hinzufahren, das lässt alles echter erscheinen! Aber lass die Finger vom Selbersuchen. Man findet eh fast nur amerikanisches Zeug, die Deutschen haben alles meist mitgeschleppt. Wenn Du noch Zeit hast, dann fahre noch nach Belgien nach La Gleize oder Bastogne und besuche die Museen zur Ardennenschlacht! Auch klein aber fein, und sehr wertneutral gemacht! Hee Merlin, Dein Zitat ist ja von mir, von letztem Jahr als ich mal wieder dort war... Gruß Peter [ Editiert von Petronelli am 12.10.05 7:39 ] |
Merlin6112.10.05 08:26:33 Direktverweis | Hee Merlin, Dein Zitat ist ja von mir, von letztem Jahr als ich mal wieder dort war... Hehee - interessant ... Man merkt aber auch so beim Lesen recht schnell, dass der Autor weiß wovon er spricht bzw. worüber er da schreibt ;) Dort gibt es tatsächlich einen Friedhof speziell nur für die 116. ??? Ich kann kaum glauben, dass es (noch) Friedhöfe / Gedenkstätten für Soldaten des WK II gibt. Im Großraum Stuttgart kenne ich persönlich nur Gedenktafeln von Teilnehmern des WKI. Oder solche, wo "allgemein" den Gewaltopfern ALLER Kriege gedacht wird - ohne Namen. Es gab bei uns in den späten 60er aber noch einige kleine Soldatenfriedhöfe vom WKII. Diese sind bis heute aber zu Gedenkstätten für Gewalt-Opfer des III. Reichs mutiert. Mal eine ganz andere Variante, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, oder ? P.S. Ich wollte mir schon immer mal die Gegend um die Eifel näher anschauen. Ich mach dann einfach mal einen Abstecher in den Hürtgenwald - kein Prob. Wobei die Jahreszeit i.M. eigentlich ideal dazu wäre => Na ja, schau mer mal. |
Petronelli12.10.05 09:14:27 Direktverweis | Ja den gibt es dort, wenn man von Düren aus auf der Landstraße nach Simonskall fährt. Es ist aber schon ne Ecke her, er ist aber eher im letzten Drittel auf Simonskall zu. Man erkennt ihn, denn am Tor ist das Windhundemblem zu sehen. Von der Straße aus folgt man am besten den Hinweisschildern, die sind allerdings die allgemeinen braunen mit den drei Kreuzen. Gruß Peter Hier noch ein Link aus Belgien, den ich noch gespeichert hatte: www.ping.be/~cv920172/startenglish.htm [ Editiert von Petronelli am 12.10.05 9:34 ] |
Merlin6112.10.05 10:23:52 Direktverweis | Bevor ich dann (mal) dorthin aufbreche, druck ich mir einfach den ganzen Beitrag hier noch als Wegweiser mit dazu aus ;) Danke auch für deinen letzten Link. |
Hoth12.10.05 11:20:58 Direktverweis | Leider ist ja die Windhund-Gedenkstätte in einem nicht sehr schönem Zustand. Sorgt da keiner mehr dafür? |
Petronelli13.10.05 08:24:33 Direktverweis | Hier nochmal zwei Museumslinks, Allerdings zum Thema Ardennen: www.museum-poteau44.be www.camp-elsenborn.be www.december44.com www.huertgenwald.de/hwmuseum.html Gruß Peter Huch, das sind ja vier!!! [ Editiert von Petronelli am 13.10.05 8:27 ] [ Editiert von Petronelli am 19.10.05 11:20 ] |
Merlin6118.10.05 21:39:02 Direktverweis | Evtl. sehenswert, auch wenn der Film nicht direkt mit der Gegend um den Hürtgenwald etwas zu tun hat, sondern es sich nur um die angrenzende Umgebung dabei handelt: Dienstag 18.10 (= heute) Sendezeit: 21:45 - 22:15 Uhr Sender: (SWR) Showview: 77-12-499 Fahr mal hin Im Land der Vulkane - Unterwegs in der Hohen Eifel Autor: Film von Paul Weber Eine Kultur erbaut auf Lava. Denn vom vulkanischen Gestein lebten einst viele Menschen rund um den Laacher See. Mit vulkanischem Gestein schufen und schaffen sie immer noch ihre Bauwerke. Davon zeugen die Mauern des traditionsreichen Klosters Maria Laach genauso wie die Tuffsteinhäuser von Weibern und die Basalthöhlen von Mendig. Die alten Steinhauer verschwinden zwar langsam. Doch die Vulkane werden bis heute ausgebeutet. Dutzende von Steinbrüchen überziehen die gesamte Hocheifel westlich des Laacher Sees. Wunden in einer sonst malerischen Landschaft. |