Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 12.10.2001 bis zum 22.12.2005. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

US Entwicklungen nach WW2

zurück zur Themenübersicht
AutorBeitrag

Platoonkiller


26.4.03 11:03:10
Direktverweis
Hi all
Ich muss fuer die Schule ein Projekt machen. Also ich muss ein Bericht schreiben, dass durch den den Eingriff der USA und das Einzetzen ihrer Fallschirmjaeger, die USA die "Welt Besten" Kampfflugzeuge bauen koennen.
also was mich interssiert is, von welchen flugzeugen genau sie was "kopiert"/ benutzt haben. Und wer der allies die deutsche technologie gefunden hat und wie sie in die usa kam
falls ihr gute links oder buecher kennt bitte mir geben, sollte deutsche oder englische sprache sein.
danke euch sehr
"ich hoffe est ist richtig hier"
Smiley mit Danke-Schild

Indy


26.4.03 13:55:40
Direktverweis
Also am besten fragst du mal Hier im Forum...da is auch ein 'Paperclip'Veteran.
Die 'Gewinnung' deutscher Technologie samt deren wissenschaftler ist unter operation Paperclip bekannt(Büroklammer bekannt -> wer googelt der findet).
Hauptgebiete dt. Überlegenheit war die Raketentechnik, Strahlantriebe und Aerodynamik.
Dt. besaß damals die leistungsfähigsten Windkanäle und Luftfahrtforschungsanstalten.
Die Entwicklung die der US Luftfahrtindustrie am meisten gebracht hat ist mit Sicherheit der Pfeilflügel...der Flügel der Boeing 707 stammt größtenteils vom Me P.1107 !
Auch wurde W. von Braun ´45 keineswegs in die USA geholt um eine Mondrakete zu bauen, nein erstmal wurde die dt. 'Wasserfall FlaRak weiterentwickelt, nannte sich hinterher 'Nike'!
Die Vielfalt dt. Beutetechnik ist rießig...man denke z.B. an den 'Fritz Typ' Helm der US Army, oder das M60 MG, was eine Flickschusterei aus MG 42 und FJG 42 ist, oder der Antrieb von UH-1 Huey und M-1 Abrams- die ohne einen Junkersingeneur nicht fahren bzw. fliegen könnten.
Aber nicht nur die Amias haben geklaut...auch Briten, Franzen, Russen.
U.a. waren dt. Aerodynamiker maßgeblich ander gestaltung der Concorde beteiligt.
hier finden sich noch einige dt. Flugzeugprojekt bis ´45Luft46, anschauen und vergleichen.


Gruß Phillip

Gast


6.8.03 11:59:47
Direktverweis
Hi,
also die Seite www.luft46.com ist ja wirklich sehr
interessant, besonders die netten Computer-Animationen
zu den einzelnen Luftwaffen-Projekten sind wirklich
sehenswert ... :D:)




Sehr nett gemacht ! :)
Die Hintergrund-Info´s sind zwar bekannt und auch
auf deutsch nachzulesen in :



Aber so viele, und nett gemachten Grafiken
wie auf luft46.com gibt es sonst nirgends ... :)

Mit besten Grüßen
Sebastian

Sebastian Nast


6.8.03 13:21:43
Direktverweis
Hi,
so wie die Luftwaffen-Projekte dort sehr schön
als Computer-Animationen dargestellt sind, müsste
man auch mal die Projekte des Heeres (Maus,E-Serie ect.)
und der Marine (Riesenschlachtschiff H44, Atom-U-Boote,
Flugzeugträger ect.)darstellen.
Oder auch die Breitspurbahn, oder die Baupläne ... !!
Ich mein es gibt ja auch schon sehr gute Heers- und
Marine-Animationen:



Aber eben nur von den tatsächlich gebauten Fahrzeugen.
Die Heeres-, Marine-, Eisenbahn-, und Bau-Projekte als Animationen in solch gute Qualität währen doch auch mal sehr interessat !
Oder gibt es so was schon irgendwo im Netz ?
Mit besten Grüßen
Sebastian

Sebastian Nast


6.8.03 13:53:19
Direktverweis
Hi nochmal,
habe gerade schon mal was gefunden:
Die Maus:

Das Kätzchen:

Den Panther II (E50)

Den Hetzer II (E10)

Und den Jaguar (E25)

Da fehlen zwar überall noch die Hintergründe,
und es gibt natürlich noch viiiel mehr Heeres-Projekte,
aber das ist doch immerhin schon ein Anfang ... Smiley mit verdrehten Augen:)
http://gunpoint-3d.com/
Mit besten Grüßen
Sebastian

waldi44


6.8.03 16:11:54
Direktverweis
Ohne "Hintergründe" finde ich die Fahrzeuge viel besser! Man sieht mehr und kann sich auf das Wesentliche konzentrieren!

Gast


6.8.03 17:22:04
Direktverweis
Hi,
also angesichts dieser guten Computer-Animantionen
frage ich mich natürlich, warum in dem sonst doch recht
gut gemachten Film "Der Soldat James Rayn" trotzdem immer
noch ein auf "Tiger-Optik" umgebauter T34 als Tiger
benutzt wurde...:Schulter:

Das sah schon in den Kriegsfilmen der 60er und 70er Jahre
Sch... aus ! :( Kopf-an-die-Wand-hau-Smiley
Vorallem weil dem T34-Laufwerk, der für den Tiger so typische große Antriebskranz fehlt, und zum andern ist
so ein "T34-Tiger" natürlich viel zu klein.
Denn ein T34 ist nunmal viel kleiner als ein Tiger I.
Bei den Filmen der 60er und 70er kann ich das ja noch
halbwegs verstehen, originale Tiger I wahren nicht verfühgbar, und die Computeranimation war in den 70er
Jahren noch nicht ganz so weit ... Smiley mit verdrehten Augen:D
Aber für James Rayen hätte man doch jeden beliebigen
deustchen Panzer (Tiger I , Tiger II, Panther) als
Computeranimation in den Fim einbauen können !
Das hätte doch 1000 mal besser aus gesehen, als wie
so ein T34 mit Tiger I - Optik.
Das hier ist doch schon eine ganz nette Tiger I - Animation:

Und die richtigen Profis könnten einen Tiger I sicherlich
so anmimieren, und in einem Film einbauen, das man nicht
merkt ob das nun einen Animation oder Echt ist ... :D
... ich sag nnur Matrix oder Jurassik Park !Smiley mit verdrehten Augen
Hier nur mal zum Vergleich:
T34 mit Tiger I-Optik ... :(




Und ein originaler Tiger I:





Mit besten Schwermetallgüßen
Sebastian

Sebastian Nast


6.8.03 17:27:24
Direktverweis
@Waldi44:
Stimmt schon ohne Hintergrund kommt das Fahrzeuge
besser zur Geltung, aber mit einem guten Hintergrund
kann man sich besser vorstellen wie sich so ein
animierter Panzer in einer Film-Szene -Handlung machen
würden ... :)
Mit besten Schwermetallgrüßen
Sebastian

Axel43


6.8.03 21:09:20
Direktverweis
Die Deutschen hatte vielen anwendbare Theorien, aber das allermeiste ist auf dem Papier geblieben, weil die Technik einfach noch nicht ausgereift war. Was in Modellen und auf Videos imponierend aussieht war in Wirklichkeit nicht einmal in der Nähe von Flugreife. Bei der Erprobung hätte es noch viele sehr unangenehme Überraschungen gegeben.
Die Me262 war schon an der Grenze des damals Möglichen angelangt.

Sebastian Nast


7.8.03 01:04:10
Direktverweis
Hi,
äähm, ich darf mal zetieren... Smiley mit verdrehten Augen:D

Mit besten Grüßen
Sebastian

Axel43


7.8.03 18:50:33
Direktverweis
Na, "zetiere" mal. Und da wir sowieso schon an der Sache sind: die englische "Meteor" war wahrscheinlich im Einsatz der Me262 mindestens gleichwert. Der Volksjäger He162 kam gottseidank nicht wirklich zum Einsatz. Es war ein nicht ausgereifter Bruchkasten.
Was den Deutschen fehlte war die Metallurgie, und die Rohstoffe, und die Erprobungszeit...und die Piloten.

indy


8.8.03 00:18:08
Direktverweis
Gepostet von Axel43
Na, "zetiere" mal. Und da wir sowieso schon an der Sache sind: die englische "Meteor" war wahrscheinlich im Einsatz der Me262 mindestens gleichwert. Der Volksjäger He162 kam gottseidank nicht wirklich zum Einsatz. Es war ein nicht ausgereifter Bruchkasten.
Was den Deutschen fehlte war die Metallurgie, und die Rohstoffe, und die Erprobungszeit...und die Piloten.

Entschuldige Axel, aber Du schreibts da totalen Unsinn!
Wo bitte war die Meteor mit ihren knapp 700km/h der 262 gleichwertig?
Erst die Mk III erreicht Geschwindigkeiten knapp über 800km/h.
Vielleicht solltes Du einfach mal über Eric Brown informieren - einer der bekanntesten brit. Testpiloten - der schreibt nämlich etwas ganz anderes über den Volksjäger: "...sie hätte mit sicherheit Kreise um die zur damaligen Zeitpunkt auf dem europäischen Kriegsschauplatz erschienenen Meteor gezogen."
Ähnliche Urteile erhielten alle damaligen dt. Flugzeuge...das einzige was wirklich einer He-162 oder Me-262 das Wasser hätte reichen können, wäre die P-80 gewesen - die aber auch frühenstens im Herbst einsatzreif gewesen wär...und da wären sie schon von den ersten 0-Serien der 2. dt. Strahlflz. Generation erwartet worden.

Axel43


8.8.03 17:57:35
Direktverweis
Na, wenn Geschwindigkeit wirklich alles wäre, so hätte es ja bei der Me262 keine Verluste durch Feindeinwirkung gegeben..oder ?! Aber zu einem Jagdflugzeug gehört eben mehr, und da war die langsamere Meteor wahrscheinlich ausgereifter. Ganz abgesehen davon war Geschwindigkeit tatsächlich ein Problem, nämlich wegen der Kompression im höheren Geschwindigkeitsbereich, die man damals noch nicht richtig verstanden hat und zu unkontrollierbaren Flugbenehmen führte [lies: Abstürze]. Das m E beste Düsenflugzeug der damaligen Zeit war die Ar234. Das besondere Problem des Volksjägers war die Bauweise, die wahrscheinlich im Flugkampf (sehr hohe G-Belastung) zu strukturellen Problemen geführt hätte. Es gibt da eine interessante Filmsequenz die zeigt,wie die He im Flug zerbricht (englischer Testflug, Pilot +).

indy


8.8.03 22:06:50
Direktverweis
Hier ein bisschen was aus dem Buch von Eric Brown:
Zur Me262
...dass mit der Me 262 taktische Einsätze bis zu einer Geschwindigkeit von Mach 0,82 geflogen werden konnten, und dieses Geschwindigkeits-/Einsatzspektrum machte den Me Jäger zum besten Jagdflugzeug des 2. WK.

Über die Ar234B
Es war ein herrliches und wie gesagt, überlegenes Flugzeug seiner Zeit, dem überhaupt kein gleichwertiges Gegenstück der alliierten weit und breit gegenüberzustellen gewesen wäre.

Über die eigenen Entwicklungen
Mán muß sich vor Augen halten, dass es zur selben zeit nur zwei Turbinenflugzeuge in GB gab: Die Meteor MkI sowie ein Prototyp der Vampire. Jene hatte eine höchstzulässige Geschwindigkeit von Mach 0,8 (ca. 960km/h). Bei dieser Geschwindigkeit bäumte sich die Meteor auf, worauf die Geschwindigkeit schlagartig absank; bei der Vampire traten schon bei Mach 0,74 (ca. 880km/h) Trimmänderungseffekte auf und deren Folge wildes stampfen des Flugzeugs um die Querachse.
Damit waren beide Flugzeuge in diesen Geschwindigkeitsbereichen als Waffenplattform untauglich.

->Spricht ja für die super Aerodynamik!
Desweiteren waren den Alliierten die Vorteile des Pfeilflügel weitgehend unbekannt...im Gegensatz zu Dt., wo schon die ersten Prototypen mit Pfeilflügel gebaut worden waren (z.B. Me P.1101; Ju 287V1-V3; DFS 346; Ta 183;...).

indy


8.8.03 22:13:26
Direktverweis
Du verwechselts da was!
Der brit. Testpilot kam ums leben, weil er, trotz Warnung, das Seitenruder der He zu stark einschlug...
Die Filmsequenz stammt von dem ersten Testflug der He vor Publikum...das Problem was, das durch Pfusch die Tragflächenkante falsch verleimt worden war!

Achso, laut Brown war die Heinkel der Meteor in Wendigkeit überlegen.

Axel43


9.8.03 19:13:37
Direktverweis
Ja, also wie gesagt, das Problem der He war die Struktur, die Verleimung (auch bei anderen Flugzeugen dieser Bauweise etwas, was oft nicht klappte). Und was heißt hier "zu scharfer Ruderausschlag" ?! Man stelle sich mal einen normalen Luftkampf zwischen zwei Jägern vor ! Niemand will der 262 die ihr wirklich gebührende Ehre absprechen, aber man muß sich auch mit den tatsächlich vorhandenen Problemen auseinandersetzen können. Ich habe die Maschine nicht selber geflogen, muß mich also auf das verlassen, was diejeningen berichtet haben die sie tatsächlich geflogen haben bzw gegen sie geflogen sind. Und da war u A gerade die hohe Machnummer ein Riesenproblem, eben wegen der Kompression, die das aerodynamische Verhalten der 262 extrem gefährlich veränderte.
Von der 234 habe ich nicht nur gelesen sondern habe auch mit jemanden gesprochen, der sie als Pilot geflogen hat. Als Fernaufklärer was sie unübertreffbar, u A weil die hohe Geschwindigkeit bei Geradeausflug in großer Höhe wirklich ausgenützt werden konnte.
zurück zur Themenübersicht