Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 12.10.2001 bis zum 22.12.2005. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

Deutsche A- Bombe

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AutorBeitrag

waldi44


1.1.02 12:40:21
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xmen


2.1.02 08:32:24
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Na ich weiß nicht so recht,
wenn in doch so relativ kurzer Zeit eine so gewaltige Anlage gebaut wird dann sind dafür doch tausende Arbeiter nötig. Und keiner weiß was,alles geheim? ich denke mal nicht das dort was super interessantes zu finden ist!;)

waldi44


2.1.02 11:56:27
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Nun, im 3. Reich war es schon deutlich leichter möglich etwas geheim zu halten als zu andern Zeiten! Die nötigen Arbeiter konnten eingesperrt und später ermordet werden und auch andere unliebsame Mitwisser konnte man schnell und leicht verschwinden lassen!

Waldschrat


2.1.02 12:09:47
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ich habe mal irgendwo einen Bild gesehen
da haben sie auf Rügen Ne a-Bombe gezündet
1944 oder so war ein test

xmen


2.1.02 14:42:44
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jo,so gesehen vieleicht aber trotzdem bin ich da sehr misstrauisch fast alle Geheimnisse der Geschichte haben sich später als Enten rausgestellt,außerdem darf man nicht vergessen das die Amis und russen da waren,die Amis wären wohl nicht gegangen wenn sie dort was wirklich wichtiges nur im Ansatz gefunden hätten,...na und die russen waren dort nun lange genug, auf jedenfall denke ich sollte dort was gewesen sein ist es jetzt nicht mehr da!
Und vom Geheimen her gesehen war zur damaligen Zeit nix wichtiger wie die Raketentechnik und A-Forschung!
Und ne Bombe hatten wir nicht! ;)

DER Alte


2.1.02 23:40:21
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also Waldschrat das mit nem A-Bomben Test auf Rügen hört sich doch schon sehr komisch an

indy


20.1.02 21:04:56
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Ist euch mal aufgefallen das in jedem gängigen Bericht über die He-177 steht ,das die He-177V38 als Atombombenträger umgerüstet wurde . :eek: Wofür braucht man ein Trägersystem für eine Waffe ,die man nicht hat , ja die man nicht mal bauen will?

DER Alte


20.1.02 23:08:36
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was unterscheidet dann einen A-Bombenträger von einem normalen Bomber ?

indy


22.1.02 17:48:11
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Denke nicht dass das äuserlich so ins Auge fällt.Aber es handelt sich um offizielle (Literatur)Berichte und die "offiziellen" verneinen ja immer Drittes Reich und Atombombe.Und deshalb DIE Frage :Wofür baue ich ein Transportmittel für eine Waffe die ich nicht habe???

waldi44


22.1.02 19:22:27
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Die man aber gern gehabt hätte und die ja noch kommen könnte! Was man hat, hat man ;)!

DER Alte


22.1.02 22:58:36
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müsste es nicht heissen: ... hätte kommen können... ?
vielleicht wollten wir ja "ultra-schwere" Bomben bauen
auserdem hatte doch niemand eine Vorstellung wie die Bombe auszusehen hat oder ?
da es ja noch keine gab ...
und wie kann ich eine Vorrichtung bauen für etwas was es nicht gibt?

Panzermayer


22.1.02 23:25:21
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Ja, die Gehäuse waren aber schon fast bzw. ganz fertig! Und Methoden den Sprengstoff zu tragen gab es auch, also fehlte nur noch der Sprengstoff selbst..!

Panzermayer


22.1.02 23:34:47
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Ein Mitarbeiter in Speers Abt. sagte : "Eine Zeitlang gab es Hoffnung, dass die Atombombe gebaut werden konnte, aber die Wissenschaftler haben Deutschland im Stich gelassen!"
Einer der führenden Wissenschaftler (Prof. Heisenberg) schrieb nach dem Krieg:" Die dt. Physiker hatten nicht den Wunsch, Atombomben herzustellen, und waren froh, dass ihnen die Entscheidung über die Atombombenherstellung durch die äußeren Umstände erspart blieb!"
Letztendlich lag es am Mangel an Schwerem Wasser, dass für Deutschland dieser "Traum" unerfüllt blieb....
Pnzer

Balsi


23.1.02 07:32:30
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hmm.. also ich denke mal daran könnte es zentral gelegen haben... an den Wissenschaftlern... an klugen Köpfen hat es bestimmt nciht gefehlt... wer es schafft diese ganzen Wunderwaffen zu bauen (sie Skoda, V1 und V2, Me-262, Maus usw.) und in jedem bereich der Wirtschaft entwicklungstechnisch führend zu sein der hat mit Sicherheit das potential... man lkann in dem Fall aber auch nciht von Fehler sprechen ... als die grossen dt. Wissenschaftler wie Einstein bspw. auswanderten bzw. "ausgewandert" worden...bei Einstein war es ja so das er die Bombe den Deutschen nicht geben wollte... ich finde es aber unverantwortlich der einen Seite sie zu bauen um die andere Seite (zufälligerwiese meine eigene Heimat) zu erpressen und damit möglicherweise auch den Einsatz einer solchen Bombe ralisiere ... wenns schief gelaufen wäre hätte der Einstein sein eigenes Volk fast gänzlich vernichten können ... und allein das diese Möglichkeit bestand ist für ihn keine glorreiche Position...

xmen


23.1.02 08:16:18
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hätten wir sie gehabt wäre das sicher zu einem Atomkrieg ausgeufert, obwohl ich da immer noch ein ding sehe,Hitler wollte vieleicht gar keine denn schließlich hat er andere Massenvernichtungswaffen auch nicht eingesetzt!;)

Panzermayer


23.1.02 09:46:44
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Ja, da hast Du allerdings recht! Trotz Totalem Krieg hat sich Hitler entgegen der Meinung manchen Generals gegen den Einsatz von Gelbkreuz usw. eingesetzt, vielleicht gerade weil er auch im 1.WK schlechte Erfahrungen damit gemacht hat!

waldi44


23.1.02 16:11:10
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1932 wurden Arbeiten über Dialkylfluorphosphate veröffentlicht, was zur Entwicklung des Tabun 1936 (zunächst "Trilon 83") und des Sarin 1938 durch den deutschen G. Schrader und des Soman 1944 durch den deutschen Kuhn führte. Keines von ihnen wurde jedoch im 2. Weltkrieg benutzt, da das deutsche Heer vor 1944 lediglich über FE 39 Filter verfügte und somit einen massiven Gasangriff der Allieerten nicht riskieren konnte.
Am 11. Dezember wies der Engländer B.C. Saunders auf die Möglichkeiten der militärischen Nutzung von DFP (Diisopropylfluorphosphatsäureester) hin. http://areax.de/munition/chemie/history.htm

Balsi


11.2.02 20:43:15
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hier mal noch ein Link zum Thema Atombombe und dt. Physiker...
Meine Seite

waldi44


11.2.02 21:12:02
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Tja, wie so oft: Selbstkastrierung!

Balsi


11.2.02 21:41:19
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ja ne... stelle man sich mal vor die ganzen Gelehrten wären nie ausgewandert und sie hätten an den Staat geglaubt...dann wäre so einiges anders... da hätten Millionen von Soldaten doch eher die 2. Rolle gespielt...augenscheinlich blieben wohl die "falschen" Leute im Lande... lässt das auch auf den Charakter der ausgewanderten Wiisenschaftler ummünzen??... echte Gerechte = Wissenschaftler???

xmen


12.2.02 07:20:25
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Vergesst nicht das ein Wissenschaftler damals schon eine hohe Bildung hatte während der einfache Mann auf der Strasse kaum Schulbildung erlebt hat!:)

Balsi


12.2.02 07:28:41
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ist es also so... das man nur klug sein musste um Hitlers Spiel zu durchschauen???

waldi44


12.2.02 16:48:18
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Ich weiß nicht was Du unter Klug verstehst, aber viele kluge Leute stellten sich freiwillig in den Dienst der braunen Machthaber und taten alles um ihre Macht zu festigen und möglichst lange zu erhalten, denn sie partizipierten ja davon!
Weniger "kluge" aber leisteten schon Widerstand, als noch alles blind vor Euphorie ihrem "Führer" huldigten und sich den Arm auskugelten!
Georg Elser und das Attentat
Hadamar. "Ich habe den Krieg verhindern wollen" - Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1938. So lautet der Titel einer Sonderausstellung, die die Gedenkstätte Hadamar vom 31. Oktober bis zum 4. Dezember zeigt. Die Ausstellung wird von Prof. Dr. Peter Steinbach von der Freien Universität Berlin am Dienstag, 31. Oktober, um 19.30 Uhr eröffnet. Prof. Steinbach was maßgeblich an der Erstellung der Ausstellung beteiligt.
Der Schreiner Georg Elser unternahm am 8. November 1939 den Versuch, Adolf Hitler zu ermorden. Elser wählte als Ort und Zeitpunkt den Münchener Bürgerbräukeller aus, wo Hitler anlässlich des Jahrestages seines Putschversuches von 1923 sprechen sollte. Das Attentat misslang. Die Ausstellung befasst sich mit den Motiven und Vorbereitungen Elsers für das Attentat. Darüber hinaus wird versucht, die Person Georg Elser, der noch am 9. April 1945 in Dachau erschossen wurde, zu beschreiben und an Konturen gewissen zu lassen. Die Ausstellung ist zu sehen dienstags, mittwochs, Donnerstags und Freitags von 9 bis 16 Uhr sowie am ersten Sonntag im Montag von 11 bis 16 Uhr.
Die Gedenkstätte Hadamar bietet darüber hinaus ein Rahmenprogramm zur Sonderausstellung an: Am 9. November ist um 19.30 Uhr ein Film über Georg Elser mit Klaus Maria Brandauer in der Gedenkstätte zu sehen. Am 30. November um 11 Uhr ist ein Zeitzeugengespräch mit Emil Mangelsdorff und Wolfgang Lauinger in der Fürst-Johann-Ludwig-Schule, am 1. Dezember trifft das Emil Mangelsdorff-Quartett in der Stadthalle Hadamar auf. Nähere Informationen erteilt die Gedenkstätte Hadamar, am Mönchberg 8, 65589 Hadamar, {L50146} (0 64 33) 91 71 72.(cz)
Georg Elser

xmen


13.2.02 08:23:58
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Was hat das mit dem Auswandern von Wissenschaftlern zu tuen?
Ein kleiner Mann hatte und hat heut noch nicht die Möglichkeit sich einfach abzusetzen,während Du wenn Du von Nutzen bist oder viel Geld hast überall gerne gesehen bist!
Politisch irgenwo gegen zu seien hat z.B. auch nichts mit Intelligenz zu tuen sondern mit Einstellungen, ein Teil der Wissenschaftler glaubte vieleicht an den Sieg und blieb deshalb und dann gibt es noch welche die ihren Vorteil sehen weil z.B. ein Platz frei wird wenn ein anderer geht....die Atentate auf Hitler waren meiner Meinung nach nicht grade der Hammer,ausserdem darf man aus unserer Distanz zur Geschichte nie die Tatsächlichen Umstände vergessen, hätten damals die Menschen gewußt wie alles ausgeht hätte Hitler sicher keine 24 Std. überlebt!;)

Balsi


13.2.02 08:44:40
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nein also wollte damit nur eiine Hypothese aufstellen: Ist ja nicht meine Meinung
warum wanderten genau die Leute aus...die eben mehr die Möglichkeit hatten die A-Bo,be zu bauen als diejenigen die drin blieben und im Sinne Hitlers (oder auch nciht) arbeiteten und trotzdem nicht zum ergebnis kamen wie die USA ... zum Beispiel ein Italiener der den ersten selbsterregenden Reaktor gebaut hat, und Einstein. usw. ..wenn es diesen Krieg nciht gegeben hätte wo wäre die Menscheit dann jetzt??

waldi44


13.2.02 22:30:39
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Vielleicht hätte man noch keine A- Bombe, aber eine effiziente Sonnen- und Windenergieerzeugungsmethode!
Vielleicht keinen superharten Panzerstahl (wo bitte außer bei Panzern braucht man den?), sondern lauter kohlefaserverstärkte Personenwagen!
Manche Leute tun so, als ob es ohne Krieg keine Forschung gegeben hätte! Auch ich meine, das die Kriegsforschung und die damit verbundene Staatsunterstützung schon mächtige Impulse gegeben hat, aber bitte nicht nur!
Auch Wirtschaftskonzerne können, so sie Profite wittern ganz schön forschen;)! Konflikte, egal welcher Art, forcieren die Entwicklung allerdings!
Aber: Lohnt sich der "Fortschritt" im Verhältniss zu den "Kosten"(Opfern)!?

xmen


14.2.02 08:16:11
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Ausserdem hat sich der Technische Fortschritt durch die freie Marktwirtschaft entwickelt in Russland war z.B. auch Krieg aber danach haben sie Geld nur für Rüstung ausgegeben ,ausserdem brauch man allerdings Panzerstahl bestimmt auch noch für Tresore Hochfeste Stahlkonstruktionen etc.
Die Weltraumfahrt hat ja auch einiges für die Wirtschaft gebracht!
Das grade die Wissenschaftler augewandert waren kann auch Zufall sein oder? bei Einstein hatte es jawohl überlebenswichtige Gründe!;)

xmen


18.2.02 08:24:42
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So Leute ich habe nun das Buch Thüringens Manhattan Projekt gelesen und ich muss sagen das könnte meine Meinung nachhaltig ändern, dazu fehlt mir allerdings ein bisschen Nachweisbarkeit des dagegebenen also mal die erste Frage wurde wirklich gesagt die Atombombe auf Hiroshima war eine Deutsche?:)

Balsi


18.2.02 08:45:37
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also ich versuche das etwas zu klären... angeblich haben die USA an beiden Wegen geforscht (also Protonen und U 235 Bombe) .. doch ob es wirklich so war kann ich nicht sagen
schau mal hier Atombombe 1945 (dort unter Mathematik und Physik).. aber das wird wohl für lange Zeit ein geheimnis bleiben

xmen


18.2.02 18:38:22
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Also ich meinte z.B. in den Buch steht, ich glaube Oppenheimer hat gesagt, die Hiroschima Bombe war ne Deutsche
frage nun ist sagt das nur der Autor oder hat er das wirklich gesagt?:)

Rainer


20.2.02 00:50:33
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Hallo,
V 1, V 2 und Maus als Wunderwaffen zu bezeichnen erscheint mir nicht ganz richtig. V 1 und V 2 haben zwar für die Nachkriegsentwicklung derartiger Waffen bedeutende Akzente(Marschflugkörper, taktische und strategische Raketen)gesetzt, aber V 1 und V 2 haben die deutsche Material- und Arbeitskräftebewirtschaftung über Gebühr belastet. Von den eingesetzten Mitteln, diese in Relation zu den Ergebnissen gesetzt, waren sie sinnlos. Und der Panzer Maus war reine Material-, Geldverschwendung und Vergeudung von Ingineurwissen. Das Ding ist ja über Prototyp nie hinausgekommen und am Ende einfach gesprengt worden, da ganz einfach zu materialaufwendig.
Gruss
Rainer

xmen


20.2.02 07:40:37
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Im Zusammenhang mit der Atombombe wäre die V2 ganz sicher eine Wunderwaffe gewesen und jeder Aufwand hätte sich von damaliger Sicht aus gelohnt!:)

Balsi


20.2.02 08:13:49
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also im Bezug auf die Maus gehe ich mit Rainer konform ... ganz klar völlig sinnlos diese Entwicklung, die V1 stellet ja eine Flugbombe dar, inwieweit sie nun als Wunderwaffe benennbar ist, kann ich nciht sagen.. ich denek eine fliegende Bombe ist nichts echt neues... die V2 allerdings bezeichne ich eindeutig als Wunderwaffe, denn diese stellt sie dar... völlig neu, zukunftsträchig und kaum bekämpfbar... eine Produktion wie in Deutschland 1944 - 1945 ist durchaus vertretbar

jeannen


25.2.02 17:12:17
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Also, ein unbemannter Flugkörper wie die V-1 war damals schon was ziemlich neues. Es gab ja noch keine Computer in dem Sinne, für die Navigation und so...

Panzermayer


26.4.02 16:44:12
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Hi Leute,
tut mir schrecklich leid, dass ich mich z.Zt. so wenig um Euch kümmern kann... :ghost2:
Es ist eine Krux: ich habe derzeit keine Internetverbindung in meiner Studentenbude, und das Wochenende, an dem ich bisher immer etwas Zeit für euch abzwacken konnte, fällt total flach im Moment, meistens fahr ich auch gerade gar nicht heim!
Trotzdem: ich hab mal wieder was interressantes für euch. Aber lest selbst...! Es geht um die amerik. A-Bombe (die erste, die letztenendes auf Hiroshima abgeworfen wurde)

Starke wissenschaftliche Bedenken gegen den Einsatz der (amerik.A-)Bombe wurden seit 1944 laut, und zwar als unerwartete Folge einer Untersuchung, die von General Groves, dem eifrigsten Verfechter dieser Waffe, in Gang gesetzt worden war. Von Anfang an hatten alle, die über das Manhattan Project Bescheid wußten, befürchtet - sie waren sogar fest davon überzeugt - , daß die Deutschen die Bombe zuerst entwickeln würden. "Man sagte uns tagtäglich", erinnerte sich ein Wissenschaftler, "daß es unsere Pflicht sei, die Deutschen einzuholen." Ende 1943 stellte Groves ein Ermittlungskommando zusammen, das den alliierten Invasionstruppen in Europa folgen und die Fortschritte der Deutschen in der Atomforschung feststellen sollte. Groves rekrutierte Leute für diese Gruppe von G-2, dem Nachrichtendienst der Armee, vom Marine-Nachrichtendienst und dem Office of Strategic Services (OSS). G-2 gab der Mission den Decknamen Alsos - das griechische Wort für "Haine", englisch groves. "Mein erster Impuls war, diesen Namen ändern zu lassen", sagte General Groves später, "aber ich fand, daß eine Umbenennung nur unnötiges Aufsehen erregen würde."
Die Alsos-Agenten folgten zuerst den US-Truppen nach Italien und machten Wissenschaftler in Neapel ausfindig, in der Hoffnung, daß diese vielleicht etwas über die deutschen Fortschritte auf nuklearem Gebiet wüßten. Aber sie erhielten keine konkrete Auskunft; die Deutschen hatten die Italiener nicht ins Vertrauen gezogen. Im Jahr 1944, nach der Landung in der Normandie, schlossen sich Agenten von Alsos dem alliierten Vormarsch in Frankreich an. Am 25. August erreichten sie das gerade befreite Paris, wo sie das unversehrt gebliebene Laboratorium des französischen Kernphysikers Frederic Joliot-Curie - des Schwiegersohns von Marie Curie, der Entdeckerin des Radiums - durchsuchten. Joliot-Curie erzählte dem Alsos-Agenten Moe Berg, daß mehrere deutsche Wissenschaftler sein Zyklotron zum Spalten von Atomkernen benutzt hätten. Nach mehreren mit diesen Leuten geführten Gesprächen sei er überzeugt, daß die Deutschen noch Jahre brauchen würden, um eine Atombombe herzustellen.
Berg und die anderen Agenten fuhren in ihrer Suche nach weiterem Beweismaterial fort. Am 15. November gelangten Alsos-Agenten nach Straßburg, wo die Deutschen, Berichten zufolge, während der Besatzungszeit ihr Kernforschungszentrum eingerichtet hatten. Dort entdeckten die Agenten Unterlagen, die von Carl Friedrich von Weizsäcker, einem der führenden deutschen Physiker, zurückgelassen worden waren. Nach genauer Durchsicht der Papiere meldeten die Agenten an Groves, sie seien absolut sicher, daß die Deutschen keine Atombombe besitzen. Die deutsche Kernforschung, erklärten sie weiter, sei offensichtlich mindestens zwei Jahre hinter der der Vereinigten Staaten zurück.
Angesichts des anfänglichen Vorsprungs der Deutschen erschien dies wenig glaubwürdig. Die Leitung des Manhattan Project argwöhnte ein deutsches Täuschungsmanöver. Erst im April 1945, als die Alsos-Männer die Elite der deutschen Physiker - einschließlich Weizsäcker, und die Nobelpreisträger Werner Heisenberg und Otto Hahn, der im Jahr 1938 als erster ein Uranatom gespalten hatte -gefangennahmen und befragten, war man bereit, die Wahrheit zu akzeptieren. Deutschland besaß keine Atombombe und hatte nicht einmal versucht, eine zu bauen. Es war den Deutschen lediglich gelungen, einen kleinen Experimentier-Atommeiler zu bauen, den Heisenberg in einer Brauerei auf der Schwäbischen Alb errichtet hatte. Aus Mangel an angereichertem Uran hatte er ihn nicht einmal in Betrieb nehmen können.
Die Nachricht von Heisenbergs Mißerfolg - im Verein mit dem bevorstehenden Zusammenbruch des Dritten Reiches -änderte auf dramatische Weise die Voraussetzung, unter der die Wissenschaftler des Manhattan Project an die Arbeit gegangen waren: daß sie nämlich die Bombe vor den Deutschen fertigstellen müßten, um zu verhindern, daß Hitler die Welt in einen nuklearen Krieg stürzte. Jetzt war als einziger Feind noch Japan übriggeblieben - und Japan besaß weder die Mittel noch das Wissen, um eine Kernwaffe zu bauen. Die Existenzberechtigung des Manhattan Project war nicht mehr gegeben, und einige Wissenschaftler waren entsetzt, wenn sie an die Kräfte dachten, die sie demnächst freisetzen sollten.


Meiner Meinung nach ist das hochinterressant! Es zeigt doch eindeutig, dass man den Deutschen mehr zugemutet hatte, als diese dann zuletzt wirklich im Stande waren, zu leisten!
Nun sind dies ja nicht gerade die aller neuesten Informationen (was z.B. Heisenbergs letzte Station auf der Alb betrifft), aber da diese Informationen ausschliesslich einem amerik. Bericht entstammen, wird doch die Angst um eine Gefahr, ausgehend von Deutschland (BIS ZULETZT!), ziemlich klar!

Hier hab ich jetzt noch was zum Flug der "Enola Gay" nach Hiroshima:

Die Enola Gay wog beim Start 70 Tonnen und hatte zwölf Mann Besatzung, 26 500 Liter Treibstoff und eine vier Tonnen schwere Bombe an Bord. Um 2.45 Uhr sagte Tibbets zum Kopiloten Lewis auf dem rechten Sitz: "Auf geht's!" Tibbets gab Gas, löste die Bremsen, und die Enola Gay begann zu rollen. Tibbets wußte, daß er bei der schweren Beladung der Maschine eine hohe Startgeschwindigkeit benötigte, und hielt das Flugzeug die gesamten 2500 Meter auf der Rollbahn, bis zu dem Punkt, wo die Betonpiste am Rande einer Klippe mit Blick auf das Meer endete. Erst im letztmöglichen Augenblick betätigte er das Höhenruder, und die Maschine hob ab. Lewis und Parsons atmeten erleichtert auf.
Fünfzehn Minuten nach dem Start, bei einer Flughöhe von etwa 2000 Metern, ging Parsons nach vorn, klopfte Tibbets auf die Schulter und sagte: "Wir fangen jetzt an." Tibbets nickte, und der Kapitän z.S. kroch mit seinem Gehilfen, Leutnant Morris Jeppson, durch den Tunnel zurück und dann durch die Luke in den Bombenschacht. Während Jeppson die Taschenlampe hielt, ging Parsons daran, die Bombe für den Einsatz vorzubereiten. Es war eine schwierige Arbeit, die viel Sorgfalt verlangte; elf verschiedene Tätigkeiten waren erforderlich, um den Verschluß hinter dem kleineren Uranstück herauszunehmen, den Sprengsatz einzubauen, den Verschluß wieder einzusetzen und die Stromkreise anzuschließen. Die Arbeit dauerte etwa 20 Minuten. Die beiden Männer krochen wieder heraus und bezogen Posten vor einer Instrumentenkonsole, auf der sie mittels farbiger Lichtsignale den inneren Zustand der Bombe vor deren Abwurf kontrollieren konnten.
Etwa um 4.30 Uhr übergab Tibbets das Steuer seinem Kopiloten Lewis und kroch durch den Tunnel, um einen Blick auf Maschine und Besatzung zu werfen. Im rückwärtigen Raum fand er vier Männer, unter ihnen Oberfeldwebel George Robert Caron, den Heckschützen, der nur über dem Ziel auf seinem Posten sein mußte. "Bob, sind Sie sich im klaren darüber, was wir heute früh vorhaben?" fragte Tibbets. Bei der Einsatzbesprechung hatte er von der Bombe nur in allgemeinen Ausdrücken gesprochen, aber jetzt forderte er zum ersten Mal zur Spekulation über deren streng geheime Natur auf.
"Colonel, ich möchte nicht an die Wand gestellt und erschossen werden", sagte der Schütze nervös.
Tibbets grinste. "Wir sind unterwegs. Sie können sprechen." "Haben wir den Alptraum eines Chemikers an Bord?" fragte Caron.
" Nein; nicht ganz.
"Oder den Alptraum eines Physikers?"
"Ja. "
Tibbets schob Kopf und Schultern in den Tunnel, um wieder nach vorn zu kriechen, aber Caron hielt ihn am Bein fest.
"Was ist los?" fragte Tibbets und blickte zurück. "Nichts, Colonel. Bloß eine Frage: Spalten wir Atome?"
Tibbets schaute den Mann kurz an und kroch dann durch den Tunnel nach vorn. Er war noch immer nicht bereit, dieses Wort in den Mund zunehmen. Ebensowenig war er vorläufig bereit, irgend jemandem außer Parsons mitzuteilen, daß er Zyankalikapseln bei sich trug, die unter der Besatzung verteilt werden sollten, für den Fall, daß sie in Gefangenschaft geraten würden.
Um 5.05 Uhr sammelten sich die drei Maschinen, die nach Hiroshima fliegen sollten, zu einer lockeren V-Formation über Iwo Jima und gingen dann auf Nordwestkurs in Richtung auf die japanische Inselkette. Auf dem Boden sah ihnen die Besatzung der Reserve-B-29 nach und wußte, daß sie heute nicht mehr benötigt werden würde. Etwa um 6 Uhr erlebte Jacob Beser, der als Elektroniker der Enola Gay seine Instrumente beobachtete, eine unangenehme Überraschung. Auf seinem Bildschirm konnte er die kreisenden Suchstrahlen des japanischen Radars ausmachen. Er wußte, daß diese, als sie ihr pausenloses Kreisen einstellten, die Enola Gay erfaßt hatten. Sie wurden also bereits erwartet. Beser behielt sein Wissen für sich, da er auf dem Standpunkt stand, es habe keinen Sinn, den Rest der Besatzung zu beunruhigen; er sprach nicht einmal mit Tibbets darüber. Eine halbe Stunde danach kletterte Jeppson wieder in den Bombenschacht, zog drei grüne Stöpsel aus dem Bombenmantel der Bombe und ersetzte sie durch rote Stöpsel. " Little Boy" war jetzt einsatzbereit.
Als Jeppson ihm dies meldete, beschloß Tibbets, der Zeitpunkt sei jetzt endlich gekommen, das verbotene Wort auszusprechen. Er schaltete die Bordsprechanlage ein und sagte in sachlichem Ton: "Wir haben die erste Atombombe der Welt an Bord. Wenn die Bombe abgeworfen ist, wird Oberleutnant Beser unsere Reaktionen aufzeichnen. Diese Aufzeichnung ist für die Geschichtsschreibung bestimmt, deshalb seien Sie vorsichtig in der Wahl Ihrer Worte." Dann fuhr er an Carons Adresse gewandt fort: "Bob, Sie haben recht. Wir spalten Atome. Gehen Sie jetzt wieder in Ihren Turm zurück. Wir werden steigen."
Um 7.09 Uhr gab Radio Hiroshima Fliegeralarm durch. Die Warnung galt einer sich nähernden B-29 mit dem Namen Straight Flush, die von Hauptmann Claude Eatherly geflogen wurde. Dies war der Wetteraufklärer; die Maschine trug keine Bomben. Eatherly stellte mit Befriedigung fest, daß über der Stadt fast klarer Himmel war, und setzte um 7.24 Uhr eine Meldung ab: "Wolkendecke weniger als drei Zehntel in allen Höhen. Günstig für Haupteinsatzziel." Eatherly trat den Heimflug an, und um 7.31 Uhr wurde in Hiroshima Entwarnung gegeben.
Über 150 Kilometer weiter südlich warf Tibbets, der wieder auf dem Pilotensitz Platz genommen hatte, einen Blick auf Eatherlys Funkspruch und sagte: "Es ist Hiroshirna." Eine halbe Stunde danach meldete der Navigator van Kirk: "Noch zehn Minuten zum Zielpunkt." Gemeint war die Aioi-Brücke. Van Kirk schlug eine letzte, kleine Kursänderung auf 264 Grad, auf Westsüdwest, vor. Die Enola Gay dröhnte in einer Höhe von 9500 Metern dahin, die Fluggeschwindigkeit betrug 320 Stundenkilometer. Um 8.12 Uhr rief Van Kirk: "IP." Sie hatten den Ablaufpunkt ihres Zielanflugs erreicht. Ferebee lehnte die Stirn gegen die Kopfstütze, die angefertigt worden war, damit er über dem Bombenzielgerät den Kopf absolut still halten konnte. Tibbets rief: "Brillen auf!" Jeder in der Maschine, mit Ausnahme von Tibbets, Ferebee und Beser, die genau sehen mußten, was sie taten, setzte sich polarisierte, geschwärzte Brillen zum Schutz der Augen auf.
Um 8.13 Uhr meldete auf dem Boden eine 30 Kilometerostwärts der Stadt befindliche Beobachtungsstation den Anflug von drei B-29; das Radar hatte die Maschinen offenbar verloren, und sie wurden erst von der Bodenbeobachtung wieder entdeckt. Eine Minute später erreichte die Alarmmeldung Radio Hiroshima. Oben am Himmel, in der Enola Gay, zeigte das Chronometer auf 08:14:45 Uhr, als Ferebee meldete, die Stadt erscheine in seinem Zielgerät. Beser unterrichtete Parsons, daß kein japanisches Radar auf einer Frequenz arbeite, die Einfluß auf das Verhalten der Bombe haben könnte. Ferebee sagte "Ziel erkannt" und schaltete die
Synchronsteuerung ein, mit der er das Flugzeug in den letzten 15 Flugsekunden vor Auslösung der Bombe lenken konnte. Ein Dauerton summte in den Kopfhörern der Besatzungsmitglieder; wenn dieser aufhörte, würde die Bombe unterwegs sein.
Der Ton brach genau um 08:15:17 Uhr ab. Ferebee schrie: "Bombe abgeworfen!", worauf Tibbets die Enola Gay um 155 Grad nach rechts herumriß und einen die Geschwindigkeit erhöhenden Sturzflug einleitete, um die Maschine schneller aus dem ungeheuerlichen Wirkungsbereich von "Little Boy" herauszufliegen.
Dreiundvierzig Sekunden nachdem die Bombe aus dem Bauch der Enola Gay gefallen war, und fast neun Kilometer unterhalb des mit Höchstgeschwindigkeit dahinrasenden Flugzeugs, öffnete sich plangemäß der dritte Schalter. Ein rötlicher Lichtblitz erschien und wurde größer und größer und größer.
An Bord der Enola Gay erhellte der Blitz die Instrumente, bis sie zu glühen schienen. Für Tibbets schien die Helligkeit etwas Körperliches zu haben. "Sie schmeckte wie Blei", erinnerte er sich später. Caron, der allein auf seinem Sitz im Heckturm saß, hatte einen furchterregenden Anblick vor sich. Ein riesiger, grauer Ball aus komprimierter Luft kam auf das Flugzeug zu. Caron versuchte, einen Warnschrei auszustoßen, aber er brachte nur einen unartikulierten Ton heraus. Dann traf sie die Druckwelle, und die Männer in der Maschine wurden wie Puppen durcheinandergeschleudert. Tibbets glaubte, es handele sich um Flakfeuer und schrie: "Flak!" Ferebee rief gellend: "Die Hundesöhne schießen auf uns!" Caron, der inzwischen seine Stimme wieder unter Kontrolle hatte, brüllte: Da kommt noch eine!" Die zweite Druckwelle rammte sie und ging vorbei; die Enola Gay flog in ruhiger Luft weiter.
Beser raffte sich auf, schaltete sein Bandgerät ein, um die Beobachtungen der Besatzung festzuhalten. Von seinem Sitz im Heck berichtete Caron: "Eine Rauchsäule, die schnell höher wird. Sie hat einen glühenden, roten Kern. Eine blubbernde Masse, purpur und grau gefärbt, mit diesem roten Kern. Ein einziger großer Wirbel. Brände schießen überall auf, wie Flammen, die aus einem riesigen Kohlenhaufen herauszüngeln ... Hier kommt er, der Pilz, von dem Captain Parsons gesprochen hat. Er sieht aus wie eine brodelnde Sirupmasse ... Er ist jetzt fast auf gleicher Höhe mit uns und steigt noch weiter. Er ist ganz schwarz, aber die Wolke hat einen Anflug von Purpur. Die Stadt muß darunter liegen. . ." Das stimmte - soweit etwas von ihr übriggeblieben war.
Um 14.58 Uhr landete die Enola Gay auf der Insel Tinian. General Spaatz wartete dort bereits, gemeinsam mit mehreren tausend Personen. Sobald Tibbets durch die Luke herausgeklettert war, schritt der General auf ihn zu und heftete ihm das Distinguished Service Cross an die Fliegerkombination. Präsident Truman, der sich auf der Heimreise von Potsdam befand, wurde an Bord des Kreuzers Augusta auf dem Funkwege unterrichtet.
In den Vereinigten Staaten, östlich der internationalen Datumslinie, schrieb man noch den 5. August, als die Bombe detonierte. General Groves erhielt die Meldung kurz vor Mitternacht in seinem Washingtoner Arbeitszimmer; General George Marshall wurde ebenfalls informiert. Groves verbrachte die Nacht auf einem Feldbett und wartete auf den detaillierten Bericht, den er am 6. August morgens um 4.30 Uhr von General Farreil erhielt. Bei Tagesanbruch legte er den Bericht General Marshall vor, der Kriegsminister Henry Stimson telephonisch über eine abhörsichere Leitung in dessen Haus auf Long Island unterrichtete. Die beiden kamen überein, eine Erklärung des Präsidenten, die schon für diesen Augenblick vorbereitet worden war, zu veröffentlichen. In den Vereinigten Staaten über den Rundfunk verbreitet und nach Japan von Kurzwellensendern der Regierung ausgestrahlt, enthielt Trumans Erklärung folgende Sätze: "Es ist eine Atombombe. Sie enthält die elementare Kraft des Universums. Die Gewalt, aus der die Sonne ihre Kraft zieht, ist über denjenigen freigesetzt worden, die den Krieg im Fernen Osten begonnen haben ..."


Dem ist, denke ich, nichts hinzuzufügen...Berlin statt Hiroshima...?!

Also, ich versuch, mich wieder öfters zu melden!
Gruß Panzer

TÜP


26.4.02 23:28:33
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S E C R E T
HEADQUARTERS
AIR P/W INTERROGATION UNIT
United States Strategic Air Forces in Europe
A.P.W.I.U. (Ninth Air Force) 96/1945 APO 696, US Army
373.2 19 August 1945
SUBJECT: Energy Intelligence Summaries
TO : See Distribution
INVESTIGATIONS, RESEARCH, DEVELOPMENTS, AND
PRACTICAL USE OF THE GERMAN ATOMIC BOMB
THE FOLLOWING INTERROGATION WAS OBTAINED FROM FOUR
GERMAN SCIENTISTS: A CHEMIST, TWO PHYSICAL CHEMISTS,
AND A ROCKET SPECIALIST.
ALL FOUR MEN CONTRIBUTED A SHORT STORY AS TO WHAT
THEY KNEW OF THE ATOMIC BOMB DEVELOPMENT.
1. After the first atomic bomb was released over
Hiroshima recently, several Germans began talking
about whatever little they knew in this field of
German research. Out of the many stories received, the
following were selected.
[ ich gehe direkt zur Aussage von dem vierten
deutschen Techniker. Sein Name war ZINSSER und was er
sagte befindet sich am Ende vom
Dokument.]
47. A man named ZINSSER, a Flak rocket expert,
mentioned what he noticed one day: In the beginning of
Oct. 1944 I flew from Ludwigslust (South of Luebeck),
about 12 to 15 km from an atomic bomb test station,
when I noticed a strong, bright illumination of the
whole atmosphere, lasting about 2 seconds.
48. The clearly visible pressure wave escaped the
approaching and following cloud formed by the
explosion. This wave had a diameter of about 1 km when
it became visible and the color of the cloud changed
frequently. It became dotted after a short period of
darkness with all sorts of light spots, which were, in
contrast to normal explosions, of a pale blue color.
49. After about 10 seconds the sharp outlines of
the explosion cloud disappeared, then the cloud began
to take on a lighter color against the sky covered
with a grey overcast. The diameter of the still
visible pressure wave was at least 9000 meters while
remaining visible for at least 15 seconds.
50. Personal observation of the colors of the
explosion cloud found an almost blue-violet shade.
During this manifestation reddish-colored rims were to
be seen, changing to a dirty-like shade in very rapid
succession.
51. The combustion was lightly felt from my
observation plane in the form of pulling and pushing.
The appearance of atmospheric disturbance lasted about
10 seconds without noticeable climax.
52. About one hour later I started with an He 111
>from the A/D [Antonio: 'airfield'] at Ludwigslust
and flew in an easterly direction. Shortly after that
I passed through the almost complete overcast (between
3000 and 4000 meter altitude). A cloud shaped like a
mushroom with turbulent billowing sections (at about
7000 meter altitude) stood, without any seeming
connections, over the spot where the explosion took
place. Strong electrical disturbances and the
impossibility to continue radio communication as by
lightning, turned up.

53. Because of the P-38s operating in the area
Wittenberg-Merseburg I had to turn to the north but
observed a better visibility at the bottom of the
cloud where the explosion occured.
Note: It does not seem very clear to me why these
experiments took place in such crowded areas.
FOR THE COMMANDING OFFICER:
(Unterschrift)
HELENES T. FREIBERGER


DISTRIBUTION:
30 copies G-2, Hq, USFET, Att: Capt. E.L. Wing
10 " U S Army Air Forces in Washington, D.O.I.
12 " USSTAF (Main), A-2 Section
12 " USSTAF (Rear), A-2 Section
15 " Ninth Air Force, A-2 Section
usw.
usf.
-------------------------------------------
Mikrofilm Dokument aus dem United States Air Force
Historical Research Center (USAFHRC), Maxwell AFB,
Montgomery, Alabama.
Referenz: ROLL No.: A1007
DATE FILMED: 14 - 6 - 1973
OPERATOR: S.F.R.
LOCATION: Maxwell AFB, Ala.

-------------------------------------------
UNTERSUCHUNG: WIE GLAUBWUERDIG ist ZINSSER? (Zinsser
und William Leonard Laurence)

Der bekannte New York Times-Korrespondent W. L.
Laurence, schon lange vor dem Manhattan-Projekt mit
fuehrenden Atomphysikern befreundet und zweimaliger
Pulitzer-Preis Gewinner (in 1937 und 1946), wurde
erlaubt in einer der drei B-29 zu fliegen die an der
Bombardierung von Nagasaki teilnahmen. Sein
Augenzeugenbericht wurde erst am 9. September 1945
veroeffentlicht.

http://www.fas.org/nuke/trinity/hiroshim/laurenc1.htm
Schon einige Tage nach dem Abwurf der Hiroshima-Bombe
konnte man sehr kurze Beschreibungen von dem
Alamogordo-Test (vom 16. Juli 45) in der Presse lesen.
Aber Mr. Laurences Artikel in der New York Times am
9.9.45 war eine absolute Weltsensation: dort wurde
der Oeffentlichkeit zum ersten Mal genau beschrieben
wie eine Atomexplosion wirklich war.
Zinsser wurde noch VOR dem 19. August 1945
vernommen und konnte also IN KEINEM FALL die Angaben
und Informationen von Laurences Artikel fuer seinen
eigenen Augenzeugenbericht benuetzt haben. Und noch
mehr: wenn man beide Beschreibungen vergleicht kann
man ueberrascht feststellen, dass Zinsser die
Explosion sogar noch ausfuehrlicher und besser
beschreibt als Laurence:
ZINSSER-1: '..., when I noticed a strong bright
illumination of the whole atmosphere, lasting about 2
seconds.'
LAURENCE-1: '(...) all of us became aware of a giant
flash that broke through the dark barrier of our ARC
welder's lenses and flooded our cabin with an intense
light.'
ZINSSER-2: '... and the colour of the cloud changed
frequently. It became dotted after a short period of
darkness with all sorts of light spots, which were, in
contrast to normal explosions, of pale blue color.'
LAURENCE-2: 'We removed our glasses after the first
flash but the light still lingered on, a bluish-green
light that illuminated the entire sky all around.'
ZINSSER-3: 'The combustion was lightly felt from my
observation plane in the form of pulling and pushing.'
LAURENCE-3: 'A tremendous blast wave struck our ship
and made it tremble from nose to tail.'
ZINSSER-4: 'The clearly visible pressure wave
escaped the approaching and following cloud formed by
the explosion.'
LAURENCE-4: 'Observers in the tail of our ship saw a
giant ball of fire rise.'
ZINSSER-5: 'Personal observations of the colours of
the explosion cloud found an almost blue-violet
shade.'
LAURENCE-5: 'By the time our ship had made another
turn in the direction of the atomic explosion. The
pillar of purple fire had reached the level of our
altitude.'
ZINSSER-6: 'During this manifestation
reddish-coloured rims were to be seen, changing to a
dirty-like shade in very rapid succession.'
LAURENCE-6: [Mr. Laurence hat nicht darueber
berichtet, aber die rote Faerbung wurde auch in der
Nagasaki-Explosion beobachtet. Veranwortlich dafuer
ist das Stickstoffoxid ("nitric oxide").]
ZINSSER-7: 'A cloud shaped like a mushroom with
turbulent, billowing sections (at about 7000 metre
altitude) stood, (...).'
LAURENCE-7: 'The mushroom top was even more alive
than the pillar, seething and boiling in a white fury
of creamy foam, (...).'
ZINSSER-8: 'About one hour later (...). A cloud
shaped like a mushroom (...) stood, (...), over the
spot where the explosion took place.'
LAURENCE-8: 'It (the mushroom) retained that shape
when we last gazed at it from a distance of about 200
miles.'
ZINSSER-9: 'Strong electrical disturbances and the
impossibility to continue radio communications as by
lightning, turned up.
LAURENCE-9: [Mr. Laurence hat diese sehr typische
Wirkung von jeder Atombombe nicht beschrieben, auch
wenn die Nagasaki-Bombe HOECHST WAHRSCHEINLICH auch
diese Stoerungen verursachte.]
Zinsser beschreibt die Faerbung der Wolke genauer,
gibt Zahlen ueber die Ausdehnung, Groesse und Dauer
der Explosion und sagt ausserdem, dass die Bombe
Radiostoerungen verursachte (eine unmoegliche
Erscheinung bei konventionellen Explosionen, die bei
Atomsprengungen so gut wie NIE fehlt). Sehr, aber
wirklich SEHR WENIGE Spezialisten kannten in August
1945 dieses Phaenomen; nur jemand der ein Radiogeraet
in der Naehe von einer Explosion benuetzen musste
(z.B. ein Pilot wie Zinsser) haette diese Sache
beobachten koennen. Der einzige Unterschied zwischen
diesen beiden Explosionen ist die Staerke:
W. L. Laurence hat genau eine 20 bis 25 Kilotonnen
Bombe beschrieben und Zinsser hat sehr genau einen
etwa 3 bis 5 Kt starken Test gesehen. Sein Bericht
allein ist schon praktisch ein Beweis, dass
Deutschland die Atomwaffe hatte.
Und jetzt ...???
:D

~Rainer


29.4.02 10:04:01
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Hallo,
ich habe mir das letzte Posting mal durchgelesen. In Nr. 47 sagt der gute Zinsser, er sei so 12 bis 15Km an einem Atombombentestgelânde vorbeigeflogen. Seltsam, wenn das so geheim gewesen wäre, warum wusste er dann, dass da ein Atombombentestgelânde gewesen sein soll. Und dann auch noch in einer dichtbesiedelten Gegend. Ich glaube eher, dass das ein(mehrere) Wichtigtuer war(en), der(die) den Amerikanern für ein paar Zigaretten eine muntere Story verkauft hat(haben). Die Erklärungen zur Atombombenexplosion hat(haben) er(sie) wahrscheinlich im Radio gehört
Im übrigen, wenn da wirklich eine Atombombe über Land zur Zündung gebracht worden wäre, hätte man noch Spuren davon finden müssen, und die Amerikaner hätten sich die Gegend angesehen. Ich glaube eher, dass es für eine deutsche Atombombe genausowenig Fakten gibt wie für die Basis in Neuschwabenland. Wenn man den englischen Text gründlich untersuchen würde, dann kämen sicher noch ein paar Ungereimtheiten ans Licht.
Gruss
Rainer

TÜP


29.4.02 22:43:37
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...nehmen wir doch einmal an es wäre von >Rügen< die Rede!?;)

~Rainer


29.4.02 23:02:25
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Hallo,
wenn der Zinsser so redefreudig war, warum hat er dann nicht den Ort angegeben wo das Gesehene geschah. Oder wollte er den ort gegen ein weitere Anzahl Zigaretten einhandeln?
Es ist auch seltsam, dass nur der Abflugort angegeben wird und nicht auch der zielort. Diese Aussage ist viel zu schwammig, und geschichte wurden damals viele erzâhlt, ob sie stimmten oder nicht.
Gruss
Rainer

TÜP


30.4.02 16:07:57
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Interessiert dich die Sache wirklich, oder versuchst du nur immer alles in Frage zu stellen? Wenn du mehr Material brauchst für eine sachliche Diskussion, ich kann noch was nachlegen!? Schon mal was von L. Romersa gehört?
Im übrigen bin ich auch nicht von einem "Atomtestprogramm" Deutschlands 1945 überzeugt, aber ich hab da so meine Zweifel ob die offizielle Geschichtsschreibung so stimmt.:D

~Rainer


2.5.02 00:25:14
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Hallo,
mich interessiert das wirklich,aber was ich bis jetzt gelesen habe ist wenig überzeugend. Ich mache da mir auch so meine eigenen Gedanken. Die Aussage von dem Zinsser ist in meinen Augen BlaBla, wie schon vorher gesagt den Amis konnte man damals viel erzâhlen, und einen Atombombentest hätte die deutsche Propaganda damals mit Schrift, Bild und Ton ausgeschlachtet um den Gegnern zu zeigen zu was Deutschland fähig war und sie damit an den Verhandlungstisch zu zwingen. Oder war die politische Führung damals schon so bescheiden geworden lieber unterzugehen, als damit noch die Niederlage abzuwenden?
Gruss
Rainer
P.S.: Atomtestgelânde in Deutschland auf Rügen oder war das nicht irgendwo im Meer? Das schwere Wasser(mit Masse) lag damals übrigens in einem norwegischen Fjord.
Was das nicht glauben wollen angeht, so verlass ich mich lieber auf Tatsachen. In einem anderen Forum hat jemand die Behauptung aufgestellt, dass durch Bombardierungen im April das letzte grosse Erdbeben in Afghanistan ausgelöst worden sei. Eher schafft es eine Fliege die Erde aus ihrer Bahn zu werfen.

TÜP


2.5.02 21:25:17
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Ich bringe hier mal einen Ausschnitt der von Richard Collier geschriebenen Meisterbiographie von Mussolini "Duce! TheRise and Fall of Benito Mussolini."
Collier der drei Jahre lang fuer dieses Buch
recherchierte, hatte ein langes Interview mit L.Romersa.
Natuerlich hat er ihm die Sache von dem Atomtest
erzaehlt:
>> Die feuchte Ostseeluft wurde zerrissen. Der
Bunker aus Stahl und Zement auf der Insel Ruegen, der
nordoestlichen Kueste von Deutschland gegenueber, tief
in einem Wald von Kieferbaeumen, zitterte gewaltig.
Luigi Romersa, 27 Jahre alt, fuehlte wie ein Licht,
heller als tausend Sonnen, trotz der dunklen Brille
seine Augen quaelte. Draussen kochte ein dichter
milchartiger Rauch und die ganze Landschaft schien
durcheinander, wie bei einem Vulkanausbruch. Es war
11:45 Uhr, am 12ten. Oktober 1944; Romersa merkte
gerade in diesem Moment, mit einem gewissen
Schamgefuehl, dass er ganz in Schweiss gebadet war.
Der junge Kriegskorrespondent dachte, noch etwas
betaeubt, an die letzte Woche: es waren sieben
apokalyptische Tage; so etwas hatte er nie in seinem
ganzem Leben gesehen. Am 10ten. September war der
eifrige Romersa noch ganz stolz. Er wurde zum Gardasee
gerufen und man gab ihm einen sehr speziellen Auftrag:
eine Reise durch Deutschland um einen Bericht ueber
die beruehmten Geheimwaffen von Hitler zu schreiben.
Romersa war schon ein erfahrener Journalist, der viel
ueber den Krieg in Tunesien berichtet hatte und er
wurde in den letzten zwei Jahren von Mussolini
bevorzugt. Aber, als er am Ende von September nach
Berlin reiste, konnte er sich ueberhaupt nicht
vorstellen, dass die zwei Sonderbriefe die er in
seiner Tasche trug (einer fuer Hitler und der andere
fuer Goebbels), die Reisepaesse zu einem Alptraum sein
wuerden.
Natuerlich war die Erfahrung bei Hitler in
Rastenburg sehr eindrucksvoll. Nach dem Attentat
spritzte ihm der Kurpfuscher Doktor Theo Morell -dem
Hitler besonders traute- Strychnin und Morphin; diese
Stoffe konnten aber sein Hirn schaden. Es war ein
klaegliches Spektakel Hitler zitternd und
schwerfaellig zu sehen. Aber in seinen Augen konnte
man deutlich ein Schimmer von Verehrung erkennen, wenn
er den Namen von Mussolini hoerte. Egal ob auf den
Rasketenteststaenden von Peenemuende oder in den
zentralen Herstellungsanlagen von Nordhausen (wo in
dem Harz Gebirge 10.000 Zwangsarbeiter 6.000
langstrecken Raketen herstellten), als
Sonderbeauftragter von Mussolini hatte Romersa die
Freiheit um alles zu sehen.
-Was wir haben- sagte der Fuehrer mit leiser Stimme
-ist gewaltig-.
Gewaltig? Nein!! Eigentlich viel
mehr, dachte Romersa jetzt. Die duennen und
furchtbaren Gefechtskoepfe der langstrecken V-1, die
schon auf London stuerzten, waren schon schlimm genug.
Aber Romersa brauchte sechs unglaubliche Tage um zu
verstehen wie gross und toedlich Hitlers
Geheimwaffen-Arsenal wirklich war. In Peenemuende sah
er Probefluege von dem Raketenjaeger Me 163 und man
sagte ihm, dass bald tausend dieser Flugzeuge die
Montagehallen verlassen wuerden. Er sah die Blaupausen
von der gesteuerten Abwehrrakete Wasserfall, die bis
in eine Hoehe von 15.000 Metern stieg, und das
Strahlflugzeug Me 262 konnte er auch bei einem Einsatz
beobachten. Nicht weniger haben ihn der senkrecht
startende Jaeger Bachem Natter und das U-Boot Boersig
beeindruckt. Das gerade erwaehnte Boot hatte man fuer
eine unbeachtete Fahrt bis New York gebaut; und
danach, natuerlich, konnte man diese Stadt auch
unbehindert angreifen.
Aber alle diese furchtbaren Waffen konnte man in
keinem Fall mit der mysterioesen "Aufloesungs-Bombe"
vergleichen, deren Test Romersa gerade aus einer
Entfernung von 2.5 Kilometer auf der Insel Ruegen
gesehen hatte. Wahrscheinlich handelte es sich um eine
zwanzig Meter lange und vierzig Tonnen schwere Rakete
mit einem nuklearen Gefechtskopf, da die
Wissenschaftler von Hitler nie die eigentliche
Atombom-be gebaut haben.
Um 17:00 Uhr klingelte das Telephon. Es wurde
informiert, dass Romersa und seine drei Begleiter von
der Wehrmacht den Bunker ohne Gefahr verlassen
konnten. Aber vorher mussten sie sich einen weissen,
sterilisierten Anzug mit einem geschlossenen Helm
anziehen. Einige Soldaten mit der selben
Schutzkleidung zeigten ihnen den Weg. Das Land war wie
von einem Beben erschuettert und man fand ueberall auf
dem Boden gigantische Risse, erinnert sich Romersa. Es
war als haette ein ungeheuerlicher Brand den Wald
verwuestet. Auf einer Flaeche von mehr als einem
Kilometer blieben von den Baeumen nur verkohlte
Staemme uebrig. Wo die Schutzhuetten standen (die er
vor der Explosion gesehen hatte) fand man nur
Truemmerhaufen.
Die Fuesse von Romersa stiessen auf irgend etwas.
Als er sich beugte, merkte er, dass es eine Ziege war;
von dieser blieb nur eine Ekel erregende, verkohlte
Leiche zurueck und ihr Kopf sah aus als haette man ihn
"mit einem Hammer zerschlagen". Ueberall befanden
sich sterbende Ziegen die laut heulten, mit einem
Klang der "an das menschliche Weinen erinnerte".
Mussolini wird sich sicher freuen, dachte Romersa
kurz danach. Der Bericht ueber die Reise mit dieser
schrecklichen Erfahrung, wuerde dem Duce trotzdem
neuen Mut geben. Die Deutschen mussten sich nur
schnell bewegen um den Sieg zu erringen; und so wuerde
auch die Republik von Saló weiter existieren. <<
Vergleiche es mit Zinsser !
L.Romersa lebt noch, ein brit. Filmteam dreht gerade mit und über ihn. Ich habe auch seine Originalaussagen.
Ich sage nicht das es eine Atomwaffe war - aber was war es?

~Rainer


5.5.02 03:10:12
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Hallo,
ich habe in einem anderen Forum die Frage gestellt, ob es an dem angegebenen Datum eine seismische Erschütterung , bzw. eine wie auch immer geartete Störung gegeben hat, die Antwort war nein.
Also von daher ist die se Atombomben explosio,stheorie nicht haltbar.
Auch meine früher gestellten fragen sind damit nicht beantwortet, die deutschen haben in einem keller ABombenforschung betrieben, während die amerikaner riesige Anlagen hoch ziehen mussten.
Wenn es da wirklich eine A-Explosion gegeben haben sollte, wäre diese Bombe danach nicht so schnell wie möglich eingesetzt worden?
Gruss
Rainer

TÜP


7.5.02 22:17:26
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Regierungserklärung der Allierten ( Eight Army News )
26.08.1945
die Regierungen der USA und Großbrittaniens verkünden:
>> Besides an atom bomb, on which, as has been made
known the Germans HAD MADE CONSIDERABLE PROGRESS,
German scientists and engineers had developed a
defense against radar and experimented on piloted
rocket missiles that it was thought would be capable
of crossing the Atlantic in seventeen minutes.<<
und weiter:
>> Some Secrets Unrevealed
Not all the secrets have been disclosed, but the MOST
STARTLING ONES were said to pertain to the
development of the atomic bomb and the production of
'heavy water', used in one method of making the bomb.
<<
Die Amis wussten/wissen also mehr als wir uns vorstellen können. Und warum sind bestimmte Akten nochmal 30 Jahre in der Versenkung verschwunden?
Warum die deutsche Bombe nicht mehr zum Einsatz kam ist wohl den Leuten um Speer zu verdanken. Ich glaube auch, dass A.H. sie eingesetzt hätte.

Balsi


7.5.02 22:26:35
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ich schliesse mich da an.. die wissen natürlich mehr als wir uns nur vorstellen können, davon gehe ich aus... Fäth schreibt ja in seinem Buch darüber, zwar sollte man nicht alles gleuben aber einige Indizien sind unwiederruflich, wie zum Beispiel dieser ominöse Abtransport, der ja angeblich die Schuld der Deutschen vergolten hat... es gibt einfach ein paar Ungereimtheiten die erst geklärt werden müssen, allerdings ist es schon wahr.. wenn man die Forschungsstandorte der Amerikaner sieht und dagegen die kleinen Räume der Deutschen, macht man sich schon so seine Gedanken..

TÜP


7.5.02 23:21:11
Direktverweis
Und wenn wir gar nicht alle "Räume" kennen!!! :D

~Rainer


16.5.02 01:32:18
Direktverweis
Hallo,
"that it was thought would be capable" was heisst das denn auf Deutsch, auch andere Sachen aus diesem Dokument, es sind Vermutungen, Wünsche, Hoffnungen, Nöte wie unser KpSpiess das mal formulierte.
Grusss
Rainer

Balsi


30.5.02 17:56:23
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vielleicht mal ein paar Bilder zum thema die ich grad gefunden hab:
Los Alamos

Norwegische Schwerwasserfabrik bei Vemork

TÜP


25.9.02 21:00:01
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Es gibt Neuigkeiten im Bezug auf einen Atomwaffentest im Bereich TrÜbPl Ohrdruf wie er in den Büchern von Mehner/Mayer beschrieben wird.
Ich danke PeMü von dem das hier stammt:
>Es gab keinen Atomversuch auf dem TÜP !!
aus aktuellem anlaß ein kurzer beitrag zum im technikforum erneut diskutierten thema "atombombe" und eines möglichen nukleartest`s auf dem TÜP:
dieter schrieb ja bereits eine sehr gute abhandlung zu der unmöglichkeit eines atomwaffenversuches auf dem truppenübungsplatz ohrdruf. nachzulesen auf der TD-Seite team-delta.de unter Index / Märchenstunde / Atomversuche.
zur veranschaulichung: bei der hiroshima-atombombe (nukleare ladung ca. 50kg U-235) wurden in einer milliardstel sekunde lediglich 1,38% aller U-235-atome gespalten! der rest des spaltbaren materials verdampfte. bei der kernspaltung wurde dabei eine energie freigesetzt, die bei der explosion von ca. 15 000 tonnen konventionellen TNT`s entstehen würde. wie gesagt, nur 1,38% wurde gespalten, der rest wurde in der atmosphäre verteilt und regnete mit der zeit großflächig ab. derartige spuren von U-235 und anderer spaltprodukte müßten demzufolge auch im bereich des platzes nachweisbar sein!!
im juni 2001 nahm ich zur endgültigen klärung im bereich des in einigen büchern als testgelände postulierten dreieckes innerhalb des TÜP zwei bodenproben von je ca. 1 kg masse. eine bodenprobe wurde auf der freifläche dieses hypothetischen testbereiches aus einer tiefe von ca. 50 cm geborgen. die andere bodenprobe entnahm ich aus ähnlicher tiefe innerhalb des angrenzenden waldes unmittelbar an einem alten baum, der bereits während des krieges existierte. damit wollte ich eventuelle künstlich hervorgerufene geländeveränderungen der freifläche zur dekontamination nach einem test berücksichtigen.
diese bodenproben wurden freundlicherweise von guten bekannten und ingenieuren im reaktorlabor einer hochschule, die ich aus verständlichen gründen hier nicht nennen möchte, mit einem präzisionsgammaspektrometer (ca. 100 000 DM teuer) über einen zeitraum von ca. 2,5 tagen analysiert. man wählte die hohe torzeit des gerätes, um bei den WENIGEN ZU ERWARTENDEN isotopen aussagekräftige peaks zu erzielen. die meßergebnisse wurden danach von einem ebenfalls interessierten prof. entsprechend bewertet und interpretiert.
das resultat der experten: auf dem platz ist NICHTS, ABSOLUT NICHTS ATOMARES passiert !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
das in geringen spuren detektierte Cäsium-Isotop 137 stammt dagegen aus den weltweiten obertägigen kernwaffentests, die NACH dem krieg durchgeführt wurden, sowie aus dem fallout des reaktorunfalls von tschernobyl 1986 !!!!!!!!!!!!!!! <

xmen


29.11.02 14:08:24
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Tja, ich war ja auch immer sehr Misstrauisch aber vorgestern lief im MDR ne Reportage dazu und ich denke Heute doch das da was dran sein muss!
Was um aller Welt sollten die Amis da auch sonst noch Geheimhalten können?

lesahr


29.11.02 15:08:30
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... naja, zumindest zwei bedeutende wissenschaftler sind ja geblieben: hermann julius oberth und wernher von braun, die ja auch nach dem krieg nicht in vergessenheit geraten sind

Kodak


21.1.03 01:26:28
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auch mal meinem Senf dazugeb:am Samstag war eine Reportage über U-234 zu sehen an Bord 580kg?glaube Uran Oxid,und einige Dt.Wissenschaftler.Das Oxid wurde für die erste Ami-Atombombe verwendet das ist sicher!Das Material anzureichern hat damals ca 1Woche gedauert also nicht der Hit ,das Problem lag damals in der Menge die man dafür nehmen würde um eine Kettenreaktion herbeizuführen,es wurde daher mehr als genug dafür genommen wie man auch an den 1,?% die nur explodiert sind sieht.Das mit dem Flugzeug sehe ich auch als Indiz man baut keine Kiste für nichts vor allem nicht damals und schon gar kein Bomber.An Bord des U-boots waren auch japan.Wissenschaftler sie sollten sich über den Stand der Technik speziell Atomtechn.in Dt.kundig machen,ich glaube kaum das die aus Spass dort angereist sind.Das Uran heranzuschaffen war damals auch ziehmlich schwierig und mit großen Aufwand verbunden und alles für nichts?nee ne,ich denke eher das es an sicheren Produktionsstätten gefehlt hat,die noch nicht fertiggestellt waren.und noch zwei links: http://www.luft46.com/armament/abomb.html
und:
http://www.luft46.com/armament/abomb-2.html

xmen


21.1.03 09:14:15
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Was wenn die Testbombe viel kleiner war und ausserdem hatten die Russen genug Zeit spuren zu beseitigen zu den
Seismologen :könnte man mal fragen ob die denn damals überhaupt technisch ne kleine Testbombe orten konnten und wenn ist auch nicht ausgeschlossen das Aufzeichnungen entfernt wurden oder gefälscht worden sind.Die Größe der Anlage selbst sagt denk ich auch nicht sop viel aus schlieeslich haben die Amis den Standort konzentriet weil dort auch mehr platz ist und keine Gefahr bestand in Deutschland war das halt nicht so möglich und der Meinung das wir vieleicht gar nicht alle Anlagen kennen kann ich mich auch nur anschliessen!

TÜP


21.1.03 20:40:11
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Ich hab den U 234 Bericht auch gesehen. Stutzig machte mich vorallem, dass Deutschland 'ne halbe Tonne Uran für die Japse übrig hat. Wieviel davon muss denn da noch in Deutschland gelegen haben? Und wenn die Amis nur eine Woche zum anreichern brauchen, denke ich mir doch, dass Heisenberg und Co. es wohl auch geschafft haben. Also irgendwas stimmt hier nicht. Und da die Amis dann auch noch die Bombe auf Hiroshima ohne Test (oder war das der Test?)geworfen haben ... :D

Indy


21.1.03 23:24:28
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Hi, insgesamt waren es 2t aus dem Joachimsthal...aber das ergibt noch lange keine Bedeutung fürs dt. A-Programm...
Das Problem mit dem 'Atombomber' ist, dass es nicht belegbar ist, das die He177V38 wirklich derartige Waffen transportieren sollte...die größe des Bombenschachts lässt das nur vermuten...
Aber soweitich weiß war weder Shoji noch andere Japse ein Atom-Fachmann.

Gruß Phillip

xmen


22.1.03 10:27:08
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Die es zu der Zeit vieleicht so noch gar nicht gab, war ja nen ganz neues Gebiet! Übrigens war die Wirkung der Atombombe damals geringer als der Feuersturm auf z.B. Dresden von daher die Forschung gar nicht so wichtig wie wir vieleicht Heute denken!

Indy


22.1.03 15:57:35
Direktverweis
Für die alliierten vielleicht nicht...aber woher sollten die Dt. 1000 schwere Bomber nehmen um einen Feuersturm wüten zu lassen!
Ausserdem braucht so ein Feuersturm auch einiges an 'voraussetzungen'...

gruß Phillip

Sniper 74


28.2.03 13:52:35
Direktverweis
Hallo ihr Leute,
hier hat lange keiner mehr geschrieben, also melde ich mich mal...
Thema A-Bombe:
Ich bin davon überzeugt, daß das Teil FERTIG war.
Als ich vor Jahren das erste Mal in London war bin ich auf Literatur gestossen, die man hierzulande als NATIONALISTISCH und Verwerflich erklären würde.
Darunter waren auch Bücher über Deutschlands A-Bömbchen.
Auch Berichte über die unterirdischen Tests, die Flugvorbereichtung und das die ausgebildeten Wissenschaftler, denen hier ja soviel Zivilcourage angedichtet wird, kurzerhand von den "Siegermächten" angeheutert wurde, um ihr Know-How in weitere Entwicklungen einzubringen.
Natürlich konnten die Burschen selber sehen, daß das Reich auf Abwegen war und konnten hie und da ja auch ruhig die Projekte sabotieren, aber bei den Amis, den Tommies und den Franzmännern lag die Sache anders. Denn da gabs mächtig viel Kohle, eine ruhiges Leben und ne Rente.
Sogar die Russen haben geklaut was zu holen war (die Maschinen durften dann ca. 1990 in der ehemaligen DDR verschrottet werden :D ) - Nur lag denen ihre "Überzeugungskraft" in der Androhung von Folter und Tod, wobei ich davon Überzeugt bin, daß genau das unter anderem auch die Argumente der sonstigen Siegermächte war.
Wenn man davon ausgeht, daß Hitler ein Stratege war und seine Konzepte und "Schaffenskraft" anfangs überaus überzeugten, so kann auch ein Blinder erkennen, daß er nach im späteren Verlauf des Krieges eher VORSÄTZLICH dafür gesorgt hat, daß auch ja viele DEUTSCHE sterben, weil die es in SEINEN Augen einfach nicht mehr WERT waren. Ein paar verlorene Schlachten, Russen rennen nicht schnell genug, Wüste verloren, Duce zu doof, Briten zu stark und keine Waffen mehr aus den USA (ja, die kamen noch als Polen und Westfeldzug erledigt waren)
Folge war - Kräftezehrende Projekte und unsinnige Befehle
Aber um beim Thema zu bleiben - Hitler hat die A-Bombe meines Erachtens nicht eigesetzt, weil sie VIELLEICHT noch nicht 100%ig war oder sein sollte... oder aber, weil es eh nichts mehr zu gewinnen gab! Die Ziele waren verloren. Wieviele Bomben hätte er denn schmeissen sollen?
Vielleicht wusste man ja auch schon von der verheerenden Wirkung, von Strahlen, vom Fallout!!
Die Amis wussten es!!!! Die haben die Teile in ihrer eigenen Heimat gazündet, um zu sehen was mit der einfachen Landbevölkerung passiert.
Warum haben die 2, zum größten Teil ZIVILE Städte ausradiert? Ich habe eben gelesen, das jemand geschrieben hat, daß in Dresden viel mehr Zerstörung angerichtet wurde. VIELLEICHT (obwohl es ja bekannt war, daß es kaum mehr Armee gibt und Dresden ja NUR zu den Russen gehören sollte, NICHT zu den Briten, trotzdem MUSSTE die Stadt ausgelöscht werden) - aber sterben HEUTE noch Menschen an Strahlung in Dresden? Werden heute noch Mutationen geboren in Dresden? Mussten eine 2te Bombe geworfen werden, nachdem man gesehen hat, WAS da zerstört wurde? Man kann nicht genau sagen, wieviel Opfer das waren. Die Zahl variiert zwischen 60.000 und 600.000 !
Tja, und Saddam soll entwaffnet werden, weil er ja Massenvernichtungswaffen hat und sie einsetzen KÖNNTE (die Amis haben gezeigt, DASS sie es TUN !! Ja, okay Saddam auch, aber damals war es für "alle" in Ordnung, so als Hiwi und Vasall des großen Reagan war das ja zu vertreten.
Sorry, bin schon wieder abgewichen, aber dennoch: A-Bombe hin oder her! Man DARF KEINE ABC-WAFFEN EINSETZEN!! NIEMAND!!!! Weil NIE die Leute erwischt werden, die den Scheiß entwickeln/produzieren/einsetzen, sondern nur WIR, Menschen, die leben wollen, arbeiten und im Forum schreiben...

Indy


28.2.03 23:11:31
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Bevor ich hier einen elendslangen Text zur dt. A-Bombe schreibe...
so ziemlich alle Gedankenspiele zur dt. atomforschung
Einfach mal stöbern ('Geheimwaffen'/'Jonastal')!


Gruß Phillip

Indy


28.2.03 23:15:12
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Gruß Phillip
[ Editiert am: 28-02-2003 23:18 ]

Gast


2.1.04 20:01:58
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Hi...ich weiß diese Diskussion ist eigentlich schon lange vorbei, aber eine Sache, die hier noch gar nicht erwähnt worden ist, ist die Tatsache, dass die Amerikaner eine Plutonium-Bombe in Amerika getestet haben(selber typ wie fat-man)und dann eine ungetestete Uran-Bombe auf Hiroshima werfen, warum in gottesnamen nicht umgekehrt? Es kann doch kein problem gewesen sein statt der einen die andere ans flugzeug zu montieren und Fat-man würde eh gerade mal 3 Tage später eingesetzt...also warum nicht zuerst die Bombe, die sicher funktioniert!?!
Habt ihr euch mal mit den Funktionsweisen dieser Bomben auseinander gesetzt. Sie sind absolut verschieden d.h. man entwickelt nicht beides gleichzeitig, vorallem wenn man angst davor hat der Gegner ist schneller....von den deutschen weiß man das sie Uranforschung betrieben und bei den USA ist immer von Plutonium die rede....sehr merkwürdig alles in allen!!! Und dann der völlig überflüssige zweite Abwurf, bei dem sich die Miltärs über den geringeren Schaden ärgerten, sie wollte beide Bomben testen!

Hoover


2.1.04 20:04:37
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Stimmt meiner Meinung nach. Der zweite Abwurf war bestimmt nur, um die zweite Konstruktion zu testen.
Aber wer will das bestätigen?

Indy


2.1.04 23:20:24
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Es gibt zig ungereimtheiten...vielleicht schaff ichs ja am WE ein bisschen was zu schreiben...

Manhattan


7.1.04 04:14:30
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Lustig das :D
Hallo Rainer, es ist nett wenn du skeptisch bist (bin ich auch) aber wer skeptisch ist sollte dann auch bessere Erklärungen liefern.
Wie kann Zinsser eine Atombombenexplosion beschreiben (und zwar bis aufs I Tüpfelchen) wenn er gar nicht wissen konnte wie sowas ausschaut? Oder kennst du vielleicht "etwas" was eine Druckwelle von diesen Ausmassen erzeugt, die Effekte drumherum und so weiter? :)

MaxausLinz


7.1.04 12:55:55
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Guten Tag allseits.
Auch ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Thema der dt. A-Bomben.
Und ich bin davon überzeugt, dass es diese gegeben hat und im Mai 45 diese unmittelbar vor der Einsatzreife standen.
Ich kann Euch zu diesem Thema ein (in der BRD möglicherweise wenig beachtetes) Buch empfehlen.
„Was die US Army in der Alpenfestung wirklich suchte: Eine Theorie zum Decknamen der Anlage "Quarz" in Roggendorf bei Melk“ von DI Markus Schmitzberger (Bergbau Dipl. Ing. der Montan Uni in Leoben) ISBN 3935095228
Weitere beachtenswerte Fakten zu diesem Thema.
Warum schreib der Projektleiter des Manhattan Projektes (Oppenheimer) im März/April 1945 in einem Memo an den Präsidenten, dass mit der Fertigstellung der Bombe nicht vor Jahresende 1945 zu rechnen sei, da es bei der Gewinnung von spaltbaren Material erhebliche Probleme gebe? Nach eintreffen von U 234 (?), jedoch in einem weiterem Memo von einem „Gottesgeschenk“?
Warum sprach Churchill im Juni 1945 davon, dass der Krieg „5 vor 12“ gewonnen wurde, da dieser im Juni oder Juli für die Alliierten nicht mehr zu gewinnen gewesen sei?
Warum Kämpften, Anfang Mai 1945 Amerikaner UND Deutsche Truppen (tw. SS Verbände) gemeinsam gegen die Rote Armee? Dokumentiert im Raum Enns (20 Km O von Linz) und Amstetten (50 km O von Linz) genau auf den Weg nach Melk. In Amstetten griff die Rote Luftwaffe Amerikanische Vorhuten auf ihrem Marsch nach Melk an. (4. oder 5. Mai 1945)
Warum durften in Oberösterreich und Niederösterreich weit über 1 Mill. Dt. Soldaten in US Gefangenschaft gehen, obwohl sie gegen die Rote Armee gekämpft haben, und somit eigentlich nach Sibirien hätten müssen? Was war der Pfand dafür? Warum tobte Stalin als er das erfuhr?
Warum wurde die Rote Armee von Mitte April bis zum 9. Mai 1945 einige km westlich von St. Pölten von einem Pz. Korps (Kampfwert I – II, lt. Rauchensteiner) gestoppt und hatte dort über 12.000 Mann Verluste, wenn doch der Krieg faktisch vorbei war?
Warum gibt es eine Zielkarte (der LW) von New York, die die Zieldaten von Nagasaki im Detail widerspiegelt?
Welchen Zweck hätte die V2 sonst gehabt? (als Trägerrakete für eine A-Bombe)
Denn, es gab bereits genauere Zielsysteme als in der V2 eingebaut, sind aber für einen Nuklearsprengkopf nicht notwendig.
900 kg Sprengstoff lassen sich mit anderen Möglichkeiten wesentlich ökologischer ins Ziel bringen.
Schöne Grüße aus Linz.

Heat


7.1.04 15:10:51
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Naja die v2 war ziemlich scheiße....aber die V3(oder wie auch immer die eine ICBM genannt haben) gabe es...sie steht...stand in einem stützpunkt in Thüringen...habe davon in der FAZ gelesen also ist das Fakt, sie war eben nur noch nicht wirklich einsatzbereit und mit einem standart Sprengkopf schicke ich sowas nicht nach New York, allerdings muss der richtige Sprengkopf entweder fast fertig oder fertig und noch nicht verfügbar gewesen sein.
So oder so waren die deutschen niemals 5 Jahre den Amerikaner in der Entwicklung einer A-Bombe hinterher.
Dies ist besonders an den Oberzweifler gerichtet, was die Siegermächte uns glauben machen wollen kann so nicht stimmen... das mit Churchill hab ich auch schon mal gehört.
SO und jetzt mal anders herum gedacht, wenn die deutschen eine Atomwaffe gehabt hätten und sie nur wegen unglaublichen Glücks seitens der Alliierten nicht zum einsatz kam, würde es Sinn machen einen Volk das man gerne umerziehen möchte nicht zu sagen, dass sie um ein Haar den Krieg doch noch gewonnen hätten(besser nicht verloren hätten, aber alles andere als eine Niederlage wäre 1945 zur größten Legende der Menschheitsgeschichte geworden)?!?
Achso und zum Schluss zum letzten mal hört mit Heißenberg auf der hat nicht und wollte auch nicht eine Bombe bauen...man sollte sein Augenmerk lieber auf die beiden SS-Projekte richten die unabhängig voneinander forschten.
Und noch ein Gedanke: Es ist 1942: Mein Füherer wer diese Waffe hat ist mit Abstand die mächtigste Miltärmacht der Erde, es dauert aber noch bis wir sie bauen können. Sollen wir weiter forschen oder aufhören...
So blöd kann keiner sein zumal Hitler wusste das er gegen die Amerikaner konventionell nicht gewinnen kann...also mal scharf nachdenken!!Smiley mit Erleuchtung

waldi44


7.1.04 15:23:59
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...und wer sagt, dass Hitler das mit der A- Bombe überhaupt begriffen hat? Hat er nicht viele Projekte stoppen lassen, weil sie zu Forschungsintensiv waren, weil er die Waffe jetzt und nicht in 5 oder mehr Jahren brauchte.
Allein die Fehleinschätzung bei den Düsenjägern war ein "halber verschenkter Sieg"!

Manhattan


7.1.04 17:44:48
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Wer das sagt? Das sagt Hitler unentwegt selbst. Beginnend mit (spätestens) Mitte 42 wo er sich an der Vorstellung die USA zu bombardieren aufgeilt und im selbsen Atemzug die A 10 erwähnt. Dort spricht er einerseits von A 10 Rakete andererseits davon 6-8000 Zentner abzuwerfen. Dass ist etwa der Zeitraum, in dem auch klar wurde dass eine A Bombe grundsätzlich machbar ist. Haltet ihn mal nicht für SOOO blöde... und diese Anmerkungen über eine neue Waffe mit immenser Zerstörungskraft zieht sich fein versteckt durch die Jahre. Das
>weil er die Waffe jetzt und nicht in 5 oder mehr Jahren
ist genau was immer erzählt wird. Das galt auch für alle anderen neuen Waffen, aber DIE WURDEN entwickelt.
Die V2 war sicher NICHT für eine A Waffe gedacht, dazu war die Reichweite zu gering.
Achso, die angeblich zu sehende Rakete mit Abschussbasis aus der FAZ vergiss wieder. Das ist Quatsch basierend auf dem Buch eines Ufologen.[ Editiert von Manhattan am: 07.01.2004 17:50 ]

Indy


7.1.04 21:14:38
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Bei der dt. A-Bombe ist es wie mit 'Brabarosa' 1941 und dem verhinderten sowj. Angriff auf Europa.Smiley mit verdrehten Augen
Die offizielle Geschichte hat deutliche Lücken - Gegenargumente werden mit "es gab keine dt. A-Bombeforschung" beantwortet - so steht es ja auch überall.
Meistens wird dann als "Insider-Beweis" angeführt das:
1-Heisenberg nie eine Bombe bauen wollte
2-kein schweres Wasser verfügbar war, da das Werk in Norwegen zerstört wurde (Norsk Hydro)
3-Hitler eine abneignung gg. Atomphysik hegte
4-ALSOS keine weiteren Anlagen usw. fand
5-es kein Uranerz mehr gab
6-Speer 1942 kein Interesse an der A-Bombe hatte, bzw. die Herstellungszeit dauerte im zu lange.

Punkt 1 ist schonmal teilweise falsch:
Heisenberg war zu "dumm" eine Bombe zu bauen...u.a. hatte er sich in Sachen Kettenreaktion um ein paar Nullen verrechnet.
Darum lief auch der Reaktor( 1. offizieller Reaktor) in Haigerloch nicht.
Der Willen war da; nix von wegen 'edler' Wissenschaftler.
Dazu muss allerdings betrachtert werden das es mehrere Forschungsprogramme gab:
Eins unter der Kontrolle des HWA; später Reichsforschungsrat. Dieses setzte sich aus mehreren Gruppen und Instituten zusammen, z.B. Uni Straßburg, Wien, Bonn, KWI, Reichspostforschung uvm., dazugehörend die "Gruppe Heisenberg (KWI)" und "Gruppe Diebner0 (HWA)".
Zu Heisenberg dürfte das meiste bekannt sein, Diebner war gewissermaßen sein Konkurrent. Forschungsort war Kummersdorf (Gottow), bzw. ab ende 1944 Stadtilm (2. offizieller Reaktor).
Zu Stadtilm gibts zig Gerüchte oder Halb-Fakten, das Jonastal liegt nur ein paar Km daneben.
Erwiesen ist aber das sich Diebner von einem neuen Experiment anfang 1945 sehr viel versprach.
Die Gruppen arbeiteten bis Kriegsende unter höchster Dringlichkeitsstufe (Dringlichkeitsstufe SS/ DE u.a. auch für Jäger-Notprogramm und dergleichen), verwunderlich da ab 30.1.45 das 'Führer-Notprogramm' in Kraft trat welches nur die allerwichtigsten Forschungen und Waffen mit den nötigen Mitteln versorgte (die Panther-Fertigung war hiernach zugunsten von Jagdpanther und Hetzer ab April EINZUSTELLEN!).
Zuständiger war der "Bvm für atomphysikalische Forschung", Walter Gerlach. Forschungen fanden auf allen Gebieten der Atomphysik (Reaktor f. Energierzeugung sowie A-Bombenforschung) statt.
Interessanterweise hatte man ende1943 mit der Gas-Ultrazentrifüge von Harteck eine wesentlich einfachere Anreicherungsart entdeckt wie die Amerikaner (Gas-Diffusion).
Die 12 bestellten UZ III Zentrifugen konnten aber nicht rechtzeitig fertiggestellt werden.
Der Kostenvoranschlag für die Kernforschung des HWA 1944/45 belief sich auf 3,6 Mio RM.(vergleichsweise gering - der Bau des 'Mittelwerkes' hat 16 Mio. verschlungen).
Vergessen wird aber oft, das es noch andere Einrichtungen gab, die sich mit Atomphysik beschäftigten:
Die SS unter Himmler und die Reichspost unter Ohnesorge!
Die RP gründete z.B. für Atomforschung(u.a.) das Amt f. physikalische Sonderfragen.
Als Prominentester Mann der RP in dem Bereich ist wohl M. von Ardenne anzusehen, der 1940 von der Fernsehforschung entbunden und in der Kernforschung tätig wurde.
Was bei der ganzen Sache natürlich noch super passt, ist das Faktum, wonach Himmler und Ohnesorge sich bestens verstanden und Himmler gewissermaßen der Mentor der Reichspostforschung bei Hitler war.
Die Idee des 'Kuratorium f. Hochfrequenzforschung' entstammte übrigens auch der SS.
Fakt ist auch, dass sich Ohnesorge bei Hitler für die Atomforschung (-Bombe) stark machte.
Und diese Forschungen hatten mit denen des HWA/Reichsforschungsrat NICHTS zu tun!
Jetzt stellt sich natürlich die Frage wo wer was genau geforscht hat.
Möglichkeiten gibt es viele: angebliches FHQ 'Riese' in Schlesien, die unendeckte U-Anlage im Joanstal, 'Quarz I', die Skoda-Werke Pilsen (wofür unterhielt Himmler einen SS Verbindungsstab dorthin?), der TrÜbPl Stiechowitz, usw..
Im Simon-Wiesenthal-Archiv liegt wohl noch ein gKdos Fernschreiben vom herbst 1944 an die Reichspost wonach die Fertigstellung der Uranbombe (ich glaube es ging ausserdem noch um eine Plutoniumbombe) dringlichst zu erledigen sei.

@MaxausLinz
Mit sicherheit eines der besten Bücher z. Thema, m.E. wesentlich gehaltvoller als die Jonastal-Bücher von Fäth odgl..
Aber:
Die letzten 30(?) Seiten hören sich erst toll an, jedoch ist die Aussagekraft äusserst gering.
Schön wenn die Leibstandarte noch 6 Jagdtiger erhält, die schwersten Kampffahrzeuge des 2. WK, diese aber nicht mehr einsetzen kann!
Aus einem Einsatz der sH.PzJgAbt 653 an der Ost-oder Westfront ist im April´45 auch nicht viel geworden. Und das obwohl man noch "genug" Jagdtiger hatte.
Ließe sich so fortsetzen.
So entsetzlich stark war die Verteidigung nicht.
Bei Schörners HGr 'Mitte' gab es wohl heftigeren Widerstand.
Das sich in Amstetten ein US Spähtrupp aufhielt, ist kein Indiz für ein neues Bündnis, solche Situation fanden öfters statt, um zu gucken wie weit dei Russen schon waren (in Mecklenburg beobachteten US-Späher ein Gefecht zw. WH und Roter Armee und salutierten ggü. den Deutschen die das Gefecht "gewonnen" hatten).
Solche Lautsprecheraktionen wie im Buch beschrieben gab es auch an der Westfront, u.a. wird im KTB OKH auf diese gefährliche Propaganda eingegangen.
Zu den Gefangenen:
Die Westalliierten haben auch zig Tausend WH-Angehörige der Heeresgruppen 'Weichsel' und 'Mitte' aufgenommen die in sowj. Gefangenschaft hätten gehen müssen.

@Heat
Zu der ICBM
Du meinst die A9/A10. Dies war im Grunde genommen eine V-2 (A-4) mit anderem Antrieb, Tragflächen auf einer Boosterstufe (A-10).
Das Gerät sollte mit einer Reichweite von 5500km zum Fernbeschuß der Vereinigten Staaten diehnen. Erstmals wurde dieser Gedanke 1940/41 aufgegriffen, aber wieder fallen gelassen - man hatte genug Probleme mit der V2 alleine.
Und dann ist bis Kriegsende "offiziell" nichts mehr in Sachen USA-Rakete unternommen wurde.
Einzig die A-4b, eine V2 mit Pfeilflügeln, wurde noch 1945 getestet.
Im August 1944 hatte dann aber irgendjemand die Idee, die USA doch anzugreifen:
Es kam zu Besprechungen im RLM, wo die A9/A10 und der Sänger-Orbitalbomber in die engere Wahl gezogen wurden.
Dabei entstand übrigens auch der Trefferplan mit den Hiroshima Belagsdichten.
Angeblich gab Göring den Auftrag den Sänger-Bomber zu bauen...die sonst erzielten Messungen und Forschungen sind ohne einen offiziellen Auftrag nicht zu erklären.
Laut amerikanischen Nachkriegsberichten war der Einsatz der A9/A10 für anfang 1946 geplant; als Nachfolger sollte dann der Sänger-Bomber zum Einsatz kommen.
Und T.Mehner, er hat das Luftbild mit der A9/A10 gefunden (siehe FAZ), behauptet die Rakete sei im April 1945 fertig gewesen (natürlich mit Atomsprengkopf).
Das LuBi wurde von mehreren "Experten" begutachtet und für echt befunden...nur hätte eine 26m hohe Rakete die unmittelbar in Dorfnähe gestanden hat nicht bleibenden Eindruck erweckt?
Ich habe auch schon mit Leuten gesprochen die V2 haben starten sehen (im Westerwald)...und die konnten sich an die nur 14m hohe Rakete sehr gut erinnern.
Als erwiesen sehe ich die Existens der ICBM in Thü. NICHT an.

Jetzt bin ich natürlich wieder abgekommen.
Zu dem 2. Punkt oben:
Die Anlage Norsk Hydro diente eigentlich der Wasserstoffproduktion, schweres Wasser (D2O) war ein Nebenprodukt.
1943 erging Befehl die Anlage nach Dt. zu verlegen, was auch geschah - würde aber m.W. bis heute nicht auffinden.
Es gab aber noch andere Verfahren um D2O zu gewinnen: fraktionierte Destillation.
Hierbei wird das D2O aus normalen Wasser destilliert, der Aufwand ist wesentlich geringer als das energieaufwendige Elektrolyseverfahren.
U.a. befand sich eine größere Destillationsanlage in 'Quarz I', wobei hier eine Produktion von Deuterium nicht nachgewießen ist(siehe auch Buch v. M.Schmitzberger).
Zu 3.
Hitler hatte gegen vieles Abneigungen, na und!?

Zu 4.
Die ALSOS Dokumente können genauso gut gefälscht sein.
Ausserdem beschäftigen sich die freigegeben Dokumente m.W. nur auf die Forschungen des HWA/Reichsforschungsrat.
Zu 5.
Im Gegenteil!
Es gab 1945 zu viel Uranerz.
Die US Army hat in Staßfurt ein Lager mit ca. 1200t Uranerz vorgefunden.
Ich zweifle dann schon eher warum man noch soviel Uran übrig hatte.
zu 6.
Muss nix heißen.
Hitler hatte anfangs auch kein Interesse an Raketen, Göring kein interesse an Raketengleitern usw..
@Waldi
Ein "entwicklungsverbot" lag hauptsächlich in 1941/1942 vor.
Noch im `Febr. und März 1945 gab es Konferenzen wo entschieden wurde, welche Firma den zukünftigen, optimalen Nachtjäger für
die Jahre 1947/48 entwickeln soll/darf.

Indy


7.1.04 21:18:12
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Das ist Quatsch basierend auf dem Buch eines Ufologen.

Ooiiiih...wie gemein:D
Der arme T. MehnerSmiley mit Spam-Schild

Glaubst du nich ans JonastalSmiley mit verdrehten Augen:grabsch:

Manhattan


7.1.04 21:31:37
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Jedenfalls glaube ich den Mehnerschen Nonsens nicht :D
Ich glaube allerdings durchaus an eine "Atom- und Geheimwaffenforschung im Umkreis Tal oder Tal selbst". Und ich halte es für sehr wahrscheinlich dass bis Kriegsende an einer A 10 gebastelt wurde. Daraus ergibt sich aus der Logik eine ganz bestimmte Richtung :D Die Kombination Siemens - MDW - Stadtilm halte ich nicht für Zufall. Immerhin sollen in der Anlage am Eulenberg bis 5000 Leute gearbeitet habe sagen die Amis. Rechnen wir mal die Übertreibung weg sind dass sagen wir 500, auch ne Menge.

Axel43


7.1.04 21:36:36
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Also, in Wirklichkeit ist unser Adolf kurz vor dem Entsiech noch schnell untergetaucht, mit dem 1. Atomuboot der Welt (deutsche Wertarbeit, na klar !) um dann in den Staaten wieder aufzutauchen, aber gut getarnt, versteht sich. Er war der Pilot, der die B-29 steuerte,welche die Atombombe über Nagasaki abgeworfen hat ! Das habe ich aus einer wirklich 1a Quelle; leider kann ich da keinen Namen nennen, aber er kam in einem UFO.
Mann-o-mann.

Manhattan


7.1.04 23:04:36
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Nett. Aber du kannst dann sicher die Zinsser Aussage erklären? Das Protokoll stammt vom 17. Juli, die Aussage selber wurde (logischerweise) einige Tage vorher gemacht.
Der erste Atombombentest der Welt geschah dummerweise offiziell erst am 16. Juli.
Wie konnte ein Deutscher Gefangener vor diesem ersten Test wissen wie eine solche Explosion ausschaut? Ich kann dir gerne die Signatur geben, unter der du den Microfilm bei der Maxwell AB in USA anfordern kannst.
In freudiger Erwartung einer vernünftigen Antwort.

Heat


8.1.04 11:28:34
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Hey Axel es gibt konstruktive Kritik, destruktive Kritik und es gibt deine Kritik...Kopf-an-die-Wand-hau-Smiley
Du glaubst wohl auch das die Kennedykugel vom großen Zeh am rechten Fuß über die Brust in den Kopf dann eine 180° Drehung vollführte und über den Bauch schließlich in der linken hand landete:totlach:...
Deiner Meinung nach war bestimmt einer der immerhin nun vermuteten 3 Schützen Hitler mit einer Kraftkanone die er mit einem Fril aus Neusachsen(oder wie auch immer) vom Nordpol hergeflogen hat um president Kennedy zu erschießen weil er den Vietnamkrieg beenden wollte klatschender Smiley

Indy


8.1.04 22:28:03
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Manhattan


8.1.04 22:54:52
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Uff Signaturen, also so auf Anhieb nicht...

Indy


11.1.04 14:46:18
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Gepostet von Manhattan
Uff Signaturen, also so auf Anhieb nicht...

Vielleicht hilft dir das auf die Sprünge:
http://germanvtol.com/a9special/popscience1947.html

Hier noch ein Link zu anderen Rätseln:
http://forumarchiv.balsi.de/personen/75773.html

TÜP


24.2.04 22:56:05
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Indy, der erste link ist "Original Material" aus dem neuesten Vortrag von T.Mehner.
Frage:
Wer kann mir den genauen Wortlaut des Führerbefehls Nr. 219/44 aus dem Jahr 1944 nennen?

Ronny22


24.2.04 23:27:25
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Gepostet von MaxausLinz
Warum Kämpften, Anfang Mai 1945 Amerikaner UND Deutsche Truppen (tw. SS Verbände) gemeinsam gegen die Rote Armee? Dokumentiert im Raum Enns (20 Km O von Linz) und Amstetten (50 km O von Linz) genau auf den Weg nach Melk. In Amstetten griff die Rote Luftwaffe Amerikanische Vorhuten auf ihrem Marsch nach Melk an. (4. oder 5. Mai 1945)

Kannst du da mal nähere Angaben machen???
Das es aus Verwechslungen heraus zu solchen Luftangriffen kam is nachvollziehbar...die Amerikaner haben auch abundzu mal ihre eigenen Truppen angegriffen...friendly fire halt...
Aber daraus gleich bewußte Kampfhandlungen zu machen... :Schulter:
Gepostet von MaxausLinz
Warum durften in Oberösterreich und Niederösterreich weit über 1 Mill. Dt. Soldaten in US Gefangenschaft gehen, obwohl sie gegen die Rote Armee gekämpft haben, und somit eigentlich nach Sibirien hätten müssen? Was war der Pfand dafür? Warum tobte Stalin als er das erfuhr?

Weil sie sich den US-Truppen ergeben haben und nur Soldaten die aus der ehem. UdSSR stammten an die Russen ausgeliefert werden sollten...(siehe Kosaken und baltische Waffen-SS)
Stalin tobte sicher weil seine Truppen nicht in der Lage waren den Rückzug der deutschen Truppen zu vereiteltn.
Gepostet von MaxausLinz
Warum wurde die Rote Armee von Mitte April bis zum 9. Mai 1945 einige km westlich von St. Pölten von einem Pz. Korps (Kampfwert I &#8211; II, lt. Rauchensteiner) gestoppt und hatte dort über 12.000 Mann Verluste, wenn doch der Krieg faktisch vorbei war?

Um welche Truppen handelte es sich auf deutscher Seite???
Das kann viele Gründe haben, es gab an manchen Stellen erbitterten Widerstand und andere Stelle ergaben sich ganze Einheiten. Das hängt stark von der Führung der Truppe ab...
Gepostet von MaxausLinz
Welchen Zweck hätte die V2 sonst gehabt? (als Trägerrakete für eine A-Bombe)

Die V2 war eine weiterentwickelte "Vergeltungswaffe"...die kaum abzuwehren war...das war ihr Zweck.
Als Nuklearwaffe war ihre Reichweite zu gering...man wäre ja viel zu nahe an der Explosionsstelle dran gewesen...
Die Weiterentwickelungen der V2 waren da schon brauchbarer...

FritzR


25.2.04 07:46:17
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gepostet von Ronny22:
Weil sie sich den US-Truppen ergeben haben und nur Soldaten die aus der ehem. UdSSR stammten an die Russen ausgeliefert werden sollten...(siehe Kosaken und baltische Waffen-SS)

Soweit mir bekannt ist, sollten nach einem Abkommen zwischen Angloamerikanern und Sowjetunion die deutschen Truppen bei dem in Gefangenschaft gehen, gegen den sie zuletzt gekämpft haben.
Im großen und ganzen haben sich die Amerikaner auch daran gehalten. Es ging sogar soweit, dass nach Kriegsende von den Amerikanern dt. Kriegsgefangene an die Sowjetrussen ausgeliefert wurden, weil sie aus Einheiten stammten, die zuletzt gegen die Russen gekämpft haben.

Heat


25.2.04 22:24:08
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Was heißt zu nah dran...an was für Atomexplosionen hast du da gedacht...im Bereich der GIGA-Tonnen so 1MILIIONEN mal stärker als Hiroshima...die Reichweite der V2 ist mehr als genug, die "kleinen" Sprengköpfe(im Sinne der Sprengkraft) werden auch zum Teil mit Geschützen verschossen...die können wohl nicht bis London feuern...wohl eher eine Frage der Traglast, aber sonst ist eine V2 predistiniert einen Sprengkopf zu tragen der nur in geringen Stückzahlen vorhanden ist, da der Gegner diese ja nicht abwehren kann so wie du es bereits sagtest

TÜP


27.2.04 21:20:41
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Eigentlich sollte dieser Artikel nächsten Donnerstag in unserer Heimatzeitung erscheinen. Dies wurde aber abgelehnt, weil solche Art von Leserbrief dazu führen kann, dass es dann Antworten und Gegendarstellungen geben könnte. Die Zeitung soll nicht zur Plattform für endlose Diskussionen und zur Selbstdarstellung von Personen dienen.
Das sehe ich natürlich ein. Leider kann man durch die Foren nicht so viele Bewohner Thüringens informieren.



Herr Mehner und die Bombe

Über einen Vortrag am 19.02.2004 in Ohrdruf


„Muss ich nun doch wieder das nächste Buch kaufen?“ dachte ich, als ich den Bürgersaal zu Ohrdruf verlassen hatte. Ich kenne Thomas Mehner aus gemeinsamen Vereinstagen und schätze ihn als brillanten Redner. Er war wie ich einer der Mitbegründer des Jonastalvereins GTGJ, aber er hat, wie alle anderen Schriftsteller auch, den Verein im vergangenen Jahr verlassen. Kommerzielle Interessen und ein gemeinnütziger Verein passen eben nicht zusammen. Und damit bin ich auch schon beim Kern der Sache.
Der Vortrag war rhetorisch hervorragend, aber inhaltlich eine einzige Werbeverkaufsveranstaltung für das Unternehmen T. Mehner. Leider ist diese Geschichte aber nicht so harmlos wie der Verkauf von Lamabetten oder Tupperware. Hier wird der Bevölkerung im Raum Ohrdruf -Arnstadt-Wechmar mittels Halbwahrheiten und sogenannten Forschungsergebnissen Angst gemacht, es könnte sich in der Nähe ihrer Heimatstädte eine unterirdische Atomanlage befinden oder gar 1945 eine Atomwaffe getestet worden sein. Und deshalb ist es an der Zeit, hier mal ein paar Dinge ins rechte Licht zu rücken!
Warum macht Herr Mehner das? Ganz einfach: Weil es sich hervorragend verkauft! Wen interessieren schon 20.000 malträtierte Häftlinge oder ein verbrannter Waggon bei Crawinkel! Das wird nur am Rande erwähnt. Nein, die spektakulären Dinge wollen die Leute hören und sehen. Kunstgut, SS-Ehrenkodex, alte Bunker mit unentdecktem Inhalt, oder eben eine Atombombe bei Ohrdruf. Und da gibt der Interessierte auch den einen oder anderen Euro aus um immer auf dem laufenden zu sein und mitreden zu können.
„Im nächsten Jahr platzt die Bombe!“ und „Wir haben die Beweise!“, sind die Worte die T. Mehner im Sommer 2003 gebrauchte. Und im Jahr zuvor sagte er etwas von „Wir können es jetzt beweisen“. Wer also wie ich darauf gewartet hatte nun die entgültigen Beweise zu erfahren, der sah sich getäuscht. Aber schauen wir einmal noch weiter zurück. Eigentlich verdanken wir ja Harald Fäth (1997) diese ganze Story, denn er hat sich, allerdings rein spekulativ als erster in seinen Büchern zum Thema Atomtechnologie im Raum Ohrdruf/Arnstadt geäußert. Diese Bücher wurden übrigens von T. Mehners Verlag herausgebracht. Das verkaufte sich ganz gut und man war bestrebt zusammen ein drittes Buch zu veröffentlichen, doch es gab keinen Beweis für all diese Dinge. Plötzlich tauchten aus Israel und Argentinien mysteriöse Briefe von ehemaligen Nazigrößen auf, die genau das lieferten was als Beweis für rege unterirdische Bautätigkeiten in unserem Gebiet noch fehlte. Kurzerhand schrieb T. Mehner selbst ein Buch zu diesem Thema und untermauerte seine Thesen mit genau diesen Briefen von Rittermann und Freier. Ein Schelm wer Böses dabei denkt! Wenn man sich allerdings mit diesen Briefen genauer beschäftigt, fällt auf, dass sie sich inhaltlich genau mit den Themen befassen, die damals gerade in der sogenannten „Jonastalszene“ diskutiert wurden. Die Aussagen der Briefe sind sehr ähnlich und erfüllen genau die Erwartungen, die man zum Zeitpunkt des Erscheinens gern erfüllt sah.
Heute, drei Jahre danach, sind wir beim angekündigten vierten Mehner-Buch zum Thema und die „Zeitzeugen“ von damals gelten als nicht mehr der Rede wert und werden abgelegt wie alte Schuhe. Damals waren sie das Thema. Und heute 2004, stellt man uns die neuen „Kronzeugen“, wie diesen Himmler-Adjutanten Grothmann oder einen Mitarbeiter von Elektro-Beyer vor. Leider werden auch diese Aussagen wieder erst nach dem Tod der Zeugen als Beweise angeführt und sind damit nicht nachprüfbar. Das überspielt der Redner aber geschickt mit dem Argument, dass genau diese Zeitzeugen ja auf Grund ihres geschworenen Eides nicht gewillt waren, zu Lebzeiten etwas Preis zu geben. Natürlich, jetzt wird noch diese geheime ehrenhafte Welt der Nazis ins Spiel gebracht! Ich frage mich nur, warum der sogenannte Kronzeuge dann zu Lebzeiten überhaupt und gerade mit Herrn Mehner redet? Und warum hat man die Aussagen aus den Jahren 2000/2001 nicht schon früher veröffentlicht? Wie ich anfangs schon schrieb: Perfekte Rhetorik soll hier die Beweise ersetzen. Doch wo sind die wirklichen Beweise?
“Die Messungen vom 07.03.2003 auf dem TrÜbPl Ohrdruf waren nicht unbedingt negativ“ – tolle Fakten! Ein mir gut bekanntes Team hat an der gleichen Stelle wie T.Mehner Bodenproben entnommen und absolut nichts festgestellt. Wohlgemerkt keine staatliche Stelle, sondern Hobbyforscher ohne kommerziellen Hintergrund, aber mit einem renommierten Institut zur Überprüfung der Messergebnisse. Das war vor genau einem Jahr! Wo sind die ultimativen Fakten und Tatsachen? Warum bietet der Autor jetzt Bustouren für 28 Euro/p.P. ins Jonastal und um den gesamten Übungsplatz an? Er sagt doch selbst das die wichtigen Dinge unter der Erde liegen und die Jonastal-Baustelle von Kammler nur zur Ablenkung errichtet wurde! Warum macht Herr Mehner jetzt Führungen für 20 Euro/p.P. „an die Stätten ungelöster zeitgeschichtlicher Fragen“? Was zeigt und erzählt Herr Mehner den Leuten dort, wenn die definitiv entgültigen Beweise nun doch erst wieder im nächsten Buch erscheinen? (Oder im übernächsten!) Es kann nur eine Antwort geben: Herr Mehner verdient damit sein Geld. Und da muss man eben diese Suppe sehr lange am köcheln halten um jeden Tag einen großen Löffel davon zu verspeisen. Man könnte es auch als „Jonastal-Tourismus“ bezeichnen. Doch außer einer verlassenen Baustelle im Jonastal, einer Kleingartenanlage und ein paar Unebenheiten im Thüringer Land gibt es nichts zu sehen. Es ist allerdings für die Zuhörer viel bequemer und spannender als monatelang in Archiven Akten zu wälzen. Man gibt ein paar Euro aus und lässt sich in die Welt der geheimen, mystischen und faszinierenden Technologie der Nazis entführen. Ob das nun alles der Wahrheit entspricht ist dabei nebensächlich. Man kann das sowieso nicht alles nachprüfen.
Der Autor beendete das 2. Kapitel seines Vortrages mit den Worten: „Für all dies werden die Belege nachgeliefert.“ Ein miserabler Hobbyhistoriker und Forscher, kann ich da nur sagen. Aber am Anfang der Veranstaltung war der Redner ja auch erst einmal eine halbe Stunde über seine Kritiker und den verkommenen Journalismus in Deutschland hergefallen. Doch das war einen entscheidenden Fehler! Denn wenn man weiß das man Recht hat, ist dies völlig überflüssig. Im übrigen beginnt der Autor selbst, seine Beweisführung mit Zeitungsartikeln aus der Nachkriegszeit. Und wer das Buch von D. Zeigert als „demnächst Altpapier“ bezeichnet, der sollte aufpassen, denn „Hochmut kommt vor dem Fall!“

Dies ist „meine“ Stadt und ich werde diesem Unsinn hier nicht länger tatenlos zusehen. Ich muss auch nicht beweisen, dass solche Herren wie T. Mehner und M. Stade hier nur Spekulationen verbreiten, die Sie bisher nicht hinterlegen können oder wollen. Sie selbst sollten uns die Fakten und Quellen vorlegen auf denen ihre Aussagen beruhen und uns nicht länger für dumm verkaufen!

Peter Schmidt / Ohrdruf

Indy


27.2.04 22:43:48
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Schön!
Hast Du selber noch Konatakt mit IHM?

TÜP


27.2.04 22:44:49
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Jetzt wohl nicht mehr! :D

The Real Blaze


22.6.04 19:18:34
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Ok falls es nach den Indizien eine fertige oder halbfertige deutsche Atombombe gegeben hätte,wo hätten die Amis den sie erbeuten können?
Ich hab mir die Atombombendoku angeschaut und die gewaltigen Anstrengungen der Amis gesehen,was sie alles dafür aufwendeten.Der gewaltige finanzielle Aufwand um waffenfähiges Uran zu erzeugen steht deshalb in deutlicher Diskrepanz zum Abwurf eines ungetesteten Bombentyps!Und das nach Hiroshima! Hiroshima war die Nevada-getestete Bombe,aber Nagasaki ein ungetesteter Bombentyp!Ungetestet! Milliarden Dollars hier für einen Risikowurf,der auch nicht funktioniert hätte? Das kann ich so nicht glauben!
Man hätte doch für die Entwicklung von zwei Bombentypen die doppelte Entwicklungszeit benötigt?!Ich kann mich nicht erinnern,daß man in dieser Doku auch nur ein Wort gesagt hat,daß die Amis zwei Bombentypen zeitgleich entwickelten!Und das bei diesem Zeitdruck!
Immer wird nur von der ersten und der zweiten Bombe geredet.Das Wort "Bombentyp" kommt fast überhaupt nicht vor...Hier besteht Klärungsbedarf,was man logisch nachvollziehen kannn!

The Real Blaze

Markus Becker


23.6.04 11:03:04
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Gepostet von The Real Blaze
Ok falls es nach den Indizien eine fertige oder halbfertige deutsche Atombombe gegeben hätte,wo hätten die Amis den sie erbeuten können?


Das ist die falsche Frage. Es muß lauten, wie hätten sie es bis heute geheim halten können? Die einzig logische Antwort ist: "Garnicht!"


Der gewaltige finanzielle Aufwand um waffenfähiges Uran zu erzeugen steht deshalb in deutlicher Diskrepanz zum Abwurf eines ungetesteten Bombentyps!Und das nach Hiroshima! Hiroshima war die Nevada-getestete Bombe,aber Nagasaki ein ungetesteter Bombentyp!Ungetestet! Milliarden Dollars hier für einen Risikowurf,der auch nicht funktioniert hätte? Das kann ich so nicht glauben!
Man hätte doch für die Entwicklung von zwei Bombentypen die doppelte Entwicklungszeit benötigt?!Ich kann mich nicht erinnern,daß man in dieser Doku auch nur ein Wort gesagt hat,daß die Amis zwei Bombentypen zeitgleich entwickelten!Und das bei diesem Zeitdruck!



Das ist auch logisch.

Du brauchst ganz, ganz dringend eine A-Bombe. Du weißt, es gibt in der Theorie zwei Möglichkeiten eine zu bauen, aber du hast keinen Schimmer, ob Möglichkeit A oder Möglichkeit B oder ev. beide Möglichkeiten funktionieren.


Was machst du?

Du verfolgst beide Möglichkeiten parallel. Das kostet dich keine zusätzliche Entwicklungszeit, nur jede Menge Geld und Personal. Und davon hatten die Briten und Amerikaner genug.

Warum wird eine nicht getestete A-Bombe abgeworfen? Ev. waren sich die Entwickler durch Berechnungen oder Test einzelner Komponenten sicher, daß es funktioniert, oder die USA hatten ganz einfach keine Uranbomben mehr?!




Markus

Richtschuetze


23.6.04 11:29:56
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Fakt ist die Alliierten halten etliche Tonnen an Dokumenten zurück und das beste ist,sie werden schon wissen warum!
Solange sie das tun kann alles so sein oder auch nicht!

Gruss

~Rainer


24.6.04 11:18:04
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Hallo,
Zitat: "Fakt ist die Alliierten halten etliche Tonnen an Dokumenten zurück und das beste ist,sie werden schon wissen warum!
Solange sie das tun kann alles so sein oder auch nicht!"

und damit kann man wunderbar egal was behaupten unter Hinweis auf nicht mehr zugängliche oder verlorene oder weggeschlossene Unterlagen, die irgendjemand irgend wo irgendwann einmal einsehen konnte.
Gruss
Rainer

The Real Blaze


24.6.04 17:36:24
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und damit kann man wunderbar egal was behaupten
-----------------------------------------------------------
was soll man behaupten? Es wurden lediglich Fragen gestellt! Und die Indizienkette für einen erbeuteten fertigen oder halbfertigen Bombentyp kann solange nicht entkräftet werden,bis man alles um diesen ungetesteten Bombentyp weiß! Also pauschale Erklärungen reichen nicht,es wäre besser die Entwicklingsgeschichte der Nagasakibombe zu recherchieren...falls es die überhaupt gibt! Wer also eine glaubwürdige Quelle dafür hat und alles weiß, heraus damit, um diese Frage endlich zu klären.

The Real Blaze

Heat


24.6.04 20:47:45
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@real:
Wenn dann wäre die Hiroshimabombe interessant, da sie eine Uranbombe war, welche ungetestet geworfen wurde. Die Nagazaki wurde mit dem baugleichen Typ Namens Trinity getestet. Die USA waren bekannt für ihre Plutoniumforschung, nicht aber für die Uranforschung im Gegensatz zu den Deutschen...

The Real Blaze


24.6.04 22:51:06
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Also die Hiroshimabombe war die "ungetestete"?Smiley mit verdrehten Augen
Ok ,deshalb bleibt grundsätzlich dazu das gleiche Problem.
Eine glaubwürdige Recherche für den Bau dafür.
Hmmm wenn man für den Erstschlag eine Ungesteste nimmt,wird das praktisch noch mysteriöser:dito:

The Real Blaze

~Rainer


24.6.04 23:31:14
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Hallo,
weil die Amerikaner eine ungetestete A-Bombe abgeworfen haben, leit(d)en so einige leute davon ab, dass es ja vielleicht doch so was deutsches, gewesen sein könnte, war.
Nach meiner Meinung hätte der Volksgenosse Schicklgruber die A-Bombe als V-Waffe ausgegeben und auch eingesetzt. Auf ein paar 100 000 Tote kam es ihm ja nicht an.
An Stelle wie Wilhelm II so eine Art politische Lösung zu finden, wie z. B. von Rommel vorgeschlagen, hätte viel Leid von Deutschland abgewandt werden können. Aber lieber noch Millionen opfern und noch ein paar Monate an der Macht bleiben, das war ja auch im Interesse des deutschen Volkes. Hitler ist verantwortlich dafür, dass es mehr Menschenverluste zwischen dem 20.07.1944 und dem 09.05.1945 gab, als in den ganzen Kriegsjahren davor. Wenn er wirklich die Interessen des deutschen Volkes vertreten hätte, dann hätte er spätestens nach der geglückten Landung der Alliierten die politischen Konsequenzen ziehen müssen, und dann evtl. auch die persönlichen Konsequenzen daraus ziehen müssen. Aber so hat er sich feige aus der verantwortung gestohlen.
Gruss
Rainer

Heat


25.6.04 09:52:30
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Angeblich soll das "Kanonenprinzip" der Hiroshimabombe derartig einfach sein, so dass ein Test überflüssig wird. Im Gegensatz zum Implosionstyp der Nagazaki Bombe. Allerdings habe ich das mit der Einfachheit zum erstenmal vor einem halben Jahr gehört...warum nicht früher....sehr merkwürdig könnte doch in jedem Buch stehen seit 1960...warum kommt erst jetzt der Zusatz???

Axel43


25.6.04 15:54:31
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Alle Theorie ist grau...die Amerikaner waren sich "ziemlich" sicher, dass es wie geplant funktionieren muesste, aber... Die B29, die die erste Atombombe abgeworfen hatte, habe ich mir gestern angeschaut.

The Real Blaze


25.6.04 16:15:12
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@Rainer

Deine Antwort beantwortet aber nicht die Frage nach einer Baurecherche,des ungetesteten Typs!Ob es etwas deutsches gegeben hat oder nicht beweist eine lückenlose Entwicklungsgeschichte beider Bomben.Und die sollte es doch geben... oder doch nur von einer?

The Real Blaze

Heat


25.6.04 18:53:25
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Die AMerikaner haben meines Wissens ihren Sprengstoff über einen Reaktor oder auvch schnellen Brüter genannt, hergestellt. Ein solches verfahren ist eigentlich immer auf Plutonium ausgelegt.
DIe Deutschen wiederum versuchten sich mit einen komplizierten Diffusionsprinzip mit der einen oder anderen Zentrifuge. Da U235 zu kleinen Teilen in U238 enthalten ist, wollte man dieses Herausfiltern. Heute macht man sowas mit Ultrazentrifugen. Es geht glaube ich auch über Brüter, aber nur nach etlichen Zerfallsketten, im Gegensatz zu Plutonium, welches recht "einfach" im Reaktor herzustellen ist, da es beim normalen Reaktor ein ABbfallprodukt ist(nur geringer Anteil an brauchbaren Plutonium), während es beim Brüter haupsächlich entsteht(lasse mich gerne Korrigieren)

Nochmal auf den Punkt gebracht : Niemand versucht heute mit Reaktoren oder Brütern U235 herzustellen, da zu umständlich, warum also sollte es damals einfacher gewesen seinklatschender Smiley

Markus Becker


25.6.04 23:44:35
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Gepostet von Heat
Angeblich soll das "Kanonenprinzip" der Hiroshimabombe derartig einfach sein, so dass ein Test überflüssig wird. Im Gegensatz zum Implosionstyp der Nagazaki Bombe. Allerdings habe ich das mit der Einfachheit zum erstenmal vor einem halben Jahr gehört...warum nicht früher....sehr merkwürdig könnte doch in jedem Buch stehen seit 1960...warum kommt erst jetzt der Zusatz???



So habe ich das auch gehört, allerdings schon vor etlichen Jahren. Da wird in Grunde nur ein kleines Stück Uran in ein größeres Stück "geschossen". Bei einer Plutoniumbombe muß der Kern vollständig mit Sprengstoff umgeben sein, der mit allergrößter Genauigkeit an vielen verschieneden Stellen gleichzeitg gezündet werden muß, damit der Kern so stark kompremiert wird, um die Kettenreaktion in Gang zu bekommen.




Markus

The Real Blaze


26.6.04 18:55:22
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Na die unterschiedliche Bauweise sagt doch einiges dazu aus,daß der Aufwand immens war,überhaupt einen Typ zur Einsatzreife zu bringen. Und dann wirft man zum Erstschlag den ungetesteten Typ? Ein Fehlschlag hätte Japan wohl kaum vor der Niederlage gerettet,aber der amerikanische Blutzoll wäre noch mal beträchtlich angestiegen,wenn man gezwungen worden wäre das japanische Archipel zu erobern.
Es hätte im Endeffekt eben eine fatale Wirkung gehabt.Dieses Mrd Risiko ist äußerst dubios.

The Real Blaze

Parabellum


26.6.04 21:08:57
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Und dann wirft man zum Erstschlag den ungetesteten Typ?


Du liegst mit deinem Misstrauen ganz richtig.

Der erste amerikanische Atombombentest war am 16. Juli 1945. Dort wurde die Atombombe des Types "Trinity" gezündet. Das war der Bombentyp, der auch über Hiroshima abgeworfen wurde, genau 21 Tage nach dem ersten Test.

Heat


27.6.04 00:10:27
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@parabellum:
NEIN TRINITY WAR EINE PLUTONIUM-IMPLUSIONSBOMBE, HIROSHIMA ABER EINE URAN-KANONENBOMBEKopf-an-die-Wand-hau-SmileyKopf-an-die-Wand-hau-SmileyKopf-an-die-Wand-hau-Smiley
Nagazaki war die Uranbombe. Implosionstyp ist schön rund...fatman war schön rund...fatman wurde über Nagazaki abgeworfen.
Kanonentyp ist flach...littleboy ist flach...littleboy wurde über Hiroshima abgeworfen

[ Editiert von Heat am: 27.06.2004 0:10 ]

Parabellum


27.6.04 01:13:52
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Gepostet von Heat
@parabellum:
NEIN TRINITY WAR EINE PLUTONIUM-IMPLUSIONSBOMBE, HIROSHIMA ABER EINE URAN-KANONENBOMBEKopf-an-die-Wand-hau-SmileyKopf-an-die-Wand-hau-SmileyKopf-an-die-Wand-hau-Smiley
Nagazaki war die Uranbombe. Implosionstyp ist schön rund...fatman war schön rund...fatman wurde über Nagazaki abgeworfen.
Kanonentyp ist flach...littleboy ist flach...littleboy wurde über Hiroshima abgeworfen

[ Editiert von Heat am: 27.06.2004 0:10 ]




Die Hiroshima-Bombe war eine "Fissions-Bombe", die Nagasaki-Bombe eine "Fusions-Bombe"

Somit hatte meine Quelle nicht recht gehabt. Soweit meine andere Quelle Wikipedia recht hat wurde die Nagasaki-Bombe vorher getestet, die Hiroshima-Bombe nicht.

Wer gut Englisch versteht kann sich diese Seite mal zu Gemüte führen :

http://nuclearweaponarchive.org/

[ Editiert von Parabellum am: 27.06.2004 1:16 ]

Markus Becker


27.6.04 10:03:13
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Gepostet von Parabellum


Die Hiroshima-Bombe war eine "Fissions-Bombe", die Nagasaki-Bombe eine "Fusions-Bombe"


Parabellum



Da liegt eine Verwechselung vor. Alle Atombomben sind Fissionsbomben(Fission=Spaltung). Fusionsbomben sind Wasserstoffbomben, die beziehen ihre Sprengkraft nicht aus der Spaltung von Atomkernen sondern aus deren Verschmelzung.



Markus

Heat


27.6.04 18:58:37
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Sorry aber ich habe voll den Mist geschrieben Hiroshima war Uran und Nagazaki Plutonium...aber wer aufmerksam ließt wird es merken...



Beide Bomben waren Fissionsbomben, da hat Markus recht, aber wie gesagt die eine Kanonenprinzip, ein Stück Uran wird sehr schnell auf ein größeres geschossen und damit überkritisch.
Bei der Plutoniumbombe sind es mehre kleine, gleich große Stücke Plutonium, welche sphärisch angeordnet sind und durch eine Sprengladung alle in die Mitte der Sphäre geschossen werden, wo sie sich zu einer überkritischen Masse vereinen.
Für einen Fusionsbombe braucht man eine Fissionsbombe um erstmal die Fusion in gang zu kriegen(jaja in der Sonne ist es sehr heiß)



[ Editiert von Heat am: 28.06.2004 12:20 ]

Petronelli


2.8.04 06:58:37
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Jau,
zu dem Thema:
Hoimar von Dithfurth: Lasst uns denn ein Apfenbäumchen pflanzen!
Tolle, aber auch beängstigende Beschreibungen zu dem Thema Atombombe!
Auch die Nervengase Tabun, Sarin, Soman und VX werden beschrieben!
Gruß
Peter

waldi44


14.3.05 13:32:26
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Jetzt ist doch dieses neue Buch über die Deutsche A- Bombe rausgekommen. Gestern kam die Kritik im "Kulturreport" und heute im "Mittagsmagazin" kam auch was!
Grundlegend Neues gab es kaum. Höchstens die Vermutung, dass die Deutschen doch näher dran waren als bisher allgemein angenommen wurde, aber noch viel zu weit weg um irgend etwas zu bewirken!
Eine angeblich Meldung von einem Agenten an die Russen über Experimente und auf einem Truppenübungsplatz leicht erhöhte radioaktive Werte, die auf ein "nukleares Ereignis" schliessen lassen.....

Balsi


14.3.05 13:55:51
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also auf N24 kam heute morgen auch ein Beitrag zu dem Buch. Ein anwesender Professor der Physik sagte.. das das Buch schlüssig und logiosch sei. physikalische Aspekte sind richtig. In peenemünde, Ohrdruf und Gottow wurde Spaltmaterial nachgewiesen. In Gottow soll es gar einen Reaktorunfall gegeben haben. Er kam zu den Schluss das die Deutschen dann wohl sehr kurz davor waren eine A-Bombe herzustellen. Früher war er ein verfechter der Meinung das dies nicht der Fall gewesen ist. Diese Meinung hat er jetzt geändert. Scheint mir sehr interessant zu sein das Buch.

waldi44


14.3.05 14:23:34
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Naja, ich sehe aber(in den Beiträgen zum Buch) eher eine Bestätigung darin, dass man eben doch nicht "kurz" davor stand! Vielleicht weiter als angenommen war, aber nicht kurz davor!

Erichx


14.3.05 14:38:22
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Link ? Titel ? Autor ? :(
Selber nachgeforscht und ...
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,2275670,00.html
Rainer Karlsch - ist das der Autor ?

[ Editiert von Erichx am 14.03.05 15:06 ]

waldi44


14.3.05 14:57:40
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Und sie wurde doch gezündet - Hitlers Atombombe

Hatten die deutschen Kernforscher um Heisenberg die Öffentlichkeit über ihre Rolle während des Zweiten Weltkrieges getäuscht? Das mit Spannung erwartete Buch von Rainer Karlsch legt dies nahe
von Ralf Georg Reuth

Ein greller Blitz, heller als tausend Sonnen, über dem Oderbruch. Im Hypozentrum der furchtbaren Explosion verglühen Tausende russische Soldaten und Dutzende T-34-Panzer. Die Druckwelle reißt noch Kilometer davon entfernt Bäume um und deckt Dächer ab. Es ist dies die achte taktische Atombombe, die Hitler einsetzt. Im Westen ist es bereits gelungen, die Armeen der Briten und Amerikaner hinter den Rhein zurückzubomben. Im Sommer 1945 schlagen die Westalliierten schließlich zurück. Über Magdeburg wird eine Plutonium-Bombe abgeworfen. Allmählich beginnt das ohnehin schon durch den alliierten Luftkrieg zerstörte Deutschland in radioaktivem Niederschlag und Gamma-Strahlung vollends unterzugehen - ein Szenario des Grauens, die Apokalypse, jedoch Gott sei dank nur Fiktion.


Daß diese Fiktion um ein Haar Wirklichkeit geworden wäre, weist nun der Berliner Sozial- und Wirtschaftsgeschichtler Rainer Karlsch in seinem als Sensation angekündigten Buch "Hitlers Bombe" nach. Laut Karlsch verfügte der Diktator Ende 1944/45 über einen voll funktionsfähigen Atomreaktor. Doch nicht nur das: Unter Aufsicht der SS testeten deutsche Kernphysiker zur selben Zeit auf Rügen und in Thüringen taktische Nuklearwaffen - dieselben Männer, die nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges beharrlich abstritten, Hitlers Bombe gebaut zu haben.


Angefangen hatte alles mit Otto Hahns Kernspaltung im Jahr 1938. Als kurz darauf der Franzose Frédéric Joliot entdeckte, daß bei der Uranspaltung Neutronen frei werden und sich damit die Möglichkeit einer Kettenreaktion ergab, erkannten die Atomforscher schnell, welch technisches Potential in der Nutzung ihrer Forschung - vor allem auch für den militärischen Gebrauch - liegen würde. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges begannen die Wissenschaftler weltweit über die Möglichkeiten der Entwicklung einer neuen Waffe mit nie dagewesener Vernichtungskraft zu forschen.


In Hitlers Deutschland rief das Heereswaffenamt kurz nach dem Überfall auf Polen noch im September 1939 die namhaftesten aus dem durch die Emigration der jüdischen Wissenschaftler stark dezimierten Kreis der deutschen Kernphysiker zusammen. Gegründet wurde der "Uranverein" als kriegswichtiges Projekt mit höchster Geheimhaltungsstufe. Leiter des Forschungsverbunds, der sich mit dem Bau der deutschen Atombombe beschäftigen sollte, war der Leipziger Professor Werner Heisenberg. Ihm zur Seite stand der damals nicht einmal 30 Jahre alte Carl Friedrich von Weizsäcker - der Bruder des späteren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker - , der am Berliner Kaiser-Wilhelm-Institut arbeitete.


Bedenken soll es kaum gegeben haben, als man im September 1939 in Berlin zusammenkam. Der Kernphysiker Erich Bagge erinnerte sich später, daß alle gesagt hätten, "daß man es machen muß". An zwanzig deutschen Forschungsinstituten wurde fortan von Heisenberg, Weizsäcker, Hahn, Bagge, Walther Gerlach, Max von Laue, Karl Wirtz und anderen an der Bombe gearbeitet. Bis Herbst 1940 lagen erste Ergebnisse vor, die zwei Wege zur Erreichung des Ziels wiesen. Zum einen handelte es sich um die Isotopentrennung zur Gewinnung von Uran 235. Im Labor war diese in der Größenordnung von millionstel Gramm geglückt, für die Bombe brauchte man allerdings mehrere Kilo dieses Stoffes.



Die geplatzte Bombe


Der Historiker Rainer Karlsch will beweisen, daß es 1944/45 deutsche Kernwaffentests gegeben hat. Heute erscheint sein Buch "Hitlers Bombe" über die angeblich letzte Wunderwaffe der Nazis
von Sven Felix Kellerhoff

Die Rote Armee sammelt sich an der Oder für die Schlacht um Berlin, die US-Armee kämpft in den Vororten von Köln: Im März 1945 liegt das Dritte Reich in den letzten Zügen. Nur noch ein Wunder kann jetzt Hitler und sein Regime retten. Ein Wunder - oder eine Wunderwaffe. In fast jeder Goebbels-Rede und vielen Zeitungsartikeln ist in jenen Wochen kryptisch die Rede von "neuen Entwicklungen", dank derer die Wende im Krieg eintreten werde. Immer wieder wird der "Endsieg" beschworen.


Spekulationen über den Hintergrund dieser Propaganda gab es schon damals und gibt es noch immer. Heute tritt der freischaffende Berliner Historiker Rainer Karlsch an, dieses Rätsel zu lüften. Die Deutsche Verlagsanstalt (DVA), ein seriöser Verlag, präsentiert sein Buch "Hitlers Bombe". Versprochen werden "sensationelle Ergebnisse neuester historischer Forschung: Test deutscher Kernwaffen im März 1945 in Thüringen". Denn "das Deutsche Reich stand kurz davor, den Wettlauf um die erste einsatzfähige Atomwaffe zu gewinnen."


Karlsch, der bisher gut geschriebene Studien über den Uranbergbau in der DDR und die Wirtschaftsgeschichte des Erdöls publiziert hat, schreibt im Vorwort zum neuen Buch: "Hitlers Bombe, eine taktische Kernwaffe, deren Zerstörungspotential weit unterhalb der beiden amerikanischen Atombomben lag, wurde kurz vor Kriegsende mehrfach erfolgreich getestet." Einige Seiten weiter heißt es: "Im Ergebnis ihrer Forschungen hatten die deutschen Wissenschaftler, wenn man es modern ausdrückt, eine taktische Kernwaffe entwickelt."


War also die "Wunderwaffe", von der vor 60 Jahren so oft die Rede war, tatsächlich eine Atombombe? Fanden tatsächlich auf Rügen im Oktober 1944 und auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf in Thüringen im März 1945 Kernwaffentests statt? Das ist die Kernfrage in Rainer Karlschs Buch, und sie ist klar zu verneinen. Hitlers Bombe explodiert nicht - sie platzt, sobald man etwas genauer hinschaut.


Der Nachweis, daß es 1944/45 keine explosionsfähige deutsche Atombombe gegeben hat, ist auf drei Ebenen möglich: Erstens gab es in Deutschland damals nicht genügend spaltbares Material, die unverzichtbare Voraussetzung jeder Nuklearwaffe. Das räumt auch Karlsch ein und spekuliert über ein alternatives Atomwaffenkonzept, ohne seine Existenz und seine Funktionsfähigkeit belegen zu können.


Zweitens gibt es keinen konkreten Hinweis, daß Hitler oder seine Entourage 1944/45 ernsthaft an eine Kernwaffe geglaubt hätten. Trotzdem erweckt Karlsch diesen Eindruck: Er führt angebliche Zitate von Hitler, Goebbels, Himmler und Speer an, die sämtlich nach den Maßstäben der Quellenkritik unglaubwürdig sind. So zitiert er gleich zweimal dieselbe Speer zugeschriebene Äußerung - "ein Atomexplosivstoff, so groß wie diese Streichholzschachtel, ist imstande, ganz New York zu zerstören"- und zwar nach einer eidesstattlichen Versicherung von Speers Todfeind Hermann Giesler von 1981. Für beweiskräftig hält Karlsch ebenfalls vermeintliche Hitler-Äußerungen, die der Kampfpilot Hans-Ulrich Rudel in seinen apologetischen, nachweislich unzuverlässigen Memoiren (1983) kolportiert. Weiterhin zitiert Karlsch aus einer Goebbels-Rede, angeblich gehalten am 5. Januar 1945: "In sechs Monaten" werde "die neueste Waffe, über die wir verfügen" binnen "24 Stunden" Deutschland zum Sieg führen. Darüber findet sich in Goebbels' sehr ausführlichen Tagebüchern freilich keine Zeile; die Quelle ist vielmehr ein 2001 geführtes Interview mit einem weiteren, als nicht besonders zuverlässig bekannten "Augenzeugen".

Richtschuetze


18.3.05 13:31:11
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Für mich ist das eigentlich klar,das ein Land wie Deutschland führend war/ist in allen technischen belangen,wieso sollte da ausgerechnet in dem Falle A-Bombe man hinterherhinken?


Gruss

Heat


19.3.05 17:26:34
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Laut Focus hat man auf dem Truppenübungplatz in Ordruf(oder wie der heißt) Caesium 137 gefunden, welches nur bei Kernreaktionen vorkommt. Es ist außzuschließen, dass es von Tschernobyl stammt, da es in Verschieden starken Konzentrationen vorkommt, wie es bei ATomtests der Fall ist...vom Detonationszentrum weiter entfernt wird die Konzentration immer niedriger...

Der Autor behauptet die deutschen hätten aufgrund ihres "Sprengstoff" Mangels ein anderes Prinzip, bis heute nicht erforscht, entwickelt um doch die Masse überkritisch zu machen...Hohlladungen sollten das Uran derart verdichten, so dass es überkritisch wird.
Das prikäre ist, das Hohladungen wirklich im Stande sind Massen zu komprimieren, das Verfahren wird in der Materialsforschung eingesetzt um neue SToffe zu finden.
Hohladungen sind wirklich die einzige Methode um ganze Atomebenen eines Stoffes dauerhaft näher zusammen zu bringen.
Würde man etwas derartiges mit Uran machen, würde sich die kritsiche Masse enorm veringern, welche von nöten ist um eine Kettenreaktion am leben zu erhalten.
Ein erfolgreich entwickelte Methode dieser Art könnte die kritsche Masse, die benötigt wir um eine ATombombe zu bauen, glatt auf ein hunderstel der normal benötigten Menge senken...

TÜP


19.3.05 21:14:14
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OHRDRUF - mein Bester, ich wohne nämlich hier!

Und ich denke das Karlsch entscheidente Fehler gemacht hat. Es gab "Hitlers Bombe" nicht! Jedenfalls nicht so, wie es Karlsch beschreibt. Ich hab das Buch übrigens durch.

Einer Hohlladungsbombe, die mittels Lithiumdeuterit, Polonium und Beryllium sowie einigen wenigen Uranplättchen angeblich selbst ohne ausreichend spaltbares Material eine Kernfusion ermöglichen soll? Damit ein solches Bombenkonzept funktionieren würde, braucht man viele Millionen Grad Hitze und extremen Druck. Beides ist selbst mit heutiger Technologie nur durch eine kleine Atombombe zu erzielen.

Der krasseste Fall sind die Bodenproben, auf die er sich beruft. Die ersten wurden entnommen und analysiert von Leuten, die sich schon in früheren Fällen mit Verschwörungstheorien lächerlich gemacht haben. Der im Buch als Zeuge angeführte Forscher der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt hat deren Material ebenfalls analysiert und tatsächlich erhöhte Aktivität gefunden – woraufhin er aber erst einmal selbst loszog, um eigenhändig Proben zu ziehen. Sein Ergebnis steht indessen noch aus. Kein Wort davon in Hitlers Bombe. Die Ergebnisse kommen in ca. einem Jahr!
Was vor allem für einen Beweis fehlt ist der Nachweis langlebiger Radionukleide wie Europium, die bei Kettenreaktionen in hoher Konzentration entstehen und nicht aus anderen Quellen wie zB Tschernobyl stammen können.

Deutsche Atombombe 1945 - Nein Smiley mit Danke-Schild

TÜP


19.3.05 21:19:44
Direktverweis
Sonntag, den 20.03.2005
23.30 - 00.15

ZDF-History

Was ist dran an "Hitlers Bombe"?

......................

Mythen, Rätsel
und Legenden



Ein neues Buch vertritt die spektakuläre These, im März 1945 habe unter SS-Aufsicht ein deutscher Atombombentest stattgefunden - vier Monate vor dem ersten US-Kernwaffentest.

Gegen diese neuen Forschungsergebnisse ist heftige Kritik laut geworden.

ZDF-History klärt nach monatelangen eigenen Recherchen einige der ungelösten Fragen.

Länge: 45 min

Moderation: Guido Knopp

Heat


19.3.05 23:17:55
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Eine Fusionsbombe halte ich auch für abwegig, weil hierfür neben Druck noch die Temperatur viel wichtiger ist für die Fusion, welche eine Hohlladung nicht bietet.
Allerdings wäre eine Fissionsbombe durchaus denkbar die Uran einfach derat verdichtet, so dass es zur Kernreaktion kommt.
Mit heutigen Tricks schafft man es die kritische Masse von einigen Kilos auf wenige Gramm zu drücken...keines der Prinzipien beruht auf der Hohladung, da diese vermutlich zu destruktiv ist...aber ne Überlegung wäre es wert.

waldi44


19.3.05 23:26:36
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Man sprach/spricht, von einem "nuklearen Ereignis". Was kann das denn ausser einer Explosion(was soll aber explodiert sein?) noch gewesen sein?

Heat


20.3.05 00:05:28
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Ein Kernreaktor....sonst nix...oder jemand hat im nachhinein diesen radioaktiven Abfall dort so zerstreut, so dass es aussieht als ob ein Kerntest stattfandSmiley mit Hammer auf dem Kopf.
Wenn diese Ergebnisse bestätigt werden, dann ist klar in Ohrdruf ist von irgendwem eine Atombombe gezündet worden...

[ Editiert von Heat am 20.03.05 10:59 ]

TÜP


20.3.05 13:32:05
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...oder die Russen hatten eine ABC- Übung !

Warten wir's ab, mal sehen was Herr Knopp uns heute abend erzählt. Und was die Bodenanalysen in einem Jahr erbracht haben.

Richtschuetze


20.3.05 13:40:14
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Warten wir's ab, mal sehen was Herr Knopp uns heute abend erzählt.

Solange er bei der Wahrheit bleibt!(und da habe ich so meine zweifel)

Gruss

Hoth


20.3.05 13:48:24
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Das Ganze ist doch insgesamt der eher lächerliche Versuch eines erstaunlicherweise offenkundig durchaus honrablen Historikers und wahrscheinlich viel mehr des betreffenden "cleveren" Verlages, sich hier zu profilieren und auf den Rücken des in letzter Zeit vielversprechenden Rittes zu veränderter dt. Geschichtsbeschreibung aufzusatteln und abzusahnen.

Heat


20.3.05 14:13:48
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@Hoth
Watt wer bisd du denn?klatschender Smiley

Hoth


20.3.05 14:44:20
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Gepostet von Heat
@Hoth
Watt wer bisd du denn?klatschender Smiley


Hääh!!!??? Watt meinste denn?;)

Heat


20.3.05 15:52:12
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sollte soviel heißen wie deine schwere Kritik ist meiner Meinung nach etwas vorschnell...lass es sich doch erstmal entwickeln...Laola-Smileys

Niwre


21.3.05 11:23:25
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Osmanische Reich


21.3.05 12:29:45
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Na klar, die Deutsche A-Bombe hätte natürlich nicht den gleichen Faktor wie die Hiroshima-Bombe. Die Deutsche A-Bombe war viel kleiner und hätte viel weniger Schaden angerichtet.

Hoth


21.3.05 15:02:18
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Also wer dach dem Fernsehbericht gestern immer noch über eine dt. A-Bombe sprechen will, glaubt wohl auch an UFO´s!Smiley mit LoooL-Schild

Niwre


1.4.05 11:42:48
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Ein etwas kritischer Artikel aus der anderen Richtung: Hitlers Bombe und die Bombenpresse

Walter23


1.4.05 14:05:09
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@Niwre

Na der Artikel ist mal was Interessantes. Neben der Thematik finde ich die "Pressekritik" auch recht interessant.
Smiley mit Danke-Schild

TÜP


3.4.05 13:39:53
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Heute 03.April - Pro7 FocusTV um 22:30 Uhr !

Nicht verpassen!

Niwre


17.6.05 11:52:23
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Auf der Suche nach den Resten von Hitlers Bombe


Wurde 1945 in Thüringen eine Atombombe gezündet? Systematisch entnommene Bodenproben könnten das klären [...]

Petronelli


4.10.05 13:23:03
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Hallo ich konnte am Wochenende mit jemandem in Kontakt treten, der mir versicherte, dass bei Ohrdruf was hochgegangen ist.
Es gab auch gesundheitsprobleme, auf jedenfall soll es einen blendenden Lichtblitz erzeugt haben.
Der wohnt dort schon seit seiner Kindheit und hat mitbekommen, was die alten so erzählen.
Wenn jetzt hier von mir alter Käse verlautbart wurde, dann sorry, wollte ich nur loswerden, aber den ganzen Thread nicht mehr durchgelesen.
Gruß
Peter

hell


1.12.05 20:27:58
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Am 4.März 1945 bei einem Test einer nuklearen Kleinstwaffe kamen mehrere hundert Menschen ums Leben.
Am 16.März 1945 wurde eine Trägerrakete erfolgreich erprobt.Hierzu gibt es Beweise in Form von Zeugenaussagen und amerikanischen Luftbildern.
Dies wurde im Raum Arnstadt-Wechmar-Ohrdruf entwickelt.
Einer der an der deutschen A-bombe mitgearbeitet hat ist:
Hans David Hoffmann alias: Hans Rittermann - Dr.h.c.
Hans Klaus Peter
Reichsoberpostrat -Ober-Ing.Baubeauftragter v.B/S -Mtg.d.Forschungsrates
verstorben im Alter von 94 Jahren.
Seine Asche ist am 06.Juni 2001 über sein Arbeitsgebiet aus
einem Flugzeug gestreut worden.
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