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Geheimwaffen

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AutorBeitrag

Waldschrat


2.1.02 16:22:13
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Impuls Strahlen Kanone

die muss es gegebn haebn suche alle möglichen infos und bilder dazu

xmen


2.1.02 16:31:43
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Ha,ha,haaa...jetzt willste aber alle verarschen was !
wir sind hier doch nicht im Star Trek Forum:D

Waldschrat


2.1.02 17:24:43
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ne jetzt mal ganz ernst ohen scheiss war eine entwiklung des 3 reiches

Yankee - b17flyingfortres


2.1.02 18:34:42
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die deutschen haben zwar schon viel erfunden... aber da... neee.... ich glaub, damals wussten die nicht mal was impuls ist :D

xmen


2.1.02 19:20:27
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soweit ich weiß gibts die selbst heute nur auf der Enterprise(ich meine die mit Capitain Picard):P
Sag doch mal wo Du das her hast,ich hab heute glaub ich auch schon mal was von einem A-tomtest auf, war`s Rügen gelesen.Ein bisserl mehr infos,dann biddeschön dann findet der Waldi das ganz sicher! ;)

waldi44


2.1.02 20:54:20
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Ich denke mal, die Impuls Kanone und der A- Waffentest auf Rügen stammen aus der Gerüchteküche! Ich hab nun wirklich schon viel über die Zeit gelesen und auch diverse Geheimprojekte, aber von der Impulskanone hab ich nie was gesehen und auch der A - Test war technisch gar nicht möglich. Man konnte es einfach nicht, weil die wissenschaftlichen und technologischen Voraussetzungen fehlten! Alles war irgendwie und irgendwo im Ansatz vorhanden, aber eben nur im Ansatz!! Das aber wiederum verleitet zu Spekulationen!!!!

Balsi


2.1.02 21:41:16
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also zur Strahlen-Kanone kann ich nciht viel sagen...besser gesagt garnix... weil ich darüber nichts gehört oder gelesen habe, zur A-Bombe... kann ich nur sagen, das ein test nie stattfand... erstens... waren die Forschungsstätten (2) einmal unter heisenberg im Raum München und die 2. gruppe in stadtilm/Thüringen... solch einen test würde man selbst heute noch nachweisen können...aufgrund der Radioaktivität.... ich habe selbst auch schon viel gelesen zum Thema 3.. Reich und 2. WK, waffen und geheimprojekte... und finde einen test nirgends bestätigt...sicher Gerüchte kursieren weil natürlich unerklärliche Dinge passierten... aber eine dt. Atombombe...ist dann doch etwas viel an gerüchtetum... woher haste denn den Hinweis???
Wer sich mit dem thema-Jonastal- auseinandersetzt liest logischerweise auch etwas über die A-bombe... würde ich jedem interessierten mal empfehlen...gibt unzähliges Militaria im netz und auch in der literatur...wer Interesse hat... ein partner-Forum befasst sich mit dem schatzsuchen...http://www.nexusboard.net/index.php3?siteid=320 dort sind wir dabei eine Begehung des jonastals im Sommer zu organisieren ... wer Interesse hat... einfach mal zu wort melden...

DER Alte


2.1.02 23:46:05
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Also den Ausdruck
Krafstrahlkanone (im zusammenhang mit dem Vril oder Flugkreisel) hab ich ja schon gehört das an sowas damals gedacht wurde vielleicht ...
[kann halt niemand etwas was wahres darüber sagen also halte ich es für Utopie]
aber sowas gebaut oder entwickelt nie im Leben

bobo


4.1.02 15:09:49
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Ich habe nur mal auf den Seiten von SDE von der Schallkanone gelesen, vielleicht ist das das Fünkchen Wahrheit an der Geschichte.
SDE-Geheimwaffen

Balsi


20.1.02 10:08:18
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habe was gelesen zum Thema Forschung an Geheimwaffen.. das Zentrum für solche Forschungen waren die Skodawerke in Brno und Plsen .. als man die V2 entwickelte, waren die bereits mit der 2. Generation der Geheimwaffen beschäftigt, oberste Priorität hatte dabei die Entwicklung eines atomarbetriebenen Flugzeugs, weiterhin versuchte man einen Atomantrieb für Raketen und Flugzeugantriebe zu finden, Forschungen mit "Laser" den sog. "Todesstrahlen" wurden durchgeführt und Arbeiten an selbstzielsuchenden Raketen, die Forschungen an einem nuklearbetriebenen Flugzeug waren dabei erstaunlich weit fortgeschritten

bobo


22.1.02 20:03:44
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Wo hast Du die Info´s her? Wenn es ein Buch war, kannst Du mir mal die Daten geben?

Balsi


22.1.02 21:02:21
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"Teufel oder Technokrat - Hitlers graue Eminenz"...ist der Titel von Tom Agoston... ISBN-Nr: 3-930656-55-8 Mittler & Sohn 1993

Panzermayer


22.1.02 21:52:28
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Hmmm...auch die Entwicklung der V101 fand in den Skodawerken im Zweigwerk Pibrans statt!
Die V 101 war eine große, dreistufige Feststoffrakete, die bei 30m Länge und 2m Breite etwa 140 t wog!
Das Pulvertriebwerk der ersten Stufe war für einen Schub von 100 t ausgelegt, die rechnerische Flugbahn zeigte bei einer Reichweite von 1800km eine Gipfelhöhe von 200km !
Der Entwurf war nur in groben Zügen festgelegt, über Einzelheiten existieren keine Unterlagen mehr. Dieses Projekt wäre, wie andere auch, im Treibmittelmangel (Pulver), gescheitert.
Ein weiteres Projekt (der A-Entwicklungsgruppen, Peenemünde)
war die A9, die mit dem Startmodul - der A10 - bis nach New York fliegen sollte, wofür ich hier eine Karte habe (werde sie mal einscannen, sobald ich einen Scanner hab).
Die 18750kg schwere A9 sollte 2500kg Sprengstoff tragen. Als Treibstoff war eine Mischung von 9704kg Salpetersäure und 2426kg Gasöl vorgesehen. Die Startrakete, mit A10 bezeichnet, sollte einen Durchm. von 4150 mm besitzen, ein Leitwerk von 9000mm Spann hätte diese 89,25 t schwere Rakete stabilisiert. Hier sollte die Treibstoffmischung aus 55380kg Salpetersäure und 13845kg Gasöl bestehen, was einen Schub von 180 t erzielen sollte.
Nach dem Start sollte sich das A9-Modul in 190km Höhe vom A10 trennen, eine Gipfelhöhe von 350km erreichen und in etwa 35min 5500km zurücklegen! Wegen der Dringlichkeit der A4-Entwicklung wurde dieses Projekt nicht weiterbearbeitet. Als aber mit dem Sänger-Projekt vom August 1944 erneut eine Fernkampfwaffe gefordert wurde, griff man diese Entw. erneut auf, man wollte jetzt die A9 bemannen!
Außerdem wollte man mit der A9/A10-Kombination und einer zusätzlichen Startrakete Versuche für den Vorstoß ins All tätigen....es fehlten die Mittel, personell wie finaziell, und zu diesem Zeitpunkt (Ende 1944) auch materiell...
Gruß Panzer

Panzermayer


22.1.02 22:09:00
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Hab noch ein paar Infos zum Treibmittelersatz:
Bei der Waffenakademie in Brünn wurden unter der Leitung von Prof. Reyner Untersuchungen angestellt, die hohe Energiefreisetzung, die bei explosionsartiger Verbrennung von zwei Teilen Wasserstoff und einem Teil Sauerstoff entsteht, als Treibmittel in Geschützen zu verwenden! Hier wurden bei Tests (Aug.`44) Mündungsgeschw. von 1600m/s (!!!!!!!!!!!!!!!!) erreicht. Zwei Muster wurden noch angefangen ("Wasserstoff-Geschütz 15cm"), die Kapitulation kam aber der gepl. Fertigstellung im Juni `45 zuvor...!
Außerdem gab es Versuche der "Gesellschaft für Gerätebau" (geh. zum Heereswaffenamt) in Klais bei Mittenwald, eine Art Werfer herzustellen, bei dem die Granate durch elektr. Energie beschleunigt werden sollte...der Anlaß war ein frz. Patent aus den Jahren 1916/18!
Das Geschützrohr war ein linearer Motor, bestehend aus vielen Elektromagneten. Bei Versuchen wurden im Okt. 1944 MündgsGeschw von 960m/s erzielt bei 21000A Beschl. !
Geplant war nun eine Fertigung einer 4cm-Fla-Waffe und einer Fernkanone mit einer Swchußweite von 240km.
Man wollte für letztere die Peenemünder "Pfeilgeschosse" verwenden, und dann eine MündgsgESCHW von 2500m/s (!!!!!!!!!!!!) erzielen, was jedoch wegen der hohen elektr, Energie (man sprach von 1,5Mio Ampère bei 1300 Volt !!!) und dem zu langen Rohr utopisch erschien! Bei Kriegsende standen für Versuche lediglich drei 2m lange Versuchsrohre zur Verfügung!
Grußm Panzer

Panzermayer


22.1.02 22:13:26
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@Waldschrat:
Ich finde einfach nichts zur Impulsstrahlkanone...hmmmm!
Es gab die Schallkanone (wie oben gesagt), dann die Windkanone, Wasserfall, Taifun, Hochdruckpumpe, den Rheinboten, FR-35, .....aber hab wirklich noch nie was von der Impulsstrahlkanone gehört!
:(
Panzer
PS: Ich lese hier gerade: ES GAB NIE EINE DEUTSCHE ATOMBOMBE...muß ich aber scannen, ist zu lang!

Waldschrat


22.1.02 22:30:15
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hmm ich weiss net das hatte irgendwas mit haunebu und virl zu tun

indy


29.1.02 18:25:27
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@Panzermayer : Wo hast du die Info's (V-101 usw.) her ? :)

Panzermayer


29.1.02 23:01:07
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Hab's aus dem besten Technikbuch über den 2.WK!
Hier findet ihr es, Position 64
Ihr werdet mir zu Füßen liegen!
Gruß Panzer
PS: Schaut nicht auf den Preis, DIE Investition lohnt sich wie keine andere...aber bitte nicht weitersagen...mein Geheimtipp!!! :D

Guenther


30.1.02 00:06:01
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- im Juni 1945 berichteten Gefangene eines KZ das die
Russen zwei deutsche Atombomben gefunden hätten
(L´intransigeant, Pariser Presse 1955)
- zur Erinnerung: im KZ Buchenwald gab es Rüstungsbetriebe,
es wurden u.a. auch Schutzschilde aus Kadmium/Paraffin gefertigt, diese brauchte man damals wohl für Atomreaktoren
- Musterflugzeug Heinkel He 177 A-5 V 38 Werksnummer 550002 aus den Arado Werken Brandenburg in Prag modifiziert
Kennung KM + TB ( Atombomber ????? )
- SS Atomforscher im Objekt Burg (Raum Ohrdruf-Crawinkel, also nähe Jonastal)inkl.japanischen Forschern und natürlich einer dt. Gruppe
- der Atombombenversuch soll am 11.Oktober 1944 in der Nähe
der Insel Rügen ( nicht auf ) durchgeführt worden sein
also ich bin ja eher skeptisch was diese Sachen betrifft,
aber irgendwas stimmt da nicht, auf der einen Seite deutliche Hinweise, auf der anderen Geheimniskrämerei
(Aktenverschluss etc.) hhmhhmm, sehr interessant, aber ich persönlich habe leider nicht die Zeit mich damit auch noch intensiver zu beschäftigen, dafür gibts ja euch, ich hoffe ihr haltet mich auf dem laufenden
Gruß

xmen


30.1.02 08:23:55
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Was soll da nicht stimmen ...totsicher eine Zeitungsente!
Da wäre doch viel drüber geschrieben worden und hätte Deutschland eine gehabt dann hätten uns die Alllis uns doch gesagt wie wichtig es war uns zu plätten oder?:)

Guenther


30.1.02 11:36:46
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gut, laß das erste eine Zeitungsente sein, warum sollten Häftlinge sowas 1945 aussagen?
Ich glaube kaum das die Allierten uns alles erzählen möchten, denn sie rücken ja noch nicht mal 60 Jahre alte Akten raus um vielleicht Klarheit zu schaffen.
Was ist mit den anderen Zeugenberichten ? Alles Lügen ?
Warum stimmen Aussagen über Form und Wirkung der Waffen
mit zb. tatsächlich abgeworfener A-Bombe genau überein?
Was war in den amerikanischen LKW die 1945 beim Ohrdruf
rumgurkten? ( Einwohner mußten Fenster abdunkeln)
Was sollte der Lautsprecherwagen mit der Aussage:
" Tilgung der Kriegsschuld etc " ? und das neben einem
kürzlich befreiten Außenlager des KL Buchenwald? Die Reichsbankschätze in Merkers waren jedenfalls nicht gemeint.
( Das hätte ich verstanden )
X-Men, das alles meine ich mit nicht stimmen. und da ich noch viel mehr gelesen bzw. gehört habe, hat es mich halt mal zum selber nachdenken angeregt.
Nach jetzigem Erkenntnisstand bleibe ich bei meiner Meinung.
Laß mich natürlich gerne vom Gegenteil überzeugen.
Ich bin in diesen Sachen absolut kein Fachmann, aber wie gesagt interessiert !!

Balsi


30.1.02 11:59:50
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hab diese Sachen auch schon mal gelesen im Buch von Harald Fäth ... in Stadtilm haben die Amerikaner Behälter gefunden in denen Uran oder sowas gelagert war... sie waren mit Blei ausgefüllt ... auch ein hinweis auf die Arbeit an der Atombombe...die ja unumstritten ist... Fäth schreibt auch, das Heeresoffiziere den Abwurf der dt. Bombe verhinderten...nun gut ich denke die Wahrheit werden wir wohl auch erst in 30 wenn nicht mehr jahren erfahren...

Guenther


30.1.02 12:13:40
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genau solche Aussagen meine ich, habe das Fäth Buch auch gelesen, genauso wie Hitlers Siegeswaffen von Georg etc.
Balsi, was sagst du? Sind doch sehr viele Ungereimtheiten,oder ?
Gruß

Balsi


30.1.02 12:23:04
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wir haben schon mal philosophiert über das Thema irgendwo hier... und sicherlich ist es mehr als sagenumworben... und überaus interessant ... aber ich denke einen Atomtest vor Rügen könnte man doch heute noch nachweisen ...und man kann ja nicht alle Beteiligten zum schweigen bringen... dennoch ist es aber möglich das es derartige Bestrebungen gab bzw. Entwicklungen ...alles ist möglich... man findet ja heute noch Waffen, die keiner kannte (Salvenflakkanonen) usw. .. eine dt. Atombombe würde die ganze Geschichte verändern... ich kann mich nicht entscheiden ja oder nein zu sagen... dafür gibt eben wie du schon sagtest und wie Fäth auch schreibt zu viele Ungereimtheiten... und vor allem die Amis schüren das ... wenn die Deutschen so weit hinterher waren.. dann kann in den Dokumenten nichts stehen was die nicht schon wussten.. also demnach völlig wertlos... aber das verschliesse ich nicht 90 Jahre lang ... in etwa die gleiche Sache wie mit Kennedy...genau diesen Punkt halte ich für den Angelpunkt... hat denn neimand durch die verdunkelten Fenster geschaut??.. Also ich würde das machen.. schon aus Neugier...

Panzermayer


30.1.02 12:55:49
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Hi Leute,
hab auch noch ein paar Dinge zur Atombombenforschung:
Wie wenig sich die deutsche Führung darum kümmerte, den Fortgang der Forschungsarbeiten an dem Kernsprengstoff zu beschleunigen, zeigt folgender Aktenvermerk des Reichsforschungsrates vom 8.Mai 1943:
Nach bestimmten Quellen zu folge"...sollen sich zur Zeit in den USA Leute mit der Herstellung von Uran-Bomben befassen. Um die technischen Möglichkeiten nachzuprüfen, hat das Heereswaffenamt etwa 50 Wissenschaftler zu einem Arbeitsring zusammengezogen. Prof.Albers hat dabei den Teilauftrag, eine best.Menge des Stoffes zur Reindarstellung des Uran-Isotops 235 herzustellen. Prof.Albers arbeitet daran z.Zt. mit 2 Leuten, die vorraussichtliche Arbeitszeit beträgt 11 Monate. Nach Art der Arbeit, der eingesetzten Apparate und der zur Verfügung stehenden Räume wäre ein Beschäftigung von 12-15 Wissenschaftler möglich, die Arbeitszeit würde dann 2 Monate betragen!"
Im Juli 1943, als ma noch immer auf Fortschritte wartete, teilte der Reichsforschungsrat mit:
"Wenn auch die Arbeiten nicht in kurzer Zeit zur Schaffung von praktisch brauchbaren Kraftmaschinen oder Sprengstoffen führen werden, so ist auf der anderen Seite die Sicherheit vorhanden, dass die Feindmächte uns auf diesem Gebiet nicht mit Überraschungen aufwarten können..."

=> Dies zeigt deutlich auf, dass Deutschland nicht alle Mittel einsezte, um dem Ziel näher zu kommen!
=> Desweiteren wird deutlich, wie sehr man die USA unterschätzte: schon am 2.Dezember 1942 war in Chicago die erste Kettenreaktion gelungen, und im Sommer 1943 begann bereits die Massenproduktion von Plutonium!

Ein weiterer Grund für die langsamen Fortschritte war der Mangel an Schwerem Wasser , welches man nun verwendete, nachdem man die Versuche mit Uranoxyd als Moderator eingestellt hatte (Prof. Einstein hatte eine Konstante des Graphits falsch berechnet... :D ). Zunächst begann aber alles sehr vorteilhaft:
Die weltweite einzige (im Jahre 1940) Schwerwasser-Anlage fiel den Deutschen in Norwegen in die Hände, was ein großer Vorteil war. Hitler zeigte aber schon hier, wie wenig er davon verstand: "Während wir uns hier mit Plänen für die Neuordnung Europas beschäftigen, will mir jetzt schon die Post [gemeint Forschung] erzählen, wie wir den Krieg gewinnen können!".
Die Explosion im Leipziger Hauptlabor am 23.Juni 1942, bei dem der Atommeiler in die Luft flog, warf die Forschungen zurück. Jetzt erwachte auch die Gegenseite: ein engl. Unternehmen auf die norweg.Schwerwasseranlage konnte am 20.Nov. 1942 abgewehrt werden, einem norwegischen Kommando gelang jedoch die Sprengung der Anlage! Eine Wiederinbetriebnahme sollte 2 Monate dauern.
Ein weiterer Rückschlag war die Bombardierung der Anlage am 16.Vovember 1943 durch 176 amerik. Bomber. Die Schäden waren hierbei so groß, dass eine erneute Inbetriebnahme nicht mehr in Frage kam. Eine neue Anlage sollte in Deutschland aufgebaut werden, dies wurde jedoch aufgrund der enormen Kosten (ca. 25 Mio.RM und 50t Braunkohle/h) verworfen.
Man wollte jetzt noch das gerettete Schwere Wasser aus Norwegen nach Deutschland überführen (fast 615kg!), was jedoch auch bekannt wurde, und von einem norweg. Kommando verhindert wurde (die Fähre wurde auf dem Tinnsjö-See gesprengt). Der wichtigste Teil des Schweren Wassers lag jetzt auf dem Grund des Sees (die Konzentration hatte hier bis zu 93,3 % betragen). Zwar waren einige Mengen per LKW nach Deutschland befördert worden (natürlich auch ein Stück mit einer Fähre :D ), jedoch betrug hier die Konzentartion nur 10%, was überhaupt nichts brachte!
=> Das Projekt der Uranbombe war gescheitert!
Jetzt versuchte man erneut, an der thermonuklearen Fusion (der Wasserstoffbombe), Fortschritte zu erzielen!
Man war auf dem richtigen Weg, jedoch wurden Versuchsansätze vorzeitig eingestellt.
Nachdem nun statt des Prof. Albers der Prof.Gerlach die Leitung der Forschung übernommen hatte, wurde noch mehr an Personal gespart, was sich sicherlich nicht fördernd auswirkte.
Ende 1943 verkündete Prof.Heisenberg, dass "ein Bau von Atombomben in Deutschland in den nächsten 5 Jahren nicht möglich" sein wird, und im Juli 1944 teilte er Göring mit, dass er nicht glaube, dass es den Amerikanern gelingen würde, die ungeheuren Schwierigkeiten beim Bau einer Atombombe zu überwinden, die dem Bau einer solchen Bombe entgegenständen - er muß jedoch zu diesem Zeitpunkt die Veröffentlichungen einer schwedischen Meldung in der deutschen "Transozean"-Agentur gekannt haben, welche eine amerik. Bombe beschrieb, die ein 1km tiefes und 40km breits Loch reißen könne.
Die letzte Versuchsanlage stand in dem am 1.September 1944 angemieteten Keller des "Schwanenwirtes" in Haigerloch/Württemberg. In einem mit 10t Graphit gefütterten Leichtmetallzylinder, der mit 1,5t Schwerem Wasser gefüllt war (ich frag mich wo das herkam...? ;) ), hatte man 664 Uranwürfel im Gesamtgewicht von 1525 kg aufgehängt. Am 23.März 1945 wurde Prog.Gerlach aus Haigerloch angerufen: "Die Maschine läuft!" - das war aber verfrüht, der deutsche Uranmeiler B (römisch)8 brachte zwar eine 7fache Neutronenvermehrung, der kritsiche Punkt wurde jedoch nicht erreicht!
Man errechnete noch, dass ein Meiler um 50% größer sein müsste. Die 750kg Uran hätte man noch auftreiben können, die zusätzlichen 750kg Schweres Wasser hätte man jedoch niemals mehr zusammen bekommen!
Mit der Besetzung Haigerlochs am 23.April 1945 durch das 1279.amerik. Pionierbattl. endeten alle Aktivitäten, der Uran-Meiler wurde am folgenden Tag entdeckt - auch wurden 227 Referate und Akten gefunden, von "Die Energie der Spaltneutronen aus Uran" bis "Eine Bedingung für die Verwendbarkeit von Uran als Sprengstoff".
Zwei Wochen später war der Krieg in Europa zu Ende - es war keine deutsche Atombombe gebaut worden.
Die Meldungen, die über Japan abgeworfenen Atombomben wären deutsche gewesen, war Hummbug!
Grüsse Panzer ;)

Balsi


30.1.02 13:10:57
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also zum Thema schweres Wasser... nach der Zerstörung gab der Reichsforschungsrat 800.000 RM für den Aufbau eines neuen werkes... war ja eindeutig zu wenig für einen neubau.. für den Wiederaufbau allerdings realistisch... ein US-Soldat sagte aus, das es im Nachrichtenamt Ohrdruf Generatoren gab, die ausreichten um eine Stadt wie Berlin mit Strom zu versorgen ... den man brauchte um eine Elektrolyse durchzuführen... eine solche erzeugt riesige Magnetfelder .. was auch erklärt, das bei manchen Autos die überirdisch fuhren der Motor aussetzte... soclhe Hinweise gibt es zuhauf... und ich muss wirklich sagen nachdem ich Fäth gelesen habe (lehnt sich sehr an Remdt an) war ich mir nicht mehr sicher ob die bisherige Geschichte so stimmte... es gibt einfach sachen die man nciht wissen konnte, wenn man nicht selbst eine gehabt hätte

Panzermayer


30.1.02 13:42:46
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Tja, Fakt ist jedoch eindeutig, dass die Anlage in Vemork nicht wiederaufgebaut wurde! Und ein Neubau kam nicht in Frage...also woher sollte das Schwere Wasser kommen! Ohrdruf - das hätte ja auch eine neue Anlage sein müssen! Das wäre auf alle Fälle mehreren Leuten aufgefallen, meinst Du nicht!? Mich wundert, dass immer einer aussagt, während hunderte und tausende nie ein Wort über solch geschichtsprägenden Fakten verlauten lassen!
Seis drum, spekuliert wird viel...ich bin mir auch keinesfalls sicher, ABER: Die Fakten sprechen eher der Nicht-Existenz zu..!
Gruß Panzer

waldi44


30.1.02 13:54:45
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Ich denke mal, Hitler und seine Paladine verkannte die Bedeutung der Kernspaltung als Waffe. Sie hatten auch zu wenig Info über den Fortschritt der Entwicklung in den USA und angeblich sollten deutsche Wissenschaftler das gelingen bzw Vorrankommen der Foraschung behindert und verlangsamt haben.
Ich schreib bewußt "sollten" und nicht "haben", denn so wie sich deutsche Wissenschaftler im 3. Reich prostituiert haben
und mit den Machthabern gemeinsame Sache machten, scheint mir dieser Punkt eher zweifelhaft!
Hitler wollte Waffen, die schnell und relativ leicht zu bauen und einzusetzen waren. Wenn man sich vorstellt, daß bei 1000 V2 abschüssen, "nur" 2000 Briten getötet wurden und einige wenige tausen weitere verwundet, geradzu lachhaft!(Zahlen nur ungefähr ;))!
Zwei Bomben töteten zehntausende sofort und wohl hunderttausende über 50 Jahre lang und zerstörten zwei Städte fast vollständig!

xmen


30.1.02 14:27:11
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Tja,erst mal nen Lob für die guten und präzisen Aussagen!
Ich weiß auch net so recht was man davon halten soll aber ich tendiere auch eher zum ,ging nicht.Ich denke auch das Hitler eine Massenvernichtungswaffe persönlich nicht befürwortet hätte,schließlich gab es davon auch Bio u. Chem.
aber keine wurde benutzt.Stellt sich natürlich die Frage der Geheimnisskrämerei,da wäre auch denkbar das die Amis gar nicht wussten was sie da abtransportierten und ne Möglichkeit die Akten geschlossen zu halten könnte auch bedeuten das man etwas zu vertuschen versucht was nicht unbedingt mit der Atombombe zu tuen hat.
Aber nun komm ich doch ins Grübeln, wartete Hitler vieleicht doch auf seine Bombe?:)

Balsi


30.1.02 14:39:48
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wenn du willst kann ich dir mal das Buch zuschicken...dann kannste das mal lesen... is echt so das man sich dann nciht mehr sicher ist

xmen


30.1.02 15:29:28
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Klar will ich!:D

jones


5.2.02 19:16:57
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Hi Panzer, i kann do hana irgendwie net so richdig mitschwätza, des isch mir alles a bissale zu hoch. des lass ich lieber dei sach sei!!! ;)
also mr sieht sich gruß jones

Panzermayer


5.2.02 19:26:58
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Tja... :D!
Aber: Wir sind trotzdem für alle Fragen offen, falls was wissen willst! ;)
Grüßle, Panzer

Balsi


5.2.02 19:34:24
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:heul:
*brabbel*... ick versteee det nich

Panzermayer


6.2.02 08:04:12
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Hehe...:D
Ick bin eben keen Berlinee, sondern halt an Erdsschwob ond des isch eba net ganz oifach zu verstanda... :D
Gruß Panzer ;)

DER Alte


8.2.02 02:50:55
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Hier hab ich noch en Link zum Thema
Haigerloch

bobo


21.2.02 22:19:07
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Ich empfehle das Buch "Blitz und Donner selbst erzeugt".
Da stehen recht interessante Experimente drin, wäre ja auch damals schon möglich gewesen.

Petronelli


16.8.04 14:53:39
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Was soll das ganze Gefasel, ich gebe zu das ist interessant, aber schaut mal was es heute gibt?
Was ist da viel anders als damals? Außer der Computerisierung und Vervollkommnung alter Ideen?
Die Strahlwaffen-Geschichten tauchen immer wieder auf und gehören ins Reich der Fantasie!
Heutige Laserbearbeitungsanlagen schaffen zwar mehrer cm Stahl zu schneiden, aber nur auf kurze Entfernungen! Kühlanlagen und Energiezellen-oder -erzeuger müssen auch untergebracht werden!
Sicher sind solche Waffen irgendwann durchaus vorstellbar, auch Impulskanonen, also Partikelstrahler, aber eben bis jetzt nur theoretisch!
Man kocht heute auch noch nur mit Wasser, wenn auch etwas heißer als damals! Aber im 3. Reich solche Anlagen.... vergesst es! Auch wenn immer wieder Geschichten über Nikola Tesla usw. auftauchen! Wenn es machbar wäre würde es schon da sein, das war immer so....Was ist bitte eine Strahlwaffe im Vergleich zur Atombombe, die hat man auch gezeigt und aus dem Geheimkeller geholt! Strahler hätten die Sieger auch nachgebaut und eingesetzt auch nach dem Krieg, wie so vieles und hätten es verbessert! Außerdem sicher auch selbst entwickelt, die hatten auch Physiker!
Eine ähnliche Diskussion herrscht gerade zum Thema "Railgun"
mit der angeblich ein M1-Abrams im Irak geknackt worden ist!
Und Saddam Hussein so ein Ding (Geschossbeschleunigung über Magnetfelder) gehabt haben soll! Der soll auch Flugscheiben deutscher Herkunft gehabt haben, weswegen beim 2. Golfkrieg die Amis kurz vor Bagdad gestoppt wurden! So ein Quatsch, deswegen hat er ja auch zweimal eins auf die Mütze gekriegt!
Solche Gerüchte kommen immer wieder auf!
Das ist irgendwie menschlich! Es verkaufen sich auch immer wieder teure Bücher ganz gut, weil die Leute lieber an UFOs glauben als an was Handfestes! (Habe aber selbst solche Bücher zu Hause! Muss ich zugeben! Interessant ist das!)
Gruß
Peter

Niwre


16.8.04 16:07:45
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Hmmm... 2 Wochen zu spaet um den 2,5ten Geburtstag des Threads zu feiern. Weshalb wird er dann vorgekramt?! :Schulter:

Petronelli


17.8.04 10:12:57
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Damit damit Schluß ist!
Punkt!seilspringender Smiley

Indy


17.8.04 20:44:18
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Zu Atomforschung/ Geheimwaffen usw.:
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Da gibts einiges zu lesen...
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