Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 12.10.2001 bis zum 22.12.2005. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.
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Fox M1.8.03 08:50:10 Direktverweis | Hallo, jetzt würde mich mal Eure Meinung zu diesem Fahrzeug interessieren... immerhin sollen von den diesen Fahrzeugen zumindest 7 Stk. gebaut wurden sein, welche kurz vorm eintreffen der Alliieren in St.Valtin vorm Niebelungen-Werk gesprengt wurden... zum Einsatz sollen sie nicht gekommen sein da sie keine Zieloptiken und Munition hatten... hier mal ein/zwei Bilder eines Jagdtigers mit AchtAcht an welchem ich z.Z. baue... <IMG SRC="http://mf-panzermodellbau.de/jagdtiger-88-front-rohbau.jpg"> <IMG SRC="http://mf-panzermodellbau.de/jagdtiger-88-front-nah-rohbau.jpg"> <IMG SRC="http://mf-panzermodellbau.de/jagdtiger-88-heck-nah-rohbau.jpg"> mfG Maik <a href="http://mf-panzermodellbau.de/">mf-panzermodellbau.de</A>[ Editiert am: 01-08-2003 8:50 ] |
sniper 741.8.03 10:12:55 Direktverweis | Ich nu wieder ... Der "echte" Jagdtiger hatte ja bekanntlich eine 12.8 PAK 44 L/55, was ihn ja auch nicht sonderlich stärker machte als vergleichsweise einen Panzer mit einer 8.8 L71. Die Kanone hat ne Mündungsbremse, was der echte nicht brauchte. Auf dem Bild kann ich nur schwer das Fahrwerk erkennen. So sieht es aus als wäre es eine vergrößerte Abart der Tiger 1 Laufwerke. Durch den kleineres Kaliber brauchte die Blende wohl nicht so groß zu sein, daher wohl das ungewöhnliche Aussehen. Auch fehlen noch die Schürzen zum Schutze der Ketten. Ansonsten kann ich aber in keiner meiner bescheidenen Literatur ein solches Fahrzeug finden. Sollte dann vielleicht als Behelfslösung zur schnellen Verstärkung dienen. Bb Sniper |
Fox M1.8.03 10:43:30 Direktverweis | Hallo Sniper, ja der normale Jagdtiger hatte die 128mm Pak !!! insgesamt gesehn war sie nicht wesentlich besser als die 88mm L/71... die Fahrzeuge sollen Aufgrund fehlender 128mm Pak´s mit der AchtAcht ausgerüstet wurden sein... die Schürzen habe ich vorerst weggelassen, da ich ihn ohne besser finde... zum Laufwerk selbst, es ist das normal Tiger II Laufwerk nur das er wieder das Zahnrad mit je 18 Zähnen und die einteilige sehr späte Laufkette trägt... zur Kwk/Pak, also da er ja noch die L/71er ds Königstiger hat, braucht er auch noch die Mündungsfeuerbremse...da sonst der Schuß im wahrsten Sinne des Wortes nach Hinten los ging... die vorgesehende 88mm Kwk/Pak L/71 OHNE Mündungsbremse hätte wesentlich stärkere Rücklaufzylinder gebraucht um die Mehrkärfte beim Rückstoß aufnehmen zu können... mir geht es hier auch mehr darum ob es noch weitere Beweise für die Existenz dieser Fahrzeuge gibt außer den Angaben im Spielberger und dem Buch von Devey... mfG Maik [ Editiert am: 01-08-2003 10:44 ] |
Sebastian Nast2.8.03 03:39:22 Direktverweis | Hi, als Modell ist das schon sehr interessant ! Im Original währe der Jagdtiger mit der 88mmKwK wirklich aber nur eine absolute Nötlösung gewurden, einfach aus der Not herraus, das nicht genügend 128mmKwK zur verfühgung standen. Die 128mmKwK war aber übrings schon um einiges leistungsfähiger als wie die 88mmKwK ! Hier mal die Durchschlagsleistungen bei Panzerstahl bei einer Neigung von 60°: 88mmKwK: Auf 1000m = 192mm Auf 2000m = 136mm 128mmKwK: Auf 1000m = 230mm Auf 2000m = 200mm Zitat aus, "Deutsche Artilleriewaffen im WWII" von Ian Hogg, zur 128mmKwK: "Mit dieser Kanone war das Endstadium der Entwicklung von Panzerabwehrkanonen während des zweiten Weltrieges erreicht. Sie war vermutlich die beste je gebaute Panzerabwehr- kanone" .... :D:D Mit besten Schwermetallgrüßen Sebastian |
Fox M2.8.03 08:51:43 Direktverweis | Hallo Sebastian, ja gut die Durchschlagswerte der 128mm Pak waren natürlich schon um einges besser als die der 88mm L/71 !!! nur im Feld sah die Sache etwas anders aus, das sagten selbst ehemalige Besatzungen... die 128er im Jagdtiger hatte neben dem beschräckten Richtbereich zweiteilige schon sehr schwere Munition was die Schußfolge selbst bei einem erfahrenen Ladeschützen erheblich verlangsamte... dies brachte die Besatzung der Jagdtiger bei einem schnell vorstürmenden Gegner in in arge Bedrängniss... dazu kam noch das der Jagdtiger mechanisch nicht so belastbar war wie z.B. der Jagdpanther war... dies alles zusammen meinte ich lies die 128er schlechter darstehen als die 88mm Pak... der Jagdtiger mit 88mm Pak L/71 war mehr als eine Notlösung aber er wurde wohl wirklich gebaut und gerade das macht ihn für mich so interessant... hinzu kommt noch das ich bis Dato noch kein Modell eines JT´s mit ACHTACHT gesehen habe :D... mfG Maik |
Petronelli12.8.04 13:52:52 Direktverweis | Ich könnte mir vorstellen, dass bedingt durch Bombentreffer keine 12,8er Rohre mehr nach Ösiland geliefert wurden und man sich damit behalf! Soweit ich weiß ist im Ruhrgebiet ein letzter größerer Einsatz der Dinger erfolgt, wobei sich die Einheit ergeben hat (Gibt Bilder worauf GI'S mit Landsern aufgesessen zu Sammelpunkt fahren!) Das Modell kenne ich nicht! Ist eh ein Sammelsurium aus Revell-Modell und diverser Zubehörlieferanten (Kanone) und anderer Bausätze! Soweit ich die Meinung von Otto Carius kenne, ist der Jagdtiger schlecht weggekommen! Nach Geländefahrten und den ersten Schüssen waren die Richtsysteme verstellt! Gab es denn überhaupt patronierte Panzergranaten für das Ding? War das nicht wieder getrennt in Kartusche und Granate? :Schulter: |
Michael 6012.8.04 21:20:10 Direktverweis | Hallo, bei der 12,8 cm PAK wurde Geschoß und Treibladung getrennt geladen. Gruß Michael |
Hoover12.8.04 22:59:17 Direktverweis | Ich habe auch nur von dieser letzten Lösung gelesen, aber noch nie ein Foto gesehen. Aber interessantes modell. |