Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 12.10.2001 bis zum 22.12.2005. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

Strahlenwaffen

zurück zur Themenübersicht
AutorBeitrag

indy


28.8.03 00:32:53
Direktverweis
Und noch was zum Großthema Kammler:
US-orginaldokument, welches am 25.4.98 deklassifiziert wurde:
12. Atom-Smashing Experiments (Continued)
Now Locations: On 12 Nov. 44. some three and a half month after his induction, P5(PW?)returned from Schwetzingen to the Station. At that time PW went to the kitchen and spoke to some of his old friends ??k(?)ing a dato for the following Sunday with an old girl friend from the office.
Then he returned on 19 Nov. the main guard at the gate told him that the station had moved. The girl did not appear for the date. PW doubts that the station could have been moved at such a short notice and had no explanation for the statement of the guard. PW noticed that the sidewalk around the first building was torn up and remembers the guard vaguely mentioned Freiburg/Breisgau as a possible new location.
Experiments: The experiments involved a large, elsborate atom-smashing apparatua, the main fentumos(?) of which were four "Spruchpole"(positiv) and one "Fangpol"(negative), each about 6 m high. Liberated protons were convayed through a quartz tube(?) to the sprush(?)???, from which thoy were "fired" at an object placed on a quartz-plate up to 800m Tistunt(?). This resulted, according to PW , in the complete desintegration of the object.
The first experiments of this kind which PW witnessed took place in Dec 43 and Jan 44. In end a 10cm cube of steel (grade ST0012)was disintegrated within four-tenths of a second. The object in the second experiment was water, contained in a large quartz tube, tilced(tilted, tilded ?) so that the "rays" would strike the largest possible surface. The water disappeared in two-tenths of a second.
The most spectucular experiment was conducted(?) early April 1944, when some 75 rats were made to disappear in the same way. The experiment was photographed from a quartz -onclosod(onclosed ?) observation tower, and PW claims there was no trace of smoke or flame, nor did any ashes remnin on the iron plate. His explanction of this apparont(?) viclation(violation ?) of the laws of phsysics is that the rats were somehow reduce to gas , which was absorbed by the iron plate.
PW´s Evaluation: PW doubt that the principle involved in the experiments described above could be adapted to military use in loss than two years. The apparatus is extremly complicated and far too large and cumbersome to be moved roadily. However, he concodos(concedos ?)the possibly that during the eight months which have elapsed since he witnessed the experiments, futher progress may have been made.
Personalitics: The following men were connected with the experiments at Heidelberg:
Fischer, Ewald Ing.
Etelfsen Dipl Ing
Raithel Dipl Ing
(Source, ROB Karl Schnettler, 352 Inf Div (eher 352. Volksgren.Div.))

Wie gesagt...obs stimmtSmiley mit verdrehten Augen

indy


29.8.03 21:31:14
Direktverweis
Motorstopp durch Ionisation der Luft
Um das Maß der fantastischen Versuche, einen Motor zum Stillstand zu bringen, noch vollzumachen, wollen wir über einen Vorschlag der Firma „Elemag“ berichten, der uns zumindest schmunzeln lässt.
Am 28.10.1944 stellte diese Firma die Grundzüge für ein derartiges Verfahren in einem Memorandum zusammen, welchem sie den Titel gab: „Störung der Funktion elektrischer Geräte als Mittel der Kriegsführung“. Wir bringen diese Zusammenfassung als Dokument 1, Seite 1 und Seite 2.
Wie man daraus entnehmen kann, sollte hier die Zündung, ohne die ein Motor nun mal nicht funktionieren kann, ausgeschaltet werden. Nur machte es sich die Firma etwas zu leicht. Sie erwähnt zwar den erstrebten Nutzeffekt, bringt aber auf Seite 2 noch 5 Punkte, die erst (von wem?) ermittelt werden sollen.
In der Zeit, in der schon alles drunter und drüber ging (denn 6 Monate später war ja der Krieg bereits zu Ende) und man nach jedem Strohhalm griff, um eine Wende herbeizuführen, glaubte die Firma an höchster Stelle Gehör zu finden. Sie wandte sich also an die Parteiführung, bis der Vorschlag schließlich beim Gauleiter von Niedersachsen angelangt war. Dieser aber war nicht nur Gauleiter der Partei, sondern auch SS-Obergruppenführer der Allgemeinen SS. Und als Laie auf technischem Gebiet wusste er nichts anderes zu tun, als den Vorschlag an den Reichsführer-SS Himmler, den er persönlich gut kannte, am 13.11.1944 weiterzuleiten (Dokument 2), welcher nun den Vorgang zur weiteren Bearbeitung an SS-Standartenführer Brandt von seinem persönlichen Stab weitergab.
Da inzwischen die Lage immer brenzliger wurde, wollte Brandt alle Möglichkeiten der Überprüfung dieses Vorschlages ausschöpfen. Er sandte Anfang Dezember 1944 eine Abschrift des Memorandums an SS-Brigardeführer Schellenberg zur Verhandlung mit der Reichspost (Dokument 3) und am 7.12.1944 an SS-Obergruppenführer Berger (Dokument 4 ).
Am 8.1.1945 trifft Brandt eine vernichtende Beurteilung durch das Amt VI der Reichsführung-SS, welches für alle kraftfahrtechnischen Fragen zuständig war (Dokument 5 Seite 1 und Seite 2). Obwohl sich dieses Amt zuvor noch mit den Spezialisten für Hochfrequenzforschung in Verbindung gesetzt und schließlich auch darauf hingewiesen hatte dass die von Elemag gestellten 5 Fragen derzeit nicht zu beantworten sind, gab dieser sich keineswegs geschlagen und schaltete am 16.1.1945 noch den SS-Obergruppenführer Pohl ein (Dokument 6).
Bereits 3 Tage vorher, am 13.1.1945 gab Brandt dem Gauleiter Lauterbach einen Zwischenbericht (Dokument 7). Warum Brandt erst am 15.1.1945 den Gauleiter Lauterbach über die negative Beurteilung des Vorschlags durch das Amt VI unterrichtet hat (Dokument 8 Seite 1 und Seite 2) ist unbekannt.
Am 8.1.1945 fand eine Besprechung zwischen Himmler und dem Leiter des Planungsamtes des Reichsforschungsrats, Prof. Dr. Ing.- Osenberg statt. Bei dieser Gelegenheit glaubte Himmler einen besonders kompetenten Mann einschalten zu müssen und überreicht Osenberg den Vorschlag der Elemag. Prof. Osenberg schaltet nun seinerseits Prof. Dr. Meißner vom AEG-Forschungs-Institut und den Leiter seiner Erprobungsabteilung, Dr. Badenstein, ein.
Mit Schreiben vom 7.2.1945 (Dokument 9) leitet er die Beurteilung von Prof. Dr. Meißner (Dokument 10 ) vom 27.1.1945, eine weitere ergänzende und ausführliche Beurteilung von Meißner vom 1.2.1945 (Dokument 11 Seite 1 und Seite 2), sowie die Beurteilung von Dr. Badenstein vom 6.2.1945 (Dokument 12 Seite 1, Seite 2 und Seite 3) an SS-Standartenführer Brandt. Dieser dürfte wenig darüber erfreut gewesen sein, dass er nunmehr von 4 kompetenten Stellen vernichtende Urteile erhalten hat.

Quelle: Waffen-Revue 48 / Waffen-Lexikon 2628-100-2 a
Der Bericht wure komplett dort entnommen
Quelle:
bunker-ig

Erich


30.8.03 23:05:35
Direktverweis
Über Motorstoppmittel gabs vor ein paar Jahren einen Bericht bei Galileo. Die amerik. Polizei hat da auf einer Autobahn versuche durchgeführt.
zurück zur Themenübersicht