Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 12.10.2001 bis zum 22.12.2005. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

V1 und V2

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AutorBeitrag

The Real Blaze


2.2.04 16:34:27
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Ich hatte mal einen Bericht gelesen,wonach die V1 durch das Berühren/Antippen durch einen englischen Jäger zum Absturz gebracht wurde.Es wurde so hingestellt,daß es eine brauchbare Methode war und nicht um einen dokumentierten Einzelfall.Was ist daran wahr?
Eine V1 soll eine vollbesetzte Kirche getroffen und eine andere die berühmte Towerbridge. War sie so zielgenau?
Die erste V2 zerstörte bei Einschlag in London 75! Häuser.Ohne Sprengstoff war sie schon in der Lage einen 32 Meter tiefen Einschlagskrater zu sprengen.War der Sprengkopf mit einem neuartigen Sprengstoff versehen?
mfg The Real Blaze

Axel43


2.2.04 17:40:04
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Die V1 war ein primitives führerloses Flugzeug, das vor dem Start in eine gewisse Flugrichtung und einen Zeitpunkt für das Abstürzen (durch Aussetzen des Antriebes) sozusagen vorprogrammiert wurde. Man konnte sich also ganz grob ausrechnen, in welchem Gebiet ungef. die Maschine fallen würde. Die Streuung war allerdings sehr groß, was jedoch bei einem Ziel wie London noch akzeptabel war. Eine Kursänderung im Fluge war nicht möglich. Die V1 wurde durch einen Kreiselkompaß im Fluge stabilisiert und konnte deshalb durch z B Druckeinwirkung einer nahen Detonation oder Berührung durch ein Objekt destabilisiert und zum Absturz gebracht werden. Das haben die Engländer systematisch ausgenützt, nach dem es sich herausstellte das ein Abschuß durch Bordkanonen zwar möglich aber auch für den Jäger gefährlich war, da ja die Bombe der V1 explodieren konnte. Ein leichter Stups mit der Tragfläche war aber genug um die V1 durcheinander und zum Absturz zu bringen. Die Air Force setzte dafür ihre schnellsten Propellermaschinen und die ersten Meteor Düsenjäger ein.
Treffer auf Kirchen, Brücken usw waren also Zufall.
Die V2 war eine richtige ballistsiche Rakete und konnte nicht abgefangen werden. Der Sprengsatz war durchaus konventionell aber groß und durch die hohe Endgeschwindigkeit beim Einschlag sehr wirkungsvoll.

waldi44


2.2.04 18:13:55
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Jup Axel, kommt so hin, aber dass eine "leere" V2 einen 32 Meter tiefen Krater schlagen sollte, erscheint mir zumindest fragwürdig.
32 Meter tief sind sehr viel oder besser: Sehr sehr tiefSmiley mit verdrehten Augen!
Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren:D!

Gast


2.2.04 20:31:29
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ein stups mit der FLäche war es definitiv nicht,
sonst wäre die Spitfires wohl wohl auch sofort abgeschmiert
eher war es ein "Berühren" mit dem Lufzpolster der Tragfläche,
d.h. über die Wirbelströme der Tragfläche wurde eine starke
Luftverwirbelung an der Mini-Tragfläche der V1 erzeugt,
die dadurch ins Strudel kam und abstürzte
manchmal wurde die V1 auch mit Bordkanonen beschossen,
was ebenfalls den Absturz oder Explosion herbeiführte,
nicht immer zur Freude des Schützen, der dann schon mal
durch die Trümmer oder Explosionwolke musste
Archer Christifiori

waldi44


2.2.04 20:49:29
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Naja, aber in den entsprechenden Büchern steht, dass die Spitfire sich neben die V1 setzte, ihre Geschwindigkeit anpasste und dann leicht mit den Tragflächen schaukelte, so dass die V1 zur Seite kippte.
Natürlich kann es auch sein, dass man das mit dem "Antippen" nicht so genau nahmSmiley mit verdrehten Augen, war aber leichter verständlich, als hochwissenschaftliche physikalische Ausführungen über Aerodynamik und so:D!

Indy


2.2.04 21:03:00
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Der Krater einer "gelandeten" V2 war höchstens 10m tief.
Sprengstoffmenge betrug 910kg Amatol.
Angeblich auch Sprengköpfe mit 'N-Stoff' als Brandladung im Einsatz (gibts verschiedene Agentenberichte von).

Hoover


2.2.04 22:06:29
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Die V1 wurden wirklich berührt, es gibt Berichte, nach denen die Spits und Meteors dabei beschädigt wurden. Die Piloten haben eine Tragflächenspitze unter die Tragfläche einer V1 geführt und leicht gewackelt, dass sollte schon reichen, um den Kreiselkompaß zu verwirren.
Es gab übrigens einen einzigen Angriff einer Spitfire auf eine V2: In Holland sah ein schottischer, wie eine V2 gerade gestartet wurde. Er schoß einen Kugelhagel auf die V2, traf aber nicht. Das ist bis heute der einzige Angriff eines konventionellen Flugzeuges auf eine gestartete Mittelstreckenrakete. Ich habe eine Doku über die V-Waffen auf VHS, da wird dieser Vorfall auch beschrieben.

Axel43


2.2.04 22:16:05
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Hoover hat recht. Der Unterschied zwischen einer V1 und einer Spitfire ist natürlich der, das letzte einen Piloten hat, der ohne Probleme eine Berührung kompensieren kann.

The Real Blaze


2.2.04 22:32:30
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Die V1 war zwar ein recht primitiver Marschflugkörper,aber dafür auch ein Massenprodukt.Beim Abschuß kam es oft zu Unfällen weil die V1 schon zu früh explodierte.Derjenige der den Abschußknopf drückte war meistens dann auch tot wenn was schief ging.Wieso kam eigentlich niemand darauf,sie kabelgesteuert zu starten??Es leben sogar noch zwei! Veteranen,die jene Knöpfe gedrückt hatten.
Das mit dem 32 Meter tiefen Krater der V2 kann ich quellenmäßig recherchieren.
mfg The Real Blaze

waldi44


2.2.04 22:41:25
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So manche Quelle sprudelt und sprudelt und sprudelt und solange man nicht versucht davon zu trinken, ist es Trinkwasser!
Real, Du wurdest schon mehrfach auf die Wunderlichkeit deiner Quellen hingewiesenSmiley mit verdrehten Augen....

The Real Blaze


2.2.04 23:03:39
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tststs meinst du nicht auch,daß du Wunderlichkeit mit selektiver Auswahl verwechselst??? Les es doch einfach nach wenn ich die Quelle hier rein schreibe. Oder lass es bleiben und difamiere weiter ungelesen diese Quellen.Ich hoffe du merkst dann schnell das (d)eine objektive Meinung auf der Strecke bleibt.
mfg The Real Blaze
Laola-Smileys

waldi44


3.2.04 20:52:13
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Vor etwa 25.000 Jahren schlug ein Meteorit von ca. 250 Tonnen in der Wüste von Arizona ein Loch, von 1,2km Durchmesser und einer Tiefe von 180m!
Die Geschwindigkeit dieses brisanten Geschosses liegt zwischen 20 und 70 km /s, da die Atmosphäre es kaum schafft sie abzubremsen!
Dabei wurden aber Energien mehrere Atombomben freigesetzt und jetzt kommst Du mit einer fliegenden "Konservendose" und die soll einen Krater von immerhin 32 Meter Tiefe hinterlassen haben(ohne Explosion)?!
Meine "Objektive Meinung" fusst auf handfesten, in diesem Fall sogar wissenschaftlichen Erkenntnissen- findet man auch in Büchern:D!
Ps: Abweischungen der obigen Daten zu anderen Publikationen
sind durchaus möglich!

The Real Blaze


3.2.04 22:06:56
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Das mit dem 32 Meter tiefen Einschlagskrater wurde bei Testversuchen gemeßen.Dabei wurde erkannt das die Funktionsweise der Aufschlagszünder nicht optimal war.V2 bohrte sich mit über 5000 Km/h in die Erde und explodierte praktisch erst unter der Erde,ohne auf der Erde größere Zerstörungen anzurichten.Daran wurde solange experimentiert bis der Zünder richtig funktionierte.
Ob mit oder ohne Sprenkkopf die 32 Meter erreicht wurden,weiß ich ganz genau wenn ich es selbst gelesen habe.Mir wurde das ganze erzählt,denke aber nächste Woche kann ich es selbst nachlesen.dann folgt auch die genaue Quellenangabe.
mfg The Real Blaze

waldi44


4.2.04 18:25:22
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Also, bei statischen Versuchen ergab sich eine Wirkung einer 1.300 Kg Mine. Der Krater war 13m im Durchmesser und 7m Tief.
Meine Unterlagen (keine Originale) stammen aus dem Jahre Okt.1943 und da gab es noch keine dynamischen Versuche.
7m ist auch schon nicht schlecht, aber dennoch erscheinen mir die 32m immer noch zu tief.
Aber vielleicht würde UNS dieses Buch weiter helfen:***V2***
Richtig ist auch, dass es mit der richtigen Zündereinstellung Probleme gab. Es kam aber auch darauf an, auf welchen Untergrund die Rakete einschlug!
Nun, warten wir ab. ICH lasse mich gerne belehrenSmiley mit verdrehten Augen!!
Ach übrigens steht hier noch in der Zeittafel:Sommer 1942 Erstes Versuchsschiessen mit Raketen von getauchten U- Booten.
Wir hatten doch schon eine Diskussion darüber, sind wohl aber zu keinem Ergebnis gekommen.
Hier ist die Rede von 21 cm Pulver- Wurfraketen von einem U- Boot der IX c- Klasse aus gestartet, als Erprobung für spätere Raketenabschüsse!
Waffenarsenal Band 91 "V2 Aufbruch zur Raumfahrt".

wolf310


4.2.04 19:36:22
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Man sollte auch unterscheiden zwischen einem Explosionskrater und einer Rakete die sich 32m tief in den Boden bohrt.
Die Talboy's der Engländer sind bis zu 30m tief in gewachsenen Boden eingeschlagen.

waldi44


5.2.04 16:46:23
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Also, mit Sprengkopf und anschliessender Explosion, könnte ich mich unter gewissen Umständen mit den 32m anfreunden, aber ohneSmiley mit Hammer auf dem Kopf?
Möglich, dass sie unter günstigen Umständen bis 32 Meter tief ins Erdreich eindrang, das kann man dann aber nicht als Krater bezeichnenSmiley mit verdrehten Augen!
Wohlgemerkt, OHNE Sprengkopf bzw Sprengladung!!

The Real Blaze


5.2.04 17:09:08
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Das mit Sprengkopf oder ohne ist nächste Woche geklärt,dann hab ich das Heft in meinen Händen.Aber es wurde ganz klar Einschlagskrater erwähnt.
mfg The Real Blaze

Hoover


5.2.04 17:50:03
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20 Meter Kratertiefe mit Sprengkopf habe ich gelesen, warum also i weichem Boden nicht 32 Meter?
Ich lese auch noch mal nach.

Apocalypse dude


11.2.04 15:15:34
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Gepostet von The Real Blaze
Die erste V2 zerstörte bei Einschlag in London 75! Häuser.

Am Freitag, 8. September 1944, um 18:43 Uhr schlug im Londoner Vorort Chiswick, in der Staveley Road, die erste A4 ein und zerstörte 6 Häuser, tötet 3 Menschen und verletzt 10.
16 Sekunden später schlägt im Parndon-Wald bei Epping in Essex die zweite A4 ein und zerstört einige Holzbarracken.
Das wars. Beide Raketen waren auf die Feuerwehrstation Southwark Bridge Road in London abgefeuert; Chiswick ist 10 km entfernt, Epping 30 km.

Heat


11.2.04 16:51:55
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Mal ne Frage wie schnell war denn eigentlich die v1...war im ImperialWarMuseum und meine da gelesen zu haben 600km/h und mehr(bin mir aber nicht mehr sicher aber eher mehr als 600) wie soll sich die damaligen Propellermaschienen daneben gesetzt haben die allerhöchstens 600km/h schafften,eher weniger als 600?!?
Einen 30m tiefer Krater ist von der Sprenkraft her nicht möglich( 100KiloTonnen ATombombe schaffen gerade 36 meter tiefen Krater)..aber ein 30m tiefes eindringen ins Erdreich geht schon eher,bis wahrscheinlich, da die mega 80cmMörser bis zu 40m tief ins Erdreich eindringen konnten...die Granaten waren zwar schneller aber auch leichter...

The Real Blaze


11.2.04 17:00:07
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Also die V1 flog so 670 km/h,es gab aber einige wenige aus Sperrholz gefertigte die 730 km/h erreichten.Sie wurden wegen der Abwehr und auch der höheren Reichweite entwickelt,weil die Fronten sich ungünstig verschoben.
(morgen kann ich es hoffentlich endlich genau nachlesen,auch das mit dem Krater:D)
mfg The Real Blaze

waldi44


11.2.04 17:14:20
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Axel43


11.2.04 17:48:49
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Es ist ein Unterschied zwischen der theoretisch erreichbaren Höchstgeschwindigkeit und was dann tatsächlich geflogen wird, und bei der V1 war der Unterschied natürlich größer als bei einer pilotengesteuerten Maschine. Und, wie schon gesagt, die ersten Meteor Düsenjäger wurden besonders auf die V1 eingesetzt.

waldi44


11.2.04 17:55:18
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Sturzflug heisst das Zauberwort- SturzflugSmiley mit verdrehten Augen!
Obiges Bild, etwasSmiley mit verdrehten Augen verschwommen, zeigt solch eine Situation, falls nicht erkannt:D. Spitfire gegen V1 - Tragfläche an TragflächeRespekt-Smiley!

Wolf310


11.2.04 19:00:36
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Gepostet von Heat
Einen 30m tiefer Krater ist von der Sprenkraft her nicht möglich( 100KiloTonnen ATombombe schaffen gerade 36 meter tiefen Krater)..aber ein 30m tiefes eindringen ins Erdreich geht schon eher,bis wahrscheinlich, da die mega 80cmMörser bis zu 40m tief ins Erdreich eindringen konnten...die Granaten waren zwar schneller aber auch leichter...

In welcher Höhe wurde die 100 kT A-Bombe den gezündet?;)
Die Tallboy-Bomben der Briten hinterließen auch 30 Meter Krater und die hatten weniger als 6t konventionellen Sprengstoff. Es spielt auch ne Rolle wie gut die Sprengladung verdämmt ist, eine Ladung von 1kg in einem Kupferrohr mit 1mm Wandung hat weniger Wirkung als in einem Stahlrohr mit 5mm Wandung.

Heat


11.2.04 22:10:59
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Irgendwann in den 60er hat die Army herrausgefunden das ne Atombombe mit 5kt in 100Meter mehr kaputt macht als ne 22kt in normalen 800Meter...also werden sie eher sehr niedrig gezündet...klar wenn ich sie verbuddele wird der Krater schon nocht etwas größer, aber selbst wenn...der radius der totalen zerstörung(alles verdampft) liegt bei etwa 2-3km denke ich(ich weiß es nicht genau.. hiroshima 800meter 16kt..leider kann man das nicht einfach hochrechnen, denn ne 20mT hat einen 16km Radius).
und 36 meter sind nun wirklich nicht viel im gegensatz zu den 2- 3km Verdampfung(wohlgemerkt auf dem Boden)..soll heißen das sie etwas über dem Boden gezündet wird nimmt nicht viel Potential der Kratergröße .
Wobei auch ein großes Loch für mich nicht als Krater zählt sondern eben eine einigermaßen gleichmäßiger "Teller"

waldi44


11.2.04 22:40:29
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Warten wir mal Reals "Leseprobe" ab ;)! Ich zweifle die 32 Meter an und, habe ich ganz übersehen, auch die 75 Gebäude!
75 Wohnungen vielleichSmiley mit verdrehten Augen!?

The Real Blaze


12.2.04 19:45:41
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So die erste Quelle in der nur die V1 hauptsächlich behandelt wird habe ich eben durchgelesen.
P.Paus "Raketenbomben über England",die zweite Quelle wo die meisten Fragen der V2 beantwortet werden ist das Buch
Michael J. Neufeld:
"Die Rakete und das Reich"
Die V1 war eine Massenfertigungswaffe,weil relativ billig.Zwei Zahlenquellen wurden benannt.In dem einen Bericht Wernher von Brauns wurde der Preis pro Stück von 10000 RM angegeben,die V2 kostete dagegen 30000 RM.
Aber aus anderen Quellen wurde berichtet,daß die V2/A4 75000 RM gekostet hat,während die V1 nur schlappe 1500 RM kostete. Man muß dabei anmerken,daß von Braun für das Heeresprojekt A4 arbeitete,daß in direkter Konkurenz zum Luftwaffenprojekt Fi 103/V1 stand. Da es um Prioritäten ging,wurde zum Beispiel auch in von Brauns Bericht der Wirkungsgrad heruntergespielt,der in Wirklichkeit enorm war.Die Sprengwirkung der V1 wurde durch Trialen(Sprengstoff mit Aluminium) sogar noch verdoppelt!Die Reichweite wurde bis Kriegsende von 240 auf 375 Kilometer erhöht.Die Geschwindigkeit von den 600 km/h schnellen Test V1 auf über 700 Km/h gesteigert(Sperrholz Version).Die Tragflächen der V1 waren zu 50% mit geschärften Tragflächenvorderkanten ausgerüstet.Insgesamt wurden dadurch 630!englische Ballons abrasiert.
Die V1 Abschußanlagen wurden von 40% aller alliierter Bombereinsätze bekämpft,zogen also fast die Hälfte des Potentials auf sich,die sonst weitere deutsche Städte gegolten hätten. Die V1 Einsätze,von den Engländern "Brummbomben" genannt waren so aufreibend und verheerend,daß man mit einem Gasangriff auf Deutschland zurückschlagen wollte! Man verzichtete wohl aus dem Grund,weil die V1 ebenfalls Gas nach London tragen konnte.
Der Dauerbeschuß lähmte London dermaßen,daß große Teile der Bevölkerung evakuiert wurden,der andere Teil hauste in den U-Bahnen.Überall wurde geplündert.
Die britische Abwehr war insgesamt machtlos dagegen.Auch die amerikanische Hilfe hatte mit unter peinliche Mißerfolge zu melden.So bombadierte man im Dezember 43 bis Heiligabend mit 1300 Bombern 100 erkannte Abschußrampen,wovon nur 3! getroffen wurden.bei der Flugbombentruppe kam es zu keinen personellen Verlusten,dafür wurden 30 französische Arbeiter getötet.Als man besser traf wurden viele Katapulte nur noch zum Schein wiederhergerichtet,während der größere Rest mobil versteckt war.Die Taktik war sehr effizient!
Haupthoffnung der Briten war nur die erfolgreiche Invasion,die irgendwann die Abschußrampen erreicht hätte.(am 1.9.44 wurde letzte von den Kanalkatapulten Richtung London abgeschoßen).Danach schlugen in London nur noch He 111 gestützte V1 ein.Erst im März 45' bei dem unter V1 Mangel leidenten Truppen wurde im Unternehmen "Pappdeckel" erneut 270 V1 mit erweiterter Reichweite Richtung London abgeschoßen.2419 Bomben hatten London damit seit Juni 44 bombadiert.19000 V1 wurden insgesamt abgefeuert.Im geplanten Unternehmen "Mülleimer" sollten Antwerpen und Rotterdam aus 300 Feuerstellungen den Erdboden gleich gemacht werden.(Plan wurde später wieder aufgegeben)
Ohne die invasionsbedingte Räumung der Kanalkatapulte,wäre London systematisch zerstört worden,da London(Ziel 42)das Hauptziel war.Wenn alle 19000 V1 auf London gefallen wären,wäre dort 19000 Tonnen Sprengstoff explodiert!Eine traf eine Kapelle in der Nähe des Buckinghampalastes und tötete auf einen Schlag 120 Menschen,darunter 63 Offiziere und Mannschaften.Eine andere traf die Towerbridge,die Hauptanvisierpunkt aller Londonangriffe war.Churchill der beim spärlichen Auftakt(11 V1 am 13 Juni) großmäulig diesen Schlag verharmlost hatte wurde nur zwei Tage später eines besseren belehrt:bis zum Mittag des 16.Juni erreichten 200 V1 London in einem verheerenden Angriff.Bis zum 1.9 wurde er operativ fortgesetzt.
Das "Flügel an dippen" wurde auch erwähnt,aber eben als Einzelfälle bezeichnet.
so morgen bekomme ich die zweite Quelle für die V2 Themen zum lesen.
mfg The Real Blaze

waldi44


12.2.04 20:01:07
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Na, dann lass mal "sprudeln"Smiley mit verdrehten Augen!
Aber, das ist schon wieder soe eine merkwürdige Aussage:"Wenn alle 19000 V1 auf London gefallen wären,wäre dort 19000 Tonnen Sprengstoff explodiert!Eine traf eine Kapelle in der Nähe des Buckinghampalastes und tötete auf einen Schlag 120 Menschen,darunter 63 Offiziere und Mannschaften"
Das klingt so, als hätte Deutschland alle 19.000 V1 mit einem mal abschiessen können und diese dann schlagartig in London eingeschlagen wären.
DAS wäre tatsächlich ein krösserer Knall gewesen, so aber tröpfelten die nur so vor sich hin....
120 Menschen auf einen Schlag zu töten ist kein Kunststück, eher Zufall, genau wie der Treffer auf der "Towerbright". Dafür gab es genug V!, die garnichts trafen und das Dippen war zwar NICHT die Regel, aber so selten auch wieder nicht.

Hoover


12.2.04 20:09:38
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Es wurden aber auch viele V1 durch Flak abgeschossen, was gerne vergessen wird. Während es gegen die V2 keine Abwehrmöglichkeiten gab (die Teile aber auch recht zielungenau waren) waren die V1 eine bloße Terrorwaffe, die zudem (ungewollt) den ganzen südosten Englands bedrohte. Da die Alliierten die Priorität auf die Vernichtung der V-Waffenanlagen legte, wäre es auch nicht möglich gewesen, soviele V1 zu starten. Dafür gab es auch zuwenig mobile Startrampen. Die V2 war da einsatzfreundlicher.

The Real Blaze


12.2.04 20:46:45
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Zitat: Da die Alliierten die Priorität auf die Vernichtung der V-Waffenanlagen legte, wäre es auch nicht möglich gewesen, soviele V1 zu starten.
Na das wäre ihnen auch sehr schwer gefallen.Die Produktion war stark dezentralisiert und das englische Agentennetz hatte kaum brauchbare Hinweise.
@Waldi 19000 V1 die da insgesamt zusammenkamen konnte man nun mal nicht auf einmal abfeuern.Das war alles was bis 45' produziert und abgeschoßen wurde.Ohne die negative Kriegslage durch die Invasion wäre eben der Dauerbeschuß bestehen geblieben und auch der Nachschub kontinuierlich geblieben. Es wären wohl auch wesentlich mehr V1 produziert worden.Welchen Wert ein dauerevakuiertes London da noch gehabt hätte liegt doch auf der Hand.
In dem kleinen Buch fand man auch eine britische Meinung,wo ein Militär aussagte,daß England bei einer mißlungenen Invasion nicht mehr die Kraft gehabt hätte sie zu wiederholen.Habe ich so noch nirgends gelesen.
mfg The Real Blaze

Hoover


12.2.04 21:08:45
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Das sagte aber auch Eisenhower nach dem Krieg. Wenn die Deutschen die V1 massiv auf die Landezone verschossen hätten, hätte er die Landeflotte aus Sicherheitsgründen zurückgezogen. Das hatte aber wohl psychologische Gründe, die Alliierten waren ganz schön eingeschüchtert von den "Buzz-Bombs".

Indy


12.2.04 21:39:02
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Der Richtpreis von Ende 1943 lag bei 40.000 RM.
quelle: Kriegsauftrag d. RMfRuK über 12.000 A-4.

Axel43


12.2.04 22:01:58
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Was Kurfürst aus seinen Quellen über den Effekt der V1 schreibt ist, gelinde gesagt, maßlos übertrieben. Da war die V2 schon psychologisch effektiver, weil es eben keinen Schutz gegen sie gab, und weil der Einschlag total unvorbereitet kam. Bei der V1 kunde man den nämlich vorhersehen, weil kurz vorher das Knattern des Triebwerkes aussetzte. Es gab dann eine Pause, während der man Schutz suchen konnte. Ballons waren sehr effektiv gegen die V1, weil deren Flügel zwar möglicherweise die Kabels abschneiden konnten, dabei aber die Maschine auch in eine unkontrollierbare Fluglage und damit zum Absturz brachte.
Das Hauptproblem der V1 war, abgesehen von den Problemen mit der Steuerung im Fluge, die starren Abschußrampen, die sich relativ leicht erkennen und bekämpfen liessen. Deswegen konnte man die V1 auch nicht gegen die Invasion einsetzen. Die Alternative war Start vom Bomber aus, aber da hatte man nur die relativ lame Ente He 111 zur Verfügung, die sich leicht abfangen ließ.
Die V2 war da schon viel mobiler.

The Real Blaze


12.2.04 23:05:40
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Es gab eben nicht nur starre Rampen!Man hatte mehr mobile Rampen als die großen Bunkerkatapulte, die ohnehin zum Schluß nur noch als Bomberziel dienten,damit die Alliierten dort primär ein unnützes Ziel bombten.Es ist belegt,daß dies gelang sie so zu täuschen.
Und was nützt auch die beste Ortung wenn man meistens doch nichts traf?
Wie die Wirkung der V1 war die eben viel häufiger einschlug als die V2 wurde von Agenten gefunkt.Nach dem Krieg wurde das alles bestätigt.Psychologie hin oder her,die V2 war war zwar eine bessere Waffe,aber eben weil teuerer und aufwendiger nur 6000 hergestellt,wovon aber noch lange nicht alle verschossen wurden.
Und Axel,wenn du "möglicherweise" schreibst bei den Ballons,steht eben auf der anderen Seite die belegte Zahl von 630 Ballon Verlusten.Sie wurden also nicht möglicherweise,sondern tatsächlich getroffen und gekappt.Ob sie dann auch wirklich abstürzten ist da erst mal zweitrangig.

Ich denke das man sich von einer Bombadierung der Landezone keinen großen Effekt versprach,weil die Streuung zu ungenau war.Da hätte wohl nur die bemannte Fiesler Version genützt,wenn man punktgenau Schiffsziele angreifen wollte.
mfg The Real Blaze

Axel43


13.2.04 20:00:37
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Jaja, so einen Ballon verliert man gerne, wenn dadurch eine V1 ausser Kurs kommt bzw abstürzt - 232 der Maschinen wurden so vernichtet. Maximal waren 2.015 Ballons im Einsatz um London herum. Es wurden immerhin ca. 32.000 V1 produziert. Im Zeitraum Juni 44 bis Ende März wurden 3.957 V1 abgefangen. 2.419 trafen GroßLondon, 3.403 landeten außerhalb des Großraumes. Man kann also sagen, daß etwa ein Drittel der V1, die den Abschuß überstanden hatten, ihr Ziel tatsächlich getroffen haben. Start geschah meistens von den sog. Skischanzen, die also starr waren. Rund ein Viertel aller Starts endete im vorzeitigen Absturz.

The Real Blaze


14.2.04 11:46:07
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Die Spurensuche nach den Fragen über die A4/V2 war doch etwas schwieriger.
Der besagte Krater eines V2 Versuchstest wird in einem anderen Buch erwähnt: "Chronik des 2.WK",Chronik Verlag
Der Teststart ohne (Zeitangabe) wurde OHNE Sprengkopf unternohmmen,erreichte eine Höhe von 96 km und eine Geschwindigkeit von 5630 km/h.Die Kraterdaten sind etwas anders,weil sie im Gespräch vorher falsch zugeordnet wurden.36 Meter war der Durchmesser und die Tiefe betrug 13 Meter.Also immer noch größer wie die Vermutungen hier im Forum.
Bei der Frage welche V2 die 75 Häuser vernichtete hab ich noch keinen großen Fortschritt erreicht.Zumindest hab ich einen Hinweis gefunden,daß der 8.September 44 nicht das Startdatum des ersten Kriegseinsatzes der V2 war.Auf Luftarchiv.de wird zwar auch der 8.September zunächst genannt,aber weiter unten im Zusammenhang des mobilen Einsatzes mit dem Meilerwagen noch folgendes hinzugefügt.luftarchiv,de:
"Zwischen 6. September 1944 und 27. März 1945 wurden 1.341 Raketen auf Amberes, 65 auf Brüssel, 98 auf Lüttich, 15 auf Paris, 11 auf die Brücke von Remagen und 1.120 auf England geschossen."(von mobilen Meilerwagen aus)

Damit hat es sich soweit eingeengt,daß der erste Einsatz gegen England von einem mobilen Meilerwagen erfolgte und zwar vor dem 8.9 44.
Zum anderen kann es auch so sein,daß es nicht die ERSTE V2 gewesen war auf London,sondern nur EINE davon.75 Häuser sind bei den Kraterdaten OHNE Sprengkopf von 36 Meter Durchmesser machbar.Ein dichtes Wohnviertel reicht da schon.
Auf luftarchiv.de stehen auch etwas ganz andere Zahlen zu den eingesetzten V2:
" Bis zum Beginn der Massenabfeuerungen im September 1944 wurden etwa 12000 A 4 fertiggestellt. Jede erforderte einen Aufwand von 12950 Arbeitsstunden und kostete 38000 RM. Der erste kriegsmäßige Einsatz - inzwischen waren rund 100 Versuchsabschüsse mit etwa 20% Fehlstarts erfolgt - fand am 8. September 1944 statt. Bis zum 27. März 1945 wurde fast pausenlos geschossen. Insgesamt kamen etwa 5500 Geräte zum Abschuß. Davon trafen rund 2000 das Stadtbild von London und etwa 1600 das von Antwerpen. Die Reichweite konnte im Verlauf der Entwicklung von anfänglich 320 km auf 380 km erhöht werden."
entnommen aus diesen Archiv.
Das Archiv selbst hat auch eine andere Kostenzahl zur V1:
"Das Geschoß war wie ein normales Flugzeug aufgebaut und benötigte zur Herstellung etwa 280 Arbeitsstunden und 3500 RM."
Die Einsatzzeiten der V1 sind aber falsch in diesem Archiv.Wahr ist:
11 V1 am 13.Juni und ab 15.Juni Dauerbeschuß auf London.
mfg The Real Blaze

Indy


14.2.04 14:41:04
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die 444. batterie sollte am 6.9.44 zwei a-4 nach paris schießen, technische defekte machten einen start der raketen aber unmöglich.
die erste rakete die am 8.9. in london einschlug zerstörte 80!! Häuser.
bis zum 18.9. hatte man 30 nach london geschossen, 25 waren treffer - bilanz: 60 tote, 516 zerstörte gebäude, 2098 beschädigt.
was bei der v-2 vergessen wird:
die erschütterungen beim einschlag waren so hoch, das gebäude noch einstürzten ohne von der a-4 selber getroffen worden zu sein.

The Real Blaze


14.2.04 14:49:44
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Also stimmt das doch mit den 75 oder 80 Häusern hast du eine Quelle darüber.Du weißt ja manche glauben nur was wenn sie eine oder mehrere neutrale Quellen haben:D
mfg The Real Blaze

Indy


14.2.04 19:58:01
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Gepostet von The Real Blaze
Also stimmt das doch mit den 75 oder 80 Häusern hast du eine Quelle darüber.Du weißt ja manche glauben nur was wenn sie eine oder mehrere neutrale Quellen haben:D
mfg The Real Blaze


F. Hahn, "Waffen und Geheimwaffen des dt. Heeres 1939-1945"

The Real Blaze


16.2.04 16:22:10
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Da ich auch im DGLR Forum rumgefragt habe,habe ich heute eine interessante Antwort bekommen,die wohl noch eins drauf setzte was eine eingeschlagene V2 mit und ohne Sprengkopf bewirkte:
"Der Beginn der Raketenoffensive war ursprünglich für den 6.9.44 geplant.
Von Malmedy aus sollten 2 Raketen auf Paris verschossen werden. Beide Startversuche misslangen.. Nach Stellungswechsel startete dann am Morgen des 7.09.44 die erste im Kriegseinsatz verschossene V2 gegen Paris. Sie schlug am südlichen Stadtrand in der Nähe von Port d’Italie ein.
Die erste gegen England abgefeuerte V2 wurde am gleichen Tag nördlich von Den Haag gestartet und schlug um 18:43 im Londoner Stadtteil Chiswick ein, tötete 3 Menschen und verletzte 17 schwer.
Zur Wirkung der V2 an der Einschlagstelle:
Die mit über 2500 km/h einschlagenden Versuchsraketen konnten selbst ohne Sprengladung, Einschlagkrater von bis zu 15m Tiefe und 40 m Durchmesser, je nach Bodenbeschaffenheit verursachen.
Einem Londoner Korrespondenten zufolge ist es in dicht bebauten Gebieten vorgekommen, dass durch eine einzige Rakete, 600 Häuser zerstört oder beschädigt wurden. Dabei war nicht die Sprengwirkung oder der Luftdruck das Entscheidende, sondern die gewaltige Erschütterung der Bodens.
Der in der Rakete verwandte Aufschlagzünder war nicht für diesen Zweck entwickelt und nicht optimal im Sinne einer Breitenwirkung im Ziel. Ein geeigneter Bodenabstandszünder, der die Detonation 20 m über dem Boden hätte auslösen müssen, war während der Krieges nicht verfügbar.
Die Möglichkeit, durch Nutzung des unverbrauchten Flüssigsauerstoffs (bis ca. 500 kg) die Sprengwirkung des gesamten Raketenkörpers nahezu zu verdoppelt, wurde nicht mehr verwirklicht."
Jetzt stellt sich die Frage ob es einen genaueren Bericht auch von Port d’Italie in Paris gibt?
mfg The Real Blaze

Heat


16.2.04 22:31:31
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Ich bin solchen Sachen immer sehr aufgeschlossen, aber wenn sie wirklich so zerstörerisch war, warum steht London dann noch...

The Real Blaze


17.2.04 01:03:53
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Eine einzige Rakete die sowas anrichtete war doch die Ausnahme.Da mußte wirklich alles passen um solch ein Trefferbild zu erreichen.Kracht die in einen Stadtpark passiert da kaum was.
mfg The Real Blaze

waldi44


23.2.04 16:26:00
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Noch was interessantes, wie ich meine:
Schon im Jahre 1942 untersuchte man die Möglichkeit eines Atomantriebes durch "Atomzerfall und Kettenreaktion" für die V2.
Waffenarsenal Bd.91

The Real Blaze


23.2.04 16:34:39
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Kannst du das irgendwie detailreicher schildern:D.Wie weit waren den die Studien und vorallem wie wollte man das verwirklichen?
Ich weiß noch,daß die Bundesregierung ein Projekt(in den 70' ern) gefördert hatte,wonach ein Atomantrieb für Raketen konstruiert werden sollte.Es wurde irgendwann abgebrochen,wahrscheinlich aus Geldmangel und ohne Aussicht auf Erfolg.Interessant wäre es vielleicht zu wissen,worauf die Grundlagenforschung beruhte.Vielleicht waren es diese 42' Studien?
mfg The Real Blaze

waldi44


23.2.04 18:56:52
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In dem Heft steht lediglich, dass eine Studie über die Machbarkeit in Auftrag gegeben wurde. Auftraggeber: Oberst Zanssen.
Auftragsempfänger:"Forschungsanstalt der Deutschen Reichspost"!
War natürlich eine Deckadresse!
Des weiteren gibt es eine Niederschrift über den Plan "...das Gerät A4 in einem von einem U- Boot unter Wasser geschleppten Schwimmkörper auf günstige Schussposition auf eine feindliche Küste heranzubringen, das Gerät von dem in Schusstellung gebrachten Schwimmkörper zu verschiessen und diesen zu neuer Verwendung wieder zum Heimathafen zurückzuschleppen....."

Indy


23.2.04 21:26:00
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Gepostet von waldi44
In dem Heft steht lediglich, dass eine Studie über die Machbarkeit in Auftrag gegeben wurde. Auftraggeber: Oberst Zanssen.
Auftragsempfänger:"Forschungsanstalt der Deutschen Reichspost"!
War natürlich eine Deckadresse!

neee...war keine Deckadresse :P !
Weitere Studien gab es über Ionentriebwerke (u.a. durch E. Sänger).
Der Vorteil lag bei der Atomrakete in einer höheren Reichweite.
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