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PIV mit hydrostatischem Antrieb

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AutorBeitrag

Petronelli


24.8.05 14:49:32
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Hi Leute,
ich lese in letzter Zeit immer öfter von einem Umbausatz für die PIV-Panzermodelle, womit man diesen in eine Version mit hydrostatischem Antrieb (wie das gehen soll weiß ich)
umtüdeln kann. (soll allerdings nur scheiße passen und hundsschlecht gegossen sein also Geduld mitbringen...)
Welche Firma hat denn diese Version mal als Prototyp gebaut, ist diese gefahren, wie viele gab es denn?

Ich hatte mal in einem Buch flüchtig davon gelesen, ist aber schon Jahre her und durch diesen Bausatz fiel mirs wieder ein.
Vielen Dank im Voraus.
Gruß
Peter

JanHendrik


24.8.05 14:56:48
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Petronelli


24.8.05 15:02:30
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Ja, herzlichen Dank!
Genau den!
glaube es war sogar dieses Internetfoto damals, also kein Buch! Das Foto kenne ich!
Gruß
Peter

Merlin61


24.8.05 17:01:51
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Leider interessiert sich für die Hybrid-Technik bei uns in Deutschland heutzutage (scheinbar) eh niemand.
Ganz im Gegensatz zu den japanischen Automobil-Hersteller, welche seit Jahren Serienfahrzeuge anbieten.
(dito. Diesel-Rußfilter in Frankreich und einige andere Dinge mehr.)

Dafür experimentieren wir mit Wasserstofftechnologie, welche nur sehr aufwendig im PKW-Bereich umzusetzen ist.


Warum jedoch die "Hydrierung"(= z.B. in den LEUNA-Werke) von Braunkohle zu synthetische Benzin, oder auf
"Steinkohlebasis" Flugbenzin herzustellen nicht wieder aufgenommen wird, bleibt wohl nicht nur mir ein Rätsel.

Zumindest könnte man sich damit größtenteils unabhängig von den Öl-Multis machen und an entsprechendem
Kohle-Vorkommen dürfte es sicher auch nicht mangeln - alternativ wird diese günstig-er aus dem Ausland importiert.

Hauptmann Fuchs


24.8.05 17:08:44
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Na, was meinst Du, könnte ein Interessa daran haben, dass wir kein Öl mehr kaufen?
Vielleicht hast Du mal von dem fleissigen deutschen Erfinder gehört (kam ab und an im Fernsehen, ich glaube ein Sachse), der einen Ölfilter entwickelte, der während der Lebensdauer eines Autos einen Ölwechseln überflüssig macht.
Keiner will seinen Ölfilter haben, keiner will ihn herstellen. Zu gross ist die Macht der Ölmulties.
Das liesse sich problemlos fortsetzen:
- Gold
- Tabak ...

Petronelli


25.8.05 07:14:31
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Hi Merlin,
Die Idee mit dem Wasserstoff ist nicht schlecht, denn die neuesten Deutschen U-Boote laufen bereits damit.
Damit wäre man vom Ausgangsstoff unabhängig denn im Moment ist es das Gas Wasserstoff, dass man leicht gewinnen kann und irgendwann wir es so sein dass Autos nur noch Luft ansaugen werden und der Wasserstoff ausgefiltert wird oder Wasser elektrolytisch gespalten wird (allerdings energieaufwendig), aber die Technik wird dann eben teuer verkauft, glaub ja nicht uns Bürgern werden irgendwo von der Industrie oder Wirtschaft mal die Kosten erleichtert. Das kommt im Endeffekt mindestens am Ende aufs gleiche raus. Nur die Verbrennungsprodukte sind dann wirklich kaum schadstoffhaltig. Auf Filtertechnik und KAT könnte verzichtet werden
Die Umsetzung für den PKW ist nur eine Frage der Zeit.
Ich denke die Kohlevorkommen sind zu klein und die Investitionskosten führ eine Umfassende Versorgung aus dieser Sythetisierung nicht so einfach zu berappen, vor allem wenn die Wirtschaft über Jahrzehnte auf eine andere Technik eingestellt war. Da hängt ja viel mehr dran als einfach zu sagen, so...ich wir machen jetzt mal....Ich denke es lohnt sich einfach nicht, bin aber kein Experte auf dem Gebiet.
Da ich in der Kunststoffbranche tätig bin sind mir auch probate Recyclingmöglichkeiten geläufig, wie die Pyrolyse, durch die man eben aus Kunstoffen quasi wieder Öle machen kann.
Es wird einfach nichts in der Richtung wirklich durchgezogen, weil sich vieles nicht rechnet, erst die Masse machts. Wie bei einer Serienproduktion auch. Je mehr Stückzahl, desto billiger das Einzelteil.
Die Wirtschaftsexperten in vielen Betrieben verhindern mit dem Rotstift oft neue Ideen, weil es einfach heißt: nicht schlecht, aber es zahlt uns keiner!
Ich sehe es schwierig die Kohleindustrie dahingehend umzumodeln, sicher ist es möglich, aber lohnt es auch, also wird dann wirklich der Treib-und Betriebsstoff billiger??
Gruß
Peter

[ Editiert von Petronelli am 25.08.05 7:15 ]

FritzR


25.8.05 08:31:52
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und an entsprechendem
Kohle-Vorkommen dürfte es sicher auch nicht mangeln


Das kommt einem sicher auch nur so flott über die Lippen, wenn man nicht direkt betroffen ist.
Ich weiß, ist ein wenig am Thema vorbei, aber bei uns in der Gegend, genauer gesagt auf dem Truppenübungsplatz Lübtheen und Umgebung, liegt Braunkohle und die Mibrag erwägt, diese abzubauen.

Kein schöner Gedanke, ein großes Loch vor der Haustür und dank Grundwasserabsenkungen eine Wüste um sich herum zu haben.

Nähere Infos unter www.braunkohle-nein.de

Petronelli


25.8.05 08:43:02
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Hi FritzR,
ist ja interessant, also lohnt sich da doch was...aber ich denke die Verarbeitung oder der Verkauf des Rohstoffs bleibt eher im Osten Deutschlands??
Ich war vor zwei Jahren im Sommer ne Woch dort oben (Wanderdüne Stixe usw. schöne Ecke, viele Störche)
Ein Loch wäre sicher nicht der Brüller!
Gruß
Peter
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