Dieses Archiv enthält einen Auszug des Forums für deutsche Geschichte vom 12.10.2001 bis zum 22.12.2005. Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie unser Forum unter forum.balsi.de.

Keine Standarts

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AutorBeitrag

waldi44


15.11.01 13:42:54
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Nun hatte ich gestern so einen schönen Beitrag zusammengabastelt und dann war das Board (21.00 Uhr)nicht erreichbar und ich hab's nicht abgespeichert!
Nun, machen wir eine Kurzfassung draus!
Meiner Meinung nach gab es eine zu große vielfalt an Waffen und Ausrüstungen in der Wehrmacht!
Jede Menge Versuchs-/ Prototypen, Klein- und Miniserien, Version a- xyz. Jede Waffe war mehrfach da: vor allem Jäger(Flugzeuge) zB. Hinzu kamen ja noch die Beutewaffen und die aus der Produktion der besetzten Länder!
Das konnte ja nicht klappen mit dem Nachschub, wenn man für 10 Panzer auch zehn verschiedene Sorten von Kettenglieder, Kettenbolzen, Laufrollen, Motorersatzteile und verschieden Munition benötigte. War ein Teil nicht da, blieb der/die Panzer stehen!

Kübelfan


15.11.01 14:01:27
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Über das Thema habe ich mir auch schon meine Gedanken gemacht. Ja, leider wurde es von Anbeginn verschlafen, in der Wehrmacht eine gute Standardisierung aufzubauen. Später hat es der Logistik das Rückgrat gebrochen. Aber ich denke mal die Wirtschaft wollte gut verdienen. (Kapitalismus!? :-)) ) Da waren z.B. die Amerikaner um einiges durchorganisierter.

waldi44


15.11.01 14:23:47
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Mal was interessantes:
Produkte und Projekte der deutschen Rüstungswirtschaft am Ende des zweiten Weltkriegeshttp://www.uni-muenster.de/PeaCon/wuf/wf-90/9010401m.htm
Bin noch auf der Suche nach was bestimmten. Hab aber eben was anderes entdeckt, das aber hier nicht rein passt!
Bin also noch nicht fertig hier ;)!

Dirlewanger


27.12.01 15:42:07
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Ich denke auch wenn mann mehr auf die Massenproduktion
gesetzt also net 5 verschiedene Panzer sondern nur 1 allround ding wäre das mit den militärischen erfolgen anders gewesen.

Panzermayer


27.12.01 16:19:37
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Hmmm....leider hatte man trotzt frühzeitiger Warnungen (Guderian z.B. 1943 als Inspekteur der Panzerwaffe) diese entscheidende Maßnahme verschlafen; der Panther 2 ("F") sollte ja dem Königstiger ähneln usw., aber zu diesem Zeitpunkt (Frühjahr 45): keine Chance!
Besonders bei den Kalibern hätte man frühzeitig eine Vereinheitlichung vornehmen müssen; aber im Krieg hast Du eben keine Zeit und zu wenig Übersicht, im Vorhinein den besten Panzer und die beste Waffe auszusuchen, um diese dann in hohen Stückzahlen fertigen zu lassen!

xmen


27.12.01 18:16:55
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Vieleicht wurde auch zuviel Vertrauen in Neues gesteckt,ich könnte mir vorstellen das man an die Wunderwaffen so sehr glaubte das man die einfacheren Dinge übersah!
Übrigens ist das denken heut net anders,immer schneller,immer weiter,immer höher!;)

SW


4.6.02 20:43:26
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Ich sollte das mal aus der Sicht sehen: Wer glaubte denn daran das der Krieg bis 1945 geht??? Da war es doch egal ob die Panzer und Waffen auf gleichen Teilen bestanden oder nicht. Für den Endsieg, der ja immer erwatet wurde sollten diese Waffen schon reichen. Außerdem musste man die Waffen ja immmer dem Gegener anpassen. In Deutschland hatte wohl keine mit einem T-34 oder KV 1 gerechnet. Also musste etwas stärkeres her, als die Panzer des Typ`s III oder IV. So ging das immer weiter. Das gleiche bei den Pak`s. Erst die 3,7 (das Heeresanklopfgerät) dann die 5 cm, dann die 7,5 cm. Alles musste auf die neuen Verhätnisse angepasst werden. Es heißt doch, das ein Krieg die Waffenentwicklung im Gegensatz zu Friedenszeiten um 10 Jahre nach vorne wirft.

Balsi


4.6.02 20:48:17
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da hst Du recht.. die 3,7 z.B. wurde 1928 entwickelt (in etwa) und innerhalb von 2 jahren (1939 - 1942) erkannte man das sie völlig nutzlos war im Erdkampf wohlgemerkt, dann kam sie ja als Schlachtkanone an die Flugzeuge
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