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"Deutsche"- Wehrmacht

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AutorBeitrag

waldi44


15.11.01 14:45:02
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Donnerwetter! Das hab ich auch nicht gewußt! Daß die SS zum großen Teil aus Ausländern bestand ist nichts neues, wenn es auch immer wieder "vergessen" wird!
Daß aber auch in der Wehrmacht so viele nicht Deutsche eingegliedert waren, ist mir neu!
Im Zusammenhang mit der Umgliederung beleuchtet Kroener ein bislang wenig beachtetes Phänomen, den Einsatz der "hilfswilligen" sowjetischen Kriegsgefangenen. Schon im Herbst 1942 lag der Anteil der Hilfswilligen bei 10 bis 12 % der Iststärke der deutschen Divisionen im Osten. Bei der Einführung der Infanteriedivision neuer Art wurde ihr Anteil auf fast 20 % der Sollstärke festgelegt. Die Wehrmacht schöpfte Ihren Ersatz schließlich aus Siebzehnjährigen, die wegen der Verschlechterung der Ernährungsbedingungen buchstäblich noch nicht erwachsen waren, und aus mehr oder minder zwangsweise rekrutierten Ausländern. Es ist die große Leistung Kroeners, die Tragik dieses Strukturwandels offengelegt zu haben, vor dessen Hintergrund die durch die gleichen Zwänge bewirkte soziale Öffnung des Offizierskorps, die er in einem umfangreichen Exkurs untersucht, als alles andere, aber nicht als Modernisierung erscheint.

http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensio/buecher/2000/bulu0400.htm

Balsi


18.11.01 10:47:35
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nun dafpr gibt es genügend Beispiele,
zum Beispiel trafen die Amis bei ihrer Invasion auf sehr viele russische Soldaten, auch Ikrainer und Belorussen, selbst tataren waren dabei... weiterhin wurde 1944 oder sogar noch etwas später die Erlaubnis gegeben eine ganze ARMEE russischer Soldaten auf dt. Seite kämpfen zu lassen und zwar unter general Wlassow... ehemliger Verteidiger Moskaus und dann in dt. Hände gefallen aber diese Aktion Russland mir Russen zu erobern kam logischerweise zu spät...vor allem scheiterte dies auch weil die Soldaten auf dt. Seite kämpften, weil sie Hunger hatten...oder andere soziale Gründe ...überzeugt vom krieg waren wohl die wenigsten und 1944 kämpften diese dann eh nur noch ums Überleben...unzulässig ausgestattet...war das Ergebnis klar...

waldi44


27.11.01 22:06:58
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Naja, die Wlasowarmee war ja eh nix! Der Gedanke Rußland von den Russen selbst erobern zu lassen dagegen war gut, nur: Wurde er zu spät aufgegriffen und dann hatte man sich durch seine Besatzungspolitik ja jeden Rückhalt in der Bevölkerung, der durchaus vorhanden war, selbst entzogen!

Knut


27.11.01 23:18:03
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Eins muss man den sogenannten "Hiwis" ja lassen: es waren die treuesten Soldaten der Whrmacht an der Ostfront. Es gibt keinen einzigen Bericht darüber, das mal einer desertiert war.
ist ja auch logisch, schlielich waren die Hiwis für die Russen übelste Verräter, und wurden in der Regel von den polit. Kommisaren in den einzelnen Battalionen vor versammelter Mannschaft zu Tode gefoltert.

waldi44


27.11.01 23:54:44
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Naja, wer wollte schon den Sowjets in die Hände fallen!
Im Westen waren sie nicht so Treu, was ihnen aber nichts nützte! Nach Stalins Willen wurden auch sie ausgeliefert und erschossen oder verschwanden für viele Jahre im Gulag, den die wenigsten überlebten!

Aufstand der Georgier
Fünf Jahre lang hatte Texel vom Zweiten Weltkrieg nicht viel mitbekommen. Obwohl es eine starke deutsche Besatzungstruppe gab, überall Bunker gebaut wurden und ein Großteil der männlichen Bevölkerung im wehrfähigen Alter nach Assen deportiert worden war, merkte man nur wenig vom Elend des Krieges. Als sich jedoch die Niederlage der Deutschen abzuzeichnen begann, setzte die Heeresleitung notgedrungen nicht ganz vollwertige Truppen ein. Dazu gehörte u.a. ein georgisches Infanteriebatallion, das im Februar 1945 eine vergleichbare, aus Kaukasien stammende Einheit ablöste. Diese Truppen wurden aus Kriegsgefangenen der Ostfront rekrutiert.


Während in den deutschen Kriegsgefangenenlagern hunderttausende von Russen vor Hunger und Elend umkamen, wurden die Georgier mit einer gewissen Wohlgesonnenheit behandelt. Georgien war einer der letzten Staaten, die die Sowjetunion annektierte. Man rechnete deshalb damit, daß sich die Georgier leichter als die Russen zum Überlaufen überreden ließen. Da eine längere Kriegsgefangenschaft auch für die Georgier schlecht hätte enden können, ließen sie sich als Hilfstruppen des Feindes gebrauchen. Als es danach aussah, daß die Deutschen den Krieg verlieren würden, fürchteten die Georgier für ihre Zukunft im Falle einer Rückkehr in ihr Vaterland oder einer Invasion durch die Alliierten. In dem Augenblick, da ihnen die Situation günstig erschien, rebellierte das Bataillon der Georgier auf Texel, in der Hoffnung, daß die anderen russischen Bataillone entlang der Küste das gleiche tun würden.

In der Nacht vom 5. auf den 6. April 1945 töteten die Georgier die Deutschen, die im selben Quartier wie sie untergebracht waren. Schätzungsweise 400 deutsche Soldaten kamen ums Leben. Zwei größere Artillerieeinheiten, denen ausschließlich Deutsche angehörten, bekamen die Georgier jedoch nicht in ihre Gewalt. Diese hoch in den Dünen gelegenen Batterien hatten bereits am 6. April gemeinsam mit den starken Batterien von Vlieland und Den Helder das georgische Bataillon - und mit ihm die texelsche Bevölkerung - unter Beschuß genommen. Allein schon auf Den Burg wurden damals hunderte von Granaten abgefeuert.

Selbstverständlich schickten die Deutschen ziemlich schnell Verstärkung nach Texel. Mit der Besetzung der Batterien kostete es diese neuen Truppen ungefähr fünf Wochen, den Aufstand des georgischen Bataillons, das aus rund 800 Mann bestand, zu unterwerfen. In diesem heftigen Streit kamen 565 Georgier, 120 Einwohner von Texel und rund 800 Deutsche ums Leben. Anders lautende Quellen sprechen von mehr als 2000 gefallenen Deutschen.
Der Schaden an texelschen Besitztümern war enorm. Vor allem in dem Polder Eierland hatten heftige Kämpfe stattgefunden. Dutzende Bauernhöfe waren den Flammen zum Opfer gefallen.
Die Schlußphase der Kämpfe spielte sich in der Nähe des Leuchtturms ab, wo mehrere Georgier bis zum Letzten Widerstand boten. Als aller Zusammenhalt unter den Aufständischen zerschlagen war, versuchten die Deutschen, die Insel zu säubern. Viele Einwohner von Texel hatten den Georgiern damals mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
Während des Aufstandes fuhr das Rettungsschiff ,Joan Hodshon' eines Nachts zu mitternächtlicher Stunde mit einer umfangreichen Mannschaft nach Großbritannien, um Hilfe zu holen. Der Krieg war jedoch schon fast zu Ende, und zu wirklicher Hilfe von Seiten der Britten ist es nicht mehr gekommen.
Auf der Südseite des Hoge Bergs liegt der georgische Friedhof, auf dem viele gefallene oder füsillierte Georgier begraben wurden. Diese Begräbnisstätte wurde nach dem Anführer des georgischen Bataillons genannt: Loladze. Die deutschen Kriegsopfer wurden zunächst auf dem allgemeinen Friedhof in Den Burg bestattet. Sie fanden 1949 ihre letzte Ruhe auf dem Militärfriedhof in ljsselsteijn, Gemeinde Venray. Die 228 am Leben gebliebenen Georgier kehrten in ihr Vaterland zurück.
Der georgische Aufstand ist anhand vieler Augenzeugenberichte in ,Tragödie auf Texel' von J.A. van der Vlis beschrieben worden.
http://www.texelbungalow.de/wwtwo.htm

Herlader


29.12.01 13:04:17
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In der Waffen SS waren zum grossen Teil gegen Ende des krieges Soldaten aus dem Norden, da es einfach war das den Deutschen beizubringen, da sowieso alles mit der "nordischen Rasse zusammenhing", gezwungen wurde man nicht, denn die meisten waren Freiwillige, und im Gegensatz zu den Italienern, zuverlässige gute Männer

Panzermayer


29.12.01 16:45:08
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Gepostet von Herlader
In der Waffen SS waren zum grossen Teil gegen Ende des krieges Soldaten aus dem Norden, da es einfach war das den Deutschen beizubringen, da sowieso alles mit der "nordischen Rasse zusammenhing", gezwungen wurde man nicht, denn die meisten waren Freiwillige, und im Gegensatz zu den Italienern, zuverlässige gute Männer

Hmmm...die Italiener selbst waren gar nicht so feige, eher deren Führung! Der Soldat selber kann ja selbst nicht bestimmen, wie er ausgebildet werden soll!
Naja, gut, die Moral der Italiener allgemein ließ schon etwas zu wünschen übrig, aber sie hatten ja nicht so "gute" Gründe einen Krieg zu führen, wie wir Deutschen oder die "Nordische Rasse".

Kübelfan


29.12.01 19:48:01
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Naja, gut, die Moral der Italiener allgemein ließ schon etwas zu wünschen übrig, aber sie hatten ja nicht so "gute" Gründe einen Krieg zu führen, wie wir Deutschen oder die "Nordische Rasse".

Häh, bin ich jetzt in dem Film "Leutnant Cornellis Mandoline"? In einem Ausschnitt zu diesem Film habe ich mal solch ein Zitat gehört! *lol*
Nein, die italienischen Soldaten waren nicht so verkehrt. Die Italiener werden nur ein wenig melancholisch dargestellt, als ob sie niemals Krieg wollten. "Dank solchen Filmen wie oben erwähnt!"
Das einzige Problem der Italiener war, das sie nie richtige Waffen gehabt haben. Egal welche Gattung es war. Schiffe, Panzer, Flugzeuge. Wenn man sich jetzt vorstellt mit solchen Sachen, gegen einen gut ausgerüsteten Gegner, wie die Engländer anzulaufen, so hat man null Chancen. sowas bricht natürlich auf lange Sicht die Moral.
Soweit ich weiß, war die Akzeptanz zwischen Italiener und Deutschen immer OK. Solange halt das Bündnis hielt.

~Rainer


27.2.02 22:54:33
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hallo,
410000 Reichsdeutsche
4000 Albaner
2000 Armenier
8000 französischsprachige Belgier
15000 Bosnier
100 Briten
3000 Bulgaren
15000 Kaukasier
30000 Kosaken
10000 Kroaten
6000 Dänen
500 Spanier
15000 Esten
4000 Finnen
10000 niederlândischsprachige Belgier
10000 Franzosen
2000 Georgier
1000 Griechen
40000 Niederlânder
40000 Ungarn
5000 Inder
10000 Italiener
2000 Kirgisen
25000 Letten
5000 Litauer
8000 Norweger
5000 Rumänen
18000 Russen
4000 Serben
6000 Slowenen
300 Schweden
600 Schweizer
10000 Tataren
5000 Tschechen
15000 Turkmenen
30000 Ukrainer(Ukraine, Galizien und Ruthenien)
2000 Usbeken
300000 Volksdeutsche
Dies ist eine ungefâhre Aufstellung derer, die in der Waffen-SS gedient haben. Von den Rasseideen der Nazis ist da aber recht wenig festzustellen.
Gruss
Rainer

waldi44


27.2.02 23:15:32
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Ha ein "mordsmäßiges" Sammelsurium und ich glaube nicht, daß es sich um die Eliten dieser Völker handelte!
Allerdings kann ich mir schon gut vorstellen, daß diese Soldaten bis zum bitteren Ende kämpften. Was sollten sie anderes tun außer sich selbst....
Was in Berlin vorgekommen ist und nicht nur dort!

~Rainer


28.2.02 00:53:54
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Hallo,
wirklich war, ein Sammelsurium von Völkern in den 38 Waffen-SS-Divisionen. Bei den Ukrainern ist bemerkenswert, dass einige noch bis Ende der 40er Jahre als Partisanen für eine freie Ukraine gegen die Udssr kämpften. In einem der baltischen Staaten soll es auch noch so was gegeben haben.
Gruss
Rainer

waldi44


28.2.02 01:05:58
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Im Baltikum, in Polen und in der Tschechoslowakai kam es zu kämpfen gegen die Neuen oder Altneuen Machthaber. Waffen hatte man ja genug und nicht selten kämpften auch noch deutsche Versprengte mit.
In Griechenland war es genau umgekehrt. Dort tobte ein jahrelanger Bürgerkrieg gegen die neue Bürgerliche und prowestliche Regierung!
In Jugoslaviehn unterdrückte Tito wo immer er konnte Rachegelüste und deckte den Mantel des Schweigens und Vergessens über die Geschehnisse des 2. Wk.
Unterschwellig aber blieben sie erhalten und wie sie zum Ausbruch kamen wissen wir alle aus der jüngsten Vergangen-heit!

~Rainer


28.2.02 10:26:26
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Hallo,
in Jugoslawien kam es nach dem Krieg zu blutigen Säuberungen, die Serben haben damals relativ kurzen Prozess gemacht. Das was dort in den neunziger Jahren geschah, erinnerte stark an die nachkriegszeit.
Gruss
rainer

waldi44


28.2.02 11:20:25
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Ja, unmittelbar nach dem Krieg! Danach aber wie oben, denn sonst wäre der Vielvölkerstaat nicht so alt geworden;)!

panzerjaeger


8.3.02 19:53:32
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Also das einzige was die Italiener damals an guten Waffen hatten waren Ihre Kriegsschiffe...
Zum schluss hatten die auch kein schlechten Jäger MC 205...
Naja aber die Moral war nicht so gut..

SW


9.6.02 13:03:06
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Das Oberkommando der Wehrmacht hat sich doch auch Konflikte zwischen religiösen Gruppen zu nutze gemacht. Da haben Christen gegen Moslems gekämpft, usw. Die haben dann nicht für Deutschland gekämpft, sondern gegen den religiösen Feind. Muss man sich mal vorstellen.! Die Führung hat immer gewusst wie man genug leute unter die Erde bringt.

waldi44


9.6.02 19:42:36
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DAS wissen die "Führer" aller Nationen IMMER am Besten! Umgekehrt tun sie sich da schon schwerer, sogar in Friedenszeiten ;)!

~Rainer


9.6.02 23:17:14
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Hallo,
na ja, ganz so war es wohl nicht. Ich habe mal in der Divisionsgeschichte einer GebJgD einen Lagebericht aus Jugoslawien gelesen. Darin wurde sich beschwert, dass es keine zuverlässigen Verbündetetn gab, dass die Zweckbündnisse alle paar Tage änderten und man überhaupt nicht wüsste auf wen man sich verlassen kann.
Gruss
Rainer

~Rainer


9.6.02 23:18:39
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Hallo, gerade vergessen, die deutschen versuchten natürlich diese Spannungen für sich auszunutzen, aber das klappte nicht immer(siehe vorheriges Posting).
Gruss
Rainer

Gast


17.6.02 21:57:53
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Gepostet von ~Rainer
Hallo,
in Jugoslawien kam es nach dem Krieg zu blutigen Säuberungen, die Serben haben damals relativ kurzen Prozess gemacht. Das was dort in den neunziger Jahren geschah, erinnerte stark an die nachkriegszeit.
Gruss
rainer

Die Gruppen auf dem Balkan die damals sich mit den Nazis verbündet bzw. sie bekämpft hatten gibt es heute noch von Kroatischer seite die Ustascha(hoffe richtig geschrieben)und von Serbischer seite die Tschetnicks.Die Tschetnicks haben im Bosnienkrieg da angefangen wo sie 1945 aufhörten.

Balsi


19.12.02 12:34:37
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hab hier gerade auch was zu Division Azul gelesen, über den Kommandeur (den 1. ) Augostin Munoz-Grandes (RK-Eichenlaub). Ein Beispiel wie andere Nationen mit ihrer Vergangenheit umgehen, auch im Widerspruch darüber, das die Freiwilligen-Verbände (Ausländer) nicht die Volksmeinung vertraten, vielmehr die Minderheit auf Seiten der Deutschen kämpfte.
Der Kommandeur dieser Blauen Division wurde in Spanien Kriegs- udn Aussenminister, Generalkapitän, generalstabschef, Vizepräsident der Regierung und Stellvertreter des Staatschefs. Die standen also hinter der Idee gegen des Bolschewismus gekämpft zu haben, bis 1978 (mindestens)

PsychoJoker


20.12.02 21:30:49
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Ich glaube eines ist heir ersichtlch geworden: Hätte Hitler bzw. die Deutschen nicht diesen dummen Rassenglauben gehabt und versucht die von den Sowjets unterdrückten Völker für sich zu gewinnen, dann hätten die die UdSSR vielleicht niederringen können... vielleicht.

waldi44


20.12.02 21:51:02
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Tja, aber dieser Rassenwahn war eben ein Eckpfeiler der nationalsozialistischen Idiologie! Zwar verzichteten die Nazis später auf die allzu strikte Einhaltung ihrer Prinzipien, aber
da war es schon zu spät!
Bei den juden aber blieben sie bis zur letzten Stunde konsequent! Mit wenigen Ausnahmen: "Wer Jude ist bestimmen wir" und in den frühen Jahren "Geld stinkt nicht"!

PsychoJoker


20.12.02 23:15:13
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Natürlich, aber Hitler hätte auch ohne den Antisemitismus und den Rassenwahn an die Macht kommen können. Der Versailler Vertrag bot genug rhetorische Munition um das revanchistsche Denken vieler Deutscher damals zu erfreuen.
Ohne die Judenverfolgung hätte Deutschland während des 2. WK viele hochbegabte Wissenschaftler mehr gehabt, der Widerstand in den Ostgebieten wäre weit weniger unnachgiebig gewesen und die Deutschen hätten massenhaft Zulauf von Freiwilligen gehabt. Denn was die Russen so verbissen kämpfen ließ war (neben Stalins "keinen Schritt zurück"-Befehl) die Gewissheit, dass sie in deutscher Gefangenschaft so gut wie keine Überlebenschance hatten.

Quintus


24.12.02 19:39:41
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Das Roemische Weltreich hatte nur deshalb einen langen und erfolgreichen Bestand, weil man die besiegten Voelker nicht exessiv niederrang, sondern stattdessen in die Politik intergrierte, ihnen quasi Aemter innerhalb der neuen roemischen Politik anvertraute. Jeder konnte praktisch innerhalb kurzer Zeit roemischen Staatsbuerger werden...
Entsprechend erkannten die Menschen alsbald die Vorzuege der neuen Fuehrung.
Die Deutschen hingegen wollten alle Voelker mit entsprechender Brutalitaet unterwerfen - und konnten somit den Widerstand niemals brechen.

waldi44


24.4.03 22:42:09
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Sollte man nicht eher sagen: Durch die absolut verfehlte Politik wurde der Widerstand vielerorts erst entfacht?

Leutnant


25.4.03 13:15:23
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@ Balsi
Mit der blauen Division hat der verstorbene RK-Träger Fritz Memmert auch so seine Erfahrungen gemacht...so berichtete er beispielsweise, dass die Spanier gut ausgerüstet waren, aber diese Ausrüstung noch während des Krieges zu Geld gemacht haben, um damit Alkohol zu kaufen. Zitat Memmert: "Das war ein wahres Lumpenpack!".
Hat jemand dazu gegenteilige Äußerungen oder kann dies Aussagen bestätigen?

The Real Blaze


25.4.03 15:52:25
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Mir fällt zur Blauen Division ein Landser ein,wo ihr Kampf im Raum Leningrad geschildert wurde.Bei ungewohnter Russenkälte im metertiefen Schnee standen die Soldaten dieser Division ihren Mann und hielten eisenhart stand.Die deutschen Nachbareinheiten waren des Lobes voll,von der Kampfkraft dieser Einheit.Sie rangierte weit oberhalb vergleichbarer italienischer oder rumänischer Divisionen.Die Wehrmacht hätte mehr solcher Einheiten gebraucht.Das es solche Vorkommnise gegeben hat wurde nicht erwähnt.Halunken gabs aber in jeder Armee.
mfg The Real Blaze

waldi44


19.5.03 13:38:02
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Zur "Blauen Division hier mal ein interessanter Link:Blaue Division

Blaue Division
Balsi haste den auch als Foto?
ESTEBAN-INFANTES, Emilio (RK; DKiG)
(18 - 19 )
Generalleutnant:
Born:
Died:
Promotions:
Assignments:
Kdr. 250.Infanterie-Division (Blaue Division/Divizion Azul): Dec. 1942 - 14. Oct. 1943.
Spanish Army Service:
Decorations & Awards:
Ritterkreuz des E.K.: 3. 10. 1943 as Kdr., 250.Inf.Div., Eastern Front
Deutsches Kreuz in Gold:
1939 EK I
1939 EK II
Verdienskreuz des Ordens von Deutschen Adler 1. Stufe:
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